Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 75554
Eingetragen
19.8.2015
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen in der Informations- und Kommunikationstechnik, insbesondere die Begleitung von neuen Technologien, Produkten, Systemen und Services von der Konzeption bis zur weltweiten Vermarktung sowie das Erbringen von Dienstleistungen aller Art im Zusammenhang damit, soweit hierfür keine behördliche Genehmigung erforderlich ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg-Timm Kilisch
seit 21.1.2025
Geschäftsführer
Nesrin Altintop
seit 11.10.2022
Prokura
Bernhard Retka
seit 4.2.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Bureau Veritas International SASFRA
91.39%
7layers GmbHEigenbeteiligung
8.61%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Bureau Veritas Germany Holding GmbH
Germany
91.39%
7layers GmbH
Germany
8.61%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

7layers GmbH

Ratingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die 7layers GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der 7layers GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 7layers GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 22. Mai 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Barnstedt, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen 6.485,00 3.521,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 368.460,00 482.732,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 268.175,00 353.696,00
636.635,00 836.428,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 330.605,09 330.605,09
2. Beteiligungen 21.985,55 21.985,55
352.590,64 352.590,64
995.710,64 1.192.539,64
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 1.289.293,45 1.029.918,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.824.908,50 2.488.520,91
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.775.481,12 2.879.176,90
3. Sonstige Vermögensgegenstände 5.088,92 5.088,92
7.605.478,54 5.372.786,73
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 51.469,48 263.396,95
8.946.241,47 6.666.102,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 175.421,13 256.938,81
10.117.373,24 8.115.580,88

Passiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 94.245,00 94.245,00
./. Eigene Anteile 8.112,00 8.112,00
86.133,00 86.133,00
II. Gewinnrücklagen 17.536,50 17.536,50
III. Gewinnvortrag 4.090.371,01 3.488.558,07
IV. Jahresüberschuss 1.194.110,36 601.812,94
5.388.150,87 4.194.040,51
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 130.806,23 124.293,23
2. Sonstige Rückstellungen 2.215.512,55 1.698.415,41
2.346.318,78 1.822.708,64
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 125.885,96 141.879,56
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 436.233,56 415.318,41
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 212.151,85 650.967,05
4. Sonstige Verbindlichkeiten 390.813,90 191.534,02
davon aus Steuern EUR 321.857,27 (Vj. EUR 131.585,21)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 42.314,73 (Vj. EUR 36.747,12)
1.165.085,27 1.399.699,04
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.217.818,32 699.132,69
10.117.373,24 8.115.580,88

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 13.807.874,12 14.450.455,93
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 259.374,70 728.973,52
3. Sonstige betriebliche Erträge 44.133,53 123.153,94
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 16.004,49 (Vj. EUR 5.471,32)
14.111.382,35 15.302.583,39
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.930.264,63 5.234.140,94
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.847.732,51 5.472.504,56
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 894.442,74 966.235,05
davon für Altersversorgung EUR 3.149,29 (Vj. EUR 3.286,44)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 242.230,22 601.354,50
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.681.268,51 2.765.273,37
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 18.334,29 (Vj. EUR 78.881,23)
13.595.938,61 15.039.508,42
8. Erträge aus Beteiligungen 597.768,33 410.765,82
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 597.768,33 (Vj. EUR 410.762,82)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 91.170,98 2.692,12
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 91.170,98 (Vj. EUR 2.692,12)
688.939,31 413.457,94
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.513,00 -67.128,58
11. Ergebnis nach Steuern 1.197.870,05 609.404,33
12. Sonstige Steuern -3.759,69 -7.591,39
13. Jahresüberschuss 1.194.110,36 601.812,94

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma 7layers GmbH mit Sitz in Ratingen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 75554 eintragen.

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zugrunde. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden Davon-Vermerke und Mitzugehörigkeitsvermerke teilweise im Anhang gemacht.

Von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB und § 286 Abs. 4 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nach folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bewertung entgeltlich erworbener immaterieller Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Bemessung der Nutzungsdauern beruht auf betrieblichen Erfahrungen, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen Abschreibungstabellen decken. Die Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgten linear pro rata temporis. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei der Bewertung der Herstellungskosten werden neben Einzelkosten (insbesondere Personalkosten) auch angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert.

Für geringwertige Anlagegüter, deren Netto- Einzelwert zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 liegen, wurde in den Vorjahren ein Sammelposten (Pool) gebildet. Dieser Sammelposten ist aktiviert und ist jährlich linear mit 20% abgeschrieben worden. Auf dieses Wahlrecht wurde ab dem Wirtschaftsjahr 2019 verzichtet. Für Wirtschaftsgüter, deren Netto- Einzelwerte den Betrag von EUR 250,00 netto nicht erreichen, wird das Wirtschaftsgut sofort als Aufwand verbucht.

Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

In die Bewertung der unfertigen Leistungen werden neben den durchschnittlichen Stundenlöhnen die angemessenen Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

In den Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. In den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite werden hingegen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Erträge aus Wartungsverträgen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und Steuerentlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr erfolgte die Bewertung zutreffend ohne Beachtung des Realisations- und Imparitätsprinzips bzw. des Anschaffungskostenprinzips gemäß der §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

Für entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wird eine Nutzungsdauer von 4 Jahren zugrunde gelegt.

Die Nutzungsdauer von technischen Anlagen und Maschinen beträgt 7 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahren.

Finanzanlagen Angaben zum Anteilsbesitz

Der Anteilsbesitz der Gesellschaft gliedert sich wie folgt:

Firma, Sitz Anteil Eigenkapital 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
in% in TEUR in TEUR
Beijing 7 Layers Huarui Ltd, Peking, China 51 7.937 706
Wireless IP GmbH, Ratingen (2021) 100 13 -1

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Gesellschaft ist seit dem 8. Januar 2013 in das Cash Management des Konzerns eingebunden. Es dient der Deckung von Liquiditätsdefiziten und zur Anlage von Liquiditätsüberschüssen. Das Cash Management kann ferner auch zur Finanzierung von Investitionen genutzt werden. Im Vorjahr wurde aus diesem Vertrag eine Forderung in Höhe von EUR 2,5 Mio. an die Bureau Veritas S.A., Neuilly-sur-Seine, Frankreich, ausgewiesen. In diesem Jahr besteht eine Forderung in Höhe von EUR 3,5 Mio. Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 198 (Vorjahr: TEUR 325).

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegen die Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr nicht.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit der sonstigen Vermögensgegenstände beträgt wie im Vorjahr weniger als ein Jahr.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 175 (Vorjahr: TEUR 257) betreffen hauptsächlich abzugrenzende Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag für Projektkosten, Beiträge und Wartungsverträge.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 94.245,00 und ist eingeteilt in 94.245 Geschäftsanteile (Nr. 1 bis 94.245) mit einem Nennbetrag von je einem Euro, von denen die Bureau Veritas Germany Holding GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgericht Hamburg unter HRB 94938, die Geschäftsanteile Nr. 1 bis 86.133 und die 7layers GmbH die Geschäftsanteile Nr. 86.134 bis 94.245 als eigene Anteile hält.

Bei den eigenen Anteilen handelt es sich um 8.112 Geschäftsanteile mit vollem Stimmrecht. Entsprechend § 272 Abs. 1a HGB wurde der Nennbetrag dieser Anteile in Höhe von insgesamt EUR 8.112,00 offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 284 (Vorjahr: TEUR 219) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Projektaufwand in Höhe von TEUR 1.627 (Vorjahr: TEUR 1.073) sowie für ausstehende Rechnungen von Konzerngesellschaften in Höhe von TEUR 304 (Vorjahr: TEUR 406).

Verbindlichkeiten

Wie im Vorjahr haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 212 (Vorjahr: TEUR 651) und stammen aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 391 (Vorjahr: TEUR 192) betreffen im Wesentlichen abzuführende Umsatzsteuer- und Lohnsteuer in Höhe von TEUR 322 (Vorjahr: TEUR 132).

IV. Erläuterungen zur GuV

Sonstige Betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 48) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Außerbilanzielle Geschäfte/ Sonstige finanzielle Verpflichtungen/ Haftungsverhältnisse

Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen bis 2027 TEUR 111. Die Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen (bis zum 31. März 2029) belaufen sich auf TEUR 2.238. Die benannten Verträge dienen dem Zweck der Schonung der Liquidität bzw. der zeitlichen Verteilung der Auszahlungen über den Zeitraum der Nutzung.

Zum Bilanzstichtag bestehen zwei Avale in Höhe von insgesamt TEUR 229. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als sehr gering eingeschätzt.

Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Marktunübliche Geschäfte mit nahestehenden Personen sind nicht getätigt worden.

Aufgliederung der Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 88 (Vorjahr: 89) Angestellte beschäftigt.

Gesamt Produktion Verwaltung
Gewerbliche Arbeitnehmer und Angestellte (ohne Geschäftsführer) 73 59 14
Sonstige beschäftigte Personen (Aushilfen, Werkstudenten) 15 14 1

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der 7layers GmbH:

 

Herr Bernhard Retka, Dipl.-Ing. Elektrotechnik, hauptberuflicher Geschäftsführer, Gelsenkirchen

 

Herr Sebastian Doose, Diplom Betriebswirt, hauptberuflicher Geschäftsführer, Wedel

 

Herr Stefan Kischka, Diplomingenieur Mechatronik, hauptberuflicher Geschäftsführer, Leichlingen (bis 18. Dezember 2023)

Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Angaben zur Vergütung der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 HGB von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Konzernverhältnisse

Die 7layers GmbH gehört über die Gesellschafterin, die Bureau Veritas Germany Holding GmbH, Hamburg, zum Konzern der Bureau Veritas S.A., Neuilly-sur-Seine, Frankreich. Diese Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss nach IFRS für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird beim Handelsregister in Nanterre, Frankreich, unter der Nummer B 775 690 621 hinterlegt. Die 7layers GmbH ist selber von der Verpflichtung befreit, einen Konzernabschluss aufzustellen, da sie die größenabhängigen Befreiungen nach § 293 Abs. 1 HGB in Anspruch nimmt.

Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt vor, den im Jahr 2023 entstandenen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.194.110,36 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Es wurde mit dem Gesellschafterbeschluss vom 4. März 2024 beschlossen, dass ein Betrag in Höhe von EUR 4 Mio. an die Bureau Veritas Holding ausgeschüttet wird.

Daneben sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben.

 

Ratingen, den 26. April 2024

7layers GmbH

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Bernhard Retka

Dipl. Betriebswirt Sebastian Doose

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen 3.750.851,37 8.385,00 0,00 3.759.236,37
3.750.851,37 8.385,00 0,00 3.759.236,37
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.420.422,40 0,00 0,00 4.420.422,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.528.941,14 37.016,22 0,00 2.565.957,36
6.949.363,54 37.016,22 0,00 6.986.379,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 330.605,09 0,00 0,00 330.605,09
2. Beteiligungen 21.985,55 0,00 0,00 21.985,55
352.590,64 0,00 0,00 352.590,64
11.052.805,55 45.401,22 0,00 11.098.206,77
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen 3.747.330,37 5.421,00 0,00 3.752.751,37
3.747.330,37 5.421,00 0,00 3.752.751,37
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.937.690,40 114.272,00 0,00 4.051.962,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.175.245,14 122.537,22 0,00 2.297.782,36
6.112.935,54 236.809,22 0,00 6.349.744,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
9.860.265,91 242.230,22 0,00 10.102.496,13
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen 6.485,00 3.521,00
6.485,00 3.521,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 368.460,00 482.732,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 268.175,00 353.696,00
636.635,00 836.428,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 330.605,09 330.605,09
2. Beteiligungen 21.985,55 21.985,55
352.590,64 352.590,64
995.710,64 1.192.539,64

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Das Unternehmen ist in zwei verschiedene Geschäftsfelder (Business Units) eingeteilt:

Die Business Unit "Laboratory and Consulting" des Unternehmens beschäftigt sich mit dem Testen und Zertifizieren von Produkten und hat sich dabei auf Produkte mit integrierten Funktechnologien spezialisiert.

Die Funktechnologien umfassen sowohl zellulare Funktechnologien (GSM, UMTS, LTE, 5G) als auch andere Funktechnologien, wie z. B. Bluetooth, WLAN, UWB, SIGFOX, LoRa sowie Radaranwendungen. Die Testdienstleistungen umfassen Konformitätstests nach 3GPP, regulatorische Funk- und EMV-Tests, Interoperabilitäts- und Performance-Tests und Applikations-Tests. Dazu betreibt 7layers entsprechend ausgestattete Prüflabore.

Zusätzlich werden Dienstleistungen zur globalen Zertifizierung und Typzulassung erbracht, die den weltweiten Marktzugang der Produkte ermöglichen.

Beratungs- und Engineering-Tätigkeiten runden das Dienstleistungsportfolio ab.

In der Business Unit "Interlab Test Products (ITP)" liegen die Schwerpunkte in der Weiterentwicklung, im Support und der Maintenance sowie der Vermarktung von InterLab Produkten und zugehörigen Dienstleistungen.

II Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Industrie und des Unternehmens

Der anhaltende Trend zu einer hochmobilen, immer mehr miteinander vernetzten Gesellschaft ( "Smart World", "Internet of Things - IOT") lässt eine Vielzahl von Veränderungen in Bereichen der Industrieproduktion, der Energieversorgung, des privaten Konsumverhaltens, des Verkehrs und des Gesundheitswesens erwarten.

Dieser Trend setzt sich mit steigendem Wachstum fort. Zur Vernetzung der Produkte werden vermehrt Funktechnologien eingesetzt. Der Bedarf an Konnektivität von Menschen, Kraftfahrzeugen, Maschinen und Systemen sowie der Datenaustausch steigt an.

Es werden ständig neue Funktechnologien entwickelt oder bestehende Funktechnologien weiterentwickelt, um die Anforderungen der verschiedenen Einsatzgebiete zu erfüllen. Vor allem preiswerte Funktechnologien ermöglichen und beschleunigen den Trend "Internet der Dinge".

Hersteller von Funktechnologien und Funkmodulen unterstützen Hersteller der Automobilbranche, von Produktionsmaschinen, der Medizintechnik, Energietechnik und privater Verbrauchsgüter bei der Ausrüstung ihrer Produkte mit Funk- Technologien zwecks (mobiler) Konnektivität und Datenaustausch.

Als Funkspezialist bietet die 7layers die dafür notwendigen Test- und Zertifizierungsdienstleistungen an, um einen schnellen weltweiten Marktzugang zu ermöglichen.

Durch die vernetzte Konnektivität von Produkten und Services spielt auch der vergleichsweise neue Bereich "Cyber Security" eine wichtige Rolle. Die entsprechenden Prüfungen und Zertifizierungen sind inzwischen ein wichtiger Teil des Dienstleistungsangebotes.

Die Fokussierung der Geschäftsentwicklung auf Dienstleistungen, die in der alles vernetzenden "Smart World" benötigt werden, bildet die Grundlage von Wachstum in bestehenden und neuen Geschäftsfeldern.

Seit Januar 2013 gehört die 7layers zur Bureau Veritas-Gruppe und ist in deren Business Line "Technology" organisiert und global aufgestellt. Zu dieser Business Line gehören Test- und Servicezentren in Europa, Asien und Amerika. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem globalen Bureau Veritas-Netzwerk kann den Kunden ein umfassendes Dienstleistungsportfolio angeboten werden.

Nach unserer unveränderten Einschätzung wird der Markt für den Einsatz von Funktechnologien in den nächsten Jahren ein signifikantes Wachstum aufweisen, insbesondere durch "Connected Devices" (mehr als 30 Mrd. Geräte bis 2030). Außerdem ziehen diese Funktechnologien in die Kommunikationsplattformen von Kraftfahrzeugen ein und ermöglichen die automotive Konnektivität (connected cars). Der Trend "Internet der Dinge" und vernetzte Mobilität hat sich etabliert und wird in den nächsten Jahren voraussichtlich zu einem starken Wachstumsträger.

2. Investitionen

Im Berichtsjahr betrugen die Investitionen in das Anlagevermögen bei den immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Finanzanlagen insgesamt 45 T€ (Vorjahr: 118 T€). Diese Investitionen wurden im Wesentlichen in die Erweiterung der Testausrüstung für Funk- und EMV- Prüfungen getätigt.

3. Personalbereich

Der Personalstand der Festangestellten betrug am Ende des Geschäftsjahres 2023 90 Mitarbeiter (Vorjahr: 89).

Gesamt Produktion Verwaltung
Gewerbliche Arbeitnehmer und Angestellte (ohne Geschäftsführer) 75 62 13
Sonstige beschäftigte Personen (Aushilfen, Werkstudenten) 15 14 1

4. Forschung und Entwicklung

Die Aktivitäten im Bereich Entwicklung zielten in folgende Richtungen:

Test- und Zertifizierungsservices für Kundengruppe Integrators Automotive

Neue Wireless-Technologien

Beratungs- und Testdienstleistungen für Cyber Security

InterLab ® Produkte für verteilte Webanwendungen

Weiterentwicklung von InterLab ® Test-Solutions

Die Weiterentwicklung von InterLab ® Produkten wurde mit dem Fokus auf Anwender aus der Telekommunikation vorangetrieben. Die bestehenden Test-Solutions wurden gemäß dem Technologiefortschritt erweitert und optimiert.

Im Geschäftsjahr sind insgesamt 1.444 T€ (Vorjahr: 1.600 T€) Entwicklungsaufwendungen angefallen. Es wurden keine neuen immateriellen Vermögensgegenstände aktiviert. Es sind wie im Vorjahr keine Forschungsaufwendungen angefallen.

5. Ertragslage

Im Jahr 2023 hatten Kostendruck und Konsolidierungsmaßnahmen auf Seiten der Kunden einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeiten. Projekte wurden verschoben oder abgesagt, z.B. weil die Anzahl von Produktvarianten reduziert oder Neuentwicklungen verzögert wurden. Das führte in einigen Kundensegmenten (customer groups) zur Verschlechterung der Ertrags-situation, insbesondere in der Kundengruppe "Integrators Automotive". Die Gesamtleistung mit 14,1 Mio. € konnte nicht auf dem gleichen Niveau gehalten werden wie im Vorjahr mit 15,3 Mio. €. Die Umsatzerlöse sind dabei im Vergleich zum Vorjahr (14,4 Mio. €) auf 13,8 Mio. € gesunken.

Die Materialaufwendungen betrugen 3,9 Mio. € (Vorjahr 5,2 Mio. €). Die Reduzierung konnte durch einen günstigeren Projekt-Mix und eine aktive Kostenkontrolle erreicht werden.

Das prognostizierte operative Ergebnis für 2023 (0,8 Mio. €) wurde mit 0,5 Mio. € leicht verfehlt. Dies ergibt sich daraus, dass die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist und es nicht möglich war, die entstandenen Kosten durch Einsparungen vollständig auszugleichen.

Zur Stabilisierung der Ertragslage wurden Maßnahmen ergriffen. Dazu zählten hauptsächlich Kostenkontrolle und Vertriebsinitiativen.

Die Personalkosten sind leicht gestiegen mit 6,7 Mio. € (Vorjahr: 6,4 Mio. €), aufgrund von Gehaltserhöhungen in Form des Inflationsausgleichs. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Jahr 2022 von 601 T€ auf 242 T€ gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 2,7 Mio. € leicht gesunken (Vorjahr: 2,8 Mio. €).

Die Beteiligungserträge sind mit 598 T€ stark angestiegen (Vorjahr: 411 T€) und tragen damit maßgeblich zum Ergebnis bei.

Der Jahresüberschuss der 7layers GmbH lag mit 1.194 T€ oberhalb des Vorjahres (Vorjahr: Jahresüberschuss 602 T€), hauptsächlich bedingt durch die Reduzierung der Aufwendungen für bezogene Leistungen und die höheren Beteiligungserträge.

Der Gesamtauftragsbestand der 7layers GmbH per 01. April 2024 beträgt annähernd 9,5 Mio. € (Vorjahr: 01. Mai 2023 8,6 Mio. €).

6. Finanzlage

Mit der Zugehörigkeit zum Bureau Veritas-Konzern ist die 7layers GmbH in das Cash Management des Bureau Veritas-Konzerns eingebunden. Es dient der Deckung von Liquiditätsdefiziten und zur Anlage von Liquiditätsüberschüssen. Das Cash Management kann ferner auch zur Finanzierung von Investitionen genutzt werden. Bankverbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr nicht. Die 7layers GmbH ist jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Im Geschäftsjahr 2023 ist der Cash Pool Bestand von 2,5 Mio. € zu Beginn des Jahres auf 3,5 Mio. € zum Stichtag gestiegen.

7. Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr von 1,2 Mio. € um 0,2 Mio. € auf 1,0 Mio. € gesunken. Den Zugängen in Höhe von 45 T€ stehen Abschreibungen in Höhe von 242 T€ entgegen.

Das Umlaufvermögen liegt bei 8,9 Mio. € und ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Mio. € gestiegen. Dieses hängt mit dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 2,5 Mio. € auf 3,8 Mio. € zusammen. Gleichzeitig wurden die unfertigen Leistungen aus 2022 von 1,0 Mio. € auf 1,3 Mio. € aufgebaut.

Bedingt durch den Jahresüberschuss 2023 erhöhte sich das Eigenkapital von 4,2 Mio. € auf 5,4 Mio. €. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,56 %- Punkte auf 53,26 % erhöht.

Das Fremdkapital (Rückstellungen, Verbindlichkeiten, passiver Rechnungsabgrenzungsposten) wuchs von 3,9 Mio. € um insgesamt 0,8 Mio. € auf 4,7 Mio. €. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf den gestiegenen Rechnungsabgrenzungsposten zurückzuführen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagement

Zur Erfassung bestehender und künftiger Risiken nutzt die 7layers GmbH Steuerungs- und Kontrollsysteme. Diese beinhalten die Anwendung einheitlicher Richtlinien, den Einsatz von Software, die Auswahl und Schulung des Personals sowie laufende Kontrollen und Prüfungen. Zusätzlich finden regelmäßig Business Reviews statt, um die Marktlage und Auftragssituation zu analysieren und die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.

2. Marktbezogene Chancen und Risiken

Im Kundensegment Automotive hat sich die Marktsituation für Test- und Zertifizierungsdienstleistungen für Funkprodukte stark verändert. Der Kostendruck durch die Fahrzeughersteller wird weitergegeben und führt dazu, dass die genannten Dienstleistungen aus Europa heraus mittlerweile auch in Asien angefragt und erbracht werden. Das führt zu weniger Projekten am Standort in Deutschland und zu geringeren Margen in diesem Bereich. 7layers begegnet diesem Trend durch verstärkte globale Kostenkontrolle im Bereich Zertifizierung und die Optimierung der Zertifizierungsprozesse.

Der generelle Trend jedoch, immer mehr Produkte mit Funktechnologien auszurüsten und miteinander zu vernetzen ("connected devices") hält weiter an. Damit steigt außerhalb des Kundensegments Automotive der Markt für Beratungs-, Engineering-, Test- und Zertifizierungsdienstleistungen für "connected devices" an und stellt die Grundlage für eine positive Geschäftsentwicklung dar. Die Anzahl von Herstellern, die ihre Produkte mit Funktechnologien ausstatten, hat sich in den letzten Jahren wesentlich vergrößert. Damit ist die Firma weiterhin richtig ausgerichtet, was durch den Auftragseingang bestätigt wird.

Zusätzlich werden die vergleichsweise neuen Dienstleistungen im Bereich Cyber Security in Zusammenarbeit mit anderen Firmen innerhalb der Bureau Veritas-Gruppe stetig weiter ausgebaut.

Das Unternehmen muss sich laufend der schnellen Entwicklung von Technologien anpassen, was aus Sicht des Managements des Unternehmens aber keine besondere Bedrohung darstellt, da das Unternehmen über hoch qualifizierte Mitarbeiter verfügt. Zusätzlich können aus der Zusammenarbeit mit anderen Bureau Veritas-Standorten mit ähnlichen Kundensegmenten Synergien genutzt werden, die sich positiv auf den Aufbau von neuen Dienstleistungen (z.B. bei Cyber Security Dienstleistungen) auswirken. Aufgrund der Zugehörigkeit zur Bureau Veritas-Gruppe wird das Geschäft der 7layers GmbH - einerseits von der Marktseite (Synergieeffekte, Cross Selling), andererseits von der Investitionsseite - als auch von der Produktionsseite (Einbinden anderer Bureau Veritas-Standorte zur Leistungserbringung) stark unterstützt.

3. Unternehmensbezogene Risiken

Das Unternehmen bedient eine Vielzahl von Projekten und steuert seine operativen Prozesse nach den Anforderungen definierter Kundengruppen. Es wurden operative Prozesse eingeführt, die sowohl Großprojekte als auch eine Vielzahl von kleineren Projekten managen. Dieser Projektmix stellt ein gewisses unternehmensbezogenes Risiko dar. Diesem Risiko wirkt die Gesellschaft durch eine Verbreiterung der Kundenbasis entgegen. Die Zusammenarbeit mit anderen Bureau Veritas-Standorten (insbesondere in Deutschland) wurde weiter intensiviert. Projekte werden gemeinsam angeboten und gemeinsam durchgeführt.

4. Geopolitische Risiken

Risiken, die sich aufgrund von geopolitischen Veränderungen ergeben können, betreffen die Abhängigkeit von unseren globalen BV-Standorten, die in die Dienstleistungserbringung unserer Projekte eingebunden sind. Zur Zeit sehen wir hier kein bestandsgefährdendes Risiko, da Bureau Veritas weltweit über Laborstandorte verfügt, so dass für 7layers Alternativen zur Verfügung stehen.

5. Gesamtbild der Risikolage

Der Risiko- und Chancenbericht bezieht sich auf die Lage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes.

Aus Sicht der Geschäftsführung liegt zur Zeit kein bestandsgefährdendes Risiko vor.

6. Prognosebericht

Für die Geschäftsentwicklung für 2024 sehen wir weiterhin folgende Trends:

1.

Die europäische Automobilindustrie arbeitet weiterhin an der Vernetzung der Automobile ("Connected Cars"). Kraftfahrzeuge werden dazu vermehrt mit verschiedenen Funksystemen ausgestattet, die getestet und weltweit zugelassen werden müssen.

2.

Der allgemeine Trend zu vielfach über Funktechnologien vernetzten Produkten und Systemen erfordert zunehmend Test- und Zulassungsdienstleistungen, verbunden mit Beratungsdienstleistungen hinsichtlich des Marktzugangs der Produkte.

3.

Interoperabilitäts-Testdienstleistungen sowie Beratungs- und Engineering-Dienstleistungen werden weiterhin nachgefragt.

Zusätzlich zu erwähnen sind wachsende Synergieeffekte und die enge Zusammenarbeit in der Bureau Veritas-Gruppe. Eine neu etablierte "Global Business Line" soll die Standorte bei der effizienten und effektiven Erbringung von Dienstleistungen unterstützen.

Daneben sehen wir allerdings auch einen steigenden Preisdruck und eine verstärkte Wettbewerbssituation, insbesondere bei den Test- und Zertifizierungsprojekten für die Automobilindustrie.

Für das Geschäftsjahr 2024 wurde von der Geschäftsführung eine Gesamtleistung von 17,2 Mio. € und ein operatives Ergebnis von 1,1 Mio. € geplant. Das Ergebnis soll durch einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse sowie durch eine Reduzierung der Kosten, insbesondere für Unterbeauftragungen, erreicht werden.

 

Ratingen, den 26. April 2024

7layers GmbH

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Bernhard Retka

Dipl. Betriebswirt Sebastian Doose

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