Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 8409
Eingetragen
20.2.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der Betrieb eines Autohauses mit Reparatur-Werkstätte, Service-Zentrum und Tankstelle sowie die Vornahme sämtlicher damit zusammenhängender und den Gesellschaftszweck fördernder Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nicolas Heuberger
seit 26.9.2024
Prokura
Elena Heuberger-Kanat
seit 26.9.2024
Prokura
Xaver Pfeiler
seit 17.1.2011
Prokura
Reiner Heuberger
seit 20.2.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

86975 Bernbeuren, Riedleweg 2
200.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
12.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Heuberger GmbH

Füssen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AUTOHAUS HEUBERGER GMBH, FÜSSEN

1. Geschäftsmodell, wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsverlauf im Jahr 2023

Die Autohaus Heuberger GmbH ist ein Handelspartner der VW AG & Audi AG und hat ihren Sitz in Füssen und eine weitere Zweigniederlassung in Bernbeuren. Es werden Privat- sowie Geschäftskunden bedient, wobei verstärkt der Privatkunde im Fokus steht. Das Autohaus ist spezialisiert auf den Vertrieb von Neu- und Gebrauchtwagen seiner Handelspartner VW & Audi. Darüber hinaus ist eine Fachwerkstatt zur Fahrzeuginstandsetzung an beiden Standorten vorhanden. Der Standort Füssen verfügt über eine eigene Lackiererei für die Unfallinstandsetzung.

1.1. Allgemeines wirtschaftliches Umfeld

Das Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt) stieg im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. (Quelle: Statistisches Bundesamt). In der Automobilindustrie stieg die Inlandsproduktion deutscher Hersteller von Personenkraftwagen um 18 % auf 4.109.371 Einheiten (Quelle: VDA, Jahreszahlen 2023). Die Neuzulassungen bei Personenkraftwagen im Inland stiegen deutlich um 7,3 % von 2.651.357 Einheiten auf 2.844.609.

1.2. Geschäftsverlauf Autohaus Heuberger im Jahr 2023

Im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld, trotz des weiterhin anhaltenden Ukraine Krieges sowie der Störung der Lieferketten, konnten wir im letzten Jahr ein gutes Ergebnis erzielen. Der Vorjahresumsatz stieg leicht von 37.131 TEUR um 0,9 % auf 37.452 TEUR. Im Verkauf stieg der Umsatz um 4,7 % auf 27.937 TEUR (Vj. 26.687 TEUR). Im Teiledienst konnte der Umsatz vom Vorjahr mit 4.718 TEUR (Vj. 4.835 TEUR) nahezu bestätigt werden während der Umsatz im Kundendienst um 14,5 % auf 4.796 TEUR (Vj. 5.609 TEUR) deutlich gesunken ist.

1.2.1. Entwicklung Rohertrag

Der Rohertrag inkl. sonstiger betrieblicher Erträge ist gegenüber dem Vorjahr 2022 um 4,0 % gesunken.

1.2.2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Jahresüberschuss beträgt 171 TEUR (Vj. 542 TEUR). Die Bilanzsumme stieg um 26,7 % von 22.751 TEUR auf 28.821 TEUR. Die liquiden Mittel betragen zum Jahresende 2023 1.157 TEUR (Vj. 1.290 TEUR); die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 15.939 TEUR (Vj. 11.244 TEUR). Der erweiterte Cash Flow (Jahresüberschuss plus AfA plus Zinsergebnis) beläuft sich am Bilanzstichtag auf 1.145 TEUR (Vj. 1.386 TEUR).

Das wirtschaftliche Eigenkapital beläuft sich zum Jahresende 2023 auf 7.282 TEUR (Vj. 7.111 TEUR). Dies entspricht einer Quote von 25,3 % (Vorjahr 31,3 %).

1.2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus der Geschäftsführung auf:

Umsatzentwicklung / Rohertragsentwicklung

Umsatzrendite Gesamtbetrieb

Kapitaldienstfähigkeit

Kostenkontrolle

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertragsentwicklung, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Der Rohertrag des Gesamtbetriebs ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 4,0 % gesunken.

Die Umsatzrendite vor Steuern des Gesamtbetriebs im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt 0,3 %.

1.2.4. Mitarbeiterentwicklung

Zum Jahresende 2023 beschäftigten wir durchschnittlich 149 Mitarbeiter, davon 19 Auszubildende. Dank konsequenter Mitarbeiterwerbung, -information, -ausbildung und eines guten Betriebsklimas, sowie der Beteiligung unserer Mitarbeiter am Erfolg, gelingt es uns immer wieder, qualifizierte Mitarbeiter für unser Unternehmen zu gewinnen. Dabei hat sich die Strategie - einer hohen Ausbildungsquote - positiv ausgewirkt. Die hohe Ausbildungsquote sichert uns den Nachwuchs mit qualifizierten Facharbeitern.

1.2.5. Investition und Finanzierung

Unsere Investitionen haben sich im Wesentlichen auf die operativen Erfordernisse beschränkt. Unsere Finanzierungsstruktur basiert auf einer 3-Bankenstrategie.

2. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Risiken und Chancen

2.1. Risikomanagement und einzelne Risiken

2.1.1. Geschäftsrisiken

Unser Unternehmen ist mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dies betrifft insbesondere Risiken, die aus der Marktentwicklung, der Positionierung von Produkten und Dienstleistungen, aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung sowie aus kaufmännischen Vorgängen resultieren. Unsere Geschäftspolitik besteht darin, vorhandene Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen und unsere Risikopolitik liegt in der sorgfältigen Abwägung der damit verbundenen Risiken. Daher ist das Risikomanagement fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.

Die Risikogrundsätze werden von der Geschäftsleitung formuliert. Sie beinhalten Aussagen zur Risikostrategie, zur Risikobereitschaft und zum Geltungsbereich.

Zur Überwachung und Steuerung unserer Risiken nutzen wir eine Reihe von Kontrollsystemen. Dazu gehört u. a. ein unternehmenseinheitlicher Planungsprozess. Die Erreichung unserer Geschäftsziele wird quartalsweise im Führungskreis besprochen und überwacht. Des Weiteren werden die Monatsergebnisse im internen Controllingtool allen Führungskräften zur Analyse bereitgestellt. So können die mit Abweichungen verbundenen Risiken zeitnah erkannt werden.

Die im Folgenden genannten Risikofaktoren können Geschäftsentwicklung, Finanzlage und Ergebnis stark beeinflussen und bedürfen der genaueren Betrachtung und Erläuterung.

2.1.2. Operative Risiken

Die aufgetretenen Risiken aufgrund eingangs beschriebener aktueller Herausforderungen erzeugen das Risiko der Unterauslastung und im Ergebnis Druck auf die zu erzielenden Erlöse.

Wir begegnen diesen Risiken mit einem verschärften Kostenmanagement, flexiblen Arbeitszeitmodellen sowie einem zeitnahen Zahlen überwachen, um auf Marktschwankungen schnell reagieren zu können. Im Jahr 2023 hat dieses aktive Management im Wesentlichen unser Ergebnis gestützt. Auch im Jahr 2023 sind die Kunden aufgrund der aktuellen Weltlage sowie der stark gestiegenen Inflation zurückhaltend. Die Lieferschwierigkeiten seitens der Hersteller haben sich deutlich verbessert. Die Verunsicherung der Kundschaft im Bereich der E-Mobilität durch Planungsunsicherheit sowie der gestrichenen Staatshilfen hat zu einem deutlichen Rückgang in diesem Segment geführt.

2.1.3. Schadensrisiken

Wir senken dieses Risiko durch einen sorgfältigen Qualitätsprozess. Die verbleibenden, versicherbaren Restrisiken haben wir durch Versicherungsverträge, die regelmäßig überprüft werden, abgesichert.

2.1.4. Ausfallrisiken

Forderungsausfallrisiken haben in der Vergangenheit durch unser aktives Forderungsmanagement keine wesentliche Rolle gespielt. Wie auch in den vergangenen Jahren haben wir unsere Kunden durch Kreditwürdigkeitsprüfungen, insbesondere mittels Einholung qualifizierter Bankauskünfte und sonstiger Wirtschaftsauskünfte und lfd. Gesprächen überprüft, um auch in Zukunft keine wesentlichen Ausfälle zu haben. Das Mahnwesen wurde im Jahr 2023 weiterhin stark als Instrument zur Beitreibung überfälliger Forderungen genutzt. Dadurch konnten die Zahlungsausfälle weiterhin stark verringert werden.

2.1.5. Lieferantenrisiken

Durch unsere Herstellergebundenheit sind wir gewissen Risiken in der Konditionsgestaltung gegenüber unseren Partnern ausgesetzt. Diesem Risiko begegnen wir einerseits durch einen Zusammenschluss mit anderen Händlern, anderseits mit der Ausweitung unserer Produktgruppen sowie der Pflege unserer Marke "Heuberger": Der Kunde kauft bei Heuberger. Diese Strategie hat sich auch weiterhin im Jahr 2023 bewährt und sollte sich in den folgenden Jahren weiter positiv entwickeln. Durch die Einführung einer eigenen Kundenkarte möchten wir den Kunden noch stärker an unser Unternehmen binden.

2.1.6. Finanzrisiken

Unser Kernziel im Finanzmanagement ist die jederzeitige Sicherung der Liquidität zur Gewährleistung des täglichen Geschäftsbetriebes. Die gestiegenen Zinssätze für die kurzfristige Finanzierung der Fahrzeuge sind stark gegenüber 2022 gestiegen und verbleiben weiterhin auf einem hohen Niveau. Dabei zählen zu den eingesetzten Finanzinstrumenten im Wesentlichen Forderungen aus LuL, Verbindlichkeiten aus LuL, Finanzanlagen, Guthaben bei und Verbindlichkeiten gegenüber Banken.

Unsere Verbindlichkeiten wurden fristgerecht bezahlt und wir waren jederzeit in der Lage, unseren aktuellen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

2.2. Prognosebericht - Ausblick für die nächsten Jahre unter Berücksichtigung der Chancen

2.2.1. Wirtschaftliches Umfeld

Das wirtschaftliche Umfeld ist gegenüber den Vorjahren schwächer. Die Inflation ist weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Es bleibt abzuwarten, wie sich die steigende Inflation weiter auf den Markt auswirkt. Die damit verbundenen hohen Zinsen sowie auch hohen Lebenshaltungskosten wirken sich negativ auf den Gesamtmarkt aus.

2.2.2. Umsatzentwicklung

Der für das Jahr 2023 prognostizierte gleichbleibende Umsatz wurde verfehlt. Aufgrund der bereits erläuterten Marktrisiken und den damit verbundenen Unsicherheiten im Markt, gehen wir für das Jahr 2024 von einem gleichbleibenden Umsatz aus. Sollten die Probleme bei den Lieferketten sich weiterhin verbessern können, kann dies zu einer deutlichen Verbesserung der Konjunktur beitragen.

2.2.3. Vermögens-, Finanz-, Ertragslage

Bezüglich unserer Vermögens-, Finanz-, Ertragslage sehen wir für die Jahre 2024/2025 eine zurückhaltende Entwicklung. Bezüglich unserer Liquidität gehen wir ebenfalls von einer zurückhaltenden Entwicklung unseres Cashflows aus. Ziel ist es, unsere aktuell vorhandene Eigenkapitalbasis und die Liquidität zu sichern. Die Sicherstellung der Eigenkapitalquote sowie der Kapitaldienstfähigkeit hat derzeit höchste Priorität. Die Vermögenslage der Gesellschaft wurde durch ein konsequentes Forderungsmanagement gestärkt. Die Anstieg der Bilanzsumme resultierte im Wesentlichen aus der Erhöhung des Anlagevermögens aufgrund der Neuinvestition der Lackiererei sowie des Vorratsvermögens im Bereich der Fahrzeugbestände. Dies korrespondiert jeweils mit der Zunahme der kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

2.2.4. Mitarbeiterentwicklung

Der allgemeine Fachkräftemangel in Deutschland birgt auch für uns Risiken. Durch eine hohe Ausbildungsquote und konsequente Personalarbeit versuchen wir diesem Trend entgegenzuwirken.

2.2.5. Investitionen

Im Jahr 2024 werden wir uns auf die notwendigen Ersatzinvestitionen konzentrieren. Der Neubau der eigenen Lackiererei konnte erfolgreich im Jahr 2023 abgeschlossen werden.

3. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält zum Bilanzstichtag eine Zweigniederlassung in Bernbeuren.

 

Füssen, den 12. Juni 2024

gez. Reiner Heuberger

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AUTOHAUS HEUBERGER GMBH, FÜSSEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 11.963.602,90 8.397.388,95
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.449,00 30.507,00
II. Sachanlagen 11.643.851,26 8.096.631,32
III. Finanzanlagen 292.302,64 270.250,63
B. UMLAUFVERMÖGEN 16.798.373,26 14.320.795,95
I. Vorräte 12.455.814,21 9.345.485,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.185.721,82 3.685.791,15
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.156.837,23 1.289.519,26
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 59.300,53 33.160,96
28.821.276,69 22.751.345,86

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.281.705,87 7.111.128,67
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnvortrag 6.911.128,67 6.369.356,66
III. Jahresüberschuss 170.577,20 541.772,01
B. RÜCKSTELLUNGEN 586.548,63 640.468,95
C. VERBINDLICHKEITEN 20.953.022,19 14.999.748,24
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 11.067.355,39 (Vorjahr: EUR 7.472.118,52)
- davon mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren: EUR 4.574.827,15 (Vorjahr: EUR 4.251.594,64)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.938.502,53 11.243.930,31
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 6.725.587,23 (Vorjahr: EUR 4.378.374,65)
- davon mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren: EUR 4.196.949,58 (Vorjahr: EUR 3.870.352,90)
28.821.276,69 22.751.345,86

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 9.616.024,60 10.013.090,18
2. Personalaufwand 5.887.978,20 5.594.243,28
a) Löhne und Gehälter 4.875.744,08 4.646.631,39
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.012.234,12 947.611,89
- davon für Altersversorgung: EUR 16.898,87 (Vorjahr: EUR 16.766,89)
3. Abschreibungen 617.745,53 624.533,61
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 617.745,53 624.533,61
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.580.842,04 2.533.342,24
5. Erträge aus Genossenschaftsanteilen 0,00 2,68
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.745,28 25.380,71
- davon aus der Abzinsung: EUR 3.261,00 (Vorjahr: EUR 1.949,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 386.416,68 244.247,36
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -44.929,27 463.466,83
9. Ergebnis nach Steuern 217.716,70 578.640,25
10. Sonstige Steuern 47.139,50 36.868,24
11. Jahresüberschuss 170.577,20 541.772,01

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AUTOHAUS HEUBERGER GMBH, FÜSSEN

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Autohaus Heuberger GmbH hat ihren Sitz in Füssen und wird beim Amtsgericht Kempten (Allgäu) unter dem Registerzeichen HRB 8409 geführt.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft erfüllt nach § 267 Abs. 2 HGB die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Zugänge mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden in vollem Umfang sofort abgeschrieben und deren vollständiger Abgang wird unterstellt. Des Weiteren wurden die steuerlich möglichen Sonderabschreibungen genutzt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Betriebsstoffe sowie die Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert oder Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und der eingeschränkten Verwendbarkeit ergeben, erforderlich waren, wurden diese in angemessenem und ausreichendem Umfang berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risiken eines nicht termingerechten Zahlungseingangs sind durch angemessene Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Bilanzierung erfolgte vor Verwendung des Jahresergebnisses.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe ihres nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet und berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird am Ende des Anhangs dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, ebenso wie im Vorjahr, kurzfristig.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Abgrenzungsposten in Höhe von TEUR 591 aus zum Abschlussstichtag noch nicht abgerechneten Bonifikationen enthalten (Vorjahr: TEUR 789).

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 5.310.839,65 (Vorjahr: EUR 3.276.035,08) eine Restlaufzeit von über 5 Jahren. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 5.015.965,72 (Vorjahr: EUR 2.995.202,76).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignung, Abtretungen und Bürgschaften gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

Aus abgeschlossenen Leasingverträgen besteht eine mögliche Verpflichtung zur Rücknahme von gebrauchten Fahrzeugen in Höhe von:

31.12.2023
TEUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.105
Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren 15.941
Restlaufzeit von mehe als fünf Jahren 0

Die sonstigen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen werden auf der Basis des Berichtsjahres wie folgt anfallen:

bis zu einem Jahr
TEUR
zwischen einem und fünf Jahren
TEUR
von mehr als fünf Jahren
TEUR
Miet- und Pachtverträge 183 0 0
Leasingverträge 74 123 0
257 123 0

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten aperiodische Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.

VI. Sonstige Angaben

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr:

Herr Reiner Heuberger

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Im Geschäftsjahr waren im Quartalsdurchschnitt beschäftigt:

Gehaltsempfänger 114
Gewerbliche Arbeitnehmer 16
130

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 116.656,12 16.914,38 0,00 0,00 133.570,50
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.735.662,04 1.982.786,83 77.441,42 0,00 10.795.890,29
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.615.963,16 2.090.880,56 184.760,55 212.464,10 4.679.140,17
Mietwagen 546.840,37 171.915,79 0,00 371.347,35 347.408,81
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 262.201,97 291.356,91 -262.201,97 0,00 291.356,91
12.160.667,54 4.536.940,09 0,00 583.811,45 16.113.796,18
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 7.000,00 0,00 0,00 0,00 7.000,00
Genossenschaftsanteile 91,83 2,01 0,00 0,00 93,84
Sonstige Ausleihungen 263.158,80 22.050,00 0,00 0,00 285.208,80
270.250,63 22.052,01 0,00 0,00 292.302,64
12.547.574,29 4.575.906,48 0,00 583.811,45 16.539.669,32
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 86.149,12 19.972,38 0,00 106.121,50
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.203.263,69 252.086,25 0,00 2.455.349,94
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.735.679,16 279.665,11 69.811,10 1.945.533,17
Mietwagen 125.093,37 66.021,79 122.053,35 69.061,81
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.064.036,22 597.773,15 191.864,45 4.469.944,92
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
4.150.185,34 617.745,53 191.864,45 4.576.066,42
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 27.449,00 30.507,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.340.540,35 6.532.398,35
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.733.607,00 880.284,00
Mietwagen 278.347,00 421.747,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 291.356,91 262.201,97
11.643.851,26 8.096.631,32
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 7.000,00 7.000,00
Genossenschaftsanteile 93,84 91,83
Sonstige Ausleihungen 285.208,80 263.158,80
292.302,64 270.250,63
11.963.602,90 8.397.388,95

 

Füssen, den 12. Juni 2024

gez. Reiner Heuberger

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Heuberger GmbH, Füssen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Heuberger GmbH, Füssen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Heuberger GmbH, Füssen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 19. Juni 2024

Prüfungs- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

J. Kohler, Wirtschaftsprüfer

A. Becker, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 26.07.2024 festgestellt.

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