FDS
GmbH
Hamburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020
Lagebericht
FDS GmbH, Hamburg
für das Geschäftsjahr 2020
A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Die FDS GmbH wurde im Jahre 2014 gegründet und
vertreibt seitdem mit wachsender regionaler Tendenz von
Hamburg aus im europäischen Markt Konsumwaren. Das
Warenportfolio beinhaltet Möbel, Heim- und
Gartenartikel, Spielzeugwaren, Pflege- und Kosmetikartikel,
Heimwerkerwaren sowie weitere Konsumgüter. Die Waren
werden auf dem chinesischen Markt hergestellt und in den
europäischen Absatzmärkten über
E-Commerce-Plattformen vertrieben. Das Angebot richtet sich
an Privathaushalte und unterliegt einer fortschreitenden
Ausweitung.
Der Vertrieb erfolgt über die Lager in Hamburg
und Marl sowie dritte Plattformbetreiber. Im
Geschäftsjahr 2020 waren für das Unternehmen
durchschnittlich 19 Mitarbeiter tätig.
B. Branchenentwicklung
Die Geschäftsentwicklung der FDS GmbH ist
abhängig von der allgemeinen wirtschaftlichen
Entwicklung sowie Konsumstimmung in den Zielländern.
Obwohl der private Konsum innerhalb der Europäischen
Union im Geschäftsjahr insgesamt gefallen ist, hat
sich E-Commerce-Bereich positiv entwickelt. Im Vergleich
zum Vorjahr stieg der B2C E-Commerce im Geschäftsjahr
2020 in Deutschland auf 72,8 Milliarden Euro und stieg
damit um 23 Prozent. Auch die Corona-Pandemie hat die
Entwicklung des Handels hin zum E-Commerce noch einmal
deutlich beschleunigt und damit gerade für bereits
etablierte Online-Händler eine Umsatzausweitung
gebracht. Der Distanzhandel kommt ferner in Europa immer
mehr in der Mitte der Gesellschaft an und wird auch von
Menschen, die älter als 60 Jahre sind, deutlich
ansteigend genutzt.
Auf der anderen Seite besteht in Teilen des Marktes
eine gewisse Unsicherheit aufgrund der Einschränkungen
der internationalen Lieferketten durch
Beeinträchtigungen der internationalen
Container-Transporte.
C. Darstellung des Geschäftsverlaufs
1. Investitionen
Die Gesellschaft ist eine reine Vertriebsgesellschaft
mit gemieteten Büroräumen und Lagerflächen.
Dementsprechend erfolgten im Geschäftsjahr 2020 keine
nennenswerten Investitionen in das Sachanlagevermögen.
2. Personal- und Sozialbereich
Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl stieg im
Geschäftsjahr auf durchschnittlich
19 Mitarbeiter. Der Personalaufwand stieg bedingt
durch die erhöhte Mitarbeiteranzahl von TEUR 413
im Vorjahr auf TEUR 609 im Berichtsjahr.
D. Lage der Gesellschaft
1. Ertragslage
Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerten sich
die Umsatzerlöse von rund TEUR 17.892 auf rund
TEUR 52.189.
Für die FDS GmbH ist der deutsche Markt der
wichtigste Markt, gefolgt von den Märkten in
Frankreich, Italien, Spanien und Österreich.
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach den
geografischen Märkten auf, in die Gebiete
|
2020
|
|
2019
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
Deutschland
|
25.124
|
|
11.990
|
EU-Binnenmarkt *
|
24.435
|
|
4.490
|
Drittländer
|
2.630
|
|
1.412
|
|
52.189
|
|
17.892
|
* EU-Binnenmarkt ohne Deutschland
Der Materialaufwand für bezogene Waren sowie
für bezogene Leistungen ist mit den folgenden Werten
anzusetzen:
|
2020
|
|
2019
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
Materialaufwand
|
27.224
|
|
8.093
|
Aufwendungen für
bezogene Leistungen
|
12.439
|
|
5.148
|
Die Gesellschaft konnte ihren Warenrohgewinn damit
steigern, im Geschäftsjahr 2020 auf TEUR 12.527.
|
2020
|
|
2019
|
|
TEUR
|
|
TEUR
|
Gesamtleistung
|
52.189
|
|
17.892
|
Materialaufwand
|
- 39.662
|
|
- 13.241
|
Warenrohgewinn
|
12.527
|
|
4.651
|
Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der
Gesellschaft sieht die Geschäftsführung neben den
Umsatzerlösen auch die Rohertragsmarge.
Der
Warenrohgewinn ist von rund TEUR 4.651 auf
rund TEUR 12.527 gestiegen. Die
Materialaufwandsquote ist mit 76,00% zu 74,00% im Vorjahr
leicht angestiegen, dies bedingt sich durch
Veränderungen im Produktmix.
Demgegenüber sind die
Kosten der Warenabgabe deutlich auf TEUR 8.811
angestiegen. Ferner hat sich der klickbasierte Werbeaufwand
von TEUR 48 auf TEUR 351 erhöht.
Beim
Personalaufwand ist ein Anstieg um rund
TEUR 196 von rund TEUR 413 auf rund TEUR 609
zu verzeichnen. Der Anstieg des Personalaufwands beruht im
Wesentlichen auf dem Anstieg der durchschnittlichen
Mitarbeiterzahl von 8 auf 19.
Das Geschäftsergebnis vor Steuern und dem
Ergebnis aus
Zinsaufwand und -ertrag (EBIT) ist von rund
TEUR 953 auf rund TEUR 492 gesunken.
Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2019
konnte sich die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr
2020 gut behaupten und insbesondere ihre Ziele zur
Steigerung der Umsatzerlöse erreichen. Der
Jahresüberschuss ist von rund TEUR 660 auf rund TEUR
397 gesunken. Die wirtschaftliche Lage wird als stabil
gewertet.
2. Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich um
TEUR 7.295 auf TEUR 22.567 erhöht.
Das Sachanlagevermögen ist weitgehend konstant
geblieben.
Das Vorratsvermögen hat sich bedingt durch die
allgemeine Ausweitung des Geschäftsvolumens und
Auslieferungen von TEUR 11.694 auf TEUR 12.860
erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen aus Leistungen
sind von TEUR 893 auf TEUR 1.024 gestiegen.
Die Gesellschaft konnte zum
31. Dezember 2020 liquide Mittel in Höhe von
TEUR 5.570 verbuchen, nach liquiden Mitteln von EUR
1.177 zum 31. Dezember 2019.
Die sonstigen Rückstellungen sind von
TEUR 52 im Vorjahr auf TEUR 432 angestiegen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
betragen zum 31. Dezember 2020 TEUR 0 nach TEUR 35 im
Vorjahr.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sind nach TEUR 12.157 im Vorjahr deutlich auf
TEUR 19.168 zum 31. Dezember 2020 angestiegen.
3. Kapitalstruktur
Das Eigenkapital hat sich von
TEUR 1.233 auf TEUR 1.631. erhöht,
dieses entspricht aufgrund des Anstiegs der Bilanzsumme
einer leichten Verringerung der Eigenkapitalquote von 8%
auf 7%.
Die Liquiditätslage hat sich im
Geschäftsjahr 2020 deutlich verbessert. Es bestehen
keine wesentlichen Kredit- oder Zinsänderungsrisiken.
E. Risikomanagement
Die Risiken im Geschäftsumfeld der Gesellschaft
haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt
nicht wesentlich geändert.
Im kommenden Jahr werden die Entwicklungen in den
Zielindustrien, den wesentlichen Märkten und bei den
wesentlichen Kunden weiterhin genau beobachtet, um bei
Bedarf risikominimierende Maßnahmen zu ergreifen.
Die enge Einbindung der Geschäftsführung in
das operative Geschäft stellt sicher, dass Risiken aus
allen Teilbereichen des Unternehmens der
Geschäftsführung gemeldet werden, um Situationen,
die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden,
früh erkennen und entsprechende Maßnahmen
ergreifen zu können.
Die Liquidität wird regelmäßig
überwacht und bestmöglich eingesetzt. Risiken aus
Zahlungsausfällen sind derzeit nicht erkennbar bzw.
durch geeignete Einzelwertberichtigungen gedeckt.
Das Risiko einer potentiellen Verschlechterung der
Währungsrelation EUR/USD sowie EUR/RMB wird von der
Geschäftsführung als nicht signifikant bewertet.
F. Bericht zu Chancen und Risiken
1. Wesentliche Chancen
Wesentliche Chancen bestehen in der ungebrochen
positiven Entwicklung des E-Commerce und die weitere
Entwicklung des Sortiments im Bereich der Haushaltswaren.
Die Gesellschaft sieht weiterhin gute Chancen in der
regionalen Ausweitung im europäischen Raum. Letztlich
versucht die Gesellschaft durch den weiteren Ausbau des
eigenen Online-Shops die Abhängigkeit von den
E-Commerce-Plattformen zu minimieren.
2. Hinweise auf Risiken der künftigen
Entwicklung
Die globale Wirtschaftsentwicklung und ein
Abkühlen der Konjunktur im Konsumverhalten in den
europäischen Zielmärkten stellen ein konstantes
Risiko für die Geschäftsentwicklung der
Gesellschaft dar.
Grundsätzliche Risiken bestehen in einer
potentiellen Verschlechterung der Währungsrelation
Euro / US-Dollar sowie der Währungsrelation Euro /
RMB.
Da die Handelswaren aus China geliefert werden,
besteht das Risiko steigender Produktionskosten in China,
welche sich negativ auf die Einkaufspreise der Gesellschaft
auswirken, sofern die steigenden Kosten nicht an die Kunden
weitergegeben werden können.
Rechtliche Risiken werden durch die entsprechende
Bildung von Rückstellungen abgesichert.
G. Prognosebericht für die Geschäftsjahre
2021 und 2022
Die Gesellschaft geht für 2021 von einem
Ergebnis auf Vorjahresniveau bei einem leichten
Rückgang der Umsatzerlöse aus. Für das
Geschäftsjahr 2022 werden im Vergleich zu 2021
konstante Umsätze und ein konstantes Ergebnis
erwartet, sofern sich die Konjunktur nicht wesentlich
ändert.
Hamburg, 9. März 2022
FDS GmbH
Wei Wu
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2020
EUR |
31.12.2019
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
364.962,00 |
422.030,00 |
| I.
Sachanlagen |
364.962,00 |
422.030,00 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
80.069,00 |
92.460,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
284.893,00 |
329.570,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
22.115.882,59 |
14.843.696,39 |
| I.
Vorräte |
12.860.024,42 |
11.693.863,75 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
3.685.621,15 |
1.972.981,85 |
| 1.
Forderungen gegen Gesellschafter |
11.977,48 |
11.299,51 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
3.673.643,67 |
1.961.682,34 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
5.570.237,02 |
1.176.850,79 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
85.799,42 |
6.046,48 |
| Aktiva |
22.566.644,01 |
15.271.772,87 |
Passiva
|
|
31.12.2020
EUR |
31.12.2019
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.630.912,11 |
1.233.439,50 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
1.208.439,50 |
548.054,75 |
| III.
Jahresüberschuss |
397.472,61 |
660.384,75 |
| B.
Rückstellungen |
432.021,56 |
396.155,56 |
| C.
Verbindlichkeiten |
20.503.710,34 |
13.642.177,81 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
0,00 |
35.000,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
0,00 |
35.000,00 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
20.503.710,34 |
13.607.177,81 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
20.503.710,34 |
13.607.177,81 |
| Passiva |
22.566.644,01 |
15.271.772,87 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR |
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
14.223.534,15 |
4.680.255,09 |
| 2.
Personalaufwand |
608.905,85 |
413.381,95 |
| a)
Löhne und Gehälter |
493.880,88 |
330.125,55 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung |
115.024,97 |
83.256,40 |
| davon
für Altersversorgung |
|
350,00 |
| 3.
Abschreibungen |
58.647,52 |
33.131,78 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
58.647,52 |
33.131,78 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
13.064.224,75 |
3.280.618,13 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
83.772,97 |
18.993,98 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
42.677,97 |
29.994,63 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
1.401,27 |
5.454,44 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
135.560,12 |
317.278,67 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
397.472,61 |
660.384,75 |
| Jahresüberschuss |
397.472,61 |
660.384,75 |
Anhang
zum 31. Dezember 2020
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die FDS GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im
Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer
HRB 133902 eingetragen.
Der Jahresabschluss der FDS GmbH wurde nach den
für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches
erstellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbH -
Gesetzes beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung
wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs
- und Bewertungsgrundsätze
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear nach steuerlichen
Vorschriften vorgenommen.
Selbständig nutzbare Geringwertige
Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren
Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen,
wurden im Jahr der Anschaffung vollständig
abgeschrieben.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Fremdwährungsgeschäfte wurden zum
Umrechnungskurs zum Bezugszeitpunkt gebucht. Sofern die
Posten zum Bilanzstichtag noch vorhanden waren, wurde
§ 256a HGB angewandt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie
sind in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich
zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
III. Angaben zur Bilanz
Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist dem Anlagenspiegel auf Blatt 3 zu entnehmen.
Angaben zu Forderungen
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr bestehen - wie im Vorjahr - nicht.
Angaben zu Forderungen gegenüber
Gesellschaftern
Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen
in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 11).
Angaben zu den sonstigen Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von
insgesamt TEUR 432 wurden vor allem für ausstehende
Rechnungen (TEUR 256), Gewährleistungen (TEUR 130)
sowie Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 40)
gebildet.
Angaben zu Verbindlichkeiten
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 20.504
nach TEUR 13.607 im Vorjahr.
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse resultieren aus dem Groß-
und Einzelhandel von Konsumgütern.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
außergewöhnliche Erträge in Höhe von
TEUR 1.625 aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten aus
Vorjahren enthalten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von
TEUR 1.770 aus der Ausbuchung von Forderungen aus Vorjahren
enthalten.
V. Sonstige Angaben
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 18,5.
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen i.S.d § 285 Abs. 1 Nr. 3 a HGB
beträgt TEUR 3.848.
Geschäftsführung
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Wei
Wu geführt. Eine Angabe zu der Vergütung des
Geschäftsführers unterbleibt gemäß
§ 286 Abs. 4 HGB.
Konzernzugehörigkeit
Die FDS GmbH wird in keinen Konzernabschluss
einbezogen.
Ergebnisverwendung
Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des
Jahresergebnisses aufgestellt. Die
Geschäftsführung wird der
Gesellschafterversammlung vorschlagen, den
Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, 9. März 2022
Wei Wu
sonstige Berichtsbestandteile
|
Entwicklung des Anlagevermögens
|
Historische Anschaffungs- und
Herstellungskosten
|
|
|
Stand
|
Zugang
|
Abgang
|
Stand
|
|
|
1.1.2020
|
|
|
31.12.2020
|
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1.
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
100.059,36
|
0,00
|
0,00
|
100.059,36
|
2.
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
414.516,68
|
1.579,52
|
0,00
|
416.096,20
|
|
|
514.576,04
|
1.579,52
|
0,00
|
516.155,56
|
|
|
Kumulierte Abschreibungen
|
|
|
|
Stand
|
Zugang
|
Abgang
|
Stand
|
|
|
1.1.2020
|
|
|
31.12.2020
|
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1.
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
7.599,36
|
12.391,00
|
0,00
|
19.990,36
|
2.
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
84.946,68
|
46.256,52
|
0,00
|
131.203,20
|
|
|
92.546,04
|
58.647,52
|
0,00
|
151.193,56
|
|
|
Buchwerte
|
|
|
Stand
|
Stand
|
|
|
1.1.2020
|
31.12.2020
|
|
|
€
|
€
|
I. Sachanlagen
|
|
|
1.
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
92.460,00
|
80.069,00
|
2.
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
329.570,00
|
284.893,00
|
|
|
422.030,00
|
364.962,00
|
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.03.2022 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bestätigungsvermerk des unabhängigen
Abschlussprüfers
An die FDS GmbH, Hamburg
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der FDS GmbH, Hamburg,
- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FDS GmbH,
Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020
bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und
|
| • |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder
unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, ist bei Verstößen höher als
bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
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gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
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beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
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ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
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beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben
sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
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beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage der Gesellschaft.
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führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
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Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg 10. März 2022
GENIUS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Nitsche
Wirtschaftsprüfer
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