Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 133902
Eingetragen
28.10.2014
Branche
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörGroßhandel mit TextilienGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Groß- und Einzelhandel sowie der Import und Export von Kosumgütern, insbesondere Outdoor Produkten, Haushaltsprodukten, Sport- und Gymnastikzubehör, Haustierwaren

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wei Wu
seit 28.10.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Wei Wu
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Wei Wu
Ningbo City, VR China
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FDS GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

FDS GmbH, Hamburg

für das Geschäftsjahr 2020

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die FDS GmbH wurde im Jahre 2014 gegründet und vertreibt seitdem mit wachsender regionaler Tendenz von Hamburg aus im europäischen Markt Konsumwaren. Das Warenportfolio beinhaltet Möbel, Heim- und Gartenartikel, Spielzeugwaren, Pflege- und Kosmetikartikel, Heimwerkerwaren sowie weitere Konsumgüter. Die Waren werden auf dem chinesischen Markt hergestellt und in den europäischen Absatzmärkten über E-Commerce-Plattformen vertrieben. Das Angebot richtet sich an Privathaushalte und unterliegt einer fortschreitenden Ausweitung.

Der Vertrieb erfolgt über die Lager in Hamburg und Marl sowie dritte Plattformbetreiber. Im Geschäftsjahr 2020 waren für das Unternehmen durchschnittlich 19 Mitarbeiter tätig.

B. Branchenentwicklung

Die Geschäftsentwicklung der FDS GmbH ist abhängig von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung sowie Konsumstimmung in den Zielländern. Obwohl der private Konsum innerhalb der Europäischen Union im Geschäftsjahr insgesamt gefallen ist, hat sich E-Commerce-Bereich positiv entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der B2C E-Commerce im Geschäftsjahr 2020 in Deutschland auf 72,8 Milliarden Euro und stieg damit um 23 Prozent. Auch die Corona-Pandemie hat die Entwicklung des Handels hin zum E-Commerce noch einmal deutlich beschleunigt und damit gerade für bereits etablierte Online-Händler eine Umsatzausweitung gebracht. Der Distanzhandel kommt ferner in Europa immer mehr in der Mitte der Gesellschaft an und wird auch von Menschen, die älter als 60 Jahre sind, deutlich ansteigend genutzt.

Auf der anderen Seite besteht in Teilen des Marktes eine gewisse Unsicherheit aufgrund der Einschränkungen der internationalen Lieferketten durch Beeinträchtigungen der internationalen Container-Transporte.

C. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Investitionen

Die Gesellschaft ist eine reine Vertriebsgesellschaft mit gemieteten Büroräumen und Lagerflächen. Dementsprechend erfolgten im Geschäftsjahr 2020 keine nennenswerten Investitionen in das Sachanlagevermögen.

2. Personal- und Sozialbereich

Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl stieg im Geschäftsjahr auf durchschnittlich 19 Mitarbeiter. Der Personalaufwand stieg bedingt durch die erhöhte Mitarbeiteranzahl von TEUR 413 im Vorjahr auf TEUR 609 im Berichtsjahr.

D. Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerten sich die Umsatzerlöse von rund TEUR 17.892 auf rund TEUR 52.189.

Für die FDS GmbH ist der deutsche Markt der wichtigste Markt, gefolgt von den Märkten in Frankreich, Italien, Spanien und Österreich.

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach den geografischen Märkten auf, in die Gebiete

2020 2019
TEUR TEUR
Deutschland
25.124

11.990
EU-Binnenmarkt *
24.435

4.490
Drittländer
2.630


1.412


52.189

17.892


* EU-Binnenmarkt ohne Deutschland

Der Materialaufwand für bezogene Waren sowie für bezogene Leistungen ist mit den folgenden Werten anzusetzen:

2020 2019
TEUR TEUR
Materialaufwand
27.224


8.093

Aufwendungen für bezogene Leistungen
12.439


   5.148


Die Gesellschaft konnte ihren Warenrohgewinn damit steigern, im Geschäftsjahr 2020 auf TEUR 12.527.

2020 2019
TEUR TEUR
Gesamtleistung
52.189

17.892
Materialaufwand
- 39.662


- 13.241

Warenrohgewinn
12.527

4.651


Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sieht die Geschäftsführung neben den Umsatzerlösen auch die Rohertragsmarge.

Der Warenrohgewinn ist von rund TEUR 4.651 auf rund TEUR 12.527 gestiegen. Die Materialaufwandsquote ist mit 76,00% zu 74,00% im Vorjahr leicht angestiegen, dies bedingt sich durch Veränderungen im Produktmix.

Demgegenüber sind die Kosten der Warenabgabe deutlich auf TEUR 8.811 angestiegen. Ferner hat sich der klickbasierte Werbeaufwand von TEUR 48 auf TEUR 351 erhöht.

Beim Personalaufwand ist ein Anstieg um rund TEUR 196 von rund TEUR 413 auf rund TEUR 609 zu verzeichnen. Der Anstieg des Personalaufwands beruht im Wesentlichen auf dem Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 8 auf 19.

Das Geschäftsergebnis vor Steuern und dem Ergebnis aus Zinsaufwand und -ertrag (EBIT) ist von rund TEUR 953 auf rund TEUR 492 gesunken.

Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2019 konnte sich die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2020 gut behaupten und insbesondere ihre Ziele zur Steigerung der Umsatzerlöse erreichen. Der Jahresüberschuss ist von rund TEUR 660 auf rund TEUR 397 gesunken. Die wirtschaftliche Lage wird als stabil gewertet.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich um TEUR 7.295 auf TEUR 22.567 erhöht. Das Sachanlagevermögen ist weitgehend konstant geblieben.

Das Vorratsvermögen hat sich bedingt durch die allgemeine Ausweitung des Geschäftsvolumens und Auslieferungen von TEUR 11.694 auf TEUR 12.860 erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen aus Leistungen sind von TEUR 893 auf TEUR 1.024 gestiegen.

Die Gesellschaft konnte zum 31. Dezember 2020 liquide Mittel in Höhe von TEUR 5.570 verbuchen, nach liquiden Mitteln von EUR 1.177 zum 31. Dezember 2019.

Die sonstigen Rückstellungen sind von TEUR 52 im Vorjahr auf TEUR 432 angestiegen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum 31. Dezember 2020 TEUR 0 nach TEUR 35 im Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind nach TEUR 12.157 im Vorjahr deutlich auf TEUR 19.168 zum 31. Dezember 2020 angestiegen.

3. Kapitalstruktur

Das Eigenkapital hat sich von TEUR 1.233 auf TEUR 1.631. erhöht, dieses entspricht aufgrund des Anstiegs der Bilanzsumme einer leichten Verringerung der Eigenkapitalquote von 8% auf 7%.

Die Liquiditätslage hat sich im Geschäftsjahr 2020 deutlich verbessert. Es bestehen keine wesentlichen Kredit- oder Zinsänderungsrisiken.

E. Risikomanagement

Die Risiken im Geschäftsumfeld der Gesellschaft haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt nicht wesentlich geändert.

Im kommenden Jahr werden die Entwicklungen in den Zielindustrien, den wesentlichen Märkten und bei den wesentlichen Kunden weiterhin genau beobachtet, um bei Bedarf risikominimierende Maßnahmen zu ergreifen.

Die enge Einbindung der Geschäftsführung in das operative Geschäft stellt sicher, dass Risiken aus allen Teilbereichen des Unternehmens der Geschäftsführung gemeldet werden, um Situationen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, früh erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können.

Die Liquidität wird regelmäßig überwacht und bestmöglich eingesetzt. Risiken aus Zahlungsausfällen sind derzeit nicht erkennbar bzw. durch geeignete Einzelwertberichtigungen gedeckt.

Das Risiko einer potentiellen Verschlechterung der Währungsrelation EUR/USD sowie EUR/RMB wird von der Geschäftsführung als nicht signifikant bewertet.

F. Bericht zu Chancen und Risiken

1. Wesentliche Chancen

Wesentliche Chancen bestehen in der ungebrochen positiven Entwicklung des E-Commerce und die weitere Entwicklung des Sortiments im Bereich der Haushaltswaren. Die Gesellschaft sieht weiterhin gute Chancen in der regionalen Ausweitung im europäischen Raum. Letztlich versucht die Gesellschaft durch den weiteren Ausbau des eigenen Online-Shops die Abhängigkeit von den E-Commerce-Plattformen zu minimieren.

2. Hinweise auf Risiken der künftigen Entwicklung

Die globale Wirtschaftsentwicklung und ein Abkühlen der Konjunktur im Konsumverhalten in den europäischen Zielmärkten stellen ein konstantes Risiko für die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft dar.

Grundsätzliche Risiken bestehen in einer potentiellen Verschlechterung der Währungsrelation Euro / US-Dollar sowie der Währungsrelation Euro / RMB.

Da die Handelswaren aus China geliefert werden, besteht das Risiko steigender Produktionskosten in China, welche sich negativ auf die Einkaufspreise der Gesellschaft auswirken, sofern die steigenden Kosten nicht an die Kunden weitergegeben werden können.

Rechtliche Risiken werden durch die entsprechende Bildung von Rückstellungen abgesichert.

G. Prognosebericht für die Geschäftsjahre 2021 und 2022

Die Gesellschaft geht für 2021 von einem Ergebnis auf Vorjahresniveau bei einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse aus. Für das Geschäftsjahr 2022 werden im Vergleich zu 2021 konstante Umsätze und ein konstantes Ergebnis erwartet, sofern sich die Konjunktur nicht wesentlich ändert.

Hamburg, 9. März 2022

FDS GmbH
Wei Wu

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 364.962,00 422.030,00
I. Sachanlagen 364.962,00 422.030,00
1. technische Anlagen und Maschinen 80.069,00 92.460,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.893,00 329.570,00
B. Umlaufvermögen 22.115.882,59 14.843.696,39
I. Vorräte 12.860.024,42 11.693.863,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.685.621,15 1.972.981,85
1. Forderungen gegen Gesellschafter 11.977,48 11.299,51
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.673.643,67 1.961.682,34
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.570.237,02 1.176.850,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 85.799,42 6.046,48
Aktiva 22.566.644,01 15.271.772,87

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 1.630.912,11 1.233.439,50
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.208.439,50 548.054,75
III. Jahresüberschuss 397.472,61 660.384,75
B. Rückstellungen 432.021,56 396.155,56
C. Verbindlichkeiten 20.503.710,34 13.642.177,81
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 35.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 35.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 20.503.710,34 13.607.177,81
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 20.503.710,34 13.607.177,81
Passiva 22.566.644,01 15.271.772,87

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 14.223.534,15 4.680.255,09
2. Personalaufwand 608.905,85 413.381,95
a) Löhne und Gehälter 493.880,88 330.125,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 115.024,97 83.256,40
davon für Altersversorgung   350,00
3. Abschreibungen 58.647,52 33.131,78
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 58.647,52 33.131,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 13.064.224,75 3.280.618,13
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 83.772,97 18.993,98
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.677,97 29.994,63
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.401,27 5.454,44
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 135.560,12 317.278,67
8. Ergebnis nach Steuern 397.472,61 660.384,75
Jahresüberschuss 397.472,61 660.384,75

Anhang


zum 31. Dezember 2020

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die FDS GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 133902 eingetragen.

Der Jahresabschluss der FDS GmbH wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbH - Gesetzes beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs - und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear nach steuerlichen Vorschriften vorgenommen.

Selbständig nutzbare Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Fremdwährungsgeschäfte wurden zum Umrechnungskurs zum Bezugszeitpunkt gebucht. Sofern die Posten zum Bilanzstichtag noch vorhanden waren, wurde § 256a HGB angewandt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel auf Blatt 3 zu entnehmen.

Angaben zu Forderungen

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen - wie im Vorjahr - nicht.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 11).

Angaben zu den sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 432 wurden vor allem für ausstehende Rechnungen (TEUR 256), Gewährleistungen (TEUR 130) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 40) gebildet.

Angaben zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 20.504 nach TEUR 13.607 im Vorjahr.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse resultieren aus dem Groß- und Einzelhandel von Konsumgütern.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 1.625 aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten aus Vorjahren enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.770 aus der Ausbuchung von Forderungen aus Vorjahren enthalten.

V. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 18,5.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.S.d § 285 Abs. 1 Nr. 3 a HGB beträgt TEUR 3.848.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Wei Wu geführt. Eine Angabe zu der Vergütung des Geschäftsführers unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernzugehörigkeit

Die FDS GmbH wird in keinen Konzernabschluss einbezogen.

Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Hamburg, 9. März 2022


 Wei Wu

sonstige Berichtsbestandteile

Entwicklung des Anlagevermögens Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand Zugang Abgang Stand
1.1.2020 31.12.2020
I. Sachanlagen




1.
technische Anlagen und Maschinen
100.059,36
0,00
0,00
100.059,36
2.
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
414.516,68
1.579,52
0,00
416.096,20


514.576,04
1.579,52
0,00
516.155,56


Kumulierte Abschreibungen
Stand Zugang Abgang Stand
1.1.2020 31.12.2020
I. Sachanlagen




1.
technische Anlagen und Maschinen
7.599,36
12.391,00
0,00
19.990,36
2.
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
84.946,68
46.256,52
0,00
131.203,20


92.546,04
58.647,52
0,00
151.193,56
Buchwerte
Stand Stand
1.1.2020 31.12.2020
I. Sachanlagen


1.
technische Anlagen und Maschinen
92.460,00
80.069,00
2.
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
329.570,00
284.893,00


422.030,00
364.962,00


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.03.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die FDS GmbH, Hamburg
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der FDS GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FDS GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

 

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

 

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

 

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

 

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.


beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

 

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

 

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg 10. März 2022
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