Duncker iPhotex GmbH
Gertrud-Kolz-Straße 2, 23923 Lüdersdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Swantje Porep seit 20.1.2021 | Prokura |
Inken Kolz seit 31.7.2008 | Prokura |
Momme Kolz seit 23.5.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Duncker iPhotex GmbHLüdersdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unsere Firma ist im Bereich Textile Dienstleistungen in der Hotellerie, Gastronomie und Fährschifffahrt tätig. Die Tourismusbranche in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr weiter von der Corona-Krise erholt. Gemäß dem Statistischen Bundesamt war 2023 erneut ein gutes Jahr für den Tourismus in Schleswig-Holstein. Das gute Ergebnis aus dem Vorjahr konnte noch einmal übertroffen werden, wobei die Ankunftszahlen mit 5,5% deutlich stärker gewachsen sind als die Übernachtungszahlen mit lediglich 1,3%. Das Statistische Bundesamt Mecklenburg-Vorpommern meldet einen Zuwachs in Höhe von 4,4%; der Städtetourismus Hamburg wächst mit 7% gemäß dem Statistikamt Nord. 1.2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Nach der Pandemie tritt weiter eine Erholung des Geschäftsbetriebes ein. Die Bearbeitung des Wäschevolumens konnten wir 2023 gegenüber 2022 um rd. 5 % steigern. Die Bilanzsumme des Geschäftsjahres 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.614 auf T€ 12.683 gestiegen, das Eigenkapital ergebnisbedingt von T€ 7.454 auf T€ 8.856 gestiegen. Generell ist die Personalmarktsituation schwierig und birgt erheblich steigernde Kosten. Sowohl die Beschaffung als auch die Personaleinsatzplanung gestalten sich schwieriger als in den Vorjahren. In 2023 wurden zur Stärkung des Unternehmens erhebliche Investitionen getätigt. Es wurde sowohl in neue energieeffizientere Trockner sowie in eine neue Mangelstraße investiert. Des Weiteren wurden im Bereich des Fuhrparks neue LKW sowie Anhänger angeschafft. 1.3. Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftsentwicklung Die Bereiche Qualitätsmanagement und Umweltmanagement sowie der Umgang mit natürlichen Ressourcen werden stetig verbessert (CO 2 -Ausstoß-Reduzierung, Optimierung Ressourcenverbrauchs). Aufrüstung und Investitionen im Rahmen der Maschinen sowie die Fortführung der Digitalisierung führen zur Optimierungen der Prozesse. Das Geschäftsjahr ist zufriedenstellend verlaufen und gibt keine Veranlassung für Beanstandungen. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1. Ertragslage Der Jahresüberschuss beträgt für 2023 TEUR 2.002. Im Geschäftsjahr 2023 konnte das Unternehmen eine positive Entwicklung in der Ertragslage verzeichnen. Das Rohergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um rd. 18 %, was auf eine gesteigerte Nachfrage zurückzuführen ist. Trotz erhöhter Personalaufwendungen konnte das Ergebnis gesteigert werden. Insgesamt zeigt sich die Ertragslage des Unternehmens stabil und weiterhin wachstumsorientiert. Die Kennzahlen verdeutlichen eine solide finanzielle Basis, die eine Grundlage für zukünftige Investitionen und Expansionen bildet. 2.2. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens blieb im Geschäftsjahr 2023 stabil. Die Bilanzsumme erhöhte sich um rd. 14 % auf rd. 12,7 MioEuro, was auf Investitionen und Bestandsaufbau zurückzuführen ist. Das Unternehmen verfügt weiterhin über ausreichende finanzielle Flexibilität, um künftige Investitionen zu tätigen und kurzfristige Verbindlichkeiten zu bedienen. Es bestehen keine Liquiditätsrisiken, da eine ausreichende finanzielle Deckung gewährleistet ist. 2.3. Vermögenslage Die Anlagenquote betrug bei Verrechnung des Sonderpostens aus öffentlichen Zuschüssen mit den Sachanlagen 61,4 % (Vorjahr: 48,1 %), während die Eigenmittelquote sich mit 74,3 % (Vorjahr: 72,7 %) niederschlug. Zum 31.12.2023 sind bei Verrechnung des Sonderpostens aus öffentlichen Zuschüssen mit den Sachanlagen das langfristig gebundene Vermögen und mit TEUR 1.840 auch Teile des kurzfristig gebundenen Vermögens durch langfristige Mittel gedeckt. Die langfristigen Mittel betragen im Verhältnis zum langfristig gebundenen Vermögen 126,2 %. 3. Risikobericht 3.1. Bestandsgefährdende Risiken Das Unternehmen ist in seiner Geschäftstätigkeit verschiedenen Risiken ausgesetzt, die sich aus den Marktbedingungen, der Branche sowie der internen Organisation ergeben. Im Rahmen des unternehmensweiten Risikomanagementsystems werden diese Risiken regelmäßig identifiziert, bewertet und überwacht, um negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu minimieren. Risiken aus betrieblichen Abläufen, wie z. B. Maschinenausfälle, Lieferkettenunterbrechungen oder Qualitätsprobleme, könnten die Produktionsfähigkeit beeinträchtigen. Zur Risikobegrenzung wurden umfassende Wartungsprogramme implementiert, und Lieferantenbeziehungen werden durch langfristige Verträge und die Nutzung alternativer Beschaffungsquellen abgesichert. Die zunehmende Digitalisierung birgt Risiken in Bezug auf Datenverlust, Cyberangriffe und Systemausfälle. Um diesen Risiken vorzubeugen, hat das Unternehmen seine IT-Sicherheitsarchitektur gestärkt und Schutzmaßnahmen wie Firewalls, regelmäßige Back-ups und Schulungen der Mitarbeiter implementiert. Ein umfassender IT-Notfallplan ist ebenfalls etabliert. Steigende Anforderungen an den Umweltschutz sowie die Folgen des Klimawandels stellen potenzielle Risiken für die Geschäftsaktivitäten dar. Das Unternehmen hat nachhaltige Maßnahmen ergriffen, um den CO 2 -Ausstoß zu verringern und Umweltrisiken durch strenge Compliance-Vorgaben in den Produktionsprozessen zu minimieren. Das Unternehmen bewertet die identifizierten Risiken insgesamt als überschaubar und beherrschbar. Durch die bestehenden Risikomanagementprozesse und die implementierten Gegenmaßnahmen sind derzeit keine existenzbedrohenden Risiken erkennbar. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu erkennen und auch in den nächsten 12 Monaten nicht zu erwarten. 3.2. Risiken und Chancen mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Einflüsse auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ergeben sich aus den Erläuterungen unter Nr. 1.2 "Überblick über den Geschäftsverlauf". Es besteht derzeit kein Risiko, dass unerwartete Liquiditätsengpässe entstehen oder sich Finanzierungskosten erhöhen. Das Unternehmen hält eine ausreichende Liquiditätsreserve vor. Zudem wird der Cashflow regelmäßig überwacht, um eine gesunde Finanzlage sicherzustellen. Schnelle Reaktionen auf die neuen Gegebenheiten konnten bisher eine negative Entwicklung kompensieren. Zur Früherkennung von Risiken und Fehlentwicklungen im operativen Geschäftsbereich hat die Gesellschaft ein umfangreiches Controlling und Reporting System. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmens gegen finanzielle Risiken aller Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Um weiterhin unseren hohen Qualitätsstandard gerecht werden zu können werden neuen Personal- und Arbeitszeitmodelle erarbeitet. Die zukünftige Ausrichtung liegt auf einer jährlich konstanteren Auslastung unseres Betriebes. 4. Prognosebericht Die Prognose für das Jahr 2023 fällt trotz der Vielzahl von Herausforderungen insgesamt positiv aus. Die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind schwierig, doch die gute Geschäftsentwicklung motiviert uns sehr. Mit einer guten Vermögenslage und der stetigen Anpassung unserer innerbetrieblichen Abläufe, gehen wir als gesundes Unternehmen in das Jahr 2023. Risiken, für eine Gefährdung des Fortbestands unserer Gesellschaft, sind derzeit nicht erkennbar.
Lüdersdorf, 22.08.2024 gez. Momme Kolz, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Duncker iPhotex GmbH hat ihren Sitz in Lüdersdorf und ist unter der Nummer HRB 8635 im Handelsregister beim Schwerin eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§ 238 ff. HGB), des § 42 GmbH-Gesetz sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bei der Erstellung des Anhangs ist von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht worden. II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden linear unter Berücksichtigung der jeweiligen Nutzungsdauer vorgenommen. Außerdem sind Sonderabschreibungen gemäß § 7g Abs. 1 EStG a.F. in 2006 und 2007 sowie Sonderabschreibungen gemäß § 7g Abs. 5 EStG in 2008 und 2009 vorgenommen worden. Weiterhin wurden die Anschaffungskosten um den 2007 in Anspruch genommenen Investitionsabzugsbetrag gemindert. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit Nominalwerten (Ausleihungen) bzw. den Anschaffungskosten (Genossenschaftsanteilen) bewertet. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen Leistungen wurden unter Berücksichtigung von Schätzungen ermittelt. Das strenge Niederstwertprinzips wurde beachtet. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert ausgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den voraussichtlich anfallenden Erfüllungsbeträgen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit Ausnahme der Beibehaltungsbeträge mit dem ihrer individuellen durchschnittlichen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung ist im anliegenden Anlagenspiegel dargestellt. IV. Angaben zur Bilanz Die Forderungen haben in Höhe von T€ 124 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Für bewilligte Investitionszuschüsse zum Neubau und zu den Erweiterungen der Betriebsstätte in Lüdersdorf ist ein Sonderposten gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB gebildet worden. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs und Betriebsstoffen sowie sonstigen Materialien. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit T€ 49 Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens enthalten. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen T€ 857 auf Kraftfahrzeugkosten. VI. Haftungsverhältnisse Verbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht. VII. Ergänzende Angaben Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer gem. § 267 Abs. 5 HGB betrug im Geschäftsjahr 2023 210 Personen, davon 42 Vollzeitangestellte. Die Duncker iPhotex GmbH besitzt folgende Anteile an verbundenen Unternehen:
Die Geschäftsführung wird von Herrn Momme Kolz - als alleinvertretungsberechtigtem Geschäftsführer - wahrgenommen. Herr Kolz ist hauptberuflich auch Geschäftsführer der Großwäscherei Paul Duncker GmbH, Lübeck sowie der iPhotex GmbH, Schönberg. Die Angabe ihrer Bezüge ist im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Es sind keine Haftungsverhältnisse zugunsten des Geschäftsführers eingegangen worden. Gemäß Gesellschafterbeschluss wird der Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen.
Lüdersdorf, 22.08.2024 Duncker iPhotex GmbH, Lüdersdorf gez. Momme Kolz, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um einen verkürzten, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die Duncker iPhotex GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Duncker iPhotex GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Duncker iPhotex GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 23.08.2024 ATN
Allgemeine Treuhand Nord
gez. ppa. gr. Feldhaus, Wirtschaftsprüferin gez. Werth, Wirtschaftsprüfer |
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