Stammdaten

Register
Amtsgericht Recklinghausen HRB 4223
Vorher
REBEQ Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft im Kreis Recklinghausen mbH
Eingetragen
25.8.1999
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungBerufliche ErwachsenenbildungHeime und Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, stationäre Hilfen zur Erziehung
Gegenstand
1. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. 2. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Volks- und Berufsbildung sowie der Studentenhilfe. Der Gesellschaftszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Betreuung und Qualifizierung überwiegend schwer vermittelbarer und förderungsbedürftiger, vor allem junger Menschen und deren Eingliederung in das Erwerbsleben. Vor allem junge Menschen werden in ihrer individuellen, sozialen und beruflichen Entwicklung gefördert. Der Gesellschaftszweck wird insbesondere durch Beratung, Betreuung und Coaching, die Durchführung von Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekten, die Durchführung von Maßnahmen der beruflichen Bildung sowie die Begründung von Arbeitsverhältnissen erreicht. Ziel ist, die Fähigkeit zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu fördern und Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren. Zur Steigerung der Integrationsfähigkeit von Erwachsenen kann auch auf das Instrument der Zeitarbeit in Eingliederungsabsicht zurückgegriffen werden. 3. Der gemeinnützige Gesellschaftszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Ausführung von Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen, sowie Beratungs-, Vermittlungs- und Betreuungsleistungen im planvollen Zusammenwirken für die gemeinnützige Schwestergesellschaften, die AWOG GmbH, die BÜRE GmbH sowie für den AWO Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen, für deren gemeinnützige Einrichtungen und Dienste. Der gemeinnützige Gesellschaftszweck wird ferner auch verwirklicht durch die Erbringung von Dienstleistungen und den Handel mit Waren im planvollen Zusammenwirken zwischen den verschiedenen Gliederungen (Arbeiterwohlfahrt Bezirk und Arbeiterwohlfahrt Unterbezirke sowie Kreisverband Siegen-Wittgenstein) der Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V. und deren sämtlichen Tochtergesellschaften. Die im Einzelnen einbezogenen Gliederungen und Tochtergesellschaften der Arbeiterwohlfahrt werden in einer Liste geführt, die der Finanzverwaltung vorzulegen ist. In diesem Zusammenhang bezieht die Gesellschaft administrative Dienstleistungen, insbesondere Personalbuchhaltungsleistungen und Architektenleistungen sowie Dienstleistungen in den Bereichen Baubetreuung und Liegenschaften vom Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V. beziehungsweise von seinen Tochtergesellschaften. Darüber hinaus bezieht die Gesellschaft infrastrukturelle Dienstleistungen aller Art, einschließlich Außenpflege, Gartenlandschaftsbau, Hausmeisterserviceleistungen, Handwerkerleistungen und Hauswirtschaftsdienste, Rezeptions- und Sicherheitsdienst von der BÜRE GmbH sowie der AWOG GmbH. Ferner wird das planmäßige Zusammenwirken dadurch verwirklicht, dass die Gesellschaft vom AWO Unterbezirk Münsterland - Recklinghausen sowie den vorgenannten gemeinnützigen Schwestergesellschaften administrative Dienstleistungen empfängt sowie unbewegliche und bewegliche Wirtschaftsgüter und Personal zur Leistungserbringung im Rahmen der gemeinsamen gemeinnützigen Zwecke vom AWO Unterbezirk Münsterland -Recklinghausen und den vorgenannten Schwestergesellschaften zur Verfügung gestellt bekommt beziehungsweise diese zur Verfügung stellt. 4. Die Gesellschaft ist ferner zu allen sonstigen Geschäften berechtigt, die diesem ihrem Hauptzweck zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefanie Haßel
seit 16.5.2024
Prokura
Heinrich Finke
seit 2.9.2008
Prokura
Klaus Uhländer
seit 1.8.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V.
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V.
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

REBEQ GmbH

Recklinghausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

rebeq GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die rebeq GmbH ist als Bildungsdienstleister der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Münsterland - Recklinghausen im Wirtschaftsraum der Emscher - Lippe Region tätig. Die Emscher - Lippe Region umfasst die Kommunen der Kreise Recklinghausen, Bottrop und Gelsenkirchen. Die rebeq unterhält in Bottrop und Gelsenkirchen sowie 7 Städten des Kreises Recklinghausen Niederlassungen.

Gegenstand der gemeinnützigen Gesellschaft ist die Betreuung überwiegend schwer vermittelbarer und förderungsbedürftiger Menschen und deren Eingliederung in das Erwerbsleben.

Die rebeq GmbH kooperiert mit den Arbeitsagenturen, Jobcentern, Schulen, Wirtschaftsverbänden und Verbänden der freien Wohlfahrt in allen Fragen der beruflichen Orientierung, Qualifizierung und Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Besonderes Augenmerk legt die rebeq GmbH auf Angebote, die den Personalbedarfen der Sozialwirtschaft entsprechen.

Das Leistungsangebot der rebeq GmbH fußt im Wesentlichen auf den gesetzlichen Grundlagen des SGB III und SGB II. Weitere Kostenträger sind das Land NRW sowie der Bund und der Europäische Sozialfonds.

II. Wirtschaftsbericht

II.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war geprägt von wirtschaftlicher Stagnation, inflationären Entwicklungen und deutlich steigenden Energiepreisen sowie weiterhin rückläufigen Arbeitslosenzahlen.

Die Dienstleistungen im beruflichen Bildungsbereich konnten in 2023 wieder vollständig in Präsenz umgesetzt werden.

In 2023 sank der EGT des Jobcenters Kreis Recklinghausen aufgrund rückläufiger Bundesmittelzuweisungen um annähernd 10 %. Die verfügbaren Mittel der Jobcenter haben sich aufgrund längerfristiger Mittelbindungen überproportional verringert. Vor diesem Hintergrund hat die Konkurrenzlage in Vergabeverfahren deutlich zugenommen.

Im Bereich der Lohn- und Gehaltsentwicklung plant die rebeq GmbH moderate Steigerungen ab April 2024.

II.2 Geschäftsverlauf

Der rebeq GmbH ist es in 2023 gelungen, substantielle Verluste der Vorjahre in den verschiedenen Angebotsbereichen zu kompensieren. Krisenhaft hat sich der Gutscheinbereich AVGS nach § 45 SGB III entwickelt.

II.3 Lage

a) Ertragslage

Die Betriebserträge in 2023 beziffern sich auf 18.199 T€. Im Ergebnis nach Steuern weist die Gesellschaft einen Überschuss von 952 T€ aus.

Die Umsatzverteilung wird durch folgende Förderbereiche erzielt:

Übergang Schule / Beruf

Der Bereich umfasst die Assistierte Ausbildung flexibel, die Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen, die Berufseinstiegsbegleitung sowie die außerbetrieblichen Ausbildungen. Mit den Projekten aus dem Förderbereich des Übergangs Schule - Beruf realisierte die rebeq in 2023 einen Umsatz von rund 7 Mio. € und übertrifft die prognostizierten Umsatzerwartung. Rund 1.500 Jugendliche und junge Erwachsene nahmen an den Förderangeboten der rebeq im Monatsdurchschnitt teil.

Beratung und Training

Beratungs- und Trainingsmaßnahmen werden von der rebeq sowohl als Individualmaßnahmen als auch als Gruppenmaßnahmen im Auftrag des Jobcenters umgesetzt. Im Bereich Beratung und Training konnte der Umsatz gemessen an der Wirtschaftsplanung deutlich gesteigert werden. Im Monatsdurchschnitt des Jahres 2023 hat die rebeq nahezu 800 Grundsicherungsleistungsbeziehende betreut und beraten.

Berufliche Fort- und Weiterbildung

Im Bereich der beruflichen Bildung konnten deutliche Umsatzsteigerungen (+10%) durch berufsbegleitende Bildungsdienstleistungen für die Sozialwirtschaft erzielt werden. Die rebeq hat bei ihren Auftraggebern (Agentur für Arbeit, Jobcenter) eine deutliche Kompetenzzuschreibung bei sozialwirtschaftlichen Themen. Diese Kompetenzzuschreibung konnte in 2023 befriedigend umgesetzt werden. Mit der organisatorischen Zusammenfassung der verschiedenen Maßnahmen im Bereich des Erziehungswesens in 2021 (Bildungszentrum Erziehung) konnte die rebeq GmbH weitere Impulse setzen, die in 2023 zu weiteren Ergebnisverbesserungen geführt haben.

Beschäftigung

Der Beschäftigungsbereich (Zusatzjobs u.s.) war in den zurückliegenden Jahren rückläufig; erfährt aber vor dem Hintergrund des stabilen Sockels an Langzeitarbeitslosen trotz guter Konjunkturlage ein hohes Maß an politischer Beachtung (Sozialer Arbeitsmarkt). Mit der Einfügung des § 16 i in das SGB II hat die Bundesregierung gesetzliche Grundlagen geschaffen, sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse für besonders benachteiligte Langzeitarbeitslose bis zu einer Dauer von 5 Jahren gefördert werden. Im Kreis Recklinghausen können so ca. 800 Arbeitsverhältnisse durch das Jobcenter gefördert werden. In Kooperation mit dem AWO Unterbezirk und Bezirk konnten annähernd 80 geförderte Stellen geschaffen werden. Weitere Rückgänge musste die rebeq bei der Umsetzung von Arbeitsgelegenheiten realisieren.

Teilhabe am Arbeitsmarkt

Mit der Entwicklung des Fachbereiches Teilhabe am Arbeitsmarkt schafft die rebeq GmbH für Rehabilitanden Zugänge zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die Entwicklung dieses Fachbereiches hat in den zurückliegenden 2 Jahren deutlich an Fahrt aufgenommen.

b) Finanzlage

Die Finanzlage der rebeq GmbH ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten fristgerecht zu bedienen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Steuern und Sozialabgaben werden laufend fristgerecht entrichtet. Entsprechende Bestätigungsvermerke liegen vor.

Die Liquidität der Gesellschaft war ganzjährig gewährleistet. Kredite mussten nicht in Anspruch genommen werden.

c) Vermögenslage

In dem Segment der beruflichen Bildung, dass auch anerkannte Berufsabschlüsse vor der IHK oder Handwerkskammern einschließt, ist eine angemessene sächliche Ausstattung vorzuhalten. Der technologische Fortschritt wird bei Beschaffungen / Ersatzbeschaffungen entsprechend berücksichtigt. Aus Gründen der Flexibilität setzt die Gesellschaft ihre Fördermaßnahmen in angemieteten Räumen und Gebäuden um.

Im investiven Bereich sind für 2023 hervorzuheben:

Umfangreiche Investitionen im Bereich der EDV-Hardware und Software auch vor Hintergrund der geforderten digitalen Maßnahmeumsetzung

Fertigstellung der Geschäftsstelle in Herten an der Ewaldstraße als Eigentumsgebäude.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Steuerung arbeitet die Gesellschaft mit monatlichen Abschlüssen, Plan-/Ist-Analysen und entsprechenden Umlagenrechnungen. Die Umsatzentwicklung in 2023 ist gemessen am Vorjahr gestiegen und beziffert sich auf rund 18 Mio. Euro.

III. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Umsatz in Höhe von 16.720.000 € und ein Betriebsergebnis von 523.000 €.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Risiken betreffen mindestens die 3 nachstehenden Ebenen

Ausschreibungsrisiken

Im Förderbereich Übergang Schule -Beruf ist der Ausgang der Vergabe Berufseinstiegsbegleiter mit erheblichen Risiken verbunden, ebenso die Vergaben in den Förderbereichen Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE kooperativ) und der Assistierten Ausbildung flexibel (AsAflex). Im Bereich der Ausschreibungen der Jobcenter ist mit einer nochmalig höheren Konkurrenzlage aufgrund weiter absinkender EGT - Mittel auszugehen.

Teilnehmendenauslastung

Die Auslastung der Gruppenmaßnahmen ist deutlich rückläufig. Hier macht sich bemerkbar, dass Beratungsfachkräfte der Bedarfsträger die Kontaktdichte zu ihren Beratungskunden in der Pandemiephase deutlich reduziert hatten.

Personal

Bereits in 2022 war es für die Gesellschaft schwierig, dass nötige pädagogische Fachpersonal fristgerecht zu gewinnen. Hohe Fluktuationszahlen machen deutlich, dass die Bindung des Fachpersonals an das Unternehmen nachgelassen hat. Die Personalfluktuation hat sich auf über 20 % in 2023 erhöht.

Überleitung des Rehabereiches und des Bereiches der Beruflichen Bildung an die Arbeitsagentur

Um den verringerten Mittelzuweisungen an die Jobcenter zu begegnen, gehen die Planungen des Bundesarbeitsministeriums dahin, die vorgenannten Bereiche vollständig über die Arbeitsagenturen zu bedienen. Die organisatorische Umsetzung ist noch nicht ansatzweise erkennbar.

2. Chancenbericht

Digitalisierung

Die Umsetzung von Maßnahmen in digitaler Form hat zu einem erheblich beschleunigten Wandel geführt. Angebote "hybriden" Lernens (teilweise in Präsenz und teilweise digital) werden nachhaltig im Bereich der beruflichen Bildung ankern. Im Bereich der Fortbildung unserer Mitarbeitenden wird ebenfalls zunehmend auf digitale Umsetzungsformate (Videoseminare etc.) gesetzt.

Fachleitungsebene der Standorte

Im Personalbereich haben sich die strukturellen Änderungen in den Standorten mit Einführung einer fachlichen Leitungsebene etabliert und wurden in 2023 stabilisiert. Das Zusammenspiel der fachlichen Leitungen auf Standortebene und den Fachleitungen der Zentralen Dienste (Geschäftsführungsmitarbeitende) führt zu einer weiter vereinheitlichen Maßnahmeumsetzung.

Veränderte Rekrutierungsprozesse

Die veränderten Prozesse zur Gewinnung neuer Mitarbeitender, die Verschränkung zentraler Zuarbeit bei Einbezug der Standorte, erhöht die Steuerungsfähigkeit im Personalgewinnungsprozess.

ESF - Förderperiode

Ab Quartal 3 ist mit weiteren Projektaufrufen in der neuen ESF - Förderperiode zu rechnen. Insbesondere durch die gute lokale Vernetzung erwarten wir uns weitere deutliche Zugewinne in diesen Förderkulissen.

3. Gesamtaussage

Die Entwicklung ist wesentlich durch folgende 3 Faktoren bestimmt.

1.

Schaffung digitaler Umsetzungsformate

Hier hat die Gesellschaft sehr schnell zu einer adäquaten digitalen Umsetzung gefunden.

2.

Verringerung der Bundesmittelzuweisungen

Die Rückgänge in der Nachfrage der Jobcenter aufgrund geringerer Bundesmittelzuweisungen führt zu einem erhöhten Preisdruck in Ausschreibungsverfahren.

3.

Der Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel im Bereich des pädagogischen Personals wird zunehmend zum limitierenden Faktor. Mit eingeleiteten Strukturänderungen im Rekrutierungsprozess und im Bereich der Personalentwicklung/Personalbindung ist auf eine Stabilisierung hinzuwirken.

 

Recklinghausen, 10. Juli 2024

rebeq GmbH

Klaus Uhländer, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.603,00 7.120,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.610.121,67 323.645,87
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 477.465,00 329.885,00
3. Anlagen im Bau 0,00 1.000.527,02
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 200.000,00 200.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 8.256,58 10.867,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.250.957,04 986.133,34
davon gegenüber Gesellschaftern 0,00 20.523,61
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.909.147,00 6.583.037,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.778,31 6.010,19
10.493.328,60 9.447.226,68

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Andere Gewinnrücklagen 8.569.495,39 7.768.464,89
III. Jahresüberschuss 951.501,40 801.030,50
B. Rückstellungen 405.868,80 423.044,16
C. Verbindlichkeiten 541.463,01 429.687,13
davon gegenüber Gesellschaftern 33.654,94 0,00
10.493.328,60 9.447.226,68

Der Jahresabschluss wurde am 05.12.2024 festgestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 16.803.666,27 15.590.317,56
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.927.512,33 9.386.394,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.173.017,71 2.053.747,05
davon für Altersversorgung EUR 4.026,60 (Vorjahr EUR 4.116,10) 12.100.530,04 11.440.141,90
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 206.460,81 133.256,30
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.551.365,57 3.214.252,48
15.858.356,42 14.787.650,68
945.309,85 802.666,88
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.000,00 4.000,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.899,71 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 939,77 556,17
16.959,94 3.443,83
8. Ergebnis vor Steuern 962.269,79 806.110,71
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.964,80 1.868,00
10. Sonstige Steuern 3.803,59 3.212,21
11. Jahresüberschuss 951.501,40 801.030,50

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen REBEQ GmbH mit Sitz in Recklinghausen, Hans-Senkel- Platz 1, 45699 Herten (seit Oktober 2023 Ewaldstraße 118, 45699 Herten). Die Gesellschaft ist unter der Nummer 4223 beim Amtsgericht Recklinghausen in der Abteilung B eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind an den handelsrechtlichen Vorschriften ausgerichtet worden.

2. Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

3. Die Zugänge zum Anlagevermögen sind mit den Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, aktiviert worden. Abgeschrieben wurde nach der linearen Methode im Rahmen der steuerlich zulässigen Sätze. Geringwertige Wirtschaftsgüter von mehr als EUR 250,00 bis nicht mehr als EUR 800,00 (netto) werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

4. Forderungen (einschließlich sonstige Vermögensgegenstände) wurden zum Nominalwert angesetzt.

5. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe der Erfüllungsbeträge angesetzt worden, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheinen, um die ungewissen Verpflichtungen erfüllen zu können.

6. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem jeweiligen Rückzahlungsbetrag bilanziert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

2. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betreffen in Höhe von TEUR 89,8 sonstige Verbindlichkeiten, die mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 56,2 saldiert wurden.

3. Die Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr und sind ungesichert.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen von derzeit TEUR 842,4 p.a..

Die Zahl der Mitarbeiter (ohne Teilnehmer) betrug im Jahresdurchschnitt 274 (Vorjahr 262).

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Hinsichtlich der Angabe der Prüfungs- und Beratungsgebühren nach § 285 Nr. 17 HGB wird von der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB Gebrauch gemacht.

Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss von EUR 951.501,40 den anderen Gewinnrücklagen zuzuführen.

Geschäftsführung

Klaus Uhländer, Recklinghausen.

Bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Nachtragsbericht

Im Jahr 2023 haben sich aus heutiger Sicht keine nennenswerten Auswirkungen auf die laufende Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens ergeben.

Darüber hinaus sind uns keine Sachverhalte nach dem Bilanzstichtag bekanntgeworden, die einen wesentlichen Einfluss für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens haben.

 

Recklinghausen, den 10. Juli 2024

Klaus Uhländer, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 15.842,45 26.844,03 0,00 5.477,00 37.209,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 323.645,87 3.318.332,96 1.000.527,02 0,00 4.642.505,85
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.089.014,84 318.295,60 0,00 205.792,45 1.201.517,99
3. Anlagen im Bau 1.000.527,02 0,00 -1.000.527,02 0,00 0,00
2.413.187,73 3.636.628,56 0,00 205.792,45 5.844.023,84
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 200.000,00 0,00 0,00 0,00 200.000,00
2.629.030,18 3.663.472,59 0,00 211.269,45 6.081.233,32
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 laufendes Geschäftsjahr Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 8.722,45 3.361,03 5.477,00 6.606,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 32.384,18 0,00 32.384,18
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 759.129,84 170.715,60 205.792,45 724.052,99
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
759.129,84 203.099,78 205.792,45 756.437,17
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
767.852,29 206.460,81 211.269,45 763.043,65
Buchwerte
31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 30.603,00 7.120,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.610.121,67 323.645,87
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 477.465,00 329.885,00
3. Anlagen im Bau 0,00 1.000.527,02
5.087.586,67 1.654.057,89
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 200.000,00 200.000,00
5.318.189,67 1.861.177,89

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die REBEQ GmbH, Recklinghausen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der REBEQ GmbH, Recklinghausen, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REBEQ GmbH, Recklinghausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen.

Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gütersloh, am 10. Juli 2024

ETL WRG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Vaubel, Wirtschaftsprüfer

Bodenhausen, Wirtschaftsprüfer

Der bei der Offenlegung wiedergegebene Bestätigungsvermerk ist für den vollständigen Jahresabschluss erteilt worden und bezieht sich nicht auf die verkürzte offengelegte Fassung des Jahresabschlusses.

Gesellschafterversammlung vom 05.12.2024

Feststellung des Jahresergebnisses 2023

Nach Prüfung des Jahresabschlusses durch die WRG Audit GmbH weist die Bilanz zum 31. Dezember 2023 einen Überschuss in Höhe von 951.501,40 € aus.

Das Jahresergebnis ist uneingeschränkt testiert.

Beschluss:

Die Gesellschafterversammlung stellt das Jahresergebnis wie oben beschrieben fest.

Ergebnisverwendung

Beschluss:

Die Gesellschafter beschließen einstimmig, den Jahresüberschuss in maximaler Höhe den freien Rücklagen zuzuführen.

Die verbleibenden Anteile werden der Betriebsmittelrücklage zugeführt.

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