Agile Software GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 109835
Eingetragen
6.3.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Beratung von Unternehmen über den Einsatz von Methoden, DV-Anlagen und DV-Programmen, insbesondere in den Bereichen CAD, CAP, CAM, CAE und CIM, die eigene Entwicklung von DV-Programmen und DV-Systemen sowie Dienstleistungen im Bereich der Datenverarbeitung. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet sind, den Geschäftszweck zu fördern. Sie kann im In- und Ausland Zweigniederlassungen errichten und gleichartige Unternehmen im In- und Ausland gründen, solche erwerben oder sich an ihnen beteiligen. Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern. Sie ist insbesondere berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen und Unternehmensverträge abzuschließen.

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Kunz
seit 25.10.2007
Geschäftsführer
Livio Michelich
seit 12.10.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Oracle Nederland B.V.NLD
75.41%
Oracle Nederland B.V.NLD
24.59%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
ORACLE Deutschland GmbH
Germany
75.41%
ORACLE Deutschland GmbH
Germany
24.59%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Agile Software GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum 30. April 2006

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht FY 2006 (2005/06)

Jahresabschluss

 

Bilanz zum 30. April 2006

 

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Mai 2005 bis 30. April 2006

 

Anhang 2005/06

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Lagebericht FY 2006 (2005/2006)

Agile Software GmbH, Karlsruhe

1. Lage der Gesellschaft

Aufgrund von Synergieeffekten wie auch wegen vergangener Maßnahmen im Personalbereich konnten weitere Einsparungen erzielt werden. Durch den Einsatz von externen Ressourcen in den Agile Entwicklungszentren in Bangalore (Indien) und Souzhu (China) konnten in den Bereichen Support, Software-Entwicklung und Qualitätswesen Produktentwicklungskosten gesenkt werden. Diese Massnahmen wirkten sich positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit und das Betriebsergebnis von Agile Software GmbH aus.

Die Entwicklung des Absatzmarktes war im Berichtszeitraum positiv. Auch hier zeigte sich, dass durch den Zusammenschluss der beiden Unternehmen weiter Synergien erzielt wurden. So konnten weiter komplementäre Produkte aus den beiden Produktlinien an die gegenseitig vorhandenen Kundenstämme verkauft werden.

2. Geschäftsverlauf

2.1 Entwicklung des Absatzmarktes

Wie bereits beschrieben hat sich der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr weiter positiv entwickelt. Diese Entwicklung führen wir auf folgende Gründe zurück:

Cross-Selling Möglichkeiten komplementärer Produkte (siehe auch Kapitel 1)

Grösse und Finanzkraft des vereinten Unternehmens

Gesamt-europäisch kompetentes Verkaufs- und Serviceteam

Verfügbarkeit neuer verbesserter Produktlinien (Agile 9.2 und Agile e6.0.1)

Mit diesen Eigenschaften konnten wir in Europa die bestehenden Kundenbeziehungen behalten und teilweise ausbauen. Auch neue wichtige Kunden konnten gewonnen werden.

2.2 Umsatzentwicklung

Die gesamten betrieblichen Erträge der Agile Software GmbH beliefen sich im Geschäftsjahr FY 2006 (2005/2006) auf 14,9 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr FY 2005 (2004/2005) wurden betriebliche Erträge von 15.2 Mio. Euro erzielt. Die wichtigsten Teilumsätze entwickelten sich wie nachfolgend beschrieben:

Lizenzen: 4,0 Mio. Euro (Geschäftsjahr FY 2005: 4,5 Mio. Euro)

Wartung: 6,7 Mio. Euro (Geschäftsjahr FY 2005: 6,2 Mio. Euro)

Dienstleistungen: 3,8 Mio. Euro (Geschäftsjahr FY 2005: 4,5 Mio. Euro)

Sonstige Erträge: 0.3 Mio. Euro (Geschäftsjahr FY 2005: 11 T Euro)

Die Differenz zum Vorjahr bei den sonstigen Erträgen resultiert vorwiegend aus Kursgewinnen von Bewertungen von Fremdwährungsverbindlichkeiten.

2.3 Geschäftsergebnis

Die Betriebskosten (definiert als Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen und sonstige betriebliche Aufwendungen ohne neutrale Aufwendungen) von Agile Software GmbH beliefen sich im Finanzjahr FY 2006 auf Euro 13.7 Mio.

Das Jahresergebnis hat sich insbesondere aufgrund von Einsparungen im Personalbereich und wegen Sonderbelastungen im Vorjahr deutlich von Euro 0,2 Mio auf Euro 1,1 Mio verbessert.

Die Berichtsgesellschaft weist zum 30. April 2006 mit T€ 6.585 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus. Zur Vermeidung der Folgen der Überschuldung hat Agile Software International Corporation, San Jose, California USA eine unbefristete Patronatserklärung in der Höhe von T€ 7.766 abgegeben.

2.4 Vermögensstruktur

Die Bilanzsumme hat sich mit Euro 19,6 Mio im Vergleich zum Vorjahr (Euro 19,3) nur unwesentlich geändert. Wesentliche Posten sind wie in den Vorjahren die Forderungen (Euro 6,3 Mio; Vorjahr Euro 6,3 Mio) und Verbindlichkeiten (Euro 11,4; Vorjahr Euro 10,1 Mio) gegenüber verbundenen Unternehmen, die jeweils ganz überwiegend den Gesellschafter betreffen. Die Liquiden Mittel haben sich von Euro 2,3 Mio im Vorjahr auf Euro 3,9 Mio erhöht, was in erster Linie auf das positive Jahresergebnis sowie die gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist. Der Nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag hat sich aufgrund des deutlich positiven Jahresergebnisses von Euro 7,6 Mio auf Euro 6,5 Mio reduziert.

2.5 Finanzlage

Aufgrund des positiven Geschäftsverlaufes war die Liquiditätssituation im Geschäftsjahr zufriedenstellend. Dies äußert sich auch in einem deutlichen Anstieg unserer Liquiden Mittel zum Bilanzstichtag.

Darüber hinaus weist die US-Muttergesellschaft Agile Software Corporation eine Bilanz mit hohen finanziellen Reserven aus. Auch dadurch war die Liquiditätslage von Agile im Berichtszeitraum stets gesichert.

2.6 Mitarbeiterentwicklung

Am 30.April 2005 beschäftigte Agile Software GmbH 74 Mitarbeiter und am 30. April 2006 waren es noch 65 Mitarbeiter. Im FY 2006 hat somit eine Abnahme der Mitarbeiter um 12% stattgefunden.

2.7 Wettbewerbssituation

Aufgrund des Firmenzusammenschlusses hat sich die Wettbewerbsituation weiter verbessert. Der Vertrieb hat eine breite Produktpalette im Angebot und die potentiellen Interessenten haben die Befürchtungen eine Partnerschaft mit einem kleinen Unternehmen einzugehen weitgehend abgelegt, da sich die Unternehmensgrösse in der Zwischenzeit etwa verfünffacht hat. Die Hauptwettbewerber bei neuen grossen Kunden Projekten sind nach wie vor SAP, UGS, PTC, IBM/Dassault. In Projekten von mittlerer Größe steht Agile Software GmbH mit kleineren lokalen PLM-Anbietern (z.B. ProCAD, Compass) im Wettbewerb.

2.8 Produkt und Marketingstrategie

Am Standort der Agile Software GmbH in Deutschland sind die Geschäftsbereiche Entwicklung, Kundensupport, Vertrieb und Service zu Hause. Die Bereiche Marketing und Produktstrategie sind am Hauptsitz der Unternehmung in San Jose angesiedelt. Die entsprechenden Kampagnen und Strategien werden dort entwickelt und auch überwacht. Über unsere Homepage www.agile.com sind sie jederzeit einsehbar.

3. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2006 wurden weitere Produktversionen ausgeliefert.

Im Bereich der Agile e-series wurde das Release "Agile e6.0" ausgeliefert. Agile e6 bietet zahlreiche Funktionserweiterungen im Vergleich zu Agile e5, insbesondere im Bereich der "Product Data Management" Solution:

Verbesserte Office Suite

Zusätzliche Features für das Dokumentenmanagement

Verbesserungen beim Change & Release Management

Erweitertes Änderungsmanagement

Neuer Modul Textmanagement

Zahlreiche Verbesserungen im Bereich des Item-Management

Neuer Modul Fremdnummernverwaltung

Verbesserungen im Modul Sachmerkmalleisten/Klassifikation

Neues Standardmodul Multi-Project Access Rights

Darüber hinaus wurde die 'Customer Needs Management' Lösung bereitgestellt, die neue Funktionalitäten für das Anforderungsmanagement, sowie das Variantenmanagement beinhaltet.

Neben diesen Funktionalen Verbesserungen/Erweiterungen wurden insbesondere auch zahlreiche Performanceoptimierungen verwirklicht und die Plattformliste aktualisiert.

Ebenfalls noch im Geschäftsjahr wurde das Patch Release Agile e6.0.1 bereitgestellt, welches auf Fehlerbehebungen fokussierte. Weiterhin wurden Pre-Releases der Agile e6.0, sog. Kundenspezifische Releases weitergepflegt.

Die QA Abteilung wurde von China nach Indien verlagert um das e6 Know-How dort zu bündeln.

Im Bereich der Agile a-series wurde das Release Agile 9.2 bereitgestellt.

Im Entwicklungszentrum Karlsruhe wurde die Gruppe Engineering Collaboration Plattform gegründet, deren Aufgabe es ist, eine gemeinsame Plattform für Agile 9 und Agile e6 zu schaffen, um die Implementierung von CAD Integrationen zu vereinfachen und zu vereinheitlichen.

4. Risiken

Folgende generelle und spezifische Geschäftsrisiken bestehen:

Wettbewerber können mit neuen Produkten und Technologien, neuen Allianzen, Preissenkungen die Wettbewerbssituation für Agile Software GmbH verschärfen.

Verlust von Mitarbeitern in Schlüssel- und Engpassbereichen, die kurzfristig schwierig ersetzt werden können, da im IT Umfeld die Nachfrage nach erfahrenen Mitarbeitern höher ist als das Angebot.

Es ist geplant, die beiden Produktlinien zu einer "Unified Platform" zu vereinigen. Dies birgt einige technische Risiken, die aber aufgrund der Erfahrungen die Agile Software GmbH in diesem Umfeld hat, und der ausgiebig geplanten Vorarbeiten die im Vorfeld gemacht wurden, kalkulierbar.

Die Gesellschaft weist am 30. April 2006 mit T€ 6.485 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus, der durch eine von der Muttergesellschaft gegebene Patronatserklärung abgesichert ist.

5. Voraussichtliche Entwicklung

Für das Gesamtunternehmen wird ein massvolles aber kontinuierliches Umsatzwachstum angestrebt. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit durch die Synergieeffekte aus dem Zusammenschluss weiter Kosten zu reduzieren. Dies wird zu einer weiteren positiven Geschäftsentwicklung des deutschen Standortes führen. Karlsruhe wird mittel- und langfristig als europäischer Vertriebs-, Service-, Entwicklungs- und Support-Standort beibehalten.

6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind nicht vorgekommen.

 

Karlsruhe, den 19. März 2007

Die Geschäftsführung

Carolyn V. Aver

Martin Allemann

Livio Michelich

Bilanz zum 30. April 2006

Agile Software GmbH, Karlsruhe

Aktiva

  30.04.2006 30.04.2005
  T€
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.554,00   31
II. Sachanlagen 325.378,00   383
III. Finanzanlagen 16.500,00   17
    346.432,00 431
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.229.739,86   2.236
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.300.534,75   6.268
davon gegen Gesellschafter € 6.288.619,37 (Vj.: T€ 5.550)      
3. Sonstige Vermögensgegenstände 12.573,26   8
    8.542.847,87 8.512
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   3.918.002,31 2.322
C. Rechnungsabgrenzungsposten   334.899,61 428
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   6.484.509,36 7.582
    19.626.691,15 19.275

Passiva

     
  30.04.2006 30.04.2005
  T€
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 2.884.300,00   2.884
II. Kapitalrücklage 8.133.016,66   8.133
III. Verlustvortrag -18.599.448,19   -18.783
IV. Jahresüberschuss 1.097.622,17   184
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.484.509,36   7.582
    0,00 0
B. Rückstellungen      
1. Sonstige Rückstellungen   918.083,75 933
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.655.605,54   4.998
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.374.359,96   10.114
davon gegenüber Gesellschaftern € 10.273.073,78 (Vj.: T€ 9.882)      
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 37.106,43   23
4. Sonstige Verbindlichkeiten 282.972,39   561
davon aus Steuern € 267.844,62 (Vj.: T€ 344)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00 (Vj.: T€ 102)      
    15.350.044,32 15.696
D. Rechnungsabgrenzungsposten   3.358.563,08 2.646
    19.626.691,15 19.275

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Mai 2005 bis 30. April 2006

Agile Software GmbH, Karlsruhe

  01.05.2005 - 30.04.2006 01.05.2004-30.04.2005
  T€
1. Umsatzerlöse   14.550.576,58 15.190
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen   0,00 -48
3. Sonstige betriebliche Erträge   316.017,56 11
    14.866.594,14 15.153
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.479.635,79   -3.367
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.866.731,63 -4.346.367,42 -1.049
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -4.315.441,70   -5.398
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -644.693,86 -4.960.135,56 -788
davon für Altersversorgung: € 23.454,40 (Vj.: T€ 31)      
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -237.802,23 -714
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -4.126.880,79 -3.603
    1.195.408,14 234
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 87.144,12   75
davon aus verbundenen Unternehmen: € 87.130,87 (Vj.:T€ 73)      
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -191.638,13   -182
davon an verbundene Unternehmen: € 190.132,13 (Vj.:T€ 182)   -104.494,01  
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.090.914,13 127
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0,00 0
12. Sonstige Steuern   6.708,04 57
13. Jahresüberschuss   1.097.622,17 184

Anhang 2005/2006

Agile Software GmbH, Karlsruhe

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB erstellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Geschäftsjahr unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Anschaffungskosten des Anlagevermögens beinhalten den Anschaffungspreis, die Nebenkosten sowie die Kostenminderungen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlußstichtag beizulegen ist, wenn es sich um eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung handelt.

Die Vorräte werden zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen sind in ihrer Höhe so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung tragen.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles gültigen Umrechnungskurs zwischen Berichts- und Fremdwährung umgerechnet.

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

Agile Software GmbH, Karlsruhe

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.05.2005
Zugänge
Abgänge
30.04.2006
Immaterielle Vermögens-
gegenstände
       
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 935.263,77 0,00 0,00 935.263,77
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-
ausstattung
1.075.352,97 170.850,23 71.376,50 1.174.826,70
Finanzanlagen        
Beteiligungen 16.500,00 0,00 0,00 16.500,00
  16.500,00 0,00 0,00 16.500,00
  2.027.116,74 170.850,23 71.376,50 2.126.590,47
  Abschreibungen
01.05.2005
Zugänge
Abgänge
30.04.2006
Immaterielle Vermögens-
gegenstände
       
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 904.041,77 26.668,00 0,00 930.709,77
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-
ausstattung
692.027,97 211.134,23 53.713,50 849.448,70
Finanzanlagen        
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  1.596.069,74 237.802,23 53.713,50 1.780.158,47
 
Restbuchwerte 30.04.2006
Restbuchwerte 30.04.2005
Immaterielle Vermögens-
gegenstände
   
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.554,00 31.222,00
Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-
ausstattung
325.378,00 383.325,00
Finanzanlagen    
Beteiligungen 16.500,00 16.500,00
  16.500,00 16.500,00
  346.432,00 431.047,00

Finanzanlagen

Anteilsbesitz

  Beteiligungsquote
%
Eigenkapital
31.12.2005
Ergebnis 2005
CCS Dresden GmbH, Dresden 30 TEUR 127 TEUR -3

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von nicht mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 6.300 enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 6.288. Diese resultieren mit T€ 1.536 aus Lieferungen und Leistungen und mit T€ 4.753 aus der Übertragung der PiSA-Software.

Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage

Das Gezeichnete Kapital wurde durch Entnahme aus der Kapitalrücklage um 76,93 € auf das im Handelsregister eingetragenen Haftkapital erhöht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (T€ 205), Verkaufs- und Serviceprovisionen (T€ 221), Urlaubs- und Gleitzeitansprüche (T€ 190) und Umstrukturierungsmaßnahmen (T€ 125) gebildet.

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten haben T€ 7.180 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter. Die Restlaufzeit der übrigen Verbindlichkeiten beträgt bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 11.374 enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 10.273. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Darlehen in Höhe von T€ 5.580 und aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 5.794.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen keine.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stand 30. April 2006 bestehen Mietverpflichtungen für Gebäude und Büros in Höhe von monatlich T€ 17, die eine Laufzeit bis 30.09.2009 haben. Eine weitere Mietzinsverpflichtung in Höhe von monatlich T€ 1 für Büro- und Parkflächen.

Darüber hinaus bestehen Leasingverpflichtungen für das Jahr 2006 in Höhe von monatlich insgesamt T€ 15, für das Jahr 2007 in Höhe von monatlich insgesamt T€ 13, für das Jahr 2008 in Höhe von monatlich insgesamt T€ 8 und für das Jahr 2009 in Höhe von monatlich insgesamt T€ 2.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden weit überwiegend im Inland erbracht. Es handelt sich um Erlöse aus dem Verkauf von Softwarelizenzen (T€ 4.020) sowie um damit im Zusammenhang stehende Erträge aus Wartung (T€ 6.744) und Service (T€ 3.804).

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erlöse aus Anlageabgängen (T€ 15), aus der Weiterbelastung von Messekosten (T€ 28) sowie Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten (T€ 44) und Kursgewinne aus der Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten (T€ 222) enthalten

Sonstige Angaben

Patronatserklärung

Zur Vermeidung der Folgen der Überschuldung hat die Agile Software International Corporation, San Jose, mit Schreiben vom 23. September 2004 eine Patronatserklärung abgegeben. Die Muttergesellschaft erklärt damit, dass sie die Gesellschaft in der Weise finanziell ausstatten wird, dass die Gesellschaft stets in der Lage ist, ihren sämtlichen Verpflichtungen ordnungsgemäß nachzukommen. Die Verpflichtung aus dieser Erklärung beschränkt sich auf die Höhe des Betrages, der sich als Überschuss der Passivposten über die Aktivposten gemäß des handelsrechtlichen Jahresabschlusses oder eines monatlichen Zwischenabschlusses der Gesellschaft ergibt und in den Bilanzen unter der Bezeichnung "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" ausgewiesen ist. Die Zahlung ist in jedem Fall begrenzt auf T€ 7.766.

Organe

Zu Geschäftsführern waren bestellt:

Martin Allemann, Wiedlisbach (Schweiz)

Livio Michelich, Oberrieden (Schweiz)

Carolyn V. Aver, San Jose (USA)

Gesamtbezüge der Geschäftsleitung

Die Bezüge der Geschäftsleitung wurden nach § 286 (4) HGB nicht angegeben. Da die im Ausland ansässige Geschäftsführerin keine Bezüge von der Gesellschaft bezieht, wären die Bezüge des im Inland ansässigen Geschäftsführers feststellbar.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 67 (Vorjahr: 82).

Konzernverhältnisse

Am 11. August 2003 wurde Agile International Holding LLC (ehemals: Eigner US Inc.) und damit auch die deutsche Tochter Eigner Germany von Agile Software International Corporation, San Jose, übernommen. Dadurch ist Agile Software International Corporation, San Jose das oberste Mutterunternehmen.

Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschläge

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Karlsruhe, den 19. März 2007

Die Geschäftsführung

Carolyn V. Aver

Livio Michelich

Martin Allemann

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Agile Software GmbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2005 bis 30. April 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung dar.

Pflichtgemäß weisen wir darauf hin, dass der Bestand der Gesellschaft durch Risiken bedroht ist, die in Abschnitt "2.3 Geschäftsergebnis" des Lageberichts dargestellt sind. Der mittel- und langfristige Fortbestand der Gesellschaft hängt von der anhaltenden finanziellen Unterstützung durch die Muttergesellschaft ab.

 

Karlsruhe, den 19. März 2007

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