startport GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vanessa Hanhart seit 20.1.2022 | Geschäftsführer |
Sandra Dr. Strohbücker seit 20.1.2022 | Geschäftsführer |
Berni Peters seit 17.5.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Duisburger Hafen AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbHDuisburgJahresabschluss zum 31.12.2008BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anlagespiegel
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft ist mit der Duisburger Hafen AG, Duisburg (duisport), als alleinige Gesellschafterin, und deren Tochtergesellschaften als verbunden im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB anzusehen. Sie wird in den von der duisport aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. Dieser ist bei der duisport erhältlich. Die Gesellschaft hat mit der alleinigen Gesellschafterin am 21. Dezember 1998 dahingehend einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, dass sie sich der Leitung der Duisburger Hafen AG unterstellt und sich verpflichtet, ihren Gewinn an die Gesellschaft abzuführen. Während der Vertragszeit entstehende Verluste müssen von der duisport ausgeglichen werden. Mit der duisport besteht eine umsatz-, gewerbe- und körperschaftssteuerliche Organschaft. Um die Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, werden einzelne Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Zuschüsse und planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Berücksichtigung der steuerlich zulässigen Sätze. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert zwischen EUR 150 und EUR 1.000, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wird ein jahresbezogener Sonderposten gebildet. Dieser Sonderposten wird linear über 5 Jahre abgeschrieben. Im Berichtsjahr fertiggestellte Vermögensgegenstände wurden aus den Anlagen im Bau bzw. geleisteten Anzahlungen auf entsprechende Konten des Anlagevermögens umgebucht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt, dabei wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Erkennbare Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Vorräte sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Unterschiedsbeträge zwischen Rückzahlungsbetrag und Verfügungsbetrag (Disagio) werden aktiv abgegrenzt und über die Laufzeit des Darlehens aufgelöst. Aufgrund der Materialität des Betrages und zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung werden die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Duisburger Hafen AG mit EUR 50.800.456,64 (Vorjahr EUR 43.245.757,45) als gesonderter Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" gezeigt. Die entsprechenden Beträge wären bei einem anderen Ausweis mit unter der Position "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" zu zeigen, da es sich bei der Duisburger Hafen AG um die oberste Konzerngesellschaft handelt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Dieser ist als Anlage A dem Anhang beigefügt. 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Zuschussbescheiden (TEUR 3.968). 2. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Disagiobeträge zu in 2000 und 2007 aufgenommenen Darlehen in Höhe von TEUR 419. 3. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Im Berichtsjahr wurde plangemäß der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen entsprechend dem zugehörigen Zeitanteil aufgelöst. 4. Sonderposten mit Rücklageanteil gem. § 6b EStG Im Berichtsjahr wurden Gewinne aus Grundstücksgeschäften in Höhe von TEUR 714 in den Sonderposten mit Rücklageanteil gem. § 6b EStG eingestellt. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für unterlassene Instandhaltung und für andere Aufwendungen gebildet. 6. Verbindlichkeiten
Die Finanzierung der Investitionen in die Infra- und Suprastruktur auf dem Logport-Gelände erfolgte unter anderem durch die Aufnahme von Krediten. Zum Bilanzstichtag werden deshalb Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 45,1 Mio. ausgewiesen. Von den Verbindlichkeiten haben EUR 13,7 Mio. eine Restlaufzeit zwischen ein und fünf Jahren. EUR 30,0 Mio. sind durch Eintragung von Grundschulden besichert. Verlustausgleichsansprüche aus dem Unternehmensvertrag mit der Duisburger Hafen AG wurden zur Sicherheit abgetreten. Zum Bilanzstichtag bestand gegenüber der Gesellschafterin eine Verbindlichkeit aus Darlehen mit Rangrücktritt in Höhe von EUR 50,9 Mio. Kurzfristige Forderungen gegen die Gesellschafterin aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 74 wurden seitens der HDR mit dieser Darlehensverbindlichkeit bilanziell verrechnet. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen ein zinsloses Investitionsdarlehen des Eisenbahn-Bundesamtes (EUR 2,2 Mio.) sowie im Voraus abgerufene Investitionszuschüsse für laufende Projekte (EUR 0,2 Mio.). EUR 1,8 Mio. des Investitionsdarlehens weisen eine Restlaufzeit zwischen ein und fünf Jahren auf. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden Zinssicherungs-Swaps über ein Nominalvolumen von EUR 4,0 Mio. bei einer Restlaufzeit von bis zu 7 Jahren. Der Marktwert betrug zum Stichtag TEUR - 317. Da die Swaps der Absicherung des Zinsrisikos aus bilanzierten, variabel verzinslichen Verbindlichkeiten dienen, wurde für den negativen Marktwert keine Drohverlustrückstellung gebildet.
Aus einem Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Duisburger Hafen AG resultieren unbefristete sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von jährlich EUR 0,8 Mio. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus konzerninternen Verträgen weitere finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rund EUR 2,1 Mio. bis 2009. Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen gegenüber konzernexternen Gesellschaften in Höhe von TEUR 71. Das Bestellobligo für Investitionen beträgt EUR 1,2 Mio. (brutto ohne Berücksichtigung von Zuschüssen). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 7. Umsatzerlöse Die Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbH erzielt ihre Umsatzerlöse durch Vermietung und Verpachtung von Grundstücken und Gebäuden sowie aus logistischen Dienstleistungen auf dem logport-Gelände in Duisburg-Rheinhausen. Erträge aus Grundstücksverkäufen werden in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 14.088 (Vorjahr TEUR 11.384) setzen sich wie folgt zusammen: Pachten Grundstücke TEUR 3.961 (Vorjahr TEUR 3.451), Pachten Infra- und Suprastruktur TEUR 8.508 (Vorjahr TEUR 7.631), Grundstücksverkäufe TEUR 1.444 (Vorjahr TEUR 294), logistische Dienstleistungen TEUR 136 (Vorjahr TEUR 0), Sonstige TEUR 39 (Vorjahr TEUR 8). 8. Sonstige betriebliche Erträge
9. Materialaufwand
10. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Im Wesentlichen verteilen sich die Dienstleistungen von Konzerngesellschaften auf die Duisburger Hafen AG, die duisport agency GmbH sowie auf die dfl duisport facility logistics GmbH. Im Berichtsjahr wurden Gewinne aus Grundstücksgeschäften in Höhe von TEUR 714 in den Sonderposten mit Rücklageanteil gem. § 6b EStG eingestellt. Die Fremdleistungen für Instandhaltungen beinhalten insbesondere eine Rückstellungsbildung im Zusammenhang mit der Sanierung der Bodenplatte des Bahnterminals auf dem logport Gelände in Höhe von EUR 1,8 Mio. für die im Berichtsjahr eine Schadenersatzleistung vereinnahmt wurde, sowie Aufwendungen für Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages mit der dfl duisport facility logistics GmbH (TEUR 786). 12. Zinsergebnis
13. Sonstige Steuern Der Aufwand aus sonstigen Steuern (TEUR 244) ergibt sich aus der Grundsteuer des laufenden Geschäftsjahres 2008. 14. Erträge aus Verlustübernahme Die gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag von der alleinigen Gesellschafterin zu übernehmenden Verluste führten zu Erträgen aus Verlustübernahme in Höhe von EUR 2,3 Mio. Sonstige Angaben Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Eigene Mitarbeiter wurden im Geschäftsjahr 2008 nicht beschäftigt. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2008: Berni Peters, Kaufmann, Mülheim an der Ruhr (bis 25. April 2008) Markus Teuber, Jurist, Duisburg Markus Bangen, Rechtsanwalt, Düsseldorf (ab 25. April 2008) Die Eintragung der Abberufung von Herrn Berni Peters sowie der Berufung von Herrn Markus Bangen zum Geschäftsführer in das Handelsregister erfolgten am 28. Mai 2008. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführer haben keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.
Duisburg, den 26. März 2009 Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbH Die Geschäftsführung Markus Teuber Markus Bangen LageberichtGeschäftszweck der Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbH (HDR) ist der Erwerb, die Sanierung, die Baureifmachung, Bebauung und Vermarktung des ehemaligen Hüttenwerkgeländes in Duisburg-Rheinhausen sowie weiterer Flächen zur Integration in den Hafen Duisburg. Die Vermarktung erfolgt unter der Marke "logport". Die HDR ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Duisburger Hafen AG. Ertragslage Die Umsatzerlöse der HDR betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr rd. 14,1 Mio. € (2007: rd. 11,4 Mio. €). Der Verlust des Geschäftsjahres 2008 in Höhe von rd. 2,3 Mio. € (2007: rd. 1,1 Mio. €) wird von der Duisburger Hafen AG im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages ausgeglichen. Bereinigt um die Erträge aus dem Verkauf von Grundstücken (2008: rd. 1,4 Mio. €; 2007: rd. 0,3 Mio. €) konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr um rd. 1,6 Mio. € höhere Umsatzerlöse erzielt werden. Die zusätzlichen Umsätze resultieren aus Miet- und Pachteinnahmen für das D3T-Containerterminal und aus Pachtrevisionen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich von - 0,9 Mio. € (2007) um 1,1 Mio. € auf -2,0 Mio. € (2008) verschlechtert. Gründe hierfür sind neben den Vorfinanzierungskosten für die umfangreichen Investitionen in den Standort logport II vor allem Einmalbelastungen im Zusammenhang mit gewährten Investitionszuschüssen sowie Instandhaltungsaufwendungen. Vermarktung Zu den Vermarktungserfolgen der letzten Jahre kamen auch in 2008 neue Ansiedlungen hinzu. So konnte auf dem logport I-Areal in 2008 durch die Eröffnung des Containerterminal D3T erstmals im europäischen Hinterland ein Reeder-Containerterminal errichtet werden. Dieses Terminalkonzept ist eine Antwort auf die schnell wachsenden Ladungsströme und die Stau-Situationen in den Seehäfen. Zusätzlich wurde eine erste große Teilfläche von 35.000 qm des logport II-Areals in 2008 an einen Schlüsselkunden vermarktet. Der Erfolg, der auf logport ansässigen Unternehmen bewirkte im Berichtsjahr eine weitere Nachfrage nach Erweiterungsflächen für die Expansion der Betriebe auf dem Logistik-Gelände. So wurde im letzten Quartal ein Grundstück (Größe 14.000 qm) an den Projektentwickler Halog GmbH, Rastatt, verkauft. Auf diesem Grundstück wird künftig der Ausbau eines von der Firma Siemens AG, Erlangen, genutzten Objektes entstehen. Außerdem wurde zum Jahreswechsel eine Erweiterungsfläche an die Firma Union Stahl GmbH, Duisburg, veräußert, die bereits seit mehreren Jahren ihre Geschäfte auf dem logport-Gelände betreibt und weiter expandiert. Außerdem wurde ein 31.000 qm großes Grundstück an die Firma Indunorm Hydraulik GmbH, Duisburg, veräußert, die dort neu angesiedelt wird. Baumaßnahmen Schwerpunkt der Baumaßnahmen des Geschäftsjahres 2008 waren Baureifmachung und Erschließung des logport II-Geländes, die zum Jahresende planmäßig beendet werden konnten. Insbesondere die termingerechte Fertigstellung der 300m langen Uferwand, der Gleise sowie die Montage und Inbetriebnahme des Container-Portalkrans sind hier zu nennen. Darüber hinaus wurde schon in 2008 die Finanzierung der ersten Ausbaustufe für die Umschlagkapazitäten auf dem logport II-Areal gesichert. Zur Arrondierung und Aufwertung des Areals wurde Anfang 2008 in unmittelbarer Nachbarschaft zu logport II ein weiteres Grundstück in Wanheim erworben. Mit dem Geländeerwerb wurden die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen, um die Straßen- und Gleisanbindung am Standort entscheidend zu verbessern. Um das logport I-Gelände in östlicher Richtung besser an das öffentliche Straßennetz anzubinden, wurde der Bau der "Osttangente" vollendet. Die Straße wurde nach Abwicklung von Restarbeiten Mitte Oktober für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Auch auf logport I wurden die Terminalkapazitäten in 2008 ausgebaut. Seit dem Frühjahr steht für bahn- und wasserseitigen Umschlag ein zusätzlicher Containerportalkran in einem neuen Terminal zur Verfügung. Die neue Terminalstruktur ermöglicht, einen signifikanten Anteil von Gateway-Verkehren über die Drehscheibe Duisburg abzuwicklen und in das europäische Hinterland zu transportieren. Durch den Ausbau der Terminalkapazitäten auf logport I und logport II wird die Wettbewerbsfähigkeit Duisburgs als Europas zentraler Hinterlandhub weiter gestärkt. Chancen und Risiken Aufgrund der limitierten Größe der von der HDR entwickelten Flächen ist angesichts der enormen Vermarktungsgeschwindigkeit der letzten Jahre nur noch kurzfristig Potential für weitere Neuansiedlungen vorhanden. Neben einer effizienten Hafeninfrastruktur ist von entscheidender Bedeutung, dass potenzielle Investoren attraktive Flächenareale angeboten werden können, um wertschöpfende Logistik ansiedeln zu können und in der Folge Güterströme über den Hub logport zu lenken. Deshalb steht die Akquisition neuer geeigneter Areale auch im Fokus der HDR. In 2008 konnte neben dem beschriebenen Flächenzuwachs zur Arrondierung von Logport II gegen Ende des Jahres ein weiteres zusammenhängendes Grundstück (rd. 85.000 qm) von der Aurelis Real Estate erworben werden. Es handelt sich dabei um einen ehemaligen Rangierbahnhof in Hohenbudberg. Von dem allgemeinen wirtschaftlichen Abschwung bleibt in 2009 auch die Logistikbranche nicht verschont, so dass Forderungsausfälle von Pächtern der HDR nicht ausgeschlossen werden können, auch wenn es dazu noch keine aktuellen Anhaltspunkte gibt. Die langfristigen Wachstumstreiber der Branche (z.B. internationale Arbeitsteilung) bleiben jedoch erhalten, so dass finanzielle Engpässe vorübergehender Art bei einzelnen Kunden nicht unmittelbar zu wirtschaftlichen Belastungen der HDR führen. Die HDR ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der duisport-Gruppe integriert. Sonstige wesentliche Preisänderungs-, Ausfall - und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, die für die Beurteilung der Lage und die voraussichtliche Entwicklung der HDR von Belang sind bestehen nicht. Zinsrisiken wurden durch den Abschluss von Darlehensverträgen mit Festzinsvereinbarungen bzw. durch den Abschluss von Zinsderivaten abgesichert. Die Liquiditätsbeschaffung der Gesellschaft ist durch nachrangige Gesellschafterdarlehn und langfristige Bankendarlehen gesichert. Sie ist in das konzernweite Cash-Pooling der duisport-Gruppe eingebunden und verfügt aufgrund abgeschlossener Gesellschafterdarlehn über ausreichend Liquidität. Mit der Duisburger Hafen AG besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Stichtag eingetreten sind, liegen nicht vor. Ausblick Seit vielen Jahren wurden in Duisburg durch hohe Investitionen in die Infra- und Suprastruktur die Voraussetzungen für überproportionales Wachstum im Logistikmarkt geschaffen. Logport ist mittlerweile eine international vernetzte Warendrehscheibe für die zentraleuropäischen Märkte. Damit auch über das Jahr 2008 hinaus Flächenpotential für Neuansiedlungen geschaffen werden können, wird die HDR in weiteren Stufen von der Landesentwicklungsgesellschaft NRW (LEG) mehrere Areale erwerben. Bereits im Frühjahr 2009 wird eine Teilfläche von rund 90.000 qm übernommen. Die zusätzlichen Umsatzerlöse aus den künftigen Neuansiedlungen und die damit zusammenhängenden Pachtzahlungen werden die Ertragslage der Gesellschaft schrittweise verbessern. Künftig sollen kleinere Terminals (z.B. im Ruhrgebiet oder am Niederrhein) stärker mit dem Logistikstandort Duisburg vernetzt werden und über innovative Konzepte Zugang zum internationalen KV-Netzwerk erhalten. Hierfür wurde der Beitrag der HDR im Förderwettbewerb des Wirtschaftsministeriums "Logistik.NRW" in 2008 ausgezeichnet und die künftig dafür erforderlichen Investitionen finanziell berücksichtigt. Da insbesondere kleinere Terminals nicht über das nötige Aufkommen zum Aufbau der erforderlichen Netzwerke verfügen, können auf diese Weise nachhaltig Verkehre auf umweltfreundliche Verkehrsträger verlagert werden und dem langfristig wachsenden Verkehrsaufkommen auf Fernstraßen begegnet werden.
Duisburg, den 26. März 2009 Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbH Markus Bangen Markus Teuber BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, in Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichende sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 20. April 2009 Ernst
& Young AG
Aps, Wirtschaftsprüfer Wilwers, Wirtschaftsprüfer |
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