GRUBER Logistics (PAO) GmbH

Hillmannplatz 13, 28195 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 29582 HB
Vorher
Intertransport Gruber GmbH
Eingetragen
20.4.2009
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
Betrieb des Güternah- und Fernverkehrs mit Kraftfahrzeugen, ferner Spedition, Lagerung, Verpackung, Vermietungen und Verpachtungen sowie alle damit verbundenen Geschäfte, die dem Zwecke der Gesellschaft dienlich sind. Die Gesellschaft kann ferner Vertreter-, Agentur- oder Kommissionstätigkeiten ausüben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Kai Nietert
seit 12.9.2025
Prokura
Simon Geils
seit 18.2.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GRUBER Logistics S.p.A.ITA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

GRUBER Logistics S.p.A.
Italy
125.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GRUBER Logistics (PAO) GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

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31.12.2024 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.663,50 22.543,50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.708,50 2.284,50
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 7.315,49 7.316,69
34.687,49 32.144,69
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 440.709,76 0,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 8.096,25
440.709,76 8.096,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.978.711,81 2.942.118,19
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.839.554,12 3.824.181,57
3. Sonstige Vermögensgegenstände 691.689,50 342.103,15
7.509.955,43 7.108.402,91
II. Guthaben bei Kreditinstituten 182.898,65 197.173,27
8.133.563,84 7.313.672,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.181,99 18.656,69
8.189.433,32 7.364.473,81

Passiva

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31.12.2024 31.12.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 125.600,00 125.600,00
II. Kapitalrücklage 1.410.673,00 1.410.673,00
III. Gewinnvortrag 1.216.055,80 781.904,13
IV. Jahresüberschuss 351.905,34 434.151,67
3.104.234,14 2.752.328,80
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 332.652,47
2. Sonstige Rückstellungen 713.368,06 315.611,35
713.368,06 648.263,82
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 488.799,89 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.327.710,82 3.586.608,77
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 350.844,37 144.130,94
4. Sonstige Verbindlichkeiten 202.495,85 232.755,37
4.369.850,93 3.963.495,08
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.980,19 386,11
8.189.433,32 7.364.473,81

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

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2024 2023
1. Umsatzerlöse 24.147.179,46 19.345.853,25
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 440.709,76 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 395.126,62 350.906,87
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 21.355.065,96 15.986.789,50
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.725.372,25 1.673.528,83
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 313.559,35 307.921,01
(davon für Altersversorgung € 5.879,28; Vorjahr € 6.537,85)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.922,68 7.560,08
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.284.336,84 1.262.702,57
8. Ergebnis aus Beteiligungen 0,00 2.953,46
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 246.636,72 179.001,24
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.654,37 594,71
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 184.835,77 205.466,45
12. Ergebnis nach Steuern/ Jahresüberschuss 351.905,34 434.151,67

Anlagenspiegel zum 31.12.2024

Bremen

GRUBER Logistics (PAO) GmbH

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2024 Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2024 bis 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.319,94 7.610,00 45.266,44 4.490,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 63.319,94 7.610,00 45.266,44 4.490,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 124.374,00 856,68 123.522,18 1.432,68
Summe Sachanlagen 124.374,00 856,68 123.522,18 1.432,68
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 7.381,99 66,50- 0,00
Summe Finanzanlagen 7.381,99 66,50- 0,00
Summe Anlagevermögen 195.075,93 8.466,68 168.788,62 5.922,68
66,50-
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Buchwert 31.12.2024 Buchwert 31.12.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.663,50 22.543,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 25.663,50 22.543,50
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.708,50 2.284,50
Summe Sachanlagen 1.708,50 2.284,50
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 7.315,49 7.316,69
Summe Finanzanlagen 7.315,49 7.316,69
Summe Anlagevermögen 34.687,49 32.144,69

Handelsrecht

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

I. Allgemeine Angaben

Die GRUBER Logistics (PAO) GmbH, Bremen ist in das Handelsregister HRB. Nr.29582 beim Amtsgericht Bremen eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Bremen.

Der Jahresabschluss der GRUBER Logistics (PAO) GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbH Gesetzes aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt in EUR.

Nach den in § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB werden teilweise in Anspruch genommen.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke werden ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anschaffungskosten beinhalten auch direkt zurechenbare Anschaffungsnebenkosten.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet, und sofern sie der Abnutzung unterlagen, wurden sie um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen werden entsprechend ihrer betrieblichen Nutzungsdauer zwischen 2 und 10 Jahren abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 250,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 aber nicht mehr als EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Unfertige Speditions- und Transportleistungen werden unter den Vorräten als unfertige Leistungen ausgewiesen (§ 266 Abs. 2 B l Nr. 2 HGB) und zu Herstellungskosten bewertet (§ 255 Abs. 2 HGB). Die Herstellungskosten umfassen direkt zurechenbare Einzelkosten. Vertriebs- und Verwaltungskosten werden nicht angesetzt. Eine Gewinnrealisierung erfolgt erst bei Leistungsabschluss.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen sind durch Absetzung von Einzelwertberichtigungen mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennbeträgen angesetzt.

Innerhalb der Rechnungsabgrenzungsposten wurden Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Steuerrückstellungen wurden unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen in Höhe der zu erwartenden Nachzahlungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu Erfüllungsbeträgen.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs zur Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang (Anlagespiegel) dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten und Zugehörigkeitsvermerke der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

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in T€ 31.12.2024 31.12.2023
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.979 2.942
fällig < 1 Jahr 2.979 2.942
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 3.840 3.824
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 454 174
davon gegenüber Gesellschaftern 179 77
Forderungen aus gewährten Darlehen 3.386 3.650
davon gegenüber Gesellschaftern 3.300 3.300
fällig < 1 Jahr 3.386 3.824
Sonstige Vermögensgegenstände 692 342
fällig < 1 Jahr 692 342

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus Steuern Höhe von T€ 580 (VJ T€ 234).

3. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt zum 31. Dezember 2024 unverändert T€ 126 (VJ T€ 126).

Die Kapitalrücklage beinhaltet sonstige Zuzahlungen der Gesellschafterin gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB und beträgt T€ 1.411 (VJ T€ 1.411)

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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in T€ 31.12.2024 31.12.2023
Sonstige Rückstellungen 713 316
für ausstehende Rechnungen 523 159
für Personalaufwand 87 105
für Aufbewahrungspflicht 13 13
für Rechts- und Beratungskosten 30 22
für sonstige 61 17

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2024 stellen sich wie folgt dar:

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Verbindlichkeiten zum 31.12. Gesamt
in T€ 2024 2023
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 489 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.328 3.587
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 351 144
davon aus Lieferungen und Leistungen 351 144
davon gegenüber Gesellschaftern 71 52
Sonstige Verbindlichkeiten 202 233
davon aus Steuern 19 18
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 4 1
Summe 4.370 3.964
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Verbindlichkeiten zum 31.12. Restlaufzeit < 1 Jahr Restlaufzeit > 1 Jahr davon > 5 Jahre
in T€ 2024 2023 2024 2023 2024 2023
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 489 - - - - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.328 3.587 - - - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 351 144 - - - -
davon aus Lieferungen und Leistungen 351 144 - - - -
davon gegenüber Gesellschaftern 71 52 - - - -
Sonstige Verbindlichkeiten 202 233 - -
davon aus Steuern 19 18 - - - -
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 4 1 - - - -
Summe 4.370 3.9644 .179 - -

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr bestehen nicht.

Zum 31. Dezember 2024 verfügte die Gesellschaft über eine Bankkreditlinie über T€ 800 (VJ T€ 800), die Kreditlinie war zum 31.12.2024 mit einem Betrag von T€ 489 genutzt (VJ T€ 0). Die Kreditlinie ist durch eine Forderungsglobalzession gesichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 90 (VJ T€ 52). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendung aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von T€ 130 (VJ T€ 77).

Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 135 enthalten (VJ T€ 142).

Die sonstigen Zinsen und Erträge enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 245 (VJ T€ 179).

V. Sonstige Angaben

1. Factoring

Die Gruber Logistics (PAO) GmbH nimmt seit dem 1. Juli 2024 an einem Factoring-Programm teil, welches in Form des stillen Factorings praktiziert wird. Das Programm war zunächst bis zum 30.11.2026 befristet und wurde nach dem Bilanzstichtag bis zum 31. Dezember 2027 verlängert.

Das Factoring Programm der GRUBER Logistics (PAO) GmbH wurde zum Bilanzstichtag durch unsere Gesellschaft noch nicht in Anspruch genommen.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2024 beläuft sich der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen auf T€ 103.

3. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten.

4. Mitarbeiter

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Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 2024 2023
Angestellte 31 32
Summe 31 32

5. Geschäftsführung

Carsten Sommer, Executive Director, Business Unit Project Cargo, Air & Ocean (bis 31. Juli 2025)

Martin Gruber, Group CEO der GRUBER Logistics S.p.A., Auer, Italien (ab dem 25. Juli 2025)

Die Geschäftsführung ist einzelvertretungsberechtigt. Auf eine Angabe der Geschäftsführer Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

6. Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der GRUBER Logistics S.p.A., Auer/Italien. Die Muttergesellschaft wird als Tochterunternehmen in die Konzernabschlüsse der GRUBER Invest S.r.l., Auer/Italien (kleinster Konsolidierungskreis) und GRUBER Logistics Holding S.r.l, Auer/Italien (größter Konsolidierungskreis) einbezogen.

Die Konzernabschlüsse werden bei der Handelskammer in Bozen/Italien veröffentlicht.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 352 sowie den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 1.216 auf neue Rechnung vorzutragen.

8. Geschäfte mit nahestehenden Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die der Angabepflicht des § 285 Nr. 21 HGB unterliegen würden, lagen im Geschäftsjahr 2024 nicht vor.

VI. Nachtragsbericht

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor.

 

7. November 2025

Martin Gruber

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

A. Grundlagen der Gesellschaft

Das Hauptgeschäft der GRUBER Logistics (PAO) GmbH liegt in den Bereichen See- und Luftfrachtlösungen sowie Projektladungen. Zu den Kunden unseres Hauses gehören Industriebetriebe aus diversen Branchen.

Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Bremen. Zweigniederlassungen befanden sich im Geschäftsjahr in Hannover (Langenhagen), Köln und Frankfurt.

Die Muttergesellschaft der GRUBER Logistics (PAO) GmbH ist die GRUBER Logistics S.p.A., mit Sitz in Auer, Italien, welche wiederum in den Konzern der GRUBER Invest S.r.l. mit Sitz in Auer, Italien, eingebunden ist.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die vergangenen vier Jahre stellten die Weltwirtschaft vor große Herausforderungen. Der Ausbruch geopolitischer Konflikte, extreme Wetterereignisse und die Effekte aus der globalen Pandemie führten zu unterbrochenen Lieferketten, Energie- und Nahrungsmittelkrisen und verlangten von den Regierungen einschneidende Maßnahmen zum Schutz von Leben und Existenzgrundlagen. Insgesamt erwies sich die Weltwirtschaft als widerstandsfähig, jedoch bestehen nach wie vor ungleiche Entwicklungen. Insgesamt wurde für das Jahr 2024 eine Erholung erwartet, mit einem Wachstum von etwa 3,2% entwickelte sich die Weltwirtschaft jedoch nur moderat (Quelle: IWF). Die Inflationsrate sank hingegen weltweit, was einen Anlass zur Zuversicht gibt.

Die deutsche Wirtschaft erfuhr laut Angaben des Statistischen Bundesamtes im Berichtsjahr einen Rückgang des Bruttoinlandprodukts (BIP) um 0,2%. Somit ist es das zweite Jahr in Folge mit einem negativen Wachstum. Vor allem konjunkturelle und strukturelle Belastungen, wie z.B. hohe Energiekosten, ein erhöhtes Zinsniveau, sowie unsichere wirtschaftliche Aussichten standen einer positiven Entwicklung im Weg.

Die einzelnen Wirtschaftsbereiche entwickelten sich auch in 2024 wieder sehr unterschiedlich. Das verarbeitende Gewerbe erfuhr einen deutlichen Rückgang in Höhe von -3,0%. Die Bereiche Maschinenbau oder die Automobilindustrie produzierten deutlich weniger, und auch die energieintensiven Industriezweige, etwa die Chemie- oder Metallindustrie, blieben auf dem niedrigem Vorjahresniveau.

Das Baugewerbe nahm im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlicher ab (-3,8%). Die anhaltenden hohen Baukosten und Zinsen führten dazu, dass insbesondere der Wohnungsbau einen Rückgang erfuhr.

Eine leicht positive Entwicklung erwirtschafteten die Dienstleistungsbereiche (+0,8%). Während die Bereiche Handel, Verkehr und Gastgewerbe zwar stagnierten, konnte der Einzelhandel einen Zuwachs verzeichnen. Der Bereich Kommunikation und Information konnte sein Wachstum erneut fortsetzen (+2,5%). Auch die Bereiche öffentliche Verwaltung, Erziehung und Unterricht, sowie das Gesundheitswesen stiegen gesamt um 1,6%.

Die Bruttoanlageinvestitionen sanken insgesamt um 2,8% im Vergleich zum Vorjahr.

Die privaten Konsumausgaben blieben im Jahr 2024 verhalten und stiegen nur geringfügig um 0,3%. Während für den Bereich Gesundheit und Verkehr mit +2,8% bzw. +2,1% ein stärkerer Anstieg verzeichnet werden konnte, sanken die privaten Ausgaben für Gastronomie- und Beherbergungsdienstleistungen deutlich (-4,4%).

Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich hingegen deutlich im Berichtsjahr und erfuhren einen preisbereinigten Anstieg von +2,6%. Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf die gestiegenen sozialen Sachleistungen zurückzuführen, hier etwa die Ausgaben der Sozialversicherungen für Krankenhausbehandlungen, Medikamente und Pflege.

Die schwierige wirtschaftliche Lage wirkte sich auch auf den Außenhandel aus. Während die preisbereinigten Importe noch einen leichten Anstieg von 0,2% erfuhren, sanken die Exporte von Waren und Dienstleistungen um 0,8%. Eine geringere Ausfuhr von elektrischen Ausrüstungen, Maschinen und Kraftfahrzeugen führten zu diesem Rückgang.

Der Transportsektor zeigte im Jahr 2024 ebenfalls eine gemischte Entwicklung. Das Transportaufkommen erfuhr eine Erholung, dennoch gab es weiterhin Herausforderungen in Form von Pünktlichkeitsproblemen und Wartezeiten aufgrund von Engpässen in Häfen und Schifffahrtskanälen, sowie höheren Frachtraten (Quelle: IWD).

II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

Insgesamt war das Jahr 2024 für die GRUBER Logistics (PAO) GmbH ein zufriedenstellendes Jahr, unter Berücksichtigung der europäischen Konjunkturschwäche. Trotz der unbeständigen Marktlage haben wir uns darauf fokussiert, unsere Geschäftssparten weiter zu optimieren und konnten unsere Umsätze deutlich steigern.

Die geopolitischen Spannungen und insbesondere die Angriffe der Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe im Suezkanal haben die Frachtraten für Container-Schiffstransporte massiv nach oben getrieben, was sich in einer Umsatzsteigerung bemerkbar machte. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Frachtraten deutlich erhöht. Bedingt durch die gestiegenen Frachtraten, stiegen auch die Einkaufspreise an, wodurch sich die prozentuale Marge negativ entwickelte. Dies ist zusätzlich auch auf den Wettbewerbsdruck der Kunden zurückzuführen, welche bedingt der hohen Seefrachtraten, den Markt deutlich umfangreicher sondierten und uns unter Preisdruck setzten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kombination aus geopolitischen Unsicherheiten, einer starken Nachfrage bei begrenzten Kapazitäten und neuen regulatorischen Anforderungen (EU-Emissionshandelssystem) die Seefrachten, und somit einhergehend unsere Umsätze in 2024, erheblich in die Höhe trieben.

III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens

1) Vermögenslage

Das Anlagevermögen beinhaltet im Wesentlichen immaterielle Vermögensgegenstände und Finanzanlagen. Der Buchwert des Anlagevermögens beträgt zum Bilanzstichtag T€ 35 (VJ T€ 32).

Das Vorratsvermögen ist um T€ 433 auf T€ 441 gestiegen. Hintergrund sind stichtagsbedingt noch nicht realisierte Projekte, die als unfertige Leistungen (T€ 441) ausgewiesen werden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Berichtsjahr volumenbedingt um T€ 37 auf T€ 2.979 leicht angestiegen (VJ T€ 2.942). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 454 (VJ T€ 174) enthalten. Weiterhin sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen gewährte Darlehen an die Muttergesellschaft GRUBER Logistics S.p.A. über T€ 3.300 berücksichtigt (VJ T€ 3.300). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um T€ 350 auf T€ 692 angestiegen. Ursächlich hierfür sind insbesondere erhöhte Steuerrückforderungen.

Zum Stichtag weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von T€ 352 aus. Das Eigenkapital erhöhte sich entsprechend auf T€ 3.104 (VJ T€ 2.752). Die Eigenkapitalquote ist leicht um 0,5 Prozentpunkte auf 37,9% (VJ 37,4%) gestiegen.

Innerhalb des Fremdkapitals verminderten sich die Steuerrückstellungen u.a. aufgrund höherer unterjähriger Steuervorauszahlungen um T€ 333 auf T€ 0. Die sonstigen Rückstellungen sind hingegen um T€ 397 auf T€ 713 gestiegen. Maßgeblich für diese Entwicklung sind die deutlich erhöhten Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Stichtag vermindert und betragen T€ 3.328 (VJ T€ 3.587). Der Rückgang spiegelt vor allem einen geringeren Bestand an offenen Lieferantenrechnungen zum Bilanzstichtag wider.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 351 (VJ T€ 144) und resultieren aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen T€ 202 (VJ T€ 233). Der Posten enthält im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 19 (VJ T€ 18) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 4 (VJ T€ 1).

2) Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr aus dem operativen Cash-Flow, sowie über eine Kontokorrentlinie. Ausgehend von einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 352 wirkten im Geschäftsjahr insbesondere die Zunahme der unfertigen Leistungen (+T€ 433) und der sonstigen Vermögensgegenstände (+T€ 350) bei gleichzeitiger Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-T€ 259) negativ auf den operativen Cashflow. Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag T€ 2.979 (VJ T€ 2.942). Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag T€ 183 (VJ T€ 197).

Wie im Vorjahr steht der Gesellschaft eine kurzfristige Kontokorrentlinie von T€ 800 zur Verfügung. Diese war zum Stichtag mit T€ 489 genutzt (VJ T€ 0). Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.

3) Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im Wirtschaftsjahr, bezogen auf den Umsatz, positiv entwickelt. Die Entwicklung ist überwiegend preisbedingt, etwa durch gestiegene Frachtraten im Container-Schiffstransportbereich. Die Umsatzerlöse stiegen um T€ 4.801 auf T€ 24.147 (+24,8%). Geplant war ein leichter Zuwachs der Umsatzerlöse. Die Gesamtleistung stieg um T€ 5.242 auf T€ 24.588 (+27,1%). Der Materialaufwand hat sich aufgrund der gleichzeitig überproportional gestiegenen Einkaufspreise um T€ 5.368 auf T€ 21.355 (+33,6%) erhöht. Die Rohertragsmarge ist im Berichtsjahr entsprechend leicht von 17,4% auf 13,1% gesunken. In unserer Planung hatten wir eine leichte Margenverbesserung vorgesehen.

Der Kundenstamm konnte im Laufe des Jahres weiter ausgebaut werden. Es wurden etwa 800 Kunden bedient. Knapp 50% des Umsatzes entfielen auf lediglich rund vierzig Kunden. Die übrigen Umsätze verteilten sich auf eine breite Kundenbasis, was eine solide Diversifikation im operativen Geschäft widerspiegelt. Nur etwa 1% des Umsatzes wurde mit Gesellschaften der Unternehmensgruppe GRUBER Logistics generiert.

Die Personalaufwendungen haben sich aufgrund von Gehaltsanpassungen leicht um 2,9% auf T€ 2.039 (VJ T€ 1.981) erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind geringfügig um 1,7% auf T€ 1.284 (VJ T€ 1.263) gestiegen.

Das Unternehmensergebnis vor Steuern verminderte sich in der Folge um T€ 103 auf T€ 537. In der Prognose des Vorjahres sind wir noch von einer leichten Verbesserung ausgegangen. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht um T€ 82 auf T€ 352 reduziert, die Entwicklung resultiert überwiegend aus der operativen Geschäftstätigkeit.

IV. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus im Wesentlichen auf der Betrachtung der Umsatzerlöse, der Rohertragsmarge, des Unternehmensergebnisses vor Steuern, sowie der Entwicklung der Liquiditätslage. Die Geschäftsleitung erhält monatlich Informationen über die Entwicklung dieser Indikatoren. Des Weiteren erfolgt eine laufende Betrachtung und Analyse der wesentlichen Kundenbeziehungen, sowie der Performance der einzelnen Kostenstellen.

Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren werden die Umsatzerlöse, die Rohertragsmarge sowie das Unternehmensergebnis vor Steuern angesehen.

C. Prognose, Chancen- und Risikobericht

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die GRUBER Logistics (PAO) GmbH als Teil der GRUBER Logistics Gruppe legt ihren Fokus auf die Bereiche Luft- und Seefracht von general cargo FCL/LCL Im- und Export, sowie die Verladung von überdimensionalen Gütern und/oder Schwergutfrachten, bis hin zur komplexen Projektbetreuung. Darüber hinaus werden Charterlösungen für Luft- und/oder Seefrachten getätigt. Das XPL-Produkt soll unseren Kunden die Möglichkeit bieten, die innerbetrieblichen logistischen Aktivitäten im Ganzen an GRUBER Logistics zu übergeben. Die Erfüllung dieser Ansprüche soll auch zukünftig über eigenes Personal, gepaart mit eigenem Equipment sowie ausgewählten Leistungspartnern, dargestellt werden. Der Fokus für das Jahr 2025 liegt weiterhin sowohl im qualitativen Wachstum, einer strikten Kostenkontrolle, als auch in der Steigerung der Ertragslage. Darüber hinaus soll dem Working Capital Management eine herausgehobene Stellung zukommen, um die Bilanzstruktur zu stärken.

II. Chancen- und Risikobericht

Die Angaben zu den Chancen und Risiken beziehen sich auf den Prognosezeitraum bis mindestens Ende 2025. Risiken und Chancen werden in der Reihenfolge ihrer Bedeutung wiedergegeben.

1) Risikobericht

Aufgrund von Wetterereignissen, geopolitischen Spannungen, Handelskonflikten, Zöllen und anderen Faktoren wird die Volatilität auf den Märkten wahrscheinlich anhalten. Nach wie vor sind somit auch Seefracht- und Charterkosten stark schwankend. Preisdruck und Volatilität können Margen belasten. Steigende Energiepreise und der anhaltende Fachkräftemangel schaden vielen Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

Ein wichtiges Thema für das Speditions- und Transportgewerbe bleibt in den nächsten Jahren die Bereitstellung von adäquatem Fachpersonal, um die sehr hohen Anforderungen der verladenden Industrie erfüllen zu können. Durch attraktive Rahmenbedingungen wird unser Gewerbe in der Lage sein, gutes Personal auch langfristig zu binden. Unter Einbeziehung digitaler Prozesse wollen wir dem Fachkräftemangel entgegenwirken, um ein kontinuierliches Wachstum unter Einhaltung der Qualitätsansprüche zu ermöglichen.

Das Geschäft unserer Gesellschaft greift stark auf internationale Verkehre zurück (See/Luft, Breakbulk, Projektverkehre) und ist damit empfindlich gegenüber globalen Handelszyklen, geopolitischen Risiken und Störungen in den Lieferketten. So könnten beispielsweise Änderungen in Seerouten, Engpässe in Häfen oder Restriktionen Transportkosten erhöhen oder Lieferzeiten verlängern.

Die aktuelle Handelspolitik der Vereinigten Staaten stellt für das Geschäftsfeld Project Air & Ocean ein wesentliches externes Risiko dar. Spätestens mit dem Machtwechsel haben die USA eine protektionistischere Zoll- und Handelspolitik eingeführt, die insbesondere europäische Exportgüter - darunter Maschinen, Fahrzeuge und Industrieanlagen - betrifft. Diese Maßnahmen führen zu einer Abschwächung des deutschen Exportvolumens in die USA und wirken sich unmittelbar auf die Transport- und Logistiknachfrage im transatlantischen Seeverkehr sowie im Luftfrachtbereich aus.

Für uns besteht das Risiko, dass durch rückläufige Exportvolumina die Auslastung im See- und Luftfrachtgeschäft sinkt und Preiswettbewerb entsteht. Zusätzlich kann es infolge veränderter Lieferketten und Handelsrouten zu Verschiebungen von Transportströmen, Umladungen oder verlängerten Transportzeiten kommen, was die operative Planbarkeit und Kostenstruktur im Projektgeschäft belastet. Besonders im Bereich der Projektlogistik - bei komplexen Anlagen- und Schwertransporten - können solche Änderungen zu erhöhtem Koordinationsaufwand und geringerer Marge führen.

Darüber hinaus besteht ein mittel- bis langfristiges Risiko, dass eine anhaltend protektionistische US-Handelspolitik den globalen Güterhandel insgesamt dämpft. Dies könnte die Nachfrage nach internationalen Projekttransporten, insbesondere für industrielle Großprojekte mit transatlantischem Bezug, spürbar reduzieren.

Wir beobachten diese Entwicklungen der internationalen Zoll- und Handelspolitik kontinuierlich und passen unsere Marktstrategien entsprechend an.

Insgesamt wird das Risiko aus der veränderten US-Handelspolitik derzeit als mittel mit mittlerer Eintrittswahrscheinlichkeit eingeschätzt, da konkrete Auswirkungen bereits spürbar sind, deren Umfang jedoch stark von der weiteren politischen Entwicklung abhängt.

Weiterhin könnten die angespannte Lage zwischen China und Taiwan und der Ukraine- und Nahostkonflikt zu noch nicht absehbaren Handelseinbrüchen respektive Routenänderung von Frachtschiffen führen.

Die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken ist das Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft. Es wird grundsätzlich eine konservative Risikopolitik verfolgt.

Nach einer Phase steigender Zinsen leitete die Europäische Zentralbank im Jahr 2024 eine geldpolitische Wende ein, um auf die rückläufige Inflation und die schwächelnde Konjunktur zu reagieren. Ab Juni 2024 begann die EZB mit einer Serie von Zinssenkungen, um die gesamtwirtschaftliche Nachfrage zu stützen und die Kreditvergabe zu fördern. Für das Jahr 2025 wird eine stabile bis leicht weitere Absenkung des Leitzinsniveaus prognostiziert. Die Geschäftsführung beobachtet aktiv die Veränderungen am Finanzmarkt, um rechtzeitig durch geeignete Maßnahmen auf potenzielle Risiken reagieren zu können.

Grundsätzlich besteht das Risiko von Forderungsausfällen. Jeder Kunde wird anfänglichen und laufenden Bonitätsprüfungen unterzogen und nur innerhalb des festgelegten Kreditrahmens bedient. Ein Teil der Kunden ist seit Jahren mit unserem Unternehmen verbunden. Wir betreiben ein aktives Forderungsmanagement und stützen uns dabei auch auf Inkassobüros und Fachanwälte.

Zur Absicherung des Wechselkursrisikos werden je nach Marktlage und Risikoeinschätzung verschiedene Instrumente des Währungsmanagements genutzt. Darüber hinaus erfolgt eine laufende Überwachung der Fremdwährungspositionen, unter Berücksichtigung der aktuellen Zins- und Währungsentwicklung.

Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Risiken

Die Geschäftsleitung hat im Geschäftsjahr 2024 und nachlaufend keine Risiken identifiziert, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit zu einer bestandsgefährdenden Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GRUBER Logistics (PAO) GmbH führen könnte.

2) Chancenbericht

Die letzten Jahre haben tiefe Einschnitte hinterlassen, die uns bekannte Normalität für den See- und Luftfrachtverkehr hat sich grundlegend verändert. Die Geschäftsführung steht den Entwicklungen im Transportbereich optimistisch gegenüber. Eine bereits langjährige Fokussierung auf digitale Prozesse soll dem Unternehmen helfen, sich im Wettbewerb zu behaupten und die Qualität der angebotenen Dienstleistungen laufend zu verbessern. Durch proaktives Handeln und vorausschauende Investitionen wollen wir an dieser Entwicklung entsprechend partizipieren und unsere Chancen konsequent nutzen. Digitalisierung und Nachhaltigkeit stehen bei uns weiterhin als grundlegende Elemente unserer Unternehmensstrategie im Vordergrund.

Der internationale Luftfrachtmarkt in Deutschland wächst laut Branchenprognosen (IMARC Group, 2024) mit rund 5-6 % p. a. bis 2030, während sich die Seefrachtraten infolge begrenzter Kapazitäten und steigender Nachfrage stabilisieren.

Der Bereich PAO kann durch die Kombination von See-, Luft-, Straßen- und Bahntransporten komplexe Wertschöpfungsketten aus einer Hand anbieten. Dies kann die Marktposition als Full-Service-Anbieter für Großprojekte stärken und eine höhere Wertschöpfung pro Auftrag ermöglichen.

Mit Hilfe digitaler Systeme und Prozesse tragen wir dazu bei, unseren Kunden ein hocheffizienter Partner zu sein und Arbeits- und Kommunikationsprozesse zu verschlanken.

Durch den Einsatz von individuellen Leistungskennzahlen in den operativen Abteilungen ist es unser Ziel, eine hohe Transparenz zu schaffen, die es uns erlaubt, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Auch im administrativen Bereich ist es unser Ziel, durch die Anwendung moderner und digitalisierter Prozesse die Effizienz zu steigern und Kosteneinsparungspotenziale zu schaffen. Die effiziente Prozessgestaltung durch Auslastung des unternehmenseigenen Shared Service Centers in Oradea, Rumänien, soll weiter ausgebaut werden.

Im Rahmen der Wachstumsstrategie und der generellen Unternehmensausrichtung ist der Logistikstandort Deutschland weiterhin von essenzieller Bedeutung. Eine starke Präsenz in Deutschland unterstützt zusätzlich die Expansion in andere Länder.

III. Prognosebericht

Experten prognostizieren für das Jahr 2025 ein sehr geringes Wirtschaftswachstum. Aufgrund dieser Annahme erwarten wir ebenfalls eine nur leicht positive Entwicklung der Branche, rechnen jedoch, bedingt durch die sich erholenden Seefrachtraten, mit einem deutlichen Umsatzrückgang. Die Entwicklung der Seefrachtraten im Jahr 2025 war von starker Volatilität geprägt: Nach einem Anstieg zu Beginn des Jahres aufgrund von Störungen wie Umleitungen im Roten Meer und Huthi-Angriffen, die zu höheren Preisen führten, sanken die Raten im Jahresverlauf wieder deutlich, da die Raten nach einer anfänglichen Spitze der Hochsaison fast um 60-70% fielen. Es wird erwartet, dass die Raten im zweiten Halbjahr 2025 weiter sinken, da die Überkapazitäten im Markt die Auswirkungen von Störungen abmildern (Quelle: Trans.info).

Unsere Organisation betreut Kunden, deren Produkte eine hohe Nachfrage im Markt verzeichnen, hier zum Beispiel die Einrichtung von Flüssigerdgasterminals, Energiespeichersysteme oder medizinische Güter. Auch der Austausch mit unseren Kunden und die Abfrage der wirtschaftlichen Erwartungen für das Folgejahr stimmen uns weiterhin positiv. Es gilt zu beachten, dass die aktuelle geopolitische Lage Auswirkungen auf die globalen Lieferketten, insbesondere für europäische Unternehmen, haben könnte. Entsprechend ist anzunehmen, dass das Ratenniveau sowie die Lieferzeiten wieder steigen könnten.

Seit dem 1. Juli 2024 nimmt die GRUBER Logistics (PAO) GmbH zudem an einem Factoring-Programm teil, welches in Form des stillen Factorings praktiziert wird. Zum Bilanzstichtag wurde das Programm noch nicht in Anspruch genommen. Ab dem nächsten Geschäftsjahr soll dieses Programm die Finanzierung und die Liquidität der GRUBER Logistics (PAO) GmbH stärken. Im Zuge der Einführung des Factoring-Programms wird im Geschäftsjahr 2025 auch die Kontokorrentlinie zurückgeführt.

Im Sommer 2025 wurde die Zweigniederlassung in Frankfurt am Main geschlossen.

Für das Wirtschaftsjahr 2025 rechnen wir mit einem deutlichen Umsatzrückgang, jedoch aufgrund von sinkenden Einkaufspreisen für Reedereileistungen mit einer im Vorjahresvergleich stabilen Rohertragsmarge. Das Ergebnis vor Steuern wird infolgedessen voraussichtlich deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen. Insbesondere ist durch die Verlagerung der Projektsparte zu unserem Schwesterunternehmen, der Gruber Logistics Projects GmbH, mit einem Umsatzrückgang zu rechnen.

Bezüglich der vorstehenden Umsatz- und Ergebniserwartungen wird darauf hingewiesen, dass unsere aktuellen Einschätzungen auf Annahmen beruhen, sodass die tatsächlichen Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen können.

 

7. November 2025

Martin Gruber

E. Schlussbemerkung

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der GRUBER Logistics (PAO) GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 und des Lageberichts für dieses Geschäftsjahr erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)).

Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B unter „Wiedergabe des Bestätigungsvermerks“ enthalten.

 

Osnabrück, den 7. November 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Norbert Niedenhof, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefan Vox, Wirtschaftsprüfer

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