Anbringen von Stuckaturen, Gipserei und Verputzerei
Wenzler Healthcare GmbH
Kernerstraße 31, 89075 Ulm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Michaela Wenzler seit 19.2.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.06% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wenzler Healthcare GmbHUlmKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KonzernlageberichtGrundlage des Konzerns Die Wenzler Healthcare-Gruppe (kurz: "WHC-Gruppe") besteht aus sechs Unternehmen. Neben der Muttergesellschaft Wenzler Healthcare GmbH, Ulm, sind dies die Tochtergesellschaften Mondstein 318. GmbH, München, und die operativ tätigen Tochtergesellschaften MARVECS GmbH Marketing-Vertrieb-Consulting-Service, Ulm (im Folgenden: MARVECS), SANTIS GmbH, Ulm (im Folgenden: SANTIS), PALGOS GmbH, Ulm (im Folgenden: PALGOS) und Impfhelden by marvecs GmbH, Ulm (im Folgenden IMPFHELDEN). MARVECS erbringt Dienstleistungen für Healthcare Unternehmen in den Bereichen Marketing und Vertrieb. MARVECS fokussiert sich im Healthcare Markt auf pharmazeutische Unternehmen und Unternehmen, die OTC Arzneimittel herstellen und vertreiben, sowie Medizintechnik Unternehmen und Unternehmen der modernen Wundversorgung. Dabei wird ein gesamtes Portfolio an Leistungen abgedeckt, das eng im Zusammenhang mit den Bedürfnissen der Kunden steht: Vom "Vakanzmanagement" und "Exklusiven Dienstleistungsteams" über "Partnering Teams" und "Patienten-Begleitprogrammen", sowie Multi Channel Maßnahmen. MARVECS bietet modulare Einzel- als auch Komplettlösungen, die auf die Zielgruppe der Kunden von MARVECS angepasst sind. In diesem Kerngeschäft erhält MARVECS von seinen Kunden normalerweise ein Honorar für die Leistung als "Pharmaberater", der in Arbeitnehmerüberlassung oder mit weiteren Dienstleistungen für den Kunden arbeitet. Seit April 2023 hat MARVECS die Handels- und Vertriebsaktivitäten für Ricola- und Fisherman's Friend-Produkte in Apotheken und Pharmagroßhandel sowie alle damit verbundenen Geschäftsprozesse einschließlich der Logistik übernommen. Seit 13.12.2023 besitzt MARVECS die Großhandelserlaubnis um zukünftig auch Arzneimittel- und Kosmetikprodukte zu vertreiben. SANTIS ist eine 100% Tochter der MARVECS und vertreibt Produkte im Auftrag von AstraZeneca GmbH, Wedel. Als exklusiver Vertriebspartner erbringt SANTIS Dienstleistungen unter dem Gesichtspunkt eines kompletten Marketing- und Sales-Outsourcings. SANTIS erbringt neben der Kernleistung, Vertriebspersonal bereit zu stellen, zusätzlich weitreichende, eigenverantwortliche Dienstleistungen wie Sales Support Funktionen, IT-Operations, Steuerung und Organisation von externen Dienstleistern. PALGOS ist eine 60% Tochter der MARVECS und erbringt Vertriebs- und Marketingdienstleistungen für Unternehmen der pharmazeutischen Industrie und die Vornahme damit im Zusammenhang stehender Beratungsleistungen. Die strategische Partnerschaft mit der Grünenthal GmbH wurde zum 31.12.2023 beendet. IMPFHELDEN ist eine 100% Tochter der MONDSTEIN und erbringt Dienstleistungen im Gesundheitsbereich (mit Ausnahme von ärztlichen Dienstleistungen und anderen Dienstleistungen, für die eine behördliche Genehmigung erforderlich ist), mit dem Ziel der Erkennung, Vermeidung und Behandlung von Krankheitsbildern, insbesondere im Umfeld einer Pandemie. Hierzu gehören insbesondere die Organisation, die personelle Ausstattung und der Betrieb von Impf- und Testzentren sowie das Zurverfügungstellen von qualifizierten Mitarbeitern für die Vertriebsberatung. Wirtschaftsbericht Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Jahr 2022 einen Rückgang um ca. 0,3%. Der Healthcare Markt in Deutschland ist weiterhin im Umbruch. Zum einen ausgelöst durch regulativ und rechtlich bedingte Veränderungen, zum anderen durch das sich verändernde Kommunikationsverhalten der Zielgruppen. Die Healthcare-Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren auf dieses veränderte Umfeld eingestellt und entsprechend ihrer Aktivitäten angepasst. Die Nachfrage nach Leistungen für den niedergelassenen Bereich (Primary Care) wird weiter stagnieren, gleichzeitig gibt es eine ansteigende Nachfrage nach Lösungen für den Facharzt- und Klinikmarkt. Damit einhergehend steigen die Qualitäts- und Erfahrungsansprüche an den Außendienst. Zudem wird der Patient immer weiter in den Mittelpunkt gestellt. Der Trend hin zu individuellen digitalen Marketing- und Vertriebslösungen ist ungebrochen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Das Anlagevermögen beläuft sich auf T€ 2.317 und beinhaltet im Wesentlichen einen Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 1.908 aus der Erstkonsolidierung. Als Dienstleistungsunternehmen sind die Investitionen grundsätzlich auf einem niedrigen Niveau. Sie waren im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch Neu- und Ersatzinvestitionen bedingt. Die Investitionen beliefen sich auf insgesamt T€ 316 und betrafen insbesondere Büroeinrichtung und EDV-Hardware. Das Vorratsvermögen setzt sich zusammen aus Warenbestand in Höhe von T€ 606 und geleisteten Anzahlungen in Höhe von T€ 64 und wurde aufgrund der Übernahme der Handels- und Vertriebsaktivitäten der MARVECS für Ricola- und Fisherman's Friend-Produkte in Apotheken und Pharmagroßhandel aktiviert. Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 10.757 sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 5.850, die insbesondere aus geleisteten Anzahlungen für Veranstaltungen und Spesenvorschüssen bestehen, Steuerforderungen und Darlehensforderungen. Die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf T€ 11.527. Das Eigenkapital setzt sich zum 31. Dezember 2023 zusammen aus dem gezeichnetem Kapital in Höhe von T€ 25, andere Gewinnrücklagen von T€ 1.859 sowie einem Bilanzgewinn in Höhe von T€ 14.191 und dem Anteil der nicht beherrschenden Gesellschafter in Höhe von T€ 1.041. Rückstellungen bestehen insbesondere für Personalverpflichtungen und ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen erhaltene Anzahlungen in Höhe von T€ 2.490, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.202 und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.658. Finanzlage Die Finanzierung des operativen Geschäftes erfolgte aus dem laufenden Cashflow der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Kontokorrentlinien. Der Fuhrpark wird über Leasing finanziert. Hierzu gibt es einen Leasing-Rahmenvertrag. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ 2.915. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von T€ -232 ist im Wesentlichen auf Auszahlungen aus den Investitionen in das Anlagevermögen zurückzuführen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf T€ -62 und resultiert hauptsächlich aufgrund von Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter. Ertragslage Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf die Entwicklung der Ertragslage im Geschäftsjahr 2023. Der Konzernumsatz beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ 84.407. Die im Lagebericht des Vorjahres getroffene Prognose im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von € 80,5 Mio. zu erzielen wurde deutlich übertroffen. Die SANTIS konnte einen Umsatzanstiege von € 9,6 Mio. (+18,0%) verzeichnen und hat damit die Prognose des Vorjahres mit einem Anstieg von 6,5% deutlich übertroffen. Hintergrund war der Aufbau weiterer Besprechungskapazitäten. Daneben hatte die MARVECS einen Umsatzanstieg von € 1,0 Mio. zu verzeichnen. Der geplante Umsatzanstieg von € 1,5 Mio. konnte nicht erreicht werden. Zum 01.04.2023 hat die Marvecs den Apothekenvertrieb von Ricola und Fisherman's Friend übernommen. Die PALGOS hat die Prognose mit einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres erreicht. Der Umsatz der IMPFHELDEN reduzierte sich um T€ 382. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 6.480 betreffen Erträge zu den steuerlich erfassten Sachbezügen der Mitarbeiter in Höhe von T€ 3.244, sowie Schadenersatzkompensationen auf Grund vorzeitiger Vertragsbeendigung in Höhe von T€ 1.350. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen belaufen sich für das Geschäftsjahr 2023 auf T€ 8.902. Der Personalaufwand beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ 56.239. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2023 beträgt 668. Die Abschreibungen in Höhe von T€ 790 erfolgten im Wesentlichen auf den Geschäfts- oder Firmenwert, weiterhin auf Gegenstände des Sachanlagevermögens. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 18.091 beinhalten insbesondere Vertriebskosten. Im Vergleich zum Vorjahr sind diese um 21,0 % angestiegen. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von T€ 3.660. Die im Lagebericht des Vorjahres getroffene Prognose im Geschäftsjahr 2023 einen Konzernjahresüberschuss auf dem Niveau des Jahres 2022 zu erreichen konnte mit einem Anstieg des Konzernjahresüberschusses von T€ 2.041, insbesondere auch aufgrund einer Schadenersatzkompensation von T€ 1.350, deutlich übertroffen werden. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Unternehmensgruppe verwendet die WHC-Gruppe finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren. Finanzieller Leistungsindikator sind die Umsatzerlöse der Gruppe, sowie die Umsatzerlöse der operativen Gesellschaften MARVECS, SANTIS und PALGOS. Die operativ tätigen Gesellschaften MARVECS, SANTIS und PALGOS haben 2023 einen Umsatzanstieg von 15,0 % zu verzeichnen. Das Jahresergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr verbessert werden und lag mit 126,0 % über dem Niveau des Vorjahres. Als nicht-finanziellen Leistungsindikator ist für die WHC-Gruppe als Personaldienstleister die Mitarbeiter-Zufriedenheit von herausragender Bedeutung. Ohne ein motiviertes und tatkräftiges Personal ist den sich konstant wandelnden Anforderungen an den Healthcare Markt nicht beizukommen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 632 im Vorjahr erhöhte sich im Geschäftsjahr auf 668 Arbeitnehmer. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Chancen- und Risikobericht Chancen Der sich im Umbruch befindende Healthcare Markt bietet eine Vielzahl von Chancen für die WHC-Gruppe. So besteht großes Wachstumspotenzial im Bereich Lösungen für den Facharzt- und Klinikmarkt. Auch steigt der Trend hin zu individuellen Marketing- und Vertriebslösungen im digitalen Bereich. Die bestehenden Wachstumspotenziale werden durch die Geschäftsführung gesehen und es wird versucht, die sich ergebende Möglichkeiten auch konsequent zu nutzen. Hilfreich ist hier die konsequente Entwicklung im Bereich agile Unternehmensformen, durch die wendig und modern auf sich ergebende Chance reagiert werden kann. Durch die von der MARVECS erworbene Großhandelserlaubnis und Übernahme von direkten Handels- und Vertriebsaktivitäten einschließlich Logistikleistungen in Apotheken und Pharmagroßhandel ergeben sich für die WHC-Gruppe neue Wachstumspotenziale. Risiken Darüber hinaus verfügt die WHC-Gruppe über eine diversifizierte Risikostrategie. Hierbei bezieht sich der Begriff Risiko auf mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe negativ beeinflussen können. Sie können sowohl aus dem Umfeld der Gruppe (externe Risiken) als auch aus der Gruppe selbst (interne Risiken) herrühren. Sämtliche identifizierte Risiken werden hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihres Schadenspotenzials kategorisiert. Im Einzelnen sieht sich die Gruppe folgenden Risiken ausgesetzt: Absatzrisiko Wie jedes Unternehmen unterliegt auch die WHC-Gruppe nachfrageseitigen Absatzrisiken. Erhöhten Abhängigkeiten durch Großabnehmer begegnet die WHC-Gruppe durch individuelle vertragliche Vereinbarungen, um das finanzielle Risiko gering zu halten. Ausfallrisiko Dem Ausfallrisiko von Forderungsbeständen trägt die WHC-Gruppe durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung. Im Weiteren besteht ein aktives Forderungsmanagement, um fällige Forderungen auch zeitnah zu realisieren. Marktpreisrisiko Dem inhärenten Marktpreisrisiko sieht sich die Gruppe vor allem durch den nach wie vor im Umbruch befindlichen Healthcare Markt, hauptsächlich ausgelöst durch regulative Eingriffe als auch das geänderte Kommunikationsverhalten der Zielgruppen, ausgesetzt. Diesem Risiko begegnet die WHC-Gruppe durch kontinuierliche Anpassung an die Erfordernisse des Marktes und gehobenen Qualitätsanforderungen an den eigenen Außendienst. Liquiditätsrisiken Die WHC-Gruppe finanziert ihren operativen Geschäftsbetrieb ausschließlich mit Eigenmitteln aus dem operativen cash flow. Kurzfristige Deckungslücken bis zur Abrechnung der erbrachten Leistungen werden mit den vorhandenen liquiden Mitteln gedeckt. IT-Sicherheitsrisiken Aufgrund unserer hohen IT-Sicherheitsstandards, der Nutzung neuerster Technologien, sowie der überwiegenden Nutzung von Clouddiensten sehen wir das Risiko infolge von Hackerangriffen als relativ gering an. Weitere Risiken Aufgrund einer ausschließlichen Fokussierung auf den deutschen Markt sieht sich die WHC-Gruppe keinen Länder- und Währungsrisiken ausgesetzt. Das Zinsänderungsrisiko kann vor dem Hintergrund der geplanten Refinanzierung als gering angesehen werden. Seit 2021 hat der Wettbewerb um qualifizierte Talente deutlich zugenommen. Dies wiederum kann zu einer steigenden Fluktuation führen und den Zugang zu neuen Mitarbeitern erschweren sowie den Aufwand für die Rekrutierung dieser erhöhen. Um der Marktentwicklung entgegenzutreten wurde die Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern ausgeweitet und neue Mitarbeiter werden in der Aufbauphase über mehrere Dienstleister rekrutiert. Die Personaldienstleister nutzen verstärkt digitale Kanäle und verbesserte Suchalgorithmen, um potenzielle Kandidaten zu identifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Chancen- und Risikosituation Die Beurteilung der Gesamtrisikosituation des Konzerns ist das Ergebnis einer konsolidierten Betrachtung der zuvor dargestellten Einzelrisiken. Insgesamt hat sich die Chancen- und Risikosituation im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich verändert. Unverändert betrachten wir kurzfristig auftetende negative Marktentwicklungen und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Absatzsituation des Konzern als kritisch. Zwar schätzen wir die Risikoexpostion im Vergleich zum Vorjahr als leicht erhöht an, empfinden die Gesamtsituation aber weiterhin als überschaubar und sehen keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Prognosebericht und Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 Die voraussichtliche Entwicklung des Konzerns beurteilen wir auf Basis der erstellten Planung für das Geschäftsjahr 2024 optimistisch. Die MARVECS plant mit einem Umsatzanstieg von € 0,6 Mio. aus der Erweiterung ihrer bestehenden Diensteistungen und der Erschließung neuer Geschäftsfelder. Ab dem 01.03.2024 erfolgt zusätzlich zum Apothekenvertrieb von Ricola und Fisherman's Friend die Übernahme des Apothekenvertriebs von der Cesra Arzneimittel GmbH & Co. KG, einschließich Logistikdienstleistung. Die SANTIS geht von einem leichten Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr aus. Die PALGOS erwartet aufgrund einer Vertragsaufhebung mit dem Hauptkunden zum 31.12.2023 einen deutlichen Umsatzrückgang. IMPFHELDEN erwarten Umsatzerlöse auf dem Niveau des Jahres 2023. Die MARVECS rechnet für das Jahr 2024 mit einem operativen Ergebnis in Höhe von ca. € 2,0 Mio. Für 2024 wird bei der SANTIS mit einen leicht rückläufigen Personalstand im Außendienst in Höhe von ca. -3,0% geplant. Die Planung des Umsatzes und der variablen Kosten entspricht dieser Entwicklung, im Bereich der fixen bzw- relativ fixen Kosten ist aber keine signifikante Kostensteigerung zu erwarten. Dagegen wirken sich verschiedene Digitalisierungsprojekte positiv auf die zukünftige Kostenstruktur aus. Das Ergebnis der PALGOS was im Geschäftsjahr 2023 von einem Einmaleffekt aufgrund einer Schadensersatzzahlung geprägt. Für das Geschäftsjahr 2024 wird deshalb und aufgrund des zum 31.12.2023 aufgehobenen Vertrag mit dem Hauptkunden ein Jahresergebnis unter dem Niveau des Jahres 2023 erwartet. Aufgrund der Beendigung der strategischen Partnerschaft mit Grünenthal zum 31.12.2023, rechnet der Konzern mit einem leichten Umsatzrückgang sowie einem Jahresergebnis leicht unterhalb des Vorjahres. Die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit wird aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgen.
Ulm, den 9. September 2024 Die Geschäftsführung Katrin Wenzler KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode beinhaltet ausschließlich Bankguthaben. Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangAllgemeine Angaben Die Wenzler Healthcare GmbH hat Ihren Sitz in Ulm. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 731784 eingetragen. Sie ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB folgende Unternehmen einbezogen:
*) mittelbares Beteiligungsverhältnis über die Mondstein 318. GmbH **) mittelbares Beteiligungsverhältnis über die Mondstein 318. GmbH und die MARVECS GmbH ***) Ergebnisabführungsvertrag mit der Mondstein 318. GmbH Folgende assoziierte Gesellschaften werden abweichend von § 312 HGB ausgewiesen und bewertet:
Konsolidierungsgrundsätze Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023. Die Einzelabschlüsse wurden unter Beachtung der nationalen Bilanzierungsbestimmungen aufgestellt. Die Einzelabschlüsse wurden unter Anwendung folgender Maßnahmen zum Konzernabschluss zusammengefasst: Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Für Erwerbsvorgänge wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Aktive Unterschiedsbeträge in Höhe von T€ 5.324, die sich im Rahmen der Erstkonsolidierung im Geschäftsjahr 2017 ergeben haben, wurden als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Die Geschäfts- und Firmenwerte werden aufgrund der voraussichtlichen Nutzungsdauer des Lebenszyklus der erworbenen Produkte über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Die PALGOS GmbH war eine Neugründung im Jahr 2018, hier ergab die Erstkonsolidierung keinen Unterschiedsbetrag. Die Impfhelden by marvecs GmbH war eine Neugründung im Jahr 2021, hier ergab die Erstkonsolidierung keinen Unterschiedsbetrag. Der Erwerb von Anteilen der Minderheiten wird als Kapitalvorgang im Zusammenhang mit der Aufstockung von Anteilen an Tochterunternehmen ohne Statuswechsel dargestellt. Der sich hieraus ergebende negative Unterschiedsbetrag aus der Verrechnung der Anschaffungskosten mit den Kapitalanteilen der Minderheiten in Höhe von T€ 1.859 wurde bei den anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung miteinander verrechnet. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen voll konsolidiert. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß § 253 Abs. 3 Sätze 2 und 3 HGB über eine Laufzeit von zehn Jahren abgeschrieben. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage für die planmäßige Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und ihr sofortiger Abgang unterstellt. Vorräte Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren Teilwert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus einer überdurchschnittlichen Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sind zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Wertpapiere Die Wertpapier des Umlaufvermögens sind zu ihren Anschaffungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert bewertet. Rückstellungen Eine kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusage, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert des Rückdeckungsversicherungsanspruchs (geschäftsplanmäßiges Deckungskapital zuzüglich der Überschussbeteiligung) bestimmt, ist entsprechend § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit diesem Anspruch bewertet. Der Rückdeckungsversicherungsanspruch (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurde mit seinem beizulegenden Zeitwert mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Die Erträge in Höhe von T€ 3 (VJ T€ 3) aus der Erhöhung des Zeitwertes zum 31. Dezember 2022 auf T€ 100 (VJ T€ 97) wurden mit den Aufwendungen in gleicher Höhe aus der Erhöhung der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2023 verrechnet. Die Steuerrückstellungen sind für zu erwartende Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer des Berichtszeitraums sowie für Vorjahre gebildet. Weiterhin sind für Risiken aus der steuerlichen Außenprüfung einschließlich Folgewirkungen Rückstellungen gebildet worden. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags und unter Berücksichtigung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden miteinander saldiert, wobei ein verbleibender Aktivüberhang in Übereinstimmung mit § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgewiesen wird. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den Wertsansätzen aufgrund der Aufstellung des Konzernabschlusses von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit einem konzerneinheitlichem Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Angaben zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in einem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 377 (Vorjahr: T€ 338), wobei T€ 340 (Vorjahr T€ 319) in Abhängigkeit der Betriebszugehörigkeit von Arbeitnehmern der Gesellschaft valutieren. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind zum Bilanzstichtag Forderungen gegenüber dem Finanzamt in Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 159) ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um im Folgejahr abziehbare Vorsteuer. Des Weiteren enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände Darlehen gegen die Gesellschafterin und Geschäftsführerin in Höhe von T€ 1.911 (Vorjahr: T€ 1.901), sowie gegen nahestehende Unternehmen in Höhe von T€ 1.304 (Vorjahr: T€ 0). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen in Höhe von T€ 4.621 (Vorjahr: T€ 6.033). Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 20 (Vorjahr: T€ 20) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 8). Latente Steuern Die passiven latenten Steuern beruhen aus echten Aufrechnungsdifferenzen aus einem Darlehen im Rahmen der Schuldenkonsolidierung sowie Aufrechnungsdifferenzen im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 28,43 %. Die passiven latenten Steuern betragen T€ 1.270 (Vorjahr: T€ 1.268). Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen im Inland erbrachte Marketing- und Sales-Dienstleistungen sowie Sales-Support Funktionen einschließlich weiterbelastbarer Prämien und Auslagen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge zu den steuerlich erfassten Sachbezügen der Mitarbeiter in Höhe von T€ 3.244 (Vorjahr: T€ 2.884), Schadenersatzkompensationen auf Grund vorzeitiger Vertragsbeendigung in Höhe von T€ 1.350 (Vorjahr: T€ 0) sowie Zahlungen aufgrund Versicherungsentschädigung in Höhe von T€ 880 (Vorjahr: T€ 534). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen aus der Bilanz nicht ersichtliche Verpflichtungen aus folgenden Verträgen:
Miet- und Leasingverträge werden zur Vermeidung des sofortigen Abflusses liquider Mittel geschlossen. Risiken aus den Miet- und Leasingverträgen bestehen in der Erfüllung der Miet- bzw. Ratenverpflichtungen. Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag keine weiteren Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage des Unternehmens von Bedeutung sind. Sonstige Angaben Während des Geschäftsjahres war durchschnittlich folgende Anzahl von Arbeitnehmern im Konzern beschäftigt:
Zur Geschäftsführerin der obersten Muttergesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt: Frau Katrin Wenzler, Kauffrau Die Angabe der gewährten Bezüge im Geschäftsjahr nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB ist gemäß §§ 314 Abs. 3 i.V.m. 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Die Wenzler Healthcare GmbH mit Sitz in Ulm ist das oberste Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar nach § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 50. Der Bilanzgewinn des Mutterunternehmens - bestehend aus Gewinnvortrag und Jahresüberschuss - beträgt T€ 4.910 und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und sich auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken könnten, lagen nicht vor.
Ulm, den 9. September 2024 Katrin Wenzler
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 22.11.2024 gebilligt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wenzler Healthcare GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Wenzler Healthcare GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Wenzler Healthcare GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 22. Oktober 2024 O&P
GmbH & Co. KG
Wolfgang Leeb, Wirtschaftsprüfer Stefan Biechele, Wirtschaftsprüfer |
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