ELEVA Capital S.A.S., Zweigniederlassung Frankfurt
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Federated Asset Management GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Federated Asset Management GmbH i.L. PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Federated Asset Management GmbH i.L., Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Federated Asset Management GmbH i.L. für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hervorhebung eines SachverhaltsWir verweisen auf die Ausführungen des Liquidators in Abschnitt "I. Allgemeine Angaben" des Anhangs und Abschnitt "Rückblick" des Lageberichts, welche den Beschluss zur Liquidation der Gesellschaft und die darauf basierende Bilanzierung zu Liquidationswerten aufgrund der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beschreiben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung des Liquidators für den Jahresabschluss und den LageberichtDer Liquidator ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der Liquidator verantwortlich für die internen Kontrollen, die dieser in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der Liquidator dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Liquidation der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat dieser die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der geordneten Liquidation Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern der Fortführung der Unternehmenstätigkeit tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der Liquidator verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Liquidator verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 30. März 2020 Ernst
& Young GmbH
Heist, Wirtschaftsprüfer Dr. Zilch, Wirtschaftsprüfer Jahresbilanz zum 31. Dezember 2019der Federated Asset Management GmbH i.L., Frankfurt am MainAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019der Federated Asset Management GmbH i.L.
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2019I. Allgemeine AngabenDie Federated Asset Management GmbH i.L. erhielt vom damaligen Bundesaufsichtsamt (heute Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) für das Kreditwesen mit Wirkung vom 9. April 2001 die Erlaubnis zum Erbringen von Finanzdienstleistungen gemäß § 32 Abs. 1 KWG. Diese Erlaubnis wurde per 31. Dezember 2019 zurückgegeben. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 46511 im Register des Amtsgerichts Frankfurt eingetragen. Die Gesellschaft befindet sich in Liquidation. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 2. Oktober 2019 wurde die Gesellschaft mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2019 aufgelöst. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 8. Januar 2020. Folglich erfolgt die Bilanzierung zum Bilanzstichtag unter Wegfall der Going Concern-Prämisse. Gesellschafter ist die Federated International Holdings B.V. in Amsterdam mit 100%. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) erstellt worden. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach dieser Verordnung gegliedert, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Formblatt 3 (Staffelform) verwandt wurde. Anteilige Zinsen werden gemäß § 11 RechKredV jeweils den zugehörigen Bilanzposten zugeordnet. Die Bewertung der Forderungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Aktien und andere festverzinsliche Wertpapiere sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die immateriellen Anlagewerte und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten ausgewiesen. Bei Gegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden Abschreibungen linear vorgenommen. Infolge der Liquidation und mangels Veräußerbarkeit wurden die bestehenden Restbuchwerte zum Bilanzstichtag vollständig abgeschrieben (Effekt nach planmäßiger Abschreibung: TEUR 7). Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Stichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungForderungen an Kreditinstitute Bei den in Position 3.a) ausgewiesenen täglich fälligen Forderungen handelt es sich um unverbriefte Forderungen an die Frankfurter Sparkasse über TEUR 9 (Vorjahr TEUR 2), an die Sparkasse Gelsenkirchen über TEUR 227 (Vorjahr TEUR 163) sowie an die Augsburger Aktienbank über TEUR 57 (Vorjahr TEUR 24). Bei den unter Position 3.b) ausgewiesenen Forderungen mit einer Restlaufzeit von drei Monaten bis zu einem Jahr handelt es sich im Wesentlichen um eine Festgeldanlage bei der Sparkasse Gelsenkirchen für Mietkaution i.H.v. TEUR 40 (Vorjahr TEUR 40). Forderungen an Kunden In den Forderungen in Höhe von TEUR 97 (Vorjahr TEUR 100) sind TEUR 97 (Vorjahr TEUR 95) Forderungen an sechs verbundene Unternehmen enthalten. Diese resultieren aus Kostenerstattungen, welche sich aus einem mit sechs verbundenen Unternehmen zum 1. Januar 2008 geschlossenen Marketing Support Services Agreement (Vertriebsvereinbarung) und der darin enthaltenen Cost-Plus-Vereinbarung ergeben. Die Berechnung erfolgt auf der Basis der unter die Vereinbarung fallenden Aufwendungen zuzüglich eines Aufschlages von 5%. Es handelt sich ausschließlich um Forderungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere In dieser Position sind Anteile des Federated Euro-Kurzläufer Fonds mit TEUR 1.110 (Vorjahr TEUR 0), des Federated High Income Advantage Fonds mit TEUR 1.405 (Vorjahr TEUR 1.330) und des Federated U.S. Total Return Bond Fonds mit TEUR 0 (Vorjahr TEUR 2.400) enthalten. Sämtliche Investmentanteile sind nicht börsenfähig und nicht börsennotiert. Die Anteile des U.S. Total Return Bond Fonds wurden im Geschäftsjahr mit einem Gewinn i.H.v. TEUR 18 veräußert. Die Anteile des Federated Euro-Kurzläufer Fonds wurden im Geschäftsjahr mit einem Anteil von TEUR 1.368 veräußert, was zu einem Verlust i.H.v. TEUR 3 führte. Anlagenspiegel (vgl. Blatt 6) Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen i.H.v. TEUR 14 (Vorjahr TEUR 13) resultieren im Wesentlichen aus Rückerstattungsansprüchen der Vorsteuer für das 4. Quartal 2019. Sonstige Verbindlichkeiten Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus der Lohnsteuer Dezember 2019 i.H.v. TEUR 5 (Vorjahr TEUR 6) und aus noch nicht gezahlten Rechnungen, die das Jahr 2019 betreffen von TEUR 37 (Vorjahr TEUR 46). Der im Vorjahr fehlerhafte Ausweis von TEUR 5 unter den sonstigen Verbindlichkeiten wurde im Geschäftsjahr korrigiert und der Betrag in die nachrangigen Verbindlichkeiten umgegliedert. Rückstellungen Hier sind u.a. Aufwendungen zur Prüfung des Jahresabschlusses i.H.v. TEUR 35 (Vorjahr TEUR 38), Innenrevision TEUR 12 (Vorjahr TEUR 10), Rechts- und Steuerberatung TEUR 19 (Vorjahr TEUR 9) sowie Bonus TEUR 65 (Vorjahr TEUR 48) enthalten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Gewinn- und Verlustrechnung Die Provisionserträge resultieren aus der Tätigkeit der Vermögensverwaltung und der Anlagevermittlung. Die sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. TEUR 946 (Vorjahr TEUR 955) resultieren im Wesentlichen aus dem Marketing Support Services Agreement (siehe Erläuterungen zu Forderungen an Kunden) über TEUR 892 (Vorjahr TEUR 895), aus dem Veräußerungsgewinn des U.S. Total Return Bond Fonds i.H.v. TEUR 18 (Vorjahr TEUR 48 aus der Veräußerung des Euro-Kurzläufer), Mieterträge i.H.v. TEUR 11 (Vorjahr TEUR 1), Versicherungserstattungen i.H.v. TEUR 9 (Vorjahr TEUR 0) sowie der Privatnutzung aus dem betrieblichen KfZ i.H.v. TEUR 8 (Vorjahr TEUR 8). Die Verluste aus der Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 4 resultieren aus der monatlichen Kostenerstattung (Cost-Plus-Vereinbarung) sowie der Kostenumlage der Muttergesellschaft. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten darüber hinaus einen Veräußerungsverlust der im Geschäftsjahr angeschafften und zum Teil veräußerten Anteile des Federated Euro-Kurzläufer Fonds i.H.v. TEUR 3. Zum Bilanzstichtag wurden Zuschreibungen auf den Federated High Income Advantage Fonds i.H.v. TEUR 75 vorgenommen. IV. Sonstige AngabenDie Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft, Federated Hermes, Inc. (Vormals Federated Investors, Inc.), 1001 Liberty Avenue, Pittsburgh, PA 15222-3779, einbezogen. Der Konzernabschluss ist ebenfalls in Pittsburgh erhältlich. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich drei Mitarbeiter und einen Geschäftsführer. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht zu verzeichnen. Die für Dienstleistungen des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn, im Geschäftsjahr 2019 angefallenen Honorare betrugen:
Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsregel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Da zum Abschlussstichtag 31.12.2019 ein Überhang von aktiven latenten Steuern besteht, wurde auf den Ausweis latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. Die im Latenzsaldo enthaltenen passiven latenten Steuern ergeben sich aus der unterschiedlichen bilanziellen Behandlung von Zwischengewinnen. Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus der unterschiedlichen bilanziellen Behandlung von ausschüttungsgleichen Erträgen sowie dem Bestehen von Verlustvorträgen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte in Höhe von 15 % Körperschaftsteuer (zzgl. Solidaritätszuschlag) sowie 16,1 % Gewerbesteuer (unter Berücksichtigung des Gewerbesteuerhebesatzes von Frankfurt am Main von 460 %). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2019 auf neue Rechnung vorzutragen. Organe der Gesellschaft
Frankfurt am Main, den 20. März 2020 Federated Asset Management GmbH i.L. Frank Pöpplow Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2019
Lagebericht 2019RückblickGegenstand des Unternehmens war die Anlage- und Abschlussvermittlung von Finanzinstrumenten und die Finanzportfolioverwaltung ohne die Befugnis, sich hierbei Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. Darüber hinaus konnte die Gesellschaft Anlageberatungsleistungen erbringen. Unsere Muttergesellschaft Federated Hermes Inc., Pittsburgh, (vormals "Federated Investors Inc."), ist darauf spezialisiert Investmentportfolien zu managen, die in erster Linie Anlageklassen des amerikanischen Kapitalmarktes (Aktien und Renten) umfassen; in Teilbereichen sind dies auch global anlegende Strategien. Die Geschäftstätigkeit der Federated Asset Mangement GmbH gliederte sich in 2019 wie auch bisher in die Bereiche Unterstützung des Fondsvertriebs der LVM und die Akquisition institutioneller Anleger. Die Bestände in vermittelten Federated Publikumsfonds ist in 2019 deutlich angestiegen. Das Volumen stieg von EUR 1.711 Mio. auf EUR 2.133 Mio. Getrieben wurde das Geschäft vorallem durch Investments im Bereich der USD Geldmarktfonds. Die Publikumsfonds der LVM, die von Federated Investors gemanagt werden hatten per 31.12.2019 ein Volumen von EUR 681 Mio. Die Kundenanlagen in Spezialfonds verringerten sich im Jahr 2019. Basierend auf Veränderungen in den Strategischen Asset Allokationen werden USD Anlagen zunehemend untergewichtet. Dies hat unter anderem mit den hohen Wahrungssicherungskosten zu tun, die die Vorteilhaftigkeit der gegenüber dem Euro höheren Zinsen zunichte machen. Der Bestand belief sich per 31.12.2019 auf EUR 1.310 Mio. Das von Federated Asset Management akquirierte Volumen, das aktuell vom Mutterhaus in Pittsburgh verwaltet wird, beläuft sich damit zum 31.12.2019 auf insgesamt EUR 3.927 Mio. (Vj. EUR 3.316 Mio.). Im Juli 2018 hat Federated Hermes Inc., Pittsburgh, (vormals "Federated Investors Inc."), einen 60% Anteil an Hermes Investment in London gekauft. Der Kauf wurde getätigt, um das Geschäft und den Marktauftritt in Europa zu stärken. Zur Umsetzung wurde beschlossen die Vertriebsaktivitäten beider Häuser für Europa zusammenzulegen. Die bestehenden Kunden werden zukünftig von der Hermes Fund Managers Ireland Ltd, German Branch, betreut. Die Vertragsbeziehungen zwischen den Kunden und den Managementfirmen der Federated Hermes Inc. in Pittsburgh bleiben davon unberührt. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDas Jahr 2019 erbrachte ein Jahresergebnis von TEUR 225 (Vj. TEUR -88). Die Erträge setzten sich zusammen aus laufenden Erträgen aus Wertpapieren i.H.v. TEUR 97 (Vj. TEUR 143), sowie aus Kostenerstattungen, welche sich aus einem mit sechs verbundenen Unternehmen in 2008 geschlossenen Marketing Support Services Agreement und der darin enthaltenen Cost-Plus-Vereinbarung ergeben. Das Provisionsergebnis beläuft sich auf TEUR 2. Wie in den Vorjahren haben sich keine besonderen Schwankungen in der Ertragslage des Unternehmens ergeben. Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 2.556. Die gesamten anrechenbaren Eigenmittel belaufen sich auf TEUR 2.782. Die Eigenkapitalquote liegt bei 93,99%. Die Aktiva bestehen aus kurzfristigen Forderungen in Höhe von TEUR 443 (Vj. TEUR 344), sowie Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren von TEUR 2.514 (Vj. TEUR 3.730). Die Zahlungsfähigkeit war zu jedem Zeitpunkt der Berichtsperiode gewährleistet. Alle Ertragskomponenten haben sich entwickelt wie prognostiziert. Die Prognose basiert dabei auf einer konstanten Kostenplanung, stabilen Provisionserträge und der Cost-Plus Vereinbarung. RisikomanagementAufgrund der Anlageformen sowie der Kurzfristigkeit der Anlagen sahen wir kein bedeutendes Marktpreis-, Adressausfall-, Liquiditäts- und operationelles Risiko. Gleichzeitig waren keine außergewöhnlichen Ertragschancen, die über die festgelegten Marketingzuschüsse hinausgingen, erwartbar. Durch den zentralen Einfluss der Geschäftsführung auf das operative Geschäft wurde das Risikomanagement- und Risikokontrollsystem anhand von Monatsreports und einem kontinuierlichen Informationsfluss aus dem Bereich Administration zur Geschäftsführung geprägt. Das Risikomanagement wurde in 2019 durch die interne Revision einer Überprüfung unterzogen. Entwicklung MitarbeiterzahlDie Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 3 Mitarbeiter und einen Geschäftsführer. Auflösung der GesellschaftDie Gesellschaft wurde am 31. Dezember 2019 durch den Gesellschafterbeschluss vom 2. Oktober 2019 aufgelöst bzw. per 1. Januar 2020 in die Liquidation überführt. Der Gläubigeraufruf wurde am 24. Oktober 2019 veröffentlicht und im Unternehmensregister eingetragen. Gemäß §73 Abs. 1 GmbHG kann das Gesellschaftsvermögen erst nach Ablauf eines Sperrjahres verteilt und damit die Liquidation planmäßig abgeschlossen werden. Aufgrund der Auflösung der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 wird die Gesellschaft voraussichtlich im kommenden Geschäftsjahr vollständig liquidiert.
Frankfurt am Main, den 21. Februar 2020 Federated Asset Management GmbH Frank Pöpplow |
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