Klinikum Darmstadt GmbH
Selbe AdresseAmbulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Werner Peter Axt seit 17.12.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Becker seit 16.8.2023 | Prokura |
Jörg Curt Noetzel seit 16.8.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Emilia Senierenresidenz-GmbH (vormals: Krankenhaus-Dienstleistungs-gesellschaft Südhessen mbH) | 70.00% |
Sedexe Services GmbH | 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klinikum Catering Service GmbHDarmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
ANHANG
Klinikum Catering Service GmbH, Darmstadt
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
1.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde gemäß den
Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des
GmbH-Gesetzes in der jeweils aktuellen Fassung aufgestellt.
Ergänzend wurden die Vorschriften der Hessischen
Gemeindeordnung (HGO) und des Gesellschaftsvertrags
beachtet.
Gemäß Gesellschaftsvertrag werden die
Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große
Kapitalgesellschaften angewendet. Nach den
Größenklassen des Handelsgesetzbuches ist die
Gesellschaft als kleine Kapitalgesellschaft einzustufen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Darmstadt und wird
mit Eintragung vom 16. November 2006 im Handelsregister des
Amtsgerichts Darmstadt unter der Nummer HRB 85432
geführt.
Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der
Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.
2.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind
gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Die
immateriellen Vermögensgegenstände und
Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten
abzüglich planmäßiger Abschreibung
bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung
ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen
Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden pro
rata temporis linear vorgenommen. Geringwertige
Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens mit
Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150 €
und 1.000 € (ohne einen darin enthaltenen
Vorsteuerbetrag) werden in einem jährlichen
Sammelposten eingestellt und im Jahr der Anschaffung sowie
den folgenden vier Geschäftsjahren
gleichmäßig abgeschrieben. In Anlehnung an die
für Klinikbetriebe gültige Abgrenzungsverordnung
(AbgrV) werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter des
Sachanlagevermögens mit Anschaffungs- oder
Herstellungskosten bis 150 € (ohne einen darin
enthaltenen Vorsteuerbetrag) im Jahr der Anschaffung als
Sachaufwand erfasst.
Die Nutzungsdauer der wesentlichen Gruppen sind
folgender Tabelle zu entnehmen:
Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert
bilanziert.
Die
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des
strengen Niederstwertprinzips bewertet. Abgesehen von
handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die
Vorräte frei von Rechten Dritter.
Der Ansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie
Waren erfolgt zum Bilanzstichtag unter Anwendung eines
Bewertungsvereinfachungsverfahrens anhand des gewogenen
Durchschnitts. Für die Verbrauchsfolge wird das
LIFO-Verfahren (Last In - First Out) angewandt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens
werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei
den Forderungen werden alle erkennbaren Einzelrisiken und
das allgemeine Kreditrisiko durch angemessene Abwertungen
berücksichtigt.
Die
flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Als
aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen
vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand
für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt
darstellen.
Das
gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die
Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden in
Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Die
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag
angesetzt.
3.
Angaben zur Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage I
zum Anhang dargestellt. Im Geschäftsjahr wurden dem
verbundenen Unternehmen Marienhospital Darmstadt gGmbH
Forderungen für Ausleihungen in Höhe von 263
T€ erlassen, der zum Stichtag 31. Dezember 2023
verbleibende Restbetrag von 1 T€ wurde in 2024
getilgt.
Die Restlaufzeiten sämtlicher Forderungen betragen,
wie im Vorjahr, bis zu einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in
Höhe von insgesamt 492 T€ (Vorjahr: 779 T€)
sind solche aus Lieferungen und Leistungen und bestehen in
Höhe von 380 T€ (Vorjahr: 449 T€) gegen der
Gesellschafterin Klinikum Darmstadt GmbH und in Höhe
von 112 T€ (Vorjahr: 102 T€) gegen die Emilia
Seniorenresidenz GmbH. Dem verbundenen Unternehmen
Marienhospital Darmstadt gGmbH sind mit 228 T€
sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
erlassen worden.
Das gezeichnete Kapital wird zu 100 % von der Klinikum
Darmstadt GmbH, Darmstadt, gehalten.
Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet. Sie
weist zum 31. Dezember 2023 ein negatives Eigenkapital in
Höhe von 134 T€ (Vorjahr: positives Eigenkapital
von 307 T€) aus. Dieses resultiert aus dem
Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe
von 441 T€, welcher aus den zuvor genannten
Forderungsverzichten gegenüber der Marienhospital
Darmstadt gGmbH von insgesamt 491 T€ resultiert.
Trotz der bilanziellen Überschuldung sieht die
Geschäftsführung die Fortführung der
Unternehmenstätigkeit im Sinne des § 252 Abs. 1
Nr. 2 HGB als gesichert an, da die Leistungsbeziehungen der
Gesellschaft als Tertiärgesellschaft der Klinikum
Darmstadt GmbH, Darmstadt, überwiegend mit der
Muttergesellschaft bestehen und diese Leistungen seitens
der Muttergesellschaft zur Aufrechterhaltung des
Krankenhausbetriebs notwendig und unverzichtbar sind.
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt
zusammen:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich
aus der Anlage II zum Anhang (Verbindlichkeitenspiegel). Es
bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen von insgesamt 956 T€ (Vorjahr: 632
T€) bestehen, wie im Vorjahr, in voller Höhe
gegenüber der Gesellschafterin Klinikum Darmstadt GmbH
und entfallen mit 415 T€ (Vorjahr: 472 T€) auf
Verbindlichkeiten aus einem im Geschäftsjahr 2021
gewährten Darlehen, mit 400 T€ (Vorjahr: 0
T€) auf Verbindlichkeiten aus einer erteilten
Gutschrift, mit 72 T€ (Vorjahr: 77 T€) auf
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit 70
T€ (Vorjahr: 33 T€) auf
Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Die Klinikum Darmstadt GmbH
ist der umsatzsteuerliche Organträger.
4.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Aufteilung der im Inland erzielten Umsatzerlöse
nach Tätigkeitsbereichen gliedert sich wie folgt:
Von den Umsatzerlösen sind 10 T€ periodenfremd
(Vorjahr: 0 T€).
In den sonstigen betrieblichen Erträgen in
Höhe von insgesamt 147 T€ (Vorjahr: 89 T€)
sind im Wesentlichen Erträge aus Boni, Skonti,
Warenrückvergütungen mit 86 T€ (Vorjahr: 48
T€), Erträge aus der Nachaktivierung eines
Wirtschaftsgutes des Anlagevermögens mit 23 T€
(Vorjahr: 0 T€), Erstattungen für geförderte
Personalmaßnahmen mit 17 T€ (Vorjahr: 18
T€) und Erstattungen von Mitarbeitern für die
Jobtickets mit 17 T€ (Vorjahr: 14 T€) enthalten.
Die Erträge aus der Auflösung von sonstigen
Rückstellungen betrugen im Geschäftsjahr 3
T€ (Vorjahr: 7 T€). Von den sonstigen
betrieblichen Erträgen sind 23 T€ (Vorjahr: 1
T€) periodenfremd.
Die Materialaufwendungen des Geschäftsjahres
belaufen sich auf insgesamt 3.841 T€ (Vorjahr: 3.453
T€). Sie setzen sich im Wesentlichen aus den Kosten
für Lebensmittel in Höhe von 2.552 T€
(Vorjahr: 2.144 T€) sowie den Aufwendungen aus
Personalkostenweiterbelastungen für gestelltes
Personal der Klinikum Darmstadt GmbH in Höhe von 840
T€ (Vorjahr: 853 T€) zusammen.
Die Personalaufwendungen des Geschäftsjahres
betrugen 2.571 T€ (Vorjahr: 2.372 T€).
Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl von
Vollzeitkräften um 2 auf 67 Vollzeitkräfte
(Vorjahr: 65 VK) gestiegen.
Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen von 339
T€ (Vorjahr: 49 T€) beinhalten im Wesentlichen
Abschreibungen auf Finanzanlagen, im Geschäftsjahr
wurden dem verbundenen Unternehmen Marienhospital Darmstadt
gGmbH Forderungen für Ausleihungen in Höhe von
263 T€ erlassen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich
auf 645 T€ (Vorjahr: 507 T€). Sie beinhalten im
Wesentlichen Abschreibungen auf Forderungen in Höhe
von 228 T€ (Vorjahr: 0 T€) sowie Aufwendungen
für sonstige Instandhaltungen von 126 T€
(Vorjahr: 84 T€). Dem verbundenen Unternehmen
Marienhospital Darmstadt gGmbH sind mit 228 T€
sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
erlassen worden.
5.
Sonstige Pflichtangaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum 31. Dezember 2023 bestehen neben den in der Bilanz
ausgewiesenen Verbindlichkeiten die finanziellen
Verpflichtungen aus der Anmietung von Essen- und
Getränkeautomaten in Höhe von insgesamt 137
T€. Von diesen Zahlungsverpflichtungen sind 51 T€
unter einem Jahr und 86 T€ in über einem Jahr
fällig.
Arbeitnehmer
Im Berichtszeitraum waren durchschnittlich 84
Arbeitnehmer (Vorjahr: 83 Arbeitnehmer) beschäftigt,
die wie im Vorjahr der Dienstart Wirtschaft und
Versorgungsdienst zugeordnet sind.
Honorar Wirtschaftsprüfer
Die Angaben gem. § 285 Nr. 17 HGB zum Gesamthonorar
des Abschlussprüfers sind im Konzernanhang enthalten.
Geschäftsführung
Herr Clemens Maurer, kaufmännischer
Geschäftsführer der Klinikum Darmstadt GmbH
Herr Dr. med. Jörg Noetzel, medizinischer
Geschäftsführer der Klinikum Darmstadt GmbH,
die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 16. August
2023.
Die Geschäftsführer sind befugt, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
Die Geschäftsführer erhielten von der
Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 keine
Vergütung. Für die Tätigkeit der
Geschäftsführer wird die Gesellschaft durch
Managementumlagen der Klinikum Darmstadt GmbH belastet, die
in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind.
Somit entfallen die Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB.
Prokura
Herr Andreas Becker, Prokurist (Einzelprokura) der
Klinikum Catering Service GmbH,
die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 16. August
2023.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023
haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer
Bedeutung ereignet, die eine Auswirkung auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
haben könnten und über die an dieser Stelle zu
berichten wäre.
Konzernzugehörigkeit
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der
Klinikum Darmstadt GmbH, Darmstadt, einbezogen, welche den
kleinsten und größten Konzernkreis aufstellt.
Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger
veröffentlicht.
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresfehlbetrag in Höhe von € 441.494,92 auf
neue Rechnung vorzutragen.
Darmstadt, den 21. August 2024
Clemens Maurer Dr. med. Jörg Noetzel
Geschäftsführer Geschäftsführer
Entwicklung des Anlagevermögens im
Geschäftsjahr 2023
Verbindlichkeitenspiegel
Darmstadt, den 21. August 2024 gez. Maurer, gez. Noetzel Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 19. September 2024 |
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