Metzgerei Frick GmbH
Bahnhofstraße 13, 72505 Krauchenwies, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Irina Frick seit 11.6.2025 | Geschäftsführer |
Silke Frick seit 8.8.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metzgerei Frick GmbHKrauchenwiesJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Wirtschaftsbericht Darstellung des Geschäftsverlaufs Produktion Unser Betrieb ist vor allem auf die Fertigung von Wurst- und Fleischwaren spezialisiert. Unser Produktionsprogramm ist am Bedarf des Einzelhandels orientiert. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten bis an ihre Grenzen auslasten. Unsere Gesamtleistung hat sich von EUR 17.255.566,66 um 9,27 % auf EUR 18.855.738,65 gesteigert. Investitionen Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 744.959,79 EUR getätigt. Im Jahr 2023 wurde die Effizienz des Unternehmens durch Neuinvestitionen weiter verbessert. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von 498.353,54 EUR gegenüber. Den Schwerpunkt unserer Investitionstätigkeit bildeten Maschinen und Einrichtungen. Unsere wichtigsten Investitionsziele waren: - Rationalisierung und Modernisierung der vorhandenen Kapazitäten - Erweiterung der Produktionskapazitäten in den Wachstumsbereichen - Kosteneinsparung durch den Einsatz neuer Fertigungsverfahren Die Investitionen dienten überwiegend der Sicherung und dem Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit. Bei den Sachanlagen handelt es sich um die üblichen Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Fremdfinanzierung wird hauptsächlich mit den langjährigen Hausbanken durchgeführt. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Für die wurst- und fleischverarbeitende Industrie, als energieintensives Gewerbe war das Jahr 2023 ein herausfordendes Jahr. Insbesondere seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine sind die Energiepreise deutlich angestiegen. Die Nutztierbestände für Schweine und Rinder verringerten sich, ebenso der Absatz von Fleischprodukten. Die Zahl der Vegetarier, Flexitarier und Veganer nahm tendenziell zu. Aufgrund des zurückgehenden Marktvolumens hat sich die Wettbewerbsintensität erhöht. Angesichts der steigenden Preise auf der Angebotsseite war es zunehmend schwieriger für die Betriebe, die höheren Kosten an die Konsumenten weiterzugeben. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 1.600.171,99 gestiegen. Die Umsatzerlöse steigerten sich von EUR 17.160.168,88 um 9,65 % auf EUR 18.815.358,19 . Die Umsätze sind in der Branche zuletzt aufgrund steigender Preise deutlich gestiegen. Die Auftragslage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Unsere Exporterfolge sind das Ergebnis einer konsequent betriebenen Erschließung neuer Absatzmärkte und zugleich eine Bestätigung für den erreichten hohen Leistungsstand. Darstellung der Lage Vermögenslage Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 50 % gekennzeichnet. 17 % (Vorjahr: 17 %) der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 26 % (Vorjahr: 33%). Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 63 % (Vorjahr: 59 %) gekennzeichnet. Das Eigenkapital erhöhte sich um EUR 220.349,34 auf EUR 2.720.072,08. Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr als gut zu bezeichnen. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden. Gegenüber dem Vorjahr konnten wir einen um EUR 163.430,58 erhöhten Cashflow von EUR 818.702,88 erwirtschaften. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Ertragslage Gegenüber dem Vorjahr stieg unser Jahresergebnis vor Ertragsteuern mit dem Umsatzwachstum um EUR 183.640,94 auf EUR 449.023,29. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Risiken unserer Tätigkeit werden frühzeitig erkannt. Entsprechend dem Risikoprofil setzen wir dabei unterschiedliche Instrumente ein, die wir stetig weiterentwickeln. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützen die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die Ausfallrisiken werden minimiert durch einen wöchentlichen Mahnlauf und einer -soweit erforderlich- konsequenten Zahlungsaufforderung bzw. Eintreibung durch unseren Rechtsanwalt. Lieferungen ins europäische Ausland werden in Euro abgewickelt, sodass insoweit kein Währungsrisiko besteht. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale Unsicherheiten entstehen aus: - der weiteren konjunkturellen Entwicklung - der dynamischen Wettbewerbsituation - verändertes Konsumverhalten - verringerte Nutztierbestände - neuen innovativen Produkten - dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union - der unkalkulierbaren Steigerung der Energiekosten infolge des Ukrainekrieges Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale Unsicherheiten entstehen aus: - Veränderung von rechtlichen Rahmenbedingungen - gesellschaftsrechtlichen und gesellschaftsvertraglichen Verpflichtungen - Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften Risiken, die in der Produktqualität liegen, werden durch eine Produkthaftungsversicherung abgedeckt bzw. abgesichert. Sonstige nicht bestandsgefährdende Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Folgende Risiken beeinträchtigen die künftige Entwicklung des Unternehmens: - Produktionsbereich -- das Fehlen innovativer Produkte -- geringer Deckungsbeitrag der Produkte -- erhöhte Ausschussquoten - Investitions-/Finanzierungsbereich -- kurzfristig notwendige Investitionen durch Ausfall von Produktionsanlagen -- steigende Inanspruchnahme der Zahlungsziele - Personal -- Mangel an qualifiziertem Personal -- starke Fluktuation des Personals -- überproportionale Entwicklung des Personalaufwands zum Umsatz Um die wirtschaftlichen Risiken durch Qualitätsschwankungen zu minimieren, werden unsere Prozesse laufend von qualifizierten Mitarbeitern geprüft. Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig durch interne und externe Schulungen zur Qualitätssicherung weitergebildet. Die Entwicklung des Unternehmens wird im Wesentlichen durch den Einfluss externer Umweltfaktoren gefährdet. Nachfolgend aufgeführte externe Umweltfaktoren gefährdenden die Entwicklung des Unternehmens: - Abhängigkeit von Lieferanten - steigende Energiekosten - sinkende Exportquoten - steigende Rohstoffpreise Durch den Betrieb eines eigenen Fuhrparks wird die Abhängigkeit von Fremdspeditionen reduziert und die Verlässlichkeit der Kühlungsaggregate durch ständige Überprüfung gesichert. Um Wechselkursrisiken zu vermeiden, werden Auslandsumsätze ausschließlich in Euro getätigt. Prognosebericht Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Metzgerei Frick GmbH. Für die kommenden zwei Jahre rechnen wir mit einem leichten Anstieg des Umsatzes, dies ist jedoch auf steigende Preise zurückzuführen. Dennoch wird für das Jahr 2024 ein etwas geringeres Jahresergebnis erwartet, da größere Investitionen getätigt wurden. Es bleibt weiterhin die Unsicherheit bei den explodierenden Energiekosten bestehen. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - der Erschließung neuer Absatzmärkte - einer stabilen finanziellen Situation - neuen innovativen Produkten - die Befriedung des Ukrainekrieges und der dadurch zu erwartenden Stärkung auf dem Energiesektor - hoher Produktqualität Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Unterschrift der Geschäftsführung
Krauchenwies, den 04.02.2025 Silke Frick BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Metzgerei Frick GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 265, 268-274a, 276, 277 HGB) und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn-und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, mit Anschaffungskosten bis 800,00 € wurden im Zuganszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Abschreibungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine pauschale Wertberichtigung berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, für Instandhaltung, Abraumbeseitigung oder Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtungen erbracht wurden, waren nicht zu bilden. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 1.200,00 EUR). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 6.052,44 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Pensionsrückstellungen Zur Abdeckung des Risikos wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die an den Geschäftsführer verpfändet wurde. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zum 31.12.2023 beträgt 446.827,86 EUR. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten zum 31.12.2023 weist eine planmäßige Pensionsrückstellung für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 365.449,00 EUR aus und basiert auf folgenden Parametern:
Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Absatz 2 HGB folgender saldierte Ausweis in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung:
Durch die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB (Zuführung zur Bewertung der Rückstellungen für Pensionen nach den Regelungen des BilMoG bis zum 31.12.2024 mit jährlich 1/15) ergibt sich zum Bilanzstichtag ein ausstehender Zuführungsbetrag (Unterdeckung) i. H. v. 3.579,00 EUR. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 3.520,00 EUR. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 75.000,00 (Vorjahr: EUR 225.944,08) durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 27.151,78 (Vorjahr: EUR 35.366,74) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 354,00 (Vorjahr: EUR 3.010,80) enthalten. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 2.495,50 EUR). Latente Steuern Das Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde ausgeübt und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 8.372,10 (Vorjahr: EUR 1.167,90) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 7.000,00 (Vorjahr: EUR 7.000,00) die Bewertungsanpassung der Pensionsverpflichtungen entsprechend Artikel 67 Abs. 1 EGHGB. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
Namen der Geschäftsführer Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Person geführt:
Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB wird gemäß § 285 Nr. 9a HGB geforderte Angabe über die Gesamtbezüge des Geschäftsführer nicht gemacht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Bilanzgewinn soll auf neue Rechnungen vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Krauchenwies, den 04.02.2025 Silke Frick sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.02.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Metzgerei Frick GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Metzgerei Frick GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metzgerei Frick GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 4. Februar 2025 DRS
Schwägerl Duffner & Braschel GmbH
gez. Braschel, Wirtschaftsprüfer |
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