Stammdaten

Register
Amtsgericht Landau HRB 30929
Eingetragen
8.4.2011
Branche
Verlegen von ZeitungenDrucken von ZeitungenVerlegen von Büchern
Gegenstand
Der Betrieb einer Druckerei sowie verwandter Bereiche des graphischen Druckgewerbes sowie alle mit diesem Unternehmensgegenstand direkt oder indirekt verbundenenen Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Bernd Kabel
seit 3.6.2025
Prokura
Linn Rose
seit 3.3.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
rose holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

rose holding GmbH
Germany
392.857 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

rose druck GmbH

Landau in der Pfalz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft betreibt am Standort in Landau drei Tiefdruck-Rotationsmaschinen. Zu den Kunden zählen bedeutende Einzelhandelsketten, der Versandhandel sowie Verlage. Die Gesellschaft wurde zum 8. April 2011 errichtet. Als Geschäftsjahr wurde das Kalenderjahr gewählt. Das hier dargestellte Geschäftsjahr 2024 lief vom 1.1.2024 bis einschl. 31.12.2024. Mit Wirkung zum 1. Juni 2011 übernahm die Gesellschaft die operativen Geschäfte der wwk druck GmbH i.I. Bestandteil der Übernahme waren der Kunden- und Auftragsbestand, die Maschinen, die Vorräte sowie der Großteil der Mitarbeiter. Nicht übernommen wurden Grundstück und Gebäude. Diese werden gemietet.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr Aufwendungen für Forschung und Entwicklungen in Höhe von T€ 98 (VJ 58) im Rahmen eines Projekts zur Entwicklung eines energie- und ressourcensparenden Tiefdruckprozesses.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Bereits während der letzten Jahre erfolgte europaweit vor allem aber in Deutschland eine Reduzierung der installierten Tiefdruckkapazitäten, was zu einer deutlichen Reduzierung der angebotenen Druckkapazitäten führte und damit der rückläufigen Nachfrage entgegenwirkte. Dies wiederum führte für die Rose Druck GmbH in den Folgejahren zu einem deutlich gesteigerten Anfrageverhalten unserer Kunden sowie einer Verbesserung der Auslastung. So konnte die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2024 entgegen der allgemeinen Marktentwicklung und gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland eine stabile Entwicklung zeigen.

Die bislang im Durchschnitt nur ausreichenden Branchenerträge konnten nach einer leichten Steigerung in den Vorjahren verbessert und stabilisiert werden. Der weiter fortschreitenden Umstrukturierung und Konsolidierung im Anbieterbereich steht auf Grund der enormen Kostensteigerungen in den Vorjahren eine rückläufige Nachfrage auf Kundenseite gegenüber. Daher rechnen wir weiterhin mit einem kompetitiven Marktumfeld.

Kritisch bleiben weiterhin die Entwicklungen auf dem Rohstoff- und Energiemarkt. Bereits in Folge der Corona-Krise war eine deutliche Verknappung auf dem Papiermarkt eingetreten. Nochmals verschärft hatte sich die Situation mit Beginn des Ukraine-Krieges und dem dramatischen Anstieg der Energiekosten. Zwar hat sich die Entwicklung in den letzten Monaten etwas entspannt, aber auch hier ist eine verlässliche Prognose zur weiteren Entwicklung aus heutiger Sicht noch nicht möglich.

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

a) Geschäftsverlauf

Die oben geschilderte, generell konstante, Entwicklungen am Markt und die damit verbundene Nachfrage seitens unserer Kunden führte in der Konsequenz im Jahre 2024 zu einer in Summe leicht positiven Entwicklung bei Umsatz und Wertschöpfung. Im Vergleich zu 2023 konnten wir unsere Kapazitäten im Berichtsjahr deutlich besser auslasten. Im Geschäftsjahr 2024 konnte die Gesellschaft damit einen Umsatz von T€ 50.197 (VJ 48.335) erwirtschaften. Aufgrund der Auftragsstruktur und der Umstellung auf einen anderen Farblieferanten, die auch zu schlechterer Produktivität führte, blieb der Rohertrag dabei im Geschäftsjahr 2024 mit T€ 15.709 (VJ 14.583) aber nur auf Vorjahresniveau.

Insgesamt realisierte die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag i.H.v. T€ 339 (VJ: Jahresüberschuss 409).

Unterhalb des Rohertrages stellen die Personalaufwendungen die größte Einzelposition dar. Diese liegen mit einem Anteil von 18 % (VJ 17%) der Gesamtleistung bei absolut T€ 9.047 (VJ 8.295) und deutlich über dem Vorjahr. Die Steigerung erklärt sich durch die bessere Auslastung, aber auch durch schlechtere Produktivität und die generell angespannte Arbeitsmarktsituation und damit verbundenen Faktorkosten und gesamtheitliche Niveauerhöhung durch die kontinuierliche Anhebung des Mindestlohns.

Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belaufen sich auf T€ 5.397 (VJ 4.163). Wesentlichen Anteil daran haben die Aufwendungen für Instandhaltung, sowie Aufwendungen für Gebäudemiete, Dienstleistungen, Aufwendungen für Beratung, Versicherungen sowie Ausgangsfrachten.

Das Finanzergebnis stellt sich mit T€ -303 (VJ -241) ebenfalls planmäßig dar. Dieses resultiert aus Zinsen und Bereitstellungsprovisionen eines Darlehens zur mittelfristigen Finanzierung der Umlaufvermögens und der im Jahr 2021 in Betrieb genommenen weiteren Maschine. Die Abschreibungen belaufen sich auf T€ 1.350 (VJ 1.263). Auch hier machen sich die oben geschilderten Investitionen bemerkbar.

b) Mitarbeiter*

Per 31.12.2024 waren bei der Rose Druck GmbH im Jahresdurchschnitt 142 (VJ 143) Mitarbeiter* beschäftigt. Darüber hinaus befanden sich 10 (VJ 6) Auszubildende* in den Berufen Medientechnologe Druck* , Elektroniker Betriebstechnik* , Fachkraft* Lagerlogistik, Mediengestalter* Print & Digital und Industriekaufmann* in der Ausbildung. Die Auswahl der Mitarbeiter nach den unternehmensinternen Qualitätsparametern wurde stetig vorangetrieben, ebenso wie das Ausbildungsprogramm in den Produktionsbereichen zur Fachkräftesicherung im Bereich Druck. Weiterbildungsmaßnahmen fanden mit den Arbeitnehmern im Hinblick auf das Ziel, mehr Effektivität durch problem- und prozessbewusstes Handeln und entsprechend den betrieblichen Anforderungen statt.

c) Investitionen

Die Investitionen mit insgesamt T€ 883 (VJ 1.546) in das Anlagevermögen betreffen insbesondere Investitionen in die Optimierung der Druckmaschinen, der Formherstellung, sowie der Energieeffizienz mit in Summe T€ 748. Die bis dato aktivierten Anschaffungskosten für die Einführung eines neuen ERP-Systems wurden aufgrund Projektabbruch in Höhe von T€ 253 wertberichtigt.

d) Umweltschutz / Qualität

Als zukunftsorientiertes Unternehmen sieht sich die Rose Druck GmbH verpflichtet, Verantwortung zu übernehmen und alle Chancen für einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu nutzen. Die Ressourcenschonung und der Schutz des natürlichen Lebensraumes haben für uns als produzierendes Gewerbe einen erheblichen Stellenwert. Zur Schonung von Ressourcen verbessert die Gesellschaft laufend ihre Energieeffizienz. Mit der Zertifizierung unseres Umwelt-Managementsystem nach EMAS (Gemeinschaftssystem der Europäischen Union für ein freiwilliges Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung von Unternehmen) stellt sich die Gesellschaft den höchsten Ansprüchen an umweltbewusstes Handeln und der Verpflichtung zur Nachhaltigkeit. Ein Rezertifizierungsaudit fand im Dezember 2024 statt. Durch den Einsatz und die Nutzung moderner Technik ist die Gesellschaft bestrebt eine umweltgerechte Produktion zu gewährleisten. Zum Ende des Jahres 2023 konnte die Zertifizierung „EU Ecolabel“ erfolgreich abgeschlossen werden.

3. Lage

Die Marktsituation der vergangenen Jahre, war geprägt durch hohe Überkapazitäten und einen starken Preisverfall im Tiefdruck sowie stark zunehmender Konkurrenz durch den Rollenoffset. Erschwerend wirkte sich zudem die Reduzierung der Nachfrage vor allem im Katalog- und Zeitschriftenbereich aus.

Die Rose Druck begegnete diesen Marktanforderungen als kleiner Nischenanbieter mit spezialisiertem Maschinenpark, überdurchschnittlicher Produktivität sowie einer auch im Vergleich zum Rollenoffset konkurrenzfähigen Kostenstruktur. Durch eine ständige technische Optimierung und den Ausbau des Nischen-Angebotes sowie gezielte Investitionen ist es gelungen die wirtschaftliche Lage der Rose Druck GmbH zu verbessern. Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf die Herstellung von werblichen Produkten für den stationären Einzelhandel, kleinen und mittelgroßen Katalogen für den Distanzhandel sowie kleineren Zeitschriften.

a) Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft resultiert überwiegend aus dem operativen Geschäftsbetrieb. Eine in Summe gute Auslastungssituation und damit einhergehende konstante Erträge führen im Berichtsjahr aufgrund einer Verschlechterung der Produktivität, zu einem nicht, zufriedenstellendem Ergebnis. Die Gesellschaft begegnet dem mit einem Prozessoptimierungs- und Wertstromprogramm, welches durch eine Beratungsgesellschaft unterstützt wird. Erste Ergebnisse und damit eine deutlich verbesserte Ertragsentwicklung zeigen sich bereits im ersten Quartal 2025.

Nachdem die Entwicklungen der letzten Jahre im hochvolumigen Rollendruck (Tiefdruck und Rollenoffset) zu erheblichen Kapazitätsreduzierungen der am Markt installierten Kapazitäten geführt hatten, bemerken wir aktuell nur wenig Veränderung am Markt bei jetzt konstanter Nachfrage seitens unserer Kunden.

Die Eigenkapitalrendite liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr bei -5 % (VJ 6 %).

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Jahr 2024 durch ein Bilanzvolumen von T€ 15.492 (VJ 17.739) gekennzeichnet, wovon T€ 6.519 (VJ 6.958) auf das Eigenkapital entfallen. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 42 % (VJ 39 %). Die Reduzierung der Bilanzsumme ist dabei auf die Optimierung des Working Capital sowie die Entwicklung der Ertragssituation zurückzuführen.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist als sehr stabil zu bezeichnen. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens entspricht der Struktur des Kapitals. Das Anlagevermögen beträgt 57 % (Vorjahr 53%) der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 25 % (Vorjahr 28%) und die liquiden Mittel 1 % (Vorjahr 0%) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 14 % (Vorjahr 19%) der Bilanzsumme.

Die Finanzlage ist ebenfalls als sehr stabil zu bezeichnen. Ein detailliertes Finanzmanagement ermöglichte, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist, unter Ausnutzung möglicher Skonti, zu begleichen. Forderungen wurden im Wesentlichen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Alle wesentlichen Forderungen sind gegen Ausfall versichert.

Die Kapitalstruktur des Unternehmens wird sich weiter verbessern. Dies beruht auf der auch weiterhin langfristigen Ausrichtung der Unternehmenspolitik, aufgrund derer erwirtschaftete Ergebnisse überwiegend im Unternehmen belassen werden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren zum Stichtag in Höhe von T€ 5.357 zu verzeichnen (VJ 5.423). Darin steht der Gesellschaft ein angemessener Kontokorrentrahmen zur Verfügung. Diesen nutzt die Gesellschaft zum Stichtag mit T€ 636 (VJ 4.173). Die Mittel dienen der Finanzierung des Working-Capital und wurden/werden in Abhängigkeit der Auftragsstruktur in sehr unterschiedlicher Höhe benötigt.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen, inklusive geleistete Anzahlungen, i.H.v. T€ 883 (VJ 1.546) getätigt. Diese dienen überwiegend der Optimierung der Maschine und Prozesse. Darüber hinaus wurden im Rahmen einer Mehrjahresplanung notwendige Ersatz- und sinnvolle Rationalisierungsinvestitionen, sowie Investitionen im Rahmen von Produktinnovationen definiert. Die Finanzierung dafür wird bei erwarteter planmäßiger Geschäftsentwicklung überwiegend aus dem operativen Cash Flow erfolgen.

Langfristige Anlagen sind durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich.

Die Liquiditätslage im abgelaufenen Geschäftsjahr kann entsprechend der Geschäftsentwicklung trotzdem als konstant gut bezeichnet werden.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Druckbranche bietet, gerade durch die jüngsten Entwicklungen und den damit nachlassenden Konkurrenzdruck, gute Entwicklungsmöglichkeiten für die Rose Druck als Nischenanbieter.

Der Umsatz entwickelt sich auch im Jahr 2025 bisher ebenfalls positiv. Aufgrund der bereits oben beschriebenen Marktentwicklung erwarten wir für die Zukunft eher konstante Preise. Nicht abzuschätzen, bleiben aber mögliche negative Auswirkungen der Rohstoffverknappung aufgrund der Entwicklungen in der Ukraine, sowie der stagnierenden konjunkturellen Entwicklung. Insgesamt gehen wir aber mittelfristig, von einer positiven Entwicklung aus. Dies wird durch die Ergebnisentwicklung im ersten Quartal 2025 bisher bestätigt.

Wir werden aus heutiger Sicht auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Allgemeiner Risikobericht

Zur Erfassung der Risiken und Chancen und zum Umgang mit diesen wird mit wirksamen Steuerungs- und Kontrollinstrumenten, welche kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert werden, gearbeitet. Die sich aus dem laufenden Berichtswesen ergebenden Informationen werden aktiv für die Steuerung und strategische Ausrichtung des Unternehmens genutzt. Im Rahmen regelmäßiger Prozesse wird die Ergebnis- und Liquiditäts-Situation der Gesellschaft regelmäßig überwacht, einem Planabgleich unterzogen und eine Früherkennung von Fehlentwicklungen gewährleistet.

Konkrete Risiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten, bestanden zum Bilanzierungszeitpunkt nicht. Die weitere Entwicklung am Markt kann unter den gegebenen Umständen nur schwer eingeschätzt werden. Der verbleibenden Konkurrenz anderer Anbieter in unserem Segment werden wir weiterhin durch große Flexibilität, Innovationen, absolute Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Zugute kommt der Gesellschaft dabei die Schließung mehrerer Konkurrenzbetriebe im Inland und europäischen Ausland.

Auf der Beschaffungsseite findet aktuell keine weitere Konsolidierung der Märkte statt. Derzeit können alle wesentlichen Güter bei mehreren Lieferanten bezogen werden. Risiken in Bezug auf die Entwicklung von Verfügbarkeit und Preise von Rohstoffen können nur schwer abgeschätzt werden, träfen aber alle Marktteilnehmer gleichermaßen.

Bei den Energiekosten bleibt eine Einschätzung der Entwicklung weiterhin schwierig. Als energieintensiver Betrieb ist die Rose Druck GmbH in hohem Maße abhängig von stabilen Marktpreisen. Die benötigten Mengen an Strom und Gas wurden für das Geschäftsjahr 2025 vollständig gesichert und preislich fixiert.

Die betriebliche Tätigkeit birgt Risiken von technischen Ausfällen (Energieversorgung, EDV-Störung, Maschinenbruch, etc.), die zu temporären Produktionsausfällen führen können. Deren Eintrittswahrscheinlichkeit wird jedoch als gering eingestuft. Durch kontinuierliche vorbeugende Wartung und Ersatzinvestitionen wird für eine nachhaltige Verbesserung der Produktionssicherheit gesorgt und das Risiko von Produktionsausfällen weiter gemindert. Ergänzend hat die Rose Druck GmbH für ausreichenden Versicherungsschutz, welcher insbesondere auch das Betriebsunterbrechungsrisiko deckt, gesorgt.

b) Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist gut. Der Liquiditätsbedarf zur Finanzierung des Working-Capital ist in hohem Maße von der Aufragstruktur abhängig. Bei planmäßiger Geschäftsentwicklung sind derzeit keine Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Es waren keine Forderungsausfälle zu verzeichnen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kontokorrentlinie der Hausbanken. Die vorhandene Kontokorrentlinie wurde dabei genutzt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird jedes nennenswerte Handelsgeschäft in einem Liquiditätsplan berücksichtigt, der einen Überblick über die Geldausgänge und Geldeingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitoren-Management. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung.

2. Chancenbericht

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Marktseitig erwarten wir vor allem aufgrund technischer Innovationen zusätzliche Chancen. Hier wird die bereits im Vorjahr erfreuliche Reaktion der Kunden zur weiteren Verbesserung der Auftragslage beitragen.

3. Gesamtaussage

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, soll, wie bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen, eine weitere Verbreiterung des Kundenstammes zu einer noch gleichmäßigeren Auslastung und damit auch Reduzierung von Kundenrisiken führen. Insgesamt soll damit eine konstante bis leicht steigende Umsatzentwicklung erreicht werden.

Gleichzeitig wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr diverse Projekte und Maßnahmen umgesetzt, die bereits im laufenden Jahr sowie in den Folgejahren zu konkreten Kosteneinsparungen führen. Durch gezielte technische Innovation soll zudem ein Alleinstellungsmerkmal im Markt erreicht werden.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und ein angemessener Kontokorrentrahmen bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen regelmäßig unter Ausnutzung von Skontofristen gezahlt.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Landau, 30. Mai 2025

Linn Rose, Geschäftsführerin

Tobias Kabel, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 8.842.462,82 9.410.801,23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 150.544,00 211.569,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2,00 2,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 150.541,00 211.566,00
II. Sachanlagen 8.691.918,82 9.199.232,23
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.484.270,00 2.565.656,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.716.102,61 6.363.914,74
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 296.847,01 196.029,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 194.699,20 73.632,49
B. Umlaufvermögen 6.402.411,87 8.200.222,07
I. Vorräte 2.397.949,82 2.784.830,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.893.032,64 5.415.391,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 111.429,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 247.334,35 127.944,81
Summe Aktiva 15.492.209,04 17.738.968,11

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 6.518.686,47 6.958.114,37
I. Gezeichnetes Kapital 392.857,00 392.857,00
II. Kapitalrücklage 982.143,00 982.143,00
III. Gewinnrücklagen 5.483.114,37 5.174.363,53
IV. Jahresfehlbetrag 339.427,90 -408.750,84
B. Rückstellungen 592.655,84 786.726,74
C. Verbindlichkeiten 7.950.151,93 9.564.567,96
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.357.104,06 5.422.933,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.935.229,06 4.860.433,02
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 421.875,00 562.500,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.593.047,87 4.141.634,94
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.593.047,87 4.141.634,94
D. Passive latente Steuern 430.714,80 429.559,04
Summe Passiva 15.492.209,04 17.738.968,11

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 15.709.419,36 14.583.245,54
2. Personalaufwand 9.046.932,41 8.294.702,89
a) Löhne und Gehälter 7.532.649,84 6.830.126,03
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.514.282,57 1.464.576,86
davon für Altersversorgung 10.484,82 10.939,63
3. Abschreibungen 1.349.934,67 1.262.769,72
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.349.934,67 1.262.769,72
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.397.335,46 4.163.472,26
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 303.291,58 241.439,64
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -75.969,49 185.907,68
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.155,76 101.726,84
8. Ergebnis nach Steuern -312.066,27 434.953,35
9. sonstige Steuern 27.361,63 26.202,51
10. Jahresfehlbetrag 339.427,90 -408.750,84

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: rose druck GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Landau in der Pfalz
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Landau
Register-Nr.: 30929

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 104.931,00 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 422.544,00 135.222,59 253.132,30
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2,16 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 527.477,16 135.222,59 253.132,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.836.583,82 21.621,82 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 11.451.720,94 456.200,75 399.342,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 618.212,41 148.496,51 33.651,68
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 73.632,49 121.066,71 0,00
Summe Sachanlagen 14.980.149,66 747.385,79 432.993,76
Summe Anlagevermögen 15.507.626,82 882.608,38 686.126,06
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 104.931,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 304.634,29
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 2,16
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 409.567,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.858.205,64
2. technische Anlagen und Maschinen -22.107,51 11.486.472,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.107,51 755.164,75
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 194.699,20
Summe Sachanlagen 0,00 15.294.541,69
Summe Anlagevermögen 0,00 15.704.109,14
kumulierte Abschreibung 01.01.2024
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 104.929,00 0,00 0,00 0,00 104.929,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 210.978,00 156.274,59 213.159,30 0,00 154.093,29
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1,16 0,00 0,00 0,00 1,16
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 315.908,16 156.274,59 213.159,30 0,00 259.023,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 270.927,82 103.007,82 0,00 0,00 373.935,64
2. technische Anlagen und Maschinen 5.087.806,20 1.030.293,75 338.324,96 -9.405,50 5.770.369,49
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 422.183,41 60.358,51 33.629,68 9.405,50 458.317,74
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.780.917,43 1.193.660,08 371.954,64 0,00 6.602.622,87
Summe Anlagevermögen 6.096.825,59 1.349.934,67 585.113,94 0,00 6.861.646,32
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 2,00 2,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 150.541,00 211.566,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 150.544,00 211.569,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.484.270,00 2.565.656,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.716.102,61 6.363.914,74
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 296.847,01 196.029,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 194.699,20 73.632,49
Summe Sachanlagen 0,00 8.691.918,82 9.199.232,23
Summe Anlagevermögen 0,00 8.842.462,82 9.410.801,23

3.2 Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Körperschaftsteuerrückforderung in Höhe von 155.458 EUR, Umsatzsteuerguthaben in Höhe von 79.897 EUR, aus Vorsteueransprüchen, für die am Abschlussstichtag noch keine ordnungsgemäßen Rechnungen vorliegen, in Höhe von 76.266 EUR, Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlung in Höhe von 73.337 EUR, debitorischen Kreditoren in Höhe von 63.335 EUR, Abgrenzung Toluolverkauf 33.320 EUR, Forderungen aus Reklamationen in Höhe von 25.009 EUR sowie aus übrigen Forderungen in Höhe von 4.631 EUR.

3.3 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

(Euro)
sonstige Rückstellungen (Aufbewahrungsrückstellung) 1.200,00
Rückstellungen für Personalkosten 541.748,00
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 49.707,00

3.4 Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Diese Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus der Umsatzabgrenzung aus der Halbteilebewertung in Höhe von 261.934 EUR, aus Lohnsteuer in Höhe von 60.792 EUR, aus Darlehenszinsen 2. Halbjahr 2024 in Höhe von 59.983 EUR sowie aus Verbindlichkeiten aus Vermögensbildung in Höhe von 74 EUR.

3.5 Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 430.714,80 EUR.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 1.155,76 EUR.

3.6 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Jahresbetrag
Mietaufwendungen Immobilien 480.000,00 EUR
andere Miet- und Leasingaufwendungen 54.054,00 EUR

4. Sonstige Angaben

4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 123,00
Angestellte 29,00
leitende Angestellte 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 156,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 139,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 17,00

4.2 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Name ausgeübter Beruf
Tobias Kabel Geschäftsführer
Bernd Rose Geschäftsführer
Linn Rose Geschäftsführerin

4.3 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Gesellschaftsvertrag sieht, sofern die Gesellschafterversammlung nichts anderes beschließt, eine Ausschüttung von 25% des Jahresüberschusses vor. Der verbleibende Rest soll in eine Gewinnrücklage eingestellt werden.

4.4 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Landau in der Pfalz, 30. Mai 2025

gez. Linn Rose

gez. Tobias Kabel

sonstige Berichtsbestandteile

 

Landau in der Pfalz, 30.Mai 2025

gez.

Linn Rose, Geschäftsführerin

Tobias Kabel, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.08.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

E. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die rose druck GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der rose druck GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der rose druck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 03. Juni 2025

bkb audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Thorsten Hans, Wirtschaftsprüfer

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