Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 22141
Eingetragen
22.7.2015
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikReparatur und Instandhaltung von TelekommunikationsgerätenBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen im Bereich Aufbau, Rückbau, Erweiterung, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Telekommunikationsnetzen, vornehmlich im Bereich des mobilen Breitbands.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Malten
seit 28.4.2022
Prokura
Ulrich Borch
seit 14.12.2021
Geschäftsführer
Oliver Niko Frede
seit 22.7.2015
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IRIS Telecommunication GmbH

Halle (Saale)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nokia Solutions and Networks ist einer der global führenden Anbieter von Infrastrukturprodukten und -diensten für die Kommunikationsbranche. Das Unternehmen bietet ein umfassendes, ausgewogenes Portfolio an Infrastrukturlösungen und Dienstleistungen mit Fokus auf Mobil-, Festnetz- und Enterprise-Kunden an. Nokia Solutions and Networks zählt zu den größten Infrastrukturunternehmen der Telekommunikationsbranche und ist in ca. 120 Ländern aktiv. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Espoo, Finnland.

In Deutschland werden Mobilfunkbetreiber, Festnetzanbieter und Enterprises mit Produkten und Lösungen für Netzwerkanbieter versorgt.

Die IRIS Telecommunication GmbH ist ein Teil des globalen Nokia Konzerns und erbringt lokale Serviceleistungen für Mobilfunkbetreiber, Festnetzanbieter und Enterprises für Infrastrukturlösungen von Nokia.

2. Entwicklung der Branche und der Gesellschaft

Die Telekommunikationsbranche ist nach wie vor durch intensiven Wettbewerb einerseits und rasante technologische Veränderungen andererseits gekennzeichnet. Gerade in 2023 kam durch den weiterhin bestehenden Krieg in der Ukraine, wie auch zum Ende des Jahres die Eskalation im Nahen Osten, als auch die weiterhin bestehende inflationäre Entwicklung in Deutschland für das letzte Jahr eine zusätzliche Komponente mit hinzu. Trotz einer teilweisen Verbesserung der Ergebnislage einiger Marktteilnehmer bleibt die Marktsituation sehr kompetitiv unter anderem auch durch die existierenden Markteilnehmer aus dem asiatischen Raum, sowie weiterhin dem Eintritt neuer Infrastrukturunternehmen in den Markt, die mit Nischenlösungen zusätzlichen Wettbewerb generieren.

Großen Fokus hat im Jahr 2023 weiterhin die 5G Technologie in allen globalen Märkten eingenommen, da sie als Basistechnologie für Industrie 4.0 Anwendungen und Künstliche Intelligenz gilt. 5G stellt damit für die gesamte Branche eine exzellente Wachstumsbasis dar, womit der Fokus auf Ausbau breitbandiger Datenverbindungen sowohl im Mobil- als auch im Festnetz Segment bleibt. IRIS Telecommunication GmbH hat auch in 2023 einige Serviceleistungen im Zuge des auslaufenden 5G Ausbaus erbracht. Die Weiterführung des bestehenden Standards hin zu 6G ist derzeit in der Normierungs- und Designphase, eine erste Marktdurchdringung wird für Mitte 2025/Anfang 2026 gesehen.

Um weiterhin den erzielbaren höheren Bandbreiten im Mobilfunk zu genügen, ist das Jahr 2023 besonders geprägt durch große Investitionen in Festnetzkapazitäten im Backbone-Bereich bei etablierten Betreibern, um die anfallenden Datenmengen abführen zu können. Darüber hinaus haben sich neue Anbieter mit Fokus auf den Glasfaser-Ausbau in Deutschland etabliert, die einerseits die sogenannten "weißen Flecken" erschließen, wie auch Anbieter, die auf Geschäftskunden mit besonderen Infrastruktur-Anforderungen fokussieren. Diese Investments stellen auch die nächste Technologie-Evolution neben 5G mit Fokus auf 6G dar, wobei Fest- und Mobilnetz damit weiter miteinander verschmelzen.

Für Unternehmen wird eine verlässliche Connectivity zur Erbringung ihrer Services immer wichtiger, was durch neue Leistungsmerkmale der Technologien wie Small Cells, 5G, SD-WAN, sowie auch gemeinsame Nutzung von vorhandener Infrastruktur (z.B. O-RAN/S-RAN) ermöglicht wird.

Der Schwerpunkt des Geschäftsjahres 2023 lag im Restausbau von 5G-Mobilfunkstationen bzw. der Umrüstung vorhandener Stationen auf den 5G-Standard. Die Beendigung der Investitionen der Mobilfunkanbieter in diese Technologie zeigte sich im Berichtsjahr durch auslaufende Auftragsvolumina. Neue Projekte für den Ausbau des 6G Mobilfunknetzes sind für das nächste Geschäftsjahr verfrüht. Vielversprechend sind weiterhin die bestehenden Projekte im Breitbandausbau (Glasfaserinstallation), die durch umfangreiche Fördermittelprogramme des Bundes und der Länder erheblichen Auftrieb erhalten haben und den derzeitigen Schwerpunkt des Geschäftsvolumens darstellen. Besonders erfreulich hat sich der Bereich von Enterprises für IRIS Telecommunication GmbH entwickelt, hier konnte durch eine Vielzahl von neuen und zusätzlichen Dienstleistungen der Geschäftserfolg weiter ausgebaut werden.

Dank der Fokussierung auf Serviceleistungen für Mobilfunkanbieter, Breitbandausbau und Enterprises, der erforderlichen Flexibilität und der Kosteneffizienz ist die IRIS Telecommunication GmbH für die Rahmenbedingungen des kompetitiven Marktes gerüstet. Innerhalb der NOKIA-Gruppe agiert die IRIS Telecommunication GmbH als Servicepartner, der akquirierte Aufträge für Bauleistungen im Fest-, Mobilfunk- und Enterprise-Bereich innerhalb des Konzerns abwickelt und an diesen fakturiert. Die Aufgaben erstrecken sich dabei auf das Gesamtprojektcontrolling, Konzeption von Netzen, Einkauf und Logistik von Waren, Dokumentation, Montage sowie Baubetreuung und Überwachung der Leistungen.

Das Geschäftsjahr beenden wir mit einem Umsatz von T€ 7.877 und einem Jahresergebnis (vor Ertragsteuern) von T€ 119. Der gegenüber dem Vorjahr zurückgegangene Umsatz ergibt sich aus auslaufenden Projekten im Festnetz-Umfeld. Dass trotz Umsatzrückgangs das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr fast unverändert blieb, hängt damit zusammen, dass der Umfang der noch aktiven Projekte weniger Fremdleistungen, die eins zu eins an die Muttergesellschaft weiterbelastet werden, beinhaltet. Unabhängig davon schwingen auch die im letzten Jahr aufgrund von Inflation gestiegenen Kosten im Ergebnis mit.

B. STEUERUNGSSYSTEM

Für die Steuerung und Kontrolle von Geschäftsprozessen werden in der Nokia-Gruppe seit mehreren Jahren Kennzahlen eingesetzt. Im Zentrum der Steuerungsprozesse stehen dabei Messgrößen, die direkten Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens haben. Die Nokia-Gruppe orientiert sich insbesondere auf Wachstum (Umsatz) und Rentabilität (EBITDA).

Der Umsatz als repräsentative Größe zu gebuchten Projektkosten zeigt sich als wichtigste Größe des operativen Geschäftes und ist Bestandteil der regelmäßigen Berichterstattung an die Nokia-Gruppe.

Im Weiteren zählt das EBITDA als betriebswirtschaftlich bereinigte Darstellung der Rentabilität zu den bedeutendsten Kennzahlen des Unternehmens.

C. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE

1. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:

AKTIVA 31.12.23 31.12.22 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 11 0,4 45 0,8 -34 -75,6
langfristig gebundenes Vermögen 11 0,4 45 0,8 -34 -75,6
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.563 95,3 5.772 97,6 -3.209 -55,6
Liquide Mittel 115 4,3 99 1,7 16 16,2
kurzfristige Vermögenswerte 2.678 99,6 5.871 99,2 -3.193 -54,4
Bilanzvolumen 2.689 100,0 5.916 100,0 -3.228 -54,6
PASSIVA 31.12.23 31.12.22 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Eigenkapital 2.066 76,8 1.997 33,8 69 3,5
Eigene Mittel 2.066 76,8 1.997 33,8 69 3,5
Rückstellungen 235 8,7 515 8,7 -280 -54,4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 291 10,8 826 14,0 -535 -64,8
Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen 0 0,0 2.453 41,5 -2.453 -100,0
übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 97 3,6 126 2,1 -29 -23,0
kurzfristige Fremdmittel 623 23,2 3.919 66,2 -3.296 -84,1
Bilanzvolumen 2.689 100,0 5.916 100,0 -3.227 -54,6

Die Bilanz ist durch kurzfristig gebundene Vermögenswerte branchentypisch geprägt.

Die Verminderung des langfristigen Vermögens ist überwiegend darauf zurückzuführen, dass keinen Zugängen zum Anlagevermögen die Abschreibungen auf das Anlagevermögen gegenüberstanden. Die Anlagenintensität sank als Folge auf 0,4 % (i. Vj. 0,8 %).

Die mehr als deutliche Verminderung der kurzfristig gebundenen Vermögenswerte beruht auf einer ebenso deutlichen Verminderung der Liefer- und Leistungsforderungen gegen verbundene Unternehmen bei gleichzeitig erhöhter Zahlungstätigkeit auf Kundenseite. Das Debitorenziel verminderte sich dementsprechend auf 117,7 Tage (i. Vj. 144,8 Tage).

Die sonstigen Vermögensgegenstände nahmen um T€ 173 ab. Die Minderung basiert im Wesentlichen auf den gesunkenen debitorischen Kreditoren sowie gesunkenen Steuerforderungen.

Auf der Passivseite konnten die Eigenen Mittel - gespeist durch den Jahresüberschuss - um T€ 69 erhöht werden. Aufgrund der nicht unerheblichen Minderung der Bilanzsumme liegt die Eigenkapitalquote der Gesellschaft nunmehr bei 76,8 % (i. Vj. 33,8 %) und damit wesentlichen höher als im Vorjahr und auch höher als der für das Geschäftsjahr 2023 gestellte Zielwert von 50,0 %.

Bei den kurzfristigen Fremdmitteln ist die Minderung um T€ 3.296 einerseits hauptsächlich auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen aus dem Cash Pool und andererseits auf die Minderung der Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen für Fremdleistungen zurückzuführen.

2. Finanzlage

Kapitalflussrechnung 2023 2022
T€ T€
Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten 69 82
Abschreibungen / Zuschreibungen auf das Anlagevermögen 34 44
Abnahme / Zunahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.965 -2.892
Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -856 290
Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 3.211 -2.477
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 0 -2
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit 0 -2
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 0 0
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 3.211 -2.479
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -2.341 138
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 870 -2.341

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit befindet sich aufgrund der Abnahme kurzfristiger Aktiva mit T€ 3.211 deutlich über dem Vorjahres-Niveau.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit (T€ 0) verringert sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.

Der Finanzmittelfonds umfasst zum Stichtag den Bestand an flüssigen Mitteln in Höhe von T€ 870.

IRIS ist integriert in das Cash- und Liquiditätsmanagement der Nokia-Gruppe. Dabei erfolgt der Zahlungsverkehr nach einheitlichen Richtlinien mit standardisierten Prozessen.

Die Liquidität war jederzeit gesichert.

3. Ertragslage

Ertragslage 2023 2022 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Umsatzerlöse 7.877 98,5 14.067 98,9 -6.190 -44,0
Materialaufwand 3.195 39,9 8.785 61,8 -5.590 -63,6
Rohertrag 4.682 58,5 5.282 37,1 -600 -11,4
sonstige betriebliche Erträge 124 1,6 159 1,1 -35 -22,0
Gesamtleistung 8.001 100,0 14.226 100,0 -6.225 -43,8
Materialaufwand 3.195 39,9 8.785 61,8 -5.590 -63,6
Personalaufwand 3.537 44,2 3.810 26,8 -273 -7,2
Abschreibungen 34 0,4 44 0,3 -10 -22,7
Übrige Aufwendungen 1.093 13,7 1.436 10,1 -343 -23,9
Betrieblicher Aufwand 7.859 98,2 14.075 98,9 -6.216 -44,2
Betriebsergebnis 142 1,8 151 1,1 -9 -6,0
Finanzergebnis -23 -0,3 -32 -0,2 8 -25,8
Unternehmensergebnis 119 1,5 120 0,8 -1 -0,8
Neutrales Ergebnis 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Ertragsteuern -50 -0,6 -38 -0,3 -12 31,6
Jahresergebnis 69 0,9 82 0,6 -13 -15,9

Die Umsatzerlöse liegen zwar mit T€ 7.877 deutlich unter dem Vorjahresniveau (i. Vj. T€ 14.067), aber immer noch leicht über dem für Geschäftsjahr 2023 prognostizierten Umsatz von T€ 7.200.

Das Betriebsergebnis verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 9 auf T€ 142, wobei die Verringerung des Umsatzes um 44% sich maßgeblich auf die Minderung der Gesamtleistung um T€ -6.225 auswirkt.

Die Verringerung des Materialaufwands um 63,6% in den aktiven Projekten gleicht wiederum den Umsatzrückgang teilweise aus und führt in Summe zu einem Rückgang des Rohertrages um 11,4%.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit einem Betrag von 124 T€ um 22% unter denen des Vorjahres.

Die Verringerung der Personalkosten ist auf den um durchschnittlich ca. 5 Mitarbeiter geringeren Personalbestand zurückzuführen. Dieser Sachverhalt beeinflusst maßgeblich auch den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Das Finanzergebnis ist aufgrund der positiven Entwicklung des Cash Pool Saldos um T€ 8 höher als im Vorjahr.

In den Ertragsteuern ist ein Betrag von T€ 12 enthalten, der auf eine Betriebsprüfung vorheriger Geschäftsjahre zurückzuführen ist.

Der Personalbestand beträgt 47 Mitarbeiter zum 31. Dezember 2023.

Die Entwicklung des Rohertrages führte zu einem EBITDA von T€ 176 (i. Vj. T€ 196), welches jedoch unter dem Plan von T€ 260 liegt.

Insgesamt wurde ein Jahresergebnis vor Steuern von T€ 119 (i. Vj. T€ 120) erzielt, welches einem prognostizierten Jahresergebnis vor Steuern von T€ 160 gegenübersteht.

D. RISIKOBERICHT

1. Allgemeine Beschreibung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen das Unternehmen ausgesetzt ist

Nokia Solutions and Networks (NSN) ist als Tochter von Nokia, die an der NYSE gelistet ist, verpflichtet, die Vorgaben des Sarbanes-Oxley Act (SOX) umzusetzen. Dabei muss ein internes Kontrollsystem implementiert sein, das insbesondere die Transparenz und Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung sowie die Effizienz der internen Kontrollen sicherstellt.

Über die Vorgaben von SOX hinausgehend hat NSN ein internes Kontrollsystem implementiert, das neben der Sicherstellung einer entsprechenden Finanzberichterstattung auch überprüft, ob die internen Kontrollen geeignet sind, generell die Transparenz der internen Abläufe und auch die Einhaltung aller relevanten Gesetze und Standards zu gewährleisten.

Als Tochter von NSN folgt IRIS Telecommunication GmbH allen diesen Richtlinien.

Die Erkenntnisse des aus dem Geschäftsjahr 2022 seitens Nokia durchgeführten Audits wurden im Jahr 2023 vollständig umgesetzt und dienen als Handlungsrichtlinie aller Mitarbeiter der IRIS Telecommunication GmbH. Alle für die Gesellschaft definierten Prozesse werden regelmäßig intern, wie auch durch Nokia geprüft und den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Weiterführende Audits, speziell im Bereich IT-Sicherheit, wurden von Seiten Nokia angestoßen, um der aktuellen Problematik der Cyberkriminalität entgegenzuwirken.

Nokia prüft und auditiert regelmäßig seine Service-Companies sowie auch andere Subunternehmen auf die Einhaltung von Prozessen in allen Geschäftsbereichen.

2. COVID-19

Im Jahr 2023 hat das Corona-Virus (COVID-19) wenig Einfluss auf das Tagesgeschehen genommen. Reisebeschränkungen und Quarantänemaßnahmen und Vorschriften sind nicht mehr notwendig gewesen und hatten damit keinen hemmenden Einfluss auf das Tagesgeschäft. Bis heute hat das Unternehmen keine größeren Auswirkungen des Coronavirus auf seinen Betrieb gesehen und erwartet dies auch in Zukunft nicht.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die vollumfängliche Einbringlichkeit des aushaftenden Cash-Pooling Saldos gewährleistet und eine positive Fortbestandsprognose daher nicht in Frage zu stellen.

Außer den bereits im Jahresabschluss und im Anhang gezeigten Risiken bestehen keine Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditäts- und Cashflow-Risiken. Ausgewählte Risiken sind durch entsprechende Versicherungen auf Nokia Seite abgedeckt.

3. Ukraine/Naher Osten

Durch den bereits länger andauernden Konflikt und die nunmehr seit Längerem bestehenden kriegerischen Aktivitäten in der Ukraine, sowie durch den seit Ende 2023 wieder aufflammenden Konflikt im Nahen Osten sieht IRIS weiterhin die mittelfristige Gefahr, dass Lieferzeiten für Materialien und Kunststoffe, die basierend auf Erdöl und Derivaten gefertigt werden, steigen, sowie eine mögliche Verknappung solcher Waren als Folge. Das erwartete Risiko eines weiteren Preisanstiegs im Bereich der Petrolindustrie und die damit einhergehenden steigenden Preise für Benzin, Diesel und Gas hat sich leider in 2023 materialisiert. Dieser Einfluss auf das Geschäft der IRIS ist relativ moderat, da IRIS als Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Telekommunikation tätig ist und nur mittelbar solche Lieferungen und Leistungen benötigt. Besonders von Vorteil ist die Weitergabe solcher erhöhten Kosten an den Mutterkonzern Nokia, sodass sich Preisänderungen für die IRIS erfolgsneutral auswirken.

4. Risiken, die für den Tätigkeitsbereich spezifisch sind

Als Unternehmen in einem hart umkämpften Markt im Telekommunikations-Bereich ist IRIS einer Vielzahl von unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Dabei ermöglicht erst die Bereitschaft, auch Risiken einzugehen, Chancen der Märkte zu nutzen. Die Erfahrungen und Systeme der Nokia-Gruppe sowie die umfangreichen Marktkenntnisse ermöglichen es, Risiken so frühzeitig und sicher einzuschätzen.

Unter Risikomanagement wird dabei die Aufgabe verstanden, permanent den Umfang möglicher und tatsächlicher Entwicklungen zu erfassen, zu analysieren und zu bewerten. Das Risikomanagement basiert insbesondere auf einem konzernweiten Controlling. Die in den Gesellschaften installierten Überwachungssysteme sind das Herzstück zur Überwachung der branchen- und marktinhärenten Risiken.

Das Management des Unternehmens und der Gruppe werden über innovative Informations-Tools monatlich über die Branchensituation, das operative und nicht operative Geschäft sowie die Analysen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage umfangreich informiert.

Nachfolgend erläutern wir wesentliche Risiken unserer Geschäftstätigkeit:

Gesamtwirtschaftliche Risiken für die Weltwirtschaft bestehen durch andauernde außenpolitische Ungleichgewichte, die Verschuldung vieler Länder sowie hohe Energie- und Rohstoffpreise. Eine mögliche erneute globale Rezession hätte für einen längeren Zeitraum ein unterdurchschnittliches Wachstum der Weltwirtschaft zur Folge. Die Eintrittswahrscheinlichkeit gilt derzeit als relativ gering.

Mit der starken Ausrichtung auf den Telekommunikationsbereich bestehen grundsätzlich Branchenrisiken. Durch die Wettbewerbssituation, Projekte zu niedrigen Marktpreisen anzubieten, besteht das Risiko des Preisdrucks innerhalb der Wertschöpfungskette. Für beide Risiken gilt eine mittlere Eintrittswahrscheinlichkeit.

Die erhebliche Abhängigkeit von Materialien und Services für den Installationsprozess führt zu Beschaffungsrisiken. Aus steigenden Einkaufspreisen können bei gegebenen Abgabepreisen deutliche Ergebnisauswirkungen resultieren. Durch das Controlling von Einkaufsrahmenverträgen und Diversifikation hinsichtlich der Anbieter kann diesen Entwicklungen entgegengewirkt werden. Zudem werden Systemkomponenten teilweise durch Kunden zur Verfügung gestellt. Diese Maßnahmen zielen auf die Unterbindung einseitiger Preiserhöhungen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit gilt derzeit als gegeben.

Der Produktqualität kommt wegen des kontinuierlich steigenden Wettbewerbsdrucks immer größere Bedeutung zu. Mögliche sich ergebende Qualitätsrisiken sind frühzeitig zu identifizieren, um ihnen wirksam entgegen treten zu können. Die Erkenntnisse aus der Analyse von Qualitätsmängeln bieten auch die Chance, etablierte Prozesse in allen Unternehmensbereichen oder bei Service-Unternehmen bzw. Vorlieferanten gemeinsam weiterzuentwickeln und zu optimieren. Die Eintrittswahrscheinlichkeit gilt derzeit als relativ gering.

Aufgrund der Besonderheit der Projektabläufe im Geschäftsmodell verfügt unsere Gesellschaft über keine eigenen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten.

Fähigkeiten des Einzelnen und das Wissen der Belegschaft als Ganzes bilden die Basis für den Erfolg jedes Unternehmens. Personalrisiken ergeben sich u.a. aufgrund des sehr schlank aufgestellten Unternehmens aus der Fluktuation von Mitarbeitern in Schlüsselfunktionen. Auch wenn 2023 eine relativ geringe Fluktuation vorhanden war, befindet sich die Gesellschaft unverändert im Aufbau und es ist davon auszugehen, dass bei der Entspannung des Arbeitsmarktes wieder eine höhere Fluktuationsquote zu erwarten ist. Die künftige Eintrittswahrscheinlichkeit gilt auch weiterhin als mittel bis hoch.

Eine strategisch ausgerichtete Personalentwicklung mit attraktiven Weiterbildungs- und Entwicklungschancen bietet den Mitarbeitern einen interessanten Arbeitsplatz. Weiterbildungen im gewerblich-technischen und kaufmännischen Bereich bilden die Grundlage für einen hoch qualifizierten Nachwuchs im eigenen Haus.

Umweltrisiken berühren unser Unternehmen immer dann, wenn es gilt, mit Ressourcen umzugehen und Reststoffe gesetzeskonform zur Verwertung zu bringen. Die drastische Reduktion des Ausstoßes von Klimagasen bis 2030 als gesellschaftliche Gesamtaufgabe nehmen wir zum Anlass für eine nachhaltige Unternehmenspolitik. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für Umweltrisiken gilt derzeit als relativ gering.

Risiken aus Rechtsstreitigkeiten können aus Verfahren gegenüber Lieferanten oder Kunden auftreten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist aus heutiger Sicht begrenzt; einige Risiken sind jedoch nicht oder nur begrenzt einschätzbar, so dass nicht auszuschließen ist, dass Schäden mit Auswirkungen auf die Ertragssituation des Unternehmens eintreten könnten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit gilt derzeit als relativ gering.

Die Ausübung unserer Geschäftstätigkeit birgt grundsätzlich Finanzrisiken, die sich insbesondere aus der Änderung von Zinssätzen ergeben. Die permanente Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ist durch die Einbindung in das Nokia-Cash-Management gesichert. Die Eintrittswahrscheinlichkeit gilt als relativ gering.

E. CHANCEN- UND PROGNOSEBERICHT

Der Festnetz-Breitbandausbau wird sich im Folgejahr weiter stabil entwickeln und seine starke Position als Geschäftszweig des Unternehmens festigen.

Allerdings ist unsere Muttergesellschaft bei der Auswahl der Projekte, die sie zu erwerben versucht, selektiver, um die Rentabilität zu erhöhen und das Risiko von Ausführungsproblemen zu verringern.

Im Bereich der Mobilfunknetze rechnet Nokia im Jahr 2024 mit einem Rückgang des Leistungsvolumens in Deutschland, bevor sich der Markt im Jahr 2025/2026 wieder erholt. Das liegt daran, dass der Markt unseres Hauptkunden in Deutschland direkt an kleinere lokale und/oder kostengünstigere Länder vergeben wurde - ein übliches Phänomen, sobald die Zulieferer die erforderliche Erfahrung in neuen Technologien erworben haben. Der Zyklus wird also mit der Einführung neuer Produktfamilien, Dienstleistungen und neuen Standards wieder beginnen. In der Zwischenzeit bewegt sich der Konzern auch in Richtung der Erbringung von Dienstleistungen durch kostengünstige Tochtergesellschaften sowie in Richtung der Digitalisierung von Dienstleistungen.

Für 2024 erwarten wir eine verstärkte Ausrichtung auf das Projektmanagement, was zu einer Steigerung des Personalbestands, bis hin zur Untervergabe von Aufträgen führen wird.

Unter Berücksichtigung der bestehenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, prognostiziert die Geschäftsführung für 2024 ein Umsatzvolumen von Mio. € 5,3 bei einem Ergebnis von T€ 130 (vor Ertragsteuern).

Auf Basis einer konsequenten Ausgaben- und Investitionsdisziplin sowie der permanenten Optimierung unserer Prozesse gehen wir für das Jahr 2024 von einem EBITDA von T€ 150 aus. Gleichzeitig strebt die Gesellschaft an, die Eigenkapitalquote von über 50,0 % zu halten.

 

Halle (Saale), den 28. März 2024

Ulrich Borch, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 2.042,00 7.555,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.773,00 37.652,00
10.815,00 45.207,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.538.905,57 5.581.142,41
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.348,86 175.633,84
2.541.254,43 5.756.776,25
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 114.572,88 98.646,27
2.655.827,31 5.855.422,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.706,96 15.770,07
2.689.349,27 5.916.399,59

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.972.207,62 1.890.322,34
III. Jahresüberschuss 69.073,00 81.885,28
2.066.280,62 1.997.207,62
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 234.904,83 514.812,42
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 290.722,71 825.688,06
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 2.452.522,40
3. Sonstige Verbindlichkeiten 97.441,11 126.169,09
davon aus Steuern: EUR 96.251,61 (Vorjahr: EUR 124.00,27)
388.163,82 3.404.379,55
2.689.349,27 5.916.399,59

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 7.877.411,32 14.067.038,17
2. Sonstige betriebliche Erträge 124.079,50 159.062,67
8.001.490,82 14.226.100,84
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 137.530,53 498.850,85
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.057.459,67 8.285.952,40
3.194.990,20 8.784.803,25
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.954.637,40 3.170.572,28
582.070,66 639.082,28
davon für Altersversorgung: EUR 595,65 (Vorjahr: EUR 105,16)
3.536.708,06 3.809.654,56
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 33.969,00 44.240,50
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.093.790,77 1.435.943,51
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.086,92 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.584,70 31.777,74
davon an verbundene Unternehmen: EUR 26.584,70 (Vorjahr: EUR 31.777,74)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 49.462,01 37.796,00
10. Ergebnis nach Steuern 69.073,00 81.885,28
11. Jahresüberschuss 69.073,00 81.885,28

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die IRIS Telecommunication GmbH mit Sitz in Halle (Saale) ist beim Amtsgericht Stendal unter HR B 22141 eingetragen. Sie ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr.

2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von diesbezüglichen abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe abgeschrieben.

Für die Abschreibungen kommen die nachfolgenden Nutzungsdauern zur Anwendung:

Anlagegut Nutzungsdauer (Jahre)
Software, EDV-Technik 3
Mobiltelefone 5
Werkzeuge und techn. Equipment 6 bis 8
Serveranlage 7
Küchenblock 10
Alarmanlage 11
Büromöbel 13

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Beginnend ab dem Geschäftsjahr 2019 werden Überzahlungen mit den Forderungen gegen verbundene Unternehmen saldiert.

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nominalbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

4. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von T€ 1.784 (i. Vj. T€ 5.581) zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Gesellschafter und beinhalten im Wesentlichen erbrachte Leistungen für Projekte. Im Forderungsbestand zum 31.12.2023 ist ein Betrag von T€ 755 aus dem Finanzverkehr enthalten. Im Vorjahr bestand für den Finanzverkehr eine Verbindlichkeit in Höhe von T€ 2.440 aus der Cash Pool Vereinbarung. Diese wurde unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit einer Höhe von T€ 2 (i. Vj. T€ 176) ausgewiesen und beinhalten zum größten Teil debitorische Kreditorenposten. Im Vorjahr waren in diesem Posten T€ 81 debitorische Kreditoren und T€ 95 Forderungen aus Steuerüberzahlung enthalten.

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt T€ 25.

Die Sonstigen Rückstellungen entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:

Bezeichnung 01.01.2023 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.2023
T€ T€ T€ T€ T€
Personal 54 54 0 34 34
Berufsgenossenschaft 45 32 13 32 32
Fahrzeugkosten 37 37 0 32 32
Prüfung/Steuerberatung 21 15 6 16 16
Fremdleistungen 326 326 0 100 100
Übrige 32 27 5 21 21
515 491 24 235 235

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Im Vorjahr hatte dieser Posten eine Höhe von T€ 2.452 und enthielt T€ 2.440 Cash-Pool-Verbindlichkeiten sowie T€ 12 Managementkosten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von T€ 39 (i. Vj. T€ 49) sowie Umsatzsteuer in Höhe von T€ 58 (i. Vj. T€ 76).

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Sachbezügen T€ 94 (i. Vj. T€ 113) sowie Weiterberechnung von auftragsunabhängigen Kosten an die Muttergesellschaft in Höhe von T€ 6 (i. Vj T€ 41). Darüber hinaus sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 24 (i. Vj T€ 5) ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen:

2023 2022
T€ T€
Fahrzeugkosten 435 463
EDV-Kosten, Kommunikation 296 307
Verpflegung, Reisekosten 148 234
Miete, Leasing, Pacht 103 85
Beratungs- und Prüfkosten 34 45
Bürobedarf 16 10
Personalbeschaffung 8 6
Fremdleistungen/-arbeiten 5 147
Beiträge/Gebühren 2 4
Aus- und Weiterbildung 0 1
Sonstige 47 134
1.094 1.436

In den betrieblichen Steuern ist ein periodenfremder Posten in Höhe von T€ 12 (i. Vj T€ 0) enthalten, der sich aus einer Nachzahlung aufgrund einer steuerlichen Betriebsprüfung der Vorjahre ergibt.

6. Andere wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:

2023 2022
Arbeitnehmer 36 40
Arbeitnehmerinnen 14 16
50 56

Geschäftsführung

Geschäftsführer der IRIS Telecommunication GmbH war im Geschäftsjahr:

Ulrich Borch, Machern.

Auf die Angabe der Geschäftsführer-Bezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

Restlaufzeiten
Bezeichnung Gesamt bis zu 1 Jahr 1 bis 4 Jahre mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 662 244 418 0
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Bestellobligo 161 161 0 0
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
823 405 418 0

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen den Fuhrpark sowie den angemieteten Hauptsitz der IRIS Telecommunication GmbH in Halle (Saale).

Die IRIS Telecommunication GmbH ist über die Gesellschafterin Nokia Solutions and Networks B.V. Hoofdorp/Niederlande ein Tochterunternehmen der Nokia Oy, Helsinki/Finnland. Die Nokia Oy stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den unsere Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist beim Unternehmensregister in Finnland erhältlich.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Auf die Auswirkungen der Ukraine-Krise sind wir im Lagebericht eingegangen.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresgewinn von € 69.073,00 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Halle (Saale), den 28. März 2024

Ulrich Borch, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung :

Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IRIS Telecommunication GmbH, Halle (Saale)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IRIS Telecommunication GmbH, Halle (Saale), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IRIS Telecommunication GmbH, Halle (Saale), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

Entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen des Unternehmens bzw. von dessen Teilbereichen ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Halle (Saale), den 28. März 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Drüppel, Wirtschaftsprüfer

Thomas Zimmermann, Wirtschaftsprüfer

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