ISL Internet Sicherheitslösungen GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Dipl.-Ing. Klöpper seit 6.8.2025 | Geschäftsführer |
Teresa Witzel seit 6.8.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Wühle seit 10.1.2025 | Prokura |
Knut Dipl.-Ing. Keller seit 6.7.2020 | Prokura |
Erik Dipl.-Ing. Bangert seit 18.1.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Höcker Project Managers GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die HÖCKER Project Managers GmbH erbringt als partnerschaftlich organisiertes Ingenieur- und Beratungsunternehmen Leistungen des Projektmanagements, der Projektplanung, der Projektüberwachung und der Beratung in allen Bereichen des Bau- und Ingenieurwesens im weitesten Sinne. Das Unternehmen ist derzeit ausschließlich in Deutschland tätig. Das Jahr 2023 hat die verschiedenen Sparten der Bauwirtschaft in Deutschland mit sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen konfrontiert: Die Immobilienbranche leidet noch immer unter den Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Lage. Hohe Zinsen und noch immer hohe Baukosten erschweren die verlässliche Planbarkeit von Projektentwicklungen. Auch namhafte und leistungsstarke Immobilienunternehmen sind hiervon bis hin zu Insolvenzen betroffen. Die Sektoren der öffentlichen technischen Infrastruktur, insbesondere in den Bereichen Verkehr und Energienetze, stehen im Gegensatz hierzu weiterhin unter höchstem Lieferdruck. Die aktuellen und anstehenden Aufgaben der nationalen Verkehrs- und Energiewende generiert immense Personal- und Leistungsbedarfe und stellt an alle Akteure der Branche besondere Herausforderungen. Dieses heterogene Umfeld war auch für den Geschäftsverlauf der HÖCKER Project Managers GmbH spürbar und musste in den verschiedenen Geschäftsbereichen entsprechend berücksichtigt werden. Darüber hinaus ist der demografisch bedingte Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte und die damit einhergehenden und zunehmend steigenden Anforderungen an das Personalmanagement (Recruiting - Entwicklung - Bindung) für das Unternehmen weiterhin und zukünftig eine wesentliche und marktbestimmende Rahmenbedingung. Insbesondere das Recruiting unternehmerisch motivierter und agierender Führungskräfte ist hierbei eine zentrale Herausforderung. Dieses komplexe Umfeld und seine potenzielle Veränderlichkeit fordert von der Unternehmensführung besondere Wachsamkeit gegenüber sämtlichen marktbeeinflussenden Faktoren. Die für das Geschäftsjahr 2023 aufgrund vorgenannter Einflüsse und Risikofaktoren durchaus erwartbaren negativen Entwicklungen für die Geschäftstätigkeit haben sich nicht eingestellt. Das Unternehmen konnte positive Entwicklungen und einen sehr guten Geschäftsverlauf verzeichnen, was insbesondere durch folgende strategische Maßnahmen initiiert und gefördert wurde:
Im Geschäftsjahr konnten hinsichtlich Leistung und Leistungsertrag sehr gute Ergebnisse erreicht werden. Die Gesamtleistung des Unternehmens im Berichtsjahr betrug € 17,5 Mio. Mit der konsequenten Umsetzung der erprobten partnerschaftlich orientierten Struktur, der Erweiterung des Kreises der unternehmerisch geprägten Führungskräfte und der Stärkung der Standorte konnten wichtige Impulse zur Unternehmensentwicklung gesetzt werden. Beispielhaft zu nennen sind in diesem Kontext:
Das diversifizierte Geschäftsfeldportfolio des Unternehmens kann weiterhin als Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb eingestuft werden. Durch standort- und geschäftsfeldübergreifende interne Kooperationen, aber auch in der Zusammenarbeit mit ausgesuchten Partnerunternehmen besteht auch zukünftig großes Potenzial, innovative und zukunftsorientierte Dienstleistungen in anspruchsvollen komplexen Umfeldern anbieten zu können. Die starke Fokussierung auf öffentliche Infrastrukturprojekte im Kontext der Verkehrs- und Energiewende kann hierbei als Beitrag zur Bewältigung zentraler Zukunftsherausforderungen der Gesellschaft verstanden werden und eröffnet gleichzeitig auch unternehmerisch nachhaltige Perspektiven. Dem Anspruch auf hohe Leistungsqualität und der steigenden Erfordernis der strategischen Personalentwicklung wird weiterhin durch Schulungsmaßnahmen in der hauseigenen HÖCKER Academy bzw. in gezielter Zusammenarbeit mit externen Bildungsträgern begegnet. Das Tochterunternehmen HÖCKER Döinghaus Consultants GmbH mit Sitz in Berlin und einem Standort in Essen ergänzt gezielt das Leistungsspektrum des Unternehmens, u.a. durch besondere Expertise in einzelnen Assetklassen des Hochbaus sowie der Projektberatung und der Digitalisierung. Die Geschäftstätigkeiten der HÖCKER Döinghaus Consultants GmbH und die gezielten Kooperationen mit der HÖCKER Project Managers GmbH werden als wertvoller Beitrag gewertet. Das Tochterunternehmen HÖCKER InfraPlan GmbH befindet sich mit seinen Projektaktivitäten in einer orientierenden Anlaufphase. Im Jahre 2023 wurden im Mittel 130 fest angestellte Mitarbeiter sowie 24 Aushilfen beschäftigt. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist gut. Das Jahresergebnis im Geschäftsjahr beträgt € 3,1 Mio. Die Eigenkapitalquote beträgt bei einem Eigenkapital (einschließlich Genussrechtskapital) von € 4,8 Mio. und einer Bilanzsumme von € 9,2 Mio. aktuell 52,4%. Lehre, Forschung und Verbandsarbeit Lehr- und Dozententätigkeiten an Universitäten, Hochschulen und in Berufsverbänden wurden insbesondere durch Führungskräfte ausgeübt. Die Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten in ausgesuchten zukunftsorientierten Themenfeldern dient dem Ziel der Leistungsführerschaft und der Bindung bzw. Gewinnung von hochqualifiziertem Personal. Als aktives Mitglied in Berufsverbänden werden Neuentwicklungen mitgeprägt, die auch der internen Weiterbildung der Mitarbeiter dienen. Die Aktivitäten in Forschung, Lehre und Verbänden sind auch Teil des strategischen Netzwerkmanagements und wurden im Geschäftsjahr 2023 weiter ausgebaut. Risikomanagement Die Ebenen und Prozesse des Risikomanagements als wesentliches Element des Managementsystems des Unternehmens wurden im Zuge der Einführung der partnerschaftlich orientierten Strukturelemente verankert. Sie werden regelmäßig evaluiert und fortgeschrieben. Die wesentlichen (betriebs-)wirtschaftlichen Risiken des Unternehmens wurden regelmäßig durch das Unternehmenscontrolling, welches u.a. Kosten, Budgets, Umsätze, Liquidität und Ergebnisse für das Gesamtunternehmen sowie die einzelnen Führungs-/ Organisationsbereiche liefert, dargestellt und gemeinsam mit den Führungskräften analysiert. Steuerungserfordernisse können somit frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen wirksam eingeleitet werden. Den positiven Geschäftsentwicklungen der letzten Jahre und dem damit verbundenen Wachstum wurde mit der Installation eines Aufsichtsrats mit hervorragender Markt- und Branchenkenntnis und höchster unternehmerischer Kompetenz Rechnung getragen. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung 2024 und Vorschau Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2024 steht weiterhin im Einflussbereich der bereits beschriebenen Umfeldfaktoren, der branchenspezifischen und gesamtwirtschaftlichen Situation. Gemäß Konjunkturbericht des Verbandes der Deutschen Bauindustrie ist auch im Geschäftsjahr 2024 ein Rückgang des Auftragsvolumens und der Anzahl der Beschäftigen im Bauhauptgewerbe zu erwarten. Die konjunkturelle Lage stellt sich hierbei in den einzelnen Marktsegmenten der Bauwirtschaft uneinheitlich dar:
Darüber hinaus muss eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs um qualifizierte Fachkräfte als unmittelbar markt- sowie geschäftsbeeinflussende Rahmenbedingung angenommen und als kontinuierliches Arbeitsfeld mit organisatorischen aber auch investiven Maßnahmen berücksichtigt werden. Trotz der zurückliegend konstant positiven Geschäftsentwicklung ist eine langfristige Zukunftsprognose auf Grund der genannten Rahmenbedingungen derzeit nicht qualifiziert leistbar. Mit den beschriebenen strategischen Maßnahmen (u. a. Diversifizierung und Agilität, maßvoller Wachstumskurs, Standortentwicklungen, laufende Evaluation attraktiver und zukunftsfähiger Marktsegmente, Professionalisierung des Recruitings und Personalmanagements) sowie der implementierten Methodik des Risikomanagements begegnet das Unternehmen den gestellten Herausforderungen zielgerecht. Das derzeitige Kunden- und Projektportfolio mit überwiegend langlaufenden Projekten in aus heutiger Sicht als robust zu bezeichnenden Marktsegmenten wird hierbei als ein weiterer wesentlicher Baustein angesehen. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Einflussfaktoren gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem weitgehend stabilen Geschäftsverlauf aus. Die Gesamtleistung wird als konstant und das Betriebsergebnis in der Größenordnung des Vorjahres prognostiziert. Maßnahmen der Gesellschaft zur nachhaltigen Zukunftssicherung Das Partnerkonzept innerhalb des Unternehmens HÖCKER Project Managers GmbH wurde als Struktur- und Organisationselement im Unternehmen implementiert. Damit wurden attraktive Rahmenbedingungen zur Verwirklichung eines individuellen Unternehmertums für den Partnerkreis und organisatorische Voraussetzungen für eine besondere regional Kunden- und Marktpräsenz geschaffen. Seitens des Partnerkreises wurde eine hohe Attraktivität und Zukunftsorientiertheit des Modells bestätigt. Aus Sicht des Unternehmens wird das Angebot individuell differenzierter und attraktiver Karriere- und Rollenoptionen in einer partnerschaftlichen Organisation somit weiterhin als Kernelement eines sehr tragfähigen Zukunftsmodells eingestuft. Durch die robuste Gesellschafterstruktur besteht die Option, die wirtschaftliche Stabilität, die Leistungsstärke, die fachliche Kompetenzbreite und -tiefe sowie die Innovationskraft durch investive Maßnahmen weiter auszubauen. Hierdurch kann auch auf die im Markt zu beobachtende und perspektivisch fortschreitende Bündelung von Ingenieurleistungen und die Konzentration der Ingenieurbüros durch Aufkaufprozesse finanzstarker Investoren reagiert werden. Unterstützt werden diese Maßnahmen zur Zukunftssicherung durch eine fortlaufende Optimierung und Professionalisierung der zentralen Organisationseinheiten. Insbesondere an die Bereiche IT + Digitalisierung, Recruiting + Personalmanagement sowie Marketing + Kommunikation werden unter den beschriebenen Rahmenbedingungen durch den Wettbewerb erhöhte Anforderungen gestellt. Durch die beschriebenen strategischen Ansätze und operative Maßnahmen wird auch unter Berücksichtigung zunehmend herausfordernder äußerer Einflüsse und Märkte eine nachhaltige Zukunftssicherung erwartet.
Bochum, den 12. April 2024 gez. Erik Bangert, Dipl.-Ing. I Architekt, Geschäftsführender Gesellschafter Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023I. Allgemeine Vorbemerkungen Der Jahresabschluss 2023 der Höcker Project Managers GmbH (Amtsgericht Bochum HRB 13738), Bochum, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Firma ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften orientierten sich an den handels- und steuerrechtlichen Bestimmungen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (im wesentlichen Software) wurden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und den entsprechenden steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Von dem Bewertungswahlrecht des § 6 Abs. 2a EStG wurde Gebrauch gemacht. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 250,00 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden linear über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Die Vorräte betreffen die per 31. Dezember 2023 noch nicht abrechenbaren Aufträge, für die bereits Leistungen erbracht wurden. Die unfertigen Leistungen sind in der Regel hilfsweise mit 80 % der dafür angeforderten Abschlagszahlungen angesetzt. Davon abweichend werden bei bedeutenden Projekten mit einer voraussichtlichen Gesamtlaufzeit von mindestens 3 Jahren in Abweichung von § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB und gemäß § 252 Abs. 2 HGB Teilgewinnrealisierungen vorgenommen. In diesen Fällen der langfristigen Projektbearbeitung werden die unfertigen Leistungen mit 90 % der für diese Aufträge bereits erbrachten Teilleistungen angesetzt. Diese Bewertung betrifft einen Teilbetrag von T€ 3.089 (Vorjahr T€ 5.763) der in Arbeit befindlichen Aufträge. Diese Bewertung wird auftragsbezogen beibehalten, sofern die Voraussetzungen dafür weiterhin gegeben sind. Die verlustfreie Bewertung ist sichergestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind die fertigen, d. h. vollständig erbrachten aber noch nicht endgültig abgerechneten Leistungen enthalten, und zwar unter Saldierung der bereits erhaltenen Abschlagszahlungen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsdeckungsverfahren (Projected Unit Credit Method) bewertet. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:
Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 8.086,00. Gemäß § 246 Abs. 2 und 277 Abs. 5 HGB sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von € 6.888,00 und Erträge in Höhe € 1.538,00 aus der Aufzinsung des Deckungsvermögens miteinander saldiert und im Finanzergebnis ausgewiesen worden. Der Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte entspricht dem steuerlichen Aktivwert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die fertigen, nicht abgerechneten Leistungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung in die Umsatzerlöse einbezogen. III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel dargestellt. Als Anschaffungskosten sind die historischen Anschaffungskosten angesetzt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen aus fertigen, noch nicht abgerechneten Leistungen einschließlich Umsatzsteuer abzüglich bereits erhaltener Anzahlungen in Höhe von € 1.439.301,57 enthalten. Von den sonstigen Vermögensgegenständen hat ein Teilbetrag in Höhe von € 29.094,38 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Aktive latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die Steuerbilanz zeigt einen höheren Gewinn. Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden, wurde Gebrauch gemacht. Es wurden aktive latente Steuern auf den Unterschiedsbetrag zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Werten der Pensionsrückstellungen gebildet. Der Bewertung lag für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und für die Gewerbesteuer ein Steuersatz in Höhe von insgesamt 30 % zugrunde. 4. Genussrechtskapital Auf das Genussrechtskapital wurde bis zum 31. Dezember 2023 insgesamt ein Betrag in Höhe von € 491.000,00 von den Mitarbeitern gezeichnet und in voller Höhe eingezahlt. Die Genussrechte verbriefen ein Recht am Gewinn und am Liquidationserlös. Die Genussrechte sind von beiden Seiten mit einer Frist von 12 Monaten zum 31. Dezember des Folgejahres kündbar. Bei Kündigung seitens der Genussrechtinhaber beschränkt sich die Rücknahmeverpflichtung zum jährlichen Rücknahmetermin auf 10 % des gesamten Genussrechtskapitals. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Tantiemen, Urlaubsrückstellungen, Berufsgenossenschaft, Rückstellungen für Abschlusskosten, Genussrechtsbezüge sowie nachkommende Rechnungen zusammen. 6. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. IV. Sonstige Angaben 1. Aufstellung Anteilsbesitz
2. Angaben zu den Geschäftsführungsorganen Die Geschäftsführung wurde im Kalenderjahr 2023 wahrgenommen von Dipl.-Ing. Architekt Erik Bangert, Langen Bezüglich der Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung verweisen wir auf die Regelung des § 286 Abs. 4 HGB. 3. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, vom Bilanzgewinn in Höhe von € 2.848.202,79 € 200.000,00 den Gewinnrücklagen zuzuführen und den verbleibenden Betrag in Höhe von € 2.648.202,79 an die Gesellschafter auszuschütten. 4. Sonstige Angaben Die Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen betragen € 742.528,34 (Vorjahr: € 734.125,14) und resultieren im Wesentlichen aus Bürgschaften, die von Banken und Versicherungsunternehmen zugunsten von Auftraggebern der Gesellschaft gegeben wurden. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Büroräume sowie aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge und aus sonstigen Wartungsverträgen in geschäftsüblichem Umfang. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 154 Arbeitnehmer (Voll- und Teilzeitbeschäftigte, Aushilfen), davon 24 Aushilfen beschäftigt.
Bochum, den 12. April 2024 Höcker Project Managers GmbH Die Geschäftsführung gez. Dipl.-Ing. Architekt E. Bangert Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023
In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Höcker Project Managers GmbH An die Höcker Project Managers GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Höcker Project Managers GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Höcker Project Managers GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bochum, den 21. Mai 2024 Sonntag
& Düchting Treuhand GmbH
Dr. K.-P. Sonntag, Wirtschaftsprüfer R. Greifsmühlen, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 11. Juni 2024 festgestellt. |
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