Köppl Automation GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Kohler seit 15.9.2022 | Prokura |
Philipp-Alexander Bentzinger seit 26.7.2019 | Geschäftsführer |
Mike Liphardt seit 26.7.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
HERO GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H + E Automotive GmbHSinsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 31.12.2023H+E Automotive GmbH, SinsheimI. Grundlagen des Unternehmens Die zur H+E Molding Solutions GmbH gehörende Firma H+E Automotive GmbH (im Folgenden Automotive genannt) ist ein mittelständisches Unternehmen mit durchschnittlich 30 (VJ: 36) Beschäftigten. Automotive entwickelt, fertigt und montiert hochwertige Spritzgussteile und Baugruppen für namhafte Kunden aus der Automobilindustrie. Hier liegt der Fokus auf der Entwicklung und Fertigung von Teilen für den Fahrzeuginnenraum; Referenzprodukte sind insbesondere Dachhaltegriffe die im Unternehmen hochautomatisiert montiert werden. Das Unternehmen verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Montage von Kunststoff-Baugruppen, treibt seine Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung kontinuierlich voran und greift hierbei auf die Entwicklungsressourcen der Unternehmensgruppe zurück. Der Fokus liegt auf dem Bereich Bewegungstechnik in Kunststoff. Durch Weiterqualifizierung des Personals in zielgerichtete Schulungsmaßnahmen, einer Verbesserung der IT-Infrastruktur und damit verbundenen erhöhten IT-Sicherheit und durch gezielte Investitionen in die Verbesserung der vorhandenen Produktionstechnik wurden für die Voraussetzungen für anhaltendes Wachstum geschaffen. Dies bietet die Chance, sich als Systemlieferant in einem globalen Markt weiter zu etablieren. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtkonjunktur und Branchenentwicklung Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat gegenüber dem Frühjahr nachgelassen. Stützende Impulse für die Weltkonjunktur kamen lediglich von der starken Binnennachfrage in den USA. In vielen anderen Regionen der Welt, wie im Euro-Raum, in Japan und im Vereinigten Königreich, belasteten die hohen Inflationsraten die privaten Konsumausgaben. Die schwache Binnennachfrage sowie der fragile Immobiliensektor in China dämpfen das Wachstum in der Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer. Da die Inflationsraten weltweit zurückgehen, dürfte die geldpolitische Straffung durch die Zentralbanken in den USA, im Euro-Raum und im Vereinigten Königreich ihren Höhepunkt nahezu erreicht haben. Trotzdem verbessern sich die Konsumaussichten in vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften lediglich graduell. Insgesamt bleibt der globale konjunkturelle Ausblick verhalten. Für das laufende Jahr erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum des globalen BIP um 2,7 %. Im Jahr 2024 dürfte es um 2,2 % steigen. Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. So haben die privaten Haushalte und der Staat ihre Konsumausgaben reduziert. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Das außenwirtschaftliche Umfeld dürfte sich nur langsam verbessern und die Geldpolitik die Kreditvergabe weiterhin bremsen. Der Rückgang der Inflation in Kombination mit den hohen Lohnabschlüssen dürfte aber zu Realeinkommenssteigerungen führen. Hierdurch dürfte sich der private Konsum beleben. Der Sachverständigenrat erwartet für die Jahre 2023 und 2024 ein Wachstum des deutschen BIP von -0,4 % bzw. 0,7 %. Die Prognose ist mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. So könnten eine ausbleibende Erholung in China, eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise eine stärkere Dämpfung der Nachfrage durch die Geldpolitik als erwartet oder ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Verbraucher das Wachstum bremsen. Die Inflation in Deutschland und im Euro-Raum ist auf dem Weg der Normalisierung. Es ist allerdings zu erwarten, dass stark verzögerte Kostenüberwälzungen und neuer Druck durch der Lohnentwicklung die Kerninflation im Euro-Raum noch bis ins Jahr 2025 hoch halten. Im EuroRaum rechnet der Sachverständigenrat mit Inflationsraten von 5,6 % bzw. 2,9 % in den Jahren 2023 und 2024. In Deutschland ist in diesem Jahr mit einer Inflation von 6,1 % zu rechnen. Im kommenden Jahr dürfte sie auf 2,6 % zurückgehen. Bei der Kerninflation in Deutschland ist mit Raten von 5,2 % im Jahr 2023 und 3,2 % im Jahr 2024 zu rechnen. Das Risiko eines erneuten Inflationsanstiegs ist nicht zu vernachlässigen, sollte die restriktive geldpolitische Ausrichtung nicht ausreichend lange aufrechterhalten werden. (Quelle Sachverständigen Rat) Der Verband der Automobilindustrie (VDA) bilanziert das Autojahr 2023 mit gemischten Gefühlen. Trotz erneutem Wachstum produzierte die heimische Autoindustrie weiter deutlich weniger Fahrzeuge als im Vorkrisenjahr 2019. Die Zahl der in Deutschland produzierten Pkw ist 2023 wieder deutlich gestiegen. Wie der Branchenverband VDA mitteilt, erreichte die Pkw-Inlandsproduktion vergangenen Dezember 264.500 Einheiten, was gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat einem Plus von rund 1 Prozent entspricht. Über das Gesamtjahr wurden in Deutschland 4,1 Millionen Pkw gebaut und damit 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings bleibt das vergangene Jahr damit auch 12 Prozent unter dem Produktionsniveau im Vorkrisenjahr 2019. 3,1 der 4,1 Millionen Pkw aus deutschen Werken gingen in den Export. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs um 17 Prozent. Gegenüber 2019 mit 3,5 Millionen exportieren Pkw wurden jedoch 11 Prozent weniger Autos ausgeführt. Für das Inlandsgeschäft ist die Bilanz im Vergleich zum Vorjahr mit gut 2,8 Mio. neuzugelassenen Pkw und einem Plus 7 Prozent ebenfalls positiv. Allerdings war auch dies deutlich unter Vorkrisenniveau: 2023 wurden 21 Prozent weniger Neufahrzeuge als 2019 zugelassen. Bemerkenswert war nach Ansicht des VDA in Deutschland ein drastischer Rückgang bei den Neuzulassungen von Elektro-Pkw im Dezember. Gegenüber dem Vergleichsmonat 2022 betrug das Minus bei den PHEVs 74 und bei den BEVs 48 Prozent. Laut VDA zeigen sich hier deutlich die Auswirkungen eines veränderten Förderregimes. Über das Gesamtjahr 2023 ist die Zahl neuzugelassener BEVs allerdings um 11 Prozent gestiegen, drastisch rückläufig war hingegen der Markt für PHEVs der sich mit einem Minus von 51 Prozent halbierte. (Quelle: welt.de/motor/news/article249361714/VDA-zieht-verhalten-positive-Bilanz-PKW-Markt-2023.html) 2. Geschäftsverlauf 2023 Der Wegfall eines zu beliefernden Werkes im Ausland ab Q3 wirkte sich negativ auf den Umsatz von H+E Automotive des Jahres 2023 aus. Mit 14.691 TEUR (VJ: 17.292 TEUR) lag der Umsatz etwa 15 % unter dem des Vorjahres. Der Jahresüberschuss lag trotz der niedereren Umsätze mit 1.022 TEUR um 372 TEUR über Vorjahresniveau. Das lag zum einen an einer verbesserten Rohertrags-Marge von 35 % im Vergleich zu 29 % im VJ, sowie der Auflösung einer Rückstellung i.H.v. 687 TEUR, deren Grund zur Bildung entfallen war. Es wurden Investitionen i.H.v. 464 TEUR vorgenommen: hauptsächlich in Lagersysteme. Die Finanzierung erfolgte aus Eigenmitteln. Hinsichtlich der Entwicklung im Personalbereich verweisen wir auf unsere Ausführungen im Abschnitt 3. Lage des Unternehmens. 3. Lage des Unternehmens Die finanzielle Lage des Unternehmens lässt sich anhand der folgenden Aussagen beschreiben: Die Bilanzsumme hat sich im Berichtszeitraum von 6.329 TEUR auf 7.264 TEUR erhöht. Das Anlagevermögen machte 14 % (Vorjahr: 9 %) der Bilanzsumme aus. Die wesentlichen Bestandteile unseres Vermögens waren in den Vorräten sowie den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebunden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich nennenswert. Die Ursache hierfür waren die Verumsatzung von Werkzeugen zum Jahresende. Die weiter angewachsene Eigenkapitalquote von 85 % (Vorjahr: 81 %) stellt eine branchenüberdurchschnittliche Größenordnung dar und bietet Spielräume für zukünftiges Wachstum bzw. das weitere Abfedern von wirtschaftlichen Schwankungen. Wir konnten einen positiven Cash-Flow in Höhe von 464 TEUR erwirtschaften. Das budgetierte Ergebnis für 2023 i.H.v. 1.029 TEUR konnte, nach dem unvorhergesehenen Wegfall einer Verkaufsregion, nur durch Sondereffekte erreicht werden. Die Personalkosten haben sich trotz Personalabbau in 3. und 4. Quartal in 2023 ggü. dem Vorjahr um 121 TEUR erhöht. Die Ursache liegt in einer im Vergleich zum Vorjahr erheblichen Steigerungen im Mindestlohn. Aufgrund des gesunkenen Arbeitsaufkommens ist die Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt rückläufig. Im Ergebnis lag die Personalkostenquote dennoch mit 2 Prozentpunkten über des Vorjahresniveaus von 10 %. Es wurde bei Auftragsspitzen auf Leihpersonal zurückgegriffen. Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren fassen die Lage zusammen:
Die wesentlichen Gründe für die Veränderung der o.a. finanziellen Leistungsindikatoren haben wir in unseren Erläuterungen bereits dargestellt. Bei den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren konzentrieren wir uns vor allem auf die Kundenzufriedenheit (u. a. gemessen an der Reklamationsquote) und an der Mitarbeiterfluktuation. III. Prognose und Chancen- und Risikobericht Die deutsche Wirtschaft erholt sich in den kommenden Jahren, wenn auch verzögert. Gegenwärtig bremsen vor allem noch die schwache Auslandsnachfrage in der Industrie, der zögerliche private Konsum und die infolge der geldpolitischen Straffung höheren Finanzierungskosten für Investitionen. Doch ab Beginn des Jahres 2024 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder auf einen Expansionspfad einschwenken und nach und nach Fahrt aufnehmen. Die Exporte steigen infolge wieder wachsender ausländischer Absatzmärkte, und die privaten Haushalte weiten ihre Konsumausgaben aus. Denn ihre realen Einkommen erhöhen sich dank eines stabilen Arbeitsmarktes, kräftig steigender Löhne und rückläufiger Inflation deutlich. Die privaten Investitionen sinken hingegen zunächst noch und liefern erst 2026 wieder moderate Impulse. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) legt nach dieser Projektion 2024 kalenderbereinigt um 0,4 % zu, nach einem leichten Rückgang um 0,1 % im laufenden Jahr. In den Jahren 2025 und 2026 wächst die Wirtschaft um 1,2 % beziehungsweise 1,3 %. Im Vergleich zur Juni-Projektion wurde die BIP- Rate für 2024 deutlich und für 2025 leicht herabgesetzt. Maßgeblich sind eine schwächere Auslandsnachfrage, der langsamer anziehende Konsum und straffere Finanzierungskonditionen. Die Inflation in Deutschland ist auf dem Rückzug, aber für eine grundsätzliche Entwarnung ist es noch zu früh. Gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) dürfte die Teuerungsrate im laufenden Jahr auf jahresdurchschnittlich 6,1 % zurückgehen und sich im kommenden Jahr mehr als halbieren, auf 2,7 %. Die Teuerung von Energie lässt stark nach und auch bei Nahrungsmitteln ist sie deutlich rückläufig. Die Kernrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) erreicht erst im laufenden Jahr ihren Höhepunkt von 5,1 %. Im kommenden Jahr geht auch sie deutlich auf 3,0 % zurück. Dann stellen Lieferengpässe kein so großes Problem mehr dar, und die Gewinnmargen normalisieren sich. Die geldpolitische Straffung entfaltet zunehmend ihre Wirkung. Ab 2025 lässt das starke Lohnwachstum deutlicher nach, wenngleich es weiter hoch bleibt. Daher geht die Kernrate graduell weiter auf 2,3 % im Jahr 2026 zurück. Die Gesamtrate ermäßigt sich auf 2,2 %. Sie liegt damit immer noch auf erhöhtem Niveau. Verglichen mit der Projektion vom Juni wurde die Inflationsrate 2024 spürbar und 2025 leicht abwärtsrevidiert. (Quelle Deutsche Bundesbank). Für den deutschen Pkw-Markt gehen wir für 2024 davon aus, dass das Volumen der Neuzulassungen leicht über dem Vorjahresniveau liegen wird. Bei den leichten Nutzfahrzeugen erwarten wir ebenfalls, dass die Zahl der Zulassungen 2024 den Vorjahreswert leicht übertrifft. In Westeuropa rechnen wir für 2024 mit einem Neuzulassungsvolumen von Pkw, das leicht über dem Niveau des Berichtsjahres liegen wird. Versorgungsengpässe bei Vorprodukten sowie Rohstoffen und die daraus resultierende eingeschränkte Fahrzeugverfügbarkeit können das Neuzulassungsvolumen weiter belasten. Für die großen Einzelmärkte Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien rechnen wir in 2024 mit einem Wachstum in unterschiedlich starken Ausprägungen zwischen leicht und spürbar (Quelle Prognosebericht VW). Im Vergleich zu 2023 rechnen wir für 2024 mit einem leichten Rückgang der Gesamtleistung von ca. 15,6 Mio. EUR auf ca. 15,2 Mio. EUR; dies entspricht einem Rückgang von 3 % und ist im Wesentlichen getrieben durch den vollumfänglichen Wegfall einer Lieferregion. Für 2025 rechnen wir mit Umsätzen auf gleichem Niveau. Wir prognostizieren einen Jahresüberschuss im Jahr 2024 i.H.v. ca. 600 TEUR. Die Planung der Automotive 2024 berücksichtigt, dass Preiserhöhungen gegenüber den Kunden durchgesetzt werden. Durch negative Mengenabweichungen in den nominierten Projekten, bedingt durch die Absatzschwäche der Kunden innerhalb Fahrzeugplattformen, werden die Projekte wirtschaftlich neu bewertet und Forderungen gegenüber den Kunden aufgemacht. Diese werden entweder als Claims aus Volumendefiziten (Einmal- bzw. Ausgleichszahlung) oder durch neue, nachhaltig höhere Verkaufspreise gefordert. Das aus der Ukraine Krise nach wie vor gegebene Rohstoff-Preis-Risiko soll zukünftig durch eine Intensivierung der Vertriebs- und Einkaufsleistung kompensiert werden, deren Ziel es ist, eine erfolgreiche Einkaufstrategie zu etablieren bei gleichzeitiger umfänglicher Weitergabe etwaiger Mehrkosten. Dazu wurde der Vertrieb und der Einkauf der Firmengruppe personell in 2023 verstärkt. Das Jahr 2024 wird weiterhin geprägt sein durch Risiken am Beschaffungsmarkt. Vor allem die Energiebeschaffung stellt ein großes Problem dar. Die Kunststoffgranulatpreise haben einen Bodensatz erreicht und werden, auch durch geopolitische Verwerfungen mit Auswirkungen in der Logistikkette, wieder ansteigen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen können zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Geopolitische Konflikte könnten außerdem einen erneuten Anstieg von Material und Rohstoffpreisen verursachen. Daher erwarten wir harte Auseinandersetzungen mit Kunden, die offenlassen, in welchem Umfang wir diese weiteren Steigerungen weiterberechnen können. Das Risiko von Zahlungseingangsverzügen über Forderungen aus Lieferungen und Leistungen tragen wir ohne zusätzliche Absicherungsinstrumente. Unsere Schlüsselkunden zahlen innerhalb vereinbarter und abgestimmter Zahlungsziele. Der Ukraine Krieg und weitere geopolitische Verwerfungen bringt auch negative Auswirkungen auf Wettbewerber mit sich. Daher sehen wir auch Chancen, Übernahmegeschäfte von wirtschaftlich angeschlagenen Marktbegleitern zu übernehmen. Hieran wird auch aktiv im Vertrieb gearbeitet. Unseren Bedarf an Fachkräften versuchen wir durch die Ausbildung im eigenen Unternehmen zu decken. Die kontinuierliche Qualifizierung soll sicherstellen, dass sich das Unternehmen weiter positiv entwickeln kann. Wir sehen ein Risiko aus überdurchschnittlich steigenden Personalkosten oder -fluktuation durch die Zuspitzung auf dem Arbeitsmarkt. Dennoch sehen wir die Chance durch wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen eine Verstärkung im Personalbereich zu erreichen. Durch die Weiterentwicklung unseres vereinheitlichten QM-Systems versuchen wir für die gesamte Gruppe erfolgreiche Zertifizierungen sicher zu stellen. In 2023 wurde das Projekt zur TISAX (Informationssicherheit VDA ISA 27001) gestartet. Auf der Produktseite erwarten wir, ausgelöst durch den fundamentalen Wandel in der Automobilindustrie, mit kürzer werdenden Technologiezyklen und höheren Anforderungen an unsere Innovationskraft konfrontiert. Der Bereich Forschung und Entwicklung ist im Unternehmen integriert und soll in Zusammenarbeit mit den Produktionsabteilungen sicherstellen, dass eingeführte Fertigungsverfahren weiterentwickelt werden, um Ausschusszahlen und unseren ökologischen Footprint zu reduzieren. Den Bereich Automation sehen wir weiterhin als Chance und werden diesen stetig weiter in den Vordergrund rücken. Neben geplanten Investitionen in logistischer Infrastruktur, Montageautomaten sowie Messmittel werden wir auch künftig Investitionen tätigen, um die Verfügbarkeit unserer Maschinen und Anlagen zu verbessern sowie die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Das geplante Investitionsvolumen für 2024 beträgt ca. 1.5 Mio. €. Unter Berücksichtigung der dargestellten Chancen und Risiken sehen wir uns für die Herausforderungen der kommenden Jahre angemessen aufgestellt.
Sinsheim, den 26.03.2024 Philipp Bentzinger Mike Liphardt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang zum 31. Dezember 2022H + E Automotive GmbH, SinsheimAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der H + E Automotive GmbH wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Berücksichtigung entsprechender Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Das bewegliche Anlagevermögen wurde nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden je nach Höhe der Anschaffungskosten im Zugangsjahr voll abgeschrieben oder in den Sammelposten eingestellt. Die Vorräte wurden wie folgt bewertet: Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse (Werkzeuge - Fremdfertigung) erfolgt anhand der Selbstkosten. Die Grundlagen hierfür bilden die erhaltenen Abschlagsrechnungen, welche den Fertigstellungsgrad der Werkzeuge widerspiegeln. Die Bewertung Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich eines Abschlages von 2 % für Verschleiß, Verlust und für altersbedingte Wertminderungen. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt retrograd. Als Basis für die Bewertung dienen die Verkaufspreise, von denen ein Abschlag für den Gewinnanteil und für sonstige nicht aktivierbare Aufwendungen in Höhe von 20% vorgenommen wird. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen Vorauszahlungen für das Folgejahr ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt und voll eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen gemäß §§ 249, 253 Abs. 1 Satz 2 HGB und wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sonstige Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage im Anlagenspiegel dargestellt. Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von Euro 0,00 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Von den in Summe 1.742.797,30 Euro Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 202.321,40 Euro auf Ausleihungen und 264,00 Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen jeweils gegenüber der Muttergesellschaft H+E Molding Solutions GmbH und 1.539.947,90 Euro auf Ausleihungen und 264,00 Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen jeweils gegenüber der Schwestergesellschaft H+E Kinematics GmbH. Passive latente Steuern werden gemäß § 274 Abs. 1 HGB in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung nachfolgender Geschäftsjahre erstmalig gebildet und ergeben sich aus den unterschiedlichen Bewertungsansätzen des langfristigen Anlagevermögens zwischen dem Handels- und Steuerrecht. Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen bestehen zum größten Teil (rd. 69 TEUR) aus der Rückstellung für Gewährleistungen sowie der Rückstellung für ausstehende Eingangsrechnungen (rd. 39 TEUR). Hinsichtlich der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergibt sich folgende Gliederung:
Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wurden bis zu 144 TEUR durch das laufende operative Ergebnis verursacht. Die verbleibenden 31 TEUR resultieren aus der erstmaligen Passivierung der latenten Steuern. Angaben zu bestimmten anderen Sachverhalten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer, ohne Auszubildende, gemäß § 267 Abs. 5 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 7 HGB belief sich auf:
Geschäftsführung Geschäftsführer sind: Herr Philipp Bentzinger, Leiter Strategie und Vertrieb Herr Mike Liphardt, Leiter Entwicklung und Produktion Vergütung der Geschäftsführung Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Abs. 3a HGB belaufen sich auf:
Vorteile der vorstehenden Geschäfte liegen für die Gesellschaft insbesondere in der einfacheren Finanzierung der Vermögensgegenstände. Risiken bestehen insbesondere darin, dass Geschäftspartner bei Liquiditätsproblemen der Gesellschaft die Vermögensgegenstände zur Sicherung ihrer Ansprüche einziehen können, so dass die Gesellschaft vorübergehend in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt wäre. Ergebnisverwendung Gemäß Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen werden. Konzern Die H + E Automotive GmbH wird in den Konzernabschluss der Blue Cap AG, München, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Haftungsverhältnisse Gegenüber der H+E Molding Solutions GmbH besteht ein Haftungsverhältnis (Mithaftung) aus einer Bürgschaft in Höhe von 7.889.652,39 Euro. Des Weiteren besteht gegenüber der H+E Molding Solutions GmbH auch ein Haftungsverhältnis (Mithaftung) aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von 250.000,00 Euro.
Bielefeld, 28.02.2024 Philipp Bentzinger Mike Erich Liphardt Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
gezeichnet Philipp Bentzinger am 23.05.2024 Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die H + E Automotive GmbH, Sinsheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der H + E Automotive GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H + E Automotive GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bilde der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 28.03.2024 Arcotas
GmbH
Welge, Wirtschaftsprüfer Nisser, Wirtschaftsprüferin |
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