F & F Consulting GmbH
Selbe AdresseUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Wunram seit 19.1.2024 | Geschäftsführer |
Franca, geb. Straub Frank seit 19.1.2024 | Geschäftsführer |
Isabella Maria Frank seit 19.1.2016 | Prokura |
Norbert Stengel seit 31.5.2002 | Prokura |
Heinrich Straub seit 31.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SanData EDV-Systemhaus GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023SanData EDV-Systemhaus GmbHNürnberg
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der San Data EDV-Systemhaus GmbHNürnbergA. Grundlagen 1. Geschäftsmodell Die SanData Unternehmensgruppe ist ein Zusammenschluss aus IT-Systemhäusern in Deutschland und Österreich und bietet anspruchsvolle Lösungskonzepte im IT-Dienstleistungs- und Hardwarebereich insbesondere für: Digital Workplace, Hybrid Datacenter, Security- und Netzwerk, Digital Printing, Enterprise Content Management, Big Data & Analytics sowie Smart Applications. Die Gesellschaft SanData EDV-Systemhaus GmbH erbringt ihre Leistungen in gemieteten Büros in Nürnberg, Regensburg, Ingolstadt, Dresden, Bayreuth, Heilbronn und Köln. Die Umsätze werden wie in Vorjahren weitgehend im Inland erbracht. B. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen Nachdem die deutsche Wirtschaft in 2022 um weitere +1,9% (2021: +3,2%) zulegen konnte, konnte der Wachstum im Jahr 2023 nicht weiter fortgesetzt werden, und sank im Vergleich zu 2022 um -0,3%. Entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland konnte die IT-Branche gemäß den Veröffentlichungen des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) im Jahr 2023 leicht wachsen. 2023 stiegen demnach die Umsätze im Bereich Informationstechnik um 2,6 % auf 143,4 Mrd. €. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatz ist im Jahr 2023, im Vergleich zum Vorjahr, um 6,1 % (TEUR 5.175) gestiegen. Diese Entwicklung ist auf die weiterhin gestiegenen Kundennachfragen zurückzuführen. Der Anstieg machte sich in allen Geschäftsbereichen (Hardware, Dienstleistungen, Software und Wartung/Support) bemerkbar. Trotz unseres überproportionalen Wachstums in 2023 im Vergleich zur IT- Branche erwarten wir in 2024 trotz der sich eintrübenden Konjunktur einen erneuten Umsatzanstieg sowohl in der Hardware als auch in den damit verbundenen Dienstleistungen. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einer Bilanzsumme von TEUR 23.534 ab. Das entspricht einer Minderung im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 780 oder ca. 3,2%. Das Sachanlagevermögen ist investitionsbedingt um TEUR 1.731 angestiegen (TEUR 4.354; i. Vj. TEUR 2.623). Das Finanzanlagevermögen reduzierte sich um TEUR 34 und befindet sich mit TEUR 433 unter dem Niveau des Vorjahres. Die Kundenforderungen reduzierten sich projekt- und stichtagsbedingt trotz gesteigerter Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 11.835 auf TEUR 10.521. Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen sind im Wesentlichen im neuen Jahr ausgeglichen worden. Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind um TEUR 72 auf TEUR 700 gesunken. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind auf TEUR 869 (i.Vj. TEUR 851) stichtagsbedingt gestiegen. Die Vorräte sanken stichtagsbedingt aufgrund eines hohen Bestellvolumens zum Vorjahresende um TEUR 132 auf TEUR 4.076. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 46; i. Vj. TEUR 46) bewegt sich auf Vorjahresniveau. Finanziert werden konnte die kurzfristige Umlauffinanzierung überwiegend durch Eigenmittel. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind projektfinanzierungsbedingt auf TEUR 2.236 (i.Vj TEUR 723) gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich analog der Vorratsentwicklung stichtagsbedingt um TEUR 1.820 auf TEUR 10.056. Die erhaltenen Anzahlungen (TEUR 166; i.Vj. TEUR 46) sind im Vergleich zum Vorjahr projektbedingt gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind moderat um TEUR 54 auf TEUR 1.056 gefallen. Die Steuerrückstellungen erhöhten sich leicht im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 8 auf TEUR 270. Die sonstigen Rückstellungen sanken zum Bilanzstichtag um TEUR 443 auf TEUR 979. Im Wesentlichen ist dieser Effekt auf eine ergebnisbedingte Minderung von Sonderzahlungen zurückzuführen. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 432; i. Vj. TEUR 569) sind zum Stichtag um TEUR 137 gesunken. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag beläuft sich auf TEUR 7.983. Dies entspricht einer ausschüttungsbedingten Minderung um TEUR 17 zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich, bei stichtagsbedingt verminderter Bilanzsumme, auf 33,9 % (i. Vj. 32,9%) gegenüber dem Vorjahresniveau. Sie liegt weiterhin über dem Durchschnitt mittelständischer Unternehmen in Deutschland. Ertragslage Die SanData EDV-Systemhaus GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von TEUR 233. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.047) einer Minderung um TEUR 814. Das Rohergebnis stieg um TEUR 1.502 von TEUR 21.539 auf TEUR 23.041. Die Abschreibungen haben sich mit TEUR 1.382 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 510 investitionsbedingt erhöht. Das Finanzergebnis ist mit TEUR 67 (i. Vj. TEUR 39) gegenüber dem Vorjahresniveau gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um TEUR 46 auf TEUR 371 (i. Vj. TEUR 418). Das Betriebsergebnis (EBIT) beläuft sich auf TEUR 293 und liegt damit um TEUR 1.192 unter dem Vorjahresniveau. Grund für diese Entwicklung waren die Anlaufkosten für unseren neuen Standort in Köln. Des Weiteren wurden im letzten Quartal Dienstleistungsumsätze mittels kostspieliger Fremddienstleistungen realisiert, sodass der Deckungsbeitrag für diesen Geschäftsbereich gesunken ist. Zum Jahresende ist es uns gelungen, diesen zusätzlichen Kostenfaktor durch eigene Ressourcen zu eliminieren. Der Personalaufwand ist auf Grund der wachsenden Mitarbeiteranzahl um TEUR 1.048 auf TEUR 16.074 angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 5.292 durch den Anstieg umsatzabhängiger Aufwendungen sowie erhöhter Raumkosten über dem Niveau des Vorjahres (i. Vj. TEUR 4.156). Die Steuern des Einkommens und Ertrags liegen als Folge des gesunkenen Jahresergebnisses bei TEUR 109 (i. Vj. TEUR 462). Finanzlage Der Cash-Flow nach DVFA/SG belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 1.614 und ist im Vergleich zum Vorjahr vor allem ergebnisbedingt um TEUR 1.919 gesunken. Die flüssigen Mittel sind investitions- und finanzierungsbedingt um TEUR 781 auf TEUR 2.464 (i. Vj. TEUR 3.245) gesunken. Der Cash-Flow aus Investitionen in das Anlagevermögen beträgt TEUR -3.106 (i.Vj. TEUR - 1.536) und der aus Finanzierungstätigkeit (inklusive Gewinnausschüttungen) TEUR +1.263 (i.Vj. TEUR -191). Die Kontokorrentverbindlichkeiten betrugen, wie im Vorjahr, TEUR 0. Die Gesellschaft ist mit dem Geschäftsverlauf und der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2023 zufrieden. 4. Weitere bedeutende Leistungsindikatoren Investitionen und Finanzierung Wie im Jahr 2022 ist auch das Geschäftsjahr von einer hohen Investitionstätigkeit im Bereich der vermieteten Sachanlagen geprägt (TEUR 2.665; i. Vj. TEUR 1.129). Diese wurden zum Teil mit langfristigen Mitteln finanziert. Das Working Capital sank im Geschäftsjahr um TEUR 5 auf TEUR 5.363 Nachdem der Anteil des kurzfristig gebundenen Umlaufvermögens ca. 79,4% (i. Vj. 86 %) der Bilanzsumme beträgt, erfolgt die Finanzierung des operativen Geschäfts der SanData neben der Projektfinanzierung der vermieteten Sachanlagen nahezu ausschließlich durch Eigenmittel und Lieferantenverbindlichkeiten. Personal- und Sozialbereich Die Zahl der Beschäftigten war im Jahresdurchschnitt mit 248,5 (i. Vj. 225) Mitarbeitern gestiegen. Unsere Mitarbeiter sind hochqualifiziert. Unsere zertifizierten Service-Experten, erfahrenen Berater und engagierten Ansprechpartner im Vertrieb bilden vor Ort entscheidungsfähige Teams und haben das notwendige Verständnis für die Vorgaben des Kunden. Dies erfordert ständige Schulungen unseres Personals in unserem eigenen IT- Trainingscenter. Schwerpunkte im Bereich der Aus- und Fortbildung waren im Geschäftsjahr 2023 vor allem Schulungen des technischen Personals in den Bereichen Rechenzentrum, Virtualisierung, Netzwerk und Cloud-Computing und im kaufmännischen Bereich die Ausbildung auf unser neues ERP-System. Auch zukünftig wird die Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter eine wesentliche Aufgabe unseres Unternehmens einnehmen. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen und Risikobericht - Risikomanagement Die Risiken der SanData-Unternehmensgruppe liegen zum Teil in der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung, da die Investitionstätigkeit unserer Kunden konjunkturell geprägt und Gegenstand des technologischen Wandels ist. Ein damit zusammenhängendes Risiko besteht auch auf Grund der inflationären Entwicklung. In 2023 hat sich im Jahresdurchschnitt der Verbraucherpreisindex um 5,9% gegenüber dem Vorjahr erhöht. Um der Entwicklung entsprechend entgegenzuwirken haben die Zentralbanken den Leitzins deutlich angehoben mit in der Spitze im September 2023 auf 4,5%. Hohe Inflationsraten führen zu entsprechenden Kostensteigerungen bei Unternehmen, gleichzeitig verteuert sich durch die Zinssteigerung die Refinanzierung von Investitionstätigkeiten, so dass beides sich wiederum kontraproduktiv auf Neu- und Ersatzbeschaffungen unserer Kunden in die IT auswirkt. Wie in den Vorjahren auch ist die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt ein wesentliches Unternehmensrisiko. Um unsere Auftragslage abzuarbeiten, ist es oftmals nicht möglich dringend benötigte Fachkräfte zeitnah zu finden. Hier versuchen wir uns durch diverse Social-Benefits und flexiblen Arbeitszeitmodellen für den Arbeitsmarkt attraktiv zu halten, und so dem Risiko entgegen zu wirken. Außerdem investieren wir viel in die Ausbildung eigener Mitarbeiter, um so die benötigten Fachkräfte innerhalb des eigenen Hauses selbst heranzuziehen. Ein weiteres, jedoch für uns nicht direkt beeinflussbares Risiko sind die aktuellen geopolitischen Entwicklungen insbesondere in Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt, den Entwicklungen im Nahen Osten bzw. auch der Wahl eines neuen US-Präsidenten im November 2024. Alle drei Risiken beobachten wir mit Sorge, hat aber derzeit noch keinen wesentlichen Einfluss auf unser Unternehmen. Chancen sehen wir in der Abrundung unseres Dienstleistungsangebotes, in der Aufnahme neuer Herstellerbeziehungen und einer Verstärkung unserer Geschäftstätigkeit in Nordrhein-Westfalen. Die unternehmensinternen Maßnahmen zur Früherkennung von Risiken wurden weiter fortgeführt. Die Unternehmensrisiken werden monatlich neu bewertet und bei Bedarf mit Gegensteuerungsmaßnahmen belegt. Die Unternehmensstrategie wird halbjährlich überprüft und soweit notwendig angepasst. Eine jährliche Unternehmensplanung auf Kostenstellen-Basis mit monatlichem Soll-Ist-Abgleich unterstützt das Risikofrüherkennungssystem. Das digitale Qualitätsmanagementsystem hat sich bewährt und unterliegt einem kontinuierlichem Verbesserungsprozess. Die SanData EDV- Systemhaus GmbH ist ISO9001 zertifiziert. Prognosebericht - künftige Entwicklung Im aktuellen Geschäftsverlauf entwickeln sich die Umsätze entgegen dem Markttrend überproportional gut. Zu Ende August lagen wir TEUR 8.201 (14,4%) über dem Vorjahresumsatz zum gleichen Zeitpunkt. Die Auftragsbestände sind konstant auf gutem Niveau. Auf Grund des bisherigen Geschäftsverlaufs 2024 gehen wir auch bis zum Geschäftsjahresende von einem entsprechend guten Wachstum zwischen 12% und 15% im Vergleich zum Vorjahr aus. Das Betriebsergebnis wird sich überproportional zum Umsatzanstieg zum Vorjahresniveau entwickeln. Somit wird sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in 2024 entsprechend positiv verändern.
Nürnberg, 8. Oktober 2024 Geschäftsleitung Anhang zum 31. Dezember 2023der SanData EDV-Systemhaus GmbHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer über 5 Jahre abgeschrieben. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren ist durch den erworbenen Absatz von Dienstleistungen begründet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Ausnahme von Mietgegenständen, bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sie betreffen Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten im Wesentlichen die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern, soweit sie die vorausbezahlten Beträge übersteigen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in der Höhe des nach kaufmännischer Vorsicht ermittelten Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Zinssatz der vergangenen sieben Jahre (Bekanntgabe der Deutschen Bundesbank) abgezinst. Rückstellungen mit einer verbleibenden Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Bei der Rückstellungsbewertung wurde davon ausgegangen, dass Veränderungen im Abzinsungssatz oder des Verpflichtungsumfangs sowie ein Verbrauch der Rückstellungen erst zum Ende der Periode erfolgen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bzw. zum Zahlungszeitpunkt bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Angabe zu Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Verrechnung von Vermögenswerten und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.
Angaben zu Verbindlichkeiten
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist auf Grund des positiven Geschäftsverlaufs nicht zu rechnen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 3.703.803,84 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Verpflichtungen wurden bis Ende der Vertragslaufzeit bzw. zum frühest möglichen Kündigungstermin ermittelt. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 248,5 (Vorjahr: 225) Arbeitnehmer beschäftigt. Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 19,5 (Vorjahr: 23) Auszubildende und Werkstudenten beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 268 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Ergebnisse zwischen Bilanzstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten. Unterschrift der Geschäftsführung
Nürnberg, den 8. Oktober 2024 Franca Frank Michael Wunram Heinrich Straub BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SanData EDV-Systemhaus GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SanData EDV-Systemhaus GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SanData EDV-Systemhaus GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Würzburg, den 8. Oktober 2024 KBL
Corporate Audit GmbH
Marc Kernchen, Wirtschaftsprüfer In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich dagegen auf die Prüfung des vollständigen Jahresabschlusses und Lageberichts. |
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