ISD Software und Systeme GmbH

Hauert 4, 44227 Dortmund, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 4601
Eingetragen
18.7.1977
Branche
Entwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
die Entwicklung von Software und Programm-Systemen jeglicher Art als auch deren Handel und Vertrieb einschließlich Computerhardware mit Zubehör sowie Vergabe von Lizenzen und Nutzungsrechten jeglicher Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Strucker
seit 20.5.2014
Geschäftsführer
Markus Dr. Grunwald
seit 20.11.2013
Geschäftsführer
Turid Gieseler
seit 16.9.2011
Prokura
Günter Flassig
seit 3.3.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Günter Flassig
Dortmund
1.020.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ISD Software und Systeme GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ISD Software und Systeme GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ISD Software und Systeme GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ISD Software und Systeme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dortmund, 28. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Burg, Wirtschaftsprüfer

Schalkamp, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.420,00 31
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 358.012,50 429
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 616.644,67 617
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.153.486,58 2.067
3.770.131,25 2.684
4.151.563,75 3.144
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.310.297,03 1.084
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 835.046,12 561
3. Forderungen gegen Gesellschafter 2.111.200,00 2.101
4. Sonstige Vermögensgegenstände 45.989,31 75
4.302.532,46 3.821
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 10.925.702,40 11.499
15.228.234,86 15.320
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.149,17 78
19.470.947,78 18.542

Passiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 521.517,72 521
II. Bilanzgewinn 10.424.641,77 9.130
10.946.159,49 9.651
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.091.580,00 2.119
2. Steuerrückstellungen 580.286,92 1.741
3. Sonstige Rückstellungen 998.600,00 845
3.670.466,92 4.705
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 122.349,34 60
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.231,39 23
3. Sonstige Verbindlichkeiten 327.646,67 268
davon aus Steuern EUR 323.152,82 (Vj. TEUR 228)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. TEUR 7)
474.227,40 351
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.380.093,97 3.835
19.470.947,78 18.542

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 19.067.087,91 17.502
2. Sonstige betriebliche Erträge 881.430,85 687
19.948.518,76 18.189
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 392
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 390.698,86 35
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.527.694,18 8.976
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.710.570,69 1.770
davon für Altersversorgung EUR 104.910,40 (Vj. TEUR 207)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 148.369,83 170
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.272.333,83 2.801
davon aus der Währungsumrechnung EUR 21.271,25 (Vj. TEUR 0)
davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) EUR 23.176,00 (Vj. TEUR 23)
15.049.667,39 14.144
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 64.937,84 19
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 50.814,55 (Vj. TEUR 3)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 72.999,00 82
davon aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen EUR 72.999,00 (Vj. TEUR 72)
-8.061,16 -63
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.591.111,25 1.340
10. Ergebnis nach Steuern 3.299.678,96 2.642
11. Sonstige Steuern 4.750,00 6
12. Jahresüberschuss 3.294.928,96 2.636
13. Gewinnvortrag 9.129.712,81 6.494
14. Ausschüttung -2.000.000,00 0
15. Bilanzgewinn 10.424.641,77 9.130

Anhang zum 31. Dezember 2023

der ISD Software und Systeme GmbH, Dortmund

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 276 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma ISD Software und Systeme GmbH mit Sitz in Dortmund im Handelsregister des Amtsgerichtes Dortmund unter der Nummer HRB 4601 eingetragen.

III. Bilanzierungsmethoden

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und des Anhangs beachtet und Wahlrechte und Ermessensspielräume in analoger Weise zum Vorjahr berücksichtigt worden.

Die notwendigen "davon"-Vermerke werden - soweit zulässig - im Anhang erläutert.

IV. Bewertungsmethoden

Die Bewertungsvorschriften der Vorjahre wurden grundsätzlich beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Es wurde gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (going-concern-Prinzip).

A. AKTIVA

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Abgänge werden zu historischen Anschaffungskosten abzüglich der kumulierten Abschreibungen ausgebucht.

Abnutzbare Sachanlagen werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig und grundsätzlich zeitanteilig abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen linear. Geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 800 werden als Sofortabschreibung erfasst.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden - soweit erforderlich - sowohl Einzelwertberichtigungen zur Abdeckung des Ausfallrisikos bestimmter Forderungen wie auch eine Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos abgezogen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet transitorische Posten, welche Aufwand des künftigen Geschäftsjahres darstellen.

B. PASSIVA

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der modifizierten Teilwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre verwendet, mit einem Abzinsungssatz von 1,82 % (Vj. 1,78 %) und einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung. Erwartete Rentensteigerungen wurden unverändert mit einem Betrag von 2,0 % (Vorjahr 2,0 %) wie im Vorjahr berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zu einer Abzinsung der Pensionsrückstellung mit einem Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre beträgt T€ 11. Hierfür besteht gemäß § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden laufzeitadäquat abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten zeigt die periodengerechte Abgrenzung der bereits fakturierten künftigen Wartungserlöse.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

V. Erläuterungen zur Bilanz

A. AKTIVA

Anlagevermögen:

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen haben wir in einem Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Umlaufvermögen / Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind als kurzfristig einzustufen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 835 (Vj. T€ 561) betreffen in gesamter Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen ein ausgereichtes verzinstes Darlehen an den alleinigen Gesellschafter-Geschäftsführer.

B. PASSIVA

Eigenkapital:

Der Bilanzgewinn zum Stichtag wird in Höhe von € 10.424.641,77 ausgewiesen und beinhaltet einen Gewinnvortrag von € 9.129.712,81. Eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB liegt nicht vor.

Rückstellungen:

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMOG) ergebende Zuführungsbetrag zur Pensionsrückstellung über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Aus dem noch aktuell verbleibenden letzten Jahr ergibt sich eine noch ausstehende Zuführung von insgesamt T€ 23 (Vj. T€ 46).

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Urlaubsansprüche (T€ 250; Vj. T€ 225), sonstige Personalrückstellungen (T€ 470; Vj. T€ 274), ausstehende Verbindlichkeiten (T€ 182; Vj. T€ 185), sowie für Gewährleistungen (T€ 25; Vj. T€ 25) gebildet. Die Steuerrückstellung in Höhe von T€ 580 (Vj. T€ 1.741) betrifft mit T€ 406 das aktuelle Geschäftsjahr.

Verbindlichkeiten:

Siehe Verbindlichkeitsspiegel (Anlage 2 zum Anhang).

VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zugekaufte Softwarelizenzen und andere Rechte werden ab diesem Jahr in voller Höhe als Aufwand aus bezogenen Leistungen ausgewiesen. Die Anpassung des Ausweises führt zu keiner wesentlichen Einschränkung des Vorjahresvergleichs.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG). Hieraus resultiert eine jährliche Zuführung zur Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 23 (Vj. T€ 23).

Als außergewöhnlich sind die in den sonstigen betrieblichen Erträgen (T€ 288) und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 264) enthaltenen, von der ISD Benelux bezogenen Management-Fees zugunsten der neuen US-Tochtergesellschaft zu nennen. Diese sind als durchlaufender Posten behandelt worden. Dabei ist ein Anteil von T€ 24 der sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremd.

Gewinnverwendungsvorschlag:

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 10.424.641,77 auf neue Rechnung in das Geschäftsjahr 2024 vorzutragen.

VII. Anteilsbesitz

a) Anteile an verbundenen Unternehmen

ISD Software und Systeme AG, Solothurn (Schweiz)
Eigenkapital 1.299.314,11 CHF
Anteil am Kapital 100 %
Jahresüberschuss 2023 179.607,04 CHF
ISD Benelux B.V. 's-Hertogenbosch (Niederlande)
Eigenkapital 1.346.747,00 €
Anteil am Kapital 100 %
Jahresüberschuss 2023 78.470,00 €
ISD Software und Systeme GmbH, Linz (Österreich)
Eigenkapital 628.988,35 €
Anteil am Kapital 100 %
Jahresüberschuss 2023 48.473,76 €
ISD Group France SaaS, Lyon (Frankreich)
Eigenkapital -519.972,37 €
Anteil am Kapital 100 %
Jahresfehlbetrag 2023 -100.223,02 €
ISD Group USA Inc, Cornelius/North Carolina (Nordamerika) *
Eigenkapital -2.827.571,28 $
Anteil am Kapital 100 %
Jahresfehlbetrag 2023 -1.218.736,18 $
ISD Group Middle East FZCO, Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) * -842.709,89 AED
Eigenkapital
Anteil am Kapital 100 %
Jahresfehlbetrag 2023 -836.196,56 AED
ISD Italia GmbH, Bozen (Italien) * 5.521,07 €
Eigenkapital
Anteil am Kapital 100 %
Jahresfehlbetrag 2023 -4.399,82 €

* Vorläufiges Ergebnis 2023

VIII. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Die Gesellschaft verfügt für ihren Unternehmenssitz sowie fünf weiterer Vertriebsstandorte in Deutschland über Mietverträge für Büroräume.

Der derzeitige Jahresaufwand aus diesen Verträgen beläuft sich auf ca. T€ 855. Die Gesamtverpflichtung beträgt T€ 3.272.

Die bestehenden Leasing- und Wartungsverträge für diverse Bürogeräte sind von T€ 22 im Vj. auf T€ 24 angestiegen.

Darüber hinaus bestehen Leasingverträge für Fahrzeuge mit einem Gesamtjahresaufwand von T€ 137. Die Gesamtverbindlichkeiten aus Kfz-Leasing für den verbleibenden Leasingzeitraum belaufen sich per 31.12.2023 auf T€ 285.

Die Anmietung bzw. das Leasing von Anlagevermögen bietet uns einerseits die erforderliche Flexibilität beim regelmäßigen Wechsel auf technologisch vorteilhaftere Produkte wie auch eine geringere Kapitalbindung. Wesentliche Risiken sehen wir nicht.

Sonstige außerbilanzielle Geschäfte wurden nicht getätigt. Wesentliche Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Geschäftsführung:

Herr Günter Flassig ist als Vorsitzender der Geschäftsführung alleinvertretungsberechtigt. Weitere gesamtvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind Herr Dr. Grunwald, Leitung Forschung und Entwicklung, und Herr Strucker, Leitung Vertrieb.

Weitere Angaben zum Geschäftsführungsorgan:

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im Berichtsjahr T€ 1.010.

Von den Rückstellungen für Pensionen betreffen T€ 834 bereits ausgeschiedene Geschäftsführer. Die Bezüge der ausgeschiedenen Organe werden unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht genannt.

Mitarbeiter:

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt (ohne Auszubildende):

2023 Anzahl 2022 Anzahl
Angestellte 144 144
dav. Verwaltung/ Vertrieb 55 52
dav. Betrieb 89 92

Nachtragsbericht:

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, welche nicht bereits in Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, existieren nicht.

 

Dortmund, den 17. Juni 2024

ISD Software und Systeme GmbH

Günter Flassig, Vorsitzender der Geschäftsführung

Dr. Markus Grunwald, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung

Michael Strucker, Geschäftsführer Vertrieb

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 400.568,86 7.045,80 0,00 407.614,66
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.479.530,63 62.039,03 0,00 1.541.569,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 616.644,67 0,00 0,00 616.644,67
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.066.789,08 1.086.697,50 0,00 3.153.486,58
2.683.433,75 1.086.697,50 0,00 3.770.131,25
4.563.533,24 1.155.782,33 0,00 5.719.315,57
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 369.068,86 15.125,80 0,00 384.194,66
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.050.313,13 133.244,03 0,00 1.183.557,16
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.419.381,99 148.369,83 0,00 1.567.751,82
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.420,00 31.500,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 358.012,50 429.217,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 616.644,67 616.644,67
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.153.486,58 2.066.789,08
3.770.131,25 2.683.433,75
4.151.563,75 3.144.151,25

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Verbindlichkeiten lt. Bilanzausweis zum 31.12.2023 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 122.349,34 122.349,34 0,00 0,00
(Vorjahr) (59.905,80) (59.905,80) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 24.231,39 24.231,39 0,00 0,00
(Vorjahr) (23.068,03) (23.068,03) (0,00) (0,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 327.646,67 327.646,67 0,00 0,00
(Vorjahr) (267.682,42) (267.682,42) (0,00) (0,00)
davon aus Steuern (323.152,82) (323.152,82) (0,00) (0,00)
(Vorjahr) (227.647,64) (227.647,64) (0,00) (0,00)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
(Vorjahr) (7.490,24) (7.490,24) (0,00) (0,00)
474.227,40 474.227,40 0,00 0,00
davon durch Pfandrechte u. ähnl. gesichert Art der Sicherheit
EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 122.349,34 Eigentumsvorbehalte
(Vorjahr) (59.905,80)
2. Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen (0,00)
(Vorjahr) (0,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00
(Vorjahr) (0,00)
davon aus Steuern (0,00)
(Vorjahr) (0,00)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0,00)
(Vorjahr) (0,00)
122.349,34

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Wirtschaftsbericht (§ 289 Abs. 1 und Abs. 3 HGB)

1.1. Zur ISD Software und Systeme GmbH (im Folgenden kurz ISD genannt)

Die ISD Software und Systeme GmbH ist ein mittelständisches Softwareunternehmen, das seit 1977 auf dem Markt tätig ist. Es bietet branchenspezifische Softwareprodukte sowie Schulungen, Service und Dienstleistungen an. Durch langfristige Wartungsverträge werden Kunden an Produktentwicklungen beteiligt und dadurch langfristig gebunden. Das Ziel des Unternehmens ist es, Kunden einen Mehrwert zu bieten, um Projekte effizienter und einfacher zu entwickeln, produzieren und warten zu können. In Deutschland hat das Unternehmen fünf Zweigniederlassungen und die Globalisierung durch Tochtergesellschaften in verschiedenen Ländern vorangetrieben. Zu den schon langfristig bestehenden DACH-Gesellschaften in Österreich, der Schweiz und den Niederlanden, sind nun alle Neugründungen operativ am Markt (Italien, USA und Middle East) tätig.

Die ISD Systemlösungen basieren auf dem firmeneigenen ESM-Kern (European Solid Modeller), der dem Unternehmen unserer Ansicht nach Unabhängigkeit und Flexibilität bei der Umsetzung von Marktanforderungen bietet. Die Entwicklungsabteilung arbeitet kontinuierlich an der Optimierung und Verbesserung der Produkte. Kunden werden von der Produktentwicklung bis zur Produktion unterstützt, um ihre Anforderungen branchenspezifisch zu berücksichtigen und ihre Prozesse zu optimieren. Die ISD hat den Anspruch die Wünsche und Probleme der Kunden im Produktionsprozess branchenspezifisch zu berücksichtigen und für eine laufende Optimierung der Produktentwicklung und Fertigungsprozesse Sorge zu tragen.

HiCAD ist eine CAD-Software für die 2D- und 3D-Konstruktion im Maschinen- und Anlagenbau, im Fassadenbau und im Stahl- und Metallbau sowie in der Blechbearbeitung, und auch für branchenübergreifende Projekte geeignet.

Das PDM-System HELiOS dient dazu, die Informationen zu einem Produkt aus verschiedenen Systemen und Abteilungen zu bündeln und zu kanalisieren. Hierbei wird ein besonders leichtes Auffinden aller Informationen zu einem Produkt ermöglicht und der Zugriff auf diese kann durch eine Rechteverwaltung gesteuert werden. HELiOS, mit seinen Funktionen für das Daten- und Dokumentenmanagement, ist der zentrale Wissensspeicher zu einer unternehmensweiten Erfassung, Verwaltung und Verteilung von Dokumenten und Informationen. Dieses ist über den gesamten Produktlebenszyklus und auch über weltweit verteilte Standorte eines Unternehmens einsetzbar.

1.2. Konjunkturelle Entwicklung in den für die ISD relevanten Märkten

Die für die ISD relevanten Absatzmärkte betreffen nach wie vor Unternehmen, welche in den Bereichen der Anlagenkonstruktion, dem Bauwesen und der Produktkonstruktion tätig sind. Auch im Geschäftsjahr 2023 sind die mittelständisch geprägten Kunden schwerpunktmäßig der eher schwachen konjunkturellen Entwicklung in Europa unterlegen.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland hat im Jahr 2023 laut Jahreswirtschaftsbericht 2024 um 0,3% abgenommen. Für 2024 wird ein Wachstum von 0,2% zum Vorjahr erwartet. Die Erwartung wurde im Vergleich zu früheren Prognosen (+1,3% zum Vorjahr) deutlich nach unten korrigiert (bundestag.de/presse/hib).

Der anhaltende Krieg in der Ukraine, hohe Energiekosten und eine bestehende Inflation lassen keine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage zu. Eine unserer Wahrnehmung nach übermäßige Bürokratie und der Fach- und Arbeitskräftemangel bremsen die wirtschaftliche Dynamik.

Ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpfen die Konjunktur (www.destatis.de).

Die Schweiz hingegen konnte in 2023 mit einem Bruttoinlandsprodukt von +1,3% zum Vorjahr aufwarten (nzz.ch). Damit weist die Wirtschaft der Schweiz eine bessere Entwicklung als in der gesamten Eurozone auf, dessen reales Wirtschaftswachstum bei +0,5% lag. Das Umsatzwachstum der ISD Schweiz erzielte +15% zum Vorjahr, bei gleichzeitig deutlich gestiegenen Personalaufwendungen.

Österreich verzeichnete in 2023 ein Rezessionsjahr. Die Wirtschaftsleistung betrug -0,8% zum Vorjahr. Es bestand eine hohe Inflation und konjunkturelle Unsicherheiten im Handel. Im Industriesektor ist durch eine schwache Auftragslage die Bruttowertschöpfung um 2,2% gesunken. Für den Bereich des Bausektors wird durch den anhaltenden Anstieg der Kreditzinsen und Baukosten sogar in 2024 der deutlichste Einbruch erwartet (www.wko.at).

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichneten die Niederlande ein minimales Wachstum von 0,1%. Insbesondere im vierten Quartal 2023 konnten sich aufgrund verstärkter Nachfrage im privaten Sektor Konsumsteigerungen feststellen. (www.dnhk.org). Für das Geschäftsjahr 2024 wird vorsichtig optimistisch ein Wachstum von 0,6% prognostiziert (de.statista.com).

1.3. Branche

Die ISD vertreibt eigene Softwareprodukte in den Bereichen CAD und PDM/PLM, welche in der Lage sind, 3D-Daten für nahezu alle Branchen wie Stahl, Metall-, Blech-, Maschinen- und Anlagenbau in einem 3D Modell bereitzustellen.

In 2023 wurde das bestehende Geschäftsmodell der ISD "Verkauf von Softwarelizenzen" in Verbindung mit langfristigen Wartungsverträgen beibehalten. Mittlerweile bieten viele Mitbewerber ihre Software ausschließlich als Abo-Modell an und die Tendenz ist weiter steigend. Nur einige wenige halten neben der ISD beide Optionen im Angebot.

Die Kunden der ISD sind mittelständische Unternehmen mit einer hohen Fertigungstiefe der eigenen Produkte.

1.4. Geschäftsverlauf

Die ISD erzielt ihre Umsätze aus dem Vertrieb der eigenen Softwaremodule samt zugehöriger Wartungsverträge sowie Dienstleistungen im Umfeld ihrer Produkte.

In 2023 behielt die ISD den Fokus auf die Gewinnung von Neukunden, bei gleichzeitiger Erhöhung des Wartungsvolumen bei Neu- und Bestandskunden bei. Ziel ist es, die Anzahl der Softwarelizenzen pro Kunde zu erhöhen und durch Wartungsverträge die Kundenbindung zu festigen. Parallel werden die Gewinnung und Etablierung neuer Märkte mit Nachdruck angegangen. Die bestehenden strategischen Partnerschaften unterstützen unserer Wahrnehmung nach unverändert die kontinuierliche Steigerung unseres Bekanntheitsgrades und die Qualität unserer Produkte überzeugt Kunden aus unserer Erfahrung, langfristige Vertragsbindungen mit der ISD einzugehen.

Die Neukundenzuwächse wurden in allen Branchen erzielt. Der Neukundenanteil im operativen Umsatz lag in 2023 bei über 45%. Das ist auf hohem Niveau sogar eine deutliche Steigerung gegenüber 2022. Dem gegenüber hat es einen geringeren Auftragseingang bei Bestandskunden gegeben als in 2022. Gegen den Markttrend ist aber der Auftragseingang über die Neukunden überproportional gesteigert worden.

Auch in 2023 hat die ISD Neukunden in allen Zielmärkten gewonnen. Entsprechend dem Trend der letzten Jahre kommt der größere Teil der Neukunden mit deutlichen Zuwachsraten aus dem Stahlbau, Metallbau sowie Fassadenbau.

Die ISD hat ihre Präsenz auf Messen, Kongressen sowie Verbandstagungen verstärkt. Nachdem letzte Corona- Restriktionen gefallen sind, waren Präsenzveranstaltungen wieder uneingeschränkt möglich.

Auch in 2023 hatten wir einen Zielfokus darauf, dass wir unsere strategischen Partnerschaften weiter ausbauen. Das Ziel sind dabei Firmen als Partner zu gewinnen, die ein ähnliches Kundenklientel haben, aber nicht zu uns im Wettbewerb stehen, dabei aber einen hohen Bekanntheitsgrad haben. Somit sollen Synergien für die Kunden gewonnen werden und die Produkte als Prozesslösung herausgestellt werden.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1. Vermögenslage

Die Vermögenslage der ISD GmbH ist nach eigener Einschätzung in 2023 sehr positiv zu bewerten. Die liquiden Mittel in Höhe von T€ 10.926 sind mit -5% nur geringfügig unter Vorjahr.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen sind ausschließlich aus Eigenmitteln finanziert und werden kontinuierlich in den Ausbau der IT-Infrastruktur getätigt.

Das Finanzanlagevermögen ist um T€ 1.087 erhöht. Die sich im Aufbau befindlichen Tochtergesellschaften in den USA und in Frankreich wurden weiter mit langfristigen Darlehen unterstützt. Die Gesellschaft in Middle East ist operativ im 4. Quartal 2023 gestartet.

Die Bilanzsumme stieg zum Vorjahr um T€ 929 auf insgesamt T€ 19.471.

Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 52% auf 56% trotz erfolgter Ausschüttungen weiter gesteigert und erreichte damit ein Allzeithoch.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 226 angestiegen. Eine starke Endkundenfaktura zum Jahreswechsel lässt die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wie auch gegen verbundene Unternehmen kurzfristig ansteigen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen nahmen um T€ 274 auf T€ 835 zu.

Die Rückstellungen für Pensionen sind in 2023 leicht reduziert (T€ -28 zum Vorjahr). Der anzuwendende Zinssatz der Deutschen Bundesbank hat sich in 2023 erhöht (von 1,78 % auf 1,82% in 2023), was in der Rückstellungsermittlung zu einer leichten Senkung des Rückstellungsbetrages führt. Der Rententrend infolge der aktuellen Lohn- und Gehaltsentwicklungen wurde wie im Vorjahr mit 2% bewertet. Der Rückstellungsbetrag reduzierte sich u.a. infolge von Rentenzahlungen von T€ 2.119 auf T€ 2.092.

Die sonstigen Rückstellungen sind insgesamt im Vorjahresvergleich um T€ 153 angestiegen. Inhaltlich sind vergleichbare Sachverhalte wie im Vorjahr berücksichtigt worden. Eine Rückstellung für variable Entgelte der Mitarbeiter führt primär zu diesem Anstieg.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen mit T€ 122 über Vorjahresniveau. Ursächlich sind hier Rechnungseingänge für Wareneinsatz um den Bilanzstichtag und Zahlungsabwicklung erst im neuen Geschäftsjahr.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält noch nicht realisierte Erträge aus Wartungsumsätzen. Aufgrund eines deutlichen Umsatzanstieges in Europa und die beginnende Ausweitung der vertrieblichen Aktivitäten international ist der Posten um T€ 545 auf T€ 4.380 angestiegen.

2.2. Finanzlage

Die liquiden Mittel sind in Relation zur Bilanzsumme in 2023 um 6% Punkte zum Vorjahr gesunken, aber absolut mit 56% der Bilanzsumme vergleichsweise hoch. Hier ist der Cash- Bestand leicht reduziert bei gleichzeitig deutlichem Anstieg der Bilanzsumme. Eine Forderung gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von T€ 2.111 besteht nahezu unverändert.

Die bestehenden Kreditlinien bei Kreditinstituten wurden erneut nicht benötigt und bleiben weiterhin bei einem Gesamtvolumen von T€ 500 unverändert.

Die von uns als stabil und positiv eingeschätzte Finanzlage ermöglicht der ISD trotz inflationärer Situation in Deutschland neue eigenständige Investitionen in internationale Märkte. Wir streben ein zukunftsorientiertes Wachstum aus eigener Finanzkraft an.

2.3. Ertragslage

In 2023 zeigt die ISD ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr von +8,9%, welches primär mengenbedingt ist. Die geplanten Umsatzziele wurden leicht unterschritten.

Entgegen der Planung war Italien noch nicht operativ am Markt. Die Tochtergesellschaften in den USA und Middle East konnten auch in 2023 die geplanten Umsatzziele nicht erreichen. Alle übrigen Vertriebseinheiten haben die Umsatzplanung erfüllt.

Ausgenommen der Neugründungen unterliegen alle Tochtergesellschaften den unverändert gewährten Rabattsätzen für die interne Leistungsverrechnung wie im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 195 angestiegen. Den höchsten Anteil an dem Gesamtertrag betreffen, wie im Vorjahr, die als durchlaufende Posten behandelten Management Fees für eine Tochtergesellschaft.

Der Materialaufwand liegt auf dem Niveau des Vorjahres (T€ 391 zu T€ 427 im Vorjahr), obwohl der Umsatz deutlich gestiegen ist. Dies liegt daran, dass die Umsatzzuwächse primär aus internen bzw. eigenen Produktlinien stammen. Der Anteil an Fremdsoftware in den ISD- Produkten blieb im Jahr 2023 unverändert.

Die Personalaufwendungen sind um T€ 492 auf T€ 11.238 gestiegen, hauptsächlich aufgrund einer inflationsausgleichenden Anpassung der Gehälter und einer erfolgten Zuführung zur Rückstellung für variable Entgelte 2023. Die Anzahl der Mitarbeiter, die im Durchschnitt beschäftigt werden, bleibt gleich hoch wie im Vorjahr (144).

Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 21 auf T€ 148 leicht gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 471 auf T€ 3.272 erhöht. Die deutlichsten Anteile tragen die Mietaufwendungen (T€ 784), Nebenkosten (T€ 161), Kfz-Leasing (T€ 152), Internet (T€ 257) und Messeaufwendungen (T€ 210).

2.4. Zusammenfassende Beurteilung

Das Wirtschaftsjahr 2023 der ISD-Gruppe ist angesichts der konjunkturellen Entwicklung in den für uns relevanten Absatzmärkten nach unserer Einschätzung positiv geprägt und konnte an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen. Trotz vieler negativer Folgen des Ukrainekrieges für die deutsche Wirtschaft blieb die ISD-Gruppe unbeeinträchtigt. Die Umsatzerlöse konnten erneut gesteigert werden, wenn auch die Wachstumsrate knapp den zweistelligen Bereich verfehlte. Langfristig angelegte Wartungsverträge stellen einen großen Teil der Umsatzerlöse sicher und machen die ISD vergleichsweise konjunkturunabhängig. Allerdings gab es auch Herausforderungen im Kostenbereich, wie Energiekosten auf einem immer noch sehr hohen Niveau, Mietpreiserhöhungen aufgrund von Inflation und höhere Kosten für Stellengesuche aufgrund des Fachkräftemangels.

Trotzdem ist die Vermögenslage der ISD positiv und versetzt das Unternehmen unserer Einschätzung nach in die Lage, sich vom deutschen Markt unabhängiger aufzustellen, sich weiter zu internationalisieren und alle Wachstumsschritte aus eigener Kraft zu finanzieren. Insgesamt sind wir davon überzeugt, dass die ISD auf einem soliden und erfolgreichen Kurs ist, trotz einiger Herausforderungen im Kostenbereich. Die positiven Entwicklungen in der Vermögenslage lassen auf eine weiterhin erfolgreiche Geschäftstätigkeit und Expansion in neue Märkte hoffen.

3. Prognosebericht (§ 289 Abs. 1 HGB)

Die Planung der ISD für das Geschäftsjahr 2024 sieht ein Umsatzwachstum von knapp 7% bei gleichzeitiger Steigerung des EBIT im niedrigen zweistelligen Prozentbereich vor. Der Start in das neue Geschäftsjahr zeigt im ersten Quartal eine sehr positive Entwicklung.

Diese Prognose wird durch zahlreiche Kundengespräche auf unseren Messen gestärkt. Es gibt keine Anzeichen, dass der positive Trend der Umsatzsteigerungen in 2024 oder 2025 abreißt. Da es in der Vergangenheit immer so war, dass ein gewisser Prozentsatz der Neukunden mit einem zeitlichen Versatz von ein bis zwei Jahren nach dem Erstkauf, Folgelizenzen bestellen, sind durch die aktuell große Anzahl an Neukunden künftige Folgeumsätze sehr wahrscheinlich. Sobald die Konjunktur sich in Deutschland bzw. Europa erholt, wird auch die Investitionszurückhaltung der langjährigen Kunden zurückgehen. Die dargelegte Entwicklung betrifft alle langjährigen Gesellschaften, also Deutschland, Österreich, Schweiz und Holland. Aber auch bei der jungen Gesellschaft in Frankreich ist bereits erkennbar, dass Kunden, die vor einem oder zwei Jahren erstmalig Software von uns gekauft haben, Folgelizenzen bestellen. Ebenso in den USA, wenn auch noch auf niedrigerem Niveau als in Frankreich.

Neben den lokalen Märkten in Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande, die wir seit vielen Jahren bearbeiten, schreitet die Internationalisierung der ISD weiter voran. Die für den US- Markt notwendigen Produktanpassungen, insbesondere unterschiedliche Maßeinheiten Inch zu Millimeter anbieten zu können, haben dazu geführt, dass die Erwartungen an die Umsatzsteigerung in 2023 nicht erfüllt werden konnten. Für das Jahr 2024 werden jedoch deutlichere Umsatzsteigerungen erwartet. Diverse Marketingaktionen wurden zur Gewinnung des US- Marktes durchgeführt und erhöhen nach unserer Einschätzung den Bekanntheitsgrad. Frankreich wird nach unserer Planung in 2024 den Break Even erreichen. Italien wird erst in diesem Geschäftsjahr ihre operative Tätigkeit aufnehmen.

Im Vergleich zum Vorjahr wird das Investitionsvolumen 2024 in Finanzanlagen deutlich reduziert ausfallen. Weitere Gründungen von Tochtergesellschaften sind mittelfristig nicht vorgesehen. Die bestehenden Start up's werden entsprechend unseren Planungen in 2024 durch Umsatzsteigerungen einen großen Teil ihrer Finanzierung selber übernehmen können. Das Sachanlagevermögen wird aufgrund von Investitionen in die IT-Infrastruktur der ISD moderat steigen. Die Vermögens-Finanz- und Ertragslage wird sich auf sehr hohem Niveau stabilisieren.

4. Chancen und Risikobericht (gem. § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

a) Kostensteigerungen

Die anhaltende Belastung durch Kostensteigerungen für Unternehmen stellen ein Risiko dar. Eine hohe Inflation mit einem aktuell noch hohen Zinsniveau kann die Investitionsbereitschaft unserer Kunden trüben und damit das Kaufinteresse mindern. Zeitgleich ist aber der Druck hin zu einer hohen Digitalisierung und Optimierung von Produktionsprozessen ungebrochen. Auch die ISD kann nicht alle Kostensteigerungen im Rahmen von Preisanpassungen an die Kunden weitergeben. Nach moderaten Preisanpassungen in der ISD-Gruppe ist nach unserer Einschätzung hier keine negative Entwicklung auf die Investitions- und damit Kaufentscheidung festzustellen.

b) Absatzmarktveränderungen

Die zunehmende Entwicklung im Softwaremarkt hinzu Mietkauf-Modellen oder "Software-by-Service" kann ein Risiko darstellen. In der ISD-Gruppe werden unseren Kunden jedoch bereits jetzt beide Optionen angeboten. Unsere Erfahrung zeigt aktuell noch kein massives Umschwenken hin zu Mietmodellen in unserem Kunden- und Interessentenstamm. Intern bereitet sich die ISD auf eine zunehmend höhere Anzahl von Anfragen zur Miete vor. Hier ist aus unserer Sicht mittelfristig kein hohes Gefahrenpotenzial für die Umsatzentwicklung zu erwarten.

c) Fachkräftemangel bei ISD und deren Kunden

Die geplanten Steigerungen im Umsatz gehen einher mit einem zunehmenden Bedarf an hoch qualifizierten Mitarbeitern im Bereich der Entwicklung und allen angelehnten Back-Office Bereichen. Aufgrund des weiter bestehenden Fachkräftemangels in Deutschland, aber auch in allen DACH-Gesellschaften, sind hier Schwierigkeiten in der Nachbesetzung von Stellen zu erwarten. Die ISD setzt dieser Entwicklung mit einer hohen Quote von bereits jetzt eingesetzten studentischen Aushilfen entgegen, welche nach erfolgreichem Abschluss ihrer Hochschulausbildung in unserem Unternehmen übernommen werden. Weiter ist die Nähe zu großen Universitäten in NRW ist hier ein Pluspunkt. Parallel wird in einen erhöhten Ausbau des Recruiting Prozesses investiert. Die Teilnahme an Recruiting Messen und die ausgeweitete Nutzung von "Social-Media Kanälen" zeigen sich als erfolgreiche Plattformen im Bewerbungsprozess.

In gleicher Weise sind unsere Kunden und Interessenten von dem Fachkräftemangel betroffen. Fehlendes Personal z. Bsp. in der Konstruktion kann Kunden von weiteren Lizenzkäufen abhalten. Gleichzeitig können wir Interessenten davon überzeugen, durch die Nutzung unserer Produkte eine Effizienzsteigerung zu bewirken und Kosteneinsparungspotenziale zu generieren.

d) Konjunkturentwicklung bei wichtigen Kundengruppen

Das Marktumfeld ist trotz der oben beschriebenen Risiken weiterhin als vergleichsweise gut zu beschreiben. Der Baubranche ist eine Stagnation für 2024 prognostiziert. Aufgrund des Ziels, im Gebäudesektor erheblich CO 2 einzusparen und damit einhergehend den zunehmenden Bedarf an energetischer Sanierung umzusetzen, ist hier langfristig keine tiefe Rezession zu erwarten. Dabei haben u.a. die Gebäudehülle und somit auch der Fassadenbau eine erhebliche Bedeutung. Dies wird positive Auswirkungen für die ISD mit sich bringen, da wir diesbezüglich effiziente Lösungen bieten.

Im Bereich unserer Branchen Maschinen- und Anlagenbau sieht die Situation anders aus als im Bauwesen. Der Maschinenbau ist immer ein sehr exportorientierter Markt in Deutschland gewesen. Da Deutschland auch in 2024 nicht aus seiner konjunkturellen Schwäche herauskommt, ist dort keine nachhaltige Besserung in Sicht. Dies macht sich auch in unseren Umsätzen im Maschinenbau bemerkbar. Wir erwarten Umsätze im Maschinenbau auf dem Niveau der letzten Jahre.

Der Anlagenbau bzw. Rohrleitungsbau ist im Verhältnis zu unseren anderen Branchen ein kleiner Markt, der aber viele Vorzüge aufweist. Das Preisniveau ist sehr gut. Unsere Produkte passen exzellent in den Markt, da wir eine große Anzahl an Alleinstellungsmerkmalen haben. Da Wettbewerbssysteme ihre Lösungen abgekündigt haben, ist in diesem Markt eine Steigerung zu erwarten. Ein Nachteil ist, dass die Projektlaufzeiten teilweise sehr lang sind und man somit den Zeitpunkt der Umsätze schlecht prognostizieren kann. Im Rohrleitungsbau werden hohe Fachkenntnisse erwartet. Die ISD hat in den letzten Jahren diesbezüglich investiert und Fachkräfte gewonnen.

Die hohen Tarifabschlüsse sowie die hohen Energiekosten im weltweiten Vergleich stellen ein Problem für unsere Kunden und Interessenten dar. Die Probleme unserer Kunden infolge von Lieferengpässen sind weitgehend abgeschlossen. Die Kunden sprechen in weiten Teilen von einer zufriedenstellenden Auftragslage, wenngleich sie die erhöhten Kosten nur teilweise weitergeben können.

e) Internationalisierung der ISD

Eine weiterhin bestehende Herausforderung für die ISD ist die Internationalisierung. Die ISD leistete in den ersten Jahren sehr hohe Anfangsinvestitionen, insbesondere in den USA. Die neuen Märkte reagieren aus unserer Sicht positiv auf unsere Produkte. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass die Projekte in den USA, Frankreich, Italien und dem Mittleren Osten nicht so schnell den gewünschten Erfolg bringen, den wir uns vorgestellt haben. Die Finanzierung der Internationalisierung, welche vollständig aus dem laufenden Cash-Flow sowie den vorhandenen liquiden Mitteln - und somit ohne Fremdfinanzierung - geleistet wird, kann die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der ISD-Gruppe negativ beeinflussen.

f) Wartungsverträge reduzieren Konjunkturabhängigkeit

Die ISD deckt mittlerweile über 3/4 der gesamten Kosten durch die Erlöse aus den Wartungsverträgen ab. Die ISD setzt auch in 2024 nach wie vor auf den Verkauf der Software zuzüglich eines separat abzuschließenden Wartungsvertrages. Andere Mitbewerber bieten Softwareprodukte ausschließlich zur Miete an. Die Kunden der ISD schätzen aber die Möglichkeit des Softwarekaufes und einer damit unbegrenzten Nutzbarkeit. Die Lieferung notwendiger Updates der Software bieten die Wartungsverträge und sichern damit dauerhaft die Funktionsfähigkeit der erworbenen Software.

Kein Kunde kann kurzfristig Wartungsverträge kündigen. Insofern sind die Risiken für die ISD in dieser Hinsicht gering, zumal in der Realität das Wartungsvolumen seit Jahren in jedem Quartal steigt. Die Aufteilung auf sehr viele Wartungskunden reduziert das Risiko auch für den Fall, dass ein sehr großer Wartungskunde aufgrund einer Insolvenz ausfallen sollte.

Die Situation ist bei unseren Tochtergesellschaften in Österreich, Schweiz und Holland vergleichbar. Das Wartungsvolumen steigt auch hier stetig, was wiederum die ISD Deutschland stärkt.

g) Bekanntheitsgrad der ISD und deren Produkte

Der weiter gestiegene Bekanntheitsgrad der ISD hat dazu geführt, dass die direkten Anfragen aus dem Markt zunehmen. Wir haben in den letzten Jahren nicht zuletzt aus Gründen der Datenschutzbestimmungen sehr erfolgreich die Kundenakquise von direkt auf indirekte Ansprache umgestellt. Firmen, die uns aktiv ansprechen, haben eine viel höhere Bereitschaft zu einer Kaufentscheidung, als dies der Fall ist, wenn wir Firmen ansprechen.

Darüber hinaus hat die weiter gestiegene Marktdurchdringung unsere Marktposition deutlich gestärkt. Wir werden von der großen Anzahl von zufriedenen Kunden empfohlen.

Im Februar dieses Jahres war die ISD als Teilnehmer auf der Digital BAU (Köln) und die Messe Achema (Frankfurt) fand vor wenigen Tagen statt.

h) Wachstumstrend Digitalisierung

Bei unseren Kunden ist die Notwendigkeit zur Prozessoptimierung und Kostensenkung bei der Produkterstellung weiter sehr hoch. Der anhaltende Wachstumstrend die Digitalisierung weiter anzutreiben, führt auch bei unseren Kunden zu einer hohen Investitionsbereitschaft. Die aus unserer Sicht hohe Marktdurchdringung insbesondere im Stahl- und Metallbau lässt die Zahl der Interessenten in den lokalen Märkten weiter anwachsen. Damit erwarten wir kein Sinken der Investitionsbereitschaft wichtiger Kundengruppen.

i) Zusammenfassende Beurteilung

Insbesondere der große Anteil an Neukunden führt dazu, dass es auch in den nächsten Jahren große Chancen gibt, die Umsätze und auch das EBIT zu steigern. Die hohe Abschlussquote von Wartungsverträgen zeigt, dass die Kunden langfristig in die Kunden-Lieferanten-Beziehung zur ISD investieren. Wir führen in allen Ländern Messen und Kongresse durch und bekommen dort bestätigt, dass unsere Produkte gut ankommen. Insofern erwarten wir durch unsere Internationalisierung deutlich positive Effekte für unser Unternehmen in den kommenden Jahren.

Alle Kunden werden von den jeweiligen Gesellschaften vor Ort akquiriert und betreut. Alle Gesellschaften sind 100%ige Tochtergesellschaften der Muttergesellschaft, welche komplett bankenunabhängig finanziert ist.

5. Forschungs- und Entwicklungsbericht (gem. § 289 II Nr. 3 HGB)

Mit HiCAD 2024 steht jetzt die neueste Version des CAD-Systems für das Bauwesen und die Anlagen- und Produktkonstruktion zur Verfügung. Neben Erweiterungen an den Stahlbauanschlüssen und Konfiguratoren für Treppen und Geländer, wurde auch der Konfigurator für die Rohr- und Behälterteile komplett überarbeitet und stark erweitert. Die neu entwickelte Schnittstelle zu 3DFindit ermöglicht zudem die Nutzung des umfangreichen Bauteilkatalogs der Firma CADENAS. Durch die neue Möglichkeit Präfixe für die Teilepositionierung nutzen zu können, lassen sich jetzt Bauteile z. B. getrennt nach Teilegruppen positionieren. Mit der neuen Flexijet-Import Schnittstelle lassen sich nun Daten des Aufmaßsystems direkt in HiCAD importieren. Auch im Bereich der Zeichnungserstellung gab es wieder umfangreiche Weiterentwicklungen. Neben dem vollständig überarbeiteten und erweiterten Dialog zur Erstellung von Schnittansichten lassen sich nun auch Ansichten einfacher und intuitiver ausrichten sowie die gewünschten Ansichtsüberschriften umfangreich und intuitiv konfigurieren.

Mit HELiOS 2024 ist jetzt die neueste Version unseres Datenmanagementsystems ausgeliefert worden. Neben Erweiterungen beim Export und Mailversand von Dokumenten wurden auch die Funktionen zum Drucken und Konvertieren über den HELiOS Spooler umfangreich überarbeitet. Außerdem lassen sich HELiOS-Objekte nun bequem über URLs mit umfangreicher Syntax in anderen Systemen oder Dokumenten referenzieren. Der webbasierte HELiOS Client wurde ebenfalls umfangreich erweitert. Zum einen orientiert sich die Oberfläche nun am Look & Feel des Windows Clients inkl. entsprechender Darstellung der Objektmasken. Zum anderen wurde neben der Integration der Projekt-, Mappen- und Klassenexplorer mit der Cadmium Cloud des Herstellers softvise auch ein erster webbasierter 3D-Viewer integriert.

In 2023 investierte die ISD für den Bereich Forschung- und Entwicklung 21% der erzielten Umsatzerlöse. Diese Investition entspricht 35% (Vj. 36%) der gesamten Personalaufwendungen. In Relation zu den deutlich gestiegenen Umsatzerlösen ist damit ein erheblicher Anstieg zum Vorjahr zu verzeichnen.

Die Entwicklungsabteilung umfasst aktuell 35% der Belegschaft (Vorjahr 36%).

6. Bericht über Zweigniederlassungen (gem. § 289 II Nr. 4 HGB)

Zweigniederlassungen

Der Standort der Muttergesellschaft ISD GmbH befindet sich in Dortmund. Zusätzlich unterhält das Unternehmen 5 Zweigniederlassungen in Berlin, Hannover, Hamburg, Nürnberg und Ulm, welche für den Vertrieb der Produkte in Deutschland wesentlich sind.

 

Dortmund, den 17. Juni 2024

Herr Günter Flassig, Vorsitzender der Geschäftsführung

Herr Dr. Markus Grunwald, Geschäftsführer F&E

Herr Michael Strucker, Geschäftsführer Vertrieb

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

Mitarbeiter:

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt (ohne Auszubildende):

2023 2022
Anzahl Anzahl
Angestellte 144 144
dav. Verwaltung/ Vertrieb 55 52
dav. Betrieb 89 92

Nachtragsbericht:

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, welche nicht bereits in Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, existieren nicht.

 

Dortmund, den 17. Juni 2024

ISD Software und Systeme GmbH

Günter Flassig, Vorsitzender der Geschäftsführung

Dr. Markus Grunwald, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung

Michael Strucker, Geschäftsführer Vertrieb

6. Bericht über Zweigniederlassungen (gem. § 289 II Nr. 4 HGB)

Zweigniederlassungen

Der Standort der Muttergesellschaft ISD GmbH befindet sich in Dortmund. Zusätzlich unterhält das Unternehmen 5 Zweigniederlassungen in Berlin, Hannover, Hamburg, Nürnberg und Ulm, welche für den Vertrieb der Produkte in Deutschland wesentlich sind.

 

Dortmund, den 17. Juni 2024

Herr Günter Flassig, Vorsitzender der Geschäftsführung

Herr Dr. Markus Grunwald, Geschäftsführer F&E

Herr Michael Strucker, Geschäftsführer Vertrieb

Nachrichten & Medien

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