ESE Engineering und Software-Entwicklung GmbH

Theodor-Heuss-Straße 9, 38122 Braunschweig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 5288
Eingetragen
8.9.2005
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Software Engineering, d.h. die Entwicklung und der Vertrieb der Software, die die Erbringung von Beratungsleistungen sowie die Beschaffung und Lieferung von Hardware jeglicher Art. Gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung. Gewerbsmäßige Arbeitsvermittlung.

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Dr. Lemmer
seit 7.10.2025
Geschäftsführer
Jörg Loss
seit 12.3.2025
Prokura
Kai Klees
seit 12.3.2025
Prokura
Ute Kohrt
seit 12.3.2025
Prokura
Dirk Slodzinski
seit 14.1.2025
Geschäftsführer
Jörg Meinecke
seit 9.12.2024
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Bundesrepublik Deutschland (Bundeseisenbahnvermögen)
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DB Engineering & Consulting GmbH
Germany
78.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ESE Engineering und Software-Entwicklung GmbH

Braunschweig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

ESE Engineering und Software-Entwicklung GmbH, Braunschweig

I. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsmodell

Die ESE Engineering und Software-Entwicklung GmbH ist ein wissensbasierter Ingenieur- und Entwicklungs-Dienstleister. Das Leistungsspektrum konzentriert sich auf die Geschäftsfelder Technologie-Beratung und Engineering Services sowie Assessment Services. Diese Leistungen werden für namhafte in- und ausländische Kunden erbracht. Die Leistungserbringung erfolgt von der Region Braunschweig (Unternehmenssitz)/, Wolfsburg, Hannover, Hildesheim, Erlangen, Frankfurt und Berlin/Hennigsdorf aus weltweit. Die Geschäftstätigkeiten werden ergänzt um innovative Leistungen in den Bereichen Big Data Analytics, Functional Safety, Cybersecurity und Reliability. Unser Ansatz kombiniert innovative Technologien, Erfahrungen aus zahlreichen Kundenunternehmen sowie einen branchenübergreifenden Ideen- und Wissensaustausch.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG:

Die Weltwirtschaft ist im Berichtsjahr um 2,9 % gewachsen - das niedrigste Wachstum seit der Staatsschuldenkrise (Vorjahr 3,6%). Die US-Wirtschaft wuchs im Berichtsjahr um 2,3 %, der Arbeitsmarkt ist weiter in guter Verfassung. Auch in unseren Kernmärkten hat sich das Wachstum abgeschwächt, lag aber unverändert im Plus. Während das Wachstum in Deutschland deutlich unter dem EU-Durchschnitt lag, gehörten Polen, Ungarn und Rumänien unverändert zu den Ländern mit den höchsten Wachstumsraten Europas.

In Deutschland erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vorjahr preis- und kalenderbereinigt um 0,6 % gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: 1,5%). Deutschlands exportabhängige Wirtschaft hat unter der Verlangsamung des Welthandels gelitten. Während die Industrieproduktion rückläufig war, blieb die Inlandsnachfrage jedoch stabil - die privaten Konsumausgaben konnten die binnenwirtschaftliche Entwicklung stützen. Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2019 im Jahresdurchschnitt bei 5,0 %. Der deutsche Verbraucherindex ist im Jahr 2019 mit 1,4% im Vergleich zum Vorjahr entsprechend gestiegen (Vorjahr 1,8%). Der Arbeitsmarkt ist weiter in guter Verfassung. Die Länder unseres operativen Segments Europa verzeichneten 2019 durchweg ein robustes Wachstum. Die Volkswirtschaften profitierten weiterhin von einem steigenden Binnenkonsum und einer stabilen Nachfrage.

Die Lage an den nationalen Arbeitsmärkten hat sich bedingt durch das positive Wirtschaftswachstum nicht entspannt. Der Mangel an qualifizierten Fachkräften ist struktureller und damit langfristiger Natur. Dies trifft aufgrund der besonderen Struktur der deutschen Wirtschaft mit ihrem starken Mittelstandssegment und ihrer Exportorientierung insbesondere für Spezialisten im Engineering-Bereich zu. Zugleich ist die gute Nachfrage nach Engineering und Software-Spezialisten aller Fachrichtungen auch im Jahr 2019 über alle Branchen auf hohem Niveau stabil gewesen.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiter und damit das zehnte Jahr in Folge auf Wachstumskurs. So erwartet die Bundesregierung für das Jahr 2020 ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 1,1 %.

Branchenentwicklung, Absatz- und Beschaffungsmarkt

Die ESE Engineering und Software-Entwicklung GmbH (ESE) ist ein bewährter Entwicklungsdienstleister unserer Kunden in der Realisierung von Systemen und Software in Technik und IT. Die Spezialgebiete der ESE sind Technologie-Beratung und Engineering Services mit additiver Schwerpunktbildung für Functional Safety, IT/Data, Big Data Analytics, Cybersecurity und Reliability. Die Kunden der ESE sind namhafte Unternehmen der Branchen Automotive, Healthcare, Industry und Rail. Die Leistungsbereiche der ESE werden eigenständig geführt und sind gleichzeitig eng miteinander verzahnt. So können Kunden die Expertise nur eines Bereiches in Anspruch nehmen oder auf das kombinierte Wissen verschiedener Experten setzen. Die ESE ist einerseits dem technologischen Fortschritt als auch dem eigenen Anspruch als innovatives Unternehmen verpflichtet. Darüber hinaus reagiert die ESE auf Marktchancen flexibel und entwickelt sich kontinuierlich an den Bedarfen der Kunden weiter.

Die ESE realisiert Projektaufträge in ihren Development- und Testing-Labs. Zugleich erbringt die ESE spezifische Leistungen beim Kunden vor Ort und besetzt alle Rollen im Entwicklungsprozess von der Projektleitung über Architektur, Entwicklung, Integration bis hin zu Testaufgaben, Validierung und Begutachtung der Lösungen.

Die ESE setzt moderne Entwicklungsmethoden und -werkzeuge ein. Durch zielgerichtete Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter folgt die ESE eng dem Bedarf der Kunden. Wirksame Managementsysteme sind die Basis unseres Erfolgs. Dies umfasst neben einem extern zertifizierten Qualitätsmanagementsystem auch ein im Berichtsjahr erstmals extern zertifiziertes Managementsystem für die Informationssicherheit (ISMS). Das Assessment Service Center (ASC) der ESE führt eine von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) nach DIN EN ISO/IEC 17020:2011 akkreditierte Inspektionsstelle für funktionale Sicherheit auf den Gebieten Rail und Automotive sowie für den Bereich der Steuerung von Stahlwasserbauten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV).

Neben der fachlichen Eignung legt die ESE großen Wert auf persönliche Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter und fördert Respekt und Offenheit in der Zusammenarbeit. Das Ziel des Unternehmens ist es, eine langfristige und nachhaltige Partnerschaft mit seinen Kunden etablieren.

Die Bedeutung von Technologie-Beratung und Engineering Services für die Produktentwicklung der Kunden der ESE nimmt zu. Eine wachsende Anzahl an Unternehmen aus der Automobilindustrie, der Eisenbahnindustrie und aller weiteren Industriebereiche greift auf diese Dienstleistungen zurück. Geräte und Maschinen - unter dem Aspekt Industrie 4.0 - sollen verstärkt mit ihrer Umwelt, ihrem Ökosystem kommunizieren und es sollen Forschungsergebnisse schneller zu marktreifen Produkten entwickelt werden. Entwicklungspartner wie die ESE übernehmen Verantwortung für Innovationen.

Solche Dienstleistungen sind zum Beispiel Produkt-Design und -Entwicklung, Konzeption von Embedded Systems mit der dazugehörigen Software, Systemintegration, Simulation, Test und Validierung sowie die Leistungen des Assessment Service Centers (ASC) der ESE. Unique Selling Points der ESE sind dabei die Funktionale Sicherheit (Safety) sowie Cybersecurity besonders in der Verbindung mit technischen Lösungen.

Geschäftsverlauf

Das Wachstum wurde erfolgreich fortgesetzt - die ESE hat im zurückliegenden Geschäftsjahr ihre Marktposition weiter ausgebaut. Erneut konnte die ESE ihre Finanzkennzahlen steigern und gehört zu den substanzstarken Unternehmen in der Branche der Technologie-Beratung und Engineering Services Unternehmen - durch das solide finanzielle Fundament ist sie kompetenter und verlässlicher Partner ihrer Kunden und Mitarbeiter.

Die ESE ist auf Hightech-Geschäftssegmente spezialisiert und hat in der Belegschaft einen Akademikeranteil von nahezu 90%. Die ESE profitierte im Berichtsjahr 2019 von der stabilen Marktlage bei ihren Konzernkunden, von einem deutlich erweiterten Kundenkreis und Spektrum, dem innovativen Geschäftsmodell und den Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeiter.

Mitarbeiter

Der Mitarbeiterstamm umfasst 320 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Stand 31.12.2019 (Vorjahr 297) Bedarfsorientiert ergänzen freiberufliche Mitarbeiter das Team.

Lage

a) Ertragslage

Die Nachfrage nach Engineering Spezialisten aller Fachrichtungen ist auch im abgelaufenen Jahr auf hohem Niveau stabil gewesen. Die ESE konnte gegenüber dem Vorjahr die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2019 um TEUR 2.738 bzw. 10,2 % erhöhen. Demgegenüber sind die Personalaufwendungen aufgrund erhöhter Arbeitnehmerzahl um TEUR 1.208 bzw. 6,0 % angestiegen. Gleichzeitig sind die Aufwendungen für bezogene Leistungen im Geschäftsjahr um TEUR 401 bzw. 13,3 % gestiegen. Auf Grundlage des in 2019 erzielten Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 1.728 ergibt sich eine Umsatzrentabilität in Höhe von 5,8 %.

b) Finanzlage

Die Finanzlage der ESE ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 1.582 das entspricht 24,5 % erhöht. Die liquiden Mittel haben sich stichtagsbezogen um TEUR 381 auf TEUR 1.594 erhöht.

Die Kapitalstruktur der ESE liegt nahezu konstant auf einem guten Niveau. Das Gesamtkapital entfällt am Bilanzstichtag zu 52,1 % auf das Eigenkapital und zu 47,9 % auf das Fremdkapital.

Der aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultierende Cashflow in Höhe von TEUR 1.687 wurde in Höhe von TEUR 170 zur Investitionstätigkeit und in Höhe von TEUR 1.136 für Ausschüttungen und Finanzierungszinsen verwendet, so dass sich der Finanzmittelbestand gegenüber dem Vorjahr um TEUR 381 erhöhte.

Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die liquiden Mittel übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich zum Stichtag 31.12.2019 um TEUR 1.918 auf TEUR 11.133 erhöht. Sie entfällt auf der Aktivseite zu 72,2 % auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und zu 14,3 % auf liquide Mittel.

Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe TEUR 172 (Vorjahr: TEUR 204) wurden planmäßig im Wesentlichen in den Bereichen EDV-Software, Geschäftsausstattung (EDV-Hardware) und Büroeinrichtung vorgenommen. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 4,1 %.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die ESE zieht für die interne Unternehmenssteuerung insbesondere folgende Kennzahlen heran: EBIT und Cash-Flow.

Das EBIT wird aus dem Jahresergebnis unter Hinzurechnung von Zinsaufwendungen und Ertragsteuern sowie nach Abzug von Zinserträgen ermittelt. Der Cash-Flow wird aus der Summe, die sich aus Jahresergebnis, Abschreibungen und gegebenenfalls Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen errechnet.

Das EBIT beträgt im Berichtsjahr TEUR 2.563 (Vorjahr: TEUR 1.773) Die Veränderung ist damit TEUR 790. Der Cash-Flow beträgt TEUR 1.849 und ist damit um TEUR 424 höher als im Vorjahr.

III. Prognosebericht

Die Projektanfragen aus den Branchen Automotive, Industry, Medizintechnik und Rail werden auch im laufenden Geschäftsjahr 2020 zunehmen. Wir erwarten in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie mit dem Thema "Elektromobilität" sowie der multimodalen Mobilität mit den hierzu notwendigen Querschnittstechnologien wie "Safety" und "Cybersecurity" auch in 2020 und den Folgejahren ein hochinteressantes Wachstums- und Entwicklungspotential für unser Unternehmen. Der Bereich Rail erwartet für die nächsten Jahre eine deutliche Nachfrage aus den diversen Projekten zur Modernisierung und zum Ausbau der Schienenwege.

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie der allgemeinen Prognosen werden wir nachhaltig an unserer Wachstumsstrategie festhalten. Wir stellen auch weiterhin an allen Standorten und für sämtliche Geschäftsbereiche hochqualifizierte Mitarbeiter ein. Das grundsätzlich positive Wirtschaftsklima wirkt auf eine steigende Nachfrage nach Entwicklungsdienstleistung. Die kundenseitige exzellente Beurteilung der bisherigen Zusammenarbeit mit der ESE und des Leistungsportfolios wirken positiv. Erhebliche in der Steuerung der Geschäftsaktivitäten zu berücksichtigende Einflüsse aus der externen Umwelt ergeben sich aus der Covid19-Pandemie. Die Entwicklung wird durch das Management der Gesellschaft kontinuierlich beobachtet und führt zu situationsadäquaten Maßnahmen.

Mit einem nach vorn gerichteten Blick geht die Geschäftsführung der ESE davon aus, dass bei weiterhin guten Rahmenbedingungen Umsätze und Ergebnisse sich positiv entwickeln. Für das Geschäftsjahr 2020 plant die Gesellschaft ein Umsatzwachstum von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Ergebnis rechnen wir mit einer moderaten Steigerung.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Ausgangssituation

Jedes in die Zukunft gerichtete unternehmerische Handeln bietet sowohl Chancen als auch Risiken. Zur erfolgreichen Steuerung eines Unternehmens ist es notwendig, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen, zu evaluieren und daraus wiederum Rückschlüsse auf das strategische und operative Handeln zu ziehen. Wichtig hierbei ist, die Wechselwirkungen zwischen Chance und Risiko zu beachten. So enthält das bewusste und kontrollierte Eingehen eines Risikos naturgemäß immer auch eine Chance. Aufgabe des Risiko- und Chancenmanagements bei der ESE ist es daher, die überschaubaren Risiken sowie die aussichtsreichen Chancen zu identifizieren und in ihren potenziellen Wirkungen gegeneinander abzuwägen.

Die Geschäftsführung der ESE überprüft fortlaufend die externen und internen Einflussfaktoren und wägt Chancen und Risiken für alle unternehmerisch relevanten Entscheidungen und Aktivitäten ab.

Die Wirksamkeit der zum Risiko-Controlling erforderlichen Prozesse und Kontrollinstrumente untersteht der laufenden Beobachtung der Geschäftsführung und ist als Kernprozess unseres Qualitäts- und Informationssicherheitsmanagements auch regelmäßig Gegenstand von externen Auditierungen. Wir entwickeln unsere Steuerungsinstrumente kontinuierlich fort.

In monatlichen Meetings erfolgen im erweiterten Management-Kreis die Berichte über relevante Projekte. Gegebenenfalls auftretende Störungen in den Projekten oder sich abzeichnende Risiken werden hier frühzeitig aufgedeckt, diskutiert und Steuerungsmaßnahmen zur Behebung eingeleitet.

Risikobetrachtung

Die Umsatzentwicklung der Gesellschaft ist stark abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung der Kunden der ESE aus der Automobil- und Railindustrie. Eine hohe Kundenzufriedenheit sowie zielgerichtet eingesetztes Expertenwissen bei hoher Ergebnisqualität führen zur Erweiterung bestehender und Gewinnung neuer Projekte. Einem möglichen Umsatzrisiko wird mit einer flexiblen Personalplanung entgegengewirkt.

Das Engagement in Branchen mit unterschiedlichen Konjunkturzyklen ermöglicht es, Schwankungen einzelner Branchen auszugleichen.

Besondere Liquiditäts- und Ausfallrisiken zeichnen sich nicht ab. Im Rahmen der täglich erfolgenden Liquiditätskontrolle wird diese überwacht und fortgeschrieben. Es wird ein aktives Forderungsmanagement betrieben.

Steuerliche Risiken sind weder anhängig noch angedroht. Von einem anhängigen Gerichts- oder Schiedsverfahren ist keine Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung zu erwarten.

Mitarbeiter sind einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren. Die Förderung von Mitarbeitern in Kombination mit Führungsgrundsätzen reduziert das Risiko der Personalfluktuation und sichert den hohen Qualifikationsstandard der Mitarbeiter.

Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar. Vor dem Hintergrund der Covid19-Pandemie haben wir insbesondere unser Informationssicherheitsmanagementsystem im Bereich der Notfallplanung (hier insbesondere Pandemie) geschärft, um die Arbeitsfähigkeit unseres Unternehmens auch in dieser Situation sicherzustellen. Die Risikobetrachtung der Gesellschaft umfasst auch mitigierende Maßnahmen, die situationsadäquat ergriffen werden. Dies umfasst neben der Nutzung arbeitsmarktpolitischer Instrumente wie Kurzarbeit, auch bereits etablierte Maßnahmen im Unternehmen wie mobile Working, Nutzung von Gleitzeitkonten sowie Inanspruchnahme von Urlaub. Das Management der Gesellschaft überwacht die Situation täglich und steuert das Unternehmen entsprechend.

Chancenbericht

Die Aussichten für den Zielmarkt der ESE werden insgesamt und langfristig als gut beurteilt. Einen starken Nachfrageanstieg erwartet die ESE bei Themen rund um Big Data Analytics, Cybersecurity, agiles Software Engineering sowie Anwendungen auf Basis der Künstlichen Intelligenz (KI).

Die Domänen- und Methodenkompetenz der ESE wird von ihren Kunden sehr positiv bewertet und daher nachgefragt.

Für die ESE haben die langfristige Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen, eine hohe Motivation und eine positive Unternehmenskultur große Bedeutung. Wesentliche Voraussetzung für ein gutes Klima im Unternehmen ist der praktizierte Führungsstil. Das Management des Unternehmens lebt die in der Unternehmensphilosophie verankerten Grundwerte vor und schafft ein offenes Klima des wechselseitigen Vertrauens. Kurze Kommunikationswege gehören ebenso dazu wie der offene Austausch zwischen den Unternehmensbereichen, Lokationen und Hierarchieebenen.

Die Auseinandersetzung mit dem Fachkräftemangel stellt für die ESE eine Herausforderung dar. Das ESE Recruiting und die ESE Academy sind im zunehmend härter werdenden Wettbewerb um zukünftige Mitarbeiter wichtige Bausteine.

Gesamtaussage

Die gute Auslastungslage, die positiven Lieferantenbewertungen der Konzernkunden der ESE und die konsequente Ausrichtung von Recruitment und Weiterbildung an den Bedarfen der Kunden lässt erwarten, dass die Chancen die Risiken bei weitem übertreffen und das Geschäftsjahr 2020 erneut ein erfolgreiches wachstumorientiertes Geschäftsjahr für die ESE sein wird.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen das aktive Management der Forderungen, der Verbindlichkeiten und der Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informiert sich die ESE vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung grundsätzlich - oder bei Bedarf - über die Bonität der Kunden.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen und Beteiligungen

Die Niederlassung in Hildesheim konzentriert sich auf das Geschäft mit namhaften Kunden des Automotive Sektors. Die Nachfrage im Geschäftsjahr 2019 war gut, die Chancen konnten aufgrund der sehr speziellen Aufgabenstellungen nicht vollständig abgedeckt werden. Der Geschäftsverlauf war insgesamt gut.

Die Niederlassung in Hennigsdorf hat sich im Markt positiv entwickelt und bedient aktuell im Wesentlichen den Rail Sektor. Weiterhin betreut die Niederlassung eine Reihe mittelständischer Kunden im Berliner Großraum. Auslastung und Umsatz waren im Geschäftsjahr 2019 gut.

Die Niederlassung in Frankfurt ist mit dem neuen Geschäftsfeld "Consulting Rail & Industry" bei einem neuen Konzernkunden im Rail-Bereich erfolgreich tätig und wächst besonders im Bereich Data Analytics.

Die Niederlassung in Erlangen entwickelt sich im Geschäftsfeld Consulting Rail, Automotive und Industry positiv. Der in der Region besondere Personalmarkt nimmt Einfluss auf das Wachstum der Niederlassung.

Die Niederlassung in Wolfsburg ist eines der Zentren für den Bereich Automotive und Mobility mit sehr positiver Entwicklung.

Die Niederlassung in Hannover entwickelt sich zu einem Geschäftsbereich für Professional IT und Services.

 

Braunschweig, den 03. März 2020

gez. Klaus Janz

gez. Dr.-Ing. habil. Lars Schnieder

gez. Clemens Seifert

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 459.196,00 476.907,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 52.495,00 35.138,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 52.495,00 35.138,00
II. Sachanlagen 406.701,00 441.769,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 83.831,00 86.879,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 322.870,00 354.890,00
B. Umlaufvermögen 10.622.514,56 8.723.916,87
I. Vorräte 911.506,88 883.198,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.117.494,29 6.628.166,57
1. sonstige Vermögensgegenstände 8.117.494,29 6.628.166,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.593.513,39 1.212.552,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 51.629,35 14.490,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.133.339,91 9.215.313,87

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 5.796.332,78 5.118.001,65
I. gezeichnetes Kapital 78.000,00 78.000,00
II. Bilanzgewinn 5.718.332,78 5.040.001,65
B. Rückstellungen 2.894.789,83 2.698.889,20
C. Verbindlichkeiten 2.442.217,30 1.398.423,02
1. sonstige Verbindlichkeiten 2.442.217,30 1.398.423,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.442.217,30 1.398.423,02
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.133.339,91 9.215.313,87

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 26.568.893,01 24.450.692,02
2. Personalaufwand 21.295.744,74 20.087.732,83
a) Löhne und Gehälter 17.984.849,26 16.985.794,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.310.895,48 3.101.938,20
davon für Altersversorgung 98.221,03 115.001,11
3. Abschreibungen 189.365,25 210.219,72
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 189.365,25 210.219,72
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.517.491,40 2.376.443,53
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 1.264,72 283,18
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 633,26 498,77
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 85.818,57 80.189,53
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 749.314,18 579.150,73
8. Ergebnis nach Steuern 1.731.792,13 1.117.454,45
9. sonstige Steuern 3.461,00 3.043,00
10. Jahresüberschuss 1.728.331,13 1.114.411,45

Ergebnisverwendung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
10. Jahresüberschuss 1.728.331,13 1.114.411,45
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.040.001,65 4.375.590,20
12. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 1.050.000,00 450.000,00
13. Bilanzgewinn 5.718.332,78 5.040.001,65

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

ESE Engineering und Software-Entwicklung GmbH, Braunschweig

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die ESE Engineering und Software-Entwicklung GmbH hat ihren Sitz in Braunschweig. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Braunschweig unter der Handelsregisternummer HRB 5288 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach dem Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden mit den Herstellungskosten, die neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten sowie Abschreibungen enthalten, oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet.

Der Ansatz liquider Mittel erfolgt zu Nominalwerten.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck und unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode: Projected Unit Credit Method) angesetzt. Die Abzinsung erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Ausweis von Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes erfolgt im Finanzergebnis. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Rechnungszins: 2,82 %

Einkommenstrend: 0,00 %

Rententrend: 2,00 %

Fluktuation: 0,00 %.

Aus der Abzinsung der Altersvorsorgeverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 88.802. Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Bei der Bewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger war das Anschaffungskosten- und Realisationsprinzip nicht anzuwenden.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Eigenkapital

In den Bilanzgewinn wurde ein vorhandener Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 5.040 (Vorjahr: TEUR 4.376) einbezogen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen in Höhe von EUR 693.166,00 wurden zum Bilanzstichtag gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von 412.404,00 verrechnet, welcher den Anschaffungskosten entspricht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen waren zu bilden für Personalverpflichtungen (TEUR 2.118), Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 101), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 20), eine noch ausstehende Bonuszahlung an einen Kunden (TEUR 17), Archivierungskosten (TEUR 15), sowie noch ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 203).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind frei von Pfandrechten oder ähnlichen Rechten.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 bzw. 5 Jahren sind nicht vorhanden.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2019 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einem Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 1.786 sowie aus Leasingverträgen für Fahrzeuge in Höhe von insgesamt TEUR 110.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 19.012,00 (Vorjahr: EUR 29.784,00). Im Zusammenhang mit der Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen und dem Deckungsvermögen wurden im Geschäftsjahr 2019 Zinserträge in Höhe von EUR 15.469,87 mit Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 19.012,00 verrechnet.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Arbeitnehmer

Im Durchschnitt des Geschäftsjahrs 2019 wurden 307 (Vorjahr: 278) Arbeitnehmer beschäftigt.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der ESE Engineering und Software-Entwicklung GmbH, Braunschweig, sind bestellt:

- Herr Klaus Janz, Geschäftsführer, Hildesheim,

- Herr Clemens Seifert, Geschäftsführer, Braunschweig und

- Herr Dr. Lars Schnieder, Geschäftsführer, Braunschweig (ab 01. Januar 2020).

Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.718.332,78 als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Braunschweig, den 03. März 2020

gez. Klaus Janz

gez. Dr.-Ing. habil. Lars Schnieder

gez. Clemens Seifert

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 333.346,55 45.304,82 0,00 0,00 0,00 378.651,37
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 333.346,55 45.304,82 0,00 0,00 0,00 378.651,37
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 101.185,20 0,00 0,00 0,00 0,00 101.185,20
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 990.509,62 126.577,43 0,00 133.782,09 0,00 983.304,96
Summe Sachanlagen 1.091.694,82 126.577,43 0,00 133.782,09 0,00 1.084.490,16
Summe Anlagevermögen 1.425.041,37 171.882,25 0,00 133.782,09 0,00 1.463.141,53
kumulierte Abschreibungen 01.01.2019
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 298.208,55 27.947,82 0,00 0,00 0,00 326.156,37
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 298.208,55 27.947,82 0,00 0,00 0,00 326.156,37
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.306,20 3.048,00 0,00 0,00 0,00 17.354,20
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 635.619,62 158.369,43 0,00 133.554,09 0,00 660.434,96
Summe Sachanlagen 649.925,82 161.417,43 0,00 133.554,09 0,00 677.789,16
Summe Anlagevermögen 948.134,37 189.365,25 0,00 133.554,09 0,00 1.003.945,53
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2019
EUR
Buchwert 31.12.2018
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 52.495,00 35.138,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 52.495,00 35.138,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 83.831,00 86.879,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 322.870,00 354.890,00
Summe Sachanlagen 0,00 406.701,00 441.769,00
Summe Anlagevermögen 0,00 459.196,00 476.907,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2020 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ESE Engineering und Software-Entwicklung GmbH, Braunschweig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ESE Engineering und Software-Entwicklung GmbH, Braunschweig, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ESE Engineering und Software-Entwicklung GmbH, Braunschweig, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

1. entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 und

2. vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

1. identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

2. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

3. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

4. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

5. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

6. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

7. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Helmstedt, 17. März 2020

Treuhand Ostfalen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Küstermann, Wirtschaftsprüfer

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