viastore Intralogistics Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anton Borovac seit 5.6.2024 | Prokura |
Dominic Daly seit 7.11.2023 | Geschäftsführer |
Thomas Hibinger seit 26.5.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Toyota Industries Europe AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
viastore SYSTEMS GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 1. April 2023 bis 31. März 2024Grundlagen des Unternehmens1.1 Geschäftsmodell Der Kern der Geschäftstätigkeit der viastore SYSTEMS GmbH liegt in der Beratung, Planung, Implementierung und Optimierung von Intralogistik-Lösungen. Wir sind ein internationaler Anbieter von Intralogistik-Systemen, Intralogistik-Software und Intralogistik- Services. viastore SYSTEMS GmbH bietet als Generalunternehmer Prozess-Know-how, modernste Anlagen-Technik und mit viadat und SAP zwei führende Software-Lösungen für vernetzte und automatisierte Materialflüsse. 1.2 Forschung und Entwicklung Die viastore SYSTEMS GmbH stellt jährlich einen detaillierten Entwicklungsplan auf, der sich an den Marktanforderungen orientiert und in gemeinsamen Gesprächen mit Kunden gezielt definiert wird. Wichtiger Bestandteil dieses Entwicklungsplans sind Weiterentwicklungen und Verbesserungen von Produkten und Systemen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Entwicklung ist die Verbesserung unserer Lösungen und Prozesse, um den Kunden speziell im Systemgeschäft eine qualitativ herausragende Leistung zu garantieren und sich damit gegenüber dem Wettbewerb abzugrenzen. Im Bereich der Neuentwicklungen werden ständig Trends geprüft, mit denen wir unseren Kunden einen Nutzen bieten können. Dazu zählen zum Beispiel die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Regalbediengeräte und Fördertechnik-Systeme, die Integration von Robotik und Handlings Systemen im Bereich der Arbeitsplätze sowie die Integration von frei fahrenden Systemen, mit denen innerbetriebliche Transportaufgaben automatisiert werden können. Die Weiterentwicklung der für das Systemgeschäft essenziell wichtigen Lagerverwaltungs-Software und der Materialfluss-Steuerung wird in der viastore SOFTWARE GmbH durchgeführt. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Im Kalenderjahr 2023 sank die preisbereinigte Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 0,6%. Während im ersten Halbjahr die Produktion aufgrund der hohen Auftragspuffer leicht zulegen konnte, entwickelte sich diese im zweiten Halbjahr rückläufig. Im vierten Quartal 2023 lag die preisbereinigte Produktion sogar um 4,9% unter dem vergleichbaren Vorjahresniveau. Im Januar 2024 lag die Auslastung noch bei 85,2% und damit unter dem Wert des mehrjährigen Mittelwerts (86,1%). 1 Deutlich rückläufig entwickelte sich der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau. Im Kalenderjahr 2023 ging der reale Auftragseingang um 12% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum zurück. Diese negative Entwicklung setzte sich im Januar und Februar des Jahres 2024 fort, in denen jeweils ein zweistelliges Minus in Höhe von rund 10% gegenüber dem Vorjahr verzeichnet wurde. 2 Positiver entwickelte sich dagegen im Kalenderjahr 2023 das Produktionsvolumen der deutschen Fördertechnik und Intralogistikbranche. Mit rund 27 Mio. EUR gem. aktueller Schätzung lag das Produktionsniveau um rund 9% über dem Wert des Vorjahres. Ursächlich hierfür ist vor allem das starke Auslandsgeschäft, das im Vergleich zum Vorjahr um rund 22% angestiegen ist. Wichtigster Handelspartner bleibt die USA; hier legten die Exporte um 28% auf 2,7 Milliarden EUR zu. Auch der europäische Binnenmarkt trug mit einem Wachstum von 8% wesentlich zu der positiven Entwicklung bei. 3 2.2. Geschäftsverlauf Beim Umsatz erreichte die viastore SYSTEMS GmbH mit 121,9 Mio. EUR (2023: 8,9 Mio. EUR) ein vergleichsweise hohes Niveau und entsprach dabei den im Vorjahr konstatierten Erwartungen von 120 bis 140 Mio. Euro. Hierzu trug insbesondere das Geschäft mit Neuanlagen (77.296 Mio. EUR) und Retrofit (10.559 Mio. EUR) bei. Aber auch das Service Geschäft entwickelte sich mit 32.777 Mio. EUR auf einem hohen Niveau. Das Ergebnis nach Steuern lag im Berichtsjahr bei 5,8 Mio. EUR (2023: -0,3 Mio. EUR). Das Ergebnis ist unter anderem positiv durch Einmaleffekte im Zusammenhang mit Zahlungen von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beeinflusst, die in Vorperioden wertberichtigt wurden, beeinflusst. Im Gegenzug hat die Gesellschaft aufgrund des hohen Umsatzvolumens mehrere Rückstellungen für mögliche Gewährleistungsrisiken gebildet, um möglichen Risiken Rechnung zu tragen. Der Auftragseingang betrug im Berichtsjahr 71,8 Mio. EUR und lag damit deutlich unter den Erwartungen. Ursächlich hierfür ist eine weiterhin spürbare Zurückhaltung bei der Auftragsvergabe von Großprojekten, die u.a. auf die allgemeine Konjunkturlage und dem hohen Zinsniveau zurückzuführen ist. 2.3. Produkt- und Sortimentsentwicklung Um viastore-Kunden state-of-the-art Lösungen anbieten zu können, aktualisieren und erweitern wir stetig unser Produktportfolio. 2.4. Absatz- und Beschaffungspolitik Es gab im Berichtsjahr keine nennenswerten Änderungen in der Absatz- und Beschaffungspolitik. 2.5. Investition und Finanzierung Im Berichtsjahr wurden Investitionen i.H.v. 1.200 TEUR (2023: 71 TEUR) im Bereich Anlagevermögen getätigt, im Wesentlichen für Büro- und Geschäftsausstattung (764 TEUR). Die viastore SYSTEMS GmbH hat keinen Finanzierungsbedarf und finanziert sich ausschließlich aus Eigenmitteln. 2.6. Personal Der Mitarbeiterbestand der viastore SYSTEMS GmbH hat sich stichtagsbezogen im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Das Unternehmen beschäftigte zum 31.03.2024 298 Mitarbeiter. Hiervon waren 278 in Vollzeit und 15 in Teilzeit tätig. Weitere 5 befanden sich in beruflicher Ausbildung. Die Mitarbeiter nehmen an regelmäßigen Schulungsangeboten teil und werden zudem individuell und bedarfsgerecht gefördert und weiterentwickelt. 2.7. Besondere Ereignisse Im Vorjahr wurde ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der viastore SYSTEMS GmbH und der viastore Intralogistics Holding GmbH vereinbart. 2.8. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.8.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr 2024 auf 71,6 Mio. Euro gegenüber dem Vergleichswert von 72,9 Mio. Euro im Vorjahr leicht verringert. Das Anlagevermögen beträgt 5,7 Prozent der Bilanzsumme. Die Kundenforderungen nahmen um rund 3,1 Mio. Euro zu, was auf gesteigerte Umsätze zurückzuführen ist. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen lagen mit 12,6 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahresniveau. Das Eigenkapital beträgt 13,7 Mio. Euro (2023: 13,7 Mio. Euro) und entspricht einem Anteil von 19,1 Prozent der Bilanzsumme. Bedingt durch die Struktur des Projektgeschäfts schwanken die erhaltenen Anzahlungen jährlich. Sie lagen zum Stichtag bei insgesamt 35,7 Mio. Euro (Vorjahr 62,2 Mio. Euro), von denen 17,6 Mio. Euro von den Vorräten abgesetzt wurden. Die Lieferantenverbindlichkeiten beliefen sich auf 10,2 Mio. Euro und damit 5,8 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau. Die Summe der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen liegt mit 7,8 Mio. Euro um 0,1 Mio. Euro über dem Vorjahr. Es wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. 2.8.2. Finanzlage Die liquiden Mittel einschließlich der Wertpapiere des Umlaufvermögens beliefen sich auf 15,2 Mio. Euro (2023: 33,5 Mio. Euro). Kreditlinien bei Banken wurden nicht beansprucht. 2.8.3. Ertragslage Die viastore SYSTEMS GmbH hat im Geschäftsjahr 2024 (Januar bis März) einen Umsatz von 121,9 Mio. Euro (2023: 8,9 Mio. Euro) erwirtschaftet und einen Auftragseingang von 71,8 Mio. Euro (2023: 17,8 Mio.). Der Gesamtumsatz wird stark beeinflusst durch den jeweiligen Fertigstellungsgrad der Systemprojekte. Terminverschiebungen, zum Beispiel durch bauseitige Verzögerungen, können im Einzelfall dazu führen, dass auch größere Systemanlagen erst im folgenden Wirtschaftsjahr komplett fertig gestellt und damit fakturiert werden. Das Geschäftsjahr 2023 umfasste nur 3 Monate; daher ist ein Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 nur schwer möglich. Die Gesamtleistung lag im Jahr 2024 bei 122,2 Mio. Euro Der Materialeinsatz betrug 65,8 Mio. Euro (2023: 5,6 Mio. Euro), die Materialeinsatzquote liegt dementsprechend bei 53,9 % und damit deutlich über dem Niveau des Vorjahres (2023: 37,3 %). Der Personalaufwand lag bei 24,9 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres (2023: 5,9 Mio. Euro). Die Abschreibungen lagen mit 1,5 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres (2023: 0,4 Mio. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 23,0 Mio. Euro (2023: 3,6 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) beträgt 8,4 Mio. Euro (2023: 0,1 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt bei 6,9 Mio. Euro (2023: -0,2 Mio. Euro) und entspricht damit der Prognose vom Vorjahr, die auf einen mittleren einstelligen Betrag abzielte. Nach Ertragssteueraufwand verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von 5,8 Mio. Euro (2023: Jahresfehlbetrag 0,3 Mio. Euro), welcher im Rahmen eines Ergebnisabführungsvertrages, von der viastore Intralogistics Holding GmbH getragen wird. 2.8.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die für die Gesellschaft wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Die Entwicklung dieser wurde unter Punkt 2.8.3 Ertragslage bereits erläutert.
2.8.5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen der Qualitäts- und Leistungsmessung kommen auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zum Einsatz. Dabei werden die Bereiche Kundenzufriedenheit und Qualität genauso erfasst wie die Auslastung einzelner Bereiche. Nichtfinanzielle Indikatoren werden nicht zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung und PrognoseberichtRisiken bestehen wie in den Vorjahren in einer schwer vorhersehbaren Entwicklung der globalen Wirtschaftslage. Daneben gibt es im Anlagenbau und Projektgeschäft Risiken aus der Abwicklung von Aufträgen. Hier minimieren wir terminliche, kaufmännische und technische Risiken durch unsere fortlaufende, standardisierte Risikobewertung, die wir bereits vor der Auftragsannahme durchführen. Den im Projektverlauf auftretenden Risiken begegnen wir frühzeitig. Zusätzlich gibt eine fortlaufende Kalkulation Aufschluss über die kalkulierten Renditen der im Jahresverlauf abgeschlossenen Aufträge. Die Auswirkungen eines konkreten Auftrags auf die Gesamtkalkulation werden damit sofort ersichtlich. Zur Absicherung bestehender Bankguthaben sowie zukünftiger Forderungen in Fremdwährungen schließt die Gesellschaft bei Bedarf Devisentermingeschäfte zur Vermeidung von Wechselkursrisiken ab. Dem Risiko der Vorfinanzierung von Projekten steuern wir vertragsrechtlich entgegen, indem die Kunden Abschlagszahlungen entsprechend dem Fertigungsfortschritt leisten. Voraussichtliche Entwicklung Langfristig ist die viastore SYSTEMS GmbH auf ein kontinuierliches und nachhaltiges Wachstum in den Geschäftsbereichen Systeme, Software und Services ausgerichtet. Gemeinsam mit dem Eigentümer TOYOTA Industries Corporation (TICO) wird viastore den eingeschlagenen strategischen Kurs weiter konsequent fortsetzen. Dadurch erschließt sich für viastore der Zugang zum Kundenportfolio einer global führenden Maschinenbaugruppe und langfristige Wachstumsperspektiven, zum anderen zu weiteren innovativen Technologien mit hohem Nutzen für die viastore-Kunden. Die Nachfrage nach automatisierten Intralogistik- und damit einhergehenden Software-Lösungen wird langfristig weiter zunehmen. Aufgrund des deutlich angestiegenen Zinsniveaus und konjunkturellen Unsicherheiten vor allem im Kernmarkt Deutschland hat sich der Auftragseingang im Berichtsjahr schwach entwickelt. Dies wird sich konsequenterweise negativ auf die Umsatzentwicklung im kommenden Berichtsjahr auswirken. Beim Auftragseingang gehen wir im Berichtsjahr von einer Bodenbildung aus und erwarten für das folgende Geschäftsjahr eine Erholung. Für das Geschäftsjahr 2025 (April 2024 bis März 2025) gehen wir von einem Auftragseingang in der Bandbreite 100 bis 120 Mio. Euro aus. Das Umsatzvolumen beläuft sich aus heutiger Sicht in einer Bandbreite von 90 bis 100 Mio. Euro und einem entsprechenden EBIT im mittleren einstelligen Bereich.
Stuttgart, 26.06.2024 viastore SYSTEMS GmbH Geschäftsführung Thomas Hibinger Dominic Ryan Daly
1 VDMA: Deutschland Prognosereport Maschinenbau,
April 2024, S. 1
Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024A. RechnungslegungsgrundsätzeBei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der viastore SYSTEMS GmbH, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart, HRB 17335), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Vermerke und Erläuterungen in den Anhang übernommen und auf den Ausweis von Leerposten verzichtet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von in der Regel vier Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/ Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen 3 und 18 Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Seit 1. Januar 2018 werden geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert bis EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Soweit der nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Grundlage für die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen Kosten. Die Herstellungskosten enthalten Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie Sondereinzelkosten der Fertigung (z. B. Werkzeugkosten). In allen Fällen wurde verlustfrei unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 0,0 % bei den Entgelten und von 1,75 % bei den Renten ausgegangen. Eine Fluktuationsrate wurde bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,78 %. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,83 % (i. V. 1,78 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. März 2024 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 9.526 (Unterschiedsbetrag). Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennwert ausgewiesen. Soweit sie die unfertigen Leistungen betreffen, werden sie offen von diesen abgesetzt. Der Ausweis erfolgt netto. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAm 10. Januar 2023 wurde das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember, auf den Zeitraum 1. April bis 31. März geändert. Bei den Vorjahresvergleichszahlen ist dies zu berücksichtigen. I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 12.599 (i. V. TEUR 1.214) ausgewiesen. Unter den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden Forderungen aus einem gegebenen kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 9.619 (i. V. TEUR 0) ausgewiesen. Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr ausgewiesen. 3. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Eigenkapital Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 9.526. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 2.558; i. V. TEUR 1.622), Gewährleistungen (TEUR 3.442; i. V.TEUR 1.418), Nachlaufkosten abgerechneter Aufträge (TEUR 300; i. V. TEUR 724) sowie Wartungskosten (TEUR 46; i. V. TEUR 43) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 303; i. V. TEUR 262). 6. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben bzw. hatten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.557 (i. V. TEUR 0) ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
II. Gewinn- und Verlustrechnung 7. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Dabei wurden 63 % der Umsätze im Bereich Neuanlagen (TEUR 77.296), 27 % im Bereich Service (TEUR 32.777), 9 % im Bereich Modernisierung (TEUR 10.559) und 1 % in sonstigen Bereichen (TEUR 1.074) erzielt. 8. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 8.427 (i.V. TEUR 169) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus realisierten Währungsgewinnen aus Altforderungen (TEUR 592; i. V. TEUR 0) und aus dem Geldeingang von wertberichtigten Forderungen (TEUR 6.181; i. V. TEUR 0). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 999 (i. V. TEUR 13) enthalten. 9. Aufwendungen für die Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung" sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 650 (i. V. TEUR 105) enthalten. 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.519 (i. V. TEUR 85) enthalten, die im Wesentlichen aus Währungsdifferenzen aus Begleichung von Altforderungen (i. V. insbesondere aus zugesicherten Gutschriften) resultieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 405 (i. V. TEUR 19). 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 89 (i. V. TEUR 50) enthalten, die Vorjahre betreffen. 12. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit TEUR 41 (i. V. TEUR 10) verbundene Unternehmen. C. Sonstige Angaben1. Personal Im Jahresdurchschnitt betrug die Zahl der Beschäftigten 265 Arbeitnehmer. Hiervon waren 248 in Vollzeit und 15 in Teilzeit tätig. Weitere 2 befinden sich in beruflicher Ausbildung. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 5.042; i V. TEUR 6.529), aus langfristigen Wartungs- und Instandhaltungsverträgen (TEUR 39; i. V. TEUR 191) sowie aus Dienstleistungsverträgen (TEUR 4.153; i. V. TEUR 3.513, davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 3.750; i. V. TEUR 3.000). 3. Organ der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. 4. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Angaben zum Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB sind im befreienden Konzernabschluss der Toyota Industries Europe AB, Mjölby, Schweden, enthalten. 5. Konzernabschluss Die viastore SYSTEMS GmbH, Stuttgart, ist ein Tochterunternehmen der viastore Intralogistics Holding GmbH, Stuttgart. Diese wird wiederum in den befreienden Konzernabschluss der Toyota Industries Euro-pe AB, Mjölby, Schweden, einbezogen. Den grössten Konsolidierungskreis stellt die Toyota Industries Corporation, Kariya, Aichi, Japan, dar. Nachtragsbericht Mit Wirkung zum 1.4.2024 hat die viastore SYSTEMS GmbH sämtliche immateriellen Vermögensgegenstände des Geschäftsbereichs LSI (Logistic Solutions Integration) von der Toyota Material Handling Logistic Solutions AB, Göteborg (Schweden) zum Kaufpreis von 1,6 Mio. EUR übernommen. Durch diesen Schritt sollen Kompetenzen und Ressourcen im Bereich Automatisierung und Integration von Logistikprozessen innerhalb der TOYOTA Industries Corporation (TICO) weiter gebündelt werden. Ebenfalls mit Wirkung zum 1.4.2024 erfolgte gemäß §§ 2 Nr. 1, 4 ff., 46 ff. Umwandlungsgesetz (UmwG) die Verschmelzung der Buck Engineering GmbH, Weingarten, auf die viastore SYSTEMS GmbH. Gegenstand der Gesellschaft ist die Beratung, Planung, Projektierung, Fertigung und Montage von Schalt- und Steuerungsanlagen, vornehmlich im SPS- Bereich sowie Datennetze. Die Buck Engineering GmbH ist eine 100% Tochtergesellschaft der viastore Intralogistik Holding GmbH. Zum 31.3.204 hat die Gesellschaft 21 Mitarbeiter. Die Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister ist zum 31.5.2024 vorgesehen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich seit Ende des Geschäftsjahres zum 31. März 2014 nicht ereignet.
Stuttgart, 26.06.2024 viastore SYSTEMS GmbH Geschäftsführung Thomas Hibinger Dominic Rayn Daly Anlagenspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die viastore Systems GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der viastore Systems GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der viastore Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 26. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christian Landau, Wirtschaftsprüfer ppa. Bernd Adamaszek, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde am 30. Juli 2024 festgestellt. |
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