Albach-Maschinenbau GmbHLiquidiert

85088 Vohburg an der Donau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 4021
Vorher
Albach-Verwaltungs GmbH
Eingetragen
23.3.2006
Branche
Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen MaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Maschinenbau, Landmaschinenhandel und die damit verbundenen Tätigkeiten

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Michael Bachmaier
seit 23.3.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Albach-Maschinenbau GmbH

(vormals: Albach-Verwaltungs GmbH)

Vohburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Albach Maschinenbau GmbH (früher: Albach Verwaltungs GmbH) wurde am 10.02.2006 gegründet und hat ihren Sitz in Vohburg.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2017 aus folgenden Gründen verändert:

Die Albach Maschinenbau GmbH & Co. KG wurde im Rahmen einer stufenweisen Einbringung mit finaler Anwachsung in die Albach Verwaltungs GmbH eingebracht mit anschließender Umbenennung in die Albach Maschinenbau GmbH. Die Albach Maschinenbau GmbH ist damit im Jahr 2017 zur Rechtsnachfolgerin der Albach Maschinenbau GmbH & Co. KG geworden.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Albach Maschinenbau GmbH liegt im Maschinenbau, insbesondere in der Fertigung von selbstfahrenden Hackern.

Wesentliche Standorte sind: Vohburg-Menning und Langquaid

Geschäftsverlauf

Die Albach Maschinenbau GmbH ist mittelbar von der Entwicklung und dem wirtschaftlichen Umfeld der einzelnen Regionen abhängig.

Weltwirtschaftliches Umfeld

Ingesamt bleibt das weltwirtschaftliche Umfeld weiter unsicher. Die Weltwirtschaft hat zu Beginn des Jahres 2018 weiter an Schwung verloren. Gleichwohl geht man aber beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung davon aus, dass der Aufschwung global erhalten und stabil bleibt, wenngleich sich das Tempo im Vergleich zum Vorjahr verlangsamen wird. Die Verlangsamung ist der aktuellen Unsicherheit im Bezug auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Verschlechterung des Kapitalmarktumfelds bei einigen Schwellenländern geschuldet. Prognosen gehen aber aktuell von einem Produktionswachstum in 2018 von 4,1% aus.

Quelle: DIW Wochebericht Nr. 24/2018, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

Deutsche und Europäische Konjunktur

Im Euroraum herrscht nach wie vor ein ausgesprochen hohes Wachstumstempo. Im Jahr 2017 und im Jahr 2018 geht der Sachverständigenrat davon aus, dass das BIP ca. einen Prozentpunkt schneller wächst als das geschätzt Produktionspotenzial. Für 2018 erwartet der Sachverständigenrat daher erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise wieder eine positive Produktionslücke.

Daher geht der Sachverständigenrat auch von einer Zunahme des realen BIPs von 2,0% für 2017 und 2,2% für 2018 aus.

Quelle: Sachverständigenrat Jahresgutachten 2017/2018, Statistisches Bundesamt

Konjunkturelle Aussichten

Die globale Expansion steht weiterhin auf einem breiten Fundament. Allerdings hat sich das globale BIP Wachstum in den ersten drei Montan 2018 abgeschwächt. Insgesamt soll das BIP Wachstum 2018 wie auch 2019 ca. 4% erreichen. Der Anstieg wird vor allem durch das starke Wachstum in den USA, Indien und einigen Rohstoffreichen Ländern getrieben.

In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften tragen neben einem kräftigen Beschäftigungswachstum auch die Erholung der Investitionstätigkeit zum Wachstum des BIPs bei. Gefördert wird die konjunkturelle Lage in diesem und im nächsten Jahr auch durch die Lockerung der Fiskalpolitik in den USA. Die sich abzeichnende Zinswende in den USA stellt aber für die Zukunft auch einen Unsicherheitsfaktor dar. So könnten höhere Zinssätze in den USA zu einer Aufwertung des Dollars und aufgrund des herrschenden Zinsgefälles zu Spannungen auf den Finanzmärkten führen.

Unterschiedlich ist dagegen die Entwicklung in den Schwellenländern, wobei sich auch hier in Summe solide Wachstumsaussichten ergeben. Für China ist eine Verlangsamung des Wachstums auf unter 6,5% im Jahr 2019 zu erwarten, wohingegen in anderen Regionen Asien's (z.B. Indonesien) ein starkes Wachstum durch Infrastrukturmaßnahmen zu erwarten ist.

Quelle: OECD Wirtschaftsausblick, Ausgabe 2018/1, OECD

Auch das ifo Institut spricht weiterhin von einem stabilen weltwirtschaftlichen Aufschwung. So hat das reale Bruttoinlandsprodukt weltweit im letzten Quartal 2017 und im ersten Quartal 2018 weiter zugelegt (Q4/2017: 0,8% und Q1/2018: 0,7%). Das ifo Institut geht aber davon aus, dass die Dynamik des Aufschwungs im Vergleich zum Vorjahr abnehmen wird. Dies liegt zum einen an einer allmählichen Überauslastung der Produktionskapazitäten und einer gewissen Unsicherheit auf weitere protektionistische Maßnahmen der USA.

Im Bezug auf die deutsche Wirtschaft ist die Entwicklung zweigeteilt. Hat auf der einen Seite die exportorientierte Industrie deutliche Rückgänge im Wachstum hinnehmen müssen, so sind auf der anderen Seite die Konsumausgaben und Bauinvestitionen im Inland deutlich angestiegen. Insgesamt geht das ifo Institut aber davon aus, dass sich die gesamtwirtschaftliche Produktion im Jahr 2018 positiv entwickeln wird und um insgesamt 1,4% wachsen wird. Für die Jahre 2018 und 2019 geht das ifo Institut von einer Steigerung von jeweils ca . 1,8% des realen BIPs aus.

Auch die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland wird weiter positiv wenn auch etwas verlangsamt sein. Das ifo Institut rechnet für 2018 mit einem Absinken der Arbeitslostenquote auf 5,2% und für 2019 mit einem weiteren Absinken auf 4,9%.

Insgesamt nehmen die Abwärtsrisiken weiter zu. Diese Risiken sind zum einen der drohende Handelsstreit zwischen der europäischen Union und den USA, die zunehmenden Probleme bei der Besetzung von Arbeitsplätzen und der Anstieg des Ölpreises seit Anfang 2018.

Quelle: ifo Konjunkturprognose Sommer 2018, ifo Institut

Entwicklung der Branche

Die Stimmung der Maschinenbau-Industrie ist auch im aktuellen Jahr positiv. So hat der Branchenverband VDMA seine Prognose für 2018 von drei auf fünf Prozent erhöht. Da der deutsche Maschinebau stark vom Export abhängig ist, erwartet die Branche ein auf mehreren Säulen basiertes Wachstum.

Im Bezug auf die USA sollen sich die Exporte sehr positiv entwickeln, da die amerikanische Steuerreform den Unternehmen deutlich verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten bietet. Es besteht aber die Gefahr, dass die erwartete Steigerung durch den aktuellen Handelskonflikt zwischen der Europäischen Union und den USA stark beeinträchtigt/abgeschwächt wird. Die konkreten Folgen des Konflikts sind für die Branche im Moment noch nicht abschätzbar.

Auch die Exporte innerhalb der Europäischen Union werden nach Einschätzung des VDMA weiter zunehmen. Lediglich die Geschäfte mit Großbritannien gehen aufgrund des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union aktuell zurück.

Für ein weiteres konstantes Wachstum der Exporte in die Europäische Union ist es aber erforderlich, dass innerhalb der Europäischen Union weiterhin offene Grenzen bestehen und kein Protektionismus zwischen den einzelnen Mitgliedsstatten entsteht.

Quelle: Stellungnahe VDMA im Rahmen der Hannover Messe am 23.04.2018

Einschätzung der Unternehmensleitung

Die Geschäftsentwicklung der Albach Maschinenbau GmbH war insgesamt zufriedenstellend.

Der erzielte Umsatz entspricht in etwa dem Umsatz des Vorjahres.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Albach Maschinenbau GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2017 insgesamt positiv entwickelt.

1. Ertragslage

Produktion:

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag in der Produktion von selbst fahrenden Hackern.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 48 Hacker abgesetzt. Die Albach Maschinenbau GmbH & Co. KG hat im Vorjahr noch 56 Hacker abgesetzt.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Die Gesamtleistung der Albach Maschinenbau GmbH und der Albach Maschinenbau GmbH & Co. KG zusammen hat im Jahr 2017 € 38.393.784,22 betragen (Vorjahr: € 38.482.448,72).

2. Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr stabil.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Wir rechnen damit, die derzeitige Verschuldung in Höhe von 41,00% der Bilanzsumme weiter abbauen zu können.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Die Finanzierung erfolgte weitgehend aus Eigenmitteln.

Im Rahmen der Einbringung wurden von den ehemaligen Gesellschaftern Franz Bachmaier, Michael Bachmaier und Richard Alzinger jeweils Darlehen von 500.000 Euro an die Albach Maschinenbau GmbH vergeben.

Aufgrund der Einbringungen wurde das gezeichnete Kapital der Albach Maschinenbau GmbH von 25.000 Euro auf 50.000 Euro erhöht.

Umsatz- und Auftragsentwicklung:

Die erfreuliche Entwicklung der Umsatzerlöse hat sich auch im Geschäftsjahr 2017 bestätigt. So konnte der Umsatz im Jahr 2017 (unter Beachtung der Umsätze der Albach Maschinenbau GmbH & Co. KG und der Albach Maschinenbau GmbH) in etwa auf dem Vorjahresniveau gehalten werden.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Albach Maschinenbau GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 20.900.123,99.

Im Jahr 2017 wurden die Anteile an der Albach Maschinenbau GmbH & Co. KG im Rahmen einer stufenweisen Einbringung mit finaler Anwachsung in die Albach Maschinenbau GmbH eingebracht.

Weitere größere Investitionen in Anlagevermögen sind im Jahr 2017 nicht erfolgt.

Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2017 EUR 7.328.602,05 Euro.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entsprechen ebenfalls in etwa dem Vorjahresniveau.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 43% gekennzeichnet.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

Wir rechnen mit einem im Branchenvergleich befriedigenden Ergebnis.

Unsere Kapazitäten waren in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 2018 ausgelastet.

Die Umsatzentwicklung der ersten sechs Monaten des Jahres 2018 verlief zufriedenstellend.

Wir gehen davon aus, dass sich die konjunkturelle Entwicklung in diesem Jahr fortsetzen wird.

In Europa sehen wir Chancen für einen nachhaltigen Aufschwung.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Albach Maschinenbau GmbH.

Umsatz und Ergebnis werden in etwa in Höhe der Werte von 2017 erwartet.

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- der Erschließung neuer Absatzmärkte

- einer stabilen finanziellen Situation

- hoher Produktqualität

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

D. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Albach Maschinenbau GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem.

Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt.

Die Absicherung der Währungs- und Zinspositionen erfolgt mit derivativen Finanzinstrumenten.

weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die Albach Maschinenbau GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen.

Personalrisiken

Die Albach Maschinenbau GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende wirtschaftlichen und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

E. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) werden nicht betrieben.

F. Bestehende Zweigniederlassungen

Die Albach Maschinenbau GmbH verfügt neben dem Standort in Vohburg-Menning noch über einen weiteren Produktionsstandort in Langquaid.

 

Vohburg-Menning, den 29.07.2018

Franz Bachmaier jun., Kaufmann, Geschäftsführer

Michael Bachmaier, Kaufmann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 650.940,75 0,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 0,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 0,00
II. Sachanlagen 650.938,75 0,00
1. technische Anlagen und Maschinen 295.546,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 355.392,75 0,00
B. Umlaufvermögen 20.245.767,30 14.582,16
I. Vorräte 7.328.602,05 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.579.285,39 12.678,80
1. sonstige Vermögensgegenstände 8.579.285,39 12.678,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.337.879,86 1.903,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.415,94 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 20.900.123,99 14.582,16

Passiva

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 9.134.187,05 13.286,52
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 25.000,00
1. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
2. eingefordertes Kapital 37.500,00 12.500,00
II. Kapitalrücklage 6.657.613,14 0,00
III. Gewinn- /Verlustvortrag 0,00 157,08
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 629,44
V. Bilanzgewinn 2.439.073,91 0,00
B. Rückstellungen 3.143.180,28 1.268,16
C. Verbindlichkeiten 8.622.756,66 27,48
1. sonstige Verbindlichkeiten 8.622.756,66 27,48
Bilanzsumme, Summe Passiva 20.900.123,99 14.582,16

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1. Rohergebnis 6.107.005,31 0,00
2. Personalaufwand 984.597,79 0,00
a) Löhne und Gehälter 802.058,67 0,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 182.539,12 0,00
davon für Altersversorgung 1.283,46 0,00
3. Abschreibungen 101.741,59 0,00
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 101.741,59 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.656.017,15 802,40
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 110,30 0,00
5. Erträge aus Beteiligungen 775,00 1.550,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.219,41 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.853,00 0,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 917.803,54 118,16
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 95.676,45 0,00
9. Ergebnis nach Steuern 2.439.986,65 629,44
10. sonstige Steuern 1.699,26 0,00
11. Jahresüberschuss 2.438.287,39 629,44

Ergebnisverwendung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
11. Jahresüberschuss 2.438.287,39 629,44
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 786,52  
13. Bilanzgewinn 2.439.073,91 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Albach-Maschinenbau GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Vohburg

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Ingolstadt

Register-Nr.: 4021

Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung

Die Albach Maschinenbau GmbH (früher: Albach Verwaltungs GmbH) war bis zum 30.06.2017 Komplementärin der Albach Maschinenbau GmbH & Co. KG. Im Rahmen einer stufenweisen Einbringung wurden die Anteile an der Albach Maschinenbau GmbH & Co. KG in die Albach Maschinenbau GmbH eingebracht und die Albach Maschinenbau GmbH & Co. KG ist auf die Albach Maschinenbau GmbH angewachsen, d.h. das gesamte Vermögen der KG ist auf die GmbH übergegangen und die KG ist ohne Liquidation untergegangen. Die Albach Maschinenbau GmbH führt die Geschäfte der KG ab dem 01.07.2017 als Rechtsnachfolgerin weiter. Daher spiegelt das im Jahresabschluss 2017 dargestellte Ergebnis nur das Ergebnis für den Zeitraum 01.07.2017 bis 31.12.2017 wider.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet werden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 0 Euro.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: TEUR 102.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2017 - Handelsrecht

Albach Maschinenbau GmbH, Vohburg

Anschaffungs Herstellungs kosten 01.01.2017
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2017
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen vom 01.01.2017 bis 31.12.2017
EUR
Buchwert 31.12.2017
EUR
Buchwert 31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   33.517,00 33.515,00 0,00 2,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände            
    33.517,00 33.515,00   2,00 0,00
II. Sachanlagen            
1. technische Anlagen und Maschinen   960.049,02 254.009,02 42.877,60 295.546,00 0,00
    -418.001,00   -7.507,00    
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   882.583,29 559.907,62 94.584,83 355.392,75 0,00
        -32.717,08    
Sachanlagen            
    1.842.632,31 813.916,64 137.462,43 650.938,75 0,00
    -418.001,00   -40.224,08    
    1.876.149,31 847.431,64 137.462,43 650.940,75 0,00
    -418.001,00   -40.224,08    

Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 60.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 2.718.227,24 (Vorjahr: EUR 0,00).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 266.944,60 (Vorjahr: EUR 0,00).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

- Rückstellungen für Gewährleistungen (EUR 1.974.520,00, Vorjahr EUR 0,00).

- Rückstellungen für Personalkosten (EUR 181.356,74, Vorjahr EUR 0,00).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 7.556.033,23 (Vorjahr: EUR 27,48).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 1.066.723,43 (Vorjahr: EUR 0,00).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Allerdings bestehen noch Verbindlichkeiten gegenüber den ehemaligen Gesellschaftern Franz Bachmaier, Michael Bachmaier und Richard Alzinger. Die Verbindlichkeit gegenüber den Gesellschaftern beträgt in Summe EUR 1.500.000,00 (jeweils EUR 500.000,00 gegenüber jedem ehemaligen Gesellschafter).

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Es bestehen folgende Bürgschaften der Gesellschafter der Albach Maschinenbau GmbH.

- selbstschuldnerische Bürgschaft der Albach Maschinenbau GmbH in Höhe von EUR 8.000.00,00 gegenüber der LBBW Bank

- selbstschuldnerische Bürgschaft der Albach Maschinenbau GmbH in Höhe von EUR 5000.00,00 gegenüber der Sparkasse Neuburg-Rain

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter   47
Angestellte   8
leitende Angestellte   0
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 55  
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter   47
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter   8

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Franz Bachmaier jun ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weiterer Geschäftsführer: Michael Bachmaier ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weiterer Geschäftsführer: Martin Alzinger (vom 06.10.2017 bis 2.11.2017) ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weiterer Geschäftsführer: Richard Alzinger (bis zum 16.08.2017) ausgeübter Beruf: Kaufmann

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 0,00
Rückzahlungen im Berichtsjahr 0,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 2.500.000,00
= neuer Kreditbestand 2.500.000,00

Unbeschränkte Haftung an Unternehmen

Die Gesellschaft war bis zum 30.06.2017 unbeschränkt haftender Gesellschafter folgendes Unternehmens:

Name Albach Maschinenbau GmbH & Co. KG
Sitz Vohburg-Menning
Rechtsform GmbH & Co. KG

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten:

Mit Kaufvertrag vom 08. November 2017 hat die Alzinger Verwaltungs GmbH ihre Anteile an der Albach Gruppe Verwaltung (100%-ige Gesellschafterin der Albach Maschinenbau GmbH) an die FB Verwaltungs GmbH und die MB Verwaltungs GmbH verkauft. Da der Vertag unter der aufschiebenden Bedingung der Kaufpreiszahlung geschlossen wurde und der Kaufpreis erst im Jahr 2018 an die Alzinger Verwaltungs GmbH bezahlt worden ist, wird der Veräußerungsvorgang erst im Jahresabschluss 2018 dargestellt.

Die Anteile an der Albach Gruppe Verwaltung GmbH, die von der FB Verwaltungs GmbH und der MB Verwaltungs GmbH erworben wurden, wurden im Jahr 2018 teilweise an die neu eingetretenen Gesellschafter SEDR München Verwaltung GmbH und MAY-Verwaltung GmbH weiterveräußert.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2.438.287,39.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von EUR 786,52 ergibt sich ein Betrag von EUR 2.439.073,91, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden EUR 2.439.073,91 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Vohburg-Menning, den 29.07.2018

Albach Maschinenbau GmbH

verterten durch die, Geschäftsführer

Franz Bachmaier jun., Kaufmann

Michael Bachmaier, Kaufmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2018 festgestellt.

Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes

An die Albach Maschinenbau GmbH, Vohburg-Menning

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Albach Maschinenbau GmbH, Vohburg-Menning -bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Albach Maschinenbau GmbH, Vohburg für das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichend geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerkt zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Währen der Prüfung üben wir pflichtmäßiges Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellung im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

Ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörige Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerung auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientieren Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientieren Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 10.08.2018

Lucia von Buengner, vereidigte Buchprüferin

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei ein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

München, 10.08.2018

Lucia von Buengner, vereidigte Buchprüferin

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