Atlas Abwicklungsgesellschaft GmbHLiquidiert

80687 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 7719
Vorher
Atlas International Film Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
21.11.2001
Branche
Filmverleih und -vertrieb, nicht an private HaushalteTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Handel und Vertrieb von Filmen und damit zusammenhängenden Rechten im In- und Ausland.

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Menz
seit 8.2.2007
Geschäftsführer
Stefan Menz
seit 21.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Medient Studios, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Medient Studios, Inc.
United States
100.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Atlas International Film Gesellschaft mit beschränkter Haftung

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 303.067,95 540.851,14
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 264.940,42 269.706,42
II. Sachanlagen 38.127,53 42.538,53
III. Finanzanlagen 0,00 228.606,19
B. Umlaufvermögen 1.342.656,27 1.137.864,56
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.223.142,99 836.751,32
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 120,62
1. eingeforderte noch ausstehende Kapitaleinlagen 0,00 9.525,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 119.513,28 301.113,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.767,37 12.836,51
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 979.901,32 259.844,13
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.646.392,91 1.951.396,34

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
1. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -18.975,00 -18.975,00
2. eingefordertes Kapital 81.025,00 81.025,00
II. Kapitalrücklage 1.092.517,76 1.092.517,76
III. Verlustvortrag 1.395.622,35 1.097.426,44
IV. Jahresfehlbetrag 757.821,73 335.960,45
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 979.901,32 259.844,13
B. Rückstellungen 213.364,00 560.212,27
C. Verbindlichkeiten 2.433.028,91 1.351.376,80
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 2.350.189,22 1.279.519,13
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 39.807,27
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.646.392,91 1.951.396,34

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Atlas International Film GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Filmrechte werden ab dem Wirtschaftsjahr 2006 mit 2% p.a. abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Der steuerliche Sammelposten wurde in die Handelsbilanz übernommen, da er von untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung ist.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend der PUC-Methode durchgeführt.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gemäß §256a HGB ist bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger das Anschaffungskostenprinzip nach §253 Abs. 1 S.1 HGB bzw. das Vorsichtsprinzip nach §254 Abs.1 Nr. 4 HGB nicht anzuwenden.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden, sofern nicht gesetzliche Vorgaben des BilMoG zu beachten waren.

Angaben zur Bilanz

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Der Jahresabschluss zum 31.12.2010 weist einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" von EUR 979.901,32 aus.

Die Bewertung wurde trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Die Geschäftsführung schätzt ein, dass eine positive Fortführungsprognose besteht.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Projected Unit Credit Methode (PUCM) angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 5,15 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck RT2005G

Der sich aus der Neubewertung nach BilMoG ergebende Unterschiedsbetrag wird auf 15 Jahre verteilt der Rückstellung zugeführt. Dadurch wurde eine Anpassung der Rückstellung von bisher EUR 79.642,00 unterlassen.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte (lt. Wertmitteilung Versicherung) -219.748,00
Rückstellung für Pension 423.112,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit> 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Sonstige Angaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Menz, Philipp ausgeübter Beruf: Filmproduzent
Geschäftsführer: Menz, Stefan ausgeübter Beruf: Filmproduzent

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach §§ 264 ff. 284 ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

UNTERZEICHNUNG

 

München, 25.11.2011

Stefan Menz

Philipp Menz

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2010 - 31.12.2010

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.791.947,11 EUR. Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.169,54 EUR.

1.1.2009 - 31.12.2009

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 728.467,02 EUR. Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.11.2011 festgestellt.

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