Rehasan Vermögensverwaltung Amrum GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Mau seit 29.7.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbHNorddorf/AmrumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand der Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH, Amrum, ist die Durchführung stationärer Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter/Väter mit Kindern. Es besteht ein Versorgungsvertrag nach § 111a SGB V mit den Indikationen: Stationäre Leistungen zur medizinischen Vorsorge gemäß § 24 SGB V sowie stationäre Leistungen zur medizinischen Rehabilitation gemäß § 41 SGB V. Die Unterbringung, Behandlung und Versorgung der Patienten erfolgt in 17 dezentralen Gebäuden, um die unerwünschten Nebenwirkungen einer zentralen Gemeinschaftsunterbringung zu vermeiden. Die Klinikanlage besteht aus 159 Appartements mit einer Bettenkapazität von 478 Betten. Die Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH, Amrum, wird ganzjährig - unter Berücksichtigung einer Kurpause von ca. Mitte Dezember bis Anfang Januar - exklusiv von der AOK Rheinland/Hamburg und AOK NordWest belegt. Die Patientenversorgung erfolgt nach Maßgabe eines mit den Belegungsträgern gemeinsam entwickelten Therapiekonzeptes. Im Rahmen eines jährlich gemeinsam festgelegten Kurplanes wurden im Kalenderjahr 2014 insgesamt 16 Kurdurchgänge durchgeführt. Hierbei besteht ein Kurgang aus 28 Belegtagen und 15 Kurgänge aus 21 Belegtagen. Nach diesem Kurplan ergeben sich insgesamt 343 Belegungstage im Kalenderjahr 2014. Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 6.106 Patienten medizinisch, psychologisch und pädagogisch im Rahmen des vereinbarten Therapiekonzeptes versorgt. Im 3-Wochen-Segment der Mutter/Vater-Kind-Kuren waren dies 2.214 Mütter/Väter mit ihren 3.457 Kindern, insgesamt 5.671 Patienten. Die Kinderquote betrug entsprechend 1,56 Kinder je Mutter/Vater. Im 4-Wochensegment der Mutter/Vater-Kind-Kuren wurden 161 Mütter/Väter mit 274 Kindern, insgesamt 435 Patienten, betreut. Hier lag die Kinderquote bei 1,70 Kindern. Zur Patientenversorgung wurden von der Gesellschaft im Jahresmittel 130 Mitarbeiter, entsprechend 100,10 Vollkräfte beschäftigt. Die Geschäftsentwicklung ist insgesamt günstig verlaufen. Das Wirtschaftsjahr 2014 konnte mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 399 (Vorjahr: T€ 166) abgeschlossen werden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2014 konnte mit positiven Entwicklungen abgeschlossen werden: Stabilisierung der Finanzkrise, gefestigte konjunkturelle Entwicklung, erfreuliche Arbeitsmarktzahlen, Einnahmenüberschüsse bei öffentlichen Haushalten und damit auch bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 als stabil erwiesen und setzt ihren moderaten Wachstumskurs weiter fort: Um 1,5 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr. (www.destatis.de, Statistisches Bundesamt Pressemitteilung vom 15.01.2015 - 16/15) Die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland sowie das Wirtschaftswachstum sind trotz zunehmender Belastungen und Risiken aus dem In- und Ausland stabil. Durch den demographischen Wandel sind immer mehr Menschen auf medizinische und pflegerische Hilfe angewiesen. Die Sicherstellung einer guten, flächendeckenden und bedarfsgerechten medizinischen Versorgung der Gesamtbevölkerung ist das zentrale Anliegen des Versorgungsgesetzes. Insbesondere junge Familien - und damit Müttern mit Kindern - soll eine verlässliche Gesundheitsvorsorge garantiert werden. Das Gesundheitswesen nimmt einen immer größeren Stellenwert ein und ist in den zurückliegenden Jahren weiter gewachsen. 2.2 Lage Kurzübersicht
Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts haben sich die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage auf Geschäftsjahresniveau gehalten. a. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2014 wurde im Rahmen der gesamten Geschäftstätigkeit bei Umsatzerlösen von T€ 11.049 (Vorjahr T€ 11.056) ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 399 (Vorjahr: T€ 166) erzielt. Die Kostenstruktur konnte aufgrund Einsparungen bei den Leasingkosten für Einrichtungen und Aufwendungen für Honorarkräfte verbessert werden. Die Gesellschaft hat jährliche Verpflichtungen aus den Miet- und Pachtverträgen für die Klinikanlage in Höhe von T€ 3.420. Die langjährige und kontinuierlich gute Zusammenarbeit mit der AOK Rheinland/Hamburg und AOK NordWest sowie dem AOK-System insgesamt hat es ermöglicht, die Auslastung auf dem Niveau des Vorjahres zu halten. Diese Entwicklung begründet sich in der Akzeptanz bei den Kostenträgern, sowie in der Absetzung der medizinischen-therapeutischen Konzeptionen von den klassischen Müttergenesungskuren. b. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanz der Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH weist zum 31.12.2014 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 509 (Vorjahr: T€ 908) aus. Ein buchmäßiger Fehlbetrag ist grundsätzlich nicht geeignet, eine Überschuldung i. S. der Insolvenzordnung festzustellen. Um eine mögliche Überschuldung der Gesellschaft zu vermeiden, hat die REHASAN Kliniken Holding GmbH (Konzernholding) eine Patronatserklärung abgegeben, in der sie sich verpflichtet, die Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH mit finanziellen Mitteln so auszustatten, dass eine Insolvenzantragspflicht aufgrund des Insolvenzgrundes Überschuldung ausgeschlossen ist. Die Geschäftsführung geht weiterhin vom Fortbestand der Gesellschaft aus. Zur weitergehenden Qualitäts- und Komfortsteigerung, der Optimierung von Behandlungsabläufen und zum Ausbau des Leistungsangebotes wurden im Geschäftsjahr insgesamt T€ 284 investiert. Für 2015 sind Investitionen in Höhe von ca. T€ 315 geplant die aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 47 verringert. Durch das positive Jahresergebnis hat sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag um T€ 399 geschmälert. Auf der Passivseite reduzierten sich die Verbindlichkeiten um T€ 42.
Die von den AOKn gewährten Vorschüsse in Höhe von insgesamt T€ 1.273 werden vereinbarungsgemäß ab 2014 ratierlich an die AOK Rheinland/Hamburg und die AOK NordWest zurückgezahlt. So wurden in 2014 bereits T€ 293 ausgeglichen. In 2015 werden insgesamt T€ 540 und in 2016 T€ 440 getilgt. Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 310 resultiert hauptsächlich aus der Rückzahlung der Vorschüsse an die AOK Rheinland/Hamburg und AOK NordWest (T€ 293). c. nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die hohe Kontinuität der Personalstruktur, die langjährig bestehende Gesundheitspartnerschaft zu starken Vertragspartnern, das gute Management und das Bestreben stets durch Qualität und Schaffung neuer Alleinstellungsmerkmale zu überzeugen, wird es auch in den Jahren 2015 und 2016 möglich machen, die in der Zielvereinbarung vorgegebenen Ergebnisse zu erreichen. 3. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und über die gesondert gemäß § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB zu berichten wären, haben sich nicht ereignet. 4. Prognosebericht Für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 werden positive und zufriedenstellende Ergebnisse erwartet. Der Stellenwert der Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH, Amrum, am Markt wird mehr als bisher an Alleinstellungsmerkmale, Qualität und Nachhaltigkeit gebunden sein. Mit dem Online-Portal rehasonanz wird ein vielversprechender Weg beschritten. Auch in 2015 erwartet die Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH, Amrum, einen grundsätzlich positiven Verlauf mit kontinuierlichen Leistungsdaten. Mit den Gesundheitspartnern der AOK Rheinland/Hamburg und AOK NordWest wurde ein Renovierungs- und Modernisierungsprogramm für die Häuser Saltkrokan und Sonnenau verabredet. Damit soll der Forderung nach einem 2-Raum-Appartementstandard entsprochen werden. Baubeginn ist November 2015. Die Finanzierung des umfangreichen Renovierungs- und Modernisierungsprogrammes erfolgt durch die Vermieterin. Zur Durchführung des Modernisierungsprogramms haben die Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH und die Gemeinde Norddorf einen städtebaulichen Vertrag geschlossen. Hierin verpflichtet sich die Gemeinde zur Änderung des im Zusammenhang mit der Modernisierung stehenden Bebauungsplans. Im Gegenzug verpflichtet sich die Klinik die Anzahl von 160 Appartements nicht zu überschreiten, mit der Folge, dass etwaige zukünftige Erweiterungen nahezu ausgeschlossen sind. Somit kann eine Steigerung der zukünftigen Jahresergebnisse nur durch höhere Fallpauschalen oder Senkung der Kosten herbeigeführt werden. In den zurückliegenden Jahren hat die Diskussion um mögliche Einsparpotentiale das Gesundheitswesen beherrscht. Bei den Krankenkassen wurde die Geschäftspolitik auf restriktives Kostenmanagement ausgerichtet. Der Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH, Amrum, ist es jedoch durch die besondere Geschäftsbeziehung zu den AOKn und den regelmäßigen Abstimmungen zur Belegung der einzelnen Kurgänge gelungen, sich in diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zu behaupten. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1 Risikobericht Insgesamt wird sich der Kostendruck in 2015 verschärfen. Erhöhung der Tarife in fast allen Versorgungsbranchen, weitere Erhöhungen im Energiesektor und Lebensmittelbereich wirken negativ auf das Betriebsergebnis ein. Nur durch absolute Strukturiertheit, Veränderungen von Abläufen und Umsetzung von Einsparungspotentialen kann diesem teilweise begegnet werden. Des Weiteren wurde der neue Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FQWG) am 26.03.2014 durch das Bundeskabinett beschlossen. Dieses neue Gesetz bringt ab 2015 nicht nur schwerwiegende finanzielle Einschnitte, sondern auch mehr Freiheiten bei der Gestaltung der Finanzen der Krankenkassen mit sich. Der Beitragssatz für 2014 in der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt 15,5 Prozent und beinhaltet einen Sonderbeitrag von 0,9 Prozent. Dieser Sonderbeitrag ist von allen Versicherten zu tragen. Der "normale " Krankenversichertenbeitrag in Höhe von 14,6 Prozent wird dagegen zu gleichen Teilen von Versicherten und Arbeitgebern, bzw. den Rentnern und Rentenversicherungsträgern getragen. Das gesamte Beitragsaufkommen erhält dann der Gesundheitsfond, von wo aus die Beiträge den einzelnen Krankenkassen zugewiesen werden. Ab 01.01.2015 fällt der Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent weg. Dies bedeutet nicht nur eine Erleichterung für die Beitragszahler sondern auch eine Verminderung der Beitragszahlungen an die Krankenkassen. Diese erhalten jetzt aus dem Gesundheitsfond nur noch Beitragszahlungen aus dem Beitragssatz von 14,6 Prozent, wodurch es zu einer Verminderung des Beitragsaufkommens in Milliardenhöhe kommt. Die Kassen müssen mit den verminderten Beiträgen haushalten. Sollten diese Zahlungen nicht ausreichen, können die Kassen die Mindereinnahmen durch Zusatzbeiträge ausgleichen, die sie von ihren Mitgliedern fordern. Inwieweit es durch die Verminderung des Beitragsaufkommens bei den Krankenkassen zu Kürzung im Rehabilitationsbereich kommt, bleibt abzuwarten. 5.2 Chancenbericht Der Status als Exklusivhaus der AOKn kommt durch gutes und partnerschaftliches Miteinander und regelmäßige Abstimmungsgespräche immer wieder zum Ausdruck. Entscheidend für die Akzeptanz der AOKn ist insbesondere das umfangreiche medizinische und therapeutische Leistungsspektrum. Die Klinik verfügt über ein mehrjährig etabliertes Team von Fachärzten. Des Weiteren verfügt sie über die Voraussetzungen alle mütterspezifischen Indikationsbereiche auch als Rehabilitationsleistung anbieten zu können. Diese sind insbesondere Atemwegs-, Haut-, psychologische und orthopädische Erkrankungen und Allergien. Das gemeinsam mit den AOKn entwickelte Therapiekonzept ist richtungsweisend für die Arbeit und wird ständig den neuen Erfordernissen angepasst. Insofern konnte sich die Gesellschaft trotz bestehender allgemeiner, gesundheitspolitischer sowie branchenspezifischer Absatz- und Marktrisiken am Markt weiterhin gut behaupten. Krankenkassen müssen sich verstärkt um junge und gesunde Mitglieder bemühen. Deshalb werden Angebote im Bereich Prävention unterstützt und gefördert. Das Umfeld für Mütter und Kinder wird somit freundlicher. Die Marktposition der Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH, Amrum, konnte durch konsequente Qualitätssicherungs- und Qualitätsentwicklungskonzepte anerkannt ausgebaut werden. Im erfolgreichen externen Rezertifikationsaudit nach DIN EN ISO 9001:2008 und dem IQMP-Reha-Verfahren ohne Abweichung in 2014, bei dem auch die BAR-Richtlinien im Verfahren Berücksichtigung fanden, spiegelt sich der hohe Qualitätsstandard der REHASAN Mutter und Kind Klinik GmbH, Amrum, wider. Die Leistungen der Klinik werden auf Grundlage einer bestehenden Vergütungsvereinbarung berechnet. Somit ist es der Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH, Amrum, erneut gelungen, eine stabile Belegungs- und Erlössituation auch im Jahr 2014 zu schaffen und diese darüber hinaus auszubauen. Insofern ist die Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH auch zukünftig gut aufgestellt, um sich den erwarteten Markt-, Preis- und Branchenrisiken zu stellen. 5.3 Gesamtaussage Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 6. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Abrechnung der Leistungen erfolgt im Normalfall gegenüber Krankenkassen anhand von Fallpauschalen. Damit ist das Risiko, dass einzelne Kunden ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen können, äußerst gering. Das Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt die Gesellschaft eine konservative Risikopolitik. Aufgrund der vorhandenen Finanzstruktur und der abgegebenen Patronatserklärung bestehen derzeit keine Finanzierungsrisiken. 7. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Norddorf / Amrum 08. April 2015 Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der §§ 266 und 275 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die bei einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke sowie Angaben und Hinweise, die wahlweise in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang vorgenommen. Die Bilanz der Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2014 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von EUR 509.414,16 aus. Ein buchmäßiger Fehlbetrag ist grundsätzlich nicht geeignet, eine Überschuldung der Gesellschaft i. S. der Insolvenzordnung festzustellen. Nach Ansicht der Geschäftsführung ist weiterhin von der Fortführung des Unternehmens auszugehen. Um eine mögliche Überschuldung der Gesellschaft zu vermeiden, hat die REHASAN Kliniken Holding GmbH eine Patronatserklärung abgegeben, in der sie sich verpflichtet, die Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH mit finanziellen Mitteln so auszustatten, dass eine Insolvenzantragspflicht aufgrund des Insolvenzgrundes Überschuldung ausgeschlossen ist. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs.1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Ansatz und Bewertung der in der Bilanz ausgewiesenen Posten erfolgten unverändert gegenüber dem Vorjahr nach folgenden Grundsätzen: Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode pro rata temporis berechnet. Neuzugänge mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410,00 werden im Geschäftsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 HGB) wurde beachtet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden zum Nominalwert bewertet. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 25.564,59 ist voll eingezahlt. Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Der Bilanzverlust in Höhe von TEUR -535 setzt sich zusammen aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von TEUR 399 und dem Verlustvortrag in Höhe von TEUR 934. Die Bilanz weist zum 31.12.2014 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 509 aus. Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:
Die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 880.000,00 gegenüber der AOK Rheinland/Hamburg und der AOK NordWest sind durch Avalkredite bei der Sparkasse KölnBonn abgesichert. Die Avalkredite sind gegenüber der Bank durch dingliche Sicherheiten der Gesellschafterin besichert: Sicherheiten: Grundstückseigentümer: Rehasan Vermögensverwaltung Amrum GmbH Grundschulden (III/11 bis 17) über insgesamt 11.815.191,67 €, eingetragen im Grundbuch von Norddorf Blatt 15 (Mithaft in den Blättern 79, 336, 540, 560, 593, 604) Grundschulden (III/7, 9 bis 16) über insgesamt 23.765.191,67 €, eingetragen im Grundbuch von Norddorf Blatt 79 (Mithaft in den Blättern 15, 336, 540, 560, 593, 604, 605) Grundschulden (III/1 bis 7) über insgesamt 11.815.191,67 €, eingetragen im Grundbuch von Norddorf Blatt 336 (Mithaft in den Blättern 15, 79, 540, 560, 593, 604) Grundschulden (III/2 bis 7) über insgesamt 7.503.086,32 €, eingetragen im Erbbaugrundbuch von Norddorf Blatt 540 (Mithaft in den Blättern 15, 79, 336, 560) Grundschulden (III/2 bis 10) über insgesamt 14.371.651,07 €, eingetragen im Grundbuch von Norddorf Blatt 560 (Mithaft in den Blättern 15, 79, 336, 540, 593, 604) Grundschulden (III/1 bis 2) über insgesamt 3.136.134,02 €, eingetragen im Grundbuch von Norddorf Blatt 593 (Mithaft in den Blättern 15, 79, 336, 560, 604) Grundschulden (III/1 bis 2) über insgesamt 2.957.181,86 €, eingetragen im Grundbuch von Norddorf Blatt 604 (Mithaft in den Blättern 15, 79, 336, 560, 593) Grundschulden (III/1 bis 2) über insgesamt 11.950.000,00 €, eingetragen im Grundbuch von Norddorf Blatt 605 (Mithaft in dem Blatt 79) IV. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag in folgender Höhe: Die Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH haftet für die der Rehasan Vermögensverwaltung Amrum GmbH gewährten Darlehen über insgesamt TEUR 12.064 als Gesamtschuldnerin. Eine Inanspruchnahme wird zum Bilanzstichtag aufgrund der gegenwärtigen Bonität als nicht wahrscheinlich eingestuft. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 HGB bestanden zum Bilanzstichtag wie folgt:
Die finanziellen Verpflichtungen aus den Miet- und Pachtverträgen bestehen in Höhe von TEUR 3.420 gegenüber verbundenen Unternehmen. 2. Außerbilanzielle Geschäfte Außerbilanzielle Geschäfte, über die im Hinblick auf § 285 Nr. 3 HGB zu berichten wäre, liegen nicht vor. 3. Derivative Geschäfte Derivative Geschäfte gemäß § 285 Nr. 19 HGB wurden nicht abgeschlossen. 4. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 130 Arbeitnehmer.
5. Geschäftsführer Herr Frank Roschewsky, Geschäftsführer, Jever und Herr Carl Martin Lorenzen, Geschäftsführer, Wipperfürth. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Roschewsky und Herr Lorenzen erhielten im Geschäftsjahr 2014 keine Bezüge von der Gesellschaft. 6. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der REHASAN Kliniken Holding GmbH, Köln, einbezogen. Dieser wird im Bundesanzeiger offengelegt. 7. Honorar des Abschussprüfers Die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB (Gesamthonorar des Abschlussprüfers) sind in dem o. g. Konzernabschluss enthalten.
Norddorf/Amrum, den 30. April 2015 Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH Geschäftsführung Frank Roschewsky Carl Martin Lorenzen Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2015 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2014 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Rehasan Mutter und Kind Klinik GmbH, Norddorf/Amrum. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 13. Mai 2015 ADK
GmbH
Verstegen, Wirtschaftsprüfer Hengstermann, Wirtschaftsprüferin |
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