Beteiligungsgesellschaften
TCS Cards & Services GmbH
Kronacher Straße 61, 96052 Bamberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hubert Spiegler seit 8.9.2016 | Geschäftsführer |
Gerhard Osterrieder seit 2.9.2016 | Prokura |
Nina Jäger seit 2.9.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
GNC CardServices GmbH | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TCS Cards & Services GmbHBambergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der TCS Cards & Services GmbH, BambergDie TCS Cards & Services GmbH im wirtschaftlichen Umfeld Das Geschäftsjahr 2022 hat sich trotz Ukrainekrieg mit drastischen Lieferkettenproblemen und explosionsartig gestiegenen Preisen für Rohmaterialien mit einer stabilen Nachfrage und einer Erholung der geschäftlichen Aktivitäten verabschiedet. Dementsprechend positiv war die Erwartung für den Start ins Geschäftsjahr 2023 mit der Hoffnung auf Normalisierung und einer Belebung der geschäftlichen Aktivitäten. Im Segment Geschenkkarten sind zu dem altbekannten Mitbewerber viele Druckereien unterwegs, weil bei vielen Geschenkkarten die Tendenz zur "nachhaltigen" Kartonvariante wieder auflebt. Der Wettbewerb in diesem Bereich nimmt bei abnehmenden Lieferzeiten wieder zu und die Druckereien üben starken Preisdruck aus. Im Bereich Flottenkarten kommt der Technologiewandel von der Magnetstreifenkarte zur Chipkarte in Fahrt und der Trend zur Ausstattung für RFID-Karten im Bereich "Elektromobilität" setzt sich positiv fort. Im Segment Wertkarten hat sich der durch die Pandemie und Chip-Allokation getriebene Trend zur kontaktlosen Zahlung fortgesetzt und zu einem weiteren Volumenrückgang geführt - online und mobile Banking führen zu einem veränderten Verhalten bei Transaktionen. Bei den elektronischen Gesundheitskarten sind mit zusätzlichen Services (BDM, Retourenservice, etc.) Akquisetätigkeiten verstärkt angestoßen worden. Leider sind keine großen Ausschreibungen zur Grundversorgung mit elektronischen Gesundheitskarten in 2023 zu erwarten, weil die Neuerungen im Software-Bereich mit Verzögerungen starten. Wesentliche Sachverhalte des Jahres 2023 Die Auswirkungen der Pandemie und der Ukrainekrieg haben zeitversetzt in allen Teilen der Welt Lieferketten fast vollständig zum Erliegen gebracht. Durch den Ukrainekrieg verstärkt, sind in vielen westlichen Ländern die Inflationsquoten, angefeuert von gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten, drastisch gestiegen und damit einhergehend der private Konsum deutlich zurückgegangen; wegen politischer Unsicherheit ist auch die Investitionsquote deutlich zurückgegangen. "Lieferzeiten, Inflation und Preissteigerungen wie seit Jahrzehnten nicht mehr" - die Marktsituation aus 2022 drückt auch 2023 auf die Verbraucherstimmung. Mitarbeiter Zum Beginn Januar des Berichtsjahres waren 172 MA beschäftigt, zum Ende Dezember 177 MA. Zum Ende des Berichtsjahres waren es 6 inaktive Mitarbeiter. In den Zahlen sind 15 Auszubildende enthalten, die ihre fachspezifische Ausbildung in den Bereichen Verwaltung, Lager/Logistik und Maschinentechnik erhalten. Die Personalzufriedenheit wird im Jahresverlauf besser - die stabilere Auslastung in Q1 und Q2 und damit verbunden, die Planungssicherheit wird im Jahresverlauf spürbar besser. Die monatlichen Sachbezugsleistungen, die Zuzahlung zur betrieblichen Altersvorsorge und der betriebliche "Obstkorb" werden weitergeführt und tragen in 2023 ebenfalls zur Personalzufriedenheit bei. Anfang 2023 werden Maßnahmen gestartet um die Bekanntheit als Arbeitgeber zu steigern und interessanter als Ausbildungsbetrieb angesehen zu werden (Employer Branding). Beschaffungsmarkt Die Beschaffung von Rohwaren allgemein wird im Jahresverlauf 2023 nach den problematischen Lieferthemen in 2022 deutlich besser und geht wegen sinkender Marktnachfrage in Q4 dann auch mit sinkenden Beschaffungspreisen einher. Die Einhaltung der Einkaufsstrategie mit konstanten Partnerschaften, dazu langfristige und großzügige Planung haben auch in 2023 zu stabilen Lieferanten-/Kundenbeziehungen geführt. Auch im Berichtsjahr 2023 passiert der Großteil der Beschaffung von Kartenrohlingen für Flotten-, Geschenk- und Kundenkarten vereinbarungsgemäß bei der CF Card Factory, Hessisch Lichtenau; die Kartenrohlinge für Bezahlkarten werden unverändert von AustriaCard bezogen. In 2023 hat sich der Anteil, der von CF Card Factory zu liefernden Mengen wieder normalisiert und liegt fast wieder auf geplantem Niveau, wobei wieder eine von Nachhaltigkeitsaspekten getriebene Verschiebung hin zu R-Kunststoffen aber auch zu Karton als Basismaterial passiert. Die restlichen zu beschaffenden Waren sind vorrangig Papierprodukte und hierbei sind in 2023 ganzjährig keine Lieferengpässe mehr vorhanden. Die Beschaffungspreise für Rohmaterialien bei PVC-Folien und bei Rohpapier sind im Berichtsjahr 2023 stabil mit teilweise sinkender Tendenz; wobei Recyclingmaterialien wegen des in der zweiten Jahreshälfte sinkenden Rücklaufs durch die schwächelnde Nachfrage auf hohem Preisniveau verharren. Bei Chipmodulen wurde in 2023 eine deutlich höhere Menge als 2022 bezogen, bei leicht nachgebenden Bezugspreisen. Die Lieferzeiten haben sich auf höherem Niveau als vor Corona normalisiert. Qualitätsmanagement und Umweltschutz Der Management Review Bericht für 2023 liegt vor - es wurden die geplanten internen und externen Audits zu den Themen Qualität und Umwelt durchgeführt und dokumentiert. Bei den Audits zu ISO 9001 (Qualitätsmanagement), ISO 14001 (Umweltmanagement) und ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagement) wurden keine Abweichungen festgestellt, auch die Rezertifizierung FSC verlief problemlos. Die Audits zu PCI CP (Visa, MasterCard) wurden erfolgreich vor Ort absolviert. Umweltrelevante Vorkommnisse waren in 2023 wie in den Vorjahren nicht zu verzeichnen, die vereinbarten Umweltziele nach ISO 14001 wurden im Berichtsjahr erreicht. Lieferantenaudits wurden wie geplant und auch wieder vor Ort durchgeführt. Ertragslage Die Ertragslage ist trotz der weltpolitischen Umstände zufriedenstellend und besser als 2022. Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr von 26,1 Mio. € auf 29,2 Mio. € in 2023 um 12 % gestiegen, womit wir fast wieder auf VorCorona Niveau angekommen sind. Trotz weiter nachverhandelter Einkaufspreise am Markt und der Verrechnung von Zusatzleistungen ist die Rohertragsquote wegen gestiegener Kosten auf 49,1 % gesunken. Wegen der gestiegenen Auslastung resultieren trotz einer verbesserten Personaleinsatzplanung Personalkosten in Höhe von € 6.622.000 (eine Erhöhung von ca. € 30.000). Die AfA ist im Vergleich zu 2022 leicht gestiegen auf € 790.000; investiert wurden in 2023 € 1,3 Mio. Damit erwirtschaftete das Unternehmen im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von € 627.000 und einen Bilanzgewinn in Höhe von € 787.000. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen ist von 1,3 Mio. € auf 1,6 Mio. € gestiegen - in 2023 wurden Investitionen in Höhe von € 1.346.000 € getätigt. Das Umlaufvermögen stieg von 7,7 Mio. € auf 8,6 Mio. € (Bestandsaufbau). Das Vorratsvermögen ist mit 1,2 Mio. € gleichgeblieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände betrugen 5,4 Mio. € gegenüber 5,1 Mio. € im Vorjahr, wobei die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 1,1 Mio. € betrugen. Das Guthaben bei Kreditinstituten ist in 2023 auf 2,0 Mio € gestiegen. Das Eigenkapital ist auf 4,1 Mio. € gestiegen, was einer Eigenkapitalquote von 39,3 % entspricht. Das Fremdkapital (Verbindlichkeiten und Rückstellungen) beträgt 6,4 Mio €. Kontokorrent-Kreditlinien bei Banken liegen zum Ende des Berichtsjahres nicht vor. Forschung und Entwicklung Die Weiterentwicklung im Bereich KI-unterstütztes Bilddatenmanagement ist im Jahresverlauf 2023 beim Einsatz in verschiedenen Kundenprojekten weiter betrieben worden. Risikobericht Eine Risikoanalyse hinsichtlich der Toprisiken eines Produktionsbetriebes wurde von Seiten der Geschäftsleitung durchgeführt. Maßnahmen zur Risikominimierung werden laufend modifiziert und nachgehalten. Restrisiken bleiben bestehen, Auswirkungen werden durch entsprechenden Versicherungsschutz außerhalb der Existenz bedrohenden Grenzen gehalten. Finanzrisiken Die Liquiditätsüberwachung und -steuerung erfolgt durch die erfahrenen Mitarbeiter innerhalb der Finanzbuchhaltung in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung. Der Großteil der Geldflüsse erfolgt in Euro, ein kleiner Teil der Geldflüsse erfolgt in Fremdwährung (US $) - der Umstand ist den Absatzmärkten in Südostasien und der Verteilung der Geschäfte dort geschuldet. Finanzrisiken, die im Zusammenhang mit der Fristigkeit von kurzfristigen Linien in Zusammenhang stehen, werden täglich überwacht und rechtzeitig disponiert. Mit den finanzierenden Banken - der UniCredit Bank AG, München und der Commerzbank, Bamberg sind keine unbefristeten Kreditlinien vereinbart. Die Zahlungsfähigkeit erscheint insgesamt als gesichert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden permanent überwacht und wöchentlich aktuell mit den Verantwortlichen besprochen und nachgehalten. Forderungsausfälle gab es im Berichtsjahr keine. Kunden- und Branchenrisiken Branchenrisiken werden seit mehreren Jahren diskutiert - technisch etabliert ist "Mobile Payment" und mit der flächendeckenden Einführung von z.B. "Apple Pay" wird sich das zukünftig wahrscheinlich noch mehr etablieren. Die fast vollständige Verbreitung der kontaktlosen Bezahlkarten - sowohl Debit- wie auch Kreditkarten - haben zu einer deutlichen Verbreitung der kontaktlosen Zahlung geführt. Der Trend hat sich weiter gefestigt und es sind deutlich mehr Kartentransaktionen passiert als Bargeldzahlungen und dieser Umstand hat sich in 2023 stabilisiert (59 % zu 41 %). Im Bereich der Kredit- und Flottenkarten haben wir mehrjährige Lieferverträge. Die optimale Betreuung der Kunden und die partnerschaftliche Zusammenarbeit führten zu Vertragsverlängerungen wie z.B. mit BP/ARAL oder mit SHELL. Gleichzeitig werden die Prozesse innerhalb dieser Aufträge permanent überprüft und optimiert, um Preisreduktionen kompensieren zu können. Dass in diesem Zusammenhang wieder in schnellere, modernere Maschinen investiert wird, ist notwendig (teilweise sind diese Investitionen in 2020 aufgeschoben worden). Das Marktsegment der Kunden- und Geschenkkarten ist nach wie vor äußerst volatil und wird von der Einzelauftragsvergabe dominiert. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind hier günstig und kurzfristig Kartenrohlinge und Trägermaterial einkaufen zu können. Der Umsatz- und Volumenrückgang aus 2020/2021 ist hier nicht kompensiert worden. Generell ist eine am Markt und am Produktsegment orientierte Qualität in diesem Bereich extrem wichtig und wird permanent nachgeführt und geschult. Prozessrisiken Verknüpft an das Erreichen des Zertifikates gemäß ISO-Norm 27001 sind vielfältige Maßnahmen zur Prozesssicherheit innerhalb der IT-Systeme eingeführt worden und diese sind nachzuhalten. Diese werden jährlich durch externe Prüfer auditiert zur Erneuerung des Zertifikates. EDV-Risiken, Logistikrisiken und Organisationsrisiken sind die hauptsächlichen Bereiche, welche Prozessrisiken bergen. Hard- und Software wird ständig auf die aktuellen Sicherheitsstandards gebracht und geprüft. Das wird auch in der PCI-Zertifizierung (VISA-/MasterCard-Standards) nachgehalten. Für alle relevanten Schäden, die in den Bereichen Logistik, Gebäude, Einrichtung, Elementarschäden, Vorräte etc. auftreten können, besteht zur Risikominimierung ein ausreichender Versicherungsschutz. Rechtliche Risiken Rechtsstreitigkeiten sind nicht anhängig oder drohend; zur internen Risikominimierung wird ein Organisationstool benutzt, in dem kaskadenhaft Verantwortlichkeiten festgelegt sind und mit dessen Hilfe die Umsetzung von nötigen Maßnahmen gerichtsfest gesteuert wird. Technologierisiken Der Maschinenpark wird permanent durch Wartung oder Erneuerung von einzelnen Modulen in einem markterforderlichen Zustand gehalten. Die Produktionsverantwortlichen bleiben durch Messen und Produktinformationen über Neuerungen auf dem technischen Sektor informiert. Investitionen in neue Maschinen wurden aufgeschoben und werden seit 2022 beginnend realisiert. Im Berichtsjahr wurden notwendige Ersatzinvestitionen und Reparaturen durchgeführt. Eine sich verändernde Auftragsstruktur durch z.B. zielgenauere Selektionen erfordern einen flexibleren Maschinenpark. Umweltrisiken Der Aspekt der Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit ist im Verlauf der Pandemie komplett in den Hintergrund gedrängt worden. Beginnend mit 2022 sind nachhaltige Materialien und Liefer- und Produktionsprozesse in den Fokus geraten und werden in 2023 deutlich wichtiger (z.B. EU-Lieferkettengesetz). Die TCS CARDS & SERVICES GmbH produziert nicht mit umweltgefährdenden Stoffen - alle nötigen Hilfsmittel wie Tinten, Reiniger, Kleber, Farbbänder etc. werden den gesetzlichen Bestimmungen gemäß eingesetzt. Die Mitarbeiter werden dazu regelmäßig geschult. Die Einhaltung dieser Bestimmungen wird kontrolliert durch die Begleitung eines internen Arbeitssicherheitsbeauftragten sowie durch die Verantwortlichen des Qualitäts- und Umweltmanagements. Alles Weitere siehe auch unter "Qualitätsmanagement und Umweltschutz". Künftige Entwicklung der TCS CARDS & SERVICES GmbH Die künftige Entwicklung der TCS ist zusammen mit der Muttergesellschaft GNC TCS Technologie, Cards & Services GmbH zu sehen. Darin stecken Synergieeffekte und Kostenpotentiale. Durch die Schaffung der Kompatibilität der beiden Standorte in Neu-Isenburg und Bamberg ist ein über beide Produktionsstandorte optimierter Beschäftigungsgrad im Bereich Bezahlkarten fast vollständig erreicht worden. Die aus aktuellem Anlass stark gestiegenen Sicherheitsanforderungen im Bereich Bezahl- und Flottenkarten erfordern einen zweiten PCI-zertifizierten Produktionsstandort. GNC TCS hat hier ein Alleinstellungsmerkmal. Die strategische Ausrichtung auf Bezahlkarten, sowie Mobilitäts-, Flotten- und Gesundheitskarten reduziert die saisonale Abhängigkeit, da in diesen Segmenten keine so starke Volatilität vorherrscht wie im Kunden- und Geschenkkartenbereich. Es ergeben sich in diesen Bereichen auch deutliche Potentiale durch zusätzliche Dienstleistung wie z.B. im Gesundheitswesen der Bereich "Bilddatenmanagement". Hier ist eine Stabilisierung der Mengen auf höherem Niveau erreicht worden und damit in der Produktion ein homogener Beschäftigungsgrad. Prognose für 2024 Für 2024 wurde vorsichtig mit Wachstumszielen aus den Vorjahreserfahrungen geplant (Budget geplant 27,0 Mio. €. Basis des Planungsprozesses ist die Planung der Bestandskunden durch die Client Manager und der Neukundenumsätze durch den Verkauf. Traditionell liegt der Prozentsatz nicht eintreffender Prognosen bei 10%. Basis für die Planung war ein dem Vorjahr entsprechender Geschäftsverlauf ohne den Verlust großer Bestandskunden und ein saisonales Zusatzgeschäft im zweiten Halbjahr. Das Jahr 2023 ist schwach gestartet und ist stark beeinflusst von der unsicheren weltpolitischen und gesamtwirtschaftlichen Lage (Unsicherheit Ukraine, Inflation etc). Die verstärkten Akquisemaßnahmen haben in allen Bereich zu einer verstärkten Geschäftstätigkeit geführt. Dazu belebt sich die Nachfrage leicht um dann jedoch ab dem Ende Q3/Anfang Q4 2023 wieder abzufallen. Die Umsatzprognose für 2023 wurde realisiert. Risiken der Prognose Auf der Kostenseite bestehen keine Risiken, alle Anlagen unterliegen laufender Wartung und sind technisch in sehr gutem Zustand; der Personaleinsatz ist den Anforderungen angemessen und wird permanent nachgehalten. Auf der Umsatzseite bestehen durch eine unsichere Marktbelebung, Nachfrage und steigende Kosten Risiken! Das Jahr 2023 hat eine deutlich bessere Auslastung als 2022. Zur Neukundengewinnung sind Maßnahmen ergriffen worden - Akquisemailings, Nachfassaktionen und externe Unterstützung gerade in den Segmenten Kunden- und Geschenkkarten sind gelaufen.
Bamberg, den 30.10.2024 gez. Hubert Spiegler BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss A. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
B. Grundsätze der Berichterstattung Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Wertangaben im Anhang sind auf volle EUR gerundet. Zur besseren Übersichtlichkeit sind bestimmte Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang dargestellt. Aufgrund der früheren Änderung des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB wurde bei der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren zu Grunde gelegt. C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, entsprechend ihrer Nutzungsdauer, um planmäßige Abschreibungen (drei bis acht Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Gegenstände des Sachanlagenvermögens werden planmäßig linear und degressiv über ihre voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von zwei bis einunddreißig Jahren abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 250 werden als sofortiger Aufwand erfasst. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten netto EUR 251 bis zu einem Wert von 800 EUR betragen, werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligung zu Anschaffungskosten zuzüglich Nebenkosten Zu folgendem Unternehmen besteht ein Beteiligungsverhältnis: CF Card Factory GmbH, Hessisch Lichtenau Die Beteiligung an der CF Card Factory GmbH wurde am 13.01.2017 erworben.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigsten Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedriger beizulegenden Werten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Ausfallrisiken durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch angemessene Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % Rechnung getragen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden uneinbringliche Forderungen in Höhe von EUR 959 (VJ: EUR 20.690) abgeschrieben. Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten ausgewiesen. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit ihrem Nennwert aktiviert. Auf den Ausweis von aktiven latenten Steuern aufgrund bestehender zeitlicher Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Schulden wurde aufgrund des Wahlrechts in § 274 HGB verzichtet. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert aktiviert und entspricht dem Handelsregistereintrag. Der Pensionsrückstellung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der Barwert-Methode zugrunde. Die biometrische Rechnungsgrundlage basiert auf den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Rechnungszinsfuß wurde bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre angesetzt. Der erwarteten Gehaltsentwicklung wurde mit 3,0 % (sofern einkommensabhängig) Rechnung getragen. Die Fluktuation wurde mit einem alters- und geschlechtsabhängigen Abschlag berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen und die Steuerrückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet, um alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen abzudecken. Künftige Kosten- und Preissteigerungen wurden berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs ihres Buchungstages bewertet. Buchverluste aus Wechseländerungen zum Abschlussstichtag werden auf der Grundlage des Devisenkassamittelkurses ermittelt und ergebniswirksam berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden: Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. D. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. II. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.096.879 (VJ: EUR 1.226.491). Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 96.879 (VJ: EUR 59.092). Forderungen mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 1.000.000 (VJ: EUR 1.167.399). Der jeweilige Zinssatz beträgt 0,5% bzw. 2,0%, jeweils zzgl. Hauptrefinanzierungssatz. Die Position Vorräte beinhaltet Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Fertige Erzeugnisse und Waren. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich größtenteils um Kautionen. III. Aktive Rechnungsabgrenzung Die aktive Rechnungsabgrenzung umfasst Positionen in Höhe von EUR 188.103 (VJ: EUR 165.781) mit kurzfristiger Laufzeit, sowie EUR 82.334 (VJ: EUR 70.293) mit einer Laufzeit von über einem Jahr. IV. Pensionsrückstellungen Die bei der Bewertung verwandten Annahmen sind: • Bewertungsverfahren: Projected-Unit-Credit-Methode i.S.v. IAS 19 • Sterbetafeln: Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck
Zur Absicherung der Leistungsansprüche existiert kein externes Deckungsvermögen. Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ermittelt. Bei einer abweichenden Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren hätte sich ein Betrag von EUR 1.096.166 ergeben.
In Höhe des Differenzbetrages von EUR 14.154 besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB, die nach einer Ausschüttung frei verfügbaren Rücklagen müssen danach mindestens EUR 14.154 betragen. V. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 1.808.651 (VJ: EUR 1.678.361) beinhalten im Wesentlichen:
VI. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben grundsätzlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 3.047.924 (Vorjahr: EUR 2.923.451). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 35.900 (Vorjahr: EUR 0). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt EUR 0 (Vorjahr: EUR 0). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von EUR 36.953 (VJ: EUR 20.366)
Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Übrige sonstige betriebliche Erträge In den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 32.927 (VJ: EUR 10.196), Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von EUR 17.658 (VJ: EUR 86.940), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 124.730 (VJ: EUR 1.528), sowie sonstige Erträge betrieblich 19% in Höhe von EUR 201.777 (VJ: EUR 310.931) enthalten. Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 7.536 (VJ: EUR 7.052), Währungsverluste in Höhe von EUR 58.199 (VJ: EUR 15.215), sowie sonstige Aufwendungen betrieblich 19% in Höhe von EUR 42.765 (VJ: EUR 34.499) enthalten. Außerplanmäßige Abschreibung bzw. Wertberichtigungen Außerplanmäßige Abschreibungen bzw. Wertminderungen wurden nicht vorgenommen. F. Sonstige Angaben Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 war zum Geschäftsführer der TCS Cards & Services GmbH bestellt: Hubert Spiegler, Geschäftsführer, Schwandorf Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Mitarbeiter:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Es bestehen zum 31.12.2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3 HGB aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von EUR 2.999.432 (VJ: EUR 2.447.635). In Höhe von EUR 51.129 (VJ: EUR 51.129) besteht eine Mietkautionsbürgschaft einer Bank. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine bedeutenden Ereignisse ergeben, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der TCS Cards & Services GmbH hatten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 627.163. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von EUR 159.448 ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 786.611. Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 786.611 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Bamberg, den 31.10.2024 gez. Hubert Spiegler, Geschäftsführer der TCS Cards & Services GmbH Anlage zum Anhang Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Hubert Spiegler, Geschäftsführer der TCS Cards & Services GmbH Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 20.02.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TCS Cards & Services GmbH, Bamberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TCS Cards & Services GmbH, Bamberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TCS Cards & Services GmbH, Bamberg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
BFMT
Audit GmbH
gez. Dr. Martin Trost, Wirtschaftsprüfer |
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