UniCredit Invest Alternatives GmbH

Bavariafilmplatz 8, 82031 Grünwald, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 209408
Vorher
WMC Management GmbHWealthCap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
9.1.2014
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Gesellschaft ist eine Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB). Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung inländischer Investmentvermögen sowie von ELTIF im Sinne der Verordnung (EU) 2015/760 des Europäischen Parlaments und des Rates i.V.m. der Delegierten Verordnung 2024/2759 der Europäischen Kommission (kollektive Vermögensverwaltung). Folgende inländische sowie EU-Investmentvermögen sind Gegenstand der kollektiven Vermögensverwaltung: a) Geschlossene inländische Publikums-AlF gemäß §§ 261 ff. KAGB, geschlossene inländische Spezial-AlF gemäß §§ 285 ff. KAGB, sowie geschlossene EU-Spezial- und -Publikums-AIF, welche in die folgenden Vermögensgegenstände investieren: aa) Immobilien, einschließlich Wald-, Forst- und Agrar-land gemäß § 261 Abs. 1 Ziffer 1 i.V.m. Abs. 2 Ziffer 1 KAGB; bb) Luftfahrzeugen, Luftfahrzeugbestand- und ersatzteilen gemäß § 261 Abs. 1 Ziffer 1 i.V.m. Abs. 2 Ziffer 3 KAGB; cc) Anlagen zur Erzeugung, zum Transport und zur Speicherung von Strom, Gas oder Wärme aus erneuerbaren Energien gemäß § 261 Abs. 1 i.V.m. Abs. 2 Ziffer 4 KAGB; dd) Infrastruktur, die für Vermögensgegenstände im Sinne von § 261 Abs. 2 Ziffer 3 und Ziffer 4 KAGB genutzt wird; ee) Anteile oder Aktien an ÖPP-Projektgesellschaften und Infrastrukturgesellschaften gemäß § 261 Abs. 1 Zif-fer 2 KAGB; ff) Anteile oder Aktien an Gesellschaften, die nach dem Gesellschaftsvertrag oder der Satzung nur Vermögensgegenstände im Sinne des § 261 Abs. 1 Ziffer 1 KAGB i.V.m. § 261 Abs. 2 Ziffer 1, 3, 4 und 8 KAGB sowie die zur Bewirtschaftung dieser Vermögensgegenstände erforderlichen Vermögensgegenstände oder Beteiligungen an solchen Gesellschaften erwerben dürfen; gg) Beteiligungen an Unternehmen, die nicht zum Handel an einer Börse zugelassen oder in einen organisierten Markt einbezogen sind, gemäß § 261 Abs. 1 Ziffer 4; hh) Anteile oder Aktien an geschlossenen inländischen Publikums-AlF nach Maßgabe der §§ 261 bis 272 KAGB oder an europäischen oder ausländischen geschlossenen Publikums-AlF, deren Anlagepolitik vergleichbaren Anforderungen unterliegt gemäß § 261 Abs. 1 Ziffer 5 KAGB, und die ihrerseits jeweils nahe-zu ausschließlich in die Vermögensgegenstände nach diesem Absatz 2 lit. a) investieren; ii) Anteile oder Aktien an geschlossenen inländischen Spezial-AlF nach Maßgabe der §§ 285 bis 292 KAGB in Verbindung mit den §§ 273 bis 277 KAGB, der §§ 337 und 338 KAGB oder an geschlossenen EU-Spezial-AlF oder ausländischen geschlossenen Spezial-AlF, deren Anlagepolitik vergleichbaren Anforderungen unterliegt, gemäß § 261 Abs. 1 Ziffer 6 KAGB, und die ihrerseits jeweils nahezu ausschließlich in die Vermögensgegenstände nach diesem Absatz 2 lit. a) investieren; jj) Vermögensgegenständen nach den §§ 193 bis 195 KAGB gemäß § 261 Abs. 1 Ziffer 7 KAGB. kk) Gelddarlehen nach § 285 Absatz 3 Satz 1 und 3, der auf Publikums-AIF mit der Maßgabe entsprechend anwendbar ist, dass abweichend von § 285 Absatz 3 Satz 1 höchstens 30 Prozent des aggregierten eingebrachten Kapitals und des noch nicht eingeforderten zugesagten Kapitals des geschlossenen Publikums-AIF für diese Darlehen verwendet werden und im Fall des § 285 Absatz 3 Satz 1 Nummer 3 die dem jeweiligen Unternehmen gewährten Darlehen nicht die Anschaffungskosten der an dem Unternehmen gehaltenen Beteiligungen überschreiten. b) Offene inländische Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen gem. § 284 Abs. 1 und Abs. 2 KAGB, welche in folgende Vermögensgegenstände investieren: a) Wertpapiere, b) Geldmarktinstrumente, c) Bankguthaben, d) Immobilien, e) Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften, f) Anteile oder Aktien an inländischen offenen Invest-mentvermögen sowie an entsprechenden offenen EU- oder ausländischen Investmentvermögen, g) Beteiligungen an ÖPP-Projektgesellschaften und Infrastruktur-Projektgesellschaften, wenn der Verkehrswert dieser Beteiligungen ermittelt werden kann, h) unverbriefte Darlehensforderungen und Unternehmensbeteiligungen, wenn der Verkehrswert dieser Beteiligungen ermittelt werden kann. c) Allgemeine offene inländische Spezial-AlF gemäß § 282 KAGB, oder offene EU-Spezial-AIF, jeweils unter Ausschluss von Hedgefonds gemäß § 283 KAGB, welche in folgende der in § 284 Abs. 2 KAGB genannten Vermögensgegenstände investieren: a) Wertpapiere, b) Geldmarktinstrumente, c) Bankguthaben, d) Immobilien, e) Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften, f) Anteile oder Aktien an inländischen offenen Investmentvermögen sowie an entsprechenden offenen EU- oder ausländischen Investmentvermögen, g) Beteiligungen an ÖPP-Projektgesellschaften und Infrastruktur-Projektgesellschaften, wenn der Verkehrswert dieser Beteiligungen ermittelt werden kann, h) unverbriefte Darlehensforderungen und Unternehmensbeteiligungen, wenn der Verkehrswert dieser Beteiligungen ermittelt werden kann. d) Gegenstand der kollektiven Vermögensverwaltung sind daneben: a) Offene AIF, die als Europäischer langfristiger Invest-mentfonds (European Long Term Investment Fund-,,ELTIF“) den Anforderungen der Verordnung (EU) 2015/760 („ELTIF-Verordnung") entsprechen, an professionelle Anleger und / oder Kleinanleger vertrieben werden, und ausschließlich in die in Absatz 2 genannten Vermögensgegenstände investieren. b) Geschlossene AIF, die als Europäischer langfristiger Investmentfonds (European Long Term Investment Fund-,,ELTIF“) den Anforderungen der Verordnung (EU) 2015/760 („ELTIF-Verordnung") entsprechen, an professionelle Anleger und / oder Kleinanleger vertrieben werden und ausschließlich in die in Absatz 2 genannten Vermögensgegenstände investieren, wobei die Investition in Investmentvermögen nur dann zulässig ist, wenn diese ihrerseits ausschließlich in die in Absatz 2 genannten Vermögengegenstände investieren. 3. Die Gesellschaft betreibt folgende Dienst- und Nebendienstleistungen: a) die Verwaltung einzelner nicht in Finanzinstrumenten im Sinne des § 1 Abs. 11 des Kreditwesengesetzes angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (individuelle Vermögensverwaltung) sowie die Anlageberatung, jedoch nur insoweit, als dass die Gesellschaft befugt ist, auch Investmentvermögen mit entsprechenden Vermögensgegenständen zu verwalten; b) die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten im Sin-ne des § 1 Abs. 11 des Kreditwesengesetzes angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum einschließlich der Portfolioverwaltung fremder Investmentvermögen (Finanzportfolioverwaltung); c) die Anlageberatung bezogen auf Finanzinstrumente im Sinne des § 1 Abs. 11 des Kreditwesengesetzes; d) die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten im Sinne des § 1 Abs. 11 des Kreditwesengesetzes (Anlagevermittlung); e) den Vertrieb und das Pre-Marketing von Anteilen oder Aktien an fremden Investmentvermögen f) sonstige Tätigkeiten, die mit den in diesem Absatz genannten Dienstleistungen und Nebendienstleistungen unmittelbar verbunden sind. 4. Die Gesellschaft darf Geschäfte betreiben, die zur Anlage ihres eigenen Vermögens erforderlich sind. 5. Die Gesellschaft darf sich an Unternehmen beteiligen oder Unternehmen gründen, wenn der Gesellschaftszweck des Unternehmens gesetzlich oder satzungsmäßig im Wesentlichen auf die Geschäfte ausgerichtet ist, welche die Gesellschaft selbst betreiben darf und eine Haftung der Gesellschaft aus der Beteiligung durch die Rechtsform des Unternehmens beschränkt ist. 6. Weitere Geschäfte oder Tätigkeiten darf die Gesellschaft nicht betreiben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Horaz Dragota
seit 11.7.2024
Prokura
Johannes Seidl
seit 2.11.2023
Geschäftsführer
Ingo Hartlief
seit 2.11.2023
Geschäftsführer
Stefanie Oppowa
seit 19.7.2023
Prokura
Bernhard Huber
seit 23.2.2023
Prokura
Barbara Deil
seit 15.12.2020
Prokura
Joachim Mur
seit 22.1.2019
Prokura
Kristina Mentzel
seit 4.6.2018
Prokura
Julian Schnurrer
seit 19.3.2015
Prokura
Marianne Maiwald
seit 17.2.2015
Prokura
Gregor Hansel
seit 17.2.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
UniCredit S.p.A.ITA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Wealth Management Capital Holding GmbH
Germany
125.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WealthCap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH

Grünwald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024 Vorjahr
EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 628.208,50 486.431,41
- davon Forderungen an verbundene Unternehmen: 628.208,50 EUR (Vorjahr: 486.431,41 EUR)
2. Forderungen an Kunden 4.712.943,68 4.817.119,64
3. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 884.403,90 256.720,91
4. Anteile an verbundenen Unternehmen 79.378,75 148.368,75
5. Treuhandvermögen 1.084.147.040,47 1.071.336.047,99
6. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.260.144,70 2.220.317,70
b) geleistete Anzahlungen 1.044.519,30 1.055.954,85
3.304.664,00 3.276.272,55
7. Sachanlagen 140.929,96 222.166,96
8. Sonstige Vermögensgegenstände 37.302.580,55 39.320.652,23
9. Rechnungsabgrenzungsposten 1.129.492,67 1.107.215,66
Summe der Aktiva 1.132.329.642,48 1.120.970.996,10

Passiva

31.12.2024 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 607.539,32 1.620.757,61
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: 607.539,32 EUR (Vorjahr: 1.620.757,61 EUR)
2. Treuhandverbindlichkeiten 1.084.147.040,47 1.071.336.047,99
3. Sonstige Verbindlichkeiten 5.555.334,22 4.885.944,33
4. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.511.606,00 5.113.235,98
b) andere Rückstellungen 18.392.185,47 20.015.010,19
23.903.791,47 25.128.246,17
5. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125.000,00
b) Kapitalrücklage 17.875.000,00 17.875.000,00
c) Bilanzgewinn 0,00 0,00
18.000.000,00 18.000.000,00
6. Passiver Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb von Anteilen 115.937,00 0,00
Summe der Passiva 1.132.329.642,48 1.120.970.996,10

Für Anteilinhaber verwaltete Investmentvermögen:

Inventarwert zum 31.12.2024: 2.917.186.258,56 EUR (zum 31.12.2023: 3.452.115.643,21 EUR)

Anzahl zum 31.12.2024: 38 (zum 31.12.2023: 36)

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024

2024 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 981.747,27 672.642,28
2. Zinsaufwendungen -140.688,95 -120.138,19
3. Laufenden Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 8.264,20 8.726,02
4. Provisionserträge 39.685.891,81 43.302.462,19
5. Provisionsaufwendungen -1.310.961,58 -1.782.713,58
38.374.930,23 41.519.748,61
6. Sonstige betriebliche Erträge 8.124.966,91 1.169.752,62
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -19.014.047,16 -21.990.186,97
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.602.408,29 -3.992.915,42
darunter: für Altersversorgung 659.462,10 EUR (Vorjahr: 765.803,43 EUR)
-22.616.455,45 -25.983.102,39
b) andere Verwaltungsaufwendungen -16.713.123,88 -18.028.224,52
-39.329.579,33 -44.011.326,91
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -1.378.953,03 -1.174.411,66
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.264.696,72 -18.667.093,17
10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere -12.992,64 0,00
11. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -2.637.002,06 -20.602.100,40
12. Erträge aus Verlustübernahme 2.637.002,06 20.602.100,40
13. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald (im Folgenden auch die »Gesellschaft« genannt) wurde nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften für Institute gemäß § 267 i.V.m. § 340a HGB, des GmbH-Gesetzes, des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. In Fällen von Unterschieden der RechKredV zwischen Banken und Finanzdienstleistungsinstituten, wird bei der Gesellschaft einheitlich wie bei einem Finanzdienstleistungsinstitut bilanziert. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt entsprechend den Gliederungsvorschriften der RechKredV unter Verwendung des Formblattes 1 (Jahresbilanz) und Formblatt 3 (GuV, Staffelform).

Die Gesellschaft übernimmt als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß § 18 KAGB die kollektive Vermögensverwaltung von inländischen geschlossenen Publikums Alternative Investmentfonds und inländischen geschlossenen und offenen Spezial Alternative Investmentfonds (AIFs). Sie unterliegt der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Darüber hinaus erbringt die Gesellschaft seit dem 1. April 2018 verwaltende und administrative Tätigkeiten für nicht regulierte Altfonds der Wealth Management Capital Holding GmbH, München.

Die Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald, ist im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 209408 eingetragen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich mit Ausnahme der nachfolgend dargestellten Umgliederung nicht geändert. Die unter dem Posten "andere Verwaltungsaufwendungen" ausgewiesenen Aufwendungen für Restrukturierung werden nun unter "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Vorjahresvergleichszahl wurde angepasst.

Auf fremde Währung lautende (kurzfristige) Vermögensgegenstände und Schulden wurden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die Forderungen an Kreditinstitute, die Forderungen an Kunden und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt und bewertet.

Das Treuhandvermögen ermittelt sich aus den Einlagen der Treuhandkommanditisten per 31. Dezember 2024 abzüglich der bisherigen Entnahmen und unter Berücksichtigung der Ergebnisverteilung der realisierten Ergebnisse des letzten aufgestellten Abschlusses der AIF.

Die Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Sie werden langfristig gehalten und wurden dem Anlagenbuch zugeordnet, so dass der Betrag zum gemilderten Niederstwertprinzip bilanziert wird.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung, bilanziert.

Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden, sofern abnutzbar, planmäßig linear gemäß der betrieblichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 EUR werden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nennwert ausgewiesen. Dabei handelt es sich um im abgelaufenen Geschäftsjahr bezahlte Aufwendungen, welche erst das künftige Geschäftsjahr betreffen.

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Treuhandverbindlichkeiten sind in gleicher Höhe wie das Treuhandvermögen bewertet.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt auf Basis der modifizierten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Berücksichtigung eines Gehalttrends von 2 % (Vorjahr: 2 %) und Rententrends von 2,1 % (Vorjahr: 2,25 %) sowie Verwendung eines zehnjährig gen Durchschnittszinssatzes gemäß § 253 Abs. 2 HGB von 1,9 % (Vorjahr: 1,83 %). Zusätzlich erfolgte entsprechend § 253 Abs. 6 HGB eine Bewertung des Erfüllungsbetrages zum 31. Dezember 2024 auf Basis einer siebenjährigen Durchschnittsbildung (Zinssatz: 1,96 %; Vorjahr: 1,75 %). Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum Abschlussstichtag -112 Tsd. EUR. Insgesamt beträgt der Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag 8.709 Tsd. EUR (Vorjahr: 7.725 Tsd. EUR). Mit diesem wurden das Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von (Zeitwert) 3.197 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.612 Tsd. EUR) verrechnet, welches dem HVB Trust e.V. zugeführt wurde. Als Rechnungszinssatz für die Bewertung wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB in Höhe von 1,9 % des Monats Dezember bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die Anschaffungskosten betrugen 3.079 Tsd. EUR. Der Ertrag aus dem zu saldierenden Deckungsvermögen beträgt 88 Tsd. EUR (Vorjahr: 113 Tsd. EUR). Als Bewertungsmethode wurde die Projected Unit Credit Method (laufendes Einmalprämienverfahren) angewandt. Für die Pensionsrückstellungen wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt.

Die anderen Rückstellungen wurden mit dem im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem im Handelsregister als Stammkapital eingetragenen Nominalbetrag. Die Kapitalrücklage entspricht den in den Jahren 2013, 2014, 2018, 2019 und 2021 geleisteten Bareinlagen.

Aufwendungen und Erträge sind periodengerecht abgegrenzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Die Forderungen an Kreditinstitute stellen wie im Vorjahr in voller Höhe Forderungen an verbundene Unternehmen dar.

Die Forderungen an Kunden betreffen Forderungen insbesondere für die Investmentberatertätigkeit, die Verwaltungs- und Treuhandvergütung, die Vergütung für die Objektverwaltung sowie Geschäftsbesorgungsvergütungen anderer Managementgesellschaften. Die darunter ausgewiesenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 392.389 Tsd. EUR. Die Forderungen haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Die Zusammensetzung und Entwicklung der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere, der Anteile an verbundenen Unternehmen, der Immateriellen Anlagewerte sowie der Sachanlagen ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.

Die immateriellen Anlagewerte umfassen im Wesentlichen aktivierte Aufwendungen für IT Projekte und sind im Vergleich zum Vorjahr um 28 Tsd. EUR auf 3.305 Tsd. EUR angestiegen. Die Zugänge wurden durch die Abschreibungen der immateriellen Anlagewerte zum großen Teil kompensiert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen ausgereichte Cash-Pool- Darlehen von 33.697 Tsd. EUR an verschiedene verbundene Unternehmen sowie Forderungen an die Muttergesellschaft Wealth Management Capital Holding GmbH, München, aus der Ergebnisabführung in Höhe von 2.637 Tsd. EUR (Vorjahr: 20.602 Tsd. EUR).

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen vorausbezahlte Gehälter in Höhe von 828 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.007 Tsd. EUR).

Der Gesamtbetrag der Vermögensgegenstände, die auf fremde Währung lauten, beträgt 24 Tsd. EUR (Vorjahr: 26 Tsd. EUR) und diese entfallen auf Forderungen an Kreditinstitute.

Passiva

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stellen in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dar.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.911 Tsd. EUR im Wesentlichen aus einem Sachmittel-Übertragungsvertrag und Verbindlichkeiten aus der USt-Organschaft sowie in Höhe von 600 Tsd. EUR (Vorjahr: 397 Tsd. EUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sie bestehen in Höhe von 3.354 Tsd. EUR (Vorjahr: 3.354 Tsd. EUR) gegenüber der Alleingesellschafterin. Bis auf die gestundeten Verbindlichkeiten aus dem Sachmittel-Übertragungsvertrag haben die Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Die anderen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Restrukturierungsmaßnahmen (13.583 Tsd. EUR; Vorjahr: 14.360 Tsd. EUR) Mitarbeiterboni und -tantiemen (1.669Tsd. EUR; Vorjahr: 1.794 Tsd. EUR), weitere Personalaufwendungen (406 Tsd. EUR; Vorjahr: 1.117 Tsd. EUR), Integrationskosten (900 Tsd. EUR; Vorjahr: 0 EUR), Jahresabschlusskosten (77 Tsd. EUR; Vorjahr: 206 Tsd. EUR) sowie ausstehende Rechnungen (1.757 Tsd. EUR; Vorjahr: 2.538 Tsd. EUR).

Treuhandvermögen/Treuhandverbindlichkeiten

Der Ausweis bezieht sich auf für Anleger treuhänderisch gehaltene Beteiligungen an den folgenden Investmentkommanditgesellschaften:

Wealthcap Immobilien Deutschland 38 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Immobilien Deutschland 39 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Immobilien Deutschland 40 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Immobilien Deutschland 41 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Immobilien Deutschland 42 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Immobilien Deutschland 44 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Immobilien Deutschland 45 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Immobilien Deutschland 46 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Immobilien Nordamerika 17 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Private Equity 17 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Private Equity 18 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 21 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 22 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 23 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 24 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Portfolio 3 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Portfolio 4 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Portfolio 5 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Portfolio 6 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Fondsportfolio Immobilien International 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 25 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 26 GmbH & Co. geschlossene Investment KG

Der unter der Bilanz angegebene Inventarwert verwalteter Investmentvermögen entspricht der Summe der zum 31. Dezember 2024 als Nettoinventarwerte im Rahmen des § 35 Abs. 1 und 2 KAGB für die AIFs gemeldeten Werte inklusive Zwischenfinanzierungen 1 für die Fonds, die Platzierungsgarantien von WMC (oder Wealthcap Investment Services GmbH) erhalten haben. Die jeweiligen Platzierungsgarantieverträgen wurden so gestaltet, dass der Garantiegeber aus der Abgabe der zuletzt behandelten Platzierungsgarantien grundsätzlich verpflichtet ist, Eigenkapitaleinzahlung zu leisten. Alternativ kann dies durch ein Darlehen erfolgen, dass spätestens mit Platzierungsschluss in eine Beteiligung umzuwandeln wäre. Zum 31. Dezember 2024 valutiert das Zwischenfinanzierungsvolumen wie folgt:

Wealthcap Immobilien Deutschland 42 GmbH & Co. geschlossene Investment KG: 5.276 Tsd. EUR;

Wealthcap Immobilien Deutschland 46 GmbH & Co. geschlossene Investment KG: 49.123 Tsd. EUR;

Wealthcap Büro Spezial-AIF 6 GmbH & Co. geschlossene Investment KG: 46.264 Tsd. EUR;

Wealthcap Büro Spezial-AIF 7 GmbH & Co. geschlossene Investment KG: 21.411 Tsd. EUR;

Wealthcap Büro Spezial-AIF 9 GmbH & Co. geschlossene Investment KG: 8.709 Tsd. EUR,

4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung nach geografischen Märkten gemäß § 34 Abs. 2 RechKredV kann unterbleiben, da sich die Märkte vom Standpunkt der Organisation der Gesellschaft nicht wesentlich unterscheiden.

Die Zinserträge in Höhe von 982 Tsd. EUR (Vorjahr: 673 Tsd. EUR) resultieren zum einen aus den ausgereichten Cash-Pool-Darlehen in Höhe von 893 Tsd. EUR (Vorjahr: 457 Tsd. EUR) und zum anderen aus dem Bewertungserfolg des HVB Trust e.V..

Die Zinsaufwendungen entfallen im Wesentlichen auf die gestundeten Verbindlichkeiten aus dem Sachmittel-Übertragungsvertrag mit der Alleingesellschafterin.

1 Bei doppelstöckigen Fondsstrukturen werden die Zwischenfinanzierungen anteilig in Höhe der Beteiligungsverhältnisse zwischen Fonds- und Objektgesellschaft einbezogen.

Die laufenden Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren resultieren aus erhaltenen Ausschüttungen der AIF und der Objektgesellschaften, an denen die Gesellschaft beteiligt ist.

Die Provisionserträge in Höhe von 39.686 Tsd. EUR (Vorjahr: 43.302 Tsd. EUR) resultieren in Höhe von 17.015 Tsd. EUR (Vorjahr: 14.332 Tsd. EUR) aus der durch die Gesellschaft übernommenen Vermögensverwaltung folgender Assetklassen:

Assetklasse 2024 2023
Tsd. EUR Tsd. EUR
Immobilien Deutschland 12.790 10.487
Sachwerte 2.559 2.251
Private Equity 1.602 1.557
Immobilien USA 64 37
Gesamt 17.015 14.332

Darin enthalten sind periodenfremde Erträge in Höhe von 766 TEUR.

Daneben werden unter den Provisionserträgen folgende Vergütungen ausgewiesen:

2024 2023
Tsd. EUR Tsd. EUR
Erlöse aus Geschäftsbesorgung 19.500 23.701
Treuhandvergütung 1.381 1.558
Investmentberatung 1.162 1.157
Transaktionsvergütung 365 1.831
Sonstige Provisionserträge 174 248
Konzeptionsgebühren 89 475
Gesamt 22.671 28.970

Im Geschäftsjahr wurden bei den Erlösen aus Geschäftsbesorgung periodenfremde Erträge in Höhe von 274 Tsd. EUR vereinnahmt.

Diesen Erträgen standen Provisionsaufwendungen in Höhe von 1.311 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.783 Tsd. EUR), insbesondere für die Fondskonzeption (1.242 Tsd. EUR; Vorjahr: 1.700 Tsd. EUR), gegenüber.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 8.125 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.170 Tsd. EUR) entfallen im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit 4.778 Tsd. EUR (Vorjahr: 748 Tsd. EUR), eine Auflösung der Wertberichtigung einer Forderung in Höhe von 2.947 Tsd. EUR (Vorjahr 0 EUR) und Erträge aus Kostenweiterverrechnungen von 180 Tsd. EUR (Vorjahr: 375 Tsd. EUR).

Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen von 39.330 Tsd. EUR (Vorjahr: 44.011 Tsd. EUR) beinhalten mit -22.616 Tsd. EUR (Vorjahr: 25.983 Tsd. EUR) Personalaufwendungen und mit16.713 Tsd. EUR (Vorjahr: 18.028 Tsd. EUR) andere Verwaltungsaufwendungen. Die Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr wegen des in 2024 laufenden Personalabbauprogramms und des daraus resultierenden Mitarbeiterabbaus gesunken.

Die anderen Verwaltungsaufwendungen setzen sich insbesondere wie folgt zusammen:

2024 2023
Tsd. EUR Tsd. EUR
Aufwendungen für Miete, Büro, IT 8.222 9.187
Objektverwaltung 4.190 3.811
Nicht abzugsfähige Vorsteuer 1.346 1.053
Abschluss- und Prüfungskosten (inkl. Revision) 399 555
Marketing-/Veranstaltungskosten 370 368
KFZ-Aufwendungen 329 440
Vertriebskosten 268 314
Personalentsendung 172 146
Personalverwaltung 165 246
Aufwendungen für Porto, Telefon, Büromaterial 111 138
Reisekosten 110 136
Fremdarbeiten, Leiharbeitnehmer 110 51
Aufwendungen für Personalbeschaffung und -Schulung 66 119
Rechts- und Beratungskosten 59 746
Druckkosten Prospekte und Werbematerial 54 100
Fondskosten 43 83

Die Abschreibungen betreffen in Höhe von 1.297 Tsd. EUR die immateriellen Anlagewerte, in Höhe von 81 Tsd. EUR die Sachanlagen sowie in Höhe von 1 Tsd. EUR Sofortabschreibungen geringwertiger Wirtschaftsgüter.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Bildung der Rückstellung für das per Ende 2024 verkündeten Restrukturierungsprogramm in Höhe 8.800 Tsd. EUR. Zudem wirkten die Aufwendungen für die Bildung von damit verbundenen Restrukturierungsrückstellung im Vorjahr mit 15.310 Tsd. EUR negativ. Der Vorjahresausweis der Restrukturierungsaufwendungen unter den anderen Verwaltungsaufwendungen wurde entsprechend angepasst. Daneben sind im Geschäftsjahr 2024 noch Zinsen aus Pensionsverpflichtungen von 141 Tsd. EUR sowie Aufwendungen aus Kostenweiterverrechnungen von 322 Tsd. EUR enthalten.

Der erwirtschaftete Verlust von 2.637 Tsd. EUR (Vorjahr: 20.602 Tsd. EUR) wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags vollständig von der Wealth Management Capital Holding GmbH, München, übernommen.

5. Anteilsbesitzliste

Kapitalanteil in %
insgesamt davon
Name der Gesellschaft Sitz mittelbar Währung
Wealthcap Spezial-AIF 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) München < 0,01 0 EUR
Wealthcap Spezial-AIF 2 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) München < 0,01 0 EUR
Wealthcap Spezial-AIF 3 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) München < 0,01 0 EUR
Wealthcap Spezial-AIF 4 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) München < 0,01 0 EUR
Wealthcap Spezial-AIF 5 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) München < 0,01 0 EUR
Wealthcap Büro Spezial-AIF 6 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) München 0,02 0 EUR
Wealthcap Spezial-AIF Büro 7 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) München 0,02 0 EUR
Wealthcap Spezial-AIF Immobilien 9 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) München 0,90 0 EUR
Wealthcap Immobilien Deutschland 38 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) München < 0,01 0 EUR
Wealthcap Immobilien Deutschland 39 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) München < 0,01 0 EUR
Wealthcap Immobilien Deutschland 40 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) München 0,01 0 EUR
Wealthcap Immobilien Deutschland 41 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) München 0,01 0 EUR
Wealthcap Immobilien Deutschland 42 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) München 0,02 0 EUR
Wealthcap Immobilien Deutschland 44 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) München 0,04 0 EUR
Wealthcap Immobilien Deutschland 45 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) München 0,06 0 EUR
Wealthcap Immobilien Deutschland 47 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) München 100,00 0 EUR
Wealthcap Objekt Nürnberg GmbH & Co. KG 1) München 0,03 0 EUR
Wealthcap Objekt Hamburg GmbH & Co. KG 1) München 0,04 0 EUR
Wealthcap Objekt Berg-am-Laim II GmbH & Co. KG 1) München 0,01 0 EUR
Wealthcap Objekte Grasbrunn und Ismaning GmbH & Co. KG 5) München < 0,01 0 EUR
Wealthcap Objekt Berlin II GmbH & Co. KG 5) München 0,02 0 EUR
Wealthcap Objekt-Vorrat 25 GmbH & Co. KG 1) München 79,80 0 EUR
Wealthcap Objekt Fürstenfeldbruck GmbH & Co. KG 5) München 0,02 0 EUR
Wealthcap Objekt Berlin I GmbH & Co. KG 1) München 0,02 0 EUR
Wealthcap Objekt Ottobrunn GmbH & Co. KG 5) München 0,02 0 EUR
Wealthcap Objekt Freiburg GmbH & Co. KG 1) München 0,03 0 EUR
Wealthcap Objekt Essen II GmbH & Co. KG 1) München 0,02 0 EUR
Wealthcap Objekt Ludwigsburg GmbH & Co. KG 5) München 0,03 0 EUR
Wealthcap Objekt Berlin III GmbH & Co. KG 1) München 0,02 0 EUR
Wealthcap Fondsportfolio Immobilien International 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) Grünwald 0,06 0 EUR
Wealthcap Objekt-Vorrat 35 GmbH & Co. KG 1) München 79,80 0 EUR
Wealthcap Objekt-Vorrat 36 GmbH & Co. KG 1) München 79,80 0 EUR
Wealthcap Objekt-Vorrat 37 GmbH & Co. KG 1) München 79,80 0 EUR
Wealthcap Objekt Trudering GmbH & Co. KG 5) München 89,90 0 EUR
Wealthcap Objekt-Vorrat 40 GmbH & Co. KG 1) München 89,90 0 EUR
Wealthcap Objekt-Vorrat 41 GmbH & Co. KG 1) München 89,90 0 EUR
Wealthcap Objekt-Vorrat 42 GmbH & Co. KG 1) München 89,90 0 EUR
Wealthcap Objekt-Vorrat 43 GmbH & Co. KG 1) München 89,90 0 EUR
Wealthcap Objekt Tübingen GmbH & Co. KG 5) München 0,06 0 EUR
Wealthcap Objekt Mainz GmbH & Co. KG 3) München 0,02 0 EUR
Wealthcap Wohnen Spezial-AIF 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) München 0,02 0 EUR
Wealthcap Wohnen 1 GmbH & Co. KG 5) München 0,02 0 EUR
Wealthcap Wohnen 1a GmbH & Co. KG 5) München 0,03 0 EUR
Wealthcap Wohnen 1b GmbH & Co. KG 5) München 0,04 0 EUR
Wealthcap Objekt Dresden GmbH & Co. KG 1) München 0,01 0 EUR
Wealthcap Immobilien Nordamerika 17 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) München < 0,01 0 USD
Wealthcap SachWerte Portfolio 2 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) Grünwald < 0,01 0 EUR
Wealthcap Portfolio 3 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) Grünwald 0,01 0 EUR
Wealthcap Portfolio 4 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) Grünwald 0,03 0 EUR
Wealthcap Portfolio 5 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) Grünwald 0,16 0 EUR
WealthCap Portfolio 4/5 GmbH & Co. KG 6) Grünwald 0,02 0 EUR
Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 21 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) Grünwald 0,02 0 EUR
Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 22 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) Grünwald 0,05 0 EUR
Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 23 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) Grünwald 0,06 0 EUR
Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 24 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) Grünwald 0,05 0 EUR
Wealthcap Immobilien Deutschland 46 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) München 100,00 0 EUR
Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 25 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) München 100,00 0 EUR
Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 26 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) München 100,00 0 EUR
Wealthcap Portfolio 6 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) Grünwald 0,07 0 EUR
Eigenkapital Jahresergebnis
Name der Gesellschaft in Tausend in Tausend
Wealthcap Spezial-AIF 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) 193.558 12.224
Wealthcap Spezial-AIF 2 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) 74.411 -39.297
Wealthcap Spezial-AIF 3 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) 299.716 -52.856
Wealthcap Spezial-AIF 4 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) 234.313 -7.773
Wealthcap Spezial-AIF 5 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) 380.669 -97.350
Wealthcap Büro Spezial-AIF 6 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) 91.288 -14.882
Wealthcap Spezial-AIF Büro 7 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) 77.425 -18.251
Wealthcap Spezial-AIF Immobilien 9 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) 2.833 660
Wealthcap Immobilien Deutschland 38 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) 133.626 -23.299
Wealthcap Immobilien Deutschland 39 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) 156.430 -31.778
Wealthcap Immobilien Deutschland 40 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) 75.799 -22.000
Wealthcap Immobilien Deutschland 41 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) 121.848 -41.797
Wealthcap Immobilien Deutschland 42 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) 84.529 -29.934
Wealthcap Immobilien Deutschland 44 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) 54.857 -8.754
Wealthcap Immobilien Deutschland 45 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) 22.690 -16.712
Wealthcap Immobilien Deutschland 47 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) -39 -10
Wealthcap Objekt Nürnberg GmbH & Co. KG 1) 29.574 1.124
Wealthcap Objekt Hamburg GmbH & Co. KG 1) 18.068 1.060
Wealthcap Objekt Berg-am-Laim II GmbH & Co. KG 1) 65.930 -7.169
Wealthcap Objekte Grasbrunn und Ismaning GmbH & Co. KG 5) 59.650 245
Wealthcap Objekt Berlin II GmbH & Co. KG 5) 48.160 1.023
Wealthcap Objekt-Vorrat 25 GmbH & Co. KG 1) 0 -5
Wealthcap Objekt Fürstenfeldbruck GmbH & Co. KG 5) 6.594 378
Wealthcap Objekt Berlin I GmbH & Co. KG 1) 35.604 -3.649
Wealthcap Objekt Ottobrunn GmbH & Co. KG 5) 8.026 394
Wealthcap Objekt Freiburg GmbH & Co. KG 1) 28.970 -765
Wealthcap Objekt Essen II GmbH & Co. KG 1) 37.477 -8.304
Wealthcap Objekt Ludwigsburg GmbH & Co. KG 5) 30.688 -1.152
Wealthcap Objekt Berlin III GmbH & Co. KG 1) 27.502 -13.733
Wealthcap Fondsportfolio Immobilien International 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) 12.626 -1.525
Wealthcap Objekt-Vorrat 35 GmbH & Co. KG 1) 0 -25.367
Wealthcap Objekt-Vorrat 36 GmbH & Co. KG 1) 0 -4
Wealthcap Objekt-Vorrat 37 GmbH & Co. KG 1) 0 -14.540
Wealthcap Objekt Trudering GmbH & Co. KG 5) 3.157 -297
Wealthcap Objekt-Vorrat 40 GmbH & Co. KG 1) 0 -4
Wealthcap Objekt-Vorrat 41 GmbH & Co. KG 1) 0 -4
Wealthcap Objekt-Vorrat 42 GmbH & Co. KG 1) 0 -4
Wealthcap Objekt-Vorrat 43 GmbH & Co. KG 1) 0 -4
Wealthcap Objekt Tübingen GmbH & Co. KG 5) 13.944 1.081
Wealthcap Objekt Mainz GmbH & Co. KG 3) 33.153 -927
Wealthcap Wohnen Spezial-AIF 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 5) 123.570 -8.938
Wealthcap Wohnen 1 GmbH & Co. KG 5) 52.456 619
Wealthcap Wohnen 1a GmbH & Co. KG 5) 31.890 -159
Wealthcap Wohnen 1b GmbH & Co. KG 5) 24.681 612
Wealthcap Objekt Dresden GmbH & Co. KG 1) 57.852 -5.680
Wealthcap Immobilien Nordamerika 17 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) 55.898 -6.941
Wealthcap SachWerte Portfolio 2 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) 82.069 920
Wealthcap Portfolio 3 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) 49.150 -975
Wealthcap Portfolio 4 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) 62.598 2.887
Wealthcap Portfolio 5 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) 10.257 480
WealthCap Portfolio 4/5 GmbH & Co. KG 6) 54.585 -47
Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 21 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) 48.857 2.241
Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 22 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) 16.833 787
Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 23 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) 16.243 -281
Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 24 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) 12.282 -157
Wealthcap Immobilien Deutschland 46 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) -165 -185
Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 25 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) 16 -4
Wealthcap Fondsportfolio Private Equity 26 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 1) 16 -4
Wealthcap Portfolio 6 GmbH & Co. geschlossene Investment KG 6) 10.433 -373

1) Werte (Eigenkapital und Jahresergebnis) zum 31.12.2023.
2) Die Gesellschaften wurden erst in 2024 gegründet; Werte (Jahresergebnis und Eigenkapital) zum 30. September 2024 bzw. 31. Dezember 2024 lagen zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses noch nicht vor.
3) Werte (Eigenkapital und Jahresergebnis) zum 30.09.2024.
4) Werte (Eigenkapital und Jahresergebnis) zum 31.12.2024.
5) Werte (Eigenkapital und Jahresergebnis) zum 30.09.2023.
6) Werte (Eigenkapital und Jahresergebnis) zum 31.12.2022.

6. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2024 waren - neben der Geschäftsführung - durchschnittlich 210 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren durchschnittlich 162 Mitarbeiter in Vollzeit und 48 Mitarbeiter als Teilzeitbeschäftigte angestellt.

7. Organe

Der Geschäftsführung gehörten folgende Mitglieder an:

Ingo Hartlief, Geschäftsführer für Vertrieb, Produktstrategie & Finance (Sprecher der Geschäftsführung),

Johannes Seidl, Geschäftsführer für Portfolio- & Assetmanagement und

Frank Clemens, Geschäftsführer für Vertrieb, Produktmanagement, Marketing, Research und Strategie (bis zum 31. Dezember 2024).

Die Bezüge der aktiven und ehemaligen Mitglieder der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2024 1.549 Tsd. EUR.

Zu Mitgliedern des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bestellt:

Marco lannaccone, Geschäftsführer der UniCredit Bank GmbH, (Vorsitzender), München, (seit dem 1. Februar 2024),

Pierpaolo Montana, Geschäftsführer der UniCredit Bank GmbH, (stellvertretender Vorsitzender), München, (seit dem 1. April 2024),

Sven Stipkovic, Leitung Segmentmanagement Geschäftskunden & Finanzierung und Leitung Region PBK Nord-Ost, UniCredit Bank GmbH, Hamburg,

Stefanie Salata, externes Mitglied, Investorin, Beirätin, Senior Advisor, Berlin,

Herbert Woisetschläger, Head of Recovery Management, UniCredit Bank GmbH, Königsdorf,

Peter Weidenhöfer, Vorstandsvorsitzender HVB Immo AG, Head of Real Estate Bank, UniCredit Bank GmbH, München,

Dr. Christoph Auerbach, Head of Human Capital & Co-Head Corporate Office / Senior Vice President der UniCredit Bank GmbH, München, (bis zum 31. Januar 2024) und

Dr. Jürgen Kullnigg, Mitglied des Vorstands Commercial Banking Private Clients Bank, UniCredit Bank GmbH, (stellvertretender Vorsitzender), München, (bis zum 31. März 2024).

Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben im Geschäftsjahr 2024 eine Vergütung in Höhe von 55 TEUR erhalten.

8. Sonstige Angaben

Das gezeichnete Kapital in Höhe von 125.000,00 EUR wurde in voller Höhe von der Wealth Management Capital Holding GmbH, München, geleistet.

Es liegen keine außerbilanziellen Geschäftsvorgänge vor. Zudem liegen auch keine berichtspflichtigen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vor.

Die im Geschäftsjahr 2024 als Aufwand erfassten Honorare für den Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, sind im Konzernabschluss des Mutterunternehmens angegeben.

9. Konzernabschluss

Mutterunternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 i.V.m. § 290 HGB ist die UniCredit Bank GmbH, München, die mittelbar 100 % der Anteile an der Gesellschaft hält.

Deren Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Muttergesellschaft Wealth Management Capital Holding GmbH, München, zum 31. Dezember 2024 werden im elektronischen Unternehmensregister offengelegt.

Der Konzernabschluss der UniCredit Bank GmbH, München, wird in den Konzernabschluss der UniCredit S.p.A., Mailand, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist erhältlich unter der Adresse: Unicredit S.p.A., Registered office: Piazza Gae Aulenti 3 - Tower A - 20154 Milano, Italy.

Mit der UniCredit Bank GmbH, München, besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft. Dar- über hinaus besteht mit der Wealth Management Capital Holding GmbH, München, eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft.

10. Nachtragsbericht

Nennenswerte Ereignisse mit einer Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach dem 31. Dezember 2024 nicht eingetreten.

11. Ergebnisverwendung

Im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Alleingesellschafterin Wealth Management Capital Holding GmbH, München, wird das negative Jahresergebnis von der Alleingesellschafterin übernommen.

 

Grünwald, den 28. Februar 2025

Die Geschäftsführung

gez. Ingo Hartlief

gez. Johannes Seidl

Entwicklung des Anlagevermögens per 31. Dezember 2024

der Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2024 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 508.732,23 603.011,00 28.990,00 4.318,01 1.136.415,22 #
Anteile an verbundenen Unternehmen 171.880,35 0,00 -28.990,00 27.007,36 115.882,99 #
Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.017.656,71 0,00 1.336.849,11 9.354.505,82
b) geleistete Anzahlungen 1.904.253,54 1.325.413,56 -1.336.849,11 0,00 1.892.817,99
9.921.910,25 1.325.413,56 0,00 0,00 11.247.323,81
Sachanlagen 1.229.775,10 0,00 0,00 0,00 1.229.775,10 #
11.832.297,93 1.928.424,56 0,00 31.325,37 13.729.397,12
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2024 Zugänge Zuschreibungen Abgänge Stand am 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 252.011,32 0,00 0,00 0,00 252.011,32
Anteile an verbundenen Unternehmen 23.511,60 12.992,64 0,00 0,00 36.504,24
Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.797.339,01 1.297.022,11 0,00 0,00 7.094.361,12
b) geleistete Anzahlungen 848.298,69 0,00 0,00 0,00 848.298,69
6.645.637,70 1.297.022,11 0,00 0,00 7.942.659,81
Sachanlagen 1.007.608,14 81.237,00 0,00 0,00 1.088.845,14
7.928.768,76 1.391.251,75 0,00 0,00 9.320.020,51
Buchwerte
Stand am 31.12.2024 Vorjahr
EUR EUR
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 884.403,90 256.720,91
Anteile an verbundenen Unternehmen 79.378,75 148.368,75
Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.260.144,70 2.220.317,70
b) geleistete Anzahlungen 1.044.519,30 1.055.954,85
3.304.664,00 3.276.272,55
Sachanlagen 140.929,96 222.166,96
4.409.376,61 3.903.529,17

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1 Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald, (im Folgenden "WCK" oder "Gesellschaft" genannt) ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Wealth Management Capital Holding GmbH (im Folgenden "WMC" genannt), München (zusammen "Wealthcap"), die ihrerseits eine 100 %ige Tochtergesellschaft der UniCredit Bank GmbH, München, ist. Letztere ist wiederum Teil der Gruppe der italienischen UniCredit S.p.A., Mailand. Mit der Alleingesellschafterin der WMC besteht ein Ergebnisabführungsvertrag (EAV) vom 13. November 2013 (Handelsregistereintrag vom 9. Januar 2014) mit Änderung vom 2. Oktober 2014 (Handelsregistereintrag vom 30. Oktober 2014).

Der WCK wurde 2014 die Erlaubnis zur kollektiven Vermögensverwaltung gemäß der §§ 20,22 KAGB durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (im Folgenden BaFin genannt) erteilt. Die von der BaFin erteilte Erlaubnis umfasst:

die Tätigkeit als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft,

die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten im Sinne des § 1 Abs. 11 des Kreditwesengesetzes (KWG) angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum einschließlich der Portfolioverwaltung fremder Investmentvermögen (Finanzportfolioverwaltung) gemäß § 20 Abs. 3 Nr. 2 KAGB.

Als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft von inländischen geschlossenen Publikums Alternative Investmentfonds sowie inländischen geschlossenen und offenen Spezial Alternative Investmentfonds (im Folgenden AIF genannt) unterliegt sie der Aufsicht der BaFin.

Die WCK offeriert und verwaltet Alternative Investmentfonds für professionelle/institutionelle Investoren, semi-professionelle Investoren und Privatkunden über Direktinvestitionen sowie Investments über institutionelle Zielfonds. Unter Nutzung der Strukturierungsoptionen des Kapitalanlagegesetzbuches werden bedarfsgerechte Investitionsstrategien für unterschiedliche Zielgruppen und Marktphasen angeboten.

Zum Jahresabschlussstichtag verwaltete die WCK insgesamt 28 geschlossene Publikums- AIF, neun geschlossene Spezial-AIF und ein offenes Spezial-Sondervermögen sowie 33 unregulierte Fonds.

Weiterhin ist die WCK in dem Bereich Anlage- und Investmentberatung für Luxemburger Fonds tätig.

Ausgelagerte Tätigkeiten im Sinne des KAGB:

Die Interne Revision sowie die Erbringung von Teilaufgaben der Identifikation von politisch exponierten Personen bzw. von Personen ,die von Finanzsanktions-Maßnahmen betroffen sind, zur Vermeidung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie sonstiger strafbarer Handlungen wurden auf die UniCredit Bank GmbH (München) ausgelagert. Des Weiteren hat die Gesellschaft IT-Dienstleistungen an die Datagroup BIT Hamburg GmbH (Hamburg), agentes Services GmbH (München), ajco solutions GmbH (Ansbach), L&P Solutions GmbH (Wien) und control.IT Unternehmensberatung GmbH (Bremen) ausgelagert. Darüber hinaus sind Property Management - Dienstleistungen auf die IC Property Management GmbH (München) (bis Ende April 2024), Tectareal Property Management GmbH (Essen) und INDUSTRIA Immobilien GmbH (Frankfurt) übertragen worden.

1.2 Ziele und Strategien

Die WCK übernimmt als regulierter, lizenzierter AIFM die Verwaltung von regulierten Investmentvermögen (AIF) nach KAGB und bietet Investitionsstrategien mit Real Assets von Core über Core+ bis zu Value Add in den Anlageklassen Immobilien, Wertsteigerung in gestreuten Konzepten bei Private Equity sowie Infrastruktur an. Sie ist so ausgerichtet, dass auch die laufende Verwaltung weiter über die gesamte Wertschöpfung und den Lebenszyklus der Beteiligungen sichergestellt wird.

Bei der Angebotskonzeption konzentriert sich die Wealthcap-Gruppe 1 gemäß dem Geschäftsmodell auf die Zielgruppen Privatkunden, semi-professionelle und professionelle (institutionelle) Investoren. Folgende Segmente werden dabei aktuell durch die WCK bedient:

a)

Publikumsangebote/Publikums-AIF risikogemischt: ab 10 Tsd. EUR Beteiligungssumme in den Segmenten Immobilien Deutschland, Portfoliolösungen und Private Equity; je nach Assetverfügbarkeit auch in den Bereichen Erneuerbare Energien/Infrastruktur, möglich

b)

Publikumsangebote/Publikums-AIF nicht risikogemischt: ab 20 Tsd. EUR Beteiligungssumme oder ggf. auch individuell höherer Zeichnungssummen - Schwerpunkte Immobilien Deutschland, Private Equity, weitere Real Assets je Marktlage

c)

weitere Angebote in Immobilien Deutschland, die an dezidierte Kundengruppen und deren Bedarf ausgerichtet sind

d)

Professional Konzepte/Spezial-AIF: Beteiligungsmöglichkeiten sind entweder über Direktinvestments oder über Namensschuldverschreibungen möglich. Diese sind analog § 1 Abs. 19 Nr. 33 KAGB mit entsprechenden Erfahrungen und Kenntnissen sowie einer Beteiligung ab 200 Tsd. EUR bis zu 10 Mio. EUR Beteiligungssumme (bei professionellen Anlegern i.S.v. geborenen professionellen Anlegern und geeigneten Gegenparteien nach WpHG / KAGB auch unter 10 Mio. EUR) möglich. Schwerpunkte liegen derzeit im Bereich Immobilien Deutschland und im Bereich Secondaries (Zweitmarkt). Zudem fungiert die WCK im Bereich der Zielfondslösungen bei Luxemburger Spezialfonds als Investmentberater.

Individuelle Investment-, Portfolio- und Asset Management Lösungen können bei Bedarf entwickelt werden, sofern sie dem Leistungsspektrum von Wealthcap entsprechen und diese wirtschaftlich sinnvoll sind.

Die weiterhin anhaltenden Wertänderungen am Immobilienmarkt und eine strukturelle Transformation im Segment der gewerblichen Immobilien führen dazu, dass Wealthcap 2025 die Restrukturierung und weitere Stabilisierung des Geschäftsmodells fortsetzt.

Die Wealthcap hat im Jahr 2024 strategische Themenstellungen wie Nachhaltigkeit und ESG auf Ebene des Unternehmens, des Bestandsportfolios, neuer Produkte sowie der einzelnen Assets adressiert und auch in Reportings und Objekt- und Fondsstrategien integriert.

1 Als Wealthcap-Gruppe sind alle von der WMC kontrollierten Unternehmen zu verstehen.

Wealthcap misst nachhaltigem Handeln und der damit einhergehenden gesellschaftlichen Verantwortung einen hohen Stellenwert zu und ist Unterzeichner der UN Principles for Responsible Investment (UN PRI).

1.2.1 Direktinvestments Strategie

Wealthcap entwickelt bedarfsgerechte Investitionsstrategien von Core bis Core+ in zukunftsstarken Immobilienmärkten und Nutzungsarten in Deutschland. Die 40-jährige Erfahrung im Investment-, Portfolio- und Asset-Management ergänzt die Wealthcap gezielt mit spezialisierten Kooperationspartnern in den jeweiligen Segmenten für zukunftsfähige Investitionschancen sowie für effizientes, kompetentes Property-Management. Die Angebote setzen im Schwerpunkt auf regelmäßige Cashflows und nachhaltige Wertentwicklung in den Investitionsobjekten. Dabei werden die Rendite-/Risikoprofile laufend auf neue Entwicklungen im Marktumfeld und Opportunitäten überprüft.

1.2.2 Zielfondsinvestments Strategie

Wealthcap bietet international diversifizierte Investitionsstrategien im Bereich Wertsteigerung (Value Add) für chancenorientierte Investoren in den Anlageklassen Immobilien, Private Equity sowie bei Portfoliofonds ergänzt um Infrastruktur und erneuerbare Energien an. Weitere Segmente wie Secondaries, Special Situations oder Co-Investments sind als Beimischung und für den weiteren Ausbau der Plattform möglich. Über Spezialportfolios eröffnet Wealthcap einer breiten Zielgruppe den Zugang zu institutionellen Wertsteigerungsstrategien der weltweit renommiertesten Zielfondsmanager. Das erfolgt als direkter Zugang oder auch als Investmentplattform der deutschen Publikums-AIF.

1.2.3 Nachhaltigkeitsstrategie

Wealthcap sieht in den Themen Nachhaltigkeit und ESG (Environment, Social, Governance) neben den regulatorischen, gesellschaftlichen und ethnischen Verpflichtungen mittel- bis langfristig wesentliche Wachstumschancen. Aus diesem Grund will das Unternehmen diese Themen auf Unternehmensebene und Produktebene zunehmend stärker verankern.

Dafür wurden vier Stoßrichtungen identifiziert, auf die die Gesellschaft in den kommenden Jahren ihren Fokus legen wird:

1.

Reduktion CO 2 -Verbrauch,

2.

Nachhaltige Unternehmensführung,

3.

ESG fokussierte Neuprodukte und Investitionen in den Anlageklassen Alternatives und Real Estate,

4.

Management der direkt gehaltenen Bestandsimmobilien unter Berücksichtigung eines Fokus auf Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

Für die vier Hauptstoßrichtungen leitet Wealthcap mittelfristige Zielevorgaben ab, für welche jährliche Umsetzungsmaßnahmen definiert werden.

Der inhaltliche Fokus der ESG-Aktivitäten wird 2025 insbesondere auf der konsequenten Erfüllung der regulatorisch notwendigen Maßnahmen liegen, vor allem mit Blick auf die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die Offenlegungsverordnung. Zudem ist für 2025 eine weitere Komplexitätsreduzierung in der Umsetzung von ESG-Themen geplant. Ferner sollen die noch nicht abgeschlossenen Maßnahmen und Ziele aus 2024 auch 2025 fortgesetzt werden (Carry over).

Zur Sicherstellung der Verankerung von relevanten Aspekten der Nachhaltigkeit in den Prozessen verfügt Wealthcap über ein Nachhaltigkeitshandbuch, in welchem das Nachhaltigkeitsverständnis des Unternehmens dokumentiert ist. Durch die Definition von Verantwortungen sowie die Information über die strukturelle Umsetzung, dient das Handbuch Mitarbeitern zur Orientierung bei der Integration der ESG-Kriterien in ihrem täglichen Handeln und dokumentiert den Rahmen der nachhaltigen Ausrichtung gegenüber Externen und Geschäftspartnern.

1.3 Strategische Zielsetzungen

Im Rahmen der fortlaufenden Fokussierung und Restrukturierung im Jahr 2025 erfolgt weiterhin eine umfassende, gründliche strategische Überprüfung des Geschäftsmodells und der marktseitig erschwerten Ausplatzierung der in Platzierung befindlichen Immobilienfonds. Geplante Maßnahmen umfassen die Prüfung von Verkäufen einzelner Objekte oder deren Integration in Fonds sowie das Angebot von Mandatslösungen.

Parallel dazu optimiert Wealthcap weiter die Kostenstruktur. Dies betrifft sowohl die Sachkosten als auch die Personalkosten. Die Personalkapazität wurde bis Ende 2024 bereits um 50 FTE auf 164 FTE reduziert, und dies soll in 2025 fortgesetzt werden. Zusätzliche Effizienzmaßnahmen zur Kostensenkung werden situativ und bedarfsgerecht geprüft und umgesetzt. Das Bestandsportfolio wird weiterhin durch systematische Überwachung und Maßnahmen wie die Kontrolle der Vermietungsstände, Anschlussfinanzierungsbedarfe, regelmäßige Objektprüfungen sowie die Stabilisierung der Fonds-Erträge aktiv gesteuert, um Risiken langfristig zu minimieren und stabile Ergebnisse zu gewährleisten.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Makroökonomischer Rahmen 2

Die wirtschaftliche Schwächephase hielt auch zum Jahresende 2024 an. Preis-, saisonal- und kalenderbereinigt weist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) einen Rückgang von 0,1 % zum Jahresende 2024 gegenüber dem Vorquartal auf, während das BIP für das Gesamtjahr um 0,2 % gesunken ist. Hohe Unsicherheiten bezüglich der wirtschaftlichen Perspektiven erschweren gegenwärtig die konjunkturelle Erholung und erst mit klareren Aussichten (u. a. der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen) dürften wieder stärkere Wachstumsdynamiken der Wirtschaft zu verzeichnen sein.

Die Verbraucherpreise sind zum Ende des Jahres nochmals angestiegen. Insbesondere der Preisdruck im Bereich Dienstleistungen und zunehmend geringer ausfallende entlastende Effekte für Energiepreise tragen dazu bei. Zu Beginn des Jahres 2025 dürften unter anderem die Verteuerung des Deutschlandtickets und die CO 2 -Bepreisung den Preisdruck auf die Verbraucherpreise nochmals erhöhen, ehe im weiteren Jahresverlauf inflationsdämpfende Faktoren (wie beispielsweise eine moderate Preisentwicklung auf vorgelagerte Wirtschaftsstufen oder die Nachwirkung der restriktiven Geldpolitik) auf die Verbraucherpreise einwirken dürften.

Branchenumfeld

Immobilien - Investmentmarkt für deutsche Gewerbeimmobilien 3

Zum Jahresabschluss 2024 lag das Transaktionsvolumen für Gewerbeimmobilien in Deutschland bei insgesamt 35,3 Mrd. EUR - ein Plus von 14 % gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere das letzte Quartal hat dabei mit rund einem Drittel maßgeblich zum Jahresergebnis beigetragen. Mit Einzeltransaktionen wurde 2024 ein Volumen von knapp 23,5 Mrd. EUR erzielt (+23 %) während auf Portfoliodeals rd. 11,8 Mrd. EUR (-1 %) entfielen.

Es wurden 5,5 Mrd. EUR in die Assetklasse Büro investiert. Das ist im Vergleich zu den Jahren zuvor weiterhin ein unterdurchschnittlicher Wert, jedoch eine Steigerung gegenüber 2023 von rd. 6,2 %, so dass Büros bei Betrachtung aller Assetklassen im Jahr 2024 weiterhin Platz vier belegten. Auf Platz eins landete die Assetklasse Living mit einem Anteil von knapp 30 % vor dem Segment Logistik-Industrie mit 22 %. Einzelhandelsimmobilien verzeichnen einen Anteil von 16 %. Das Maklerhaus JLL sieht die Spitzenrendite für Büroimmobilien über die sieben Hochburgen im Schnitt bei 4,36 %. Im Jahresvergleich ergibt sich somit ein moderates Plus von 7 Basispunkten, während zugleich im Verlauf der vergangenen Quartale stabilisierende Tendenzen der Entwicklung der Spitzenrendite ersichtlich waren.

2 Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Pressemitteilung "Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2025" vom 15.01.2025
3 Quelle: JLL, Pressemitteilung "Immobilieninvestments ziehen zum Ende des Jahres 2024 nochmals an", 08.01.2025

Immobilien - Vermietungsmarkt für deutsche Büroimmobilien 4

Der deutsche Bürovermietungsmarkt schloss das Jahr 2024 an den sieben Spitzenstandorten mit einem Umsatz von etwas mehr als 2,7 Mio. qm ab. Angesichts der Herausforderungen und Unsicherheiten, mit denen sich Unternehmen aller Branchen in der jüngeren Vergangenheit konfrontiert sahen, war dennoch eine Belebung am Vermietungsmarkt zu Beginn des Jahres 2024 erkennbar, die jedoch durch eine zunehmende Verschlechterung der realwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Laufe des Jahres eingebremst wurde.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Umsätze der Top-7 Hochburgen unterschiedlich ausfallen und nicht alle Standorte gleichermaßen Umsatzzuwächse verzeichnen können. Die Entwicklung 2025 wird daher maßgeblich von einer Erholung der Wirtschaft abhängen, wenngleich davon auszugehen ist, dass aufgrund der Suche nach qualitativ hochwertigen Flächen eine gewisse Grundnachfrage gegeben sein dürfte.

Insgesamt sind im Jahr 2024 rund 1,6 Mio. qm neue Flächen auf den Markt gekommen, was einem Anstieg von 24 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für 2025 (1,3 Mio. qm) wird hingegen ein geringeres Volumen erwartet. Zugleich sind weiterhin Verschiebungen von Projektierungen zu beobachten, so dass für 2025 und 2026 rd. 340 Tsd. qm an geplanten neuen Flächen nicht länger in der Projektplanung ersichtlich sind. Des Weiteren gilt, dass Objekte, die sich aktuell im Bau befinden weiterhin erhöhte Vorvermietungsquoten aufweisen und auch die Spitzenmieten im Jahr 2024 nochmals ein weiteres Wachstum verzeichnen konnten.

Portfoliofonds

Portfoliofonds investieren diversifiziert in folgende Bereiche:

Immobilien-Zielfonds 5

Das gesamte private Platzierungsvolumen sank bei Immobilien-Zielfonds von 158 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 110 Mrd. USD im Jahr 2024. Das eingesammelte Kapital verteilte sich dabei auf 657 Fonds im Vergleich zu 661 Fonds im Vorjahr. Das eingesammelte Kapital, das noch nicht investiert wurde, lag Ende 2024 bei 371 Mrd. USD (im Vorjahr bei 624 Mrd. USD). Am Transaktionsmarkt sank die Anzahl der Transaktionen von 4.381 Transaktionen im Jahr 2023 auf 4.304 im Jahr 2024. Das Volumen stieg dabei von 128 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 180 Mrd. USD im Jahr 2024.

Private-Equity-Buy-out-Zielfonds 6

Das gesamte private Platzierungsvolumen bei Private-Equity-Buy-out-Zielfonds sank von 489 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 382 Mrd. USD im Jahr 2024. Das eingesammelte Kapital verteilte sich auf 448 Fonds im Vergleich zu 462 Fonds im Vorjahr. Das eingesammelte Kapital, das noch nicht investiert wurde, lag Ende 2024 bei 1.008 Mrd. USD (im Vorjahr bei 1.082 Mrd. USD). Am Transaktionsmarkt bewegte sich die Anzahl der Transaktionen mit 10.506 Transaktionen im Jahr 2024 auf Vorjahresniveau (10.926 im Jahr 2023). Das Volumen stieg dabei von 1.126 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 1.251 Mrd. USD im Jahr 2024.

4 Quelle: JLL, Pressemitteilung "Bürovermietungsmarkt 2024 - im Plus und trotzdem ernüchternd", 08.01.2025
5 Quelle: Preqin, Preqin Datenbank Auszug vom 14.01.2025
6 Quelle: Preqin, Preqin Datenbank Auszug vom 14.01.2025

Infrastruktur-Zielfonds 7

Das gesamte private Platzierungsvolumen bei Infrastruktur-Zielfonds bewegte sich mit knapp 95 Mrd. USD auf Vorjahresniveau. Das eingesammelte Kapital verteilte sich auf 94 Fonds im Vergleich zu 120 Fonds im Vorjahr. Das eingesammelte Kapital, das noch nicht investiert wurde, lag Ende 2024 bei 334 Mrd. USD (im Vorjahr bei 395 Mrd. USD). Am Transaktionsmarkt sank die Anzahl der Transaktionen von 2.164 Transaktionen im Jahr 2023 auf 1.946 im Jahr 2024. Das Volumen sank dabei von 342 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 311 Mrd. USD im Jahr 2024.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die WCK hat im Geschäftsjahr 2024 die kollektive Vermögensverwaltung für 38 regulierte (Vorjahr: 38) AIF erbracht. Bei der Wealthcap befanden sich im Jahr 2024 neun Fonds, darunter fünf geschlossene Publikums-AIF sowie vier Spezial-AIF in Platzierung.

Im Bereich Publikums-AIF konnten Platzierungen über 17,7 Mio. EUR (Vj. 41,2 Mio. EUR) erreicht werden. Bei S-AIF's wurden 2,0 Mio. EUR platziert. Gründe für den deutlich unter den Erwartungen liegenden Platzierungserfolg war die starke Anlegerzurückhaltung aufgrund des oben dargestellten ökonomischen Umfelds.

In Summe lag das Platzierungsergebnis somit bei 19,7 Mio. EUR (Vj. 41,2 Mio. EUR) Eigenkapital exkl. Agio. Geplant wurde mit einem Platzierungsergebnis i.H.v. 85 Mio. EUR.

Die Vorjahresprognose, dass sich der Immobilienmarkt im Jahr 2024 ausreichend stabilisiert, hat sich nicht bestätigt. Es kam zu weiteren Bewertungseffekten. Dies hat insbesondere auch Auswirkungen auf die Fonds- und Objektgesellschaftskosten sowie die Immobilienbewertungen und mindern entsprechen auch die NAV-abhängigen Gebühren.

Die WCK erbrachte im Geschäftsjahr 2024 keine Dienstleistungen und Nebendienstleistungen im Sinn des § 20 Abs. 3 Nr. 5 KAGB an konzernfremde Leistungsempfänger. Aus den im Rahmen der Investmentberatungsverträge erbrachten Leistungen erzielte die WCK im Geschäftsjahr 2024 insgesamt Erlöse in Höhe von 1.162 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.158 Tsd. EUR).

7 Quelle: Preqin, Preqin Datenbank Auszug vom 14.01.2025

2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.3.1 Ertragslage

Insgesamt hat sich die Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 verschlechtert. Dies ist auf die folgenden Effekte zurückzuführen.

Die Provisionserträge in Höhe von 39.686 Tsd. EUR (Vorjahr: 43.302 Tsd. EUR) resultieren in Höhe von 17.015 Tsd. EUR (Vorjahr: 14.332 Tsd. EUR) aus der durch die Gesellschaft übernommenen Vermögensverwaltung folgender Assetklassen:

Assetklasse 2024 2023
Tsd. EUR Tsd. EUR
Immobilien Deutschland 12.790 10.487
Sachwerte 2.559 2.251
Private Equity 1.602 1.557
Immobilien USA 64 37
Gesamt 17.015 14.332

Der im Vergleich zum Vorjahr geringere Platzierungserfolg wurde durch höhere Erträge aus den Geschäftsbesorgungsverträgen mit von der WCK verwalteten Fondsgesellschaften mehr als kompensiert und führt zu einer Erhöhung der Provisionserträge in Höhe von 2.683 Tsd. EUR. Dabei konnten die Erträge in allen Bereichen gesteigert werden.

Daneben werden unter den Provisionserträgen folgende Vergütungen ausgewiesen:

2024 2023
Tsd. EUR Tsd. EUR
Erlöse aus Geschäftsbesorgung 19.500 23.701
Treuhandvergütung 1.381 1.558
Investmentberatung 1.162 1.157
Transaktionsvergütung 365 1.831
Sonstige Provisionserträge 174 248
Konzeptionsgebühren 89 475
Gesamt 22.671 28.970

Der Rückgang der Erlöse aus Geschäftsbesorgung resultiert aus geringeren Kostenumlagen auf die anderen Managementgesellschaften der Wealthcap-Gruppe. Der Kostenrückgang ist im Wesentlichen auf die umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen.

Diesen Erträgen standen Provisionsaufwendungen in Höhe von 1.311 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.783 Tsd. EUR), insbesondere die Fondskonzeption (1.242 Tsd. EUR; Vorjahr: 1.700 Tsd. EUR), gegenüber. Der Rückgang der Provisionsaufwendungen ist im Wesentlichen auf eine geringere Konzeptionstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge des Geschäftsjahres in Höhe von 8.125 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.170 Tsd. EUR) entfallen im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit 4.778 Tsd. EUR (Vorjahr: 748 Tsd. EUR), auf eine Auflösung der Wertberichtigung einer Forderung in Höhe von 2.947 Tsd. EUR (Vorjahr: 0 EUR) und auf Erträge aus Kostenweiterverrechnungen von 180 Tsd. EUR (Vorjahr: 375 Tsd. EUR). Der Rückgang der Erträge aus Kostenweiterverrechnungen ist auf geringere weiterzuverrechnende Kosten im Zusammenhang mit der Überarbeitung von Fonds im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen.

Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen von 39.330 Tsd. EUR (Vorjahr: 44.011 Tsd. EUR) beinhalten mit 22.616 Tsd. EUR (Vorjahr: 25.983 Tsd. EUR) Personalaufwendungen und mit 16.713 Tsd. EUR (Vorjahr: 18.028 Tsd. EUR) andere Verwaltungsaufwendungen. Die Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr wegen des in 2024 laufenden Personalabbauprogramms und des daraus resultierenden Mitarbeiterabbaus gesunken.

Die anderen Verwaltungsaufwendungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

2024 2023
Tsd. EUR Tsd. EUR
Aufwendungen für Miete, Büro, IT 8.222 9.187
Objektverwaltung 4.190 3.811
Nicht abzugsfähige Vorsteuer 1.346 1.053
Abschluss- und Prüfungskosten (inkl. Revision) 399 555
Marketing-/Veranstaltungskosten 370 368
KFZ-Aufwendungen 329 440
Vertriebskosten 268 314
Personalentsendung 172 146
Personalverwaltung 165 246
Aufwendungen für Porto, Telefon, Büromaterial 111 138
Reisekosten 110 136
Fremdarbeiten, Leiharbeitnehmer 110 51
Aufwendungen für Personalbeschaffung und -Schulung 66 119
Rechts- und Beratungskosten 59 746
Druckkosten Prospekte und Werbematerial 54 100
Fondskosten 43 83

Die Abschreibungen betreffen in Höhe von 1.297 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.007 Tsd. EUR) die immateriellen Anlagewerte, in Höhe von 81 Tsd. EUR (Vorjahr: 139 Tsd. EUR) die Sachanlagen sowie in Höhe von 1 Tsd. EUR (Vorjahr: 28 Tsd. EUR) Sofortabschreibungen geringwertiger Wirtschaftsgüter.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Bildung der Rückstellung für das per Ende 2024 verkündeten Restrukturierungsprogramm in Höhe 8.800 Tsd. EUR. Zudem wirkten die Aufwendungen für die Bildung von damit verbundenen Restrukturierungsrückstellung im Vorjahr mit 15.310 Tsd. EUR negativ. Der Vorjahresausweis der Restrukturierungsaufwendungen unter den anderen Verwaltungsaufwendungen wurde entsprechend angepasst. Daneben sind im Geschäftsjahr 2024 noch Zinsen aus Pensionsverpflichtungen von 141 Tsd. EUR (Vorjahr: 114 Tsd. EUR) sowie Aufwendungen aus Kostenweiterverrechnungen von 322 Tsd. EUR (Vorjahr: 168 Tsd. EUR) enthalten.

Unter Berücksichtigung der genannten Erträge und Aufwendungen sowie des positiven Zinsergebnisses von 841 Tsd. EUR (Vorjahr: 553 Tsd. EUR) ergibt sich für das Geschäftsjahr 2024 ein negatives Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit vor Verlustübernahme von 2.637 Tsd. EUR (Vorjahr: 20.602 Tsd. EUR).

Der Verlust wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags von der WMC übernommen.

2.3.2 Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Passivseite setzt sich im Wesentlichen aus Treuhandverbindlichkeiten (1.084.145 Tsd. EUR; Vorjahr: 1.071.336 Tsd. EUR), aus dem Eigenkapital (18.000 Tsd. EUR; Vorjahr: 18.000 Tsd. EUR), den Verbindlichkeiten gegenüber der UniCredit Bank GmbH (608 Tsd. EUR; Vorjahr: 1.621 Tsd. EUR), den sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus dem Sachmittel-Übertragungsvertrag (3.354 Tsd. EUR; Vorjahr: 3.354 Tsd. EUR) sowie den Rückstellungen (23.904 Tsd. EUR; Vorjahr: 25.128 Tsd. EUR) zusammen. Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich bis auf die gestundeten Verbindlichkeiten aus dem Sachmittel-Übertragungsvertrag um kurzfristige Positionen mit Restlaufzeiten bis drei Monaten.

Die Gesellschaft verfügt über Stammkapital in Höhe von 125 Tsd. EUR (Vorjahr: 125 Tsd. EUR) und eine Kapitalrücklage von 17.875 Tsd. EUR (Vorjahr: 17.875 Tsd. EUR).

Die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft ist mit einer Eigenkapitalquote (exkl. Treuhandverbindlichkeiten) von 37,4 % (Vorjahr: 36,3 %) und mit einem Eigenkapital von 18.000 Tsd. EUR (Vorjahr: 18.000 Tsd. EUR) stabil.

Liquidität

Die bestehende Liquidität sowie die Liquiditätsvorsorge in Form von Kreditlinien mit der UCB GmbH der Gesellschaft ist als ausreichend zu betrachten. Negative Einflüsse auf die Liquiditätsentwicklung sind derzeit nicht erkennbar. Die Kapitalanforderungen nach § 25 KAGB waren während des Geschäftsjahres 2024 und zum Abschlussstichtag erfüllt.

Die Finanzlage ist geordnet und im Wesentlichen geprägt durch die täglich fälligen Bankguthaben über 628 Tsd. EUR (Vorjahr: 486 Tsd. EUR) sowie die Forderungen aus Cash-Pool- Darlehen - ebenfalls täglich fällig - über 33.698 Tsd. EUR (Vorjahr: 17.851 Tsd. EUR). Die WCK sowie weitere Unternehmen der Wealthcap sind in ein Cash-Pool-Verfahren zur Liquiditätsoptimierung eingebunden. Das Cash-Pool-Verfahren gewährleistet einen Ausgleich an Liquiditätsbedarf und von Liquiditätsüberschüssen zwischen den einzelnen Managementgesellschaften und teilnehmenden, nicht regulierten Fondsgesellschaften. Daneben kann die Gesellschaft über Kreditmittel der UniCredit Bank GmbH verfügen. Diese umfassen zum Abschlussstichtag bis zu 9.000 Tsd. EUR aus einer Verbund-Rahmenlinie mit der WMC.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,01 % auf 1.132.330 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.120.971 Tsd. EUR) gestiegen. Im Wesentlichen ist dies auf das Treuhandvermögen, welches im Vergleich zum Vorjahr um 12.811 Tsd. EUR gestiegen ist zurückzuführen. Die gegenüber dem Vorjahr gesunkene Verlustübernahmeforderung gegenüber der Wealth Management Capital Holding GmbH (2.637 Tsd. EUR; Vj.: 20.602 Tsd. EUR) wurde durch gestiegene Cash Pool Forderungen zum größten Teil kompensiert.

Die Aktivseite der Bilanz besteht im Wesentlichen aus dem Treuhandvermögen (1.084.147 Tsd. EUR, Vorjahr: 1.071.336 Tsd. EUR), Forderungen an Kunden (4.713 Tsd. EUR; Vorjahr: 4.817 Tsd. EUR), immateriellen Anlagewerten und Sachanlagen (3.446 Tsd. EUR; Vorjahr: 3.498 Tsd. EUR), Forderungen aus Cash-Pool-Darlehen (33.698 Tsd. EUR; Vorjahr: 17.851 Tsd. EUR), Forderungen aus der Verlustübernahme (2.637 Tsd. EUR; Vorjahr: 20.602 Tsd. EUR), liquiden Mitteln (628 Tsd. EUR; Vorjahr: 486 Tsd. EUR) sowie aus Rechnungsabgrenzungsposten (1.130 Tsd. EUR; Vorjahr: 1.107 Tsd. EUR).

Die Forderungen an Kunden betreffen insbesondere Forderungen gegen die verwalteten AIF aus Investmentberatertätigkeit, aus Verwaltungsvergütungen, aus Vergütung für das Baumanagement sowie Forderungen aus der Geschäftsbesorgungsvergütung der anderen Managementgesellschaften. Hierbei handelt es sich überwiegend um kurzfristige Forderungen.

Zum Abschlussstichtag hielt die WCK Anteile an insgesamt 73 (Vorjahr: 60) Gesellschaften zu einem Buchwert von rund 964 Tsd. EUR (Vorjahr: 405 Tsd. EUR). Davon entfallen 34 auf bestehende bzw. in Konzeption befindliche Investmentvermögen. Die restlichen Gesellschaften betreffen Objekt- und Vorratsgesellschaften. Die Erhöhung der Anteile ist auf den in 2024 durchgeführten Erwerb von 13 Gesellschaften durch die WCK von der Wealthcap Management Services GmbH zurückzuführen.

2.3.4 Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet.

2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der bisherige Geschäftsverlauf der Gesellschaft entspricht aufgrund der oben dargestellten deutlich zurückliegenden Produktplatzierungen für Spezial- und Publikum-AIFs nicht den Erwartungen. Mit der Beruhigung der Märkte, einem stabilen Immobilienmarkt und langsam sinkenden Zinsen wird für das Neugeschäft in 2025 mit einem weiterhin reduzierten Volumen erwartet.

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren zur internen Steuerung der Gesellschaft sind die Ertragspositionen Total Revenues - mit der Unterteilung in einmalige Gebühren (Structuring fees) und laufende Gebühren (Running fees), Total Operating Expenses und Profit before Taxes. Zusätzlich dazu sind die Cost Income Ratio und das Platzierungsvolumen 8 für die Steuerung relevant. Zur internen Steuerung der Gesellschaft werden keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren herangezogen.

Im Vergleich zur letztjährigen Planung liegen die einmaligen und laufenden Gebühren aus der Platzierung und Verwaltung von AIF's mit 17,5 Mio. EUR um 1,8 Mio. EUR unter den prognostizierten Werten. Wesentlicher Grund hierfür ist der im Vergleich zum Plan geringere Platzierungserfolg und geplante, aber nicht erfolgte Objektverkäufe (-2,6 Mio. EUR). Dagegen konnten die laufenden Gebühren aufgrund der im Vorjahr noch gestiegenen NAV's der AIF um 2,3 Mio. EUR gesteigert werden konnten. Gleichzeitig konnten aus den Geschäftsbesorgungsverträgen mit Gesellschaften der Wealthcap Gruppe mit 19,5 Mio. EUR höhere Erträge gegen- über der Planung erwirtschaftet werden (2,0 Mio. EUR). Maßgeblich war dabei ein Einmaleffekt aus der Auflösung einer Wertberichtigung gegenüber einer Wealthcap Management Gesellschaft über 2,9 Mio. EUR. Diese operativen Erträge sowie das Zinsergebnis (+0,3 Mio. EUR über Budget) und das Ergebnis aus Kursbewertungen und Beteiligungen führen zu Total Revenues 9 von 37,6 Mio. EUR und lagen damit um 0,6 Mio. EUR über der Planung. Die Operating Expenses erreichen in Summe 35,4 Mio. EUR und unterschreiten die Planung um 2,4 Mio. EUR. Ursächlich hierfür waren hauptsächlich ein geringerer Personalstand. Als Non Operating Expenses wurde für die noch nicht abgeschlossene Restrukturierung eine weitere Rückstellung in Höhe von 8,8 Mio. EUR gebildet. Dabei wirkt eine aufgelöste Rückstellung über 3,0 Mio. EUR dagegen, sodass eine Belastung von 5,8 Mio. EUR verbleibt. Diese Rückstellungen waren nicht in der Ergebnisprognose enthalten. Im Ergebnis wird ein Vorsteuerverlust von - 3,4 Mio. EUR ausgewiesen.

Im Geschäftsjahr 2024 betrug die Cost Income Ratio 94,3% (Vorjahr: 114 % / Budget: 102,5%). Im Berichtsjahr wurden 19,7 Mio. EUR ohne Agio platziert (Vorjahr: 41,2 Mio. EUR / Budget: 85 Mio. EUR).

8 Definition Cost Income Ratio: Operating expenses / Total Revenues in % / Platzierungsvolumen: platziertes Kommanditkapital ohne Agio auf Basis Anlegerverwaltungssystem ProFund
9 Total Revenues setzen sich aus den HGB Werten nach der IFRS Definition und Struktur von Revenues (Umsätzen) zusammen.

3 Risikobericht

3.1 Vorbemerkung

Der nachfolgende Risikobericht stellt die Risiken sowohl der von der KVG verwalteten regulierten und unregulierten AIF als auch der WCK dar. Die wesentlichen rechtlichen Vorgaben für das Risikomanagement leiten sich ab aus Artikel 15 der Richtlinie 2011/61/EU (AIFMD), den Artikeln 38 - 45 der Level-II-Verordnung (EU) Nr. 231/2013 und §§ 29, 30 KAGB. Die KVG unterliegt darüber hinaus den regulatorischen Vorgaben der KaMaRisk (Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Kapitalverwaltungsgesellschaften) als rechtliche Grundlage für die Ausgestaltung des Risikomanagements.

Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement liegt bei der Gesamtgeschäftsleitung der KVG. Dem Bereich Risikomanagement sind die Aufgaben der dauerhaften Risikomanagementfunktion gemäß § 29 KAGB sowie der ständigen Risikomanagementfunktion gemäß Artikel 39 der Level-II-VO übertragen.

Für die Steuerung der Risiken auf Ebene der WCK hat die Gesellschaft gemäß der Risikostrategie die Risikoarten Operationelles Risiko, Geschäftsrisiko, Marktrisiko, Kreditrisiko, Beteiligungsrisiko, Liquiditätsrisiko, Gegenparteirisiko, Strategisches Risiko, Reputationsrisiko sowie Nachhaltigkeitsrisiko als relevant eingestuft. Auf Basis der operativen Geschäftstätigkeit der WCK wurden das Geschäftsrisiko, das Operationelle Risiko, das Marktrisiko, das Kreditrisiko, das Beteiligungsrisiko sowie das Reputationsrisiko als wesentliche Risiken für die Gesellschaft klassifiziert. Das Risikotragfähigkeitskonzept der WCK sieht vor, dass die Risiken durch das Risikodeckungspotenzial der Gesellschaft abgedeckt sind und damit die Risikotragfähigkeit zu jeder Zeit gegeben ist. Dabei werden alle als wesentlich identifizierten und signifikanten Risiken der WCK systematisch ermittelt, klassifiziert und deren Verlustpotenzial bewertet. In Summe ergibt sich das Gesamtrisiko. Über ein Ad-hoc-Verfahren wird sichergestellt, dass plötzlich auftretende Risiken auch außerhalb der regelmäßigen Aktualisierung in die Risikobetrachtung einfließen und entsprechend kommuniziert werden.

Das ermittelte Gesamtrisikoprofil wird der Risikodeckungsmasse der Gesellschaft gegenübergestellt. Diese ermittelt die WCK auf der Basis ihres verfügbaren Eigenkapitals. Aus der Gegenüberstellung von Risikodeckungsmasse und Gesamtrisikoprofil ergibt sich ein Prozentwert, der ausdrückt, wie hoch das Risikodeckungspotenzial in Relation zum Gesamtrisikoprofil ist (Risikotragfähigkeit). Für die Risikotragfähigkeit ist ein Limit von 100 % festgelegt. Darüber hinaus ist im Sinne eines Frühwarnindikators ein Trigger von 150 % vorgegeben. Zusätzlich wird für die Risikoarten Geschäftsrisiko, Operationelles Risiko, Kreditrisiko, Beteiligungsrisiko und Marktrisiko über Stressannahmen die Auswirkung eines Stress-Szenarios auf das Gesamtrisikoprofil analysiert. Mittels Gegenüberstellung mit dem Risikodeckungspotenzial wird auch die Risikotragfähigkeit in einem Stress-Szenario überprüft.

3.2 Risikoarten

Die operative Geschäftstätigkeit der WCK umfasst die folgenden Risikoarten, die für die Unternehmensteuerung von Bedeutung sind:

Operationelle Risiken

Unter den operationellen Risiken werden Risiken von unerwarteten Verlusten durch fehlerhafte interne Prozesse, menschliches Versagen, Systeme oder externe Ereignisse erfasst. Die operationellen Risiken schließen Rechtsrisiken mit ein, nicht jedoch strategische Risiken oder Reputationsrisiken.

Geschäftsrisiken

Unter dem Geschäftsrisiko wird die mögliche negative Abweichung des Wertes der Gesellschaft vom Erwartungswert aufgrund von unerwarteten Veränderungen des Geschäftsvolumens und/oder der Margen erfasst (u.a. Vertriebsrisiko). Geschäftsrisiken können vor allem aus deutlich verschlechterten Marktbedingungen, Veränderungen der Wettbewerbsposition oder des Kundenverhaltens, aber auch aus geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen resultieren. Geschäftsrisiken können der WCK zudem aus Kosten der Produktentwicklung und der Nicht-Platzierung eines AIF entstehen. .

Marktrisiken

Unter Marktrisiko werden insbesondere Wechselkursrisiken und Zinsänderungsrisiken gefasst. Ein Wechselkursrisiko kann der WCK vor allem in Form von Fremdwährungspositionen entstehen. Dabei handelt es sich um die Währung USD von einmaligen und laufenden Gebührenforderungen bei verwalteten Fonds in dieser Fremdwährung. Zinsänderungsrisiken bestehen grundsätzlich nicht, da keine (langfristigen) Finanzierungen erfolgen.

Kreditrisiken (Adressenausfallrisiken)

Das Kreditrisiko bezeichnet das Risiko, dass die Bonitätsveränderung einer Adresse (Kreditnehmer, Kontrahent oder Land) eine Wertveränderung der entsprechenden Forderungen nach sich zieht. Diese Wertveränderung kann durch einen Ausfall der Adresse induziert sein, welche somit nicht mehr in der Lage ist, ihren vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen.

Kredit- bzw. Adressenausfallrisiken können der WCK aus kurzfristig fälligen Sichteinlagen bei Kreditinstituten oder Einlagen bei Unternehmen der Wealthcap Gruppe sowie temporären Gebührenforderungen gegenüber den verwalteten AIF entstehen.

Beteiligungsrisiken

Das Beteiligungsrisiko beinhaltet das Risiko negativer Wertveränderungen eines Beteiligungsportfolios infolge von Marktwertschwankungen. Beteiligungsrisiken können der WCK aus Beteiligungen als Minderheitsgesellschafter an den verwalteten AIF entstehen.

Liquiditätsrisiken

Unter Liquiditätsrisiken wird das Risiko erfasst, dass anstehenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr uneingeschränkt oder fristgerecht nachgekommen werden kann. Als Liquiditätsrisiko wird auch das Risiko bezeichnet, dass bei Bedarf nicht ausreichend Liquidität oder Liquidität nur zu erhöhten Marktzinsen beschafft werden kann oder dass Vermögenswerte nur mit Abschlägen am Markt liquidiert werden können.

Gegenparteirisiken

Das Gegenparteirisiko bezeichnet das Risiko eines Wertverlusts durch Ausfall oder Leistungsstörung innerhalb einer Vertragsbeziehung (externer Geschäftspartner), die nicht eine Darlehensbeziehung oder ein bankübliches Handelsgeschäft betrifft. Interne Leistungsstörungen werden dabei dem operationellen Risiko zugeordnet.

Reputationsrisiken

Unter den Reputationsrisiken werden Risiken aus der Nichterfüllung von Erwartungen einer Gruppe von Stakeholdern erfasst, z.B. durch negativen Einfluss auf Gewinn und Kapital der Gesellschaft und deren verwaltete AIF aufgrund negativer bzw. ungünstiger Wahrnehmung des Images der Gesellschaft bei Kunden, Geschäftspartnern, Investoren und Aufsichtsbehörden.

Nachhaltigkeitsrisiken

Nachhaltigkeitsrisiken umfassen Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation haben können. Nachhaltigkeitsrisiken sind Faktoren der zuvor aufgeführten und erläuterten Risikoarten.

3.3 Zusammengefasste Darstellung der Risikolage

Die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft war im gesamten Berichtszeitraum gegeben. Zum 31. Dezember 2024 betrug die Risikotragfähigkeit auf Basis des ermittelten Gesamtrisikoprofils 222 %, unter Berücksichtigung des Stress-Szenarios 197 % (Vorjahr unter Berücksichtigung des Stress-Szenarios: 195 %) und lag somit im unkritischen Bereich (Minimum für Trigger: 150 %). Es lagen 2024 keine Limit-Überschreitungen hinsichtlich der Risikotragfähigkeit vor.

Folgende Tabelle stellt die Entwicklung der Auslastung der einzelnen Risikoartenlimite dar:

Risikoart Limitauslastung
Q1/24 Q2/24 Q3/24 Q4/24
Geschäftsrisiko 64,48% 64,48% 64,48% 64,48%
Operationelles Risiko 67,19% 67,19% 73,85% 73,85%
Kreditrisiko 32,19% 44,48% 33,52% 38,80%
Beteiligungsrisiko 61,23% 55,26% 27,02% 32,23%
Marktrisiko 37,50% 37,50% 37,50% 37,50%
Gesamtrisiko 60,53% 61,83% 60,33% 61,73%

Neben der Risikotragfähigkeit wird auch die Einhaltung der Kapitalanforderungen nach § 25 KAGB regelmäßig überwacht. Die Anforderungen waren im gesamten Berichtszeitraum erfüllt.

Da das Ergebnispotenzial von der Entwicklung externer Faktoren (Marktentwicklung bzw. Produktvertrieb) determiniert ist, ist die Gesellschaft Geschäftsrisiken ausgesetzt. Vorrangiges Risiko aus der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft stellen jedoch die operationellen Risiken dar. Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft sind nicht erkennbar. Risikoreduzierende ad-hoc Maßnahmen waren nicht notwendig.

Risiken im Bezug auf die Planung können vor allem aus einem Verfehlen des geplanten Platzierungsergebnisses entstehen. Dies ist von der Attraktivität des Rendite-/ Risikoprofils der Produkte abhängig, welches wiederum von der Entwicklung der Zins- und Immobilienmärke determiniert wird. Zudem sind für das Erreichen der Ziele ertragsrelevante Verkäufe von Immobilien in Bestandsfonds notwendig. Diese sind ebenfalls von der Entwicklung der Zins- und Immobilienmärke abhängig.

4 Chancen- und Prognosebericht

4.1 Chancenbericht

Die Wealthcap hat Expertise und Know-How für ein breites Anlageuniversum und starke Vertriebskanäle, speziell über die UniCredit Bank GmbH, aber auch produktbezogen ergänzt um Kooperationspartner. Diese Kombination ermöglicht der WCK, je nach Marktentwicklung und Ausblick, bedarfsgerechte und wirtschaftlich sinnvolle Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und am Markt ertragsgenerierend zu platzieren.

Im Rahmen der fortlaufenden Fokussierung und Restrukturierung erfolgt weiterhin eine umfassende, gründliche strategische Überprüfung des Geschäftsmodells. Zusätzliche Effizienzmaßnahmen zur Kostensenkung werden bedarfs- und situationsspezifisch ausgestaltet und richten sich nach der weiteren Entwicklung von Wealthcap. Im Einzelnen können beispielsweise folgende Maßnahmen geprüft und umgesetzt werden:

Weitere Reduzierung der Komplexität im Unternehmen und den Prozessen

Laufende Optimierung von Prozessen und Arbeitsabläufen

Anpassungen in der Aufbauorganisation und kontinuierliche strategische Überprüfung der Personalressourcen

Reduktion von Fixkosten

Weitere Reduktion von Sachkosten und Operating Expenses

Strategischer Fokus auf Kernkompetenzen

Wechsel von vorinvestierten Produktangeboten bei Immobilien zu Blind Pool und Mandatskonzepten

Das Bestandsportfolio wird weiterhin durch systematische Überwachung und Maßnahmen wie die Kontrolle der Vermietungsstände, Anschlussfinanzierungsbedarfe, regelmäßige Objektprüfungen sowie die Stabilisierung der Fonds-Erträge aktiv gesteuert, um Risiken langfristig zu minimieren und stabile Ergebnisse zu gewährleisten.

Diese Schritte spiegeln das konsequente Bemühen wider, Stabilität, Effizienz und Zukunftsperspektiven miteinander in Einklang zu bringen. Das Geschäftsmodell von Wealthcap, das auf den beiden strategischen Säulen bedarfsgerechte Direktinvestments in zukunftsorientierte Immobilienmärkte in Deutschland sowie international diversifizierte Investitionsstrategien in Zielfonds basiert, bleibt grundsätzlich bestehen und wird im Rahmen der laufenden Optimierungsprozesse kontinuierlich verbessert.

Auch wenn das Neugeschäft im Bereich direkter Immobilieninvestments im Jahr 2024 deutlich und spürbar zurückgegangen ist, bietet Wealthcap weiterhin Perspektiven. Insbesondere im aktiven Assetmanagement des Immobilienportfolios, durch individuelle Mandatslösungen und Einbringungsfonds, sieht Wealthcap attraktive Möglichkeiten für Neuproduktauflagen und Platzierungserfolge.

Im Bereich Zielfonds setzt Wealthcap die erfolgreiche Produktserie fort. Hier steht die laufende Platzierung des im Januar 2024 gestarteten Wealthcap Private Equity 25/26 für Privatanleger sowie der Fonds Wealthcap Spezial Portfolio Immobilien 2 und Wealthcap Spezial Portfolio Private Equity 2 für (semi-) professionelle Investoren im Fokus.

Mit dieser strategischen Ausrichtung sollen sowohl bestehende Marktchancen genutzt als auch langfristige Werte für Investoren geschaffen werden. Chancen im Hinblick auf die Planung ergeben sich im Fall eines rückläufigen Zinsniveaus und/oder einer Beruhigung an den Immobilienmärkten mit steigenden Vermietungsumsätzen und -sätzen wie auch sich erholenden Ankaufsfaktoren. Diese wirken sich vor allem positiv auf das Platzierungsergebnis sowie die Ertragslage aus Bestandsfonds und mögliche Veräußerungsplanungen und -Erträge aus.

4.2 Prognosebericht

Makroökonomischer Rahmen - Ausblick 10

Nach den zuletzt rückläufigen wirtschaftlichen Kennzahlen erwartet die UniCredit Group für das Jahr 2025 erstmalig wieder ein positives Bruttoinlandsprodukt (yoy) für Deutschland. Zugleich wird für das laufende Jahr in der Jahresbetrachtung eine Inflation von 1,5 % prognostiziert.

In diesem Zuge werden seitens der UniCredit auch Anpassungen des Zinsniveaus angenommen. In den kommenden Quartalen erwartet das Institut drei Zinssenkungsschritte, so dass der Hauptrefinanzierungszinssatz im vierten Quartal 2025 1,90 % betragen würde.

Immobilien - Ausblick

Das Maklerhaus JLL prognostiziert im Zuge des Zinssenkungskurses der Zentralbanken eine Belebung des Investmentmarktes. In Zahlen bedeutet dies ein Plus zwischen 13- und 19-% gegenüber dem erzielten Ergebnis 2024, was einem Transaktionsvolumen von 40-42 Milliarden Euro entspräche. 11

Eine Belebung am Vermietungsmarkt wird von der Entwicklung der deutschen Wirtschaft und einer damit verbundenen Zunahme der Beschäftigung abhängen. Aktuell ist davon auszugehen, dass der Leerstand nochmals zunehmen dürfte und in der Folge einen Schnitt von über sieben Prozent in den Top-7 aufweist (2024: 6,8 %). Jedoch dürfte zugleich der Trend der Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Flächen auch im Jahr 2025 Bestand haben. In den sieben Immobilienhochburgen könnte das Niveau des Flächenumsatzes somit wieder an die 3-Millionen-qm-Marke heranreichen. Dies entspräche einem Zuwachs von zehn Prozent gegenüber dem Wert aus dem Jahre 2024. 12

Zielfondsinvestments - Ausblick 13

Für die kommenden Jahre (2025-2029) ist weiterhin ein erhöhtes Wachstum der Investments in Zielfonds zu erwarten. Laut Preqin wird für 2029 ein weltweites Volumen von 2.656 Mrd. USD in Immobilien-Zielfonds prognostiziert (Zuwachs von 60 % gegenüber 2024 i.H.v 1.709 Mrd. USD) und für Private-Equity-Buy-out-Zielfonds 11.966 Mrd. USD in 2029 (Zuwachs von 86 % gegenüber 2024 i.H.v. 6.429 Mrd. USD).

Im Geschäftsjahr 2025 wird die Verwaltung regulierter AIF wie unregulierter Fonds weiter fortgeführt, wobei die Zahl der unregulierten Fondsinvestments aufgrund planmäßiger Beendigungen abnehmen und die der regulierten AIF zunehmen wird.

Konkret ist im Geschäftsjahr 2025 die weitere Platzierung und Verwaltung von zwei Publikums- AIF geplant. Daneben wird die Platzierung der Spezial-AIFs in Luxemburg mit Konzepten im Multi-Manager Bereich weiter fortgeführt werden. Fondsauflagen werden in 2025 markt- und nachfragebedingt nicht erfolgen.. Bei institutionellen Konzepten werden neben den laufenden Fonds nachfragebedingt derzeit nur opportunistisch individuelle Investment-/Asset Management Konzepte angeboten.

10 Quelle: UniCredit Group, ",The Bottom Line" - Ausgabe vom 14.02.2025, 14.02.2025
11 Quelle: JLL, Pressemitteilung "Immobilieninvestments ziehen zum Ende des Jahres 2024 nochmals an", 08.01.2025
12 Quelle: JLL, Pressemitteilung "Bürovermietungsmarkt 2024 - im Plus und trotzdem ernüchternd", 08.01.2025
13 Quelle: Preqin, Preqin Datenbank Auszug vom 12.12.2024

Die Wealthcap-Gruppe hat einen neuen Mehrjahresplan erarbeitet, der eine Prognose für die WCK beinhaltet. Gemäß diesem Plan wird für 2025 eine Eigenkapitalplatzierung von 29 Mio. EUR angestrebt, davon entfällt mit 24 Mio. EUR der wesentliche Teil auf den Absatz innerhalb der UniCredit Bank GmbH sowie 5 Mio. EUR außerhalb der UniCredit Bank GmbH. Insgesamt ist es das Ziel und der Plan, die Restrukturierung erfolgreich zu gestalten und für 2025 mit einem leicht positiven Ergebnis für die WCK abzuschließen. Für das laufende Geschäftsjahr 2025 geht Wealthcap von einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld aus.

Die einmaligen und laufenden Gebühren aus der Platzierung und Verwaltung von AIF sollen dabei aufgrund reduzierter Platzierungsannahmen und Erlösen aus Fondsobjektverkäufen über dem Vorjahr liegen. Bei Erträgen aus den Geschäftsbesorgungen mit Wealthcap Gesellschaften wird weiterhin ein Abschmelzen und sinkenden Erträgen geplant. Die Structuring fee Margen werden sich folglich reduzieren . Auch die laufenden Margen sind konstant bzw. NAV bedingt leicht steigend und vertraglich fixiert. Die Operating Expenses werden mit den Kosteneinsparungsmaßnahmen unter dem Vorjahr gesehen. Die Cost-Income-Ratio soll sich damit leicht über 100% bewegen.

Das Jahr 2025 wird von der Fokussierung und Restrukturierung im WCK-Geschäftsmodell geprägt sein. Das spiegelt sich auch in den quantitativen Zielen von WCK wider.

Für das Jahr 2025 wird trotz eines weiter anhaltend herausforderndem Marktumfeld mit einem höheren Platzierungsvolumen von 29 Mio. EUR gerechnet. Zudem sind zahlreiche Verkäufe aus Fondsimmobilien geplant, die die operativen Erträge stärken sollen. Dies wird in Summe nochmal zu geringeren Erträgen gegenüber dem Vorjahr führen; die Verwaltungskosten sollen aufgrund der bereits begonnenen Restrukturierung vollständig erwirtschaftet werden.

 

Grünwald, den 28. Februar 2025

Die Geschäftsführung

Ingo Hartlief

Johannes Seidl

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 28. Februar 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ammerlahn, Wirtschaftsprüferin

von Bonhorst, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Genehmigung des Jahresabschlusses 2024 und Entlastung der Geschäftsführung

Während der Geschäftsjahres 2024 vom 1. Januar bis zum 31. Dezember hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung laufend überwacht und die schriftlichen und mündlichen Berichte über die Lage der Gesellschaft und über wichtige Vorgänge der Gesellschaft entgegengenommen und behandelt. Neben der laufenden Beschlussfassung im schriftlichen Verfahren, hielt der Aufsichtsrat in dieser Zeit fünf Sitzungen ab. Seit Juli 2022 werden die risiko- und prüfungsrelevanten Sachverhalte in den Aufsichtsratssitzungen intergieret.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde von der KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft, die vom Gesellschafter am 6. März 2024 mit der Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2024 betraut wurde. Der Prüfer hat dem Jahresabschluss der Gesellschaft den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfung durch den Abschlussprüfer zu Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und die Höhe des abzuführenden Ergebnisses ebenfalls geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen zu erhaben und billigt den von der Geschäftsleitung aufgestellten Jahresabschluss per 31.12.2024, der damit festgestellt ist.

Der Aufsichtsrat entlastet die Geschäftsführung (Ingo Hartlief, Johannes Seidl, Frank Clemens) für den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024.

 

München, den 06.03.2025

Der Aufsichtsratsvorsitzender

Marco Iannaccone

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Handelsregister Dokumente

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