Wealthcap Private Equity 26 Komplementär GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Horaz Dragota seit 11.7.2024 | Prokura |
Johannes Seidl seit 2.11.2023 | Geschäftsführer |
Ingo Hartlief seit 2.11.2023 | Geschäftsführer |
Stefanie Oppowa seit 19.7.2023 | Prokura |
Bernhard Huber seit 23.2.2023 | Prokura |
Barbara Deil seit 15.12.2020 | Prokura |
Joachim Mur seit 22.1.2019 | Prokura |
Kristina Mentzel seit 4.6.2018 | Prokura |
Julian Schnurrer seit 19.3.2015 | Prokura |
Marianne Maiwald seit 17.2.2015 | Prokura |
Gregor Hansel seit 17.2.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
UniCredit S.p.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WealthCap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbHGrünwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Jahresbilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Passiva
Für Anteilinhaber verwaltete Investmentvermögen: Inventarwert zum 31.12.2024: 2.917.186.258,56 EUR (zum 31.12.2023: 3.452.115.643,21 EUR) Anzahl zum 31.12.2024: 38 (zum 31.12.2023: 36) Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20241. Allgemeines Der Jahresabschluss der Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald (im Folgenden auch die »Gesellschaft« genannt) wurde nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften für Institute gemäß § 267 i.V.m. § 340a HGB, des GmbH-Gesetzes, des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. In Fällen von Unterschieden der RechKredV zwischen Banken und Finanzdienstleistungsinstituten, wird bei der Gesellschaft einheitlich wie bei einem Finanzdienstleistungsinstitut bilanziert. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt entsprechend den Gliederungsvorschriften der RechKredV unter Verwendung des Formblattes 1 (Jahresbilanz) und Formblatt 3 (GuV, Staffelform). Die Gesellschaft übernimmt als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß § 18 KAGB die kollektive Vermögensverwaltung von inländischen geschlossenen Publikums Alternative Investmentfonds und inländischen geschlossenen und offenen Spezial Alternative Investmentfonds (AIFs). Sie unterliegt der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Darüber hinaus erbringt die Gesellschaft seit dem 1. April 2018 verwaltende und administrative Tätigkeiten für nicht regulierte Altfonds der Wealth Management Capital Holding GmbH, München. Die Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald, ist im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 209408 eingetragen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich mit Ausnahme der nachfolgend dargestellten Umgliederung nicht geändert. Die unter dem Posten "andere Verwaltungsaufwendungen" ausgewiesenen Aufwendungen für Restrukturierung werden nun unter "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Vorjahresvergleichszahl wurde angepasst. Auf fremde Währung lautende (kurzfristige) Vermögensgegenstände und Schulden wurden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Forderungen an Kreditinstitute, die Forderungen an Kunden und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt und bewertet. Das Treuhandvermögen ermittelt sich aus den Einlagen der Treuhandkommanditisten per 31. Dezember 2024 abzüglich der bisherigen Entnahmen und unter Berücksichtigung der Ergebnisverteilung der realisierten Ergebnisse des letzten aufgestellten Abschlusses der AIF. Die Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Sie werden langfristig gehalten und wurden dem Anlagenbuch zugeordnet, so dass der Betrag zum gemilderten Niederstwertprinzip bilanziert wird. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung, bilanziert. Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden, sofern abnutzbar, planmäßig linear gemäß der betrieblichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 EUR werden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nennwert ausgewiesen. Dabei handelt es sich um im abgelaufenen Geschäftsjahr bezahlte Aufwendungen, welche erst das künftige Geschäftsjahr betreffen. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Treuhandverbindlichkeiten sind in gleicher Höhe wie das Treuhandvermögen bewertet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt auf Basis der modifizierten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Berücksichtigung eines Gehalttrends von 2 % (Vorjahr: 2 %) und Rententrends von 2,1 % (Vorjahr: 2,25 %) sowie Verwendung eines zehnjährig gen Durchschnittszinssatzes gemäß § 253 Abs. 2 HGB von 1,9 % (Vorjahr: 1,83 %). Zusätzlich erfolgte entsprechend § 253 Abs. 6 HGB eine Bewertung des Erfüllungsbetrages zum 31. Dezember 2024 auf Basis einer siebenjährigen Durchschnittsbildung (Zinssatz: 1,96 %; Vorjahr: 1,75 %). Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum Abschlussstichtag -112 Tsd. EUR. Insgesamt beträgt der Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag 8.709 Tsd. EUR (Vorjahr: 7.725 Tsd. EUR). Mit diesem wurden das Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von (Zeitwert) 3.197 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.612 Tsd. EUR) verrechnet, welches dem HVB Trust e.V. zugeführt wurde. Als Rechnungszinssatz für die Bewertung wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB in Höhe von 1,9 % des Monats Dezember bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die Anschaffungskosten betrugen 3.079 Tsd. EUR. Der Ertrag aus dem zu saldierenden Deckungsvermögen beträgt 88 Tsd. EUR (Vorjahr: 113 Tsd. EUR). Als Bewertungsmethode wurde die Projected Unit Credit Method (laufendes Einmalprämienverfahren) angewandt. Für die Pensionsrückstellungen wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die anderen Rückstellungen wurden mit dem im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Das gezeichnete Kapital entspricht dem im Handelsregister als Stammkapital eingetragenen Nominalbetrag. Die Kapitalrücklage entspricht den in den Jahren 2013, 2014, 2018, 2019 und 2021 geleisteten Bareinlagen. Aufwendungen und Erträge sind periodengerecht abgegrenzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Aktiva Die Forderungen an Kreditinstitute stellen wie im Vorjahr in voller Höhe Forderungen an verbundene Unternehmen dar. Die Forderungen an Kunden betreffen Forderungen insbesondere für die Investmentberatertätigkeit, die Verwaltungs- und Treuhandvergütung, die Vergütung für die Objektverwaltung sowie Geschäftsbesorgungsvergütungen anderer Managementgesellschaften. Die darunter ausgewiesenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 392.389 Tsd. EUR. Die Forderungen haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Die Zusammensetzung und Entwicklung der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere, der Anteile an verbundenen Unternehmen, der Immateriellen Anlagewerte sowie der Sachanlagen ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Die immateriellen Anlagewerte umfassen im Wesentlichen aktivierte Aufwendungen für IT Projekte und sind im Vergleich zum Vorjahr um 28 Tsd. EUR auf 3.305 Tsd. EUR angestiegen. Die Zugänge wurden durch die Abschreibungen der immateriellen Anlagewerte zum großen Teil kompensiert. Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen ausgereichte Cash-Pool- Darlehen von 33.697 Tsd. EUR an verschiedene verbundene Unternehmen sowie Forderungen an die Muttergesellschaft Wealth Management Capital Holding GmbH, München, aus der Ergebnisabführung in Höhe von 2.637 Tsd. EUR (Vorjahr: 20.602 Tsd. EUR). Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen vorausbezahlte Gehälter in Höhe von 828 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.007 Tsd. EUR). Der Gesamtbetrag der Vermögensgegenstände, die auf fremde Währung lauten, beträgt 24 Tsd. EUR (Vorjahr: 26 Tsd. EUR) und diese entfallen auf Forderungen an Kreditinstitute. Passiva Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stellen in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dar. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.911 Tsd. EUR im Wesentlichen aus einem Sachmittel-Übertragungsvertrag und Verbindlichkeiten aus der USt-Organschaft sowie in Höhe von 600 Tsd. EUR (Vorjahr: 397 Tsd. EUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sie bestehen in Höhe von 3.354 Tsd. EUR (Vorjahr: 3.354 Tsd. EUR) gegenüber der Alleingesellschafterin. Bis auf die gestundeten Verbindlichkeiten aus dem Sachmittel-Übertragungsvertrag haben die Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Die anderen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Restrukturierungsmaßnahmen (13.583 Tsd. EUR; Vorjahr: 14.360 Tsd. EUR) Mitarbeiterboni und -tantiemen (1.669Tsd. EUR; Vorjahr: 1.794 Tsd. EUR), weitere Personalaufwendungen (406 Tsd. EUR; Vorjahr: 1.117 Tsd. EUR), Integrationskosten (900 Tsd. EUR; Vorjahr: 0 EUR), Jahresabschlusskosten (77 Tsd. EUR; Vorjahr: 206 Tsd. EUR) sowie ausstehende Rechnungen (1.757 Tsd. EUR; Vorjahr: 2.538 Tsd. EUR). Treuhandvermögen/Treuhandverbindlichkeiten Der Ausweis bezieht sich auf für Anleger treuhänderisch gehaltene Beteiligungen an den folgenden Investmentkommanditgesellschaften:
Der unter der Bilanz angegebene Inventarwert verwalteter Investmentvermögen entspricht der Summe der zum 31. Dezember 2024 als Nettoinventarwerte im Rahmen des § 35 Abs. 1 und 2 KAGB für die AIFs gemeldeten Werte inklusive Zwischenfinanzierungen 1 für die Fonds, die Platzierungsgarantien von WMC (oder Wealthcap Investment Services GmbH) erhalten haben. Die jeweiligen Platzierungsgarantieverträgen wurden so gestaltet, dass der Garantiegeber aus der Abgabe der zuletzt behandelten Platzierungsgarantien grundsätzlich verpflichtet ist, Eigenkapitaleinzahlung zu leisten. Alternativ kann dies durch ein Darlehen erfolgen, dass spätestens mit Platzierungsschluss in eine Beteiligung umzuwandeln wäre. Zum 31. Dezember 2024 valutiert das Zwischenfinanzierungsvolumen wie folgt:
4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung nach geografischen Märkten gemäß § 34 Abs. 2 RechKredV kann unterbleiben, da sich die Märkte vom Standpunkt der Organisation der Gesellschaft nicht wesentlich unterscheiden. Die Zinserträge in Höhe von 982 Tsd. EUR (Vorjahr: 673 Tsd. EUR) resultieren zum einen aus den ausgereichten Cash-Pool-Darlehen in Höhe von 893 Tsd. EUR (Vorjahr: 457 Tsd. EUR) und zum anderen aus dem Bewertungserfolg des HVB Trust e.V.. Die Zinsaufwendungen entfallen im Wesentlichen auf die gestundeten Verbindlichkeiten aus dem Sachmittel-Übertragungsvertrag mit der Alleingesellschafterin. Die laufenden Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren resultieren aus erhaltenen Ausschüttungen der AIF und der Objektgesellschaften, an denen die Gesellschaft beteiligt ist. Die Provisionserträge in Höhe von 39.686 Tsd. EUR (Vorjahr: 43.302 Tsd. EUR) resultieren in Höhe von 17.015 Tsd. EUR (Vorjahr: 14.332 Tsd. EUR) aus der durch die Gesellschaft übernommenen Vermögensverwaltung folgender Assetklassen:
Darin enthalten sind periodenfremde Erträge in Höhe von 766 TEUR. Daneben werden unter den Provisionserträgen folgende Vergütungen ausgewiesen:
Im Geschäftsjahr wurden bei den Erlösen aus Geschäftsbesorgung periodenfremde Erträge in Höhe von 274 Tsd. EUR vereinnahmt. Diesen Erträgen standen Provisionsaufwendungen in Höhe von 1.311 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.783 Tsd. EUR), insbesondere für die Fondskonzeption (1.242 Tsd. EUR; Vorjahr: 1.700 Tsd. EUR), gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 8.125 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.170 Tsd. EUR) entfallen im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit 4.778 Tsd. EUR (Vorjahr: 748 Tsd. EUR), eine Auflösung der Wertberichtigung einer Forderung in Höhe von 2.947 Tsd. EUR (Vorjahr 0 EUR) und Erträge aus Kostenweiterverrechnungen von 180 Tsd. EUR (Vorjahr: 375 Tsd. EUR). Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen von 39.330 Tsd. EUR (Vorjahr: 44.011 Tsd. EUR) beinhalten mit -22.616 Tsd. EUR (Vorjahr: 25.983 Tsd. EUR) Personalaufwendungen und mit16.713 Tsd. EUR (Vorjahr: 18.028 Tsd. EUR) andere Verwaltungsaufwendungen. Die Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr wegen des in 2024 laufenden Personalabbauprogramms und des daraus resultierenden Mitarbeiterabbaus gesunken. Die anderen Verwaltungsaufwendungen setzen sich insbesondere wie folgt zusammen:
Die Abschreibungen betreffen in Höhe von 1.297 Tsd. EUR die immateriellen Anlagewerte, in Höhe von 81 Tsd. EUR die Sachanlagen sowie in Höhe von 1 Tsd. EUR Sofortabschreibungen geringwertiger Wirtschaftsgüter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Bildung der Rückstellung für das per Ende 2024 verkündeten Restrukturierungsprogramm in Höhe 8.800 Tsd. EUR. Zudem wirkten die Aufwendungen für die Bildung von damit verbundenen Restrukturierungsrückstellung im Vorjahr mit 15.310 Tsd. EUR negativ. Der Vorjahresausweis der Restrukturierungsaufwendungen unter den anderen Verwaltungsaufwendungen wurde entsprechend angepasst. Daneben sind im Geschäftsjahr 2024 noch Zinsen aus Pensionsverpflichtungen von 141 Tsd. EUR sowie Aufwendungen aus Kostenweiterverrechnungen von 322 Tsd. EUR enthalten. Der erwirtschaftete Verlust von 2.637 Tsd. EUR (Vorjahr: 20.602 Tsd. EUR) wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags vollständig von der Wealth Management Capital Holding GmbH, München, übernommen. 5. Anteilsbesitzliste
1) Werte (Eigenkapital und Jahresergebnis) zum
31.12.2023.
6. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2024 waren - neben der Geschäftsführung - durchschnittlich 210 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren durchschnittlich 162 Mitarbeiter in Vollzeit und 48 Mitarbeiter als Teilzeitbeschäftigte angestellt. 7. Organe Der Geschäftsführung gehörten folgende Mitglieder an:
Die Bezüge der aktiven und ehemaligen Mitglieder der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2024 1.549 Tsd. EUR. Zu Mitgliedern des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bestellt:
Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben im Geschäftsjahr 2024 eine Vergütung in Höhe von 55 TEUR erhalten. 8. Sonstige Angaben Das gezeichnete Kapital in Höhe von 125.000,00 EUR wurde in voller Höhe von der Wealth Management Capital Holding GmbH, München, geleistet. Es liegen keine außerbilanziellen Geschäftsvorgänge vor. Zudem liegen auch keine berichtspflichtigen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vor. Die im Geschäftsjahr 2024 als Aufwand erfassten Honorare für den Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, sind im Konzernabschluss des Mutterunternehmens angegeben. 9. Konzernabschluss Mutterunternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 i.V.m. § 290 HGB ist die UniCredit Bank GmbH, München, die mittelbar 100 % der Anteile an der Gesellschaft hält. Deren Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Muttergesellschaft Wealth Management Capital Holding GmbH, München, zum 31. Dezember 2024 werden im elektronischen Unternehmensregister offengelegt. Der Konzernabschluss der UniCredit Bank GmbH, München, wird in den Konzernabschluss der UniCredit S.p.A., Mailand, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist erhältlich unter der Adresse: Unicredit S.p.A., Registered office: Piazza Gae Aulenti 3 - Tower A - 20154 Milano, Italy. Mit der UniCredit Bank GmbH, München, besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft. Dar- über hinaus besteht mit der Wealth Management Capital Holding GmbH, München, eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft. 10. Nachtragsbericht Nennenswerte Ereignisse mit einer Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach dem 31. Dezember 2024 nicht eingetreten. 11. Ergebnisverwendung Im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Alleingesellschafterin Wealth Management Capital Holding GmbH, München, wird das negative Jahresergebnis von der Alleingesellschafterin übernommen.
Grünwald, den 28. Februar 2025 Die Geschäftsführung gez. Ingo Hartlief gez. Johannes Seidl Entwicklung des Anlagevermögens per 31. Dezember 2024der Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20241 Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald, (im Folgenden "WCK" oder "Gesellschaft" genannt) ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Wealth Management Capital Holding GmbH (im Folgenden "WMC" genannt), München (zusammen "Wealthcap"), die ihrerseits eine 100 %ige Tochtergesellschaft der UniCredit Bank GmbH, München, ist. Letztere ist wiederum Teil der Gruppe der italienischen UniCredit S.p.A., Mailand. Mit der Alleingesellschafterin der WMC besteht ein Ergebnisabführungsvertrag (EAV) vom 13. November 2013 (Handelsregistereintrag vom 9. Januar 2014) mit Änderung vom 2. Oktober 2014 (Handelsregistereintrag vom 30. Oktober 2014). Der WCK wurde 2014 die Erlaubnis zur kollektiven Vermögensverwaltung gemäß der §§ 20,22 KAGB durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (im Folgenden BaFin genannt) erteilt. Die von der BaFin erteilte Erlaubnis umfasst:
Als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft von inländischen geschlossenen Publikums Alternative Investmentfonds sowie inländischen geschlossenen und offenen Spezial Alternative Investmentfonds (im Folgenden AIF genannt) unterliegt sie der Aufsicht der BaFin. Die WCK offeriert und verwaltet Alternative Investmentfonds für professionelle/institutionelle Investoren, semi-professionelle Investoren und Privatkunden über Direktinvestitionen sowie Investments über institutionelle Zielfonds. Unter Nutzung der Strukturierungsoptionen des Kapitalanlagegesetzbuches werden bedarfsgerechte Investitionsstrategien für unterschiedliche Zielgruppen und Marktphasen angeboten. Zum Jahresabschlussstichtag verwaltete die WCK insgesamt 28 geschlossene Publikums- AIF, neun geschlossene Spezial-AIF und ein offenes Spezial-Sondervermögen sowie 33 unregulierte Fonds. Weiterhin ist die WCK in dem Bereich Anlage- und Investmentberatung für Luxemburger Fonds tätig. Ausgelagerte Tätigkeiten im Sinne des KAGB: Die Interne Revision sowie die Erbringung von Teilaufgaben der Identifikation von politisch exponierten Personen bzw. von Personen ,die von Finanzsanktions-Maßnahmen betroffen sind, zur Vermeidung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie sonstiger strafbarer Handlungen wurden auf die UniCredit Bank GmbH (München) ausgelagert. Des Weiteren hat die Gesellschaft IT-Dienstleistungen an die Datagroup BIT Hamburg GmbH (Hamburg), agentes Services GmbH (München), ajco solutions GmbH (Ansbach), L&P Solutions GmbH (Wien) und control.IT Unternehmensberatung GmbH (Bremen) ausgelagert. Darüber hinaus sind Property Management - Dienstleistungen auf die IC Property Management GmbH (München) (bis Ende April 2024), Tectareal Property Management GmbH (Essen) und INDUSTRIA Immobilien GmbH (Frankfurt) übertragen worden. 1.2 Ziele und Strategien Die WCK übernimmt als regulierter, lizenzierter AIFM die Verwaltung von regulierten Investmentvermögen (AIF) nach KAGB und bietet Investitionsstrategien mit Real Assets von Core über Core+ bis zu Value Add in den Anlageklassen Immobilien, Wertsteigerung in gestreuten Konzepten bei Private Equity sowie Infrastruktur an. Sie ist so ausgerichtet, dass auch die laufende Verwaltung weiter über die gesamte Wertschöpfung und den Lebenszyklus der Beteiligungen sichergestellt wird. Bei der Angebotskonzeption konzentriert sich die Wealthcap-Gruppe 1 gemäß dem Geschäftsmodell auf die Zielgruppen Privatkunden, semi-professionelle und professionelle (institutionelle) Investoren. Folgende Segmente werden dabei aktuell durch die WCK bedient:
Die weiterhin anhaltenden Wertänderungen am Immobilienmarkt und eine strukturelle Transformation im Segment der gewerblichen Immobilien führen dazu, dass Wealthcap 2025 die Restrukturierung und weitere Stabilisierung des Geschäftsmodells fortsetzt. Die Wealthcap hat im Jahr 2024 strategische Themenstellungen wie Nachhaltigkeit und ESG auf Ebene des Unternehmens, des Bestandsportfolios, neuer Produkte sowie der einzelnen Assets adressiert und auch in Reportings und Objekt- und Fondsstrategien integriert.
1 Als Wealthcap-Gruppe sind alle von der WMC
kontrollierten Unternehmen zu verstehen.
Wealthcap misst nachhaltigem Handeln und der damit einhergehenden gesellschaftlichen Verantwortung einen hohen Stellenwert zu und ist Unterzeichner der UN Principles for Responsible Investment (UN PRI). 1.2.1 Direktinvestments Strategie Wealthcap entwickelt bedarfsgerechte Investitionsstrategien von Core bis Core+ in zukunftsstarken Immobilienmärkten und Nutzungsarten in Deutschland. Die 40-jährige Erfahrung im Investment-, Portfolio- und Asset-Management ergänzt die Wealthcap gezielt mit spezialisierten Kooperationspartnern in den jeweiligen Segmenten für zukunftsfähige Investitionschancen sowie für effizientes, kompetentes Property-Management. Die Angebote setzen im Schwerpunkt auf regelmäßige Cashflows und nachhaltige Wertentwicklung in den Investitionsobjekten. Dabei werden die Rendite-/Risikoprofile laufend auf neue Entwicklungen im Marktumfeld und Opportunitäten überprüft. 1.2.2 Zielfondsinvestments Strategie Wealthcap bietet international diversifizierte Investitionsstrategien im Bereich Wertsteigerung (Value Add) für chancenorientierte Investoren in den Anlageklassen Immobilien, Private Equity sowie bei Portfoliofonds ergänzt um Infrastruktur und erneuerbare Energien an. Weitere Segmente wie Secondaries, Special Situations oder Co-Investments sind als Beimischung und für den weiteren Ausbau der Plattform möglich. Über Spezialportfolios eröffnet Wealthcap einer breiten Zielgruppe den Zugang zu institutionellen Wertsteigerungsstrategien der weltweit renommiertesten Zielfondsmanager. Das erfolgt als direkter Zugang oder auch als Investmentplattform der deutschen Publikums-AIF. 1.2.3 Nachhaltigkeitsstrategie Wealthcap sieht in den Themen Nachhaltigkeit und ESG (Environment, Social, Governance) neben den regulatorischen, gesellschaftlichen und ethnischen Verpflichtungen mittel- bis langfristig wesentliche Wachstumschancen. Aus diesem Grund will das Unternehmen diese Themen auf Unternehmensebene und Produktebene zunehmend stärker verankern. Dafür wurden vier Stoßrichtungen identifiziert, auf die die Gesellschaft in den kommenden Jahren ihren Fokus legen wird:
Für die vier Hauptstoßrichtungen leitet Wealthcap mittelfristige Zielevorgaben ab, für welche jährliche Umsetzungsmaßnahmen definiert werden. Der inhaltliche Fokus der ESG-Aktivitäten wird 2025 insbesondere auf der konsequenten Erfüllung der regulatorisch notwendigen Maßnahmen liegen, vor allem mit Blick auf die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die Offenlegungsverordnung. Zudem ist für 2025 eine weitere Komplexitätsreduzierung in der Umsetzung von ESG-Themen geplant. Ferner sollen die noch nicht abgeschlossenen Maßnahmen und Ziele aus 2024 auch 2025 fortgesetzt werden (Carry over). Zur Sicherstellung der Verankerung von relevanten Aspekten der Nachhaltigkeit in den Prozessen verfügt Wealthcap über ein Nachhaltigkeitshandbuch, in welchem das Nachhaltigkeitsverständnis des Unternehmens dokumentiert ist. Durch die Definition von Verantwortungen sowie die Information über die strukturelle Umsetzung, dient das Handbuch Mitarbeitern zur Orientierung bei der Integration der ESG-Kriterien in ihrem täglichen Handeln und dokumentiert den Rahmen der nachhaltigen Ausrichtung gegenüber Externen und Geschäftspartnern. 1.3 Strategische Zielsetzungen Im Rahmen der fortlaufenden Fokussierung und Restrukturierung im Jahr 2025 erfolgt weiterhin eine umfassende, gründliche strategische Überprüfung des Geschäftsmodells und der marktseitig erschwerten Ausplatzierung der in Platzierung befindlichen Immobilienfonds. Geplante Maßnahmen umfassen die Prüfung von Verkäufen einzelner Objekte oder deren Integration in Fonds sowie das Angebot von Mandatslösungen. Parallel dazu optimiert Wealthcap weiter die Kostenstruktur. Dies betrifft sowohl die Sachkosten als auch die Personalkosten. Die Personalkapazität wurde bis Ende 2024 bereits um 50 FTE auf 164 FTE reduziert, und dies soll in 2025 fortgesetzt werden. Zusätzliche Effizienzmaßnahmen zur Kostensenkung werden situativ und bedarfsgerecht geprüft und umgesetzt. Das Bestandsportfolio wird weiterhin durch systematische Überwachung und Maßnahmen wie die Kontrolle der Vermietungsstände, Anschlussfinanzierungsbedarfe, regelmäßige Objektprüfungen sowie die Stabilisierung der Fonds-Erträge aktiv gesteuert, um Risiken langfristig zu minimieren und stabile Ergebnisse zu gewährleisten. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Makroökonomischer Rahmen 2 Die wirtschaftliche Schwächephase hielt auch zum Jahresende 2024 an. Preis-, saisonal- und kalenderbereinigt weist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) einen Rückgang von 0,1 % zum Jahresende 2024 gegenüber dem Vorquartal auf, während das BIP für das Gesamtjahr um 0,2 % gesunken ist. Hohe Unsicherheiten bezüglich der wirtschaftlichen Perspektiven erschweren gegenwärtig die konjunkturelle Erholung und erst mit klareren Aussichten (u. a. der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen) dürften wieder stärkere Wachstumsdynamiken der Wirtschaft zu verzeichnen sein. Die Verbraucherpreise sind zum Ende des Jahres nochmals angestiegen. Insbesondere der Preisdruck im Bereich Dienstleistungen und zunehmend geringer ausfallende entlastende Effekte für Energiepreise tragen dazu bei. Zu Beginn des Jahres 2025 dürften unter anderem die Verteuerung des Deutschlandtickets und die CO 2 -Bepreisung den Preisdruck auf die Verbraucherpreise nochmals erhöhen, ehe im weiteren Jahresverlauf inflationsdämpfende Faktoren (wie beispielsweise eine moderate Preisentwicklung auf vorgelagerte Wirtschaftsstufen oder die Nachwirkung der restriktiven Geldpolitik) auf die Verbraucherpreise einwirken dürften. Branchenumfeld Immobilien - Investmentmarkt für deutsche Gewerbeimmobilien 3 Zum Jahresabschluss 2024 lag das Transaktionsvolumen für Gewerbeimmobilien in Deutschland bei insgesamt 35,3 Mrd. EUR - ein Plus von 14 % gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere das letzte Quartal hat dabei mit rund einem Drittel maßgeblich zum Jahresergebnis beigetragen. Mit Einzeltransaktionen wurde 2024 ein Volumen von knapp 23,5 Mrd. EUR erzielt (+23 %) während auf Portfoliodeals rd. 11,8 Mrd. EUR (-1 %) entfielen. Es wurden 5,5 Mrd. EUR in die Assetklasse Büro investiert. Das ist im Vergleich zu den Jahren zuvor weiterhin ein unterdurchschnittlicher Wert, jedoch eine Steigerung gegenüber 2023 von rd. 6,2 %, so dass Büros bei Betrachtung aller Assetklassen im Jahr 2024 weiterhin Platz vier belegten. Auf Platz eins landete die Assetklasse Living mit einem Anteil von knapp 30 % vor dem Segment Logistik-Industrie mit 22 %. Einzelhandelsimmobilien verzeichnen einen Anteil von 16 %. Das Maklerhaus JLL sieht die Spitzenrendite für Büroimmobilien über die sieben Hochburgen im Schnitt bei 4,36 %. Im Jahresvergleich ergibt sich somit ein moderates Plus von 7 Basispunkten, während zugleich im Verlauf der vergangenen Quartale stabilisierende Tendenzen der Entwicklung der Spitzenrendite ersichtlich waren.
2 Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft
und Energie, Pressemitteilung "Die wirtschaftliche Lage in
Deutschland im Januar 2025" vom 15.01.2025
Immobilien - Vermietungsmarkt für deutsche Büroimmobilien 4 Der deutsche Bürovermietungsmarkt schloss das Jahr 2024 an den sieben Spitzenstandorten mit einem Umsatz von etwas mehr als 2,7 Mio. qm ab. Angesichts der Herausforderungen und Unsicherheiten, mit denen sich Unternehmen aller Branchen in der jüngeren Vergangenheit konfrontiert sahen, war dennoch eine Belebung am Vermietungsmarkt zu Beginn des Jahres 2024 erkennbar, die jedoch durch eine zunehmende Verschlechterung der realwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Laufe des Jahres eingebremst wurde. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Umsätze der Top-7 Hochburgen unterschiedlich ausfallen und nicht alle Standorte gleichermaßen Umsatzzuwächse verzeichnen können. Die Entwicklung 2025 wird daher maßgeblich von einer Erholung der Wirtschaft abhängen, wenngleich davon auszugehen ist, dass aufgrund der Suche nach qualitativ hochwertigen Flächen eine gewisse Grundnachfrage gegeben sein dürfte. Insgesamt sind im Jahr 2024 rund 1,6 Mio. qm neue Flächen auf den Markt gekommen, was einem Anstieg von 24 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für 2025 (1,3 Mio. qm) wird hingegen ein geringeres Volumen erwartet. Zugleich sind weiterhin Verschiebungen von Projektierungen zu beobachten, so dass für 2025 und 2026 rd. 340 Tsd. qm an geplanten neuen Flächen nicht länger in der Projektplanung ersichtlich sind. Des Weiteren gilt, dass Objekte, die sich aktuell im Bau befinden weiterhin erhöhte Vorvermietungsquoten aufweisen und auch die Spitzenmieten im Jahr 2024 nochmals ein weiteres Wachstum verzeichnen konnten. Portfoliofonds Portfoliofonds investieren diversifiziert in folgende Bereiche: Immobilien-Zielfonds 5 Das gesamte private Platzierungsvolumen sank bei Immobilien-Zielfonds von 158 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 110 Mrd. USD im Jahr 2024. Das eingesammelte Kapital verteilte sich dabei auf 657 Fonds im Vergleich zu 661 Fonds im Vorjahr. Das eingesammelte Kapital, das noch nicht investiert wurde, lag Ende 2024 bei 371 Mrd. USD (im Vorjahr bei 624 Mrd. USD). Am Transaktionsmarkt sank die Anzahl der Transaktionen von 4.381 Transaktionen im Jahr 2023 auf 4.304 im Jahr 2024. Das Volumen stieg dabei von 128 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 180 Mrd. USD im Jahr 2024. Private-Equity-Buy-out-Zielfonds 6 Das gesamte private Platzierungsvolumen bei Private-Equity-Buy-out-Zielfonds sank von 489 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 382 Mrd. USD im Jahr 2024. Das eingesammelte Kapital verteilte sich auf 448 Fonds im Vergleich zu 462 Fonds im Vorjahr. Das eingesammelte Kapital, das noch nicht investiert wurde, lag Ende 2024 bei 1.008 Mrd. USD (im Vorjahr bei 1.082 Mrd. USD). Am Transaktionsmarkt bewegte sich die Anzahl der Transaktionen mit 10.506 Transaktionen im Jahr 2024 auf Vorjahresniveau (10.926 im Jahr 2023). Das Volumen stieg dabei von 1.126 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 1.251 Mrd. USD im Jahr 2024.
4 Quelle: JLL, Pressemitteilung
"Bürovermietungsmarkt 2024 - im Plus und trotzdem
ernüchternd", 08.01.2025
Infrastruktur-Zielfonds 7 Das gesamte private Platzierungsvolumen bei Infrastruktur-Zielfonds bewegte sich mit knapp 95 Mrd. USD auf Vorjahresniveau. Das eingesammelte Kapital verteilte sich auf 94 Fonds im Vergleich zu 120 Fonds im Vorjahr. Das eingesammelte Kapital, das noch nicht investiert wurde, lag Ende 2024 bei 334 Mrd. USD (im Vorjahr bei 395 Mrd. USD). Am Transaktionsmarkt sank die Anzahl der Transaktionen von 2.164 Transaktionen im Jahr 2023 auf 1.946 im Jahr 2024. Das Volumen sank dabei von 342 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 311 Mrd. USD im Jahr 2024. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die WCK hat im Geschäftsjahr 2024 die kollektive Vermögensverwaltung für 38 regulierte (Vorjahr: 38) AIF erbracht. Bei der Wealthcap befanden sich im Jahr 2024 neun Fonds, darunter fünf geschlossene Publikums-AIF sowie vier Spezial-AIF in Platzierung. Im Bereich Publikums-AIF konnten Platzierungen über 17,7 Mio. EUR (Vj. 41,2 Mio. EUR) erreicht werden. Bei S-AIF's wurden 2,0 Mio. EUR platziert. Gründe für den deutlich unter den Erwartungen liegenden Platzierungserfolg war die starke Anlegerzurückhaltung aufgrund des oben dargestellten ökonomischen Umfelds. In Summe lag das Platzierungsergebnis somit bei 19,7 Mio. EUR (Vj. 41,2 Mio. EUR) Eigenkapital exkl. Agio. Geplant wurde mit einem Platzierungsergebnis i.H.v. 85 Mio. EUR. Die Vorjahresprognose, dass sich der Immobilienmarkt im Jahr 2024 ausreichend stabilisiert, hat sich nicht bestätigt. Es kam zu weiteren Bewertungseffekten. Dies hat insbesondere auch Auswirkungen auf die Fonds- und Objektgesellschaftskosten sowie die Immobilienbewertungen und mindern entsprechen auch die NAV-abhängigen Gebühren. Die WCK erbrachte im Geschäftsjahr 2024 keine Dienstleistungen und Nebendienstleistungen im Sinn des § 20 Abs. 3 Nr. 5 KAGB an konzernfremde Leistungsempfänger. Aus den im Rahmen der Investmentberatungsverträge erbrachten Leistungen erzielte die WCK im Geschäftsjahr 2024 insgesamt Erlöse in Höhe von 1.162 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.158 Tsd. EUR).
7 Quelle: Preqin, Preqin Datenbank Auszug vom
14.01.2025
2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.3.1 Ertragslage Insgesamt hat sich die Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 verschlechtert. Dies ist auf die folgenden Effekte zurückzuführen. Die Provisionserträge in Höhe von 39.686 Tsd. EUR (Vorjahr: 43.302 Tsd. EUR) resultieren in Höhe von 17.015 Tsd. EUR (Vorjahr: 14.332 Tsd. EUR) aus der durch die Gesellschaft übernommenen Vermögensverwaltung folgender Assetklassen:
Der im Vergleich zum Vorjahr geringere Platzierungserfolg wurde durch höhere Erträge aus den Geschäftsbesorgungsverträgen mit von der WCK verwalteten Fondsgesellschaften mehr als kompensiert und führt zu einer Erhöhung der Provisionserträge in Höhe von 2.683 Tsd. EUR. Dabei konnten die Erträge in allen Bereichen gesteigert werden. Daneben werden unter den Provisionserträgen folgende Vergütungen ausgewiesen:
Der Rückgang der Erlöse aus Geschäftsbesorgung resultiert aus geringeren Kostenumlagen auf die anderen Managementgesellschaften der Wealthcap-Gruppe. Der Kostenrückgang ist im Wesentlichen auf die umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen. Diesen Erträgen standen Provisionsaufwendungen in Höhe von 1.311 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.783 Tsd. EUR), insbesondere die Fondskonzeption (1.242 Tsd. EUR; Vorjahr: 1.700 Tsd. EUR), gegenüber. Der Rückgang der Provisionsaufwendungen ist im Wesentlichen auf eine geringere Konzeptionstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge des Geschäftsjahres in Höhe von 8.125 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.170 Tsd. EUR) entfallen im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit 4.778 Tsd. EUR (Vorjahr: 748 Tsd. EUR), auf eine Auflösung der Wertberichtigung einer Forderung in Höhe von 2.947 Tsd. EUR (Vorjahr: 0 EUR) und auf Erträge aus Kostenweiterverrechnungen von 180 Tsd. EUR (Vorjahr: 375 Tsd. EUR). Der Rückgang der Erträge aus Kostenweiterverrechnungen ist auf geringere weiterzuverrechnende Kosten im Zusammenhang mit der Überarbeitung von Fonds im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen von 39.330 Tsd. EUR (Vorjahr: 44.011 Tsd. EUR) beinhalten mit 22.616 Tsd. EUR (Vorjahr: 25.983 Tsd. EUR) Personalaufwendungen und mit 16.713 Tsd. EUR (Vorjahr: 18.028 Tsd. EUR) andere Verwaltungsaufwendungen. Die Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr wegen des in 2024 laufenden Personalabbauprogramms und des daraus resultierenden Mitarbeiterabbaus gesunken. Die anderen Verwaltungsaufwendungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
Die Abschreibungen betreffen in Höhe von 1.297 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.007 Tsd. EUR) die immateriellen Anlagewerte, in Höhe von 81 Tsd. EUR (Vorjahr: 139 Tsd. EUR) die Sachanlagen sowie in Höhe von 1 Tsd. EUR (Vorjahr: 28 Tsd. EUR) Sofortabschreibungen geringwertiger Wirtschaftsgüter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Bildung der Rückstellung für das per Ende 2024 verkündeten Restrukturierungsprogramm in Höhe 8.800 Tsd. EUR. Zudem wirkten die Aufwendungen für die Bildung von damit verbundenen Restrukturierungsrückstellung im Vorjahr mit 15.310 Tsd. EUR negativ. Der Vorjahresausweis der Restrukturierungsaufwendungen unter den anderen Verwaltungsaufwendungen wurde entsprechend angepasst. Daneben sind im Geschäftsjahr 2024 noch Zinsen aus Pensionsverpflichtungen von 141 Tsd. EUR (Vorjahr: 114 Tsd. EUR) sowie Aufwendungen aus Kostenweiterverrechnungen von 322 Tsd. EUR (Vorjahr: 168 Tsd. EUR) enthalten. Unter Berücksichtigung der genannten Erträge und Aufwendungen sowie des positiven Zinsergebnisses von 841 Tsd. EUR (Vorjahr: 553 Tsd. EUR) ergibt sich für das Geschäftsjahr 2024 ein negatives Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit vor Verlustübernahme von 2.637 Tsd. EUR (Vorjahr: 20.602 Tsd. EUR). Der Verlust wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags von der WMC übernommen. 2.3.2 Finanzlage Kapitalstruktur Die Passivseite setzt sich im Wesentlichen aus Treuhandverbindlichkeiten (1.084.145 Tsd. EUR; Vorjahr: 1.071.336 Tsd. EUR), aus dem Eigenkapital (18.000 Tsd. EUR; Vorjahr: 18.000 Tsd. EUR), den Verbindlichkeiten gegenüber der UniCredit Bank GmbH (608 Tsd. EUR; Vorjahr: 1.621 Tsd. EUR), den sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus dem Sachmittel-Übertragungsvertrag (3.354 Tsd. EUR; Vorjahr: 3.354 Tsd. EUR) sowie den Rückstellungen (23.904 Tsd. EUR; Vorjahr: 25.128 Tsd. EUR) zusammen. Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich bis auf die gestundeten Verbindlichkeiten aus dem Sachmittel-Übertragungsvertrag um kurzfristige Positionen mit Restlaufzeiten bis drei Monaten. Die Gesellschaft verfügt über Stammkapital in Höhe von 125 Tsd. EUR (Vorjahr: 125 Tsd. EUR) und eine Kapitalrücklage von 17.875 Tsd. EUR (Vorjahr: 17.875 Tsd. EUR). Die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft ist mit einer Eigenkapitalquote (exkl. Treuhandverbindlichkeiten) von 37,4 % (Vorjahr: 36,3 %) und mit einem Eigenkapital von 18.000 Tsd. EUR (Vorjahr: 18.000 Tsd. EUR) stabil. Liquidität Die bestehende Liquidität sowie die Liquiditätsvorsorge in Form von Kreditlinien mit der UCB GmbH der Gesellschaft ist als ausreichend zu betrachten. Negative Einflüsse auf die Liquiditätsentwicklung sind derzeit nicht erkennbar. Die Kapitalanforderungen nach § 25 KAGB waren während des Geschäftsjahres 2024 und zum Abschlussstichtag erfüllt. Die Finanzlage ist geordnet und im Wesentlichen geprägt durch die täglich fälligen Bankguthaben über 628 Tsd. EUR (Vorjahr: 486 Tsd. EUR) sowie die Forderungen aus Cash-Pool- Darlehen - ebenfalls täglich fällig - über 33.698 Tsd. EUR (Vorjahr: 17.851 Tsd. EUR). Die WCK sowie weitere Unternehmen der Wealthcap sind in ein Cash-Pool-Verfahren zur Liquiditätsoptimierung eingebunden. Das Cash-Pool-Verfahren gewährleistet einen Ausgleich an Liquiditätsbedarf und von Liquiditätsüberschüssen zwischen den einzelnen Managementgesellschaften und teilnehmenden, nicht regulierten Fondsgesellschaften. Daneben kann die Gesellschaft über Kreditmittel der UniCredit Bank GmbH verfügen. Diese umfassen zum Abschlussstichtag bis zu 9.000 Tsd. EUR aus einer Verbund-Rahmenlinie mit der WMC. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,01 % auf 1.132.330 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.120.971 Tsd. EUR) gestiegen. Im Wesentlichen ist dies auf das Treuhandvermögen, welches im Vergleich zum Vorjahr um 12.811 Tsd. EUR gestiegen ist zurückzuführen. Die gegenüber dem Vorjahr gesunkene Verlustübernahmeforderung gegenüber der Wealth Management Capital Holding GmbH (2.637 Tsd. EUR; Vj.: 20.602 Tsd. EUR) wurde durch gestiegene Cash Pool Forderungen zum größten Teil kompensiert. Die Aktivseite der Bilanz besteht im Wesentlichen aus dem Treuhandvermögen (1.084.147 Tsd. EUR, Vorjahr: 1.071.336 Tsd. EUR), Forderungen an Kunden (4.713 Tsd. EUR; Vorjahr: 4.817 Tsd. EUR), immateriellen Anlagewerten und Sachanlagen (3.446 Tsd. EUR; Vorjahr: 3.498 Tsd. EUR), Forderungen aus Cash-Pool-Darlehen (33.698 Tsd. EUR; Vorjahr: 17.851 Tsd. EUR), Forderungen aus der Verlustübernahme (2.637 Tsd. EUR; Vorjahr: 20.602 Tsd. EUR), liquiden Mitteln (628 Tsd. EUR; Vorjahr: 486 Tsd. EUR) sowie aus Rechnungsabgrenzungsposten (1.130 Tsd. EUR; Vorjahr: 1.107 Tsd. EUR). Die Forderungen an Kunden betreffen insbesondere Forderungen gegen die verwalteten AIF aus Investmentberatertätigkeit, aus Verwaltungsvergütungen, aus Vergütung für das Baumanagement sowie Forderungen aus der Geschäftsbesorgungsvergütung der anderen Managementgesellschaften. Hierbei handelt es sich überwiegend um kurzfristige Forderungen. Zum Abschlussstichtag hielt die WCK Anteile an insgesamt 73 (Vorjahr: 60) Gesellschaften zu einem Buchwert von rund 964 Tsd. EUR (Vorjahr: 405 Tsd. EUR). Davon entfallen 34 auf bestehende bzw. in Konzeption befindliche Investmentvermögen. Die restlichen Gesellschaften betreffen Objekt- und Vorratsgesellschaften. Die Erhöhung der Anteile ist auf den in 2024 durchgeführten Erwerb von 13 Gesellschaften durch die WCK von der Wealthcap Management Services GmbH zurückzuführen. 2.3.4 Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der bisherige Geschäftsverlauf der Gesellschaft entspricht aufgrund der oben dargestellten deutlich zurückliegenden Produktplatzierungen für Spezial- und Publikum-AIFs nicht den Erwartungen. Mit der Beruhigung der Märkte, einem stabilen Immobilienmarkt und langsam sinkenden Zinsen wird für das Neugeschäft in 2025 mit einem weiterhin reduzierten Volumen erwartet. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren zur internen Steuerung der Gesellschaft sind die Ertragspositionen Total Revenues - mit der Unterteilung in einmalige Gebühren (Structuring fees) und laufende Gebühren (Running fees), Total Operating Expenses und Profit before Taxes. Zusätzlich dazu sind die Cost Income Ratio und das Platzierungsvolumen 8 für die Steuerung relevant. Zur internen Steuerung der Gesellschaft werden keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren herangezogen. Im Vergleich zur letztjährigen Planung liegen die einmaligen und laufenden Gebühren aus der Platzierung und Verwaltung von AIF's mit 17,5 Mio. EUR um 1,8 Mio. EUR unter den prognostizierten Werten. Wesentlicher Grund hierfür ist der im Vergleich zum Plan geringere Platzierungserfolg und geplante, aber nicht erfolgte Objektverkäufe (-2,6 Mio. EUR). Dagegen konnten die laufenden Gebühren aufgrund der im Vorjahr noch gestiegenen NAV's der AIF um 2,3 Mio. EUR gesteigert werden konnten. Gleichzeitig konnten aus den Geschäftsbesorgungsverträgen mit Gesellschaften der Wealthcap Gruppe mit 19,5 Mio. EUR höhere Erträge gegen- über der Planung erwirtschaftet werden (2,0 Mio. EUR). Maßgeblich war dabei ein Einmaleffekt aus der Auflösung einer Wertberichtigung gegenüber einer Wealthcap Management Gesellschaft über 2,9 Mio. EUR. Diese operativen Erträge sowie das Zinsergebnis (+0,3 Mio. EUR über Budget) und das Ergebnis aus Kursbewertungen und Beteiligungen führen zu Total Revenues 9 von 37,6 Mio. EUR und lagen damit um 0,6 Mio. EUR über der Planung. Die Operating Expenses erreichen in Summe 35,4 Mio. EUR und unterschreiten die Planung um 2,4 Mio. EUR. Ursächlich hierfür waren hauptsächlich ein geringerer Personalstand. Als Non Operating Expenses wurde für die noch nicht abgeschlossene Restrukturierung eine weitere Rückstellung in Höhe von 8,8 Mio. EUR gebildet. Dabei wirkt eine aufgelöste Rückstellung über 3,0 Mio. EUR dagegen, sodass eine Belastung von 5,8 Mio. EUR verbleibt. Diese Rückstellungen waren nicht in der Ergebnisprognose enthalten. Im Ergebnis wird ein Vorsteuerverlust von - 3,4 Mio. EUR ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2024 betrug die Cost Income Ratio 94,3% (Vorjahr: 114 % / Budget: 102,5%). Im Berichtsjahr wurden 19,7 Mio. EUR ohne Agio platziert (Vorjahr: 41,2 Mio. EUR / Budget: 85 Mio. EUR).
8 Definition Cost Income Ratio: Operating
expenses / Total Revenues in % / Platzierungsvolumen:
platziertes Kommanditkapital ohne Agio auf Basis
Anlegerverwaltungssystem ProFund
3 Risikobericht 3.1 Vorbemerkung Der nachfolgende Risikobericht stellt die Risiken sowohl der von der KVG verwalteten regulierten und unregulierten AIF als auch der WCK dar. Die wesentlichen rechtlichen Vorgaben für das Risikomanagement leiten sich ab aus Artikel 15 der Richtlinie 2011/61/EU (AIFMD), den Artikeln 38 - 45 der Level-II-Verordnung (EU) Nr. 231/2013 und §§ 29, 30 KAGB. Die KVG unterliegt darüber hinaus den regulatorischen Vorgaben der KaMaRisk (Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Kapitalverwaltungsgesellschaften) als rechtliche Grundlage für die Ausgestaltung des Risikomanagements. Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement liegt bei der Gesamtgeschäftsleitung der KVG. Dem Bereich Risikomanagement sind die Aufgaben der dauerhaften Risikomanagementfunktion gemäß § 29 KAGB sowie der ständigen Risikomanagementfunktion gemäß Artikel 39 der Level-II-VO übertragen. Für die Steuerung der Risiken auf Ebene der WCK hat die Gesellschaft gemäß der Risikostrategie die Risikoarten Operationelles Risiko, Geschäftsrisiko, Marktrisiko, Kreditrisiko, Beteiligungsrisiko, Liquiditätsrisiko, Gegenparteirisiko, Strategisches Risiko, Reputationsrisiko sowie Nachhaltigkeitsrisiko als relevant eingestuft. Auf Basis der operativen Geschäftstätigkeit der WCK wurden das Geschäftsrisiko, das Operationelle Risiko, das Marktrisiko, das Kreditrisiko, das Beteiligungsrisiko sowie das Reputationsrisiko als wesentliche Risiken für die Gesellschaft klassifiziert. Das Risikotragfähigkeitskonzept der WCK sieht vor, dass die Risiken durch das Risikodeckungspotenzial der Gesellschaft abgedeckt sind und damit die Risikotragfähigkeit zu jeder Zeit gegeben ist. Dabei werden alle als wesentlich identifizierten und signifikanten Risiken der WCK systematisch ermittelt, klassifiziert und deren Verlustpotenzial bewertet. In Summe ergibt sich das Gesamtrisiko. Über ein Ad-hoc-Verfahren wird sichergestellt, dass plötzlich auftretende Risiken auch außerhalb der regelmäßigen Aktualisierung in die Risikobetrachtung einfließen und entsprechend kommuniziert werden. Das ermittelte Gesamtrisikoprofil wird der Risikodeckungsmasse der Gesellschaft gegenübergestellt. Diese ermittelt die WCK auf der Basis ihres verfügbaren Eigenkapitals. Aus der Gegenüberstellung von Risikodeckungsmasse und Gesamtrisikoprofil ergibt sich ein Prozentwert, der ausdrückt, wie hoch das Risikodeckungspotenzial in Relation zum Gesamtrisikoprofil ist (Risikotragfähigkeit). Für die Risikotragfähigkeit ist ein Limit von 100 % festgelegt. Darüber hinaus ist im Sinne eines Frühwarnindikators ein Trigger von 150 % vorgegeben. Zusätzlich wird für die Risikoarten Geschäftsrisiko, Operationelles Risiko, Kreditrisiko, Beteiligungsrisiko und Marktrisiko über Stressannahmen die Auswirkung eines Stress-Szenarios auf das Gesamtrisikoprofil analysiert. Mittels Gegenüberstellung mit dem Risikodeckungspotenzial wird auch die Risikotragfähigkeit in einem Stress-Szenario überprüft. 3.2 Risikoarten Die operative Geschäftstätigkeit der WCK umfasst die folgenden Risikoarten, die für die Unternehmensteuerung von Bedeutung sind: Operationelle Risiken Unter den operationellen Risiken werden Risiken von unerwarteten Verlusten durch fehlerhafte interne Prozesse, menschliches Versagen, Systeme oder externe Ereignisse erfasst. Die operationellen Risiken schließen Rechtsrisiken mit ein, nicht jedoch strategische Risiken oder Reputationsrisiken. Geschäftsrisiken Unter dem Geschäftsrisiko wird die mögliche negative Abweichung des Wertes der Gesellschaft vom Erwartungswert aufgrund von unerwarteten Veränderungen des Geschäftsvolumens und/oder der Margen erfasst (u.a. Vertriebsrisiko). Geschäftsrisiken können vor allem aus deutlich verschlechterten Marktbedingungen, Veränderungen der Wettbewerbsposition oder des Kundenverhaltens, aber auch aus geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen resultieren. Geschäftsrisiken können der WCK zudem aus Kosten der Produktentwicklung und der Nicht-Platzierung eines AIF entstehen. . Marktrisiken Unter Marktrisiko werden insbesondere Wechselkursrisiken und Zinsänderungsrisiken gefasst. Ein Wechselkursrisiko kann der WCK vor allem in Form von Fremdwährungspositionen entstehen. Dabei handelt es sich um die Währung USD von einmaligen und laufenden Gebührenforderungen bei verwalteten Fonds in dieser Fremdwährung. Zinsänderungsrisiken bestehen grundsätzlich nicht, da keine (langfristigen) Finanzierungen erfolgen. Kreditrisiken (Adressenausfallrisiken) Das Kreditrisiko bezeichnet das Risiko, dass die Bonitätsveränderung einer Adresse (Kreditnehmer, Kontrahent oder Land) eine Wertveränderung der entsprechenden Forderungen nach sich zieht. Diese Wertveränderung kann durch einen Ausfall der Adresse induziert sein, welche somit nicht mehr in der Lage ist, ihren vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen. Kredit- bzw. Adressenausfallrisiken können der WCK aus kurzfristig fälligen Sichteinlagen bei Kreditinstituten oder Einlagen bei Unternehmen der Wealthcap Gruppe sowie temporären Gebührenforderungen gegenüber den verwalteten AIF entstehen. Beteiligungsrisiken Das Beteiligungsrisiko beinhaltet das Risiko negativer Wertveränderungen eines Beteiligungsportfolios infolge von Marktwertschwankungen. Beteiligungsrisiken können der WCK aus Beteiligungen als Minderheitsgesellschafter an den verwalteten AIF entstehen. Liquiditätsrisiken Unter Liquiditätsrisiken wird das Risiko erfasst, dass anstehenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr uneingeschränkt oder fristgerecht nachgekommen werden kann. Als Liquiditätsrisiko wird auch das Risiko bezeichnet, dass bei Bedarf nicht ausreichend Liquidität oder Liquidität nur zu erhöhten Marktzinsen beschafft werden kann oder dass Vermögenswerte nur mit Abschlägen am Markt liquidiert werden können. Gegenparteirisiken Das Gegenparteirisiko bezeichnet das Risiko eines Wertverlusts durch Ausfall oder Leistungsstörung innerhalb einer Vertragsbeziehung (externer Geschäftspartner), die nicht eine Darlehensbeziehung oder ein bankübliches Handelsgeschäft betrifft. Interne Leistungsstörungen werden dabei dem operationellen Risiko zugeordnet. Reputationsrisiken Unter den Reputationsrisiken werden Risiken aus der Nichterfüllung von Erwartungen einer Gruppe von Stakeholdern erfasst, z.B. durch negativen Einfluss auf Gewinn und Kapital der Gesellschaft und deren verwaltete AIF aufgrund negativer bzw. ungünstiger Wahrnehmung des Images der Gesellschaft bei Kunden, Geschäftspartnern, Investoren und Aufsichtsbehörden. Nachhaltigkeitsrisiken Nachhaltigkeitsrisiken umfassen Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation haben können. Nachhaltigkeitsrisiken sind Faktoren der zuvor aufgeführten und erläuterten Risikoarten. 3.3 Zusammengefasste Darstellung der Risikolage Die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft war im gesamten Berichtszeitraum gegeben. Zum 31. Dezember 2024 betrug die Risikotragfähigkeit auf Basis des ermittelten Gesamtrisikoprofils 222 %, unter Berücksichtigung des Stress-Szenarios 197 % (Vorjahr unter Berücksichtigung des Stress-Szenarios: 195 %) und lag somit im unkritischen Bereich (Minimum für Trigger: 150 %). Es lagen 2024 keine Limit-Überschreitungen hinsichtlich der Risikotragfähigkeit vor. Folgende Tabelle stellt die Entwicklung der Auslastung der einzelnen Risikoartenlimite dar:
Neben der Risikotragfähigkeit wird auch die Einhaltung der Kapitalanforderungen nach § 25 KAGB regelmäßig überwacht. Die Anforderungen waren im gesamten Berichtszeitraum erfüllt. Da das Ergebnispotenzial von der Entwicklung externer Faktoren (Marktentwicklung bzw. Produktvertrieb) determiniert ist, ist die Gesellschaft Geschäftsrisiken ausgesetzt. Vorrangiges Risiko aus der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft stellen jedoch die operationellen Risiken dar. Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft sind nicht erkennbar. Risikoreduzierende ad-hoc Maßnahmen waren nicht notwendig. Risiken im Bezug auf die Planung können vor allem aus einem Verfehlen des geplanten Platzierungsergebnisses entstehen. Dies ist von der Attraktivität des Rendite-/ Risikoprofils der Produkte abhängig, welches wiederum von der Entwicklung der Zins- und Immobilienmärke determiniert wird. Zudem sind für das Erreichen der Ziele ertragsrelevante Verkäufe von Immobilien in Bestandsfonds notwendig. Diese sind ebenfalls von der Entwicklung der Zins- und Immobilienmärke abhängig. 4 Chancen- und Prognosebericht 4.1 Chancenbericht Die Wealthcap hat Expertise und Know-How für ein breites Anlageuniversum und starke Vertriebskanäle, speziell über die UniCredit Bank GmbH, aber auch produktbezogen ergänzt um Kooperationspartner. Diese Kombination ermöglicht der WCK, je nach Marktentwicklung und Ausblick, bedarfsgerechte und wirtschaftlich sinnvolle Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und am Markt ertragsgenerierend zu platzieren. Im Rahmen der fortlaufenden Fokussierung und Restrukturierung erfolgt weiterhin eine umfassende, gründliche strategische Überprüfung des Geschäftsmodells. Zusätzliche Effizienzmaßnahmen zur Kostensenkung werden bedarfs- und situationsspezifisch ausgestaltet und richten sich nach der weiteren Entwicklung von Wealthcap. Im Einzelnen können beispielsweise folgende Maßnahmen geprüft und umgesetzt werden:
Das Bestandsportfolio wird weiterhin durch systematische Überwachung und Maßnahmen wie die Kontrolle der Vermietungsstände, Anschlussfinanzierungsbedarfe, regelmäßige Objektprüfungen sowie die Stabilisierung der Fonds-Erträge aktiv gesteuert, um Risiken langfristig zu minimieren und stabile Ergebnisse zu gewährleisten. Diese Schritte spiegeln das konsequente Bemühen wider, Stabilität, Effizienz und Zukunftsperspektiven miteinander in Einklang zu bringen. Das Geschäftsmodell von Wealthcap, das auf den beiden strategischen Säulen bedarfsgerechte Direktinvestments in zukunftsorientierte Immobilienmärkte in Deutschland sowie international diversifizierte Investitionsstrategien in Zielfonds basiert, bleibt grundsätzlich bestehen und wird im Rahmen der laufenden Optimierungsprozesse kontinuierlich verbessert. Auch wenn das Neugeschäft im Bereich direkter Immobilieninvestments im Jahr 2024 deutlich und spürbar zurückgegangen ist, bietet Wealthcap weiterhin Perspektiven. Insbesondere im aktiven Assetmanagement des Immobilienportfolios, durch individuelle Mandatslösungen und Einbringungsfonds, sieht Wealthcap attraktive Möglichkeiten für Neuproduktauflagen und Platzierungserfolge. Im Bereich Zielfonds setzt Wealthcap die erfolgreiche Produktserie fort. Hier steht die laufende Platzierung des im Januar 2024 gestarteten Wealthcap Private Equity 25/26 für Privatanleger sowie der Fonds Wealthcap Spezial Portfolio Immobilien 2 und Wealthcap Spezial Portfolio Private Equity 2 für (semi-) professionelle Investoren im Fokus. Mit dieser strategischen Ausrichtung sollen sowohl bestehende Marktchancen genutzt als auch langfristige Werte für Investoren geschaffen werden. Chancen im Hinblick auf die Planung ergeben sich im Fall eines rückläufigen Zinsniveaus und/oder einer Beruhigung an den Immobilienmärkten mit steigenden Vermietungsumsätzen und -sätzen wie auch sich erholenden Ankaufsfaktoren. Diese wirken sich vor allem positiv auf das Platzierungsergebnis sowie die Ertragslage aus Bestandsfonds und mögliche Veräußerungsplanungen und -Erträge aus. 4.2 Prognosebericht Makroökonomischer Rahmen - Ausblick 10 Nach den zuletzt rückläufigen wirtschaftlichen Kennzahlen erwartet die UniCredit Group für das Jahr 2025 erstmalig wieder ein positives Bruttoinlandsprodukt (yoy) für Deutschland. Zugleich wird für das laufende Jahr in der Jahresbetrachtung eine Inflation von 1,5 % prognostiziert. In diesem Zuge werden seitens der UniCredit auch Anpassungen des Zinsniveaus angenommen. In den kommenden Quartalen erwartet das Institut drei Zinssenkungsschritte, so dass der Hauptrefinanzierungszinssatz im vierten Quartal 2025 1,90 % betragen würde. Immobilien - Ausblick Das Maklerhaus JLL prognostiziert im Zuge des Zinssenkungskurses der Zentralbanken eine Belebung des Investmentmarktes. In Zahlen bedeutet dies ein Plus zwischen 13- und 19-% gegenüber dem erzielten Ergebnis 2024, was einem Transaktionsvolumen von 40-42 Milliarden Euro entspräche. 11 Eine Belebung am Vermietungsmarkt wird von der Entwicklung der deutschen Wirtschaft und einer damit verbundenen Zunahme der Beschäftigung abhängen. Aktuell ist davon auszugehen, dass der Leerstand nochmals zunehmen dürfte und in der Folge einen Schnitt von über sieben Prozent in den Top-7 aufweist (2024: 6,8 %). Jedoch dürfte zugleich der Trend der Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Flächen auch im Jahr 2025 Bestand haben. In den sieben Immobilienhochburgen könnte das Niveau des Flächenumsatzes somit wieder an die 3-Millionen-qm-Marke heranreichen. Dies entspräche einem Zuwachs von zehn Prozent gegenüber dem Wert aus dem Jahre 2024. 12 Zielfondsinvestments - Ausblick 13 Für die kommenden Jahre (2025-2029) ist weiterhin ein erhöhtes Wachstum der Investments in Zielfonds zu erwarten. Laut Preqin wird für 2029 ein weltweites Volumen von 2.656 Mrd. USD in Immobilien-Zielfonds prognostiziert (Zuwachs von 60 % gegenüber 2024 i.H.v 1.709 Mrd. USD) und für Private-Equity-Buy-out-Zielfonds 11.966 Mrd. USD in 2029 (Zuwachs von 86 % gegenüber 2024 i.H.v. 6.429 Mrd. USD). Im Geschäftsjahr 2025 wird die Verwaltung regulierter AIF wie unregulierter Fonds weiter fortgeführt, wobei die Zahl der unregulierten Fondsinvestments aufgrund planmäßiger Beendigungen abnehmen und die der regulierten AIF zunehmen wird. Konkret ist im Geschäftsjahr 2025 die weitere Platzierung und Verwaltung von zwei Publikums- AIF geplant. Daneben wird die Platzierung der Spezial-AIFs in Luxemburg mit Konzepten im Multi-Manager Bereich weiter fortgeführt werden. Fondsauflagen werden in 2025 markt- und nachfragebedingt nicht erfolgen.. Bei institutionellen Konzepten werden neben den laufenden Fonds nachfragebedingt derzeit nur opportunistisch individuelle Investment-/Asset Management Konzepte angeboten.
10 Quelle: UniCredit Group, ",The Bottom Line" -
Ausgabe vom 14.02.2025, 14.02.2025
Die Wealthcap-Gruppe hat einen neuen Mehrjahresplan erarbeitet, der eine Prognose für die WCK beinhaltet. Gemäß diesem Plan wird für 2025 eine Eigenkapitalplatzierung von 29 Mio. EUR angestrebt, davon entfällt mit 24 Mio. EUR der wesentliche Teil auf den Absatz innerhalb der UniCredit Bank GmbH sowie 5 Mio. EUR außerhalb der UniCredit Bank GmbH. Insgesamt ist es das Ziel und der Plan, die Restrukturierung erfolgreich zu gestalten und für 2025 mit einem leicht positiven Ergebnis für die WCK abzuschließen. Für das laufende Geschäftsjahr 2025 geht Wealthcap von einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld aus. Die einmaligen und laufenden Gebühren aus der Platzierung und Verwaltung von AIF sollen dabei aufgrund reduzierter Platzierungsannahmen und Erlösen aus Fondsobjektverkäufen über dem Vorjahr liegen. Bei Erträgen aus den Geschäftsbesorgungen mit Wealthcap Gesellschaften wird weiterhin ein Abschmelzen und sinkenden Erträgen geplant. Die Structuring fee Margen werden sich folglich reduzieren . Auch die laufenden Margen sind konstant bzw. NAV bedingt leicht steigend und vertraglich fixiert. Die Operating Expenses werden mit den Kosteneinsparungsmaßnahmen unter dem Vorjahr gesehen. Die Cost-Income-Ratio soll sich damit leicht über 100% bewegen. Das Jahr 2025 wird von der Fokussierung und Restrukturierung im WCK-Geschäftsmodell geprägt sein. Das spiegelt sich auch in den quantitativen Zielen von WCK wider. Für das Jahr 2025 wird trotz eines weiter anhaltend herausforderndem Marktumfeld mit einem höheren Platzierungsvolumen von 29 Mio. EUR gerechnet. Zudem sind zahlreiche Verkäufe aus Fondsimmobilien geplant, die die operativen Erträge stärken sollen. Dies wird in Summe nochmal zu geringeren Erträgen gegenüber dem Vorjahr führen; die Verwaltungskosten sollen aufgrund der bereits begonnenen Restrukturierung vollständig erwirtschaftet werden.
Grünwald, den 28. Februar 2025 Die Geschäftsführung Ingo Hartlief Johannes Seidl Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Grünwald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wealthcap Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 28. Februar 2025 KPMG
AG
Ammerlahn, Wirtschaftsprüferin von Bonhorst, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsGenehmigung des Jahresabschlusses 2024 und Entlastung der Geschäftsführung Während der Geschäftsjahres 2024 vom 1. Januar bis zum 31. Dezember hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung laufend überwacht und die schriftlichen und mündlichen Berichte über die Lage der Gesellschaft und über wichtige Vorgänge der Gesellschaft entgegengenommen und behandelt. Neben der laufenden Beschlussfassung im schriftlichen Verfahren, hielt der Aufsichtsrat in dieser Zeit fünf Sitzungen ab. Seit Juli 2022 werden die risiko- und prüfungsrelevanten Sachverhalte in den Aufsichtsratssitzungen intergieret. Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde von der KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft, die vom Gesellschafter am 6. März 2024 mit der Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2024 betraut wurde. Der Prüfer hat dem Jahresabschluss der Gesellschaft den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfung durch den Abschlussprüfer zu Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und die Höhe des abzuführenden Ergebnisses ebenfalls geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen zu erhaben und billigt den von der Geschäftsleitung aufgestellten Jahresabschluss per 31.12.2024, der damit festgestellt ist. Der Aufsichtsrat entlastet die Geschäftsführung (Ingo Hartlief, Johannes Seidl, Frank Clemens) für den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024.
München, den 06.03.2025 Der Aufsichtsratsvorsitzender Marco Iannaccone |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
99 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Einzelhandel mit Brillen und Kontaktlinsen
Herstellung von Maschinen für die additive Fertigung
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Fondsmanagement
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermittlung von Arbeitskräften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Bauträger für Wohngebäude
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Bauträger für Wohngebäude
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen