Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 948
Vorher
HYDAC International GmbH Verwaltungs- und Vertriebsgesellschaft
Eingetragen
27.8.1996
Branche
Herstellung von hydraulischen und pneumatischen Komponenten und SystemenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Vertrieb, Engineering und Fertigung von Komponenten und Systemen der Fluidtechnik und des Maschinenbaus sowie der Handel mit derartigen Erzeugnissen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heiko Lampprecht
seit 2.2.2026
Prokura
Björn Saar
seit 4.2.2025
Prokura
Karl-Dirk Jeske
seit 6.1.2025
Prokura
Vera Christmann
seit 17.3.2021
Prokura
Thomas Prager
seit 3.12.2020
Prokura
Christian Wolf
seit 9.3.2020
Prokura
Andreas Börgmann
seit 27.7.2016
Prokura
Marc Andree Cezanne
seit 7.5.2015
Prokura
Karsten Melzer
seit 27.8.2013
Prokura
Harald Grohmann
seit 26.2.2010
Prokura
Thomas Krause
seit 11.9.2003
Prokura
Geschäftsführer
Gustav Dor
seit 11.9.2003
Prokura
Geschäftsführer
Reiner Grub
seit 11.9.2003
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
HYDAC International GmbHEigenbeteiligung
0.88%

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Saarbrücken
115.752 €
44.52%
A******** C***** D*****
13.208 €
5.08%
R***** H****
13.000 €
5.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HYDAC International GmbH

Sulzbach/Saar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

HYDAC INTERNATIONAL GMBH, SULZBACH

GESCHÄFTSJAHR 2023

GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Geschäftsmodell des Unternehmens

Unternehmensstruktur

Die HYDAC International GmbH mit Sitz in Sulzbach/Saar wurde im Jahr 1996 als Familienunternehmen gegründet.

Als Teil des HYDAC Firmenverbunds richtet sich die Gesellschaft an den Anforderungen des Weltmarktes aus. Die Anforderungen des Marktes und deren schnelle Umsetzung sind die Basis unserer unternehmerischen Tätigkeit und wirken in das Tätigkeitsfeld jedes Mitarbeiters hinein.

Geschäftstätigkeit

Die HYDAC International GmbH ist im Wesentlichen eine Dienstleistungsgesellschaft für Gesellschaften der HYDAC-Gruppe, die auch für fremde Kunden tätig wird.

Die HYDAC International GmbH erbringt, nachdem die Verwaltungsdienstleistungen innerhalb des HYDAC Firmenverbunds zum großen Teil ab dem Jahr 2012 von der HYDAC Verwaltung GmbH übernommen wurden, im Wesentlichen Vertriebsleistungen in der HYDAC-Gruppe. Die HYDAC International GmbH bietet seitdem auch Engineeringleistungen sowie die Konzeption und die Montage von Hydrauliksystemen für fremde Kunden an (Hydrauliksysteme). Dieses Segment wird überwiegend vom Außenbüro Essen aus betrieben.

Die Leistungen im Bereich des Vertriebs wie auch der Verwaltung werden noch immer von der HYDAC International GmbH für die übrigen HYDAC-Gesellschaften erbracht.

Der ganzüberwiegende Umsatzanteil der HYDAC International GmbH resultiert aus der Vertriebstätigkeit und wird mit den Unternehmen der HYDAC-Gruppe Deutschland erzielt.

Umsatz und Beschäftigung der HYDAC International GmbH hängen somit stark von der Auftragslage der übrigen HYDAC-Gesellschaften ab.

Die HYDAC International GmbH ist ein tarifgebundenes Unternehmen im Verband der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes e.V.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.

WIRTSCHAFTSBERICHT

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Fluidtechnikmarkt in dem die HYDAC International GmbH mit dem Bereich Hydrauliksysteme tätig ist, ist weiterhin durch einen scharfen globalen Wettbewerb mit entsprechendem Druck auf die Verkaufspreise sowie einem zunehmenden Konzentrationsprozess gekennzeichnet.

Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen haben ansonsten für die Geschäftstätigkeit der HYDAC International GmbH, da sie nur für Gesellschaften der HYDAC-Gruppe tätig ist, unmittelbar keinen bedeutenden Einfluss.

Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse erhöhten sich - wie erwartet - um 2,9 % im Vorjahresvergleich. Das Jahresergebnis vor Steuern liegt - entgegen unserer Erwartungen - nicht stark, sondern nur leicht oberhalb des Vorjahres.

Die folgenden wesentlichen Veränderungen führten insgesamt zu einer Verbesserung des Jahresergebnisses vor Steuern:

Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Wesentlichen auftragsbedingt gegenüber dem Vorjahr leicht.

Die Materialaufwendungen reduzierten sich im Verhältnis zur Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr deutlich.

Der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung sank im Vorjahresvergleich deutlich.

Die Beteiligungserträge reduzierten sich erheblich im Vergleich zum Vorjahr

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen haben sich im Vergleich zum Vorjahr erheblich erhöht. Die gestiegene Gesamtleistung konnte sowohl die niedrigeren Beteiligungserträge als auch die höheren Abschreibungen kompensieren.

Die HYDAC International GmbH ist im Wesentlichen mit Vertriebstätigkeiten befasst. Der Anteil der Vertriebs- und Verwaltungstätigkeit beträgt rund 85 % am Umsatz, wobei die Vertriebstätigkeit den ganz überwiegenden Anteil davon umfasst. Die Restlichen 15 % des Umsatzes werden durch Leistungen im Bereich der Hydrauliksysteme erzielt.

Im Jahr 2023 wurde 98,1 % des Umsatzes im Inland und 1,8 % in der übrigen EU erzielt, was durch die überwiegende Tätigkeit für inländische HYDAC-Gesellschaften begründet ist (sonstige Absatzgebiete 0,1 %).

Zum 31. Dezember 2023 waren 432 Arbeiter und Angestellte, 4 Aushilfen sowie 1 Auszubildender, in Summe 437 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen tätig, das sind 13 Personen oder 2,9 % weniger als vor Jahresfrist. Die Zahl der durchschnittlichen beschäftigten Arbeitsnehmer sank in 2023 um 9 Mitarbeiter bzw. 2 % auf 435 Personen. Die Personalaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr leicht, im Verhältnis zur Gesamtleistung reduzierten sich die Personalaufwendungen jedoch von 47 % im Vorjahr auf 45,9 %.

In 2023 wurde ein Betrag von TEUR 450 in das Sachanlagevermögen investiert. Die Investitionen flossen in Grundstücke und Gebäude (TEUR 11), technische Anlagen und Maschinen (TEUR 58), in andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung (TEUR 256) sowie in geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau (TEUR 125). In immaterielle Vermögensgegenstände wurde im Geschäftsjahr ein Betrag in Höhe von TEUR 2.945 investiert. Diese betrafen insbesondere die entstandenen Kosten für die Implementierung von SAP S/4 Hana. Der Rollout von SAP S/4 Hana erfolgte in der gesamten HYDAC-Gruppe im April 2024.

Besondere Schadens- und Unglücksfälle sind im Geschäftsjahr 2023 nicht eingetreten.

Die Geschäftsprozesse sowie die betrieblichen Strukturen werden ständig systematisch auf Verbesserungsmöglichkeiten analysiert. Es werden konsequent Optimierungsmaßnahmen durchgeführt um die Wettbewerbsposition weiterhin zu stärken.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Für die Ertragslage sind die nachfolgend aufgeführten Ergebnisquellen wesentlich:

2023
TEUR
2022
TEUR
Veränderung 2023:2022
TEUR
Umsatzerlöse 94.157 91.472 2.685
Gesamtleistung 95.262 91.804 3.458
Materialaufwand 46.769 47.140 -371
Personalaufwand 43.760 43.116 644
Abschreibungen 3.355 2.166 1.189
Beteiligungsergebnis 1.750 3.150 -1.400
Jahresergebnis vor Steuern 2.944 2.421 523
Jahresüberschuss 2.356 2.186 170

Die Umsatzerlöse stiegen - wie bereits dargestellt - gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.685 (+2,9 %) auf TEUR 94.157.

Die Gesamtleistung erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 % auf TEUR 95.262 Ursächlich hierfür war im Wesentlichen das Umsatzwachstum.

Der Materialaufwand besteht aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (TEUR 9.293) sowie aus Aufwendungen für bezogene Leistungen (TEUR 37.476).

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEUR 9.293; Vorjahr: TEUR 7.010) sind nahezu vollständig dem Tätigkeitsbereich Hydrauliksysteme zuzuordnen. Bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen handelt es sich überwiegend um Vorleistungen, die die HYDAC International GmbH bezogen hat, um die Vertriebs- und Verwaltungsdienstleistungen für andere HYDAC-Gesellschaften zu erbringen.

Die Umsatzerlöse im Bereich Hydrauliksysteme erhöhten sich um 18,9 %. Die Materialintensität hat sich von 51,3 % im Vorjahr auf 49,1 % verbessert.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich im Vorjahresvergleich um TEUR 2.654 auf TEUR 37.476 reduziert. Diese Veränderung resultiert insbesondere aus einer geringeren Inanspruchnahme der bezogenen Vorleistungen zur Erbringung der Vertriebs- und Verwaltungsdienstleistungen.

Der Personalaufwand stieg in 2023 um 1,5 % auf TEUR 43.760.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.189 auf TEUR 3.355.

Das Beteiligungsergebnis beinhaltet Erträge aus Gewinnausschüttungen der HYDAC KOREA Co. Ltd. in Höhe von TEUR 1.750 (Vorjahr TEUR 3.150).

Das Unternehmen erzielte in 2023 ein Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 2.944. Das Ergebnis lag aus den oben genannten Gründen um TEUR 523 oberhalb des Vorjahres.

Der Jahresüberschuss verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.186 auf TEUR 2.356. Der Ertragsteueraufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 488 (Vorjahr: TEUR 69).

Finanzlage

Unsere Gesellschaft weist eine sichere Finanzlage auf. Die Ziele des Finanzmanagements unserer Gesellschaft sind die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität sowie die Bereitstellung von ausreichenden Finanzmitteln zur Erreichung der Unternehmensziele.

Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist nur zu rund 60 % durch Eigenkapital finanziert. Die Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigen Schulden (Working Capital) weist einen negativen Saldo von TEUR 6.572 aus. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass 75 % der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen bestehen.

Der Cashflow aus dem operativen Bereich beträgt TEUR +9.695. Er setzt sich im Wesentlichen aus dem Periodenergebnis (TEUR +2.356), den Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens (TEUR +3.356), der Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (TEUR -3.693) sowie aus der Zunahme der Lieferverbindlichkeiten sowie sonstiger Passiva (TEUR +9.195) zusammen. Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 1.750 minderten den operativen Cashflow. Aus der Investitionstätigkeit errechnet sich ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR -4.713, insbesondere resultierend aus Auszahlungen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von TEUR -3.396, aus Veränderungen des Forderungs- und Verbindlichkeitenbestandes aus den Finanzverrechnungskonten der HYDAC-Gesellschaften im Inland in Höhe von TEUR -3.930, sowie aus Beteiligungserträgen TEUR +1.750. Nach Berücksichtigung des Mittelabflusses aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von

TEUR - 4.716, unter anderem resultierend aus Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten (Finanzverrechnungskonten HYDAC-Gesellschaften), Auszahlungen an Gesellschafter und gezahlten Zinsen, ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des gesamten Finanzmittelbestandes um TEUR +266 auf TEUR +512.

Die Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel und kurzfristige Forderungen im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten) beträgt 74 % und sie stieg gegenüber dem Vorjahr (70 %).

Die Flüssigen Mittel (Finanzmittelbestand) betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 512 und setzen sich wie im Vorjahr fast ausschließlich aus Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Durch die liquiden Mittel und den nicht ausgenutzten Kreditrahmen verfügt das Unternehmen über genügend finanziellen Spielraum und ist jederzeit in der Lage die fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 2023 TEUR 3.742 und sanken gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.194. Die Restlaufzeit liegt unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen in 2023 um TEUR 11.357 auf TEUR 29.368. Die Restlaufzeit liegt ebenfalls unter einem Jahr.

Das Unternehmen ist frei von Bankverbindlichkeiten. Vorzeitige Rückzahlungsverpflichtungen bestehen nicht. Durch den bestehenden Kreditrahmen stehen dauerhaft ausreichend liquide Mittel zur Verfügung.

Das Unternehmen ist durch den ausreichenden Bestand an Liquiden Mitteln und die nicht ausgenutzten Kreditrahmenlinien solide finanziert.

Vermögenslage

Das Eigenkapital hat sich absolut um TEUR 144 auf TEUR 10.669 reduziert. Es wurden im Geschäftsjahr TEUR 2.500 an die Gesellschafter ausgeschüttet.

Die Eigenkapitalquote reduzierte sich von 27,1 % im Vorjahr auf 22,5 % und ist als solide zu beurteilen.

Die Bilanzsumme stieg in 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.582 auf TEUR 47.429. Dies ist im Wesentlichen auf die übrigen Aktiva zurückzuführen, welche sich im Vorjahresvergleich um TEUR 8.856 erhöhten. Die übrigen Aktiva beinhalten im Wesentlichen die Forderungen gegen nahestehende HYDAC-Gesellschaften im Inland. Des Weiteren stiegen die Vorräte (TEUR +1.540) und die liquiden Mittel (TEUR 266) im Vorjahresvergleich. Gegenläufig reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -2.966) sowie das Anlagevermögen (TEUR -306). Auf der Passivseite sind die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 11.356 gestiegen. Darüber hinaus sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 5.193 im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Die Vermögensstruktur zeigt ein Verhältnis von Anlagevermögen zu Umlaufvermögen von 38 % zu 62 % (Vorjahr 46 % zu 54 %).

Das langfristige Fremdkapital zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 582 beinhaltet die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen.

Das kurzfristige Fremdkapital enthält keine Bankverbindlichkeiten und besteht zu 75 % aus Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Gesellschaften.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Umsatz und die Materialintensität (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung), bezogen auf den Tätigkeitsbereich Hydrauliksysteme, stellen bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren für unser Unternehmen dar.

Der Umsatz ist aus den bereits dargestellten Gründen im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.

Die Materialintensität beträgt im Geschäftsjahr 49,1 % (Vorjahr: 51,3 %).

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden insbesondere die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie der Lieferservicegrad herangezogen.

Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir pflegen einen intensiven und partnerschaftlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zur permanenten Erfüllung von Kundenforderungen nach dem "Null Fehler-Prinzip", hohem Serviceleistungsgrad, Just-in-time-Belieferung und qualitätsgerechten Produkten. Der Lieferservicegrad wird monatlich ermittelt als Abweichung des tatsächlichen vom zugesagten Liefertermin.

Ziel ist es außerdem, unsere hoch qualifizierten Mitarbeiter durch tarifliche Entlohnung, ein gutes Arbeitsklima sowie durch das Eingehen auf individuelle Belange langfristig an uns zu binden. Unser Erfolg zeigt sich deutlich an der geringen Fluktuation sowie der langen Betriebszugehörigkeit.

Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2023 verlief, was den Umsatz betrifft, wie prognostiziert. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 2,9 % auf TEUR 94.157. Das Jahresergebnis vor Steuern stieg um TEUR 523 auf TEUR 2.944; es bleibt weiter deutlich positiv.

Unsere Gesellschaft verfügt über eine zufriedenstellende Eigenkapitalausstattung und damit eine solide Vermögenslage. Aufgrund des ausreichenden Bestandes an Liquiden Mitteln und den uns zur Verfügung stehenden, aber nicht ausgenutzten Kreditrahmenlinien, weist unsere Gesellschaft eine sichere Finanzlage auf. Daher bestehen zu keiner Zeit Liquiditätsengpässe, so dass keine Beeinträchtigung der Innovations- und Investitionsfähigkeit gegeben ist.

PROGNOSEBERICHT

Weltwirtschaft

Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent).

Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern.

Globaler Maschinenbau

Für das Jahr 2024 erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Für alle vier großen Produktionsstandorte in Asien wird Wachstum im Jahr 2024 vorhergesagt, wobei Indien (+5 Prozent) erneut Spitzenreiter sein dürfte. Die Ausgangslage in den anderen drei Ländern ist recht unterschiedlich: So folgt der kleine Zuwachs in Süd-Korea und Japan (jeweils +1 Prozent) auf einen vergleichsweisen hohen Rückgang im Jahr 2023. In China sollte sich das Wachstum mit +2 Prozent fortsetzen, was ein signifikanter Tempoverlust wäre, verglichen mit den Jahren vor der Corona-Pandemie. Da die Auftragseingänge in der EU-27 als auch in den USA im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich den Vorjahreswert verfehlten, wird für 2024 ein realer Umsatzrückgang von jeweils 2 Prozent prognostiziert.

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das ifo-Geschäftsklima verrät. Insbesondere die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Allein für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine Bodenbildung bei Teilen der Auslandsnachfrage keinesfalls als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen.

[Quelle: VDMA Vorlage für den Geschäftsbericht 2023 Stand 12. März 2024]

HYDAC International GmbH

In 2024 erwarten wir wieder ein anspruchsvolles Geschäftsjahr. Die Inflation konnte durch die eingeleiteten Maßnahmen der Notenbanken glücklicherweise abgebremst werden. Die Preiserhöhungsforderungen von Lieferanten haben sich aufgrund sinkender Auftragseingänge verringert, was unsere Verhandlungsposition deutlich verbessert. Jedoch sind wir auch in 2024 mit gestiegenen Preisen für Energie und dem hohen Tarifabschluss im Metallbereich konfrontiert. Auch den Krieg in der Ukraine sowie den Nahostkonflikt beobachten wir weiterhin mit großer Sorge.

Die Nachfrage nach unseren Verwaltungs- und Vertriebsdienstleistungen in der HYDAC-Gruppe ist bis dato leicht angestiegen, infolgedessen erwarten wir für 2024 eine Umsatzsteigerung in einem Korridor von 2 bis 5 %.

Basierend auf unserer Umsatzprognose sowie unter Berücksichtigung gestiegener Personalkosten und eingeplanter Beteiligungserträge, erwarten wir ein Jahresergebnis vor Steuern leicht oberhalb des Vorjahres.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Angaben zu einzelnen Risiken und Chancen

Risiken und Risikomanagement

Unternehmerische Tätigkeit ist stets dadurch gekennzeichnet, dass zur Erreichung der sich bietenden Chancen, Risiken einzugehen sind. Beide müssen sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Unser Geschäftserfolg ist daher davon abhängig, dass die eingegangenen Risiken beherrscht werden und die Chancen überwiegen. Das Risikomanagement der HYDAC International GmbH ist auf das gesamte Unternehmen ausgerichtet und bezieht grundsätzlich alle wesentlichen betrieblichen Prozesse, Funktions-, Geschäfts- und Unternehmensbereiche ein. Es ist damit eine Kernaufgabe für das gesamte Management auf allen Ebenen der Gesellschaft. Die Identifikation und die Steuerung der Risiken erfolgen soweit möglich am Ort des Entstehens, also vor allem in den Geschäftsbereichen. Diese tragen auch in erster Line die Verantwortung dafür, Maßnahmen zur Reduzierung beziehungsweise Beherrschung der Risiken einzuleiten. Dazu verfügen wir über Planungs- und Kontrollsysteme, die geeignet sind, frühzeitig Risiken zu erkennen. Dies betrifft z. B. Marktbeobachtung, Controlling, Qualitäts- und Terminsicherung sowie die Personal- und Kapazitätsplanung. Nicht zuletzt im Zuge des Risikomanagements haben Qualitäts- und Produkthaftungsrisiken an Bedeutung gewonnen.

Einzelrisiken

Marktrisiken / Branchenrisiken

Marktrisiken können sich aus den Folgen des andauernden Ukraine-Krieges, des Nahostkonfliktes sowie der Forcierung Deutschlands auf Klimaneutralität ergeben, mit der Folge einer Verteuerung von Energie und Rohstoffen, einer erneuten Verunsicherung über die weitere Entwicklung sowie einer höheren und anhaltenden Inflation.

Als Dienstleister des HYDAC-Verbundes besteht eine unmittelbare Abhängigkeit des Unternehmens von der Lage der anderen HYDAC-Gesellschaften als Auftraggeber.

Das Unternehmen ist mittelbar von der Entwicklung auf dem Fluidtechnikmarkt, der weiterhin durch einen verschärften globalen Wettbewerb mit entsprechendem Druck auf die Verkaufspreise sowie einem Konzentrationsprozess gekennzeichnet ist, abhängig. Durch die Erbringung von qualifizierten Dienstleistungen im Vertrieb und kompetenter Betreuung der Kunden sowie effizienten Dienstleistungen - unterstützt durch Hard- und Software auf dem aktuellen Stand der Technik - in allen Bereichen der Administration, wird es ermöglicht, den Forderungen der Abnehmer nach einem wettbewerbsfähigen Dienstleistungsangebot nachzukommen.

Unsere Ausbildungstätigkeit auch mit Unterstützung der dualen Studiengänge, sowie eine Verstärkung der Personalentwicklungsaktivitäten sollen unseren Bedarf an Fachkräften in der Zukunft absichern. So kann gewährleistet werden, dass die Herausforderungen im globalen Wettbewerb mit seinen immer kürzeren Zyklen bewältigt werden können.

Qualitätsrisiken

Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir pflegen einen intensiven und partnerschaftlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zur permanenten Erfüllung von Kundenforderungen nach dem "Null Fehler-Prinzip", hohem Serviceleistungsgrad, Just-in-time-Belieferung und qualitätsgerechten Produkten.

Produktions- und Beschaffungsrisiken

Im Bereich der Produktion wurde die Möglichkeit eines Ausfalls unserer Anlagen durch nachhaltige Investitionstätigkeit, durch regelmäßige Instandhaltung und andere Vorsorgemaßnahmen wie etwa im Brandschutz und im Bereich Hygiene minimiert.

Die Versicherungen sowohl im Haftpflicht- als auch Sachversicherungsbereich wurden dem veränderten Geschäftsvolumen angepasst. Eventuelle Produkthaftungsfälle sind durch entsprechende Versicherungen - unter Berücksichtigung der üblichen Selbstbehalte - in ausreichendem Maße abgedeckt.

Dem Risiko in der Beschaffung wird durch eine Mehrlieferanten-Strategie für wesentliche Materialien und den Abschluss längerfristiger Verträge begegnet. Selbstverständlich werden regelmäßig eine Auditierung von Zulieferern sowie eine aussagekräftige Lieferantenbewertung durchgeführt. Das aktive A-Lieferantenmanagement (Expediting) wurde weiter ausgebaut.

Zur Reduzierung der Risiken aus Lieferengpässen, explodierenden Lieferzeiten und Logistikkosten und zur Sicherung der Materialversorgung in 2024 wurde der Rohstoffbestand deutlich erhöht.

Liquiditätsrisiken

Eine ausreichende Liquiditätsversorgung wird durch eine implementierte Liquiditätsplanung sichergestellt. Außerdem stehen dem Unternehmen ausreichend Kreditlinien zur Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen und einer weiteren Geschäftsausweitung zur Verfügung.

Sonstige betriebliche Risiken

Die Versicherungen wurden dem veränderten Geschäftsvolumen angepasst.

Sonstige betriebliche Risiken, außer den jedes Unternehmen betreffenden Unternehmensrisiken, sind nicht zu erkennen.

Die internen Kontroll- und Steuerungssysteme wurden unter Berücksichtigung der aktuellen und zukünftigen Gegebenheiten weiter verbessert. Zudem wurde durch die Bildung von Rückstellungen für Gewährleistung zukünftigen Risiken ausreichend Rechnung getragen.

IT-Risiken

Durch die zunehmende Vernetzung von Maschinen, Sensoren und komplexen Systemen besteht die Gefahr, Opfer von Cyberangriffen zu werden. Durch die Digitalisierung und die Vernetzung der Daten von Geschäfts- und Privatbereichen stellen des Weiteren Computerkriminalität, Spionage und Sabotage von ganzen Netzwerken ein hohes Gefährdungspotenzial dar.

Unsere Gesellschaft wappnet sich gegen diese Risiken mit international anerkannten IT-Sicherheitsmaßnahmen. Für kritische Geschäftsprozesse haben wir redundante IT-Systeme angelegt.

Chancen und Chancenmanagement

Unternehmerisches Handeln besteht auch darin, Chancen zu erschließen und zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auszubauen.

Die laufende Beobachtung und Analyse der relevanten Produkt-, Technologie-, Markt- und Wettbewerbsentwicklungen im Umfeld des HYDAC Firmenverbunds sind zentrale Bestandteile des Chancenmanagements. Diese Aufgaben erledigen sowohl die Zentralbereiche als auch die operativen Tochtergesellschaften. Deren Durchführung stellt die Basis für das zeitnahe Erkennen potenzieller Chancen und das Ableiten geeigneter Strategien dar.

Unter den im Folgenden dargestellten Chancen verstehen wir mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer positiven Abweichung von unserer Prognose führen können.

Finanzwirtschaftliche Chancen

Aus der Entwicklung auf den Finanzmärkten, insbesondere hinsichtlich Währung und Zins, besteht die Chance, dass sich die entsprechenden Einflussfaktoren in eine für die HYDAC International GmbH vorteilhafte Richtung entwickeln.

Beschaffungsmarktchancen

Dem Risiko von Schwankungen des Beschaffungspreises steht die Chance gegenüber, dass sich die genannten Einflussfaktoren in eine für die HYDAC International GmbH vorteilhafte Richtung entwickeln.

Chancen durch Digitalisierung

Durch die zunehmende Digitalisierung (Automatisierung und Flexibilisierung) der Unternehmensprozesse besteht die Chance, Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen in allen Bereichen der Wertschöpfungskette zu erzielen. Des Weiteren können mithilfe der digitalen Technik Arbeitserleichterung und Arbeitsbeschleunigung weiter forciert werden.

Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und steigenden Rohstoffpreisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und der Branchenvielfalt unserer Kunden sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren.

Die Gesellschaft fakturiert den größten Teil ihrer Umsätze in Euro, so dass bei diesen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keine Währungsrisiken bestehen. Dasselbe gilt für die Materialbeschaffung in Euro, d.h. für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Für Lieferungen an Kunden sowie von Lieferanten außerhalb Europas in fremder Währung bestehen Währungsrisiken.

 

Sulzbach, den 26. August 2024

HYDAC International GmbH

gez. Dr. Alexander Dieter

gez. Wolfgang Haering

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 17.822.741,13 18.128.775,92
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.041.111,00 3.667.000,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.034.611,00 3.422.856,00
2. geleistete Anzahlungen 6.500,00 244.144,00
II. Sachanlagen 13.172.878,16 13.853.023,95
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.267.096,59 12.695.955,59
2. technische Anlagen und Maschinen 177.590,00 137.345,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 722.321,00 940.990,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.870,57 78.733,36
III. Finanzanlagen 608.751,97 608.751,97
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 593.251,97 593.251,97
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 15.500,00 15.500,00
B. Umlaufvermögen 29.143.184,22 21.450.654,67
I. Vorräte 4.067.222,11 2.527.000,14
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.134.067,03 662.857,78
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.874.471,16 1.753.363,41
3. fertige Erzeugnisse und Waren 14.106,32 30.075,50
4. geleistete Anzahlungen 44.577,60 80.703,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 24.563.962,83 18.677.669,81
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.522.204,47 7.488.206,75
2. sonstige Vermögensgegenstände 20.041.758,36 11.189.463,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 511.999,28 245.984,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 463.389,77 267.229,30
Summe Aktiva 47.429.315,12 39.846.659,89

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.668.725,13 10.812.608,53
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 253.396,26 253.396,26
1. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
2. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt 2.249,68 2.249,68
II. Gewinnvortrag 8.059.212,27 8.373.111,30
III. Jahresüberschuss 2.356.116,60 2.186.100,97
B. Rückstellungen 2.795.659,01 1.891.671,29
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 581.715,00 579.207,00
2. Steuerrückstellungen 396.291,56 71.175,00
3. sonstige Rückstellungen 1.817.652,45 1.241.289,29
C. Verbindlichkeiten 33.964.930,98 27.142.380,07
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 854.660,54 195.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.742.371,97 8.935.838,72
3. sonstige Verbindlichkeiten 29.367.898,47 18.011.541,35
Summe Passiva 47.429.315,12 39.846.659,89

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 94.156.829,74 91.471.863,25
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.105.138,57 331.798,42
3. sonstige betriebliche Erträge 411.501,18 326.696,69
4. Materialaufwand 46.768.797,60 47.140.230,67
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.293.157,83 7.010.300,40
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 37.475.639,77 40.129.930,27
5. Personalaufwand 43.759.972,75 43.116.346,21
a) Löhne und Gehälter 37.598.630,25 37.038.330,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.161.342,50 6.078.015,43
6. Abschreibungen 3.354.885,13 2.165.755,00
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 373.000,00 287.000,00
8. Erträge aus Beteiligungen 1.750.000,00 3.150.000,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 532.999,00 196.011,22
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 755.658,62 346.293,55
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 487.830,57 68.890,11
12. Ergebnis nach Steuern 2.456.323,82 2.351.854,04
13. sonstige Steuern 100.207,22 165.753,07
Jahresüberschuss 2.356.116,60 2.186.100,97

Anhang

HYDAC INTERNATIONAL GMBH, SULZBACH

ALLGEMEINE ANGABEN

Die HYDAC International GmbH hat ihren Sitz in Sulzbach/Saar und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter HR B 948 eingetragen.

ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZU

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss der HYDAC International GmbH, Sulzbach, für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über den Jahresabschluss von großen Kapitalgesellschaften sowie den relevanten Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Methodenerläuterungen

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer bemessen.

Sachanlagen

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, wenn ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten; Anschaffungskostenminderungen wurden abgesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen ermitteln sich grundsätzlich durch gleichmäßige Verteilung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über die voraussichtliche Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände (lineare Abschreibung).

Bei Vermögensgegenständen, die vor dem 1. Januar 2009 angeschafft oder hergestellt wurden, haben wir stattdessen von der Möglichkeit degressiver Abschreibung in steuerlich zulässigem Umfang Gebrauch gemacht, wenn dies zu einem höheren Abschreibungsbetrag führte als die lineare Abschreibung.

Für Zugänge bei den Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken werden nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten entsprechend der Regelung in R 7.4 Absatz 9 Satz 3 EStR mit dem vollen Jahresbetrag berücksichtigt.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410,00, bei Zugängen ab dem 1. Januar 2018 mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind, bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren, zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten die direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie auf unfertige und fertige Erzeugnisse sind - soweit notwendig - Abschreibungen gemäß § 253 Absatz 4 Satz 2 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen worden.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu ihrem Nennwert abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 3,0 % des um die einzelwertberichtigten Forderungen und um die enthaltene Umsatzsteuer gekürzten Forderungsbestandes vorgenommen.

Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Ansatz der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume sind zeitanteilig abgegrenzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Verfahren) unter Berücksichtigung zukünftiger Rentensteigerungen in Höhe von 2,00 % und einer individuell berechneten Fluktuationswahrscheinlichkeit errechnet.

Die Rückstellungen für Pensionen basieren auf den Richttafeln 2018 G von Professor Dr. Klaus Heubeck sowie auf einem Rechnungszins von 1,83 %.

Der Rechnungszins ermittelt sich aus dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im Personalaufwand erfasst.

Die Pauschalrückstellung für Gewährleistungen beträgt 1,5 % vom jeweiligen gewährleistungspflichtigen Jahresumsatz.

Bei Bildung der übrigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen; sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinsten Betrag angesetzt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Wertansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem bestehenden Haftungsvolumen.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Auf Fremdwährungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag der Erstverbuchung in EURO umgerechnet.

Die Umrechnung für Forderungen und Verbindlichkeiten, die am Abschlussstichtag auf fremde Währung lauten, wird wie folgt vorgenommen:

Ist der Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag für Forderungen niedriger bzw. für Verbindlichkeiten höher als der entsprechende Kurs am Tag der Erstverbuchung, so werden die Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden - ungeachtet des Kurses am Tag ihrer Erstverbuchung - mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Eine Umrechnung unterbleibt, sofern die Beträge von untergeordneter Bedeutung sind.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Absatz 2 HGB) gegliedert.

ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Erläuterungen zur Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens

AHK
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchung
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen 15.326.474,57 2.939.313,28 750.420,97 243.368,15 17.758.735,03
Geleistete Anzahlungen 244.144,00 5.724,15 0,00 -243.368,15 6.500,00
Zwischensumme 15.570.618,57 2.945.037,43 750.420,97 0,00 17.765.235,03
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten einschließl. der Bauten auf fremden Grundstücken 14.881.804,33 10.795,10 0,00 0,00 14.892.599,43
Technische Anlagen und Maschinen 233.377,34 58.244,00 0,00 0,00 291.621,34
Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausst. 4.744.242,39 255.976,51 390.481,12 7.992,09 4.617.729,87
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 78.733,36 125.022,11 189.892,81 -7.992,09 5.870,57
Zwischensumme 19.938.157,42 450.037,72 580.373,93 0,00 19.807.821,21
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 593.251,97 0,00 0,00 0,00 593.251,97
Wertpapiere des Anlagevermögens 15.500,00 0,00 0,00 0,00 15.500,00
Zwischensumme 608.751,97 0,00 0,00 0,00 608.751,97
Gesamtsumme 36.117.527,96 3.395.075,15 1.330.794,90 0,00 38.181.808,21
AfA Buchwert
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen 11.903.618,57 2.568.636,43 748.130,97 13.724.124,03 4.034.611,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 6.500,00
Zwischensumme 11.903.618,57 2.568.636,43 748.130,97 13.724.124,03 4.041.111,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten einschließl. der Bauten auf fremden Grundstücken 2.185.848,74 439.654,10 0,00 2.625.502,84 12.267.096,59
Technische Anlagen und Maschinen 96.032,34 17.999,00 0,00 114.031,34 177.590,00
Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausst. 3.803.252,39 328.595,60 236.439,12 3.895.408,87 722.321,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 5.870,57
Zwischensumme 6.085.133,47 786.248,70 236.439,12 6.634.943,05 13.172.878,16
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 593.251,97
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 15.500,00
Zwischensumme 0,00 0,00 0,00 0,00 608.751,97
Gesamtsumme 17.988.752,04 3.354.885,13 984.570,09 20.359.067,08 17.822.741,13

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Vorjahr Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 4.

Forderungen an Gesellschafter

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 0 (Vorjahr TEUR 420) Forderungen an Gesellschafter enthalten.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt DM 500.000,00 (EUR 255.645,94); es blieb im Jahr 2023 unverändert.

Die HYDAC International GmbH hat in 2020 eigene Anteile im Nennwert von TDM 4 (0 0,88 % des gesamten Stammkapitals) erworben.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennwert und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile (TEUR 28) wurde 2020 mit dem Gewinnvortrag verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Beträge für Gewährleistungen (TEUR 219), ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 821), Urlaubsansprüche und Zeitguthaben (TEUR 326) sowie für Altersteilzeitverpflichtungen (TEUR 193).

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit Gesamt 31.12.2023
TEUR
Gesamt 31.12.2022
TEUR
RLZ bis 1 Jahr 31.12.2023
TEUR
RLZ bis 1 Jahr 31.12.2022
TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 855 195 855 195
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.742 8.936 3.742 8.936
Sonstige Verbindlichkeiten 29.368 18.011 29.368 18.011
Summe 33.965 27.142 33.965 27.142
Art der Verbindlichkeit RLZ größer 1 Jahr 31.12.2023
TEUR
RLZ größer 1 Jahr 31.12.2022
TEUR
RLZ davon mehr als 5 Jahre 31.12.2023
TEUR
durch Pfandrechte oder ähnl. Rechte gesichert
TEUR
Art und Form Sicherheit
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige Verbindlichkeiten
Summe 0 0 0 0

Latente Steuern

Die Differenzen resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Bereich der Sachanlagen (passive latente Steuer). Die übrigen Differenzen führen zu aktiven latenten Steuern im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Rückstellungen für Pensionen und der sonstigen Rückstellungen.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes in Höhe von 30,9 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftssteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.

Im Geschäftsjahr ergibt sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden die folgenden Eventualverbindlichkeiten:

- Verbindlichkeiten aus Bürgschaften TEUR 3.876

(31.12.2022 TEUR 4.040)

- Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen TEUR 18.514

(31.12.2022 TEUR 18.311)

Der jeweilige Bestand der Hauptverbindlichkeit des Schuldners am Abschlussstichtag ist grundsätzlich maßgebend für die Angabe der Haftungsverhältnisse. Daher werden nicht genutzte Kreditzusagen - insbesondere nicht genutzte Kontokorrentrahmen - nicht angegeben. Ausnahme bilden die Verbindlichkeiten aus Höchstbetragsbürgschaften, die Kontokorrentverbindlichkeiten und ähnliche Verbindlichkeiten absichern. In diesen Fällen wird der Höchstbetrag der Bürgschaftssumme angegeben.

Die Gesellschaft bildet zusammen mit 13 anderen inländischen Gesellschaften der HYDAC-Gruppe einen Haftungsverbund. Soweit die Haftungsverhältnisse in den Haftungsverbund einbezogen sind, haften neben der Gesellschaft auch weitere in den Haftungsverbund einbezogene Gesellschaften gesamtschuldnerisch für diese Verpflichtungen.

Unter Berücksichtigung der zum Aufstellungszeitpunkt bestehenden Erkenntnisse über die finanzielle Lage der Hauptschuldner, gehen wir derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zu Grunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Wir schätzen daher eine Inanspruchnahme aus den aufgeführten Haftungsverhältnissen als nicht wahrscheinlich ein.

Insbesondere die fortlaufende Überwachung der finanziellen Lage der begünstigten Unternehmen und der zeitnahe Informationsaustausch zwischen den in die Haftungsgemeinschaft einbezogenen Unternehmen geben uns die Möglichkeit einer verlässlichen Risikoeinschätzung.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Zur Ausschüttung gesperrt ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem am Abschlussstichtag angesetzten Rückstellungsbetrag für Pensionen, der sich nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre ergibt, und dem Betrag, der sich aus dem Ansatz unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergeben würde (TEUR 5; Vorjahr TEUR 22).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung des Umsatzes

Der Umsatz wurde auf folgenden geographischen Märkten erzielt:

%
Bundesrepublik Deutschland 98,1
Übrige EU 1,8
Sonstige Absatzgebiete 0,1
100,0

Der Umsatz gliedert sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:

%
Systemgeschäft 15,2
Verwaltungsdienstleistungen 83,5
Weiterbelastungen HYDAC-Gruppe 1,3
100,0

Erträge und Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind

2023
TEUR
Sonstige betriebliche Erträge
- Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 3
- Erträge aus der Herabsetzung und Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen 76
Sonstige betriebliche Aufwendungen
- Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen 27
- Verluste aus Abgängen im Sachanlagevermögen 15
Steuern vom Einkommen und Ertrag
- Steuern Vorjahre (Aufwand) 32

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Im Folgenden werden sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen im Inland und Ausland angegeben.

Art des Geschäfts Art der Beziehung Absatz
TEUR
Beschaffung
TEUR
Finanzierung
TEUR
Sonstige
TEUR
Tochterunternehmen - -39 - -
Assoziierte Unternehmen - - - -
12.209
Sonstige nahest. Unternehmen 79.732 -26.059 -10.178 -

Abschlussprüferhonorar

Das berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 39 und besteht ausschließlich aus dem Honorar für die Abschlussprüfungsleistungen.

SONSTIGE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 4.511. Er resultiert aus bestehenden Leasing- und Mietverträgen.

Beteiligungsbesitz

Name: HYDAC KOREA Co. Ltd.
Sitz: Korea (Gimhae)
Anteil am Kapital: 70 %
Eigenkapital: KRW 22.267.724.933,00
Jahresergebnis: KRW 2.135.961.643,00

Beziehungen zu Unternehmensorganen

Geschäftsführung und deren Bezüge

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr die Herren

Dr. Alexander Dieter und

Dipl.-Kfm. Wolfgang Haering.

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

Mitglieder des Beirats

Mitglieder des Beirats waren im Geschäftsjahr

Herr Dr. Wilhelm Scheider, Vorsitzender, ehemaliger Vorstandsvorsitzender,

Frau Renate Huber, ehemalige Prokuristin,

Herr Professor Dr. Hans-Helmut Becker, ehemaliger Werksleiter.

Die Bezüge des Beirats belaufen sich für das Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 60.

Weitere Angaben

Zahl der Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt stellt sich wie folgt dar:

Angestellte 390
Arbeiter 40
Aushilfen 4
434
Auszubildende 1

 

Sulzbach, den 26. August 2024

HYDAC International GmbH

gez. Dr. Alexander Dieter

gez. Wolfgang Haering

Die Feststellung des Jahresabschlussses erfolgte am 15. Oktober 2024.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HYDAC International GmbH, Sulzbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HYDAC International GmbH, Sulzbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HYDAC International GmbH, Sulzbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Sulzbach, den 19. September 2024

W U B Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bardo Bruchmüller, Wirtschaftsprüfer

Karl-Heinz Barth, Wirtschaftsprüfer

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