Manfred Huck GmbH Netz- und Seilfabrik

Aßlarer Weg 13, 35614 Aßlar, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 4688
Eingetragen
13.9.2002
Branche
Herstellung von SeilerwarenHerstellung von Drahtwaren, Ketten und FedernHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung, die Verarbeitung und der Vertrieb von Seilen, Netzen und Tauen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Valentin Huck
seit 15.9.2009
Prokura
Stefan Manfred Huck
seit 13.9.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Aßlar-Berghausen
250.000 €
50.00%
Aßlar
250.000 €
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Manfred Huck GmbH Netz- und Seilfabrik

Aßlar-Berghausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind im Bereich der Entwicklung, Herstellung und des Vertriebs von Sportnetzen, Schutznetzen und Sportseilen aller Art tätig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Eine konjunkturelle Erholung lässt weiter auf sich warten. Die Frühindikatoren signalisieren, dass die Wirtschaftsleistung in der ersten Jahreshälfte stagnieren wird. Insgesamt rechnen wir nun für das laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,1 % (Winterprognose: 0,9 %). Erst im kommenden Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt wieder leicht um 0,8 % (Winterprognose 1,2 %) zulegen. Mit der bislang ausbleibenden Erholung mehren sich die Zeichen, dass auf der deutschen Wirtschaft vor allem strukturelle Probleme lasten und die Expansionsspielräume dementsprechend geringer sind. Insgesamt gehen wir davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2025 nur ca. 1 % über dem Niveau aus dem Jahr 2019 liegen wird. Auch auf dem Arbeitsmarkt mehren sich die Zeichen, dass Monat für Monat die um saisonale Einflüsse bereinigten Zahlen steigen. Der weiterhin recht hohe Fachkräftemangel wird auch in Reaktion auf die in den vergangenen Jahren hohe Inflation zu deutlich steigenden Löhnen führen. Da die Verbraucherinflation spürbar sinkt, werden die real verfügbaren Einkommen im laufenden Jahr erstmals nach drei Jahren wieder steigen und könnten den privaten Konsum stimulieren. Wegen der weiterhin unsicheren Zukunftsaussichten passiert dies jedoch nicht. Die Exporte dürften im laufenden Jahr noch einmal spürbar zurückgehen, bevor sie mit dem sich allmählich wiederbelebenden Welthandel auf einen moderaten Expansionskurs einschwenken. Bei den Unternehmensinvestitionen wird sich das konjunkturelle Umfeld deutlich bemerkbar machen. Das Finanzierungsdefizit des Staates dürfte vor allem aufgrund der Konsolidierungsmaßnahmen von 2,1 % in Relation zum Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 wegen der geringeren Steuereinnahmen und der sprunghaft gestiegenen Sozialkosten weiter hoch bleiben.

Die Marktsituation ist durch eine hohe Wettbewerbsintensität bei Standardprodukten gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte, einem hohen Maß an Qualität sowie kundenspezifischen Lösungen und Sonderanfertigungen.

2. Geschäftsverlauf


Das gesamtwirtschaftliche Umfeld wurde im Berichtsjahr 2023 bestimmt durch die Auswirkungen des Ukrainekriegs. Hinzugekommen ist dann noch der Konflikt im Gazastreifen seit Oktober 2023.

Die enorme Verteuerung der Energie wurde zwar wieder teilweise zurückgefahren, doch liegen die Energiepreise immer noch deutlich über dem Vorkrisenniveau. Gleiches ist gültig für die Inflation, die im Jahresschnitt von 6,9 % 2022 auf 5,9 % 2023 gesunken ist. Trotzdem hat all dies immer noch eine kostentreibende und konjunkturdämpfende Wirkung, da Unternehmen und Verbraucher unter diesen Umständen vorsichtig sind.

In diesem wirtschaftlichen Umfeld entspricht der Umsatzrückgang von 5,5 % von T € 25.357 auf T € 23.969 den Erwartungen. Der Auslandsanteil fiel weiter zurück von ca. 39,7 % auf 37,2 %.

Da Personalkosten und Energiekosten deutlich stiegen, mussten Preiserhöhungen durchgeführt werden und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gespart werden.

Investiert wurde im Energie- und Gebäudesektor, um die Energiekosten zu senken.

3. Lage

a) Ertragslage

Die Rohertragsquote konnte durch Erhöhungen der Verkaufspreise von 40,9 % auf 42,4 % im Vorjahr erhöht werden.

Der Personalaufwand jedoch hat sich abermals absolut um 4,8 % von T € 4.942 im Vorjahr auf T € 5.180 im Berichtsjahr erhöht. Auch prozentual liegen wir mit 21,4 % bezogen auf die Gesamtleistung um 2,3 Prozentpunkte höher als im Vorjahr mit 19,1 %. Die Ursache liegt in den inflationsbedingt deutlich höheren Löhnen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten zurückgefahren werden. Dies liegt insbesondere an der Reduzierung der Vertriebskosten (Fracht und Verpackung) und Kursverluste. Der Prozentsatz der sonstigen betrieblichen Aufwendungen bezogen auf die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr von 12,6 % auf 11,1 % reduziert. Absolut sind es T € 2.693 gegenüber T € 3.252 im Vorjahr.
Hinzu kommen allerdings außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von T € 500.

Das Finanzergebnis fiel wegen der außergewöhnlichen Vorjahressituation zwar geringer aus (3,7 % gegenüber 10,5 % bezogen auf die Gesamtleistung), ist aber mit T € 897 immer noch auf einem sehr hohen Niveau.

Insgesamt konnte ein Gesamtergebnis von T € 2.576 oder 10,6 % vor Steuern sowie von T € 1.701 oder 7,0 % nach Steuern erzielt werden.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist außerordentlich stabil. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist bzw. der Skonto-Frist beglichen. Weiterhin ist unser Finanzmanagement darauf gerichtet die Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Zum Bilanzstichtag betragen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nur 0,5 % der Bilanzsumme.

Auch im Berichtsjahr wurden wieder erhebliche Investitionen im Finanzanlagevermögen vorgenommen. Der reine Cash-Bestand wurde reduziert und entsprechend in Finanzanlagen umgewandelt. Weitere Investitionen im Finanzanlagevermögen erfolgten für Wertpapiere des Anlagevermögens, die zum langfristigen Verbleib in der Firma bestimmt sind.
Wegen der besseren Lieferkettensituation liegen die die Vorräte jetzt bei 7,9 % der Bilanzsumme gegenüber 7,5 % im Vorjahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich mit 5,5 % gegenüber 5,0 % der Bilanzsumme erhöht. Dies resultiert aus den sonstigen Vermögensgegenständen und hier aus höheren Zinsabgrenzungen und höheren Steuerforderungen.

Langfristige Anlagen sind durch Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und Bankbestände übersteigen nach wie vor die kurzfristigen Verbindlichkeiten ganz erheblich.

Die reine Cash-Situation hat sich zwar verschlechtert. unter Berücksichtigung der langfristigen Wertpapiere des Anlagevermögens, welche zum langfristigen Verbleib im Unternehmen bestimmt sind, hat sich die Liquiditätslage des Unternehmens jedoch leicht verbessert.
Des Weiteren musste eine außerplanmäßige Abschreibung von T € 500 vorgenommen werden, welche buchmäßig erfasst wurde, aber zu keinerlei Abflüssen führte.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert.

Insgesamt ist die Vermögens- und Finanzlage als sehr gut zu bezeichnen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Maßgeblich für die interne Unternehmenssteuerung sind das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Ergebnis vor Steuern), das Jahresergebnis als Ergebnis nach Steuern sowie die Umsatzrendite.

Die Umsatzrendite liegt mit 7,1 % deutlich unter dem Vorjahresniveau von 16,4 %. Das Finanzergebnis ist mit 3,7 % gegenüber 10,5 % deutlich geringer. Allerdings resultierte das Vorjahresergebnis aus einer außerordentlichen Dividendenausschüttung bei einer Beteiligung.

Dementsprechend fiel auch das Jahresergebnis mit T € 1.701 gegenüber T € 4.149 deutlich geringer aus als im Vorjahr.

Als Folge haben sich auch das Ergebnis vor Steuern von 19,8 % auf 10,6 % sowie das Ergebnis nach Steuern von 16,0% auf 7,0 % bezogen auf die Gesamtleistung reduziert.

Die wirtschaftliche Lage kann nach wie vor als gut bezeichnet werden.

III. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Ereignisse ergeben, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

IV. Prognosebericht

Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung bestimmen immer noch die Auswirkungen des Ukrainekriegs das betriebliche Geschehen. Die Energie muss nun anderweitig teurer eingekauft oder selbst produziert werden.

Aufgrund der neuen Bedrohungslage in Europa durch ein imperialistisches Russland fließen dringend benötigte finanzielle Mittel für die Transformation der Wirtschaft in die Verteidigung.

Die komplette Fertigungstiefe kann nicht aufrechterhalten werden, wenn keine bezahlbare Energie bezogen oder hergestellt werden kann.

Durch einen Maßnahmenplan sollen die negativen Auswirkungen der Preiserhöhungen bei Energie und Transport sowie der inflationsbezogenen Kostensteigerungen für das Jahr 2024 in Grenzen gehalten werden.

Durch ein hohes Maß an Qualität und Innovationskraft soll der Standort zukunftsfest gestaltet werden.

V. Chancen und Risikobericht
1. Risikobericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken

Seit Februar 2022 bestimmt der Ukrainekrieg den politischen Alltag und auch die wirtschaftliche Entwicklung. Im Oktober 2023 ist jetzt noch der Konflikt im Gazastreifen hinzugekommen.

Die insbesondere durch den Ukrainekrieg verursachte Inflation wurde inzwischen recht erfolgreich durch entsprechende Zinsschritte der EZB bekämpft.

Die Inflation ist deutlich gesunken, doch ist das Zinsniveau immer noch auf einem deutlich höheren Niveau wie vor dem Ukrainekrieg. Hierdurch wird die wirtschaftliche Tätigkeit gedämpft.

Auch sind die Energiekosten im Vorgleich zum Vorjahr gesunken, aber leider immer noch auf deutlich höherem Niveau wie im Ausland, wodurch energieintensive Betriebe ins Ausland abwandern.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Investitionen in grüne Energie sowie Investitionen in Energieeinsparung ändern sich oft und verunsichern potentielle Investoren. Hinzu kommt, dass viel diskutierte Optionen wie Wasserstoff für die allermeisten Betriebe technisch nicht umsetzbar sind.

b) Ertragsorientierte Risiken

Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung hat sich die Inflation nochmals reduziert und liegt mit ca. 2,5 % nur noch unwesentlich über der Zielmarke von 2 %. Allerdings ist das Zinsniveau nach wie vor recht hoch und dämpft die Konjunktur.

Wegen der schwachen Konjunktur hat sich der Preiswettbewerb verschärft, sodass es nicht möglich ist die höheren Kosten im Bereich Personal, Energie und Wareneinsatz weiterzugeben.

Nach wie vor nicht gelöst ist das Energiekostenproblem, da für die Vorfertigung der Garne die Energiebezugsverträge ab 2024 auslaufen und auch der Anschluss der PV-Anlagen durch die Energieversorger und Netzagentur immer noch auf sich warten lässt.

Qualifiziertes Personal zu finden ist weiterhin ein Problem.

Im Energiebereich (Gas, Strom, Gebäudedämmung) wurden erhebliche Investitionen realisiert, die mittelfristig zu Energiekostensenkungen sowie CO2-Senkungen führen sollen.

Der noch bestehende gute Auftragseingang wird nur noch durch Direktaufträge getragen. Große Aufträge aus der Industrie bleiben aus und die Bauwirtschaft hat wegen dem hohen Zinsniveau und den umfangreichen Bauvorschriften einen deutlichen Einbruch.

Daher bietet das Großhandelsgeschäft fast keine Margen mehr.

Deutlich beeinträchtigt ist das Auslandsgeschäft durch die im Vergleich zum europäischen Ausland deutlich höheren Energie- und Arbeitskosten.

Ein besonderes Risiko besteht in 2024 durch die Sperrung der Zufahrt nach Berghausen für 4-6 Monate ab der 2. Jahreshälfte, wodurch die Anlieferung und Auslieferung erheblich erschwert wird.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch die hervorragende Finanzausstattung und Bilanzstruktur sind keine Liquiditätsrisiken zu erwarten.

2. Chancenbericht

Der nach wie vor gute Auftragsbestand resultiert mehr und mehr aus Direktaufträgen. Die Abhängigkeit von Großkonzernen sinkt somit.

Die eingeführte knotenlose Flecht/Flecht-Qualität sowie die maschinell gewirkten Gurtbandnetz sollen zukünftigen Umsatz und Erfolg sichern und  uns von der Konkurrenz abheben.

Hinzu kommen neue Entwicklungen bei Netzen aus Recyclingfaser, die mehr und mehr vom Markt verlangt werden.

Nach wie vor liegt der Erfolgsfaktor im breiten Produktsortiment an quadratischen Netztüchern als Basis für kundenspezifische Sonderanfertigungen.

Im Bereich Dralonetze hoffen wir auf neue Anwendungen durch die Teilnahme an einem geförderten Recyclingprojekt sowie durch Werbung für Dralonetze im Webshop.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen überwiegend solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden fristgerecht und, wenn vereinbart, innerhalb der Skonto-Frist beglichen.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich das Unternehmen überwiegend mittels Guthaben bei Kreditinstituten, ansonsten über Lieferantenkredite.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine möglichst konservative Risikopolitik.

Fremdwährungsforderungen werden teilweise über Devisentermingeschäfte abgesichert.

Für größere Investitionen wird ein Liquiditätsplan erstellt.

Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitoren-Management. Darüber hinaus informieren wir uns vor einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

 

Aßlar-Berghausen, im Oktober 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 28.910.948,25 25.972.882,59
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 184.021,86 199.379,86
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 184.021,86 199.379,86
II. Sachanlagen 2.520.129,46 2.538.410,87
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.466.424,57 1.597.995,57
2. technische Anlagen und Maschinen 523.120,00 302.869,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 450.624,00 393.432,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 79.960,89 244.114,30
III. Finanzanlagen 26.206.796,93 23.235.091,86
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.894.539,26 10.394.539,26
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.133.251,03 1.112.356,86
3. Beteiligungen 762.309,94 762.309,94
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 454.464,08 503.653,18
5. sonstige Finanzanlagen 12.962.232,62 10.462.232,62
B. Umlaufvermögen 21.882.908,49 24.354.376,74
I. Vorräte 4.035.500,44 3.765.218,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.804.959,19 2.524.027,56
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.374.221,10 1.769.068,16
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 55.958,04 29.966,73
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.374.780,05 724.992,67
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.042.448,86 18.065.130,89
Bilanzsumme, Summe Aktiva 50.793.856,74 50.327.259,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 45.931.197,12 45.730.610,71
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 2.500.000,00 2.500.000,00
III. Gewinnvortrag 41.230.610,71 38.581.802,30
IV. Jahresüberschuss 1.700.586,41 4.148.808,41
B. Rückstellungen 547.191,42 702.818,97
C. Verbindlichkeiten 4.315.468,20 3.893.829,65
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 239.575,89 229.954,27
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 68.151,46 67.828,99
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.881.079,33 3.470.157,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 126.661,52 125.889,39
Bilanzsumme, Summe Passiva 50.793.856,74 50.327.259,33

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.456.301,90 10.992.611,34
2. Personalaufwand 5.180.384,60 4.942.217,19
a) Löhne und Gehälter 4.399.700,07 4.173.755,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 780.684,53 768.461,31
davon für Altersversorgung 52.890,55 57.044,12
3. Abschreibungen 903.722,82 392.923,03
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 403.722,82 392.923,03
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens,soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 500.000,00 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.693.408,48 3.252.018,91
5. Erträge aus Beteiligungen 167.212,92 1.966.840,19
davon aus verbundenen Unternehmen 154.662,92 1.951.351,27
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 206.462,70
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 808.635,84 626.086,61
davon aus verbundenen Unternehmen 72.867,04 72.850,14
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 78.819,70 93.115,25
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 853.121,84 946.662,44
10. Ergebnis nach Steuern 1.722.693,22 4.165.064,02
11. sonstige Steuern 22.106,81 16.255,61
Jahresüberschuss 1.700.586,41 4.148.808,41

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Manfred Huck GmbH Netz- und Seiltechnik hat Ihren Sitz in Aßlar-Berghausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Wetzlar unter HRB 4688 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt, das der bisherigen Handhabung entspricht.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich denen der Vorjahre. Auf fremde Währung laufende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet (§256a HGB). Transaktionen während des Geschäftsjahres werden zum jeweiligen Tagesdurchschnitt umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs.1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs.1. Satz 1 HGB) beachtet.

III.1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen
Das Anlagevermögen der Manfred Huck GmbH wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die Anschaffungskosten des Anlagevermögens wurden sämtlich aus den tatsächlichen, historischen Anschaffungskosten laut Eingangsrechnungen zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Anschaffungspreis-minderungen abgeleitet.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Bei den beweglichen Vermögensgegenständen wurde grundsätzlich die lineare Abschreibung angewendet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (Nutzungsdauern zwischen 1 und 13 Jahren) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bei den im Geschäftsjahr 2023 angeschafften Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung zeitanteilig "pro rata temporis".

Geringwertige Anlagegegenstände der Manfred Huck GmbH mit Einzelwerten bis zu Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

III.2. Finanzanlagen

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zum Teil um eine außerplanmäßige Abschreibung vermindert.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend auf der Seite 4 dargestellt.

III.3. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Preisen angesetzt, wobei angemessene Abschläge für Lagerrisiken berücksichtigt sind.

Halb- und Fertigfabrikate werden mit Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung erfolgt aufgrund von Stücklisten und Arbeitsplänen unter Berücksichtigung der entsprechenden Einzel- und Gemeinkosten im Bereich Material und Fertigung.

III.4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert.

Bei den Forderungen werden Einzelrisiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von 399.221,10 Euro (Vorjahr:  205.579,46 Euro) aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von 975.000,00 Euro (Vorjahr: 1.563.488,70 Euro) aus kurzfristigen Ausleihungen.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen.

III.5. Liquide Mittel
Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert.

III.6. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen
Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen wurden zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

III.7. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Wesentliche Kursrisiken bestehen nicht. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus einer umsatzsteuerlichen Organschaft.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von 3.150.000,00 Euro (Vorjahr: 3.150.000,00 Euro) aus einem Darlehen. 658.007,33 Euro (Vorjahr: 250.000,00 Euro) resultieren aus Ausschüttungen sowie 73.072,00 Euro (Vorjahr: 70.157,00 Euro) aus Tantiemen.

IV. Bilanzerläuterungen

IV.1. Anlagevermögen
Die Aufgliederung der zusammengefassten Positionen und ihre Entwicklung im Jahre 2023 ergeben sich aus dem beigefügten, nach dem Bruttoprinzip aufgebauten Anlagenspiegel (siehe Seite 4).

Bei den Finanzanlagen handelt es sich um den Anteilsbesitz im Sinne § 285 Nr. 11 HGB an der Sächsische Netzwerke Huck GmbH und Lothar Huck GmbH (jeweils 100 %‑ige Beteiligung) sowie um Beteiligungen an verschiedenen ausländischen Firmen sowie um Ausleihungen, die diesen Firmen gewährt wurden. Weiterhin sind in dem Bilanzposten Wertpapiere und sonstige Ausleihungen enthalten.

Die Beteiligungen und verbundene Unternehmen ergeben sich wie folgt:

 
Sitz
Beteiligung in %
Eigenkapital
Ergebnis des letzten verfügbaren GJ
Sächsische Netzwerke Huck GmbH (2023)
Heidenau
100,00
29.005
TEuro
483
TEuro
Lothar Huck GmbH (2023)
Bühl
100,00
4.116
TEuro
378
TEuro
Huck N.V. (2023)
Belgien
50,00
3.696
TEuro
310
TEuro
Huck Occitania S.A. (2023)
Frankreich
69,15
4.604
TEuro
436
TEuro
Berger-Huck S.R.O. (2023)
Tschechien
33,33
1.162
TEuro
318
TEuro
Huck CZ S.R.O. (2023)
Tschechien
100,00
3.649
TEuro
85
TEuro
Huck Nets U.K. (2023)
Großbritannien
100,00
6.957
TEuro
173
TEuro
Huck Torimex B.V. (2023)
Niederlande
50,00
1.437
TEuro
115
TEuro
Huck Polska SP.Z.OO (2023)
Polen
100,00
799
TEuro
-41
TEuro
ScanCord AB (2023)
Schweden
50,00
 1.111
TEuro
196
TEuro
Huck Nets USA Corp. (2023)
USA
50,00
585
TEuro
113
TEuro

IV.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Positionen sind alle innerhalb eines Jahres nach Bilanzstichtag fällig.

Am Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

IV.3. Eigenkapital


Das Eigenkapital ist zum Nominalbetrag ausgewiesen. Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde mit dem Gewinnvortrag verrechnet.

IV.4. Rückstellungen


Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf Urlaubsrückstellungen (TEuro 186), Garantierückstellungen (TEuro 123), Tantiemen (TEuro 89), Berufsgenossen-schaft (TEuro 38) sowie übrige Rückstellungen (TEuro 27).

IV.5. Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung sowie die Laufzeit der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel.

Bei den Warenverbindlichkeiten bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Verbindlichkeitenspiegel zur Bilanz zum 31. Dezember 2023 in Euro

Position Gesamt

Laufzeit



< 1 Jahr
1-5 Jahre
>5 Jahre

Euro
Euro
Euro
Euro
Verbindlichkeiten
4.315.468,20 (Vj: 3.893.829,65)
1.165.468,20 (Vj: 743.829,65)
1.150.000,00 (Vj: 1.150.000,00)
2.000.000,00 (Vj: 2.000.000,00)

IV.6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus langfristig abgeschlossenen Mietverträgen beläuft sich auf rd. TEuro 290. Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen bestehen keine weiteren Eventualverbindlichkeiten oder Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen, soweit sie nicht in der Bilanz berücksichtigt sind, sind für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen den Verkauf von Netzen und Zubehör im In- und Ausland an Drittkunden und Beteiligungsgesellschaften.

V.1. Aufwendungen und Erträge aus Währungsumrechnungen
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen i. H. v. TEuro 36 (Vj: 284 TEuro) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind i. H. v. TEuro 118 (Vj: 291 TEuro) Kursverluste enthalten.

V.1. Außerplanmäßige Abschreibungen
In den sonstigen  betrieblichen Aufwendungen ist eine außerplanmäßig Abschreibung auf Wertpapieren des Anlagevermögens in Höhe von TEuro 500 aufgrund einer dauerhaften Wertminderung enthalten.

V.1. Ergänzende Angaben

VI.1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag


Durch den Beginn des Ukrainekriegs wird es zu Auswirkungen auf das volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Geschehen in der Zukunft geben. Die Geschäftsführung hofft, durch einen Maßnahmenplan die negativen Auswirkungen der Preiserhöhungen bei Energie und Transport sowie der inflationsbezogenen Kostensteigerung für die Wirtschaftsjahre 2023 und 2024 in Grenzen zu halten. Auf die Risiken und Chancen verweisen wir auf die im Lagebericht unter den Punkten III. Prognosebericht und IV. Chancen und Risiken gemachten Angaben.

VI.2. Personalstand


Der Personalstand zum Bilanzstichtag ergibt sich wie folgt:


Personen
Gewerbliche Arbeitnehmer
80
Angestellte
25
105

Im Quartalsdurchschnitt des Geschäftsjahres waren 105 Mitarbeiter beschäftigt.

VI.3. Geschäftsführung


Im Geschäftsjahr gehörte der Geschäftsführung an:

- Herr Stefan Huck, Kaufmann, Aßlar

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

Er vertritt die Gesellschaft allein.

Angaben zu Vergütungen an den Geschäftsführer werden unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht gegeben.

VI. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von Euro 1.700.586,41 auf neue Rechnung vorzutragen.

Aßlar-Berghausen, im Oktober 2024

Anlagespiegel


Anschaffungskosten

Stand 01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
Stand 31.12.2023






I. Immaterielle Vermögensgegenstände

 

 
 
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
591.545,11
15.989,50
0,00
0,00
607.534,61
2. Anzahlungen
148.702,86
4.850,00
0,00
0,00
153.552,86

740.247,97
20.839,50
0,00
0,00
761.087,47
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken
4.513.897,89
0,00
0,00
0,00
4.513.897,89
2. technische Anlagen und Maschinen, 2.713.392,57
152.247,83
196.809,03
28.157,00
3.034.292,43
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.060.230,55
170.646,46
0,00
80.520,38
2.150.356,63
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
244.114,30
32.655,62
-196.809,03
0,00
79.960,89

9.531.635,31
355.549,91
0,00
108.677,38
9.778.507,84
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
10.394.539,26
500.000,00
0,00
0,00
10.894.539,26
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
1.112.356,86
209.603,36
0,00
188.709,19
1.133.251,03
3. Beteiligungen
762.309,94
0,00
0,00
0,00
762.309,94
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
503.653,18
0,00
0,00
49.189,10
454.464,08
5. Wertpapiere des Anlagevermögens
9.932.232,62
9.500.000,00
0,00
6.500.000,00
12.932.232,62
6. sonstige Ausleihungen
530.000,00
0,00
0,00
0,00
530.000,00

23.235.091,86
10.209.603,36
0,00
6.737.898,29
26.706.796,93

33.506.975,14
10.585.992,77
0,00
6.846.575,67
37.246.392,24

Kumulierte Abschreibungen

Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023





I. Immaterielle Vermögensgegenstände
 


 
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
540.868,11
36.197,50
0,00
577.065,61
2. Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00

540.868,11
36.197,50
0,00
577.065,61
II. Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken
2.915.902,32
131.571,00
0,00
3.047.473,32
2. technische Anlagen und Maschinen,
2.410.523,57
122.505,86
21.857,00
2.511.172,43
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.666.798,55
113.448,46
80.514,38
1.699.732,63
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00

6.993.224,44
367.525,32
102.371,38
7.258.378,38
III. Finanzanlagen




1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
3. Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0,00
0,00
0,00
0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens
0,00
500.000,00
0,00
500.000,00
6. sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
0,00
0,00

0,00
500.000,00
0,00
500.000,00

7.534.092,55
903.722,82
102.371,38
8.335.443,99

Buchwert
Buchwert

31.12.2023
31.12.2022



I. Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
30.469,00
50.677,00
2. Anzahlungen
153.552,86
148.702,86

184.021,86
199.379,86
II. Sachanlagen


1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken
1.466.424,57
1.597.995,57
2. technische Anlagen und Maschinen,
523.120,00
302.869,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
450.624,00
393.432,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
79.960,89
244.114,30

2.520.129,46
2.538.410,87
III. Finanzanlagen


1. Anteile an verbundenen Unternehmen
10.894.539,26
10.394.539,26
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
1.133.251,03
1.112.356,86
3. Beteiligungen
762.309,94
762.309,94
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
454.464,08
503.653,18
5. Wertpapiere des Anlagevermögens
12.432.232,62
9.932.232,62
6. sonstige Ausleihungen
530.000,00
530.000,00

26.206.796,93
23.235.091,86

28.910.948,25
25.972.882,59

sonstige Berichtsbestandteile

gez. Stefan Huck


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 18.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Manfred Huck GmbH Netz- und Seilfabrik

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Manfred Huck GmbH Netz- und Seilfabrik - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Manfred Huck GmbH Netz- und Seilfabrik für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende we­sent­liche falsche Darstellungen nicht aufge­deckt wer­den, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zu­sammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gießen, 24. Oktober 2024

JPLH Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Strauß, Wirtschaftsprüfer

gez. Heß, Wirtschaftsprüfer

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