Manfred
Huck GmbH Netz- und Seilfabrik
Aßlar-Berghausen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Wir sind im Bereich der Entwicklung, Herstellung und
des Vertriebs von Sportnetzen, Schutznetzen und Sportseilen
aller Art tätig.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Eine konjunkturelle Erholung lässt weiter auf
sich warten. Die Frühindikatoren signalisieren, dass
die Wirtschaftsleistung in der ersten Jahreshälfte
stagnieren wird. Insgesamt rechnen wir nun für das
laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg des
Bruttoinlandsprodukts von 0,1 % (Winterprognose: 0,9 %).
Erst im kommenden Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt
wieder leicht um 0,8 % (Winterprognose 1,2 %) zulegen. Mit
der bislang ausbleibenden Erholung mehren sich die Zeichen,
dass auf der deutschen Wirtschaft vor allem strukturelle
Probleme lasten und die Expansionsspielräume
dementsprechend geringer sind. Insgesamt gehen wir davon
aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2025 nur ca. 1 %
über dem Niveau aus dem Jahr 2019 liegen wird. Auch
auf dem Arbeitsmarkt mehren sich die Zeichen, dass Monat
für Monat die um saisonale Einflüsse bereinigten
Zahlen steigen. Der weiterhin recht hohe
Fachkräftemangel wird auch in Reaktion auf die in den
vergangenen Jahren hohe Inflation zu deutlich steigenden
Löhnen führen. Da die Verbraucherinflation
spürbar sinkt, werden die real verfügbaren
Einkommen im laufenden Jahr erstmals nach drei Jahren
wieder steigen und könnten den privaten Konsum
stimulieren. Wegen der weiterhin unsicheren
Zukunftsaussichten passiert dies jedoch nicht. Die Exporte
dürften im laufenden Jahr noch einmal spürbar
zurückgehen, bevor sie mit dem sich allmählich
wiederbelebenden Welthandel auf einen moderaten
Expansionskurs einschwenken. Bei den
Unternehmensinvestitionen wird sich das konjunkturelle
Umfeld deutlich bemerkbar machen. Das Finanzierungsdefizit
des Staates dürfte vor allem aufgrund der
Konsolidierungsmaßnahmen von 2,1 % in Relation zum
Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 wegen der geringeren
Steuereinnahmen und der sprunghaft gestiegenen Sozialkosten
weiter hoch bleiben.
Die Marktsituation ist durch eine hohe
Wettbewerbsintensität bei Standardprodukten
gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch
innovative Produkte, einem hohen Maß an Qualität
sowie kundenspezifischen Lösungen und
Sonderanfertigungen.
2. Geschäftsverlauf
Das gesamtwirtschaftliche Umfeld wurde im
Berichtsjahr 2023 bestimmt durch die Auswirkungen des
Ukrainekriegs. Hinzugekommen ist dann noch der Konflikt im
Gazastreifen seit Oktober 2023.
Die enorme Verteuerung der Energie wurde zwar wieder
teilweise zurückgefahren, doch liegen die
Energiepreise immer noch deutlich über dem
Vorkrisenniveau. Gleiches ist gültig für die
Inflation, die im Jahresschnitt von 6,9 % 2022 auf 5,9 %
2023 gesunken ist. Trotzdem hat all dies immer noch eine
kostentreibende und konjunkturdämpfende Wirkung, da
Unternehmen und Verbraucher unter diesen Umständen
vorsichtig sind.
In diesem wirtschaftlichen Umfeld entspricht der
Umsatzrückgang von 5,5 % von T € 25.357 auf T
€ 23.969 den Erwartungen. Der Auslandsanteil fiel
weiter zurück von ca. 39,7 % auf 37,2 %.
Da Personalkosten und Energiekosten deutlich stiegen,
mussten Preiserhöhungen durchgeführt werden und
bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gespart
werden.
Investiert wurde im Energie- und Gebäudesektor,
um die Energiekosten zu senken.
3. Lage
a) Ertragslage
Die Rohertragsquote konnte durch Erhöhungen der
Verkaufspreise von 40,9 % auf 42,4 % im Vorjahr erhöht
werden.
Der Personalaufwand jedoch hat sich abermals absolut
um 4,8 % von T € 4.942 im Vorjahr auf T € 5.180
im Berichtsjahr erhöht. Auch prozentual liegen wir mit
21,4 % bezogen auf die Gesamtleistung um 2,3 Prozentpunkte
höher als im Vorjahr mit 19,1 %. Die Ursache liegt in
den inflationsbedingt deutlich höheren Löhnen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten
zurückgefahren werden. Dies liegt insbesondere an der
Reduzierung der Vertriebskosten (Fracht und Verpackung) und
Kursverluste. Der Prozentsatz der sonstigen betrieblichen
Aufwendungen bezogen auf die Gesamtleistung hat sich
gegenüber dem Vorjahr von 12,6 % auf 11,1 % reduziert.
Absolut sind es T € 2.693 gegenüber T €
3.252 im Vorjahr.
Hinzu kommen allerdings
außerplanmäßige Abschreibungen auf
Finanzanlagen in Höhe von T € 500.
Das Finanzergebnis fiel wegen der
außergewöhnlichen Vorjahressituation zwar
geringer aus (3,7 % gegenüber 10,5 % bezogen auf die
Gesamtleistung), ist aber mit T € 897 immer noch auf
einem sehr hohen Niveau.
Insgesamt konnte ein Gesamtergebnis von T €
2.576 oder 10,6 % vor Steuern sowie von T € 1.701 oder
7,0 % nach Steuern erzielt werden.
b) Finanzlage
Die Finanzlage ist außerordentlich stabil.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist bzw.
der Skonto-Frist beglichen. Weiterhin ist unser
Finanzmanagement darauf gerichtet die Forderungen innerhalb
der Zahlungsziele zu vereinnahmen.
Zum Bilanzstichtag betragen die Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen nur 0,5 % der Bilanzsumme.
Auch im Berichtsjahr wurden wieder erhebliche
Investitionen im Finanzanlagevermögen vorgenommen. Der
reine Cash-Bestand wurde reduziert und entsprechend in
Finanzanlagen umgewandelt. Weitere Investitionen im
Finanzanlagevermögen erfolgten für Wertpapiere
des Anlagevermögens, die zum langfristigen Verbleib in
der Firma bestimmt sind.
Wegen der besseren Lieferkettensituation liegen die
die Vorräte jetzt bei 7,9 % der Bilanzsumme
gegenüber 7,5 % im Vorjahr. Die Forderungen und
sonstigen Vermögensgegenstände haben sich mit 5,5
% gegenüber 5,0 % der Bilanzsumme erhöht. Dies
resultiert aus den sonstigen
Vermögensgegenständen und hier aus höheren
Zinsabgrenzungen und höheren Steuerforderungen.
Langfristige Anlagen sind durch Eigenkapital gedeckt.
Die kurzfristigen Forderungen und Bankbestände
übersteigen nach wie vor die kurzfristigen
Verbindlichkeiten ganz erheblich.
Die reine Cash-Situation hat sich zwar
verschlechtert. unter Berücksichtigung der
langfristigen Wertpapiere des Anlagevermögens, welche
zum langfristigen Verbleib im Unternehmen bestimmt sind,
hat sich die Liquiditätslage des Unternehmens jedoch
leicht verbessert.
Des Weiteren musste eine
außerplanmäßige Abschreibung von T €
500 vorgenommen werden, welche buchmäßig erfasst
wurde, aber zu keinerlei Abflüssen führte.
c) Vermögenslage
Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich
gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert.
Insgesamt ist die Vermögens- und Finanzlage als
sehr gut zu bezeichnen.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Maßgeblich für die interne
Unternehmenssteuerung sind das Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Ergebnis
vor Steuern), das Jahresergebnis als Ergebnis nach Steuern
sowie die Umsatzrendite.
Die Umsatzrendite liegt mit 7,1 % deutlich unter dem
Vorjahresniveau von 16,4 %. Das Finanzergebnis ist mit 3,7
% gegenüber 10,5 % deutlich geringer. Allerdings
resultierte das Vorjahresergebnis aus einer
außerordentlichen Dividendenausschüttung bei
einer Beteiligung.
Dementsprechend fiel auch das Jahresergebnis mit T
€ 1.701 gegenüber T € 4.149 deutlich
geringer aus als im Vorjahr.
Als Folge haben sich auch das Ergebnis vor Steuern
von 19,8 % auf 10,6 % sowie das Ergebnis nach Steuern von
16,0% auf 7,0 % bezogen auf die Gesamtleistung reduziert.
Die wirtschaftliche Lage kann nach wie vor als gut
bezeichnet werden.
III. Nachtragsbericht
Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Ereignisse
ergeben, die den Fortbestand des Unternehmens
gefährden.
IV. Prognosebericht
Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung bestimmen immer
noch die Auswirkungen des Ukrainekriegs das betriebliche
Geschehen. Die Energie muss nun anderweitig teurer
eingekauft oder selbst produziert werden.
Aufgrund der neuen Bedrohungslage in Europa durch ein
imperialistisches Russland fließen dringend
benötigte finanzielle Mittel für die
Transformation der Wirtschaft in die Verteidigung.
Die komplette Fertigungstiefe kann nicht
aufrechterhalten werden, wenn keine bezahlbare Energie
bezogen oder hergestellt werden kann.
Durch einen Maßnahmenplan sollen die negativen
Auswirkungen der Preiserhöhungen bei Energie und
Transport sowie der inflationsbezogenen Kostensteigerungen
für das Jahr 2024 in Grenzen gehalten werden.
Durch ein hohes Maß an Qualität und
Innovationskraft soll der Standort zukunftsfest gestaltet
werden.
V. Chancen und Risikobericht
1. Risikobericht
a) Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische
Risiken
Seit Februar 2022 bestimmt der Ukrainekrieg den
politischen Alltag und auch die wirtschaftliche
Entwicklung. Im Oktober 2023 ist jetzt noch der Konflikt im
Gazastreifen hinzugekommen.
Die insbesondere durch den Ukrainekrieg verursachte
Inflation wurde inzwischen recht erfolgreich durch
entsprechende Zinsschritte der EZB bekämpft.
Die Inflation ist deutlich gesunken, doch ist das
Zinsniveau immer noch auf einem deutlich höheren
Niveau wie vor dem Ukrainekrieg. Hierdurch wird die
wirtschaftliche Tätigkeit gedämpft.
Auch sind die Energiekosten im Vorgleich zum Vorjahr
gesunken, aber leider immer noch auf deutlich höherem
Niveau wie im Ausland, wodurch energieintensive Betriebe
ins Ausland abwandern.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für
Investitionen in grüne Energie sowie Investitionen in
Energieeinsparung ändern sich oft und verunsichern
potentielle Investoren. Hinzu kommt, dass viel diskutierte
Optionen wie Wasserstoff für die allermeisten Betriebe
technisch nicht umsetzbar sind.
b) Ertragsorientierte Risiken
Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung hat sich die
Inflation nochmals reduziert und liegt mit ca. 2,5 % nur
noch unwesentlich über der Zielmarke von 2 %.
Allerdings ist das Zinsniveau nach wie vor recht hoch und
dämpft die Konjunktur.
Wegen der schwachen Konjunktur hat sich der
Preiswettbewerb verschärft, sodass es nicht
möglich ist die höheren Kosten im Bereich
Personal, Energie und Wareneinsatz weiterzugeben.
Nach wie vor nicht gelöst ist das
Energiekostenproblem, da für die Vorfertigung der
Garne die Energiebezugsverträge ab 2024 auslaufen und
auch der Anschluss der PV-Anlagen durch die
Energieversorger und Netzagentur immer noch auf sich warten
lässt.
Qualifiziertes Personal zu finden ist weiterhin ein
Problem.
Im Energiebereich (Gas, Strom,
Gebäudedämmung) wurden erhebliche Investitionen
realisiert, die mittelfristig zu Energiekostensenkungen
sowie CO2-Senkungen führen sollen.
Der noch bestehende gute Auftragseingang wird nur
noch durch Direktaufträge getragen. Große
Aufträge aus der Industrie bleiben aus und die
Bauwirtschaft hat wegen dem hohen Zinsniveau und den
umfangreichen Bauvorschriften einen deutlichen Einbruch.
Daher bietet das Großhandelsgeschäft fast
keine Margen mehr.
Deutlich beeinträchtigt ist das
Auslandsgeschäft durch die im Vergleich zum
europäischen Ausland deutlich höheren Energie-
und Arbeitskosten.
Ein besonderes Risiko besteht in 2024 durch die
Sperrung der Zufahrt nach Berghausen für 4-6 Monate ab
der 2. Jahreshälfte, wodurch die Anlieferung und
Auslieferung erheblich erschwert wird.
c) Finanzwirtschaftliche Risiken
Durch die hervorragende Finanzausstattung und
Bilanzstruktur sind keine Liquiditätsrisiken zu
erwarten.
2. Chancenbericht
Der nach wie vor gute Auftragsbestand resultiert mehr
und mehr aus Direktaufträgen. Die Abhängigkeit
von Großkonzernen sinkt somit.
Die eingeführte knotenlose
Flecht/Flecht-Qualität sowie die maschinell gewirkten
Gurtbandnetz sollen zukünftigen Umsatz und Erfolg
sichern und uns von der Konkurrenz abheben.
Hinzu kommen neue Entwicklungen bei Netzen aus
Recyclingfaser, die mehr und mehr vom Markt verlangt
werden.
Nach wie vor liegt der Erfolgsfaktor im breiten
Produktsortiment an quadratischen Netztüchern als
Basis für kundenspezifische Sonderanfertigungen.
Im Bereich Dralonetze hoffen wir auf neue Anwendungen
durch die Teilnahme an einem geförderten
Recyclingprojekt sowie durch Werbung für Dralonetze im
Webshop.
VI. Risikoberichterstattung über die
Verwendung von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen und
Guthaben bei Kreditinstituten.
Die Gesellschaft verfügt über einen
überwiegend solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine
langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil
der Kunden.
Verbindlichkeiten werden fristgerecht und, wenn
vereinbart, innerhalb der Skonto-Frist beglichen.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich das
Unternehmen überwiegend mittels Guthaben bei
Kreditinstituten, ansonsten über Lieferantenkredite.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der
Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs
gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management
der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine
möglichst konservative Risikopolitik.
Fremdwährungsforderungen werden teilweise
über Devisentermingeschäfte abgesichert.
Für größere Investitionen wird ein
Liquiditätsplan erstellt.
Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das
Unternehmen über ein adäquates
Debitoren-Management. Darüber hinaus informieren wir
uns vor einer neuen Geschäftsbeziehung stets über
die Bonität unserer Kunden.
Aßlar-Berghausen, im
Oktober 2024
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
28.910.948,25 |
25.972.882,59 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
184.021,86 |
199.379,86 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
184.021,86 |
199.379,86 |
| II.
Sachanlagen |
2.520.129,46 |
2.538.410,87 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
1.466.424,57 |
1.597.995,57 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
523.120,00 |
302.869,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
450.624,00 |
393.432,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
79.960,89 |
244.114,30 |
| III.
Finanzanlagen |
26.206.796,93 |
23.235.091,86 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
10.894.539,26 |
10.394.539,26 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
1.133.251,03 |
1.112.356,86 |
| 3.
Beteiligungen |
762.309,94 |
762.309,94 |
| 4.
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
454.464,08 |
503.653,18 |
| 5.
sonstige Finanzanlagen |
12.962.232,62 |
10.462.232,62 |
| B.
Umlaufvermögen |
21.882.908,49 |
24.354.376,74 |
| I.
Vorräte |
4.035.500,44 |
3.765.218,29 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.804.959,19 |
2.524.027,56 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
1.374.221,10 |
1.769.068,16 |
| 2.
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
55.958,04 |
29.966,73 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.374.780,05 |
724.992,67 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
15.042.448,86 |
18.065.130,89 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
50.793.856,74 |
50.327.259,33 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
45.931.197,12 |
45.730.610,71 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
500.000,00 |
500.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
2.500.000,00 |
2.500.000,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
41.230.610,71 |
38.581.802,30 |
| IV.
Jahresüberschuss |
1.700.586,41 |
4.148.808,41 |
| B.
Rückstellungen |
547.191,42 |
702.818,97 |
| C.
Verbindlichkeiten |
4.315.468,20 |
3.893.829,65 |
| 1.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
239.575,89 |
229.954,27 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
68.151,46 |
67.828,99 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
3.881.079,33 |
3.470.157,00 |
| 4.
sonstige Verbindlichkeiten |
126.661,52 |
125.889,39 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
50.793.856,74 |
50.327.259,33 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
10.456.301,90 |
10.992.611,34 |
| 2.
Personalaufwand |
5.180.384,60 |
4.942.217,19 |
| a)
Löhne und Gehälter |
4.399.700,07 |
4.173.755,88 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
780.684,53 |
768.461,31 |
| davon
für Altersversorgung |
52.890,55 |
57.044,12 |
| 3.
Abschreibungen |
903.722,82 |
392.923,03 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
403.722,82 |
392.923,03 |
| b)
auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens,soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten |
500.000,00 |
0,00 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.693.408,48 |
3.252.018,91 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
167.212,92 |
1.966.840,19 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
154.662,92 |
1.951.351,27 |
| 6.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
0,00 |
206.462,70 |
| 7.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
808.635,84 |
626.086,61 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
72.867,04 |
72.850,14 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
78.819,70 |
93.115,25 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
853.121,84 |
946.662,44 |
| 10.
Ergebnis nach Steuern |
1.722.693,22 |
4.165.064,02 |
| 11.
sonstige Steuern |
22.106,81 |
16.255,61 |
| Jahresüberschuss |
1.700.586,41 |
4.148.808,41 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Manfred Huck GmbH Netz- und Seiltechnik hat Ihren
Sitz in Aßlar-Berghausen. Sie ist im Handelsregister
des Amtsgerichtes Wetzlar unter HRB 4688 eingetragen.
II. Allgemeine Angaben der Rechnungslegung
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie
des GmbHG aufgestellt.
Für die Darstellung der Gewinn- und
Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren
gewählt, das der bisherigen Handhabung entspricht.
III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen
grundsätzlich denen der Vorjahre. Auf fremde
Währung laufende Vermögensgegenstände und
Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem
Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet
(§256a HGB). Transaktionen während des
Geschäftsjahres werden zum jeweiligen
Tagesdurchschnitt umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip
(§ 252 Abs.1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das
Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs.1. Satz 1 HGB)
beachtet.
III.1. Immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen
Das Anlagevermögen der Manfred Huck GmbH wird zu
Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige
Abschreibungen, angesetzt.
Die Anschaffungskosten des Anlagevermögens
wurden sämtlich aus den tatsächlichen,
historischen Anschaffungskosten laut Eingangsrechnungen
zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich
Anschaffungspreis-minderungen abgeleitet.
Immaterielle Vermögensgegenstände werden
linear abgeschrieben.
Bei den beweglichen Vermögensgegenständen
wurde grundsätzlich die lineare Abschreibung
angewendet. Die planmäßigen Abschreibungen
wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer
(Nutzungsdauern zwischen 1 und 13 Jahren) der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Bei den im Geschäftsjahr 2023 angeschafften
Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung
zeitanteilig "pro rata temporis".
Geringwertige Anlagegegenstände der Manfred Huck
GmbH mit Einzelwerten bis zu Euro 800,00 werden im
Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.
III.2. Finanzanlagen
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu
Anschaffungskosten. Die Wertpapiere des
Anlagevermögens sind zum Teil um eine
außerplanmäßige Abschreibung vermindert.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist
nachfolgend auf der Seite 4 dargestellt.
III.3. Vorräte
Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zu
niedrigeren Preisen angesetzt, wobei angemessene
Abschläge für Lagerrisiken berücksichtigt
sind.
Halb- und Fertigfabrikate werden mit
Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung erfolgt aufgrund
von Stücklisten und Arbeitsplänen unter
Berücksichtigung der entsprechenden Einzel- und
Gemeinkosten im Bereich Material und Fertigung.
III.4. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden zum Nennwert
bilanziert.
Bei den Forderungen werden Einzelrisiken durch
entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine
Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Auf fremde Währung
lautende Vermögensgegenstände wurden zum
Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
resultieren in Höhe von 399.221,10 Euro
(Vorjahr: 205.579,46 Euro) aus Lieferungen und
Leistungen sowie in Höhe von 975.000,00 Euro (Vorjahr:
1.563.488,70 Euro) aus kurzfristigen Ausleihungen.
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren
vollständig aus Lieferungen und Leistungen.
III.5. Liquide Mittel
Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert.
III.6. Steuerrückstellungen und sonstige
Rückstellungen
Die Rückstellungen berücksichtigen
sämtliche nach vorsichtiger kaufmännischer
Beurteilung erkennbaren Risiken und ungewissen
Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendig ist. Die Rückstellungen wurden zum
notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.
III.7. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten werden zum
Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Wesentliche Kursrisiken
bestehen nicht. Auf fremde Währung lautende
Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am
Bilanzstichtag umgerechnet.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen resultieren aus einer umsatzsteuerlichen
Organschaft.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
resultieren in Höhe von 3.150.000,00 Euro (Vorjahr:
3.150.000,00 Euro) aus einem Darlehen. 658.007,33 Euro
(Vorjahr: 250.000,00 Euro) resultieren aus
Ausschüttungen sowie 73.072,00 Euro (Vorjahr:
70.157,00 Euro) aus Tantiemen.
IV. Bilanzerläuterungen
IV.1. Anlagevermögen
Die Aufgliederung der zusammengefassten Positionen
und ihre Entwicklung im Jahre 2023 ergeben sich aus dem
beigefügten, nach dem Bruttoprinzip aufgebauten
Anlagenspiegel (siehe Seite 4).
Bei den Finanzanlagen handelt es sich um den
Anteilsbesitz im Sinne
§ 285 Nr. 11 HGB an der
Sächsische Netzwerke Huck GmbH und Lothar Huck GmbH
(jeweils 100 %‑ige Beteiligung) sowie um
Beteiligungen an verschiedenen ausländischen Firmen
sowie um Ausleihungen, die diesen Firmen gewährt
wurden. Weiterhin sind in dem Bilanzposten Wertpapiere und
sonstige Ausleihungen enthalten.
Die Beteiligungen und verbundene Unternehmen ergeben
sich wie folgt:
|
Sitz
|
Beteiligung in %
|
Eigenkapital
|
|
Ergebnis des letzten
verfügbaren GJ
|
|
Sächsische
Netzwerke Huck GmbH (2023)
|
Heidenau
|
100,00
|
29.005
|
TEuro
|
483
|
TEuro |
Lothar Huck GmbH (2023)
|
Bühl
|
100,00
|
4.116
|
TEuro
|
378
|
TEuro
|
Huck N.V. (2023)
|
Belgien
|
50,00
|
3.696
|
TEuro
|
310
|
TEuro
|
Huck Occitania S.A.
(2023)
|
Frankreich
|
69,15
|
4.604
|
TEuro
|
436
|
TEuro
|
Berger-Huck S.R.O.
(2023)
|
Tschechien
|
33,33
|
1.162
|
TEuro
|
318
|
TEuro
|
Huck CZ S.R.O. (2023)
|
Tschechien
|
100,00
|
3.649
|
TEuro
|
85
|
TEuro
|
Huck Nets U.K. (2023)
|
Großbritannien
|
100,00
|
6.957
|
TEuro
|
173
|
TEuro
|
Huck Torimex B.V. (2023)
|
Niederlande
|
50,00
|
1.437
|
TEuro
|
115
|
TEuro
|
Huck Polska SP.Z.OO
(2023)
|
Polen
|
100,00
|
799
|
TEuro
|
-41
|
TEuro
|
ScanCord AB (2023)
|
Schweden
|
50,00
|
1.111
|
TEuro
|
196
|
TEuro
|
Huck Nets USA Corp.
(2023)
|
USA
|
50,00
|
585
|
TEuro
|
113
|
TEuro
|
IV.2. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die ausgewiesenen Positionen sind alle innerhalb
eines Jahres nach Bilanzstichtag fällig.
Am Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen
gegenüber Gesellschaftern.
IV.3. Eigenkapital
Das Eigenkapital ist zum Nominalbetrag ausgewiesen.
Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde mit dem
Gewinnvortrag verrechnet.
IV.4. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf
Urlaubsrückstellungen (TEuro 186),
Garantierückstellungen (TEuro 123), Tantiemen (TEuro
89), Berufsgenossen-schaft (TEuro 38) sowie übrige
Rückstellungen (TEuro 27).
IV.5. Verbindlichkeiten
Die Zusammensetzung sowie die Laufzeit der
Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem beigefügten
Verbindlichkeitenspiegel.
Bei den Warenverbindlichkeiten bestehen die
üblichen Eigentumsvorbehalte.
Verbindlichkeitenspiegel zur Bilanz zum 31. Dezember
2023 in Euro
| Position |
Gesamt
|
|
Laufzeit
|
|
|
|
< 1 Jahr
|
1-5 Jahre
|
>5 Jahre
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Verbindlichkeiten
|
4.315.468,20 (Vj:
3.893.829,65)
|
1.165.468,20 (Vj:
743.829,65)
|
1.150.000,00 (Vj:
1.150.000,00)
|
2.000.000,00
(Vj: 2.000.000,00)
|
IV.6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen aus langfristig abgeschlossenen
Mietverträgen beläuft sich auf rd. TEuro 290.
Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen bestehen keine
weiteren Eventualverbindlichkeiten oder Verpflichtungen aus
Dauerschuldverhältnissen, soweit sie nicht in der
Bilanz berücksichtigt sind, sind für die
Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung.
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen den
Verkauf von Netzen und Zubehör im In- und Ausland an
Drittkunden und Beteiligungsgesellschaften.
V.1. Aufwendungen und Erträge aus
Währungsumrechnungen
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Erträge aus Währungsumrechnungen i. H. v. TEuro
36 (Vj: 284 TEuro) enthalten. In den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen sind i. H. v. TEuro 118 (Vj: 291
TEuro) Kursverluste enthalten.
V.1. Außerplanmäßige Abschreibungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist
eine außerplanmäßig Abschreibung auf
Wertpapieren des Anlagevermögens in Höhe von
TEuro 500 aufgrund einer dauerhaften Wertminderung
enthalten.
V.1. Ergänzende Angaben
VI.1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
Stichtag
Durch den Beginn des Ukrainekriegs wird es zu
Auswirkungen auf das volkswirtschaftliche und
betriebswirtschaftliche Geschehen in der Zukunft geben. Die
Geschäftsführung hofft, durch einen
Maßnahmenplan die negativen Auswirkungen der
Preiserhöhungen bei Energie und Transport sowie der
inflationsbezogenen Kostensteigerung für die
Wirtschaftsjahre 2023 und 2024 in Grenzen zu halten. Auf
die Risiken und Chancen verweisen wir auf die im
Lagebericht unter den Punkten III. Prognosebericht und IV.
Chancen und Risiken gemachten Angaben.
VI.2. Personalstand
Der Personalstand zum Bilanzstichtag ergibt sich wie
folgt:
|
Personen
|
Gewerbliche Arbeitnehmer
|
80
|
Angestellte
|
25
|
|
105
|
Im Quartalsdurchschnitt des Geschäftsjahres waren
105 Mitarbeiter beschäftigt.
VI.3. Geschäftsführung
Im Geschäftsjahr gehörte der
Geschäftsführung an:
- Herr Stefan Huck, Kaufmann, Aßlar
Der Geschäftsführer ist von den
Beschränkungen des §181 BGB befreit.
Er vertritt die Gesellschaft allein.
Angaben zu Vergütungen an den
Geschäftsführer werden unter Hinweis auf
§ 286 Abs. 4 HGB nicht gegeben.
VI. Gewinnverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss 2023 in Höhe von
Euro 1.700.586,41 auf neue Rechnung vorzutragen.
Aßlar-Berghausen, im Oktober 2024
Anlagespiegel
|
Anschaffungskosten
|
|
Stand 01.01.2023
|
Zugänge
|
Umbuchungen
|
Abgänge
|
Stand 31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
591.545,11
|
15.989,50
|
0,00
|
0,00
|
607.534,61
|
2. Anzahlungen
|
148.702,86
|
4.850,00
|
0,00
|
0,00
|
153.552,86
|
|
740.247,97
|
20.839,50
|
0,00
|
0,00
|
761.087,47
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich Bauten auf fremden
Grundstücken
|
4.513.897,89
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
4.513.897,89
|
| 2. technische Anlagen
und Maschinen, |
2.713.392,57
|
152.247,83
|
196.809,03
|
28.157,00
|
3.034.292,43
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.060.230,55
|
170.646,46
|
0,00
|
80.520,38
|
2.150.356,63
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
244.114,30
|
32.655,62
|
-196.809,03
|
0,00
|
79.960,89
|
|
9.531.635,31
|
355.549,91
|
0,00
|
108.677,38
|
9.778.507,84
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
10.394.539,26
|
500.000,00
|
0,00
|
0,00
|
10.894.539,26
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
1.112.356,86
|
209.603,36
|
0,00
|
188.709,19
|
1.133.251,03
|
3. Beteiligungen
|
762.309,94
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
762.309,94
|
4. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
503.653,18
|
0,00
|
0,00
|
49.189,10
|
454.464,08
|
5. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
9.932.232,62
|
9.500.000,00
|
0,00
|
6.500.000,00
|
12.932.232,62
|
6. sonstige Ausleihungen
|
530.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
530.000,00
|
|
23.235.091,86
|
10.209.603,36
|
0,00
|
6.737.898,29
|
26.706.796,93
|
|
33.506.975,14
|
10.585.992,77
|
0,00
|
6.846.575,67
|
37.246.392,24
|
|
Kumulierte Abschreibungen
|
|
Stand 01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Stand 31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
540.868,11
|
36.197,50
|
0,00
|
577.065,61
|
2. Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
540.868,11
|
36.197,50
|
0,00
|
577.065,61
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich Bauten auf fremden
Grundstücken
|
2.915.902,32
|
131.571,00
|
0,00
|
3.047.473,32
|
2. technische Anlagen
und Maschinen,
|
2.410.523,57
|
122.505,86
|
21.857,00
|
2.511.172,43
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.666.798,55
|
113.448,46
|
80.514,38
|
1.699.732,63
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
6.993.224,44
|
367.525,32
|
102.371,38
|
7.258.378,38
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3. Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
4. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
5. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
0,00
|
500.000,00
|
0,00
|
500.000,00
|
6. sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
0,00
|
500.000,00
|
0,00
|
500.000,00
|
|
7.534.092,55
|
903.722,82
|
102.371,38
|
8.335.443,99
|
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
€
|
€
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
30.469,00
|
50.677,00
|
2. Anzahlungen
|
153.552,86
|
148.702,86
|
|
184.021,86
|
199.379,86
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich Bauten auf fremden
Grundstücken
|
1.466.424,57
|
1.597.995,57
|
2. technische Anlagen
und Maschinen,
|
523.120,00
|
302.869,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
450.624,00
|
393.432,00
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
79.960,89
|
244.114,30
|
|
2.520.129,46
|
2.538.410,87
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
10.894.539,26
|
10.394.539,26
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
1.133.251,03
|
1.112.356,86
|
3. Beteiligungen
|
762.309,94
|
762.309,94
|
4. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
454.464,08
|
503.653,18
|
5. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
12.432.232,62
|
9.932.232,62
|
6. sonstige Ausleihungen
|
530.000,00
|
530.000,00
|
|
26.206.796,93
|
23.235.091,86
|
|
28.910.948,25
|
25.972.882,59
|
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Stefan Huck
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 18.11.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten
verkürzten Jahresabschluss wurden die
größenabhängigen Erleichterungen nach
§ 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem
vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht
haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Manfred Huck GmbH Netz- und Seilfabrik
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Manfred Huck GmbH
Netz- und Seilfabrik - bestehend aus der Bilanz zum
31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom
1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der Manfred Huck GmbH Netz- und
Seilfabrik für das Geschäftsjahr vom
1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage
für das Geschäftsjahr vom
1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche
falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern
resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Gießen, 24. Oktober
2024
JPLH
Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Strauß, Wirtschaftsprüfer
gez.
Heß, Wirtschaftsprüfer
|