Intergraph PP & M Deutschland GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anton Wippel seit 5.5.2026 | Prokura |
Amanda Jane Elliffe seit 5.5.2026 | Geschäftsführer |
Steven Kenneth Nelson seit 5.5.2026 | Geschäftsführer |
Ahalya Sriskandarajah Hildreth seit 5.5.2026 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hexagon Metrology AB | 89.90% |
Östgötaeken AB | 10.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH
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| • |
Altair Engineering, Inc. |
| • |
ANSYS, Inc. |
| • |
Dassault Systemes |
| • |
Siemens / PLM Software. |
Das Produktportfolio der Gruppe besteht aus Simulations-Software (auch bezeichnet als CAE-Software, CAE=Computer Aided Engineering), die zur effizienten und optimierten Produktentwicklung im gesamten technischen Entwicklungszyklus beiträgt, bis hin zur vollständigen virtuellen Entwicklung von Industrieerzeugnissen. MSC teilt ihre Simulations-Software (SW) in die Gruppen Engineering Produkte (mit den Untergruppen Integrated Solutions, Solver Solutions, Modeling Solutions, Mid-Sized Business und MSC Apex) sowie Engineering Lifecycle Management ein, wobei die wesentlichen SW-Produktpakete im Folgenden aufgeführt sind.
| • |
Engineering Produkte |
| ― |
Integrated Solutions: Actran, Adams, Adams Machinery, Digimat, Easy5, Marc, Simufact |
| ― |
Solver Solutions: Dytran, MSC Nastran, MSC Fatigue, Sinda |
| ― |
Modeling Solutions: Patran, SimXpert |
| ― |
Mid-Sized Business: MSC Nastran Desktop, SimDesigner, FEA, AFEA&TFEA |
| ― |
MSC Apex: Modeler, Structures |
| • |
Engineering Lifecycle Management (ELM) Produkte: SimManager, MaterialCenter |
Der Verkauf der oben erwähnten SW-Produkte wird hauptsächlich über "product bundles" durchgeführt, wobei diese durch drei mögliche Lizenzierungsmodelle konfiguriert werden. Der Verkauf der Software über die Masterkey Plus Lizenzierung gewährt dem Kunden Zugang zu allen "Engineering Produkten". Eine weitere Lizenzierung, welche dem Kunden Zugang zu allen Produkten aus dem MSC Portfolio gibt, ist MSC One. Als dritte Variante besteht die Lizenzierung nach Einzel-SW-Produkten und SW-Paketen, abhängig von der Topologie des Netzwerks. "MSC One" ist wie "Masterkey Plus" ein Token basierendes Lizenzierungsmodell, wird aber rein als Leasemodell angeboten und soll Kunden die Möglichkeit bieten, weitere im MSC Verbund vorhandene Produkte kennenzulernen und so sein VPD Portfolio zu vergrößern. Anders als MasterKey Plus soll MSC One in Zukunft sämtliche MSC Produkte inkludieren, auch die durch Firmenkäufe neu in unser Portfolio hinzugekommenen Produkte.
Die Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH ist hauptsächlich im Vertrieb der Softwarelösungen und den damit verbundenen Serviceleistungen tätig.
Bei den Kunden handelt es sich im Wesentlichen um Industrie- und Technologieunternehmen aus den Bereichen Automobil, Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Maschinenbau, sowie Universitäten und andere Forschungseinrichtungen.
Die Ausgaben für Produktentwicklung stiegen von EUR 975k in 2021 auf EUR 1.457k in 2022.
Innerhalb der MSC Software Corporation wird die Forschung & Entwicklung zentral betrieben. Forschungsergebnisse fließen an den jeweiligen IP-Eigentümer und werden an die Gesellschaften in Form von verkaufsfähigen Software Produkten zur Verfügung gestellt. In 2022 lag der Fokus der Produktentwicklung auf der Weiterentwicklung und Verbesserung der CAE Produkte sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung der SimManager-Software.
a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung
Die Europäische Zentralbank (EZB) kommt in ihrem aktuellen Jahresbericht zu dem Ergebnis, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft von 6,4% in 2021 auf 3,4% in 2022 verringerte. Die Teuerungsrate im Eurogebiet erhöhte sich von 2,6 % im Jahr 2021 auf 8,4 % im Berichtsjahr. Die durch den Krieg in der Ukraine und andere geopolitische Faktoren ausgelöste Unsicherheit sowie die steigende Inflation und die restriktiveren Finanzierungsbedingungen führten dazu, dass sich das Weltwirtschaftswachstum von 6,4 % im Jahr 2021 auf 3,4 % im Berichtsjahr verringerte. Die konjunkturelle Abkühlung war breit angelegt und betraf sowohl Industrie- als auch Schwellenländer, nachdem sich die Wirtschaft 2021 vor allem wegen der Lockerung pandemiebedingter Einschränkungen und der anschließenden Zunahme der globalen Nachfrage noch kräftig erholt hatte.
Das Wachstum des Welthandels verlangsamte sich 2022, wenngleich es weiterhin rascher zunahm als im historischen Durchschnitt. Maßgeblich für diese Verlangsamung war die schwache Aktivität im verarbeitenden Gewerbe. Im ersten Halbjahr konnte sich der internationale Handel noch recht gut behaupten. Durch die Erholung der Reise- und Verkehrsdienstleistungen nach der Aufhebung der Corona-Maßnahmen wurden die Folgen des Krieges in der Ukraine und die anhaltenden globalen Lieferengpässe zum Teil abgefedert. Im zweiten Halbjahr schwächte sich der Handel jedoch deutlich ab, wofür insbesondere geringere Einfuhren aus den Schwellenländern verantwortlich waren. Der Ausbau globaler Wertschöpfungsketten stagniert seit der Weltfinanzkrise. Zudem haben die Pandemie und geopolitische Entwicklungen Unternehmen vermehrt dazu veranlasst, wieder im Inland zu produzieren und ihre Bezugsquellen zu diversifizieren. Dies könnte in der Folge zu einer Fragmentierung der globalen Wertschöpfungsketten führen. (EZB Jahresbericht 2022)
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland konnte ein weiteres Jahr einen Anstieg verzeichnen. Insgesamt ergibt sich für das Jahr 2022 ein preisbereinigtes BIP Wachstum von 1,8%. Analog zur wirtschaftlichen Entwicklung in Europa, war auch in Deutschland die Erholungstendenz breit gestreut. Neben dem Verarbeitenden Gewerbe konnten auch die meisten Bereiche im Dienstleistungssektor spürbare Zuwächse erwirtschaften. (Quelle: Pressemitteilung Nr. 037des Statistischen Bundesamtes vom 30. Januar 2023).
Die Gesamtumsätze der Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH stiegen stark im Vergleich zum Vorjahr, hauptsächlich wegen Umsatzsteigerungen im Software Bereich. Die Services Umsätze erholten sich merkbar und es wurden wieder die vor Corona Werte von 2019 erreicht.
b) Geschäftsverlauf
Das Geschäftsjahr 2022 ist nach Plan verlaufen. Die Umsätze konnten im Vergleich zum Vorjahr von € 72,6 Mio. auf € 81,9 Mio. um ca. € 9,3 Mio. gesteigert werden. Die Prognose von steigenden Umsätzen im Bereich von € 5 bis € 10 Mio. wurde somit erreicht. Die Umsatzsteigerung war im Jahr 2022 wesentlich höher als in den beiden Jahren 2021 und 2020. Die merklichen Umsatzsteigerungen konnten vor allem durch das MSC One Lease Model erzielt werden.
Aufgrund der gesteigerten Umsätze, speziell im Software Bereich, stiegen auch die Kosten im Vergleich zum Vorjahr, hauptsächlich im Bereich der Transferpreiskosten und Kommissionen, die an die MSC-Schwesterfirmen in Europa bezahlt wurden.
Aufgrund der Dividendenauszahlung in Höhe von € 4,5 Mio. von der Tochterfirma Simufact GmbH im Vorjahr (€ 0 im Geschäftsjahr), liegt der diesjährige Gewinn deutlich unter dem des Vorjahres. Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen, der Zinsen und sonstigen Steuern verblieb ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von T€ 1.118 (Vorjahr: T€ 5.704). Nach Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 655 (Vorjahr: T€ 5.152). Die Prognose eines leicht steigenden Jahresüberschusses aus dem betrieblichen Ergebnis konnte somit erreicht werden, aufgrund der zuvor beschriebenen Dividendenzahlung liegt der Jahresüberschuss wie prognostiziert unter dem Vorjahr.
c) Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist von € 76,7 Mio. um € 11,5 Mio. (15%) auf € 88,2 Mio. gestiegen. Der Anstieg ist vor allem auf gestiegene stichtagsbedingte Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gestiegene stichtagsbedingte Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Das Anlagevermögen beträgt € 10,4 Mio. und blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant. Das Umlaufvermögen bildet mit € 76 Mio. (Vorjahr: € 63,5 Mio.) den größten Anteil am Gesamtvermögen und besteht aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von € 76,0 Mio. (Vorjahr: € 63,5 Mio.) und liquiden Mitteln in Höhe von € 0,0 Mio. (Vorjahr: € 0,01 Mio.). Das Eigenkapital in Höhe von € 19,5 Mio. (Vorjahr: € 18,9 Mio.) beträgt 22% (Vorjahr: 24,6%) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten betragen insgesamt € 45,2 Mio. (Vorjahr: € 35,0 Mio.) und bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.
Finanzlage
Der Bestand an liquiden Mitteln beläuft sich am Ende des Geschäftsjahres 2022 auf insgesamt € 0,0 Mio. (Vorjahr: € 0,01 Mio.). Diese haben sich wie folgt verändert:
|
2022
EUR Mio. |
|
| Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -0,7 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | 0,1 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | 0,0 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands | 0,0 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 0,0 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 0,0 |
Nach der Finanzplanung für das folgende Geschäftsjahr sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten.
Aufgrund der Einbindung der Gesellschaft in das Cash-Pooling der Hexagon-Gruppe ist die Liquiditätslage zum Bilanzstichtag mit einem Cash-Pool-Guthaben von € 47,0 Mio. (Vj. € 4,5 Mio.), welches unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen wird, als gesichert zu erachten.
Aufgrund der im Jahr 2021 erfolgten Dividendenzahlung der Simufact GmbH and die MSC Software GmbH und des Gewinns in 2022 stieg das Eigenkapital auf € 19,5 Mio. und macht zirka 22% der berichteten Passiva aus.
Ertragslage
Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022 betragen € 82,0 Mio. (Vorjahr € 72,6 Mio.). Die Umsatzsteigerung wurde durch Steigerungen in sämtlichen von der Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH bedienten Märkten erzielt. Unter anderem stiegen die Umsätze in der EU von € 58,8 Mio. auf € 62,8 Mio.
Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen sind um € 4,8 Mio. von € 35,9 Mio. auf € 40,7 Mio. gestiegen. Die Steigerung der Umsätze im Softwarebereich, führten auch zu Steigerungen der Transferpreiszahlungen an die Eigentümer der Softwareprodukte innerhalb des Konzerns.
Der Betriebsaufwand, welcher sich aus den Vertriebskosten, den allgemeinen Verwaltungskosten, den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen zusammensetzt ist von € 35,9 Mio. auf € 40,6 Mio. gestiegen. Der starke Anstieg des Betriebsaufwandes entstand ebenfalls durch die stark gestiegenen Umsätze im Softwarebereich, speziell auch durch die Umsatzsteigerungen welche über die Vertriebspartner (Agenten) erzielt wurden. Aufwendungen für Agentenprovisionen werden in den Vertriebskosten ausgewiesen und stiegen dementsprechend. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter ist im Geschäftsjahr von 80 auf 86 gestiegen, dementsprechend stieg der Personalaufwand, welcher in den Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten enthalten ist, von € 8,9 Mio. auf € 9,9 Mio. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in der Höhe von € 0,7 Mio. (Vorjahr: € 5,2 Mio.). Hauptgrund für die Reduktion im Vergleich zu 2021 war die im Jahr 2021 erfolgte Dividendenzahlung der Simufact GmbH in Höhe von € 4,5 Mio.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Für die interne Unternehmenssteuerung werden der Jahresüberschuss und die Umsatzerlöse herangezogen.
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Die Gesellschaft wird nicht anhand von nichtfinanziellen Leistungsindikatoren geführt.
Gesamtaussage
Wir halten die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft am Abschlussstichtag sowie bei Aufstellung des Lageberichts für gut und sind mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden.
Die Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH ist in das Risikomanagement-System des HEXAGON-Konzerns eingebunden. Der ständige Austausch von Zentraldaten und die Analyse von Risiken gewährleisten eine frühzeitige Reaktionsmöglichkeit auf externe und interne Störungen.
a) Chancenbericht
Mit ihrem Geschäftsmodell legt die Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH den Schwerpunkt auf konstant leicht steigende Umsätze. Dies soll sowohl durch eine weitere Marktdurchdringung für bestehende Anwendungen als auch durch Erschließung weiterer Märkte für die virtuelle Produktentwicklung erreicht werden.
HMI sieht in der Weiterentwicklung der Engineering Produkte mit verbesserten Algorithmen und neuer Funktionalität den Eckstein für zukünftiges Marktpotential.
Die SimManager Software, als Engineering Portal für virtuelle Produktentwicklung, könnte zu einer ganzheitlichen Softwareumgebung in den Entwicklungszentren der Kunden werden.
Im Fokus auf die Weiterentwicklung der Softwareprodukte sieht die HMI GmbH einen großen Wettbewerbsvorteil bei der Erschließung neuer Märkte. Durch die Markteinführung neuer Produkte in den vergangenen Jahren (Apex, MaterialCenter, MSC One, Romax) konnten in den letzten Jahren schon Umsätze erzielt werden, die in 2023 und in den Folgejahren kontinuierlich ausgebaut werden, und somit zu einem stetigen Umsatzwachstum beitragen sollen.
Vor einigen Jahren wurde durch die Bildung einer eigenen Abteilung für Engineering Lifecycle Management die Entwicklung des Produkts SimManager auf die Anforderungen der Schlüsselindustrien Automobil und Luft- und Raumfahrt fokussiert. Damit soll der Verkauf von Software und Services für SimManager vorangetrieben werden, was zu einer breiten Marktdurchdringung führen soll.
Um das Softwareangebot einer breiten Basis von Ingenieuren bekannt und den Umgang mit der Software dieser Klientel vertraut zu machen, soll die Zusammenarbeit mit Universitäten weiter ausgebaut werden. Dazu wurde in den Vorjahren ein Softwarepaket entwickelt, das Studenten unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird, um sie so gezielt an die VPD Tools heranzuführen. Erfahrungen, die Studenten im Rahmen ihrer Ausbildung an den Universitäten sammeln, helfen vielen Industriebetrieben bei der Auswahl und beim Einsatz von Software-Werkzeugen.
b) Risikobericht
Konjunkturrisiken:
Die Geschäftsführung sieht aktuell, aufgrund der seit Anfang 2022 herrschenden Ukraine-Krieg-Problematik und der damit verbundenen hohen Inflation das Risiko, dass sich die Produktnachfrage auf den relevanten Märkten in den kommenden Jahren auch rückläufig entwickeln könnte.
Mitarbeiterrisiken:
Mitarbeiter mit speziellen Softwarekenntnissen werden intensiv auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt. Dank ihrer wirtschaftlichen Entwicklung kann sich HMI im Vergleich zu Konkurrenten für diese Fachkräfte als attraktives Unternehmen darstellen. Um einem Fachkräftemangel entgegenzuwirken werden angehende Ingenieure bereits im Studium mit den Produkten der MSC Gruppe vertraut gemacht.
Beschaffungsrisiken:
Das Risiko aus der Beschaffung von Softwarelizenzen sehen wir als sehr gering an, da diese direkt von der Muttergesellschaft entwickelt und überlassen werden. Auch der Einkauf von sonstigen Leistungen, wie zum Beispiel von IT-Serviceleistungen kann größtenteils über verbundene Unternehmen erfolgen.
Liquiditätsrisiken:
Möglichen Liquiditätsrisiken wird in regelmäßigen Abständen im Rahmen eines konzernweiten Cash Managements begegnet.
Zins- und Kursänderungsrisiken:
Aufgrund der untergeordneten Bedeutung verzinslicher Vermögenswerte und Schulden sowie Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten ergeben sich keine wesentlichen Risiken.
Forderungsausfallrisiken:
Trotz des implementierten Forderungsmanagements besteht das Risiko, dass Forderungen ausfallen und dadurch ein Vermögensverlust eintritt. Absehbare Ausfallrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.
Preisänderungsrisiken:
Es bestehen keine wesentlichen Preisänderungsrisiken.
Zusammenfassung:
Zusammenfassend schätzt das Management die zuvor dargestellten Risiken hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmass wie folgt ein:
| Risiko | Eintrittswahrscheinlichkeit | Schadensausmass | Gesamtbeurteilung |
| Konjunkturrisiken | Mittel | Mittel | Mittel |
| Mitarbeiterrisiken | Gering | Mittel | Mittel |
| Beschaffungsrisiken | Gering | Gering | Gering |
| Liquiditätsrisiken | Gering | Gering | Gering |
| Zins- und Kursänderungsrisiken | Gering | Gering | Gering |
| Forderungsausfallrisiken | Gering | Gering | Gering |
| Preisänderungsrisiken | Gering | Gering | Gering |
Insgesamt lassen sich derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken, weder einzeln noch in Summe, erkennen. Darüber hinaus sind keine besonderen Risiken bekannt, die einer positiven Geschäftsentwicklung und einem langfristigen Unternehmenserfolg entgegenstehen würden.
c) Prognosebericht
Generell handelt es sich bei der VPD-Branche (Value Product Development) um einen stetig wachsenden Markt, der erwartungsgemäß immer mehr Bereiche in der Produktentwicklung umfassen wird. Die MSC Gruppe bietet hier ein breites Spektrum an Softwarelösungen an und dürfte ihre Position behaupten beziehungsweise weiter ausbauen. Die hierfür in den vergangenen Jahren von der Gesellschaft begonnenen notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen werden auch weiterhin fortgesetzt, was sich unter anderem auch durch Übernahme von kleinen Softwarefirmen, die spezielles Know-How entwickelt haben, äußern kann.
Für das Geschäftsjahr 2023 werden der Ukrainekrieg-Problematik zum Trotz leicht steigende Umsätze erwartet. Die aktuellen Zahlen bestätigen diese Annahme.
Insgesamt wird für 2023 ein relativ zu den Umsatzerlösen leicht steigender Jahresüberschuss erwartet und eine Umsatzerlössteigerung im Bereich von € 2 bis € 4 Mio.
München, den 15. Dezember 2023
Geschäftsführung
Dr. Tarik El-Dsoki
Anton Wippel
Dr. Christian Barth
Bernhard Müller-Beßler
Aktiva
|
31.12.2022
€ |
31.12.2021
€ |
|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Sachanlagen | ||
| 1. technische Anlagen und Maschinen | 179.824,68 | 155.233,72 |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.238,29 | 13.095,19 |
| 189.062,97 | 168.328,91 | |
| II. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 10.214.581,55 | 10.214.581,55 |
| 2. Beteiligungen | 25.564,59 | 25.564,59 |
| 10.240.146,14 | 10.240.146,14 | |
| 10.429.209,11 | 10.408.475,05 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| geleistete Anzahlungen | 0,00 | 29.664,37 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10.223.166,18 | 9.154.498,67 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 59.123.636,39 | 47.587.318,19 |
| 3. sonstige Vermögensgegenstände | 6.683.370,31 | 6.685.232,26 |
| 76.030.172,88 | 63.427.049,12 | |
| III. Guthaben bei Kreditinstituten | 0,02 | 11.571,02 |
| 76.030.172,90 | 63.468.284,51 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.726.082,26 | 2.789.480,74 |
| 88.185.464,27 | 76.666.240,30 | |
|
Passiva |
||
|
31.12.2022
€ |
31.12.2021
€ |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 440.000,00 | 440.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 190.110,14 | 190.110,14 |
| III. Gewinnvortrag | 18.244.547,53 | 13.092.056,30 |
| IV. Jahresüberschuss | 654.920,49 | 5.152.491,23 |
| 19.529.578,16 | 18.874.657,67 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 6.006.024,00 | 5.769.235,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 1.004.592,06 | 568.768,33 |
| 3. sonstige Rückstellungen | 1.193.495,20 | 708.183,14 |
| 8.204.111,26 | 7.046.186,47 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 175.230,02 | 261.045,26 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.397.102,91 | 2.219.014,88 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 41.183.980,53 | 30.308.302,01 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 10.206,90 | 11.460,09 |
| 5. sonstige Verbindlichkeiten | 2.416.567,57 | 2.234.156,54 |
| - davon aus Steuern: EUR 2.406.046,85 (Vorjahr: EUR 2.231.746,69) | ||
| 45.183.087,93 | 35.033.978,78 | |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 10.520,72 (Vorjahr: EUR 2.354,83) | ||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 15.268.686,92 | 15.711.417,38 |
| 88.185.464,27 | 76.666.240,30 |
|
01.01.2022 - 31.12.2022
€ |
01.01.2021 - 31.12.2021
€ |
|
| 1. Umsatzerlöse | 81.975.161,77 | 72.628.901,28 |
| 2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | 40.698.563,45 | 35.945.367,96 |
| 3. Bruttoergebnis vom Umsatz | 41.276.598,32 | 36.683.533,32 |
| 4. Vertriebskosten | 36.021.297,90 | 31.775.345,43 |
| 5. allgemeine Verwaltungskosten | 4.280.083,15 | 3.883.620,39 |
| 6. sonstige betriebliche Erträge | 265.281,43 | 466.571,83 |
| 7. sonstige betriebliche Aufwendungen | 341.031,16 | 154.502,42 |
| 8. Erträge aus Beteiligungen | 0,00 | 4.501.531,08 |
| davon aus verbundenen Unternehmen € 0 (Vorjahr: € 4.500.000,00) | ||
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 482.163,20 | 260.115,80 |
| davon aus verbundenen Unternehmen € 302.924,87 (Vorjahr: € 189.035,62) | ||
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 106.656,73 | 134.359,30 |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 463.254,26 | 551.644,60 |
| 12. Ergebnis nach Steuern | 811.719,75 | 5.412.279,89 |
| 13. sonstige Steuern | 156.799,26 | 259.788,66 |
| 14. Jahresüberschuss | 654.920,49 | 5.152.491,23 |
Mit Gesellschafterbeschluss vom 22. Juni 2023 wurde die Gesellschaft in "Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH" (vormals: MSC. Software GmbH) umbenannt.
Die Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH hat ihren Sitz in Garching b. München und wird beim Amtsgericht München unter der Handelsregisternummer HRB 45722 geführt.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt.
Die Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft i.S. von § 267 Abs. 3 HGB.
Die Bilanzierung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten einschließIich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 1 bis 13 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.
Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Voraussichtlich dauernde Wertminderungen bei Finanzanlagen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt.
Geleistete und erhaltene Anzahlungen sind zum Nennbetrag bilanziert.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, einschließlich der liquiden Mittel, sind zum Nominalwert bilanziert. Entsprechenden Risiken wurde durch Wertberichtigungen auf Forderungen Rechnung getragen.
Für laufende Ausgaben, welche Aufwendungen für bestimmte Zeiträume nach dem Abschlussstichtag betreffen, waren aktive Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32 % zugrunde gelegt. Latente Steuern ergeben sich beispielsweise aus der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen (aktive latente Steuern) in Steuer- und Handelsbilanz. Die Aktivierung eines Überhangs aktiver latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.
Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.
Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach ver nünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB).
Die Rückstellung für Pensionen sind nach dem Projected Unit Credit Verfahren i. S. v. IAS 19 gebildet worden. Es liegen folgende Annahmen für die Berechnung zugrunde (§ 285 Nr. 24 HGB):
| • |
Durchschnittlicher Marktzins 10-Jahre van 1,78 % für eine Restlaufzeit von 15 Jahren |
| • |
Rententrend von 2,10%; Gehaltstrend 2,00 %; BBG Trend 2,50 % |
| • |
Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck ,,Richttafeln 2018 G" |
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und alle erkennbaren Risiken der Gesellschaft und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennbetrag bilanziert.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge nach dem Bilanzstichtag betreffen, werden passive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit unter einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag unter Berücksichtigung des Realisations- und Imparitätsprinzips bewertet.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben folgende Restlaufzeiten:
| Restlaufzeit | |||
| bis zu einem Jahr | mehr als ein Jahr | lnsgesamt | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10.223.166,18 | 0,00 | 10.223.166,18 |
| (9.154.498,67) | (0,00) | (9.154.498,67) | |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 47.123.636,39 | 12.000.000,00 | 59.123.636,39 |
| (35.587.318,19) | (12.000.000,00) | (47.587.318,19) | |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 2.242.518,15 | 4.440.852,16 | 6.683.370,31 |
| (2.146.586,19) | (4.538.646,07) | (6.685.232,26) | |
| Gesamt € | 57.622.107,47 | 16.440.852,16 | 74.062.959,63 |
| (Vorjahr) | (46.888.403,05) | (16.538.646,07) | (63.427.049,12) |
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 80 (Vj. T€ 472).
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz (1,44 %) der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 287 (VJ T€ 443). Dieser Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Provisionen (T€ 617), ausstehende Rechnungen und Beratungsleistungen (T€ 438), Urlaub (T€ 120) sowie Archivierungskosten (T€ 18).
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
| Restlaufzeit | ||||
| bis zu einem Jahr | mehr als 1 Jahr | Davon mehr als 5 Jahre | lnsgesamt | |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 175.230,02 | 0,00 | 0,00 | 175.230,02 |
| (261.045,26) | (0,00) | (0,00) | (261.045,26) | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.397.102,91 | 0,00 | 0,00 | 1.397.102,91 |
| (2.219.014,88) | (0,00) | (0,00) | (2.219.014,88) | |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Untemehmen | 41.183.980,53 | 0,00 | 0,00 | 41.183.980,53 |
| (30.308.302,01) | (0,00) | (0,00) | (30.308.302,01) | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 10.206,90 | 0,00 | 0,00 | 10.206,90 |
| (11.460,09) | (0,00) | (0,00) | (11.460,09) | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.416.567,57 | 0,00 | 0,00 | 2.416.567,57 |
| (2.234.156,54) | (0,00) | (0,00) | (2.234.156,54) | |
| Gesamt € | 45.183.087,93 | 0,00 | 0,00 | 45.183.087,93 |
| (Vorjahr) | (35.033.978,78) | (0,00) | (0,00) | (35.033.978,78) |
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 0,3 (Vj. T€ 1) enthalten. Diese betreffen in vollem Umfang Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen T€ 25.354 (Vj. T€ 12.397) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling von T€ 15.830 (Vorjahr T€ 17.911) enthalten.
Verbundene Unternehmen / Beteiligungen
Die Gesellschaft hält 100% des Stammkapitals der Simufact Engineering GmbH, Hamburg. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 beträgt T€ 630. Zum 31. Dezember 2022 beträgt das Eigenkapital T€ 3.094.
Die Gesellschaft hält 20% des Stammkapitals der Simteq Engineering (Pty) Ltd., Pretoria, Südafrika. Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2021/2022 beträgt T€ 71 (VJ Jahresüberschuss T€ 21). Zum 30. September 2022 beträgt das Eigenkapital T€ 49 (VJ T€ 127).
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt.
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Nach Umsatzart:
|
2022
T€ |
2021
T€ |
|
| Miete, Lizenzen und Erstinstallationen | 44.991 | 36.149 |
| Wartungserlöse | 29.885 | 30.176 |
| Seminar und Training | 344 | 278 |
| Beratungsleistungen | 5.098 | 4.857 |
| Sonstige Erlöse | 1.657 | 1.169 |
| Gesamt | 81.975 | 72.629 |
Nach geografisch bestimmten Märkten:
|
2022
T€ |
2021
T€ |
|
| EU (exkl. UK) | 62.779 | 58.776 |
| Middle East&Africa (inkl. Türkei) | 6.212 | 5.436 |
| Übrige (inkl. UK) | 12.984 | 8.417 |
| Gesamt | 81.975 | 72.629 |
Die Herstellkosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen, welche den Materialaufwand darstellen, setzen sich zusammen aus:
|
2022
T€ |
2021
T€ |
|
| Bezogene Waren | 39.703 | 34.738 |
| Bezogene Leistungen | 996 | 1.208 |
| Gesamt | 40.699 | 35.946 |
Die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten enthalten Personalaufwand in folgender Höhe:
|
2022
T€ |
2021
T€ |
|
| Löhne und Gehälter | 7.336 | 6.583 |
| sonstige Personalkosten | 2.595 | 2.326 |
| Gesamt | 9.931 | 8.909 |
Dies stellt den gesamten Personalaufwand dar.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 106 (Vj. T€ 75).
Die sonstiqen betrieblichen Aufwendunqen beinhalten keine Aufwendungen aus Währungsumrechnung (Vj. T€ 0).
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 303 (Vj. T€ 189) enthalten.
In den Zinsen und ähnliche Aufwendunqen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Altersversorgung in Höhe von T€ 106 (Vj. T€ 124) enthalten.
Wesentliche Erträge und Aufwendungen von außergewohnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind nicht enthalten (im Jahr 2021 gab es die Gewinnausschütung von Simufact in Höhe von T€ 4.500).
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Veräußerung von Anlagevermögen (T€ 9).
Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.
Mitarbeiter
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer/Angestellten betrug im Geschäftsjahr 86 (Vj. 80).
| Abteilung | Anzahl |
| Vertrieb | 35 |
| Technik | 31 |
| Verwaltung | 13 |
| FuE | 7 |
| Gesamt | 86 |
Mitglieder der Geschäftsleitung:
|
Dr. EI-Dsoki, Tarik, Kleinostheim, Deutschland, Geschäftsführer Vertrieb Wippel, Anton, Garsten, Österreich, Geschäftsführer Finance |
|
|
Dr. Barth, Christian, Winsen/Luhe, Deutschland, Geschäftsführer Virtual Manufacturing & Costing Business Unit (seit 4. Oktober 2023) |
|
|
Müller-Beßler, Bernhard, Braunschweig, Deutschland, Geschäftsführer Autonomous Driving Business Unit (seit 4. Oktober 2023) |
Die Gesamtbezüge der Geschäftsleitung beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 432 (Vj. T€ 395).
Für ehemalige Geschäftsführer beträgt die Pensionsrückstellung T€ 3.842 (Vj. T€ 3.613). Im Geschäftsjahr belaufen sich die Gesamtbezüge für ehemalige Geschäftsführer auf T€ 117 (Vj. T€ 117).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus Verträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 362 T€ (VJ 767 T€) Davon gegenüber verbundenen / assoziierten Unternehmen 0 T€ (VJ 0 T€). Diese verteilen sich wie folgt: bis 1 Jahr 154 T€ / 1 - 5 Jahre 208 T€ / über 5 Jahre 0 T€ (VJ bis 1 Jahr 346 T€ / 1 - 5 Jahre 421 T€ / über 5 Jahre 0 T€.).
Verwendung des Jahresergebnisses
Die Geschäftsführung hat vorgeschlagen den Jahresüberschuss in Höhe von € 654.920,49 auf neue Rechnung vorzutragen.
Abschlussprüferhonorar
Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 87 und entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen.
Mutterunternehmen / Konzernabschluss
Die Gesellschaft wird über ihre Muttergesellschaft Hexagon Metrology Services GmbH, Wetzlar, Deutschland, in den Konzernabschluss der Hexagon AB, Stockholm, Schweden, einbezogen. Eine Offenlegung erfolgt im schwedischen Handelsregister (Bolagsverket) unter der Registernummer (corporate registration number 556190-4771). Die Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH wird nur über den Mutterkonzern Hexagon AB konsolidert (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Die Berichtsgesellschaft nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses gemäß § 291 Abs. 2 HGB in Anspruch. Der befreiende Konzernabschluss wird nach den von der EU übernommenen IAS/IFRS aufgestellt.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
Mit Gesellschafterbeschluss vom 22. Juni 2023 wurde die Gesellschaft in "Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH" (vormals: MSC. Software GmbH) umbenannt.
Mit Vertrag vom 23. August 2023 wurde die VIRES Simulationstechnologie GmbH und die Simufact Engineering GmbH (rückwirkend zum 1. Januar 2023) auf die Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH verschmolzen.
Weitere Vorgänge nach dem Stichtag 31. Dezember 2022, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben, sind nicht eingetreten.
München, den 15. Dezember 2023
Geschäftsführung
Dr. Tarik El-Dsoki
Anton Wippel
Dr. Christian Barth
Bernhard Müller-Beßler
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
| Stand 01.01.2022 | Zugänge | Abgänge | Stand 31.12.2022 | |
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 728.338,95 | 128.389,26 | 215.042,94 | 641.685,27 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 814.894,96 | 0,00 | 768.299,96 | 46.595,00 |
| Summe Sachanlagen | 1.543.233,91 | 128.389,26 | 983.342,90 | 688.280,27 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 10.214.581,55 | 0,00 | 0,00 | 10.214.581,55 |
| 2. Beteiligungen | 25.564,59 | 0,00 | 0,00 | 25.564,59 |
| Summe Finanzanlagen | 10.240.146,14 | 0,00 | 0,00 | 10.240.146,14 |
| 11.783.380,05 | 128.389,26 | 983.342,90 | 10.928.426,41 | |
| Kummulierte Abschreibungen | ||||
| Stand 01.01.2022 | Zugänge | Abgänge | Stand 31.12.2022 | |
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 573.105,23 | 96.260,29 | 207.504,93 | 461.860,59 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 801.799,77 | 3.856,90 | 768.299,96 | 37.356,71 |
| Summe Sachanlagen | 1.374.905,00 | 100.117,19 | 975.804,89 | 499.217,30 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 1.374.905,00 | 100.117,19 | 975.804,89 | 499.217,30 | |
| Buchwert zum 31.12.2022 | Buchwert zum 31.12.2021 | |
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 179.824,68 | 155.233,72 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.238,29 | 13.095,19 |
| Summe Sachanlagen | 189.062,97 | 168.328,91 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 10.214.581,55 | 10.214.581,55 |
| 2. Beteiligungen | 25.564,59 | 25.564,59 |
| Summe Finanzanlagen | 10.240.146,14 | 10.240.146,14 |
| 10.429.209,11 | 10.408.475,05 |
An die Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH (vormals: MSC.Software GmbH), Garching b. München
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH (vormals: MSC.Software GmbH), Garching b. München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH (vormals: MSC.Software GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 15. Dezember 2023
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Sebastian Stroner, Wirtschaftsprüfer
Vera Daners, Wirtschaftsprüferin
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 25. Januar 2024 festgestellt.
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