Krug Holzsystembinder GmbH
Oberlauringer Straße 2, 97488 Stadtlauringen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rainer König seit 8.8.2025 | Prokura |
Marian Mehlhose seit 18.11.2022 | Geschäftsführer |
Jürgen Bartenstein seit 6.7.2011 | Prokura |
Christoph Müller seit 6.7.2011 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.00% |
Ungelöste Beteiligungen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
Landesbank Baden-Württemberg | 34.00% |
Württembergische Lebensversicherung Aktiengesellschaft | 14.88% |
Württembergische Versicherung Aktiengesellschaft | 14.88% |
Gemeinnützige Hertie-Stiftung | 12.75% |
Landeskreditbank Baden-Württemberg-Förderbank | 8.50% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Krug Holzsystembinder GmbHStadtlauringenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Krug Holzsystembinder GmbH, Oberlauringer Straße 2, 97488 Stadtlauringen1. Grundlagen des Unternehmens Die Krug Holzsystembinder GmbH mit Sitz in 97488 Stadtlauringen wurde im November 2009 gegründet. Sie produziert vorgefertigte Bauteile aus Holz für Dach- und Wandkonstruktionen jeglicher Art. Die Gesellschaft zählt zu den Marktführern auf dem deutschen Markt. 1.1. Geschäftsmodell der Krug Holzsystembinder GmbH Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erstreckt sich auf die Herstellung von Nagelplattenbindern, Holztafelbauweise und Lohnabbund (Wand-, Dach- und Deckenelemente sowie Sonderbauteile). Die Erstellung der erforderlichen statischen Berechnungen (Ingenieurleistung) gehören zur Geschäftstätigkeit. Durch das Angebot verschiedenster Dachkonstruktionen aus Nagelplattenbindern und Brettschichtholzträgern (Satteldach, Walm- und Zeltdach, Pultdach, Split-Roof-Dach, Flachdach, Mansarddach, Tonnendach, Wellendach etc.) sowie von Wandkonstruktionen kann die Gesellschaft ein breites Nachfragespektrum am Markt abdecken. Die Gesellschaft bietet dem Kunden von der fachkundigen Beratung über die Fertigung hinaus auch die Logistik bis hin zur zertifizierten Montage der jeweiligen Konstruktion an. Das mittelständische Unternehmen Krug Holzsystembinder GmbH baut auf seine Wurzeln in der Zimmermannstradition und geht aktiv die Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten und vernetzten Arbeitswelt an. Das Unternehmen fußt auf einem leistungsstarken und zukunftsorientierten Team bestehend aus Auszubildenden, jungen und erfahrenen Fachkräften, Ingenieuren sowie der Geschäftsleitung. Grundlage der Zusammenarbeit ist ein stets offener und professioneller Umgang untereinander. Unsere Mitarbeiter agieren mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung und tragen hiermit zum Erfolg des Unternehmens bei. Zu den Kunden im Bereich Gewerbebau zählen namenhafte inländische sowie ausländische Unternehmen des Lebensmittel-Einzelhandels, Architekten sowie Generalunternehmer des Gewerbe- und Agrarbaus. Im Wohnungsbau, der sich in den vergangenen Jahren sehr verstärkt zu einem neuen Standbein entwickelt hat, werden namhafte Fertighaus-Hersteller sowie Zimmereibetriebe beliefert. Krug ist in der Branche Vorreiter für Nachhaltigkeit und verarbeitet ausschließlich PEFC-zertifiziertes Holz zur Produktion der Nagelplattenbinder, sowie Materialien mit Umwelt-Produktdeklarationen für einen nachhaltigen Lebenszyklus. Den sparsamen und sachgerechten Umgang mit natürlichen Ressourcen betrachtet die Krug Holzsystembinder GmbH als Selbstverständlichkeit. Der Ressourceneinsatz entlang der Wertschöpfungskette wird daher so umweltfreundlich wie nur möglich gestaltet. Die Krug Holzsystembinder GmbH hat ihren Sitz in 97488 Stadtlauringen. Sie produziert in eigenen Fertigungshallen am Unternehmenssitz und liefert die Dach- und Wandkonstruktionen mit firmeneigenen Fahrzeugen oder durch externe Logistikunternehmen zu den Baustellen. 1.2. Forschung und Entwicklung In allen Produktbereichen sind die technischen Mitarbeiter stetig an der Verbesserung und Weiterentwicklung der Produkte tätig. Die Krug Holzsystembinder GmbH strebt verantwortungsbewusst einen schonenden Umgang mit den Umweltressourcen an. Das Geschäftsmodell sieht es als unabdingbare Verpflichtung an, in jeder Phase des Betriebsprozesses umweltbewusst tätig zu werden. Zu diesem Zweck werden sämtliche betriebliche Abläufe und Verbrauchsdaten ständig optimiert und weiterentwickelt, was vor allem für die nachhaltige Verwendung der Rohstoffe und deren Recyclingprozesse von Bedeutung ist. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung prognostizierte für das Jahr 2023 einen Rückgang der deutschen Wirtschaft von -0,2 %. Diese Prognose spiegelte die Auswirkungen der Energiekrise, der hohen Inflation und der wirtschaftlichen Unsicherheiten wider, die durch den Krieg in der Ukraine und die allgemeine wirtschaftliche Lage verursacht wurden. Trotz der Herausforderungen erwartete das DIW eine leichte Erholung der deutschen Wirtschaft im Laufe des Jahres, insbesondere aufgrund einer allmählichen Stabilisierung der Reallöhne und des privaten Konsums. Letztendlich schrumpfte das BIP 2023 um ca. 0,3% im Vergleich zum Vorjahr. Schwankungsarm zeigte sich der Arbeitsmarkt mit einem leichten Plus der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr. Die Unternehmensinsolvenzen nahmen im Vergleich zum Jahr 2022 spürbar zu. Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie meldet für das Jahr 2023 im Baugewerbe nur einen nominalen Umsatzrückgang von 6 % gegenüber 2022. Der reale Umsatz sank um 12%. Grund hierfür war die schwache wirtschaftliche Lage, die wenig Investitionen in den Bau zufolge hatte. Die meisten Unternehmen konnten dem Auftragseinbruch im Jahr 2023 mit hohen Auftragsbeständen aus den Vorjahren entgegenwirken, jedoch waren einige Bestände gegen Ende des Jahres allmählich abgebaut. Besonders betroffen von den Entwicklungen im Jahr 2023 ist der Wohnungsbau. Die Baugenehmigungen für Wohneinheiten nahmen um knapp 100.000 Stück ab. Verantwortlich hierfür sind die gestiegenen Baumaterialpreise, der Anstieg der Immobilienzinsen sowie die stark gestiegene Inflation. Hinzu kommt die Verschärfung der energetischen Anforderungen der Bundesregierung. Das Ziel von 400.000 neu gebauten Wohnungen im Jahr 2023 konnte mit rund 290.000 neu gebauten Wohnungen nicht erreicht werden. Der weitere Verlauf des Ukraine-Kriegs ist bisher noch nicht abzuschätzen, weshalb auch die Konjunkturaussichten schwer prognostizierbar sind. Im Jahr 2023 kann ein Rückgang der Baumaterialpreise bestehend aus Bauholz, Betonstahl, Dieselkraftstoff und Bitumen aus Erdöl beobachtet werden. Die Preise bewegen sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau 2.2.G eschäftsverlauf Die Krug Holzsystembinder GmbH hat im Jahr 2023 ein EBIT in Höhe von TEUR 3.197 erwirtschaftet. Das Ergebnis lag erwartungsgemäß leicht unter Vorjahr. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.070 gesunken und beträgt TEUR 18.135. Die Umsatzrendite betrug 17 %. Gleichzeitig konnten auf der Kostenseite Einsparungen realisiert werden. Die Personalkosten sind um TEUR 711 zurückgegangen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 257 gefallen. 2.3. Lage Die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Krug Holzsystembinder GmbH ist als unverändert gut zu bezeichnen. Ertragslage Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr Umsatz um TEUR 3.537 gesunken. Die Kosten für Material- und Fremdleistungen betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 7.468 bzw. 41 % der Gesamtleistung. Im Jahr 2023 wurden 20 Mitarbeiter eingestellt, 24 Mitarbeiter haben das Unternehmen verlassen. Finanzlage Die Finanzlage der Krug Holzsystembinder GmbH ist nach wie vor als stabil und sicher zu bezeichnen. Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist stets darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zum 31. Dezember 2023 werden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Die liquiden Mittel betragen TEUR 2.067. Damit ist die Liquidität des Unternehmens weiterhin sehr stabil. Die im Jahr 2023 getätigten Investitionen wurden aus dem laufenden Cash-Flow sowie aus dem Bestand der liquiden Mittel finanziert. Die mittel- und kurzfristigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 5.899, davon entfallen TEUR 493 auf Steuerrückstellungen und TEUR 1.087 auf sonstige Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 3.048 und haben in Höhe von TEUR 3.000 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Lieferantenverbindlichkeiten von TEUR 306 sowie die sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 391 haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und werden im Jahr 2024 beglichen. Vermögenslage Die Vermögenslage der Krug Holzsystembinder GmbH ist weiterhin sehr stabil. Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag 15,8 % des Gesamtvermögens. Im Jahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von rd. TEUR 180 vorgenommen. Die Vorräte belaufen sich saldiert auf 3.321 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt 43 %. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Krug Holzsystembinder GmbH nutzt zur Unternehmenssteuerung sinnvolle Kennzahlen. Die finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzrendite, die Eigenkapitalquote und Cash-Flow. Die wirtschaftliche Lage der Krug Holzsystembinder GmbH kann als sehr gut eingestuft werden. Mehrere Maßnahmen zur Optimierung der Prozesse und zur weiteren Ertragssteigerung befinden sich in Umsetzung und werden regelmäßig überprüft und verbessert. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Risikobericht Ertragsorientierte Risiken Die konjunkturell bedingten veränderten Nachfrageparameter im Wohnbau können zu einem vorübergehenden Rückgang der Erträge in diesem Segment führen. Die Produkte der Krug Holzsystembinder GmbH sind weiterhin wettbewerbsfähig, da das Unternehmen auf einer effizienten und kostenbewussten Basis arbeitet sowie höchste Qualitätsstandards sowie Liefertreue bietet. Die Gesellschaft wird ihre vertrieblichen Aktivitäten weiter ausbauen, um damit die aktuelle Position am Markt zu stärken. Um langjährige Bestandskunden im Gewerbebau und Wohnbau zu beraten und Innovationen zu transportieren, müssen vertriebsseitig bestehende Kanäle stärker bespielt werden. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Krug Holzsystembinder GmbH sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar und auch kurzfristig nicht zu erwarten. Es bestehen keine Währungs- und keine Finanzierungsrisiken. Gesamtwirtschaftliche Risiken Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs sowie die aktuelle Eintrübung der Baubranche stellen die wesentlichen Risiken für den weiteren Geschäftsverlauf dar. Die Krug Holzsystembinder GmbH besitzt eine stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation, sodass eine anhaltende Konjunkturschwäche bis zu einem gewissen Punkt abgefangen werden kann. Die dargelegten Zukunftserwartungen im Prognosebericht basieren auf dem aktuellen Kenntnisstand der Gesellschaft und unterliegen den möglichen bisher nicht abzuschätzenden Schwankungen. Um eine Begrenzung des Risikos zu erreichen, wird durch die Krug Holzsystembinder GmbH eine laufende Beobachtung der Entwicklung vorgenommen. Dadurch wird sichergestellt, dass das Unternehmen schnell auf etwaige Veränderungen reagieren und damit entstehende Geschäftsrisiken minimieren kann. 3.2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite kann die Krug Holzsystembinder GmbH auf eine breite Palette von Zulieferern zurückgreifen, mit denen sie langfristige Lieferantenbeziehungen pflegt. Die sehr hohen Qualitätsansprüche der Gesellschaft werden durch Beschaffung von Holz über PEFC-zertifizierte Holzlieferanten als auch durch intensive und gründliche Wareneingangs- und Qualitätskontrollen sichergestellt. Die Zertifizierung der hergestellten Produkte ist seit über 20 Jahren fester Bestandteil der Unternehmenspolitik und dient unseren Kunden als Garant für durchgehend hohe Produktqualität. Den Wettbewerb am Markt wird die Krug Holzsystembinder GmbH auch weiterhin durch den Ausbau des Produktportfolios, insbesondere im Bereich von Wandkonstruktionen in Tafelbauweise und ihren hohen eigenen Qualitätsstandard meistern. 3.3. Gesamtaussage Die wesentlichen Risiken der zukünftigen Entwicklung der Krug Holzsystembinder GmbH sind zum einen das intensivierte Wettbewerbsumfeld und zum anderen eine anhaltende Abschwächung im Wohnungsbau. Diesen Risiken stehen die Einführung neuer Produkte, die Intensivierung vertrieblicher Aktivitäten sowie die vorhandenen und von den Kunden geschätzten Kompetenzen im Kerngeschäft (hohe Beratungskompetenz, höchste Qualitätsstandards und Lieferzuverlässigkeit) gegenüber. In Summe ergeben sich somit aus heutiger Sicht keine nachhaltigen Risiken für das Unternehmen. Krug Holzsystembinder GmbH ist stabil aufgestellt und wird in den nächsten Jahren weiter wachsen. 4. Prognosebericht Im Kontext der konjunkturellen Abschwächung und der gestiegenen Bauzinsen steht auch die Baubranche vor Herausforderungen. Während im Gewerbebau gegenwärtig nur geringe Anzeichen für eine wesentliche Abschwächung zu spüren sind, ist im Bereich der Einfamilienhäuser ein stärkerer Rückgang spürbar. Nach den langen Vorlaufzeiten der Bauprojekte kommen die Auswirkungen langsam auch bei Krug an. Daher ist davon auszugehen, dass das weiter wachsende Geschäft mit Wandkonstruktionen einen temporären Umsatzrückgang aus dem Wohnbau mindestens kompensieren kann. Die Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges und kontinuierliches Wachstum der Krug Holzsystembinder GmbH sind damit weiterhin gewährleistet. Eine auf Langfristigkeit ausgelegte Unternehmenspolitik, die sich unter anderem durch die fortlaufende Weiterentwicklung der bestehenden sowie neuer Produkte, innerbetriebliche Optimierungen sowie erforderliche Investitionen zum Ausbau der Kapazitäten auszeichnet, wird den anhaltenden positiven Geschäftsverlauf auch in den nächsten Jahren sichern. Zudem stellen die politischen Rahmenbedingungen mit der Förderung von nachhaltigem Bauen einen soliden Nährboden für eine stabile und auf nachhaltiges Wachstum ausgelegte Geschäftspolitik. Die Krug Holzsystembinder GmbH beurteilt die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens daher durchweg positiv. Für das Jahr 2024 wird aufgrund der genannten Unsicherheiten im Wohnbau ein leichter Rückgang der Gesamtleistung erwartet. Auf der Kostenseite werden keine signifikanten Steigerungen erwartet. Weitere Einsparungen werden angestrebt. Die Rohstoff- und Energiepreise haben sich im Laufe des Jahres 2022 stabilisiert. Die Geschäftsleitung geht nach dem derzeitigen Kenntnisstand für das Jahr 2024 von einem weiterhin stabilen Geschäftsergebnis aus. Die Umsatzrendite wie auch die Eigenkapitalquote wird etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Der Cash-Flow aus dem operativen Geschäft wird positiv sein. Es sind keine wesentlichen Änderungen der Geschäftspolitik geplant. Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein ihren Zahlungsverpflichtungen innerhalb der Skontofrist nachzukommen. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Krug Holzsystembinder GmbH bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Die Forderungen werden warenkreditversichert. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht mit den meisten Kunden ein langjähriges Geschäftsverhältnis, insbesondere im Großkundenbereich. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungs- und Skontofristen gezahlt. Kurzfristig finanziert sich die Gesellschaft in der Regel aus dem bestehenden Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des bestehenden Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs hinsichtlich finanzieller Risiken jeglicher Art. Dem Management der Finanzpositionen des Unternehmens liegt eine konservative Risikopolitik zugrunde. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung etwaiger Ausfallrisiken verfügt die Krug Holzsystembinder GmbH über ein adäquates Debitorenmanagement.
Geschäftsführer der Krug Holzsystembinder GmbH BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 in der Fassung nach § 327 HGBder Krug Holzsystembinder GmbH
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265, 266 ff. HGB) sowie den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es handelt sich bei der Berichtsgesellschaft um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB, die gemäß §§ 316 ff. HGB der gesetzlichen Pflichtprüfung unterliegt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Mit Wirkung zum 01.01.2023 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der einzigen Gesellschafterin, der BWK Holzbau-Holding GmbH, abgeschlossen. 2. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft lt. Registergericht
3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Absatz 1 und Absatz 3 HGB). Die Sachanlagen werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Absatz 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Absatz 4 HGB). Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 Absatz 2 HGB) auch Material- und Fertigungsgemeinkosten. Soweit die Wiederherstellungskosten oder die voraussichtlichen Erlöse unter Berücksichtigung noch anfallender Kosten und eines kalkulatorischen Gewinns niedriger liegen, werden diese angesetzt. Der Ausweis der unfertigen Bauleistungen erfolgt abzüglich der dafür erhaltenen Anzahlungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessener Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Absatz 1 HGB). Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen (§ 250 Absatz 1 HGB). Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag wurde gemäß § 253 Absatz 2 Satz 1 HGB durchgeführt. Die Pensionsverpflichtungen wurden für die Steuer- und Handelsbilanz unabhängig bewertet. Das vorhandene Deckungsvermögen wurde im Geschäftsjahr mit den Rückstellungen verrechnet (§ 246 Absatz 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 4) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 250 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag. Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde: Rechnungszinssatz p.a. 1,82% und Rententrend p.a. 0,00 %. Das vorhandene Planvermögen in Höhe von TEUR 217 wurde mit den Rückstellungen verrechnet (§ 246 Absatz 2 HGB). Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 14, der einer Ausschüttungssperre unterliegt (§ 253 Absatz 6 Satz 1 HGB). Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von TEUR 647 (Vorjahr: TEUR 767) sowie Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 345 (Vorjahr: TEUR 992) und sonstige in Höhe von TEUR 95 (Vorjahr: TEUR 99). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Absatz 5 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt: Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 hatte die Gesellschaft die Mithaftung für ein Darlehen i.H.v. TEUR 6.583 übernommen. Aufgrund der guten Kapitalausstattung des Darlehensnehmers und dessen positiver Unternehmensplanung besteht keine Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme. Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) aus Miet- und Leasingverträgen mit einem Gesamtbetrag von TEUR 3.266 (Vorjahr: TEUR 3.535). 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der BWK Holzbau-Holding GmbH. 6. Sonstige Angaben Geschäftsführung Einzelvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer sind Herr Marian Mehlhose und Herr Gino Klose. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter setzt sich wie folgt zusammen:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sowie Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.
Geschäftsführer der Krug Holzsystembinder GmbH Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die Krug Holzsystembinder GmbH, Stadtlauringen: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - und den Lagebericht der Krug Holzsystembinder GmbH, Stadtlauringen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse -entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und -vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz, und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus -identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. -gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. -beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. -ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. -beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. -beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. -führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gerlingen, 15.07.2024 Stimpfle
und Stimpfle Partnerschaft mbB
Josef Stimpfle, Wirtschaftsprüfer GesellschafterbeschlussIn der Gesellschafterversammlung vom 18.09.2024 wurde folgendes beschlossen: Eine Ergebnisverwendung erübrigt sich wegen des bestehenden Gewinnabführungsvertrags. ErläuterungenDer Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. |
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