Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 3842
Vorher
Wystrach Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
30.9.1988
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugHerstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-Metall
Gegenstand
Die industrielle Fertigung, die Be- und Verarbeitung und die Serienherstellung von sowie der Handel mit Stahl- und Edelstahlprodukten und die Herstellung und der Vertrieb von Spezialgestellen für die Gasindustrie sowie der Handel mit den jeweils dazu erforderlichen Materialen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Eva Sigrid Bickel
seit 10.6.2024
Prokura
Daniel Perak
seit 23.11.2023
Prokura
Sharon Eseza Nakabugo
seit 9.10.2023
Prokura
Matthias Kötter
seit 20.4.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Hexagon Purus ASANOR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
260.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wystrach Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Weeze

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Wystrach GmbH, Weeze

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.202 2 bis 31.12.2022

I. Grundlagen des Unternehmens

a. Geschäftsmodell

Wystrach ist ein Full-Service-Anbieter im Bereich Hochdrucklösungen für ortsfeste und mobile Speicher für Wasserstoff und andere Gase. Die Produktpalette umfasst stationäre Bündel, Container verschiedenster Größen, Tanksysteme für Züge, Busse und LKW sowie Speicherlösungen z.B. für Power-to-Gas-Anwendungen. Das Unternehmen hat zudem eine mobile Wasserstofftankstelle im Portfolio, den WyRefueler. Neben der hauseigenen Konstruktion und Produktion bietet Wystrach komplette Servicepakete an für Montage, Inbetriebnahme und Wartung und unterstützt außerdem in Zulassungsthemen. Wystrach zeichnet sich aus durch seine Technologieoffenheit: Das Unternehmen ist nicht behältergebunden und verbaut jeweils die für den Kunden optimalen Systeme. Mit fast 35 Jahren Erfahrung im Bereich Hochdruckspeicher hat das Unternehmen einen besonderen Fokus für Qualität und Sicherheit entwickelt. Wystrach ist ein Familienunternehmen mit rund 220 Mitarbeiter * Innen und Sitz am Niederrhein.

Organisatorische Struktur

Die Geschäftsbereiche der Wystrach GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Projekt/Produktentwicklung und Produktion

Mit derzeit 19 Mitarbeitern entwickeln wir sowohl Produkte für das Segment Industriegase als auch schwerpunktmäßig Lösungen für Anwendungen im Wasserstoff - sowie Erdgassegment. Hierzu gehören sowohl ortsfeste Speicherlösungen, mobile Transportversorgungen (mobile Pipeline), Gastankanlagen für Heavy Duty Anwendungen, als auch mobile Wasserstofftankstellen.

Die zweite Säule Produktion ist in 4 Bereiche unterteilt, hierzu zählt der Metallbau; Industriegase und Logistik; Speichersysteme und Services sowie die wiederkehrende Prüfung.

Rechtliche Struktur

Hauptsitz der Wystrach GmbH ist Weeze. Bis zum 10.11.2021 wurden 100 % der Anteile von der WWV Holding GmbH mit Sitz in Kevelaer gehalten. Die Anteile wurden mit Urkunde vom 29.09.2021 (UR-Nr. 289/2021) und Wirkung zum 10.11.2021 auf die Hexagon Purus GmbH mit Sitz in Kassel (Amtsgericht Kassel, HRB 17342) übertragen.

b. Forschung und Entwicklung

Die Wystrach GmbH entwickelt u. a. Lösungen für den Einsatz von Wasserstoff als Energieträger. Im Berichtsjahr wurden kundenindividuelle Transport; Speicher-; und Betankungslösungen entwickelt. Wir beschäftigen derzeit im F&E-Bereich 19 Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die Deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistische Bundesamtes (22) um 1,9% höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7% höher.

Wie im Geschäftsjahr zuvor waren die Planung und Durchführung der Produktionsprozesse durch die externen Faktoren empfindlich gestört. Infolgedessen konnten einige Aufträge trotz äußersten Anstrengungen nicht termingerecht ausgeliefert werden.

Unter diesen Rahmenbedingungen und durch konsequente und auf dem aktuellen Geschehen abgestellte Maßnahmen konnten wir abermals die Gesamtleistung des Unternehmens um ca. 50 % gegenüber dem Vorjahr steigern und haben damit das geplante Umsatzziel sogar übertroffen. Ein maßgeblicher Wachstumstreiber war und ist weiterhin die von uns erwartete hohe Nachfrage nach unseren Produkten im Wasserstoffsegment.

b. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Zum Bilanzstichtag hatten wir 228 Vollzeitmitarbeiter inkl. der Geschäftsführung beschäftigt. Die Personaleinsatzquote ist leicht gesunken (1,56 %) Die Materialeinsatzquote ist zwar nicht mehr so stark gestiegen wie im Vorjahr, allerdings ist durch Kostensteigerung in der Beschaffung eine Veränderung von 1,80% gegenüber Vorjahr zu verzeichnen.

Die Bilanzsumme hat sich um € 2.386.378,85 gegenüber Vorjahr erhöht. Maßgeblich dafür ist die der Umsatzentwicklung entsprechende Entwicklung des Umlaufvermögens, insbesondere der Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Das Ergebnis nach Steuern ist von € 1.256.556,70 gestiegen auf im Jahr 2022 € 2.260.188,81. Im Dezember 2022 wurde eine Gewinnabführungsvertrag im Handelsregister eingetragen, somit ist der Organträger die Hexagon Purus GmbH, Kassel.

Das Eigenkapital der Wystrach GmbH beträgt zum Stichtag 31.12.2022 € 12.171.766,42. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages ist die Eigenkapitalquote um 3,65% gegenüber Vorjahr gesunken von 45,01% im Vorjahr auf 41,36%.

Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Finanzierungen der laufenden Geschäfte sowie zur Durchführung der geplanten Investitionen waren zu jederzeit sichergestellt. Neben den vorhandenen liquiden Mitteln stehen ausreichend verbindliche und derzeit nicht in Anspruch genommene Kreditzusagen zur Verfügung. Die geplante Investitionssumme von ca. 12.500.000,00 € für die Erweiterung der Produktionsflächen ist durch die Finanzierungszusage der Muttergesellschaft abgesichert.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen inkl. der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Stichtag 38,80 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der Zahlungsfristen beglichen.

Langfristige Anlagen sind fristenkongruent finanziert. Die kurzfristigen Forderungen übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Struktur unserer Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend stabil.

c. Finanzielle Leistungsindikatoren

d. Gesamtaussage

Unter Berücksichtigung der aktuellen Situation treffen wir folgende Gesamtaussage:

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung entwickelt sich den aktuellen Umständen entsprechend gut.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt

III. Prognosebericht

Die Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung für die folgenden Jahre ist aufgrund der starken Nachfrage nach unseren nachhaltigen Produktlösungen als deutlich positiv zu bezeichnen. Allerdings sind die Einflüsse des Krieges in der Ukraine nicht oder nur schwer einzuschätzen, zumal die Gefahr der negativen Entwicklung von weiteren geopolitischen Herausforderungen, wie z.B. ein möglicher Konflikt China/Taiwan durchaus gegeben sind.

Die kriegerischen Handlungen zwischen Russland und der Ukraine stehen der weiteren Unternehmensfortführung nicht entgegen. Es bestehen keine direkten Geschäftsbeziehungen in diesen beiden Ländern. Inflationäre Tendenzen werden sich insbesondere in steigenden Energiepreisen sowie Lohnkosten besonders stark im Geschäftsjahr 2023 widerspiegeln. Wir haben dies nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen in unseren Planungen berücksichtigt. Derzeit sind wir noch zuversichtlich auch im Geschäftsjahr 2023 ein hohes zweistelliges Umsatzwachstum zu erreichen. Die derzeitige Auftragslage tendiert zu eine Vollauslastung der Produktionskapazitäten für das Jahr 2023 Um weiteres Wachstum zu ermöglichen wird zum Jahresende eine weitere Produktionshalle mit einer Fläche von ca. 5.000 qm in Betrieb genommen. Die Bauaktivitäten sind im Winter 2022 auf vorhandener Reservefläche gestartet.

Wesentliche finanziellen Leistungsindikatoren für 2023

Im Jahr 2023 wird unser Hauptaugenmerk auf dem EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern) als wesentliche finanzielle Leistungsindikator liegen.

Der KPI eliminiert die Auswirkungen der vielen Investitionspläne für 2023 wie Abschreibungen und Zinszahlungen und konzentriert sich auf die Rentabilität des Unternehmens, bereinigt um die gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten wie Materialpreise und Personalkostenentwicklung. Darüber hinaus wird der Fokus vom Nettogewinn genommen, da dieser an die Muttergesellschaft abgeführt wird. In Anbetracht des aktuellen wirtschaftlichen Umfelds haben wir uns für einen konservativen Ansatz bei der Planung eines EBITDA von 5.337 EUR im Jahr 2023 gegenüber 3.300 EUR im Jahr 2022 entschieden, trotz eines Umsatzanstiegs von 42%. Um die Wirtschaftlichkeit des eingesetzten Kapitals für das Wachstum zu verfolgen zu können, wird in 2023 ebenfalls besonderes auf das Gesamtkapitalrentabilität geachtet. Dies ist seit Jahren steigend und dieser Trend soll fortgesetzt werden. Der Return on Investment (Anlagenrentabilität) wird erst in 2024 relevant, nachdem das neue Gebäude und Anlagen fertiggestellt sind und die tatsächliche Kapazität getestet, um dadurch die Profitabilität getätigter Investitionen beurteilen zu können.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Der Gesellschaft bieten sich als ein auf den europäischen Markt ausgerichtetes Unternehmen im laufenden Geschäftsbetrieb eine Vielzahl von Chancen und Risiken. Um diese Vielzahl an Chancen und Risiken zu erfassen und zu strukturieren, besteht ein integriertes Chancen- und Risikokontrollsystem, in dem regelmäßig das Umfeld und das Unternehmen analysiert werden. Hierdurch ist die Gesellschaft in der Lage, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Im Rahmen des Kontrollsystems werden die Risiken in externe bzw. umfeldspezifische und in interne bzw. unternehmensspezifische Risiken unterschieden.

Die externen bzw. umfeldspezifische Risiken umfassen hauptsächlich das Beschaffungsmarktrisiko, das Absatzmarktrisiko, das Liquiditätsrisiko und das IT-Risiko.

Das Beschaffungsmarktrisiko kann aussteigenden Rohstoffpreisen resultieren, die ergebnisbelastend einwirken, wenn diese Preissteigerungen nicht an die Kunden weitergegeben oder durch Produktivitätssteigerungen und Einsparmaßnahmen kompensiert werden können. Daneben besteht das Risiko aufgrund der kontinuierlich ansteigenden Nachfrage nach Rohstoffen, dass die benötigte Menge für den laufenden Produktionsprozess nicht termingerecht bereitgestellt werden kann. Um dem zu begegnen werden die Preisveränderungen am Markt kontinuierlich analysiert und Prognosen erstellt. Zur Bereitstellung der benötigten Rohstoffmengen werden auf Basis von Produktionsplanungen die optimalen Bestellmengen ermittelt und durch die Verbesserung der Produktionsabläufe versucht, die Materialeinsatzquote zu verringern.

Durch die weiter voranschreitende Konzentration auf der Kundenseite und dem stärker werdenden Auftreten der großen Konsumgüterhersteller wird der Umsatzanteil mit den Großkunden zunehmen und so zu einem erhöhten Absatzmarktrisiko in Form einer zunehmenden Kundenabhängigkeit führen. Um die Anforderungen der Kunden rechtzeitig zu erkennen, besteht ein regelmäßiger Austausch mit den Kunden. Unterstützt wird dies von einer permanenten Abstimmung der Aufträge der Kunden mit der Produktionsplanung, der Überwachung der termingerechten Auslieferung der Produkte und der produktionsbegleitenden Durchführung von Qualitätskontrollen.

Der Integrationsprozess in die neue Muttergesellschaft ist im Wesentlichen abgeschlossen.

Das Liquiditätsrisiko besteht im Wesentlichen darin, dass durch saisonale oder unerwartete Liquiditätsschwankungen der Finanzbedarf nicht abgedeckt werden kann. Im Rahmen von Finanzplanungen wird der Finanzierungsbedarf für die anstehende Investition ermittelt. Für die Sicherstellung des operativen Grundbedarfs an Liquidität werden tägliche Auswertungen durchgeführt, z. B. die kontinuierliche Überwachung der Forderungsbestände und über regelmäßige Kommunikation mit den kreditgebenden Banken wird der Finanzierungsbedarf abgestimmt.

Um das Ausfallrisiko bei den Forderungen gegenüber unseren Kunden zu minimieren, werden die größere Aufträge über Anzahlungsvorgänge abgewickelt. Bei Bestandskunden und Großkunden wird das Kreditlimit regelmäßig abgefragt, um das Risiko zu minimieren.

IT-Systeme sind durch die Notwendigkeit der permanenten Verfügbarkeit von Informationen und der stetigen Zunahme der Vernetzung Grundvoraussetzung für die Kommunikation und Dokumentation eines Unternehmens geworden. Ein Ausfall von Netzwerken und Rechnersystemen kann zu Risiken führen, die massive Störungen des betrieblichen Ablaufes hervorrufen können. Durch das Vorhalten von qualifizierten IT-Mitarbeitern und dem Einsatz von externen Experten wird gewährleistet, dass die IT-System vor fremden Datenzugriff geschützt und vor Datenmissbrauch gesichert sind.

Die internen bzw. unternehmensspezifischen Risiken beinhalten hauptsächlich das Forderungsrisiko, das Betriebsunterbrechungsrisiko und das Lagerbestandsrisiko.

Die Risiken aus einer Betriebsunterbrechung und der daraus möglicherweise folgenden Schadensersatzansprüche werden durch das Vorhalten diverser Versicherungen und eines angemessenen Versicherungsschutzes abgeschirmt.

Zur Beherrschung des Lagerbestandsrisikos stellt die Minimierung des Lagerbestandes die zentrale Aufgabe dar, wobei hierdurch die termingerechte Lieferfähigkeit nicht eingeschränkt werden darf. Als Steuerungsinstrument dient eine zentrale Bedarfsplanung, die in einem kontinuierlichen Austausch mit dem Kunden ermittelt wird. Durch regelmäßige Bestandskontrollen, insbesondere bei den Rohstoffen, werden die Lagebestände qualitativ und mengenmäßig überwacht und so gering wie möglich gehalten.

Einflüsse der Ukraine Krise werden täglich beobachtet und bewertet. Wir müssen mind. von Versorgungsproblemen und teilweise erheblichen Preissteigerungen ausgehen. Hier ist insbesondere wichtig auf der Absatzseite mit unseren Kunden im entsprechenden Dialog zu bleiben.

Die monatlichen Budgetprognosen haben in 2022 dazu geführt, dass Umwelt- und Markteinflüsse rechtzeitig erkannt werden konnten, sowie Finanzielle Entscheidungen rechtzeitig in die richtige Richtung gelenkt werden können.

Für das Budget 2023 wurde ein Absatz und Kostenplan erstellt und u. a. die Inflation und die gestiegenen Energiepreise berücksichtigt; zusätzlich wurde ein Personalzuwachs innerhalb des Unternehmens eingerechnet, um das gestiegene Auftragsvolumen zukünftig abdecken zu können.

Zusammengefasst kommen wir zu dem Ergebnis, dass aus heutiger Sicht keine Risiken bestehen, die allein oder zusammen mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder eine signifikante Veränderung in der Risikostruktur des Unternehmens erkennen lassen.

 

Weeze, im Januar 2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 10.949.947,51 10.781.069,70
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 78.737,17 53.668,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.737,17 53.668,50
II. Sachanlagen 10.871.210,34 10.727.401,20
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.623.999,70 8.892.803,70
2. technische Anlagen und Maschinen 368.730,50 430.123,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.703.428,50 1.404.474,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 175.051,64
B. Umlaufvermögen 18.275.451,87 16.136.427,68
I. Vorräte 4.924.107,59 6.169.277,17
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.726.501,47 6.785.825,03
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 8.386.395,46 5.352.616,12
3. fertige Erzeugnisse und Waren 713.480,00 610.233,13
4. geleistete Anzahlungen 326.009,00 342.407,23
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 12.228.278,34 6.921.804,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.411.724,76 9.961.784,04
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.367.208,94 9.270.585,12
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.344.833,75 322.266,03
3. sonstige Vermögensgegenstände 699.682,07 368.932,89
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 939.619,52 5.366,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 204.541,39 126.060,54
davon Disagio 21.700,00 24.499,92
Aktiva 29.429.940,77 27.043.557,92

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 12.171.766,42 12.171.766,42
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
II. Gewinnvortrag 11.911.766,42 10.684.663,55
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 1.227.102,87
B. Rückstellungen 1.724.503,76 1.629.272,91
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 124.655,02 129.278,02
2. Steuerrückstellungen 299.240,82 823.754,17
3. sonstige Rückstellungen 1.300.607,92 676.240,72
C. Verbindlichkeiten 15.533.670,59 13.242.518,59
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.113.477,96 5.422.600,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 444.420,50 2.171.141,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.669.057,46 4.116.117,17
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.994.107,60 3.736.776,95
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.994.107,60 3.736.776,95
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.225.901,59 2.522.776,20
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.225.901,59 2.522.776,20
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.200.183,44 1.560.365,13
davon aus Steuern 220.292,24 816.202,14
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 128.754,06 86.143,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.200.183,44 1.560.365,13
Passiva 29.429.940,77 27.043.557,92

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Umsatzerlöse 59.258.349,15 38.129.939,19
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.137.026,21 3.647.894,64
3. andere aktivierte Eigenleistungen 102.944,52 30.022,52
4. sonstige betriebliche Erträge 321.429,41 496.484,75
5. Materialaufwand 40.984.798,20 26.665.434,61
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 38.769.540,05 24.618.891,46
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.215.258,15 2.046.543,15
6. Personalaufwand 12.419.762,56 8.961.034,32
a) Löhne und Gehälter 10.087.927,82 7.195.447,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.331.834,74 1.765.586,61
davon für Altersversorgung 87.725,58 129.788,40
7. Abschreibungen 826.002,12 793.215,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 826.002,12 793.215,50
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.115.088,04 4.001.173,56
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 433,73 3.314,16
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 214.343,59 123.505,30
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -0,30 506.735,27
12. Ergebnis nach Steuern 2.260.188,81 1.256.556,70
13. sonstige Steuern 31.450,18 29.453,83
14. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 2.228.738,63
15. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 1.227.102,87

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Firmenname laut Registergericht: Wystrach Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Firmensitz laut Registergericht: Weeze
Registereintrag: Handelsregister Kleve, HRB 3842

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung §§ 266, 276, 288 HGB des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Für Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 1.000 wurde aus steuerlichen Gründen anders als in Vorjahren ein Sammelposten gebildet. Eine gewinnmindernde Auflösung des Sammelpostens erfolgt über 5 Jahre zu jeweils einem Fünftel, beginnend im Jahr der Bildung.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind offen von den Vorräten abgesetzt worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Im Kalenderjahr 2022 waren wegen des im Dezember 2022 abgeschlossenen und im Handelsregister eingetragenen Ergebnisabführungsvertrages keine Steuerrückstellungen zu bilden.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Gewährleistungsrisiken werden mit einem Prozentsatz der Umsatzerlöse geschätzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Lediglich für Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 1.000 wurden die Anschaffungskosten anders als in Vorjahren aktiviert und ein Sammelposten gebildet. Eine gewinnmindernde Auflösung des Sammelpostens erfolgt über 5 Jahre zu jeweils einem Fünftel, beginnend im Jahr der Bildung. In Vorjahren wurden Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis 800,00 EUR im Zugangsjahr aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Eine handelsrechtliche Übernahme dieser rein steuerlichen Abschreibung war zulässig, da der Wert insgesamt von untergeordneter Bedeutung war. In der Handelsbilanz betrug die Abschreibung des Sammelpostens 8.157,36 EUR, in der Steuerbilanz wurde die Sofortabschreibung beibehalten und betrug 40.782,36 EUR und fiel dort um 32.625,00 EUR höher aus.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 5.498.584,78 EUR
Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 6.324.586,90 EUR

ANLAGENSPIEGEL

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Stromsteuerguthaben, Bonusgutschrift und erbrachte, aber noch nicht abgerechnete Leistungen, sowie Forderungen gegen Personal erfasst.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Aktivierte Disagio Beträge

In die Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagio Betrag in Höhe von EUR 21.700,00 eingestellt.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden gemäß § 246 Abs. 2 HGB

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 382.441,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 257.785,98
verrechnete Aufwendungen 7.028,00
verrechnete Erträge 0,00

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,78 bzw. 1,44 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel: Richttafeln 2018 G, Dr. Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 21.397,00.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ungewisse Verbindlichkeiten für Gewährleistungen (EUR 555.892,00), Personalkosten (EUR 551.515,00), ausstehende Rechnungen (EUR 114.100,00) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 68.100,00).

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit RLZ bis 1 Jahr RLZ über 1 Jahr RLZ über 5 Jahre Summe
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 444.420,50 3.669.057,46 2.210.827,00 6.324.304,96
(31.12.2021) 2.171.141,11 4.116.117,17 2.505.991,00 8.793.249,28
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.994.107,60 0,00 0,00 3.994.107,60
(31.12.2021) 3.715.713,95 0,00 0,00 3.715.713,95
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.225.901,59 0,00 0,00 6.225.901,59
(31.12.2021) 2.543.839,20 0,00 0,00 2.543.839,20
sonstige Verbindlichkeiten 1.200.183,44 0,00 0,00 1.200.183,44
(31.12.2021) 1.560.365,13 0,00 0,00 1.560.365,13
Gesamt 11.864.613,13 3.669.057,46 2.210.827,00 17.744.497,59
(31.12.2021) 9.991.059,39 4.116.117,17 2.505.991,00 16.613.167,56

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Pfandrechte in Form von Grundschulden bzw. Forderungsabtretungen oder ähnliche Rechte in Höhe von EUR 4.113.477,96 gesichert.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 863.783,72 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Bei dem angegebenen Betrag handelt es sich um die kumulierten Restschuld bis zum Laufzeitende der o.g. Verträge.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Aufwendungen aus Abzinsung gemäß § 277 Abs. 5 HGB

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen EUR 7.028,00 (Vorjahr EUR 11.076,78) Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 146,50
Angestellte 62,89
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit: 211,39.
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 201,75
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 9,64

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Jochen Wystrach ausgeübter Beruf: kaufmännische Leitung
Geschäftsführer: Wolfgang Wolter ausgeübter Beruf: technische Leitung

Für die Angabe der Organbezüge wurde von der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer

Die für frühere Geschäftsführer sowie deren Hinterbliebenen gebildeten Rückstellungen betragen EUR 382.441,00. Der zurückgestellte Betrag betrifft laufende Pensionen sowie Anwartschaften auf Pensionen. Zur Rückstellungsbildung wurden die handelsrechtlichen Vorschriften beachtet.

Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen

Die Hexagon Composites ASA, Oslo, Norwegen stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist unter https://www.brreg.no/ abrufbar.

Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen

Die Hexagon Purus ASA, Oslo, Norwegen stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist unter https://www.brreg.no/ abrufbar.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Weeze, 19. Januar 2023

Wystrach GmbH

gez. Jochen Wystrach

gez. Wolfgang Wolter

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2022

Wystrach GmbH, Weeze

Anschaffungs-, Herstellungskosten Herstellungskosten 01.01.2022
Euro
Zug"nge
Euro
Abg"nge
Euro
Umbuchungen
Euro
A. Anlageverm"gen
I. Immaterielle Verm"gensgegenst"nde
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und "hn- liche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 460.686,09 106.687,64
Summe Immaterielle Verm"gensgegenst"nde 460.686,09 106.687,64
II. Sachanlagen
1. Grundstcke, grundstcksgleiche Rechte und Bauten einschlieálich der 11.144.969,63
2. Bauten auf fremden Grundstcken technische Anlagen und Maschinen 2.241.016,55 110.851,14 52.000,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Gesch"ftsausstattung 2.432.982,21 654.289,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 175.051,64
Summe Sachanlagen 15.818.968,39 940.192,29 52000
Summe Anlageverm"gen 16.279.654,48 1.046.879,93 52000
Anschaffungs-, Herstellungskosten Herstellungskosten 31.12.2022
Euro
kumulierte Abschreibung Abschreibung 01.01.2022
Euro
Abschreibung Gesch"ftsjahr Geschäftsjahr
Euro
Abg"nge
Euro
A. Anlageverm"gen
I. Immaterielle Verm"gensgegenst"nde
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und "hn- liche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 567.373,73 407.017,59 81.618,97
Summe Immaterielle Verm"gensgegenst"nde 567.373,73 407.017,59 81.618,97
II. Sachanlagen
1. Grundstcke, grundstcksgleiche Rechte und Bauten einschlieálich der 11.144.969,63 2.252.165,93 268.804,00
2. Bauten auf fremden Grundstcken technische Anlagen und Maschinen 2.299.867,69 1.810.893,05 120.244,14
3. andere Anlagen, Betriebs- und Gesch"ftsausstattung 3.087.271,72 1.028.508,21 355.335,01
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 175.051,64 0
Summe Sachanlagen 16.707.160,68 5.091.567,19 744.383,15
Summe Anlageverm"gen 17.274.534,41 5.498.584,78 826.002,12
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibung Abschreibung 31.12.2022
Euro
Zuschreibung Gesch"ftsjahr Geschäftsjahr
Euro
Buchwert Gesch"ftsjahr Geschäftsjahr 31.12.2022
Euro
Buchwert Vorjahr Vorjahr 31.12.2021
Euro
A. Anlageverm"gen
I. Immaterielle Verm"gensgegenst"nde
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und "hn- liche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 488.636,56 78.737,17 53.668,50
Summe Immaterielle Verm"gensgegenst"nde 488.636,56 78.737,17 53.668,50
II. Sachanlagen
1. Grundstcke, grundstcksgleiche Rechte und Bauten einschlieálich der 2.520.969,93 8.623.999,70 8.892.803,70
2. Bauten auf fremden Grundstcken technische Anlagen und Maschinen 1.931.137,19 368.730,50 430.123,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Gesch"ftsausstattung 1.383.843,22 1.703.428,50 1.404.474,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 175.051,64 0
Summe Sachanlagen 5.835.950,34 10.871.210,34 10.727.401,20
Summe Anlageverm"gen 6.324.586,90 10.949.947,51 10.781.069,70

sonstige Berichtsbestandteile

 

Datum: 19.01.2023

gez. Jochen Wystrach

gez. Wolfgang Wolter

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.01.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen nur teilweise offengelegt. Nachfolgender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den geprüften vollständigen Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wystrach GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wystrach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wystrach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtige Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsame Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Remscheid, den 9. März 2023

B&O Rheinisch-Bergische Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Strycker, Wirtschaftsprüfer

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