SER Sanierung im Erd- und Rückbau GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Schweizer seit 8.8.2025 | Prokura |
Alexis Pimpachiridis seit 3.4.2025 | Prokura |
Markus von Olnhausen seit 19.1.2016 | Geschäftsführer |
Markus Hermann Salmen seit 19.1.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 94.00% | |
HeidelbergCement AG | 6.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RUZ Mineralik GmbHHeilbronnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht1. Wirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung Die Gesellschaft ist in der der Aufbereitung mineralischer Stoffe tätig. Die aufzubereitenden Stoffe stammen aus dem Abbruch von Gebäuden bzw. der Erneuerung von Verkehrswegen. Die anfallenden Mengen werden teils recycelt oder an Deponien weitergeliefert. Daneben ist die Gesellschaft in der Aufbereitung von Gleisschotter tätig, welcher aus dem Streckennetz der Deutschen Bahn und Privatbahnen stammt. Die gesamtwirtschaftliche Lage war im abgelaufenen Jahr weiter durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Einschränkungen durch das Corona-Virus hatten auf unseren Geschäftsbereich keine nennenswerten Auswirkungen. Der Auftragseingang war weiterhin positiv, mit leicht steigender Tendenz. Aufgrund der unverändert hohen Investitionen in die Infrastruktur und der Reaktivierung alter Industriebrachen waren die Kapazitäten der Gesellschaft weiterhin gut ausgelastet. Aufgrund zahlreicher Großprojekte sind Schwankungen in der Auftragsabwicklung üblich. Durch die vorhandenen Möglichkeiten zur Lagerhaltung wird versucht eine kontinuierliche Auslastung der Aufbereitungsanlagen zu erreichen. Die Prozessabläufe zur Auftragsabwicklung sind nach wie vor fortlaufend zu optimieren um erfolgreich am Markt agieren zu können. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Ertragslage Der Geschäftsverlauf war geprägt durch eine Jahresleistung, die deutlich über dem Niveau des Vorjahres lag. Die Gesamtleistung hat sich in 2021 um ca. 11,5 % erhöht. Der Umsatzanstieg war auf einzelne Großprojekte im Berichtsjahr zurück zu führen. Die Materialaufwandsquote hat sich gegenüber dem Jahr 2020 aufgrund Änderungen im Materialmix leicht erhöht. Der Rohertrag konnte aufgrund des Anstiegs der Umsatzerlöse dennoch um ca. TEUR 610 auf nunmehr rund TEUR 8.900 gesteigert werden. Die Personalaufwendungen haben sich leicht unterproportional zu den Umsatzerlösen erhöht. Ursächlich hierfür waren Lohnsteigerungen und der Anstieg des durchschnittlichen Personalbestandes. Im Berichtsjahr wurde die Anbindung einer Betriebsstätte der Gesellschaft an das Schienennetz der Deutschen Bahn fertiggestellt. Um das Frachtaufkommen auf die Schiene zu fördern, lag der Anbindung eine anteilige Förderung des Eisenbahn-Bundesamtes zugrunde. Aufgrund der hohen Investitionen im Berichtsjahr bewegen sich die Abschreibungen unverändert auf einem hohen Niveau. Der sonstige Betriebsaufwand hat sich aufgrund eines weitgehend unveränderten Maschinenparks leicht unterproportional erhöht. Wesentliche Grundlage für den Erfolg der Gesellschaft war, neben dem Personal, ein bedarfsgerechter, voll funktionsfähiger Maschinenpark. Dieser wurde auch im laufenden Jahr bedarfsgerecht erweitert bzw. erhalten. In Folge der vorstehenden Entwicklungen ergab sich gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung des Betriebsergebnisses und des Jahresüberschusses. Letztlich verbleibt ein Jahresüberschuss von TEUR 2.240 nach TEUR 1.535 im Vorjahr. Das Jahresergebnis ist durch neutrale Effekte beeinflusst. Durch eine deutlich höhere Anzahl größerer Baustellen konnte die Umsatzprognose des Vorjahres erreicht werden. Erträge im neutralen Bereich sowie höhere Beteiligungsergebnisse führten zu einer deutlicheren Ergebnissteigerung als im Lagebericht des Vorjahres prognostiziert. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Ursächlich hierfür ist der Anstieg des Forderungsbestandes zum Jahresende aufgrund einer gestiegenen Anzahl von Großprojekten, Änderungen im Kundenmix und ein späterer Rechnungsausgang als im Vorjahr. Auf der Passivseite sind ein Anstieg des Eigenkapitals und eine Verminderung der Verbindlichkeiten zu verzeichnen. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresergebnisses auf nunmehr TEUR 5.144 erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich deutlich auf 40 % verbessert. Weiterhin beabsichtigt ist, durch die teilweise Thesaurierung der zukünftigen Jahresüberschüsse die Eigenkapitalbasis weiter zu stärken. Die Investitionen in das Anlagevermögen werden in der Zukunft nach derzeitiger Einschätzung etwas unter dem Niveau der Vorjahre liegen. Liquiditätslage Der Bestand an flüssigen Mitteln beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 2.028 nach TEUR 3.184 im Vorjahr. Ursächlich für die Verminderung der Liquiden Mittel ist der Aufbau der Forderungen. Bankdarlehen werden nur in geringem Umfang zur Finanzierung größerer Investitionen aufgenommen. Die Mietkaufverbindlichkeiten sind deutlich zurückgegangen. Die Kontokorrentkreditlinien wurden im Berichtsjahr nicht in Anspruch genommen. Die Gesellschaft war im Berichtszeitraum zu jedem Zeitpunkt in der Lage, alle fälligen Verpflichtungen zu erfüllen. Auf eine solide Liquiditätssicherung wird sehr geachtet. Gesamtbeurteilung durch die Geschäftsführung Die Geschäftsführung ist mit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung in 2021 sowie mit den Verbesserungen im Bereich der Eigenkapitalquote sehr zufrieden. 3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft ist abhängig von dem Anfall entsprechender Materialien und zur Verfügung stehender Entsorgungswege. Dies kann sowohl zu Chancen als auch zu Risiken führen, auch aufgrund der zunehmenden Vergrößerung der Kapazitäten. Ziel der Gesellschaft ist es weiter, die Recyclingquote in der Zukunft weiter zu steigern und mehr Materialien in den Wirtschaftskreislauf zurück zu führen. Wir sehen dies als Chance für die Gesellschaft. Durch den im Berichtsjahr fertiggestellten Gleisanschluss wird die verstärkte Verlagerung der transportierten Materialien von der Straße auf die Schiene forciert, um eine nachhaltige Reduktion des CO 2-Ausstoßes zu erreichen. Die Gesellschaft hat alle genutzten Flächen entsprechend den gesetzlichen Vorschriften befestigt, so dass Bodenverunreinigungen durch die Bearbeitung von Materialien verschiedenster Art nicht entstehen können. Die konjunkturelle Entwicklung, die Investitionen in die Infrastruktur sowie die Baukonjunktur haben wesentlichen Einfluss auf die Auslastung und die Ertragslage der Gesellschaft. Inwieweit sich hier Risiken durch Einsparungen aufgrund der Corona-Pandemie und aufgrund des Ukraine-Konfliktes bei den öffentlichen Haushalten ergeben, kann derzeit nicht abgeschätzt werden. Nicht abschätzbar ist insbesondere die derzeitige Entwicklung der Energiepreise, welche nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden können sowie Verzögerungen in der Auftragsvergabe. Die Geschäftsleitung überwacht und bewertet die Situation fortlaufend und leitet bei Bedarf Gegenmaßnahmen ein. Dem bei den Forderungen bestehenden Ausfallrisiko wird durch ein konsequentes Forderungsmanagement entgegengewirkt. Ein Risiko aus Zahlungsstromschwankungen besteht aufgrund der Geschäftstätigkeit nicht. Währungsänderungsrisiken bestehen bei der Gesellschaft nicht. Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken, welche einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben, liegen nicht vor. 4. Zukünftige Entwicklung Die Umsatzentwicklung verläuft in den ersten Monaten 2022 im Plan. Gebremst wurde die Entwicklung der Umsätze durch die schlechte Wetterlage, welche die optimale Aufbereitung der Materialien verhindert hat. Wir planen aufgrund weiterer Großprojekte für 2022 mit einem deutlichen Umsatzwachstum. Die Geschäftsführung rechnet mit einem Jahresüberschuss leicht unter dem Vorjahr. Die Abschreibungen in 2022 werden sich aufgrund einer leichten Investitionszurückhaltung etwas vermindern. Die Aussagen zur zukünftigen Entwicklung basieren auf einem unveränderten wirtschaftlichen Umfeld in der Baubranche in Deutschland und einem nahezu gleichbleibenden Materialstrom. Coronabedingte Auswirkungen in der Baubranche sowie die Auswirkungen des Ukraine-Konfliktes können die Entwicklung negativ beeinflussen, was derzeit noch nicht absehbar ist. Durch langfristige vertragliche Vereinbarungen stehen der Gesellschaft die erforderlichen Grundstücke und Räumlichkeiten zu konstanten Konditionen zur Verfügung. Für künftige Wirtschaftsjahre wird in Folge fortlaufend verbesserter Abwicklungsprozesse bei gleichbleibender gesamtwirtschaftlicher Lage eine Verbesserung der Ertragslage und der Eigenkapitalquote angestrebt.
Heilbronn, den 29. Juni 2022 gez. Herbert Röger gez. Markus Salmen gez. Markus von Olnhausen gez. Georg Eicker BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeines Die RUZ Mineralik GmbH hat ihren Sitz in Heilbronn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 740113 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend hierzu wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre zugrunde gelegt. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Anlagegüter werden linear im Rahmen der steuerlich zulässigen Sätze abgeschrieben. Von dem Bewertungswahlrecht nach § 6 Abs. 2 EStG (volle Absetzung der geringwertigen Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung) wurde, soweit steuerlich zulässig, Gebrauch gemacht. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. In den Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. Vorgänge der vorgenannten Art waren nicht zu verzeichnen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Bei den Einzelwertberichtigungen zu den Forderungen wurde dem besonderen Kreditrisiko ausreichend Rechnung getragen. Für die übrigen Forderungen wurden die allgemeinen Kreditrisiken durch Bildung einer pauschalen Wertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nominalbetrag bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, das heißt einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände besitzen in Höhe von TEUR 384 (Vorjahr: TEUR 432) eine Laufzeit von über einem Jahr. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist eine Forderung gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.366 (Vorjahr: TEUR 199) enthalten. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 2.879 enthalten. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt zum 31. Dezember 2021 TEUR 1.897 (i. Vj. TEUR 1.855), der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr beträgt zum 31. Dezember 2021 TEUR 2.202 (i. Vj. TEUR 2.396). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt zum 31. Dezember 2021 TEUR 0 (i. Vj. TEUR 363). Von den zum 31. Dezember 2021 bestehenden Verbindlichkeiten sind insgesamt TEUR 1.426 (i. Vj. TEUR 1.275) durch Übereignung von Anlagegütern besichert. In den Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2021 sind insgesamt TEUR 82 (i. Vj. TEUR 168) gegenüber Gesellschaftern enthalten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 516 (i. Vj. TEUR453) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 1.728 (i. Vj. TEUR1.710) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Die Gesellschaft hat für Bankverbindlichkeiten von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, mit einem Höchstbetrag von bis zu TEUR 5.930 gebürgt. Von den verbürgten Bankverbindlichkeiten werden TEUR 3.063 zum Abschlussstichtag in Anspruch genommen. Für Rahmenkreditverträge über TEUR 1.000 mit Banken haften die Berichtsgesellschaft und deren Muttergesellschaft gesamtschuldnerisch. Zum Bilanzstichtag werden die Kreditverträge weder von der Berichtsgesellschaft noch von der Muttergesellschaft in Anspruch genommen. Daneben besteht eine gemeinschaftliche Mithaftung für alle Bankverbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens in Höhe von TEUR 258. Die Gesellschaft hat eine Garantie in Höhe von TEUR 1.000 zugunsten der SER Sanierung im Erd- und Rückbau GmbH abgegeben. Auf Basis der aktuellen Ertrags- und Finanzlagen der betroffenen Gesellschaften wird derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen gerechnet. Zudem haftet die Gesellschaft im Zusammenhang mit Finanzierungsverträgen eines nahestehenden Unternehmens durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von TEUR 8.080, zusammen mit einem verbundenen Unternehmen. Die Valuta zum 31. Dezember 2021 beläuft sich auf TEUR 6.477. Mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft ist nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen: - Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 19.457 - Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 814 Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen TEUR 3.881 gegenüber verbundenen Unternehmen. 4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn und Verlustrechnung Periodenfremde Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 5. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer waren bzw. sind: - Herr Herbert Röger, Obersulm - Herr Markus Salmen, Heilbronn - Herr Markus von Olnhausen, Lehrensteinsfeld - Herr Georg Eicker, Hockenheim (ab 1. Juli 2021) Die Geschäftsführer sind befugt, die Gesellschaft alleine zu vertreten. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Nur ein Geschäftsführer ist bei der Gesellschaft angestellt, insoweit wird für die Angabe der Geschäftsführerbezüge die Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer entspricht der Organstellung. Mitarbeiter
Angaben über Beteiligungen an anderen Unternehmen und verbundene Unternehmen Die Gesellschaft ist beteiligt an der: - GfM Gesellschaft für Mineralik GmbH & Co. KG mit Sitz in Heilbronn. Ihr Anteil am Vermögen dieser Gesellschaft beläuft sich auf 50 %. Das Geschäftsjahr 2021 der GfM Gesellschaft für Mineralik GmbH & Co. KG endete mit einem Jahresüberschuss von EUR 584.422,08. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2021 beläuft sich auf EUR 1.360.000,00. - GfM Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Heilbronn. Ihr Anteil am Vermögen dieser Gesellschaft beläuft sich auf 50 %. Das Geschäftsjahr 2021 der GfM Verwaltungs-GmbH endete mit einem Jahresüberschuss von EUR 1.857,83. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2021 beläuft sich auf EUR 64.881,92. - Stoffstrom Vermarktungs GmbH mit Sitz in Heilbronn und einem Stammkapital von TEUR 25 als alleinige Gesellschafterin. Der Jahresfehlbetrag der Stoffstrom Vermarktungs GmbH im Geschäftsjahr 2021 belief sich auf EUR 4.221,77. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag am 31. Dezember 2021 beträgt EUR 61.274,33. Konzernabschluss Die Berichtsfirma wird in den Konzernabschluss der SER Sanierung im Erd- und Rückbau GmbH mit Sitz in Heilbronn einbezogen. Der Konzernabschluss der SER wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (Nachtragsbericht) Der Ukraine-Krieg inklusive der gegenseitigen Sanktionen kann - je nach Dauer und Umfang der kriegerischen Handlungen - die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa mehr oder weniger stark beeinträchtigen. Die Auswirkungen der kriegerischen Handlungen und deren weiterer Umfang sind derzeit nicht abschätzbar. Die Geschäftsleitung überwacht die Entwicklungen laufend und ergreift entsprechende Maßnahmen, um die Belastungen für die Gesellschaft zu minimieren. Wir verweisen auch auf die Ausführungen im Prognosebericht des Lageberichtes der Gesellschaft. Sonstige Vorgänge von wesentlicher Bedeutung, welche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.
Heilbronn, den 29. Juni 2022 gez. Herbert Röger gez. Markus Salmen gez. Markus von Olnhausen gez. Georg Eicker
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am .................... festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die RUZ Mineralik GmbH, Heilbronn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RUZ Mineralik GmbH, Heilbronn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RUZ Mineralik GmbH, Heilbronn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neckarsulm, den 29. Juni 2022 REVISA
Treuhand GmbH
Tröster, Wirtschaftsprüfer Oechsle, Wirtschaftsprüfer |
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