FFC Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Dr. Jungbluth seit 12.3.2010 | Prokura |
Marcus Pohlenk seit 12.3.2010 | Prokura |
Simone Schiebold seit 15.2.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dr. P************** W***** | 0.50% |
Prof. Dr. h.c. R***** B***** | 0.32% |
B****** P****** | 0.20% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Werbconsult 21 GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Flad & Flad Communication GmbHHeroldsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Geschäftsverlauf 1. Marktentwicklung und Geschäftsumfeld Die Flad & Flad Communication GmbH ist seit 1. Januar 2010 Tochterunternehmen der FFC Beteiligungs GmbH, Heroldsberg, die ihrerseits Tochterunternehmen der Equita GmbH & Co. Holding KGaA, einer Beteiligungsholding mit Sitz in Bad Homburg, ist. Die Flad & Flad Communication GmbH ist im Werbe- und Kommunikationsmarkt in Deutschland als Full-Service-Dienstleister für integrierte Kommunikation tätig. Für den zugänglichen Markt werden Umsatzsteigerungen für 2024 erwartet. (Quelle: GWA Frühjahrsmonitor 2024) 2. Geschäftsentwicklung Der Gesamtumsatz betrug TEUR 11.074 und lag um TEUR 1.169 bzw. um 9,5 % unter dem Vorjahresumsatz (TEUR 12.243). Der Umsatzrückgang beruht dabei überwiegend aus dem Wegfall eines größeren Projektes im Zuge der Ukrainekrise. Damit wurde die Prognose des Vorjahres leicht übertroffen. Das EBIT (Ergebnis vor Ergebnisabführung, Zinsen und Steuern) verringerte sich auf TEUR 339 und lag somit deutlich unter dem Vorjahreswertes (TEUR 1.821). Dies ergibt sich insbesondere aufgrund eines im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Umsatzanteils aus Eventleistungen, welche einen erheblich höheren Anteil an Wareneinsatz/Fremdleistungen aufweisen. Das EBIT des Vorjahres war, um Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung im Umfang TEUR 250 bereinigt, welche im Geschäftsjahr nicht zu berücksichtigen waren. Hier wurde die Prognose deutlich übertroffen. Insgesamt kann die Geschäftsentwicklung trotz der schwierigen geopolitischen Umstände aus Sicht der Geschäftsführung als zufriedenstellend zusammengefasst werden. 3. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Das Geschäftsjahr 2023 war teilweise weiterhin geprägt durch die Ukrainekrise, welche unter anderem die Neukundenakquise im Industriebereich erschwert hat. Trotzdem konnten einige Neukundenaufträge gewonnen werden, wie auch Neuprojekte bei Bestandskunden platziert werden. Für den Kernbereich der Agentur sollte sich daher auch weiterhin eine fundierte Basis für eine stabile und wachstumsorientierte Geschäftsentwicklung ergeben. B. Darstellung der Lage Die Flad & Flad Communication GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 ein positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 36 (Vj. TEUR 1.502). Die Umsatzerlöse verringerten sich mit TEUR 11.074 um rd. 9,5% im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 12.243). Der Materialeinsatz und die Fremdleistungen erhöhten sich deutlich um TEUR 519 (18,2%) auf TEUR 3.378 (Vj. TEUR 2.859) insbesondere als Folge gestiegener Umsätze aus dem Eventbereich, die diese einen erheblich höheren Anteil an Wareneinsatz/Fremdleistungen aufweisen. Die Personalkosten haben sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich um TEUR 5 auf TEUR 4.808 (Vj. TEUR 4.803) erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um insgesamt TEUR 284 auf TEUR 2.551 (Vj. TEUR 2.835). Das Anlagevermögen steht am Bilanzstichtag mit TEUR 3.333 (Vj. TEUR 3.030) zu Buche. Die Investitionen im Berichtsjahr belaufen sich auf TEUR 189 (Vj. TEUR 349) und betreffen im Wesentlichen Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Mit TEUR 4.219 ist das Umlaufvermögen deutlich gegenüber dem Vorjahreswert (TEUR 6.038) gesunken. Die liquiden Mittel lagen unter anderem aufgrund des Abbaus der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie der planmäßigen Rückführung eines KfW-Darlehens zum Bilanzstichtag bei TEUR 2.168 und damit um TEUR 1.836 unter dem Vorjahreswert (Vj. TEUR 4.004). Die Eigenmittelquote (Eigenkapital zzgl. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen * 100 / Bilanzsumme) liegt nach Ergebnisabführung zugunsten der FFC Beteiligungs GmbH im Geschäftsjahr 2023 bei 81,8% (Vj. 79,7%). Die Bilanzsumme beträgt TEUR 7.725 und liegt damit unter dem Vorjahreswert (TEUR 9.245). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr aufgrund der vorhandenen Barmittelbestände, eines zu Beginn der Corona-Pandemie aufgenommenen KFW-Darlehens sowie eines bestehenden Kontokorrentrahmens bei den Kreditinstituten zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich skontiert. Der betriebsbedingte Cashflow (Jahresergebnis vor Ergebnisabführung zzgl. Abschreibungen zzgl./abzgl. Veränderung der Rückstellungen) lag bei TEUR 20 und ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1.996) um TEUR 1.976 gesunken. Die Ertragslage für das Geschäftsjahr stellt sich auch unter Berücksichtigung der Ukrainekrise aufgrund des erzielten leichten Jahresüberschusses insgesamt als befriedigend dar. Die Liquidität in Form von Bankguthaben hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der angegebenen Entwicklungen reduziert. Aufgrund der hohen Barmittelbestände zum Bilanzstichtag ist auf Basis der Planung eine ausreichende Liquidität bis ins Jahr 2025 gegeben. C. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens die Entwicklung von Umsatz und EBIT herangezogen. Umsatz, Auftragsbestand und Liquidität werden arbeitstäglich verfolgt. Es wurde ein Berichtswesen aufgebaut, das einen monatlichen Überblick zur Unternehmensentwicklung einschließlich der Cash-Flow-Entwicklung erlaubt. Zur Umsatz- und Ergebnissteuerung erfolgen Analysen der Projektergebnisse. Als wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind Kundenzufriedenheit, Arbeitnehmerbelange sowie Umweltaspekte insbesondere Ressourcenschonung angesehen. D. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Maßnahmen des Risikomanagements werden sowohl auf Geschäftsführungsebene als auch in den Abteilungen durch das Risikocontrolling sowie durch ein Managementinformationssystem unterstützt. Auf Basis detaillierter monatlicher Finanzberichte werden Abweichungen der Ertrags- und Vermögenslage von den Planwerten identifiziert und analysiert. Darüber hinaus besteht neben dem Risikomanagement ein Überwachungssystem aus organisatorischen Sicherungsmaßnahmen sowie internen Kontrollen und Prüfungen. Das Risikomanagement wird regelmäßig geprüft und gegebenenfalls angepasst, damit den Veränderungen der Märkte frühzeitig begegnet werden kann; dieses System hat sich bislang bewährt. Wesentliche Erfolgsfaktoren des Unternehmens werden weiterhin eine stabile Auftragslage und die positive Umsetzung der Premium-Strategie der Flad & Flad Communication GmbH als Leadagentur für zahlreiche Kunden sein. Da bereits seit mehreren Jahren umfassende Bemühungen für eine zielorientierte Neukundenakquisition gelegt wurden, bestehen mittelfristig gute Chancen für eine deutlich steigende Auftragslage. Aufgrund unseres breiten Inhouse-Leistungsspektrums verbunden mit der Bereitstellung von Themenkompetenzen sehen wir uns gut positioniert, um künftige Chancen zu nutzen. Ein Risiko für das Unternehmen entsteht dann, wenn aus dem aktuellen Kundenportfolio gleichzeitig mehrere Kunden einen Strategiewechsel vollziehen, im Rahmen von Personalwechseln in der Geschäftsleitung oder M&A-Prozessen verloren gehen oder unerwartet anderen Anbietern den Vorzug geben. Ein weiteres Risiko besteht im Auftreten von äußeren Einflüssen (wie z.B. Pandemien), welche Beschränkungen bis wirtschaftlichen Stillstand zur Folge haben können und damit negative Einflüsse auf die Gesamtwirtschaft wie auch die Entwicklung des Unternehmens bewirken. Auch wenn die Ukrainekrise derzeit keine bedeutenden Auswirkungen für den laufenden Geschäftsbetrieb des Unternehmens hat, sind durch negative Einflüsse (z.B. Energieversorgung) gesamtwirtschaftliche Folgewirkungen möglich, die das Unternehmen stärker nachteilig treffen könnten. Seit Jahren ist darüber hinaus die Gefahr von Forderungsausfällen sehr gering. Dem grundlegenden Unternehmerrisiko im Hinblick auf die Abhängigkeit von der Entwicklung der relevanten Absatz- und Beschaffungsmärkte unterliegt auch die Flad & Flad Communication GmbH. Ein Ergebnisrisiko entstünde grundsätzlich nur dann, wenn die Geschäftsentwicklung deutlich hinter den Planungen zurückbleiben würde und diese nicht durch Neukundengewinnung kompensiert werden könnte. Insgesamt haben wir nach Überprüfung aller wichtigen Bereiche keine Risiken festgestellt, die einzeln oder aggregiert betrachtet für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von erheblicher Bedeutung wären oder deren Fortbestand gefährden könnten. E. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 Die seit Anfang 2022 bestehenden Ukrainekrise hatte Auswirkungen auf die Kundenprojekte in 2023, da ein größeres Kundenprojekt in diesem Zug weggefallen ist. Deshalb hat sich für 2023 ein Umsatzrückgang im hohen einstelligen Prozentbereich ergeben. Aufgrund der Generierung neuer Projekte für 2024 kann aber von einem Auftrags- und Umsatzwachstum im unteren zweistelligen Prozentbereich ausgegangen werden, verbunden mit einem positiven Jahresergebnis im unteren siebenstelligen Bereich. Die Liquidität wird aufgrund erforderlicher Investitionen und planmäßiger Tilgung von Bankdarlehen gegenüber dem Vorjahr einen Abbau im unteren sechsstelligen Bereich aufweisen, aber weiterhin im deutlich ausreichenden Umfang zur Verfügung stehen. Weiterhin wird in 2024 die bereits in 2019 installierte New Business Offensive, neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Bestandskunden, fortgeführt. Die Positionierung "Agentur für Zukunftsthemen" in Verbindung mit Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit birgt weiterhin große Potenziale zur Kundenerschließung. Ziel ist es, das Bestandkundengeschäft durch Neuprojekte auszuweiten, um die wirtschaftliche Stabilität durch weitere Großkunden auszubauen. Somit sollen wesentliche Schritte für einen nachhaltigen Ausbau der Wettbewerbsposition sowie der Erreichung von mittel- und langfristigen Wachstumsziele gelegt werden.
Heroldsberg, 8. Mai 2024 Die Geschäftsführung Simone Schiebold Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke im Anhang gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Flad & Flad Communication GmbH mit Sitz in Heroldsberg im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter der Nummer HRB 3321 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände, soweit entgeltlich erworben, sind zu Anschaffungskosten bewertet, die ggf. um planmäßige Abschreibungen vermindert wurden. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden unter Beachtung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgelegt. Die Abschreibungen erfolgten teils nach der linearen Methode, teils nach der degressiven Methode. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden in Übereinstimmung mit § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben als Abgang gezeigt. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich sind Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden zu Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Stichtagswert angesetzt, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Die geleisteten Anzahlungen sind in Höhe ihres Nennwertes ausgewiesen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben im Berichtsjahr ausgewiesen, soweit sie Aufwand der Folgejahre darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aufgrund der steuerlichen Organschaft werden Steuerlatenzen ausschließlich auf Ebene des Organträgers berücksichtigt. II. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten in der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagevermögen Im Finanzanlagevermögen sind zum 31. Dezember 2023 ausschließlich Forderungen aus Mieterdarlehen enthalten. Das Mieterdarlehen ist insoweit verpfändet als zum Zeitpunkt der Fälligkeit Verbindlichkeiten aus dem Leasingvertrag bestehen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital Eine Umstellung des gezeichneten Kapitals in EURO ist bisher noch nicht erfolgt. Es beträgt unverändert DM 50.000,00. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalrückstellungen und eine Rückstellung aufgrund einer außerordentlichen Verpflichtung aus dem bestehenden Immobilien-Leasingvertrag enthalten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch den branchenüblichen Eigentumsvorbehalt aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen gesichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzpositionen ist nachstehend angegeben:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 6.294.278,82 (Vj. EUR 7.343.824,05) umfassen ausschließlich solche gegenüber Gesellschaftern. III. Erläuterungen und Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse In den Umsatzerlösen sind zum Stichtag Einnahmen aus dem Betrieb des Mitarbeiterbistros in Höhe von EUR 20.926,97 (Vj. EUR 14.249,27) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Leasingkosten für das Betriebsgebäude sowie aus Management- und Beratungsgebühren zusammen. IV. Ergänzende Angaben Außerbilanzielle Geschäfte Leasingverträge Zweck: Das Leasing wird grundsätzlich zur Sicherung der Liquidität herangezogen, ein Erwerb der Leasinggegenstände würde einen erhöhten Bedarf an liquiden Mitteln zum Zeitpunkt der Anschaffung bedeuten. Risiken werden derzeit aus den Verträgen nicht gesehen. Die Leasingverträge beinhalten neben dem Kfz-Leasing im Wesentlichen Leasing für die Gewerbeimmobilie Heroldsberg. Zu den finanziellen Auswirkungen wird auf die sonstigen finanziellen Verpflichtungen verwiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing-, Miet- und Serviceverträgen betragen (bis zum vertraglichen Laufzeitende) insgesamt EUR 2.465.509,90. Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 78 Arbeitnehmer (Vj. 78 Arbeitnehmer) beschäftigt. Diese setzen sich zusammen aus 72 Angestellten und 6 gewerblichen Mitarbeitern. Angaben zu Leitungsorganen Geschäftsführer war im Berichtszeitraum: Frau Simone Schiebold, Dipl.-Betriebswirtin (FH), Hirschaid Mutterunternehmen und Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen ist seit 1. Januar 2010 die FFC Beteiligungs GmbH, Heroldsberg. Die FFC Beteiligungs GmbH erstellt freiwillig einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag Mit der FFC Beteiligungs GmbH, Heroldsberg, die 100% der Anteile an der Flad & Flad Communication GmbH hält, besteht seit 22. Januar 2010 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.
Heroldsberg, 8. Mai 2024 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Flad & Flad Communication GmbH, Heroldsberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Flad & Flad Communication GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Flad & Flad Communication GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus: • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 8. Mai 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Dittus, Wirtschaftsprüferin Scherer, Wirtschaftsprüfer |
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