Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 6504
Vorher
Stefan Laschinger Gesellschaft mit beschränkter Haftung Meisterbetrieb für Dach-Wand und AbdichtungstechnikStefan Laschinger Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
28.12.2000
Branche
Dachdeckerei und BauspenglereiSpezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauSonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.
Gegenstand
Durchführung von Dachdeckerarbeiten sowie von Bautenschutzarbeiten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Steinberg
seit 5.8.2021
Prokura
Thomas Weidlich
seit 5.12.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Thomas Weidlich
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Thomas Weidlich
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stefan Laschinger GmbH

Dorsten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 75.577,00 98.668,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,50 0,50
II. Sachanlagen 65.575,50 88.666,50
III. Finanzanlagen 10.001,00 10.001,00
B. Umlaufvermögen 406.649,13 459.122,37
I. Vorräte 173.632,44 157.718,40
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 133.329,45 43.195,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 218.627,12 256.443,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 14.389,57 44.960,86
C. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 5.563,00 5.801,00
Aktiva 487.789,13 563.591,37

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 200.083,14 183.591,02
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 133.591,02 92.598,71
III. Jahresüberschuss 16.492,12 40.992,31
B. Rückstellungen 117.634,00 146.771,00
C. Verbindlichkeiten 170.071,99 233.229,35
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 134.821,38 230.365,66
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 35.250,61 59.195,06
davon gegenüber Gesellschaftern 37.476,83 114.203,01
Passiva 487.789,13 563.591,37

Anhang


1.  Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft gehört nach der Bilanzsumme, den Umsatzerlösen und der Mitarbeiterzahl zu den kleinen Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 (1) HGB.

Die Gesellschaft wird für die Offenlegung die Erleichterungen gem. § 326 HGB in Anspruch nehmen, d.h. nur die Bilanz und den sie betreffenden Anhang einreichen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere des Handelsgesetzesbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind, soweit sie dort nicht erfolgen, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Zum 1. Januar 2010 wurde der Jahresabschluss auf die neuen Vorschriften des Bilanzrechts­modernisierungsgesetz (BilMoG) angepasst. Der Grundsatz der Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisstetigkeit konnte unter Berücksichtigung der Übergangsvorschriften beibehalten werden. Abweichungen hiervon ergeben sich für den Bereich der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen und den Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen, welche ab 2010 zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst werden.

Ab 2010 werden die Anzahlungen zu den in Ausführung befindlichen Bauaufträgen bei den Vorräten bilanziert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 (2) HGB angewendet.

Außergewöhnliche Sachverhalte, über die zu berichten wäre, sind auch nach dem Abschluss-stichtag nicht eingetreten.

2.  Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände berücksichtigen die Anschaffungskosten für EDV-Programme nach Berücksichtigung der Absetzung für Abnutzung.

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach Berücksichtigung der Absetzung für Abnutzung bilanziert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Die Finanzanlagen beinhalten Genossenschaftsanteile und Beteiligungen zum langfristigen Ver­bleib und werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Aktivwerte der Rückdeckungs­versicherung werden ab 2010 wegen Verpfändung an den Versorgungsberechtigten mit der Pensionsrückstellung als Bewertungseinheit zusammengefasst und in der Bilanzposition "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die Abwertung wegen dauernder Wertminderung bei einer Beteiligung wird unverändert beibehalten.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizu­legenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten mit einbezogen. Bei der Bewertung werden notwendige Wert­korrekturen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwert-berichtigung angemessen Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögens­gegenstände beinhalten keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

Das gezeichnete Kapital ist entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag.

Aufgrund der Änderungen bei der Pensionszusage besteht zum 31.12.2022 eine Ausschüttungs­sperre i.H.v. € 2.041,00. Weiter wird ein weiterer Betrag wegen Bildung einer Steuerlatenz ohne Berücksichtigung von gegenläufigen Sachverhalten gebildet i.H.v. € 9.300,00, so dass insgesamt gesperrt wird ein Betrag i.H.v. € 11.341,00.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgte mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde erstmalig im Kalenderjahr 2004 aufgrund der am 21.11.2004 erteilten Versorgungszusage für den ehemaligen Geschäftsführer gebildet. Im Kalenderjahr 2016 wurde die Vereinbarungen dahingehend geändert, dass sich die Zusage auf den bis 2016 erreichten s.g. Past-Service beschränkt und keine weiteren Ansprüche ergänzend hinzukommen. Der Rückstellungsbetrag berücksichtigt den lt. finanzmathematischen Gutachten der SLPM Schweizer Leben Pensions-Management GmbH, München, ermittelten Wert per 31.12.2022. Die Gesellschaft hat zur Berechnung der Pensionsrückstellungen die "projected unit credit method" gewählt. Als Rechnungszins wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätze, hier 1,78%, verwandt, als Sterbetafeln kamen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zum Ansatz. Als Gehalts- und Rententrend wurden 0 % angesetzt (§ 285 Nr. 24 HGB). Aufgrund der Anwendung des BilMoG sind die Werte der Pensionsrückstellungen nur eingeschränkt vergleichbar.

Die Vorjahreswerte wurden bis 2011 nicht neu berechnet und angepasst (Art. 67 Abs. 8 S. 2), d.h. eine teilweise Auflösung der Pensionsrückstellung aufgrund eines abweichenden Erfüllungs­betrages ist gem. Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB unterblieben, da bis zum 31. Dezember 2024 Zuführungen in mindestens gleicher Höhe nötig wären (Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB). Der vormals unterlassene Auflösungsbetrag betrug 1.774,00 € (Art. 67 Abs. 1 S. 4 EGHGB). In 2022 erfolgte die Anpassung an die zum 31.12.2022 erforderlichen Werte. Die Pensionsrückstellung wird mit den Aktivwerten aus der Rückdeckungsversicherung als Bewertungseinheit zusammengefasst und unter der Bilanzposition "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausge­wiesen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für bestehende Verpflichtungen aus offenen Rechnungen, für bestehende Urlaubsverpflichtungen und Arbeitszeitguthaben, für Kosten der Aufbewahrung sowie für Aufwendungen für die Jahresabschluss­erstellung. Die Garantie/Gewährleistungsrückstellung wurde mit 0,75 % des garantiebehafteten, gewichteten Umsatzes der letzten fünf Jahre ermittelt und abgezinst berücksichtigt. Aus Vereinfachungsgründen werden bei der Rückstellung für Aufbewahrungskosten die steuerlichen Abzinsungsfaktoren übernommen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert.

Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. T€ 37.5 aus einem Weiterleitungsdarlehen und anderen Sachverhalten des Gesellschafters.

Der Ausweis der latenten Steuern wird grds. nach dem Nettoprinzip als Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern berechnet. Hiervon abweichend wurde zum 31.12.2022 eine passive Steuerlatenz ohne Berücksichtigung von gegenläufigen Sachverhalten gebildet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus dem Pachtvertrag mit der Laschinger Vermögensverwaltungs GmbH & Co KG mit einem Jahresvolumen i.H.v. ca. T€ 52,8.

3.  Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der historischen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten ist im Anlagespiegel dargestellt.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:


Verbindlichkeiten

Gesamt

bis 1 Jahr
1 - 5
Jahre
>
5 Jahre
- aus Lieferungen und




   Leistungen
17.292,34 €
17.292,34 €
0,00 €
0,00 €
- gegenüber Gesellschaftern
37.476,83 €
2.226,22 €
35.250,61 €
0,00 €
- Sonstige
115.302,82 €
115.302,82 €
0,00 €
0,00 €
Gesamt
170.071,99 €
134.821,38 €
35.250,61 €
0,00 €



4.  Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der historischen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten ist im Anlagespiegel dargestellt.

Das Jahresergebnis 2021 wird durch erhebliche, unüblich hohe Forderungsverluste belastet, welche durch die gegenläufige Auflösung der hierzu bereits in den Vorjahren gebildeten Wertberichtigungen zu Forderungen ergebnistechnisch weitestgehend aufgehoben werden.

5.  Sonstige Pflichtangaben

Zum alleinvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer ist seit dem 10.11.2016 Herr Thomas Weidlich, Dachdeckermeister aus Gladbeck, bestellt.

6.  Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Gewinnvortrag aus den Kalenderjahren bis 2022 i.H.v. € 133.591,02 sowie den Jahresüberschuss aus 2022 i.H.v. € 16.492,12, d.h. insgesamt in Höhe von € 150.083,14 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dorsten, 03.04.2024

Thomas Weidlich
- Geschäftsführer -

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2024 festgestellt.

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