Stefan
Laschinger GmbH
Dorsten
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Handelsbilanz
Aktiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
75.577,00 |
98.668,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
0,50 |
0,50 |
| II.
Sachanlagen |
65.575,50 |
88.666,50 |
| III.
Finanzanlagen |
10.001,00 |
10.001,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
406.649,13 |
459.122,37 |
| I.
Vorräte |
173.632,44 |
157.718,40 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
133.329,45 |
43.195,88 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
218.627,12 |
256.443,11 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
14.389,57 |
44.960,86 |
| C.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
5.563,00 |
5.801,00 |
| Aktiva |
487.789,13 |
563.591,37 |
Passiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
200.083,14 |
183.591,02 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
50.000,00 |
50.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
133.591,02 |
92.598,71 |
| III.
Jahresüberschuss |
16.492,12 |
40.992,31 |
| B.
Rückstellungen |
117.634,00 |
146.771,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
170.071,99 |
233.229,35 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
134.821,38 |
230.365,66 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
35.250,61 |
59.195,06 |
| davon
gegenüber Gesellschaftern |
37.476,83 |
114.203,01 |
| Passiva |
487.789,13 |
563.591,37 |
Anhang
1.
Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft gehört nach der Bilanzsumme,
den Umsatzerlösen und der Mitarbeiterzahl zu den
kleinen Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 (1)
HGB.
Die Gesellschaft wird für die Offenlegung die
Erleichterungen gem. § 326 HGB in Anspruch nehmen,
d.h. nur die Bilanz und den sie betreffenden Anhang
einreichen.
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf
Grundlage der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere des
Handelsgesetzesbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang
gemacht werden können, sind, soweit sie dort nicht
erfolgen, insgesamt im Anhang aufgeführt.
Zum 1. Januar 2010 wurde der Jahresabschluss auf die
neuen Vorschriften des
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) angepasst.
Der Grundsatz der Ansatz-, Bewertungs- und
Ausweisstetigkeit konnte unter Berücksichtigung der
Übergangsvorschriften beibehalten werden. Abweichungen
hiervon ergeben sich für den Bereich der
Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen
Verpflichtungen und den Rückdeckungsansprüchen
aus Lebensversicherungen, welche ab 2010 zu einer
Bewertungseinheit zusammengefasst werden.
Ab 2010 werden die Anzahlungen zu den in
Ausführung befindlichen Bauaufträgen bei den
Vorräten bilanziert.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gem. § 275 (2) HGB angewendet.
Außergewöhnliche Sachverhalte, über
die zu berichten wäre, sind auch nach dem
Abschluss-stichtag nicht eingetreten.
2.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die immateriellen Vermögensgegenstände
berücksichtigen die Anschaffungskosten für
EDV-Programme nach Berücksichtigung der Absetzung
für Abnutzung.
Das Sachanlagevermögen wurde mit den
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach
Berücksichtigung der Absetzung für Abnutzung
bilanziert. Die Abschreibungen wurden nach der
voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände vorgenommen.
Die Finanzanlagen beinhalten Genossenschaftsanteile
und Beteiligungen zum langfristigen Verbleib und
werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Aktivwerte
der Rückdeckungsversicherung werden ab 2010 wegen
Verpfändung an den Versorgungsberechtigten mit der
Pensionsrückstellung als Bewertungseinheit
zusammengefasst und in der Bilanzposition "Aktiver
Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung"
ausgewiesen. Die Abwertung wegen dauernder Wertminderung
bei einer Beteiligung wird unverändert beibehalten.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren
beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt.
In die Herstellungskosten werden neben den direkt
zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch
angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten
mit einbezogen. Bei der Bewertung werden notwendige
Wertkorrekturen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum
Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch
Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem
allgemeinen Kreditrisiko durch eine
Pauschalwert-berichtigung angemessen Rechnung getragen. Die
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände beinhalten keine
Forderungen gegenüber Gesellschaftern.
Das gezeichnete Kapital ist entspricht dem im
Handelsregister eingetragenen Betrag.
Aufgrund der Änderungen bei der Pensionszusage
besteht zum 31.12.2022 eine Ausschüttungssperre
i.H.v. € 2.041,00. Weiter wird ein weiterer Betrag
wegen Bildung einer Steuerlatenz ohne Berücksichtigung
von gegenläufigen Sachverhalten gebildet i.H.v. €
9.300,00, so dass insgesamt gesperrt wird ein Betrag i.H.v.
€ 11.341,00.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis
zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur
Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen.
Die Dotierung erfolgte mit dem vorsichtig geschätzten
Erfüllungsbetrag.
Die Rückstellung für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen wurde erstmalig im
Kalenderjahr 2004 aufgrund der am 21.11.2004 erteilten
Versorgungszusage für den ehemaligen
Geschäftsführer gebildet. Im Kalenderjahr 2016
wurde die Vereinbarungen dahingehend geändert, dass
sich die Zusage auf den bis 2016 erreichten s.g.
Past-Service beschränkt und keine weiteren
Ansprüche ergänzend hinzukommen. Der
Rückstellungsbetrag berücksichtigt den lt.
finanzmathematischen Gutachten der SLPM Schweizer Leben
Pensions-Management GmbH, München, ermittelten Wert
per 31.12.2022. Die Gesellschaft hat zur Berechnung der
Pensionsrückstellungen die "projected unit credit
method" gewählt. Als Rechnungszins wurden die von der
Deutschen Bundesbank veröffentlichten
Abzinsungssätze, hier 1,78%, verwandt, als
Sterbetafeln kamen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck
zum Ansatz. Als Gehalts- und Rententrend wurden 0 %
angesetzt (§ 285 Nr. 24 HGB). Aufgrund der Anwendung
des BilMoG sind die Werte der Pensionsrückstellungen
nur eingeschränkt vergleichbar.
Die Vorjahreswerte wurden bis 2011 nicht neu
berechnet und angepasst (Art. 67 Abs. 8 S. 2), d.h. eine
teilweise Auflösung der Pensionsrückstellung
aufgrund eines abweichenden Erfüllungsbetrages
ist gem. Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB unterblieben, da bis zum
31. Dezember 2024 Zuführungen in mindestens gleicher
Höhe nötig wären (Art. 67 Abs. 1 S. 2
EGHGB). Der vormals unterlassene Auflösungsbetrag
betrug 1.774,00 € (Art. 67 Abs. 1 S. 4 EGHGB). In 2022
erfolgte die Anpassung an die zum 31.12.2022 erforderlichen
Werte. Die Pensionsrückstellung wird mit den
Aktivwerten aus der Rückdeckungsversicherung als
Bewertungseinheit zusammengefasst und unter der
Bilanzposition "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung" ausgewiesen.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten
Rückstellungen für bestehende Verpflichtungen aus
offenen Rechnungen, für bestehende
Urlaubsverpflichtungen und Arbeitszeitguthaben, für
Kosten der Aufbewahrung sowie für Aufwendungen
für die Jahresabschlusserstellung. Die
Garantie/Gewährleistungsrückstellung wurde mit
0,75 % des garantiebehafteten, gewichteten Umsatzes der
letzten fünf Jahre ermittelt und abgezinst
berücksichtigt. Aus Vereinfachungsgründen werden
bei der Rückstellung für Aufbewahrungskosten die
steuerlichen Abzinsungsfaktoren übernommen.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Rückzahlungsbetrag bilanziert.
Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern i.H.v. T€ 37.5 aus
einem Weiterleitungsdarlehen und anderen Sachverhalten des
Gesellschafters.
Der Ausweis der latenten Steuern wird grds. nach dem
Nettoprinzip als Saldierung der aktiven und passiven
latenten Steuern berechnet. Hiervon abweichend wurde zum
31.12.2022 eine passive Steuerlatenz ohne
Berücksichtigung von gegenläufigen Sachverhalten
gebildet.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus
dem Pachtvertrag mit der Laschinger
Vermögensverwaltungs GmbH & Co KG mit einem
Jahresvolumen i.H.v. ca. T€ 52,8.
3.
Angaben und Erläuterungen zur Bilanz
Die Entwicklung der historischen Anschaffungskosten
und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten ist im
Anlagespiegel dargestellt.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich
wie folgt dar:
Verbindlichkeiten
|
Gesamt
|
bis 1 Jahr
|
1 - 5
Jahre
|
>
5 Jahre
|
- aus Lieferungen
und
|
|
|
|
|
Leistungen
|
17.292,34 €
|
17.292,34 €
|
0,00 €
|
0,00 €
|
- gegenüber
Gesellschaftern
|
37.476,83 €
|
2.226,22 €
|
35.250,61 €
|
0,00 €
|
- Sonstige
|
115.302,82 €
|
115.302,82 €
|
0,00 €
|
0,00 €
|
Gesamt
|
170.071,99 €
|
134.821,38 €
|
35.250,61 €
|
0,00 €
|
4.
Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn-
und Verlustrechnung
Die Entwicklung der historischen Anschaffungskosten
und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten ist im
Anlagespiegel dargestellt.
Das Jahresergebnis 2021 wird durch erhebliche,
unüblich hohe Forderungsverluste belastet, welche
durch die gegenläufige Auflösung der hierzu
bereits in den Vorjahren gebildeten Wertberichtigungen zu
Forderungen ergebnistechnisch weitestgehend aufgehoben
werden.
5.
Sonstige Pflichtangaben
Zum alleinvertretungsberechtigten und von den
Beschränkungen des § 181 BGB befreiten
Geschäftsführer ist seit dem 10.11.2016 Herr
Thomas Weidlich, Dachdeckermeister aus Gladbeck, bestellt.
6.
Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses
Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den
Gewinnvortrag aus den Kalenderjahren bis 2022 i.H.v. €
133.591,02 sowie den Jahresüberschuss aus 2022 i.H.v.
€ 16.492,12, d.h. insgesamt in Höhe von €
150.083,14 auf neue Rechnung vorzutragen.
Thomas Weidlich
|
-
Geschäftsführer -
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sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2024
festgestellt.
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