Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 3194
Eingetragen
20.7.2005
Branche
Großhandel mit sonstigen Büromaschinen und -einrichtungenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Der Handel mit Bürokommunikationseinrichtungen, Bürobedarf und Büroeinrichtungen jeder Art einschließlich Büromaschinen, Computern und Kopiergeräten sowie Wartung und Reparatur dieser Geräte als Franchise-Nehmer der Fa. BTC Kipp & Poffo Bürokommunikation Vertriebs GmbH mit dem Sitz in Chemnitz.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Harald Alfred Lindner
seit 20.7.2005
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lindner GmbH

Cottbus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 12,00 11,00
I. Sachanlagen 12,00 11,00
B. Umlaufvermögen 595.801,28 441.600,69
I. Vorräte 82.742,47 176.409,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 148.827,15 182.839,21
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 364.231,66 82.351,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 875,74
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 39.280,50 47.825,29
Aktiva 635.093,78 490.312,72

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Verlustvortrag 73.389,88 88.902,21
III. Jahresüberschuss 8.544,79 15.512,33
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 39.280,50 47.825,29
B. Rückstellungen 419.033,66 408.428,00
C. Verbindlichkeiten 216.060,12 81.884,72
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 216.060,12 81.884,72
Passiva 635.093,78 490.312,72

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der Lindner GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buch­führung erstellt und vermittelt, soweit möglich, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Fi­nanz- und Ertragslage mit der Einschrän­kung, dass die allgemeinen Bewertungsgrundsätze beibehalten wurden, obwohl die Gesellschaft bilanziell mit TEUR 39 überschuldet ist.

Im Folgenden wird zur bestehenden bilanziellen Überschuldung im Einzelnen Stellung genommen.

Auf Grund der vorhandenen stillen Reserven im Anlage- und Umlaufvermögen kommt die Geschäftsführung zu dem Schluss, dass zum Bilanzstichtag eine Überschuldung im Sinne des
§ 64 GmbHG bzw. § 19 InsO nicht gegeben ist.

Die Geschäftsführung geht von einer positiven Unternehmensprognose aus, so dass bei der Bewertung von der "Going-Concern-Prämisse" ausgegangen wird.

Auf Grund der bestehenden bilanziellen Überschuldung erfolgt durch die Geschäftsführung eine laufende Überprüfung der Fortführungsprognose.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Lindner GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Cottbus
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Cottbus
Register-Nr.: 3194

Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert an­ge­setzt.

Zur Erfassung latenter Risiken wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Nettoforderungen gekürzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind zum Nominalwert bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 376.658,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten i.S.d. § 249 HGB gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz
Angabe zu Forderungen
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Pensionsrückstellungen
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 4.009,00.
Dieser Betrag unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) angewendet.

Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt:

Zinssatz 1,82 %
Rententrend 2,10 %
Fluktuation 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafel 2018 G von Klaus Heubeck

Angabe zu Verbindlichkeiten
Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen alle unter einem Jahr.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 4.501,08 aus Steuern ausgewiesen.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 216.060,12 Euro (Vorjahr: 81.884,72 Euro).

Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 5,5.

Unterschrift der Geschäftsführung



 

Cottbus, 04. November 2024

gez. Harald Lindner

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 04.11.2024 festgestellt.

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