ML Mannheimer Leasing Service GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für die Vermietung und das Leasing von sonstigen beweglichen Sachen und nichtfinanziellen immateriellen Vermögensgütern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Popp seit 30.12.2016 | Geschäftsführer |
Ferdinand Wolfgang Michael Dorn seit 27.10.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nürnberger Leasing GmbHSchwaigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell, Ziele und Strategien Die Nürnberger Leasing GmbH mit Sitz in Schwaig b. Nürnberg ist eine banken- und herstellerunabhängige Mobilien-Leasinggesellschaft mit privatem Gesellschafterhintergrund und jahrzehntelanger Branchenerfahrung. Überwiegend werden Vollamortisations- und Teilamortisations-Leasingverträge sowie Mietkaufverträge für den deutschsprachigen Raum angeboten. Die Gesellschaft unterhält seit Mai 2018 eine Zweigstelle in München. Dort werden im Wesentlichen Vertriebsleistungen durch aktuell 4 Mitarbeiter erbracht. Seit Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2009 zählt das Finanzierungsleasing und das Factoring zu den sog. Finanzdienstleistungen (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 und 10 des Gesetzes über das Kreditwesen- KWG) und ist damit seitdem erlaubnispflichtig. Die Nürnberger Leasing GmbH unterliegt daher der Aufsicht der BaFin und der Deutschen Bundesbank und hat spezifische Rechnungslegungsvorschriften anzuwenden. Die Erlaubnis gemäß §64j Abs. 2 KWG wurde der Nürnberger Leasing GmbH von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit Nr. 123160 erteilt. 2. Unternehmenssteuerung Die kontrollierte Übernahme von Risiken ist zentraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Grundsatz ist es, dass nur Geschäft angenommen wird, welches über einen entsprechenden Ergebnisbeitrag verfügt und zusätzlich ein vertretbares Risikoprofil aufweist. Resultierende Geschäftsvorfälle erfordern die kontinuierliche Identifikation, Beurteilung, Steuerung und Überwachung der ganzheitlichen Risiken. Es werden keine Geschäfte eingegangen, deren Risiken für die Nürnberger Leasing GmbH aufgrund des Leasingobjektes nicht nachvollziehbar sind respektive nicht abschließend beurteilt werden können oder welche Unklarheiten hinsichtlich der mit dem Geschäft inhärenten Risiken beinhalten. Zur Begrenzung der Risiken bestehen Arbeits- und Organisationsanweisungen sowie interne Risikomanagementsysteme. Zur Steuerung der Gesellschaft werden die finanziellen Leistungsindikatoren Neugeschäftsvolumen, Veränderung des Substanzwertes und Geschäftsergebnis herangezogen. Wesentliche nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht betrachtet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nachdem das Jahr 2022 noch im Einfluss der Corona Pandemie sowie in starkem Maße durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine geprägt war, stand das Jahr 2023 im wesentlich im Zeichen der hohen Energiepreise, den stark angestiegenen Zinsen und den weltweit hohen Inflationsraten. Dies hat die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland wesentlich beeinflusst und zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3% gegenüber dem Vorjahr geführt. Unter diesen makroökologischen Rahmenbedingungen leiden die Investitionen in Deutschland. Nach dem pandemiebedingten Einbruch konnten die Bruttoanlageinvestitionen auf Vorkrisenniveau zurückkommen, leiden aber heute noch immer an den zulieferungsbedingten Produktionsproblemen und steigenden Finanzierungskosten und liegen noch immer unter dem Niveau von 2019. Das Mobilen-Leasing konnte in 2023 um EUR 15,3 Mrd. von EUR 58,3 Mrd. auf EUR 73,6 Mrd. gesteigert werden, beim Mobilien-Mietkauf Volumen fiel der Anstieg mit plus EUR 0,9 Mrd. von EUR 10,5 Mrd. auf nun EUR 11,4 Mrd. deutlich geringer aus. Insgesamt stieg das gesamte Finanzierungsvolumen der Branche um EUR 15,7 Mrd. von EUR 69,9 Mrd. auf EUR 85,6 Mrd. an. Dies entspricht einem Plus von 22,4%. Lt. BDL (Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V.) lassen sich rund 63,0% der Anschaffungswerte (plus 1,0% gegenüber dem Vj.) der gesamten Leasing-Objekte, der Objektgruppe der für die Nürnberger Leasing wichtigen Gruppe der Pkw zuordnen. Hier wurde im Jahr 2023 nahezu jeder 2. PKW (=49,8%) aller PKW-Neuzulassungen in Deutschland geleast. Dies erfuhr eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 6,8%. Entsprechend wuchs die Leasing-Quote bei den Mobilien in 2023 wieder auf 26,7%, nach einem Rückgang auf 23,0% in 2022, an. Die Unternehmenssteuerreform von 2008 mit der Unterwerfung unter eine moderate Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen führt seit Jahren dazu, dass zahlreiche Leasinggesellschaften - vor allem mittelständische - aus dem Markt ausscheiden. Die Konsolidierung der Branche hält nach wie vor an. Diese Regulierungsdichte stellt zugleich eine hohe Hürde für Neugründungen von Leasinggesellschaften dar, insbesondere von mittelständischen. 2. Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 wurden Leasing- und Mietkaufverträge mit Netto-Anschaffungskosten von insgesamt EUR 118,8 Mio. (Vj. EUR 108,3 Mio.) in Miete gesetzt. Dies entspricht einer Veränderung von 9,72 %. Damit konnte unsere Planung von EUR 113,0 Mio leicht übertroffen werden - was die Vorjahre auch schon immer bestätigt haben. Das im Berichtszeitraum erwirtschaftete Neugeschäft in Höhe von EUR 1118,8 Mio. wurde mit 945 Verträgen (Vorjahr 869) erlangt, was einem durchschnittlichen Einzelvertragswert von ca. TEUR 126 (Vorjahr 125) entspricht. Der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr ist insgesamt günstig verlaufen und entspricht im Wesentlichen den Erwartungen und Planungen der Gesellschaft. Daneben wurde Im Jahr 2023 die Dr. Weber & Partner Leasing Gesellschaft mbH, Mannheim, mit der Nürnberger Leasing GmbH verschmolzen. Neben einer positiven Kapitalmehrung führt diese Verschmelzung auch zu einer Substanzwertmehrung für die Gesellschaft. Der handelsrechtliche Jahresfehlbetrag vor Abführung des Ergebnisses an das Mutterunternehmen im Geschäftsjahr beläuft sich auf TEUR 3.945 (Vj. TEUR 1.998), der Substanzwert ist um TEUR 9.355 (Vj. TEUR 3.661) angestiegen. 3. Lage a. Vermögenslage Das Leasingvermögen ist durch die Neugeschäftsentwicklung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 15.101 auf TEUR 192.172 und damit um 8,53 % angewachsen. Die Vermögenslage ist nach wie vor geprägt durch die hohe Anlagenintensität der Gesellschaft, die überwiegend auf das bilanzierte Leasingvermögen zurückzuführen ist. Die Anlagenintensität beträgt 65,6 % (Vj. 66,6 %). Die Forderungen an Kunden sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.576 auf TEUR 48.278 gestiegen. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen bedingt durch die positive Neugeschäftsentwicklung im Mietkaufgeschäft. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Berichtsjahr um TEUR 7.428 auf TEUR 39.231 erhöht. Der Anstieg ist hauptsächlich auf den Anstieg der Forderungen gegen die Gesellschafterin sowie verbundene und nahestehende Unternehmen zurückzuführen. Entsprechend dem Vorjahr ist in den sonstigen Vermögensgegenständen der Warenbestand in Höhe von TEUR 4.563 (Vorjahr 3.663) erhalten. Das handelsrechtliche Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 aufgrund der im Jahr 2023 vorgenommenen Verschmelzung mit der Dr. Weber Leasing, Mannheim, TEUR 3.325 (Vj. TEUR 1.120). Die leasingtypischen Ertrags- und Aufwandsverläufe lassen die Beurteilung der Ertrags- und der Vermögenslage allein anhand des Jahresabschlusses nicht zu. Die für die Beurteilung einer Leasinggesellschaft maßgebliche Substanzwertermittlung schließt diese Lücke durch Einbeziehung der zukünftigen Erträge und Aufwendungen aus dem Vertragsbestand. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Substanzwert auf TEUR 33.775 (Vj. TEUR 24.420). Dieses Wachstum (+ TEUR 9.355) wurde zum einen durch die Verschmelzung mit der Dr. Weber Leasing sowie durch das Wachstum im Neugeschäft erreicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.653 auf TEUR 162.601 bedingt durch die Refinanzierung des angestiegenen Neugeschäfts im Geschäftsjahr 2023 erhöht. b. Ertragslage Im Geschäftsjahr wurden Leasingerlöse in Höhe von TEUR 137.653 (Vj. TEUR 113.339) erzielt. Die entsprechenden Leasingaufwendungen beliefen sich auf TEUR 79.495 (Vj. TEUR 65.292). Zinserträgen in Höhe von TEUR 580 (Vj. TEUR 843) standen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 9.793 (Vj. TEUR 5.360) gegenüber. Die Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Finanzierung des Leasings- und Mietkaufvermögens. Mit dem Anstieg des Leasingvermögens aufgrund der Neugeschäftsentwicklung und der Verschmelzung mit der Dr. Weber & Partner Leasing Gesellschaft mbH ergibt sich ein Anstieg der Abschreibungen auf TEUR 43.653 (Vj. TEUR 39.020). Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr von TEUR 647 auf TEUR 823 erhöht. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 147 auf TEUR 4.143 gesunken. Aus der Verschmelzung der Dr. Weber & Partner Leasing GmbH auf die Nürnberger Leasing GmbH resultiert eine einmalige Kostenbelastung in Höhe von TEUR 1.936. Diese ergibt sich im Wesentlichen aus der operativen Kostenbelastung in Höhe von TEUR 1.001 sowie der Auflösung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 935. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit beträgt TEUR - 3.005 (Vj. TEUR -1.984) Das handelsrechtliche Jahresergebnis belief sich aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages auf 0 TEUR (Vj. 0 TEUR). c. Finanzlage Wie im Vorjahr erfolgt die Finanzierung der Leasingobjekte fast ausschließlich fristenkongruent entweder durch regresslosen Forderungsverkauf oder über die Aufnahme von Darlehen. Der Bestand an eigenfinanzierten Leasingobjekten (vorwiegend Verlängerungsverträge mit kurzer Restlaufzeit) ist folglich sehr gering. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft zeigt die branchenübliche überwiegende Fremdfinanzierung. Zum Ende des Geschäftsjahres bestanden Rahmenvereinbarungen zum Abschluss von Forderungsverkauf bzw. Darlehensverträgen mit mehreren deutschen Kreditinstituten sowie zwei luxemburgischen Compartments, die im abgelaufenen Geschäftsjahr zur Finanzierung des Neugeschäfts eingesetzt wurden. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die Refinanzierungslinien im Zusammenhang mit der Ausweitung des Neugeschäfts und zur Stützung der Geschäftsstrategie weiter ausgebaut werden. Die Liquidität der Gesellschaft ist unter Beachtung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen durch die fristenkongruente Refinanzierung sowie die verfügbaren Kreditlinien sichergestellt. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognose- und Chancenbericht Wir gehen im Jahr 2024 von einem weiteren moderaten Neugeschäftszuwachs gegenüber dem Vorjahr aus. Die übernommenen und bestehenden Kundenverbindungen werden weiterhin gepflegt. Übernahmen von kleineren Gesellschaften bzw. Vertragsportfolien sollen den kontinuierlichen Ausbau des Neugeschäftes weiterhin unterstützen. Die konsequente Diversifizierung des Portfolios in den letzten Jahren führte während der vergangenen Jahre dazu, dass Neugeschäftseinbrüche in einem Sektor durch eine Neugeschäftszunahme in anderen Bereichen ausgeglichen werden können. Daneben führt diese Diversifizierung des Portfolios dazu, dass bestandsgefährdende Risiken nicht absehbar sind. Wir erwarten deshalb auch in 2024 eine weitere moderate Ausweitung des Neugeschäfts und gehen davon aus, dass die zweite Jahreshälfte 2024 von einer leichten Ausweitung der Wirtschaftsaktivität geprägt sein wird. Leasing unterstützt den Aufbruch der Wirtschaft und die Realisierung aufgeschobener Investitionen ideal, denn die Investitionsform schont die Liquidität und vermeidet eine weitere Verschuldung nach krisenbedingten Kreditaufnahmen. Für die Gesellschaft können sich Risiken durch eine Verschärfung geopolitischer Spannungen, wie etwa der Eskalation im Russland-Ukraine Konflikt, ergeben. Aufgrund der stark begrenzten direkten und indirekten geschäftlichen Verbindungen mit den Märkten Russland und Ukraine ist jedoch nicht mit nennenswerten direkten Auswirkungen auf das Neugeschäft und die Ertragslage zu rechnen. Neben diesen geopolitischen Spannungen sehen wir jedoch auch ein weiteres Risiko in der Zunahme der Anzahl von Insolvenzen in Deutschland. Dies bedarf in unserem Risikomanagement eine größere Intensivbetreuung. Im Ergebnis gehen wir daher von einer angemessenen optimistischen Entwicklung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 aus. Das Neugeschäftsvolumen im Leasingbereich wird sich nach unseren Erwartungen mit einer erwarteten Steigerung von 5 % über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 bewegen. Wir erwarten wie im Geschäftsjahr 2023 in zwei Geschäftsbereichen deutliche Steigerungen in Bezug auf das Neugeschäft. Unser Lokomotivengeschäft hat sich durch hohe Vertriebsanstrengungen eine Basis geschaffen, die sich durch deutlich ansteigendes Geschäft auszeichnet. Die Sparte der Luxusfahrzeuge ist durch die Übernahme einer Vertriebsgesellschaft in 2021 und die damit breitere Kundenbasis deutlich gestärkt worden. 2. Risikobericht Die kontrollierte Übernahme von Risiken ist zentraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung, wobei Risiken wie folgt definiert werden: Risiken sind alle Ereignisse und möglichen Entwicklungen innerhalb und außerhalb der Nürnberger Leasing GmbH, die sich negativ auf die Erreichung der Unternehmensziele und auf die Gesellschaft selbst, auswirken können. Oberste Leitlinie unserer Risikopolitik ist es daher, dass der Eintritt des Unerwarteten den Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährden darf. Das heißt Chancen und Risiken der Geschäfte müssen für die Gesellschaft bekannt, beherrschbar und tragfähig sein. Dazu verfügt die Gesellschaft über das nachfolgend beschriebene Risikomanagementsystem. Die aus dem Geschäftsmodell der Nürnberger Leasing GmbH resultierenden Vorfälle erfordern die Identifikation, Beurteilung, Steuerung und Überwachung der Risiken, um diese nur in dem Maße einzugehen, wie diese zur Erreichung der geschäftspolitischen Ziele erforderlich sind. Nach wie vor entspricht unsere Risikopolitik dem Bestreben, nachhaltig zu wachsen und den Unternehmenswert zu steigern. Hierzu können folgende, wesentliche, Aussagen getätigt werden: Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement obliegt der Geschäftsführung. Im Rahmen der jährlichen Planung wird eine entsprechende Risikostrategie durch die Geschäftsführung erarbeitet, die stetig überprüft und ggfs. angepasst wird. Organisationsrichtlinien, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten regeln verbindlich den generellen Geschäftsablauf und sind den Mitarbeitern bekannt. Unsere Mitarbeiter sind über die Risikostrategie und die Risikoleitlinien der Gesellschaft informiert und handeln im Rahmen ihrer Kompetenzen verantwortungsvoll. Ein System von Geschäftsanalysen, Risikolimiten und entsprechende Berichte gewährleisten eine zeitnahe Information der Geschäftsleitung und erlaubt zeitgerechte und effiziente Steuerungsmaßnahmen, welche ständig angepasst und erweitert werden. Hierzu wird das Software- Tool der Firma Risklytics genutzt. Im Rahmen einer Risikotragfähigkeitsrechnung werden unsere wesentlichen Risiken quantifiziert sowie der Risikodeckungsmasse gegenübergestellt. Entsprechende Steuerungsmaßnahmen werden entwickelt und verantwortlich priorisiert. Zur Sicherstellung der nachhaltigen Unternehmensexistenz ist es erforderlich, dass die eingegangenen Risiken durch das Risikodeckungspotenzial gedeckt sind. Mit der Einbeziehung von Leasinggesellschaften unter die Regelungen des KWG gelten auch für Leasingunternehmen die aufsichtsrechtlichen Regelungen für Finanzdienstleistungsinstitute. Die interne Revision überwacht durch regelmäßige Kontrollen und Prüfungen das Risikomanagement der Gesellschaft. Die Nürnberger Leasing GmbH hat die gesamte Vertragsverwaltung einschließlich der Aufgaben des Risikomanagements für verbundene Unternehmen im Rahmen von Auslagerungsvereinbarungen übernommen. In unser Risikomanagement werden folgende einzelne Risiken einbezogen: a. Adressausfallrisiko Generell ist die Leasinggesellschaft von Ausfallrisiken betroffen, wenn der Leasingnehmer seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen kann und der Marktwert nicht zur Deckung des Obligos ausreicht. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn Verträge auf Darlehensbasis oder aus Eigenmitteln refinanziert, also nicht verkauft, sind. Wir begegnen diesem Risiko, indem wir vor Abschluss eines Leasingvertrages eine intensive Bonitätsbeurteilung des Leasingantragstellers anhand von modernen Scoring-Modellen sowie eine eingehende Analyse der Bonitätsunterlagen unter Berücksichtigung des Gesamtengagements sowie möglicher Klumpenrisiken vornehmen. Ferner kommen risikominimierende Vertragsgestaltungen, ein effizientes Mahnwesen sowie die strikte Einhaltung des 4-Augen-Prinzips zum Einsatz. Risiken, die aus dem Ausfall von (Restwert-)Garanten resultieren, werden durch eine enge Überwachung der Garantiegeber sowie teilweise durch Limite reduziert. Den Risiken aus Beteiligungen sowie Forderungen der Gesellschaft gegenüber verbundenen oder nahestehenden Unternehmen sowie bestehenden Gewinnabführungsverträgen tritt die Gesellschaft mit einer gezielten Steuerung der Risiken auch in Bezug auf die verbundenen Unternehmen entgegen. Darüber hinaus bestehen teilweise selbstschuldnerische Bürgschaften durch die Gesellschafter des Mutterunternehmens. b. Marktpreisrisiken Hier spricht man von einer möglichen Abweichung eines tatsächlichen Verwertungserlöses zum kalkulatorisch unterstellten Restwert. Restwertrisiken entstehen daher i. d. R. nur bei Ausfall des Leasingnehmers, soweit eine Neuvermietung nicht erfolgen kann. Dem begegnen wir mit einer konservativen am Markt orientierten Berechnung der Restwerte sowie einer laufenden Überwachung der Wertverläufe, intensiver Beurteilung des Leasingnehmers durch entsprechende Analysen der Bonitätsunterlagen, entsprechenden Scoring- und Analysesystematiken und hoher Verwertungskompetenz. Neben den vertraglich vereinbarten Andienungsrechten bestehen ggf. Rückkaufvereinbarungen mit Lieferanten. Das Zinsänderungsrisiko ist die Gefahr von Verlusten durch Änderung von Refinanzierungszinsen. Die Verträge in unserem Bestand wurden ausschließlich fristenkongruent oder durch Eigenmittel finanziert / refinanziert. Eine Verschlechterung der allgemeinen Refinanzierungssituation in der Leasingbranche oder eine nicht realisierbare Aufstockung unserer Refinanzierungslinien könnte die geschäftliche Entwicklung des Unternehmens beeinflussen. Aktuell ist dieser Punkt aufgrund der schwierigen zukünftigen Entwicklung der Zentralbankzinsen schwer zu beurteilen. c. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass Zahlungsverpflichtungen nicht termingerecht und/oder in voller Höhe nachgekommen werden können. Diesem Risiko wird mit fristenkongruenten Finanzierungen, einem angemessenen Liquiditätspuffer, einer vorausschauenden Rahmenausweitung und einer Ausfallversicherung für das Neugeschäft bis einschließlich dem Geschäftsjahr 2020 begegnet, welche auch schon vor erfolgter Verwertung leistet. d. Operationelle Risiken Gefahr von Verlusten, die durch Unangemessenheit oder das Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen verursacht werden. Unsere Organisationsrichtlinien, Arbeitsanweisungen und Checklisten sind auf einem aktuellen Stand und unseren Mitarbeitern bekannt. Daneben wird die strikte Einhaltung des 4-Augen-Prinzips eng überwacht. Unsere Mitarbeiter sind größtenteils langjährig im Leasingbereich beschäftigt, so dass Risiken aufgrund von Willkür und Fahrlässigkeit begrenzt sind. Die IT-Organisation entspricht dem aktuellen Stand einer mittelgroßen Leasinggesellschaft. EDV-technisch induzierte Risiken werden durch Auslagerung der IT-Prozesse an einen externen IT-Service- Provider und externe, zeitnahe Datensicherungen sowie moderne Sicherheitsvorkehrungen begrenzt. Notfallpläne und Datensicherungsmaßnahmen wurden geschaffen und im entsprechenden Handbuch festgehalten. Den Risiken aus der Unterschlagung von Leasingobjekten bzw. aus betrügerischen Handlungen bei einem Zusammenwirken von Kunden und Lieferanten wird durch entsprechende Prozesse im Vertragsanbahnungsprozess, intensive Bonitätsbeurteilungen von Kunden und Lieferanten und durch die Besichtigung von Leasingobjekten durch den Vertriebsaußendienst begegnet. Dem Risiko des Ausfalls eines (Gesellschafter-)Geschäftsführers sowie dem Ausfall/Weggang von Wissensträgern und dem damit verbunden Know-How-Verlust tritt die Gesellschaft durch die Installation von zwei Geschäftsführern sowie Dokumentationen und Handbüchern entgegen. e. Nicht relevante Risikoarten Währungsrisiken ergeben sich für die Gesellschaft nicht, da Geschäfte nur ausschließlich in Euro erfolgen. Handelsrisiken ergeben sich ebenso nicht, da keine Handelsbestände existieren. f. Zusammenfassende Darstellung Eine Zusammenfassung der Risikolage der Gesellschaft erfolgt regelmäßig im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung, bei der alle wesentlichen Risiken quantifiziert sowie den Risikodeckungsmassen gegenübergestellt werden. Diese ergab jeweils eine angemessene Risikotragfähigkeit der Gesellschaft für den aktuellen Geschäftsumfang und eine weitere Ausweitung der Geschäftstätigkeit.
Schwaig, den 27. Mai 2024 Ferdinand Dorn, Geschäftsführer Andreas Popp, Geschäftsführer Jahresbilanz zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Die Nürnberger Leasing GmbH mit Sitz in Schwaig bei Nürnberg ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Nürnberg unter der HRB 24705 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., §§ 264 ff. und 340 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz, der RechKredV sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 HGB sowie für Finanzdienstleistungsinstitute. Der Jahresabschluss ist nach den Gliederungsvorschriften der RechKredV aufgestellt. Die Verschmelzung der Dr. Weber & Partner Leasing GmbH auf die Nürnberger Leasing GmbH mit Wirkung zum 01.01.2023 hat auf die Vergleichbarkeit der Zahlen keinen signifikanten Einfluss, da die Größe der verschmolzenen Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung ist. Um die Besonderheiten des Leasinggeschäftes zum Ausdruck zu bringen, werden gesonderte Posten innerhalb der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden sind zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken werden im Bedarfsfall durch Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen aus Mietkaufgeschäften werden über die Laufzeit der Mietkaufverträge aufgelöst. Dabei werden die Tilgungsanteile der Mietkaufraten gegen die Forderung verbucht und der Zinsanteil wird abgegrenzt und monatlich über die Laufzeit aufgelöst. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Das Leasingvermögen wurde zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Das Leasingvermögen wird unter Berücksichtigung der Nutzungsdauern linear abgeschrieben. Soweit die Barwerte aus den zukünftigen Raten und der Restwert des Leasingvermögens - unter Berücksichtigung geleisteter Mietsonderzahlungen - den Restbuchwert zum Stichtag unterschreiten, wird eine außerplanmäßige Abschreibung auf das Leasingobjekt vorgenommen. Abweichend zu den Vorjahren werden hochwertige PKW mit Anschaffungskosten > 100 TEUR über die Laufzeit auf den vertraglich vereinbarten Restwert des zu Grunde liegenden Leasingvertrages abgeschrieben. Sachanlagen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer ebenso linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden bei Anschaffungskosten bis EUR 800 im Wirtschaftsjahr voll abgeschrieben, ihr Abgang wird unterstellt. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert, den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Zahlungen, die erfolgsmäßig zukünftigen Geschäftsjahren zuzurechnen sind und wird zeitanteilig aufgelöst. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst den Barwert aus verkauften Leasingforderungen (Raten und ggf. Restwerte), abgegrenzten Zinsertrag aus Mietkaufgeschäften sowie abgegrenzte Leasingsonderzahlungen, die laufzeitanteilig aufgelöst werden. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Der Ansatz erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Erläuterungen zur Bilanz Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Restlaufzeiten- Spiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 2.750 (Vj. TEUR 5.284) betreffen im Wesentlichen täglich fällige Kontokorrente. Die Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 48.278 (Vj. TEUR 42.702) beinhalten Mietkaufforderungen in Höhe von TEUR 43.186 (Vj. TEUR 38.976) und übrige Forderungen in Höhe von TEUR 5.092 (Vj. TEUR 3.726). Angaben zum Anteilsbesitz
* nach Ergebnisabführung zum Stichtag
31.12.2022
Die Entwicklung des in der Bilanz erfassten Leasingvermögens und der Sachanlagen für das Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 39.232 (Vj. 31.803) enthalten im Wesentlichen Verrechnungskonten mit verbundenen und nahestehenden Unternehmen/Personen in Höhe von TEUR 10.927 (Vj. TEUR 9.008) und der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 23.119 (Vj. TEUR 18.137), sowie noch nicht in Miete gesetzte Mietkäufe in Höhe von TEUR 3.455 (Vj. TEUR 2.417) und noch nicht in Miete gesetzte Leasingverträge in Höhe von TEUR 1.108 (Vj. TEUR 1.246). Die Gesellschaft bilanziert keine latenten Steuern, da sich bestehende Bilanzierungsunterschiede aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft nur beim Organträger auswirken würden. Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Restlaufzeiten-Spiegel in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von TEUR 76.873 (Vj. TEUR 71.358) resultieren im Wesentlichen aus Schuldscheindarlehen zur Refinanzierung von Leasing- und Mietkaufverträgen in Höhe von TEUR 67.907 (Vj. TEUR 61.566), der Ausnutzung eines Zwischenfinanzierungsrahmens für die Finanzierung von Objektkäufen in Höhe von TEUR 4.926 (Vj. TEUR 5.009) sowie aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 4.261 (Vj. TEUR 4.394) und aus Sicherheitsleistungen zu Leasingverträgen in Höhe von TEUR 334 (Vj. TEUR 388). Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.096 (Vj. TEUR 1.717) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.073 (Vj. TEUR 1.667). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 49) enthalten. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 47.540 (Vj. TEUR 32.346) gliedern sich im Wesentlichen in verkaufte Leasingraten zu TEUR 25.906 (Vj. TEUR 17.627), verkaufte Restwerte in Höhe von TEUR 5.582 (Vj. TEUR 468), abgegrenzte Leasing- und Mietsonderzahlungen zu TEUR 15.870 (Vj. TEUR 14.718) sowie zum Bilanzstichtag ausgezahlte Forfaitierung in Höhe von TEUR 734 (Vj. TEUR 0) ohne aktiven Vertrag. Andere Rückstellungen in Höhe von TEUR 174 (Vj. TEUR 158) wurden im Wesentlichen gebildet für Prüfungs- und Steuerberatungskosten sowie Personalkosten. Das Eigenkapital umfasst das gezeichnete und voll einbezahlte Kapital in Höhe von TEUR 1.200 (Vj. TEUR 1200) sowie die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 2.205. Die Kapitalrücklage dotiert mit TEUR 2.205 aus der Verschmelzung der Dr. Weber & Partner Leasing GmbH. Bilanzverlust
Es wird ein Bilanzverlust nach Verlustausgleich durch die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 80 (Vj. Bilanzverlust TEUR 80) ausgewiesen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Leasingerträge in Höhe von TEUR 137.653 (Vj. TEUR 113.339) beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus Leasingverträgen TEUR 49.321 (Vj. TEUR 47.149), Erlöse aus Mietkaufverträgen TEUR 36.133 (Vj. TEUR 25.028), Erlöse aus dem Verkauf von Leasingvermögen TEUR 34.021 (Vj. TEUR 33.943) sowie Erlöse aus Handelswaren TEUR 6.036 (Vj. TEUR 3.556) und Objekttausch TEUR 12.005 (Vj. 6.880). Die Leasingaufwendungen in Höhe von TEUR 79.496 (Vj. TEUR 65.292) resultieren im Wesentlichen aus dem Abgang des Leasingvermögens zu Restbuchwerten TEUR 26.998 (Vj. TEUR 30.243), aus dem Wareneinstand bei Mietkaufverträgen TEUR 33.724 (Vj. TEUR 23.002) sowie aus dem Aufwand für Handelswaren TEUR 6.001 (Vj. TEUR 3.689) und Objekttausch TEUR 12.005 (Vj. TEUR 6.880) Die Zinserträge in Höhe von TEUR 580 (Vj. TEUR 843) enthalten solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 137 (Vj. TEUR 126) sowie von der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 363 (Vj. TEUR 350). Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 9.793 (Vj. TEUR 5.360) umfassen im Wesentlichen Aufwendungen für langfristige Refinanzierungsdarlehen und kurzfristige Inanspruchnahmen der Kontokorrentlinien für die Vor- und Anfinanzierung von Leasing und Mietkaufverträgen. Die Provisionsaufwendungen in Höhe von TEUR 3.277 (Vj. TEUR 3.392) resultieren aus den Vermittlungen des Leasing- und Mietkaufgeschäfts durch Dritte und verbundene Unternehmen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.076 (Vj. TEUR 1.982) enthalten im Wesentlichen Versicherungsentschädigungen (TEUR 331, Vj. TEUR 1.019), Weiterberechnungen aus Dienstleistungen an Schwester- und Tochterunternehmen TEUR 80 (Vj. TEUR 420) und Bearbeitungsgebühren TEUR 183 (Vj. TEUR 151). Die Personalaufwendungen beinhalten Löhne und Gehälter in Höhe von TEUR 667 (Vj. TEUR 512) und soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 156 (Vj. TEUR 135). In den sozialen Abgaben und Aufwendungen sind solche für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 17 (Vj. TEUR 13) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 833 (Vj. TEUR 12) sind periodenfremde Aufwendungen aus der Ausbuchung von uneinbringlichen Schadenersatzforderungen in Höhe von TEUR 824 (Vj. TEUR 2) enthalten. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse / Eventualverbindlichkeiten Die Gesellschaft hat Bürgschaften für Verpflichtungen aus einem Refinanzierungsdarlehen für ein nahestehendes Unternehmen abgegeben. Die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten valutieren bei TEUR 158. Daneben hat die Gesellschaft Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von TEUR 1.935 für ein nahestehendes Unternehmen übernommen. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird auf Grund der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung der Gruppe derzeit nicht gerechnet. Darüber hinaus hat die Gesellschaft eine Patronatserklärung für die HaLog Leasing GmbH abgegeben. Sonstigen finanziellen Verpflichtungen Der Betrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht unter Haftungsverhältnissen angegeben sind, beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 357 (Vj. TEUR 396). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus zwei nicht kündbaren Mietverträgen und KFZ-Miet- und Leasingverträgen, die zwischen 2024 und 2025 enden. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen für Honorare des Abschlussprüfers für Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 65, für Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 0 und für sonstige Leistungen in Höhe von TEUR 0 erfasst. Geschäftsführung Ferdinand Dorn, (Kaufmann), Geschäftsleiter (Sprecher) Andreas Popp, (Kaufmann), Geschäftsleiter Die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 285 S.1 Nr. 9a HGB unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Der Gesamtbetrag der den Mitgliedern der Geschäftsführung gewährten Vorschüsse und Kredite beträgt TEUR 487. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis wurde aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der DORI Vermögensverwaltungs GmbH übernommen. Konzernverhältnisse Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Gesellschaft nicht verpflichtet, da die DORI Vermögensverwaltungs GmbH, Schwaig bei Nürnberg (Mutterunternehmen) in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss mit befreiender Wirkung für die Gesellschaft erstellt. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der DORI Vermögensverwaltungs GmbH, Schwaig bei Nürnberg, einbezogen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Schwaig, den 27. Mai 2024 Ferdinand Dorn, Geschäftsführer Andreas Popp, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Das Anlagevermögen der Dr. Weber & Partner Leasing GmbH ist zu Restbuchwerten übernommen worden. Restlaufzeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist sind größtenteils durch Sicherungeübereingungen bzw. Forderungsabtretungen gesichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden bestehen teilweise Eigentumsvorbehalte. Feststellung des Jahresabschlusses Die Gesellschafterversammlung hat am 28.06.2024 den Jahresabschluss festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Nürnberger Leasing GmbH, Schwaig b. Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Nürnberger Leasing GmbH, Schwaig b. Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nürnberger Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten An-gaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schwalbach am Taunus, den 31. Mai 2024 WPG
Müller GmbH
Müller, Wirtschaftsprüfer |
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