Stammdaten

Register
Amtsgericht Recklinghausen HRB 2573
Eingetragen
3.12.1990
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnGroßhandel mit Fisch und FischerzeugnissenGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Gegenstand
Der Großhandel mit Obst und Gemüse, einschließlich der Weiterverarbeitung (Convenience) sowie die Vornahme aller sonstigen Geschäfte, die der Abwicklung solcher Geschäfte zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Dittert
seit 21.8.2024
Geschäftsführer
Niklas Hengesbach
seit 28.7.2020
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hubert Hengesbach
Datteln
12.800 €
50.00%
SD Holding GmbH
Germany
12.800 €
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Josef Hesse GmbH

Datteln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Josef Hesse GmbH, Schloßstraße 27, 45711 Datteln

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Allgemein

2. Geschäftsmodell

II. Wirtschafsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

b. Branchenentwicklung

2. Geschäftsverlauf und Ertragslage

3. Finanzlage

4. Vermögenslage

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Voraussichtliche Entwicklung

2. Risikobericht

a. Branchenbezogene Risiken

b. Lieferantenrisiko

c. IT-Risiko

d. Liquiditätsrisiko

e. Zusammengefasste Risikobeurteilung

3. Chancenbericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Allgemein

Die Josef Hesse GmbH ist im Großhandel mit Obst und Gemüse tätig.

Die Gesellschaft wurde 1935 gegründet und hat ihren Sitz in 45711 Datteln, Schloßstraße 27. Sie unterhält eine Betriebsstätte in 45141 Essen, Lützowstraße 28 c.

Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Recklinghausen unter der Nummer HRB 2573 geführt.

2. Geschäftsmodell

Unsere Geschäftstätigkeit haben wir im Jahr 1935 als Obst- und Gemüsehandel aufgenommen und sukzessive weiterentwickelt. Wir liefern ein umfangreiches Sortiment an Obst, Gemüse und Kartoffeln sowie eine große Auswahl von Ready-cut-Produkten und Feinkost in das Inland, mit Schwerpunkt NRW.

Das Unternehmen wird seit der Gründung in vierter Generation betrieben und hat sich seitdem zu einem leistungsstarken Unternehmen entwickelt. Auf einer Fläche von rund 4.500 m 2 , wovon 3.000 m 2 Kühlräume betreffen, wird die Ware gelagert und die Frische der Produkte gewährleistet. Auf einer Fläche von 964 m 2 wird die Produktion und die Weiterverarbeitung von Frischgemüse durch ein gemeinsames Tochterunternehmen (Schnittwerke GmbH) vorgenommen. Die Josef Hesse GmbH verfügt zudem über einen eigenen Fuhrpark mit Kühlfahrzeugen von 3,5 bis 18 Tonnen, sodass je nach Kundenwunsch das passende Fahrzeug eingesetzt werden kann.

In den letzten Jahren konnten wir unsere Geschäftstätigkeit kontinuierlich ausweiten und vertreiben unser Sortiment an Kunden aus allen Bereichen. Zu unseren Kunden zählen Supermärkte, der Fachhandel, Wochenmarkthändler, Großverbraucher und Verpfleger, wie Seniorenheime und Cateringbetriebe, verarbeitende Betriebe sowie die Gastronomie. Nach unserem Zusammenschluss mit der Früchte-Service GmbH & Co.KG in 2017 sorgen wir als starkes Team für noch mehr Frische. Es bestehen jedoch auch über die Grenzen hinweg internationale Vernetzungen und langjährige Partnerschaften. Zudem sind wir mit allen unseren Erzeugern und Lieferanten schon über lange Zeit, teilweise über mehrere Generationen verbunden. So ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entstanden und durch die kurzen Wege ist Frische ganz nach dem Motto "Direkt vom Feld auf den Teller" möglich.

Unsere Kunden verlassen sich auf unser umfassendes Angebot und unseren schnellen Service. Die Kunden wissen, dass die Josef Hesse GmbH für Regionalität steht. Die Ware kommt aus Anbaugebieten in Nordrhein-Westfalen, dem Rheinland und dem Münsterland. Außerdem achten wir darauf die Nachhaltigkeit zu gewährleisten und setzen hier vor allem auf saisonales Obst und Gemüse.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 ist von verschiedenen äußeren Einflüssen geprägt. Als Herausforderung beeinträchtigt seit Februar 2022 der russische Angriffskrieg auf die Ukraine sowie die instabile Lage in Nahost die wirtschaftliche Entwicklung. Material- und Lieferengpässe sowie der Fachkräftemangel und hohe Inflation belasten auch in 2023 die Weltwirtschaft.

a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Die Auswirkungen der globalen Krisen führen zu einer Belastung der deutschen Wirtschaft. Ein weiterer Faktor waren die durch steigende Zinsen verursachte ungünstige Finanzierungsbedingungen sowie die schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland. Das (preisbereinigte) Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr.

Ein Zuwachs war im Bereich Information und Kommunikation (+ 2,6 %) zu verzeichnen und knüpft so an die langjährige Wachstumsgeschichte dieses Bereiches an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit konnte ebenfalls einen Anstieg (+ 1 %) vorweisen. Die Baubranche ist weiterhin von einem Fachkräftemangel und erhöhten Baukosten betroffen, konnte jedoch ein Anstieg von 0,2 % verzeichnet werden (im Vorjahr - 2,3 %). Insbesondere die Produktion im Tiefbau sowie der Hochbau waren für den Zuwachs verantwortlich.

Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe ist ein Rückgang von 1 % zu nennen. Der Rückgang ist vor allem auf den Groß- und Einzelhandel zurückzuführen. Der in dem Bereich enthaltene Kraftfahrzeughandel sowie der Verkehrsbereich legten dazu im Vergleich an Wachstum zu. Ein deutlicher Rückgang der Wirtschaftsleistung betraf den Bereich des produzierenden Gewerbes (- 2 %). Der Rückgang ist auf die deutlich niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung zurückzuführen. Die letzten Atomkraftwerke wurden abgeschaltet und die Energieproduktion aus Braun- und Steinkohle ging zurück.

Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. Bezüglich der Anzahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland wurde ein neuer Höchststand (45,9 Millionen) erreicht.

International betrachtet, bleibt Deutschland hinter anderen großen EU-Mitgliedstaaten oder großen Volkswirtschaften wie den USA oder China deutlich zurück. Deutschland Wirtschaftsleistung stieg am schwächsten. Als einziger der großen europäischen Staaten weist Deutschland einen Rückgang des (preisbereinigten) Bruttoinlandsprodukt auf.1

b) Branchenentwicklung

Gemüseanbau

In 2023 ist die Gemüseernte im Vorjahresvergleich um 4 % gestiegen. Zudem handelt es sich bei dem Anstieg um 2 % mehr als im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2022.

Von der Gemüseanbaufläche werden 15 % der gesamten Gemüseanbaufläche ökologisch bewirtschaftet (im Vorjahr 12 %). Auf den ökologisch wirtschaftenden Betrieben wurden auf ca. 18.400 Hektar 480.000 Tonnen Gemüse erzeugt. Dies entspricht 12 % der gesamten Ernte.

Die größten Erntemengen betreffen, wie in den Vorjahren, den Anbau von Möhren bzw. Karotten (796 700 Tonnen). Darauf folgt die Speisezwiebel und trotz sinkender Anbauflächen an dritter Stelle der Weißkohl.

Der Salatanbau ist hingegen auf dem niedrigsten Niveau seit 2012. Der Anbau fast aller Salatarten wurde weiter reduziert.

Die größten Gemüseanbauflächen befinden sich in Nordrhein-Westfalen mit 26.200 Hektar.

Gemessen an der Gemüseanbaufläche war u.a. der Spargel die bedeutendste Gemüseart.2

Obstanbau

An der gesamten Erntemenge von Baumobst machen Äpfel einen Anteil von ca. 88 % aus, darauf folgen Pflaumen und Zwetschgen mit 4,1 % sowie Birnen an dritter Stelle mit 3,5 %.3

Ungünstige Wetterverhältnisse haben jedoch dazu beigetragen, dass in 2023 die drittschlechteste Apfelernte der vergangenen zehn Jahre zu verzeichnen war. Rund drei Viertel der Apfelernte sind zur Vermarktung als Tafelobst geplant. Rund 24 % entfallen auf die Verwertung von Baumobst durch die Industrie. Hierzu gehören beispielsweise die Produktion von Fruchtsaft, Apfelwein oder Konserven. Der Rest entfällt auf Lager- oder Verarbeitungsverluste (1,6 %).

Unterdurchschnittlich verlief mit einem Rückgang von 6,5 % die Pflaumenernte.

Die in Deutschland bedeutendste Strauchbeerenart ist die Kulturheidelbeere. Trotz eines Rückgangs der Strauchbeerenernte um 4 %, wurden die Anbauflächen für Kulturheidelbeeren ausgebaut. Nach den Kulturheidelbeeren werden Himbeeren sowie schwarze Johannisbeeren am meisten geerntet. Bedeutendste Kulturart im ökologischen Strauchbeerenanbau war 2023 die Aroniabeere (31 %), gefolgt von Sanddorn mit einem Anteil von 19 %4

Sonstiges

Es ist darauf hinzuweisen, dass die Bundesregierung sich das Ziel gesetzt hat, den Anteil ökologisch bewirtschafteter landwirtschaftlicher Flächen in Deutschland bis 2030 auf 30% zu steigern. Hierfür ist auch ein höherer Absatz von Bio-Lebensmitteln im Handel erforderlich.5

In den vergangenen Jahrzehnten ist der Pro-Kopf-Konsum von Gemüse in Deutschland gestiegen. Während im Jahr 1950/51 pro Jahr und Person etwa 50 Kilogramm konsumiert wurden, lag der Pro-Kopf-Verzehr von Gemüse im Jahr 2022/23 bei durchschnittlich 102,6 Kilogramm. Damit hat sich der Konsum seit den 1950er Jahren mehr als verdoppelt.6

2. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Die in Höhe von rd. 20 % gestiegenen Umsatzerlöse trugen maßgeblich zur deutlich verbesserten Ertragslage der Josef Hesse GmbH bei. Ebenfalls dazu beigetragen hat die im Vorjahresvergleich im Verhältnis nur leicht gestiegene Wareneinsatzquote in Höhe von rd. 80 %, welche wir trotz erschwerter Bedingungen und gestiegener Preise auf den Beschaffungsmärkten gegenüber dem Vorjahr (79,5 %) nahezu halten konnten. Somit wurde die Erwartung eines gleichbleibenden Umsatzes übertroffen. Der Aufbau neuer und der Ausbau bestehender Kundenbeziehungen haben zu dieser Umsatzsteigerung beigetragen.

Der absolute Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) betrug für das Geschäftsjahr 5.920 TEUR und trägt mit 5.065 TEUR im Vergleich zum verbesserten Jahresergebnis bei.

Der Personalaufwand hat sich von 2.750 TEUR auf 3.117 TEUR erhöht. Die Erhöhung des Personalaufwandes resultiert u.a. Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie die Zuführung der Urlaubsrückstellung.

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr von 19.665 TEUR auf 23.746 TEUR erhöht. Zurückzuführen ist dies u.a. auf die gestiegenen Einkaufspreise sowie verausgabte Pfandgelder.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von 1.922 TEUR auf 2.078 TEUR erhöht. Im Wesentlichen begründet sich dieser Anstieg durch die deutlich erhöhten Kosten der Ausgangsfrachten sowie einer Erhöhung der Fahrzeugkosten.

In 2023 konnte ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 583.569,83 EUR (Vorjahr: 336.314,70 EUR) erwirtschaftet werden.

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 388.391,79 EUR (Vorjahr: 292.169,78 EUR) ab.

3. Finanzlage (Kapitalstruktur, Investitionen, Liquidität)

Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 29 % auf 33 % der Bilanzsumme erhöht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr von 333 TEUR auf 312 TEUR. Im Berichtsjahr besteht eine neue Leasingverbindlichkeit, welche in der genannten Position enthalten ist. Des Weiteren wurden die Verbindlichkeiten planmäßig getilgt.

Die liquiden Mittel, einschließlich der Bankguthaben, erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von 462 TEUR auf 834 TEUR.

Die Finanzierung unserer Geschäftstätigkeit und die Liquidität unserer Gesellschaft waren 2023 jederzeit gewährleistet.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt 4.815.493,34 EUR (Vorjahr: 4.038.296,06 EUR).

Das Anlagevermögen stellt 21 % (Vorjahr: 23 %) des Gesamtvermögens dar. Investitionen in das Anlagevermögen betrafen u.a. die Erweiterung des Fuhrparks sowie die Anschaffung einer Bandschneidemaschine.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betreffen rund 52 % (Vorjahr: 54%) des Gesamtvermögens. Des Weiteren beträgt die Quote der flüssigen Mittel 18 % (Vorjahr: 11 %), sodass grundsätzlich in dieser Höhe kurzfristige Verbindlichkeiten aus den verfügbaren Zahlungsmitteln getragen werden können.

Die Verbindlichkeiten stellen einen Anteil von 60 % (Vorjahr: 66 %) der Passiva dar. Die Verbindlichkeiten sind von 2.668 TEUR auf 2.885 TEUR gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 1.684 TEUR auf 2.005 TEUR zurückzuführen. Dem gegenüber steht der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten von 437 TEUR auf 294 TEUR. Die Vermögens- und Kapitalstruktur unserer Gesellschaft ist insgesamt ausgewogen und flexibel für die Gestaltung der weiteren Geschäftsentwicklung. Mit der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind wir zufrieden.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur internen Steuerung verwenden wir insbesondere folgende finanziellen Leistungsindikatoren:

- Ergebnis vor Steuern: Die Entwicklung und Beurteilung des Ergebnisses vor Steuern ist unter der Ertragslage dargestellt.

- Handelsspanne: Die Umsatzerlöse haben sich im Jahr 2023 um 20 % erhöht. Auf Grund des korrespondierenden Anstiegs des Materialaufwandes konnte ein im Vergleich zum Vorjahr eine geringfügig veränderte Handelspanne in Höhe von 19,9 % (Vorjahr 20,5 %) erzielt werden. Die erzielte Handelsspane ist somit im Rahmen der Vorjahresprognose.

Das Ergebnis vor Steuer wurde anstelle des Umsatzes erstmals als finanzieller Leistungsindikator gewählt. Die Änderung erfolgte auf Grund der Fortentwicklung unseres internen Berichtswesen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Voraussichtliche Entwicklung

In Bezug auf die zukünftige Entwicklung - hier gehen wir entsprechend DRS 20.217 von einem Zeitraum von einem Jahr ab dem Bilanzstichtag aus.

Für das Jahr 2024 rechneten wir nach den uns bekannten volkswirtschaftlichen Prognosen mit einer gesamtwirtschaftlich eher positiven Entwicklung, da sich aufgrund der wieder steigenden realen Einkommen die privaten Konsumausgaben erhöhen dürften. So prognostiziert der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für 2024 eine leichte Erholung des Bruttoinlandsproduktes um 0,7 % und eine Inflationsrate von 2,6 %.7

Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung planen wir mit einer Umsatzsteigerung von rd. 10 %, sodass wir leicht über dem Vorjahr liegen sowie einer dem Vorjahr vergleichbaren Handelsspanne.

Insgesamt rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem dem Geschäftsjahr 2023 vergleichbaren Ergebnis vor Steuern.

2. Risikobericht

Als Risiken der Gesellschaft lassen sich vorrangig das Beschaffungsrisiko, das Absatzrisiko und das Liquiditätsrisiko nennen.

a) Branchenbezogene Risiken

Beschaffungsrisiken und damit einhergehend Preisrisiken können sich im Wesentlichen aus geringen Ernten in Folge von Dürren, Überflutungen oder anderen Naturereignissen ergeben. Erfahrungswerte haben gezeigt, dass durch die genannten Risiken Preissteigerungen des betroffenen Produktes durch Preissenkungen bei anderen Produkten ausgeglichen werden konnten. Somit sehen wir diese Risiken als relativ gering an.

b) Lieferantenrisiko

Durch den Ausfall von Lieferanten in Folge von Vertragskündigungen, Insolvenzen o.ä. kann es zu vorübergehenden Lieferengpässen kommen. Weitere mögliche Risiken auf Lieferantenseite können sich aus der Produktqualität oder z. B. aufgrund der angespannten politischen Lage und damit einhergehend ein negativer Einfluss im Liefereantenverhalten ergeben. Dadurch, dass wir unsere Lieferanten sorgfältig auswählen, eng mit ihnen zusammenarbeiten, können wir diesen Risiken begegnen. Wir arbeiten überwiegend sehr langfristig mit unseren Lieferanten zusammen.

c) IT-Risiken

In den letzten Jahren ist das Thema IT-Sicherheit immer wichtiger geworden und auch in den öffentlichen Fokus gerückt. Neben dem störungsfreien Betrieb von klassischen Anwendungssystemen (z. B. Buchführungssystem, Warenwirtschaftssystem etc.) wird der Schutz vor sog. Cyber-Kriminalität immer wichtiger. Durch den Einsatz eines entsprechenden internes und externes umfassendes IT-Know-how sowie neueste Hard- und Softwaretechnik wird dieses Risiko begrenzt.

d) Liquiditätsrisiko

Grundsätzlich ist für alle Unternehmen eine ausreichende und jederzeit gewährleistete Liquidität existenziell wichtig. Die Gesellschaft verfügt über ein kaufmännisches Mahnwesen und betreibt Factoring zur Reduzierung des Ausfallrisikos von Kundenforderungen. Neben der unterhaltenen Liquidität stehen nicht in Anspruch genommene Kreditlinien in ausreichender Höhe zur Verfügung.

e) Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente bestehen ausschließlich in Form von Kontokorrentkonten und aufgenommenen Darlehen bei deutschen Kreditinstituten. Daher resultieren hieraus keine nennenswerte Marktpreis-, Ausfall-, Liquiditäts-, Zahlungsstrom- oder Kontraktpartnerrisiken.

f) Zusammengefasste Risikobeurteilung

Die dargestellten Risiken werden nach unserer Einschätzung die künftige Entwicklung der Josef Hesse GmbH nicht wesentlich beeinträchtigen.

Bestandsgefährdende Risiken sehen wir konkret nicht.

3. Chancenbericht

Für die Josef Hesse GmbH gibt es vielfältige Wachstumschancen. Aufgrund des Klimawandels, des Verlustes biologischer Vielfalt und des vermehrten Fokus auf das Gesundheitsbewusstsein (z.B vegetarische oder vegane Ernährungsformen) stehen insbesondere die Auswirkungen von Lebensmittelerzeugung, -verarbeitung, -handel und -konsum im Augenmerk der Gesellschaft. 8 Das Bewusstsein für eine stärkere pflanzenbetonte Ernährung ist für die Josef Hesse GmbH als Wachstumschance zu werten.

Durch die weiterhin steigende Nachfrage nach convenience-Produkten sehen wir wesentliche Chancen in dem weiteren Aufbau der Produktion und dem Vertrieb bereits verzehrfertiger Salatmischungen, Smoothies etc. Die im Geschäftsjahr 2023 getätigten Investitionen dienen zur weiteren Erschließung dieses Markts.

Ferner stellen wir eine stetig steigende Nachfrage nach serviceorientierten Partnern und Problemlösern in unserer Branche fest. Da hier unsere Kernkompetenzen liegen, sehen wir für uns erhebliche Umsatz- und Ertragspotentiale.

 

Datteln, den 17. Dezember 2024

Hubert Arnold Hengesbach

Stefan Dittert

1 Statistische Bundesamt, Pressemitteilung "Bruttoinlandsprodukt 2023" vom 15.01.2024

2 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 27.02.2024 (Nr. 070)

3 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 08.01.2024 (Nr. 008)

4 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 09.02.2024 (Nr. 052)

5 Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Branchenanalyse vom 25.03.2024

6 Statista, Pro-Kopf-Konsum von Gemüse in Deutschland in den Jahren 1950/51 bis 2022/23

7 Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Jahresgutachten 2023/24)

8 Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e.V., Themenspezial Pflanzenbetonte Ernährung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 976.670,98 923.682,11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 78.202,00 97.191,00
II. Sachanlagen 742.785,00 684.429,00
III. Finanzanlagen 155.683,98 142.062,11
B. Umlaufvermögen 3.699.231,27 3.096.739,05
I. Vorräte 416.106,41 452.695,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.449.085,82 2.182.023,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 834.039,04 462.019,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.642,45 17.874,90
Aktiva 4.691.544,70 4.038.296,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.553.651,06 1.188.142,85
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Kapitalrücklage 10.500,00 10.500,00
III. Gewinn-/Verlustvortrag 859.873,07
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 292.169,78
V. Bilanzgewinn 1.517.551,06
B. Rückstellungen 329.933,52 167.555,24
C. Verbindlichkeiten 2.794.561,02 2.667.532,53
D. Rechnungsabgrenzungsposten 13.399,10 15.065,44
Passiva 4.691.544,70 4.038.296,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.041.730,57 5.203.320,67
2. Personalaufwand 3.117.125,11 2.749.534,61
a) Löhne und Gehälter 2.581.083,33 2.289.719,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 536.041,78 459.815,09
davon für Altersversorgung 17.239,60 7.906,48
3. Abschreibungen 200.844,41 161.707,74
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 200.844,41 161.707,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.112.844,31 1.922.431,59
5. Erträge aus Beteiligungen 1.189,10 7.389,80
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.217,29 1.389,22
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 46.328,07 26.200,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 31.525,27 26.200,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.604,81 12.344,25
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 184.112,98 44.144,92
10. Ergebnis nach Steuern 367.277,27 295.736,58
11. sonstige Steuern 1.769,06 3.566,80
12. Jahresüberschuss 365.508,21 292.169,78
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.152.042,85
14. Bilanzgewinn 1.517.551,06

Anhang

I. Allgemeine Angaben

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

III. Angaben zu Posten der Bilanz

a) Bruttoanlagenspiegel

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

c) Gewinnvortrag

d) Rückstellungen

e) Verbindlichkeiten

IV. Sonstige Pflichtangaben

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

VI. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

VII. Namen der Geschäftsführer

I. Allgemeine Angaben

Die Josef Hesse GmbH mit Sitz in Datteln wird beim Amtsgericht Recklinghausen unter der Handelsregisternummer HRB 2573 geführt.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt. Die Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB wurden beachtet. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 S. 2 HGB auf.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurde von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr geändert. Der Darstellungswechsel betrifft die Ausübung des Wahlrechtes nach § 268 Abs. 1 HGB. An die Stelle der Posten "Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag" und "Gewinnvortrag / Verlustvortrag" tritt der Posten "Bilanzgewinn / Bilanzverlust".

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und weiter untergliedert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen orientieren sich an der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen berechnen sich nach der linearen Methode.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gem. § 253 Abs. 3 Satz 4 i. V. m. Satz 3 HGB über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren linear abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Auf Grund der hohen Umschlagshäufigkeit des Lagers werden die Anschaffungskosten der Waren mit dem letzten Einkaufspreis ermittelt. Aufgrund der Saisonware und damit verbundener Verderblichkeit wurde für Frischwaren ein Bewertungsabschlag vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgte zum Nennwert.

Von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB, einen sich insgesamt ergebenden Steuerentlastungsbetrag als aktive latente Steuern wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

a) Bruttoanlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Einzelaufstellung der Abschreibungen ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Auf die Angabe zu Beteiligungsverhältnissen nach § 285 Nr. 11 HGB wurde gem. § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB verzichtet, weil die Angaben für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von Euro 1.635.595,72 (Euro Vorjahr: 1.403.621,37) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von Euro 61.843,80 (Euro Vorjahr: 102.918,79). Die Forderungen gegen Gesellschafter wurden gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG gesondert ausgewiesen. Sie entfallen auf sonstige Vermögensgegenstände.

Forderungen gegen beteiligte Unternehmen bestehen in Höhe von Euro 201.943,13 (Euro Vorjahr: 206.053,76). Sie entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

c) Gewinnvortrag

Angaben nach § 268 Abs. 1 S. 3 HGB:

EUR
Gewinnvortrag vor Verwendung 859.873,07
Jahresüberschuss per 31.12.2022 292.169,78
Gewinnvortrag insgesamt 1.152.042,85
Jahresüberschuss per 31.12.2023 365.508,21
Bilanzgewinn per 31.12.2023 1.517.551,06

d) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub und

Überstunden (Euro 127.483,46) sowie Rückstellungen für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung (Euro 64.000,00).

e) Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und der Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Verbindlichkeiten Stand per 31.12.2023
in EUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
in EUR
Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahre
in EUR
davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
in EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 312.923,88 68.477,88 177.776,00 66.670,00
(VJ: 333.357,19) (VJ: 44.444,00) (VJ: 177.776,00) (VJ: 111.114,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.005.007,98
(VJ: 1.684.244,98) 2.005.007,98 0,00 0,00
(VJ: 1.684.244,98) (VJ: 0,00) (VJ: 0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit einem Beteiligungsverhältnis
182.543,52
(VJ: 212.665,71) 182.543,52 0,00 0,00
(VJ: 212.665,71) (VJ: 0,00) (VJ: 0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 294.085,64 294.085,64
(VJ: 437.264,65) (VJ: 437.264,65) 0,00 0,00
(VJ: 0,00) (VJ: 0,00)
Summe 177.776,00 (VJ: 177.776,00) 66.670,00 (VJ: 111.114,00)
2.794.561,02 2.550.115,02
(VJ: 2.667.532,53) (VJ: 2.378.642,53)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Im Interesse eines besseren Forderungsmanagements haben wir einen Teil unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen des echten Factorings an eine Factoring-Gesellschaft veräußert. Die am 31.12.2023 veräußerten und somit nicht zu bilanzierenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 263. Die durch das Factoring generierte zusätzliche Liquidität wird zur vermehrten Inanspruchnahme von Lieferantenskonti verwendet.

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen in Form mehrjähriger Miet- und Pachtverträge. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Miet- und Pachtverpflichtungen, davon innerhalb eines Jahres fällig, setzen sich wie folgt zusammen:

• Mietverträge: Euro 313.376,28, davon Euro 296.297,28 gegenüber beteiligten Unternehmen

• Leasingverpflichtungen: Euro 94.928,38.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträge betragen insgesamt Euro 1.547.948,28 und aus Leasingverpflichtungen insgesamt Euro 189.372,60.

VI. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 78 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon wurden durchschnittlich sechs Arbeitnehmer geringfügig beschäftigt.

VII. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die folgende Person geführt:

Hubert Arnold Hengesbach, Datteln

Auf die Angaben der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wurde gemäß § 288 I HGB aus datenschutzrechtlichen Gründen verzichtet.

 

Datteln, den 17. Dezember 2024

Hubert Hengesbach, Geschäftsführer

Stefan Dittert, Geschäftsführer

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.895,54 2.740,00 12.577,78 0,00 48.057,76
2. Geschäfts- oder Firmenwert 190.000,00 0,00 0,00 0,00 190.000,00
Summe Immateielle Vermögensgegenstände 247.895,54 2.740,00 12.577,78 0,00 238.057,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten enschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 414.716,30 3.980,00 8.594,56 0,00 410.101,74
2. technische Anlagen und Maschinen 206.355,59 21.874,92 101.186,59 0,00 127.043,92
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 759.583,44 221.359,49 175.959,48 0,00 804.983,45
Summe Sachanlagen 1.380.655,33 247.214,41 285.740,63 0,00 1.342.129,11
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 144.210,21 0,00 0,00 144.210,21
2. sonstige Ausleihungen 25.038,76 64.050,54 2.200,00 0,00 86.889,30
Summe Finanzanlagen 169.248,97 64.050,54 2.200,00 0,00 231.099,51
Summe Anlagevermögen 1.797.799,84 314.004,95 300.518,41 0,00 1.811.286,38
kumulierte Abschreibungen Nettobuchwerte
01.01.2023
Euro
Abschreibung Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
31.12.2023
Euro
Geschäftsjahr 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.704,54 2.728,00 12.576,78 0,00 45.855,76 2.202,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 95.000,00 19.000,00 0,00 0,00 114.000,00 76.000,00
Summe Immateielle Vermögensgegenstände 150.704,54 21.728,00 12.576,78 0,00 159.855,76 78.202,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten enschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 94.274,30 31.628,00 8.592,56 0,00 117.309,74 292.792,00
2. technische Anlagen und Maschinen 154.613,59 17.049,92 100.569,59 0,00 71.093,92 55.950,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 447.338,44 130.438,49 166.836,48 0,00 410.940,45 394.043,00
Summe Sachanlagen 696.226,33 179.116,41 275.998,63 0,00 599.344,11 742.785,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 25.986,86 17.903,40 0,00 43.890,26 100.319,95
2. sonstige Ausleihungen 1.200,00 31.525,27 1.200,00 0,00 31.525,27 55.364,03
Summe Finanzanlagen 27.186,86 49.428,67 1.200,00 0,00 75.415,53 155.683,98
Summe Anlagevermögen 874.117,73 250.273,08 289.775,41 0,00 834.615,40 976.670,98

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez.: Hubert Hengesbach und Stefan Dittert

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Josef Hesse GmbH, Datteln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss 2023 Josef Hesse GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht 2023 der Josef Hesse GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Witten, den 17. Dezember 2024

NAUST HUNECKE HARDES GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Joachim Weihofen, Wirtschaftsprüfer

Moritz Hardes, Wirtschaftsprüfer

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