Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 9421
Eingetragen
23.12.2008
Branche
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Der Aufbau und Betrieb eines Finanzportals und alle damit verbundenen Mediendienstleistungen, soweit hierzu eine besondere Genehmigung nicht erforderlich ist, die Durchführung von Vertriebs- und Marketingmaßnahmen und verwandter Dienstleistungen sowie die Erbringung von genehmigungsfreien Beratungsdienstleistungen für andere Unternehmen gleicher, verwandter oder anderer Geschäftsfelder, sowie die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten (Anlagevermittlung) gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG, die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung) gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 2 KWG und die Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsverbreitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird (Anlageberatung) gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 a KWG ohne sich bei der Erbringung dieser Finanzdienstleistungen sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen und ohne Finanzinstrumente auf eigene Rechnung anzuschaffen oder zu veräußern, sowie die Erstellung und der Vertrieb von Softwareprodukten und der Erwerb von Immobilien und deren Verwaltung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ringo Haupt
seit 23.12.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

91.00% identifiziert9.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
91.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Swiss Global Moneycare AGCHE
9.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Akinus AG
Switzerland
12.750 €
51.00%
45147 Essen, Friedbergstr. 45
12.250 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Revesta GmbH

Xanten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 30. Juni 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

Anhang für das Geschäftsjahr zum 30.06.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 06.2023

Bestätigungsvermerk

Bilanz zum 30. Juni 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 134,27 199,53
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 17.715,11 15.140,93
3. Forderungen an Kunden 107.932,90 58.049,73
4. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0
5. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1 1
6. Sachanlagen 3,50 34,50
7. Sonstige Vermögensgegenstände 66.061,40 90.814,92
8. Rechnungsabgrenzungsposten 2.506,73 5.127,51
194.354,91 169.368,12

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.382,98 25.000,00
2. Sonstige Verbindlichkeiten 65.206,80 42.477,30
3. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 8.656,00 7.244,00
b) sonstige Rückstellungen 31.930,00 32.450,00
40.586,00 39.694,00
4. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
b) Bilanzgewinn 44.179,13 37.196,82
194.354,91 169.368,12

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.07.2022 bis 30.06.2023

Revesta GmbH, Xanten

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinsaufwendungen 2.688,63 2.185,74
2.688,63- 2.185,74-
2. Provisionserträge 121.946,63 186.413,17
3. Provisionsaufwendungen 8.557,63 21.135,77
113.389,00 165.277,40
4. Sonstige betriebliche Erträge 120.661,72 81.996,39
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 112.426,80 109.133,51
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 11.785,47 11.181,76
124.212,27 120.315,27
b) andere Verwaltungsaufwendungen 86.436,13 88.381,65
210.648,40 208.696,92
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 31,00 692,81
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.803,31 7.625,38
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 28.072,94 28.072,94
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 10.879,38 8.397,75
10. Sonstige Steuern 451,38 333,62
11. Jahresüberschuss 6.982,31 19.341,57
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 37.196,82 17.855,25
13. Bilanzgewinn 44.179,13 37.196,82

Anhang für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Revesta GmbH, Xanten ist ein kleines Wertpapierinstitut im Sinne des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG).

Der Jahresabschluss der Revesta GmbH wurde auf der Grundlage der gem. § 340k HGB für große Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften, den Vorschriften des GmbHG sowie nach der seit 01. Januar 1998 auch für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend dem Formblatt 3 der RechKredV (Staffelform) aufgestellt. Das Anlagevermögen ist in einem Bestandsnachweis ordnungsgemäß entwickelt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken; sie sind im Einzelnen bei der Erläuterung der Bilanzpositionen dargestellt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten valutieren ausschließlich in EUR und wurden mit den Nennbeträgen angesetzt.

Die Forderungen an Kunden wurden grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Soweit Einzelrisiken bestanden, werden diese durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die immateriellen Anlagewerte wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Hierbei wurde eine betriebliche Nutzungsdauer von regelmäßig drei bis fünf Jahren zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen unter Zugrundelegung einer betrieblichen Nutzungsdauer von sechs bis zehn Jahren bewertet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit den auf die nach dem 30. Juni 2023 entfallenden Kostenanteile angesetzt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden wurden mit den abgestimmten Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen.

Das voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000 und wurde mit dem Nennbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichendes Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Grundlage für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EURO

Der Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautenden Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der Wertberichtigungen aller Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr zum 30. Juni 2023 ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen, welcher als Anlage angefügt ist.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist ebenfalls dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Forderungen

Fristgliederung bestimmter Bilanzpositionen nach Restlaufzeit gemäß § 9 RechKredV

Forderungen an Kreditinstitute sind in Höhe von rund EUR 17.715 täglich fällig.

Sämtliche Forderungen an Kunden sind innerhalb von drei Monaten fällig. Forderungen mit unbestimmter Laufzeit bestehen nicht.

Angaben zu Sonstigen Vermögensgegenstände (§ 35 Abs. 1 Nr. 4 RechKredV)

Im Posten Sonstige Vermögensgegenstände sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Einzelbeträge enthalten.

Sonstige Vermögensgegenstände EUR 66.061
darunter Vermögensarrest EUR 55.971
Forderungen aus Steuern EUR 10.090

Angabe zu Verbindlichkeiten

Fristgliederung bestimmter Bilanzpositionen nach Restlaufzeit gemäß § 9 RechKredV und § 340d HGB

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit:

bis drei Monate EUR 34.717
mehr als drei Monate bis ein Jahr EUR 28.040
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre EUR 19.383
mehr als fünf Jahre EUR 0

Wesentliche Beträge bestimmter Bilanzposten

Sonstige Verbindlichkeiten

Darlehen Gesellschafter R. Haupt EUR 28.040
Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt EUR 27.559

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten andere Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Andere Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen EUR 31.930
darunter Abschluss- und Prüfungskosten EUR 29.700

Angaben zu Sonstigen betrieblichen Erträgen (§ 35 Abs. 1 Nr. 4 RechKredV)

Im Posten Sonstige betrieblichen Erträge sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Einzelbeträge enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge EUR 120.662
bestehend im Wesentlichen aus Erträge aus weiterberechneten Aufwendungen (Schulungsportal) EUR 69.900
Entschädigungszahlungen Positive Property AG, Bottighofen (CH) EUR 35.000
Sachbezug PKW EUR 8.385
Untervermietung EUR 2.160

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Vortrag auf neue Rechnung.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Die Revesta GmbH hat den Geschäftssitz in Xanten wird im Handelsregister beim Amtsgericht Kleve unter HRB 9421 geführt.

Namen der Geschäftsführung

Währen des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Ringo Haupt, Geschäftsführer

Vergütung der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus PKW- und Jobrad- Leasingverträgen in Höhe von EUR 7.349 und aus Mietverträgen (in Anlehnung an die vertragliche Kündigungsfrist) in Höhe von EUR 3.900.

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 22/23 betrug 3 (Vj. 3).

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (§ 285 Nr. 33 HGB) haben sich nicht ereignet. Die Auswirkungen einer potenziell neuen Coronakrise und des Ukraine-Krieges im Geschäftsjahr 2023/2024 können noch nicht eingeschätzt werden.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 24.000. Davon entfallen EUR 11.600 auf die Abschlussprüferleistungen und EUR 12.400 auf andere Bestätigungsleistungen.

 

Xanten, 19.09.2023

Revesta GmbH

Die Geschäftsführung

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (07.2022 bis 06.2023)

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

A1. Grundlagen des Unternehmens sowie Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Revesta GmbH ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) lizenziertes, kleines Wertpapierinstitut im Sinne des § 15 des Wertpapierinstitutsgesetzes (WplG) mit der Genehmigung der Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 WplG) und Anlagevermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 3 WplG) und betreut in diesem Sinne ihr Kundenklientel, welches sich vorwiegend aus Privatkunden zusammensetzt.

Das Unternehmen ist nicht befugt, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen.

Die Marktsituation und das Branchenumfeld sind durch eine stark anziehende Zinspolitik und der daraus resultierenden Verunsicherung der Anleger wie auch einer erheblichen Erhöhung des Verwaltungs-aufwandes seitens der Aufsichtsbehörden gekennzeichnet. Hinzu kommen in ihrer Gesamtheit derzeit noch nicht absehbare Auswirkungen durch den Ukraine-Krieg auf die Weltwirtschaft und die Wirtschaften der einzelnen Staaten, insbesondere auf die deutsche Wirtschaft.

Das Unternehmen zeichnet sich jedoch dadurch aus, dass es aufgrund seiner geringen Größe und der klaren Strukturen sehr flexibel auf geänderte Marktgegebenheiten reagieren kann und somit passende Produkte präsentieren kann.

A2. Ertragsentwicklung

Die Provisionserträge von EUR 121.947 sind gegenüber dem Vorjahr (EUR 186.413) um 34,58 % gesunken. Gleichzeitig sind im Berichtszeitraum auch die Provisionsaufwendungen i. H. v. EUR 8.558 um 59,51 % gesunken (Vorjahr EUR 21.136).

Die sonstigen betrieblichen Erträge i. H. v. EUR 120.662 sind gegenüber dem Vorjahr (EUR 81.996) um 47,15 % oder EUR 38.665 gesunken.

Das Gesamtergebnis des Geschäftsjahres belief sich nach Steuern auf EUR 6.982 (Vorjahr: EUR 19.342).

A3. Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Ersatzinvestitionen getätigt.

Es besteht keine wesentliche Beteiligung an anderen Unternehmen.

A4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Zur Aufrechterhaltung der Liquiditätssituation der Gesellschaft besteht ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 25.000 Euro. Zum Ausbau der frei verfügbaren Liquidität wurde im vorangegangenen Geschäftsjahr ein Betriebsmittelkredit in Höhe von 25.000 Euro in Anspruch genommen.

A5. Personal- und Sozialbereich

Im Laufe des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 4 Mitarbeiter beschäftigt. Neben dem Geschäftsführer und einer Empfangsmitarbeiterin waren zwei Mitarbeiter als Vertriebsmitarbeiter im Versicherungs- und Finanzierungsbereich für das Unternehmen tätig.

Im Bereich der Anlagevermittlung sind während des Berichtszeitraumes zwei juristische Personen als vertraglich gebundene Vermittler gemeldet.

B. Darstellung der Lage

B1. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter positiv verändert.

Das Geschäftsjahr wurde mit einer Bilanzsumme in Höhe von EUR 194.354 abgeschlossen (Vorjahr: EUR 169.368).

Die Forderungen gegenüber Kreditinstituten sind von EUR 15.141 auf EUR 17.715 gestiegen.

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir für vorübergehend noch nicht entspannt, jedoch aufgrund unserer Erfahrungen weiterhin für beherrschbar. Unsere Kapitalstruktur ist ebenfalls noch nicht als entspannt zu bezeichnen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 35,13 % (Vorjahr 36,72 %) und liegt somit weiter deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Die Gesellschaft erfüllt die Anforderungen an das geforderte Mindestkapital. Durch jährliche Aufstockungen innerhalb der vom Gesetzgeber eingeräumten 5-jährigen Übergangsfrist soll erreicht werden, dass spätestens nach Ablauf dieser Übergangsfrist die gesetzlichen Mindestkapitalanforderungen in Höhe von 75.000 Euro erreicht und nachhaltig eingehalten werden.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 2.450) machen 1,24 % der Bilanzsumme aus (Vorjahr 3,09 %).

Die Forderungen an Kunden sind von EUR 58.050 auf EUR 107.933 gestiegen. Die kurzfristigen Forderungen und die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind als ausgeglichen zu bezeichnen.

B2. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist als relativ entspannt zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Unternehmen unterhält zum Bilanzstichtag, abgesehen von dem Betriebsmittelkredit, eine Kreditlinie in Höhe von 10.000 Euro. Kurzfristige Liquidationsengpässe werden durch Gesellschafterdarlehen überbrückt.

Zurzeit stehen keine größeren Investitionsvorhaben zur Finanzierung an.

Per Jahresultimo verfügt die Revesta GmbH über liquide Mittel i. H. v. EUR 17.849, die zur freien Verfügung der Gesellschaft stehen.

B3. Ertragslage

Schwerpunkt der Provisionserträge war auch im Wirtschaftsjahr 2022/2023 die Vermittlung von Immobiliendarlehen.

Der Aufwand für Löhne und Gehälter belief sich auf 124.212 EUR (Vorjahr: 120.315) und ist somit um 3,24 % gestiegen. Die Verwaltungskosten beliefen sich auf 86.436 EUR (Vorjahr: 88.382 EUR) und konnten somit im Vergleich zum Vorjahr um 2,20 % gesenkt werden.

Das Geschäftsergebnis von EUR 6.982 liegt für dieses Geschäftsjahr im prognostizierten Bereich und entspricht den Ertragsplanungen. Die Ertragslage ist jedoch als weiterhin ausbauwürdig zu bezeichnen.

Es bleibt trotz stetig steigender regulatorischer Anforderungen das Ziel, die Ertragsentwicklung zunehmend positiver zu gestalten, um diese somit an die Kostenstrukturen anzupassen, damit eine ausgeglichene bzw. positivere Ertragssituation erreicht werden kann.

Insbesondere soll das Verhältnis der Erträge aus dem Immobilien-, Versicherungs- und Finanzierungsbereich zu den durch die vertraglich gebundenen Vermittler generierten Erträgen weiterhin gesteigert werden, um letztendlich wirtschaftlich vollkommen unabhängig von vertraglich gebundenen Vermittlern zu sein.

Erreicht werden soll dies durch schlanke Strukturen, effizientere Arbeitsabläufe, Prozessoptimierungen und die Erschließung weiterer Geschäftsfelder.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

C1. Prognose- und Chancenbericht

1. Wirtschaftliches Umfeld

Die weltweiten politischen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten sowie die Phase stark steigender Zinsen bei zuletzt hoher Inflation werden die Märkte weiter in großen Unsicherheiten halten. Weltweit ist zunehmend eine Abkehr von der Globalisierung und eine Rückkehr zum wirtschaftlichen Nationalismus zu beobachten. Als einer der Hauptgründe hierfür werden die Risiken und die erheblichen weltwirtschaftlichen Auswirkungen, die die Ausbreitung des Coronavirus seit März 2020 mit sich bringt, gesehen. Hinzu kommen die wirtschaftlichen und politischen Embargos als Reaktion auf den weiter anhaltenden Angriffskrieg auf die Ukraine.

Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr eine Zinspolitik, die von moderat steigenden Zinsen geprägt ist. In Anbetracht der deutlich gestiegenen Inflation gehen wir allerdings trotzdem von einer begrenzten Auswahl an Ertrag bringenden Anlagemöglichkeiten aus. Im Kapitalanlagebereich bieten sich daher in diesem Umfeld durch die Angebote der Deutschen Finance Group weiterhin sehr gute Möglichkeiten, in diesem Bereich steigende Umsätze zu generieren. Die deutlich gestiegenen und voraussichtlich weiter steigenden Zinskonditionen von Immobiliendarlehen werden sich voraussichtlich negativ auf den Bereich der Immobilienfinanzierung auswirken.

2. Entwicklung des Unternehmens

Die Revesta GmbH befindet sich einerseits im weiteren Ausbau, teilweise jedoch auch in einer Phase der Umorientierung.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem der zunehmenden Verunsicherung des weltweiten Kapitalmarktes in Verbindung mit einem deutlich gestiegenen Zinsniveau werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Flexibilität und Zuverlässigkeit begegnen.

Änderungen der Geschäftstätigkeit sind weiter dahingehend geplant, dass die Revesta GmbH zunehmend auch als Immobilienmakler auftritt. Das Unternehmen sieht in diesem Bereich mittel- und langfristig ein hohes Ertragspotential.

Darüber hinaus soll die bereits erfolgreich begonnene Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf die Bereiche Versicherungs- und Finanzierungsvermittlung fortgeführt werden, um somit unternehmens-eigene Erträge nachhaltig auszubauen.

Für den Finanzierungsbereich wird sich die Revesta GmbH trotz der teils schwierigen Umstände weiter auf Immobilienfinanzierungen fokussieren. Trotz des deutlich höheren Zinsniveaus sehen wir dem weiteren Ausbau dieses Geschäftsfeldes noch positiv entgegen. Hier muss der Fokus unter anderem auf die Einbindung notwendiger, staatlicher Fördermaßnahmen liegen.

Für den Versicherungsbereich ist ein Versicherungsvermittler als Vertriebsmitarbeiter bei der Revesta GmbH angestellt, um den Ausbau dieses Bereiches sukzessive weiter voranzutreiben, auch wenn sich dies aufgrund stetiger Verringerung der erzielbaren Margen nicht einfach gestaltet.

Eine ständig wachsende Herausforderung ist nach wie vor die Begegnung mit den steigenden regulatorischen Anforderungen im Zuge der weiter zunehmenden Finanzmarktregulierung und dem damit einhergehenden steigenden verwaltungstechnischen Aufwand im Gegensatz zu geringeren Einnahmemargen sein. Diesem Missverhältnis soll durch Effizienzsteigerungen im Bereich Softwareaktualisierungen, Prozessoptimierungen, ggfs. durch die Einbindung von KI, sowie der Ausbau effizienter Vertriebskanäle, wie z. B. der reine Onlinevermittlung von Finanzprodukten, entgegengewirkt werden.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als weiter moderat entspannt, jedoch noch verbesserungswürdig zu bezeichnen. Die Liquiditätslage ist ebenfalls im Vergleich zu den Vorjahren entspannter, hier zeichnet sich ebenfalls weitere Besserung ab.

Die Finanz- und Liquiditätssituation der Gesellschaft hat sich durch die Freigabe der durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf arrestierten Gelder in Höhe von knapp 76.000 Euro entspannt, sodass ein bestehendes Gesellschafterdarlehen i. H. v. 25.000 Euro zu Beginn des neuen Geschäftsjahres zurückgeführt werden konnte. Der im vorangegangenen Geschäftsjahr aufgenommene Betriebsmittelkredit sowie eine vom Geschäftskonto führenden Kreditinstitut eingeräumte Kreditlinie sorgen in der frei verfügbaren Liquidität für zusätzliche Entspannung.

3. Ausblick für das folgende Geschäftsjahr

Davon ausgehend, dass die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sich nicht deutlich verschlechtern, rechnen wir für das kommende Geschäftsjahr erneut mit einem leicht positiven Geschäftsergebnis.

Basis hierfür werden Kosteneinsparungen und Umsatzsicherung im Bereich der Immobilienfinanzierung sein. Im Bereich der Vermittlung von Immobilien erwarten wir eine weitere Ertragssteigerung. Darüber hinaus läuft die Anlagevermittlung von Produkten der Deutsche Finance Group als Folge der Anlageberatung durch die Revesta im neuen Geschäftsjahr ebenfalls wieder hoffnungsvoll an. Insgesamt blickt die Gesellschaft also unter Berücksichtigung der o. a. Krisen verhalten optimistisch und positiv in das folgende Geschäftsjahr.

C2. Risikobericht

Märkte und Marktumfeld. Die Revesta GmbH erwartet auch in 2023ff weiterhin schwierige Marktverhältnisse in einem schwierigen politischen Umfeld und mit stagnierendem Wirtschaftswachstum in Deutschland, jedoch zum Teil weltweit schwierigen wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen, nicht zuletzt durch die Unwägbarkeiten im Zusammenhang dem Ukraine-Krieg, dessen letztendlichen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft derzeit immer noch nicht absehbar sind. Die weitere Entwicklung der Gesellschaft wird auch davon abhängen, wie es gelingt, den Marktveränderungen und den weiter oben erwähnten steigenden regulatorischen Anforderungen im Zuge der zunehmenden Finanzmarktregulierung zu begegnen.

Risikokonzentration. Aufgrund des Geschäftsmodells und der Unternehmensstrategie liegt keine Risikokonzentration in Bezug auf einzelne Kunden oder Geschäftsbereiche vor.

Kooperationspartner. Ein Wegfall des Maklerpools, der Kooperationspartner und/oder der kontoführenden Bank ist ein Risiko für die Gesellschaft, bei dem ebenfalls ein Rückgang der Erträge zu verzeichnen wäre. Da wir jedoch im ständigen Dialog mit verschiedenen Banken, Finanzdienstleistungsinstituten und ähnlich gelagerten Gesellschaften stehen, sollte im Falle eines Wegfalls ein geeigneter Ersatz relativ kurzfristig gefunden werden.

Wesentliche Risikofaktoren. Die nachfolgend beschriebenen Risikofaktoren beschreiben die wesentlichen Risiken der Gesellschaft. Zu diesen Risiken gehören:

Kunden: Der Wegfall von Kunden könnte zu einer Beeinträchtigung der Einnahmesituation führen. Wir wirken dem Risiko durch Kundenbindungsaktivitäten sowie durch unsere zunehmenden Bemühungen zur Neukundengewinnung über neue, effiziente Vertriebskanäle entgegen.

Personal: Die Tätigkeit der Gesellschaft ist in hohem Maße von der Qualität sowohl der eigenen Mitarbeiter als auch der der Mitarbeiter der ausgelagerten Bereiche abhängig. Die Beschäftigungslage ist stabil und die Fluktuation der Mitarbeiter im Kernbereich der Gesellschaft gering, so dass dieses Risiko insgesamt als beherrschbar angesehen wird.

Vertraglich gebundene Vermittler: Der Wegfall eines oder mehrerer größerer vertraglich gebundener Vermittler könnte zu einer Beeinträchtigung der Einnahmesituation führen. Wir wirken diesem Risiko durch den weiteren Ausbau unseres eigenen Vertriebsteams in den Bereichen Immobilien-, Finanzierungs- und Versicherungsvermittlung entgegen - mit dem Ziel, die Einnahmen aus diesen Bereichen weiter zu steigern.

Regulierungsrisiken: Eine "Überregulierung" des Finanzdienstleistungsbereiches, einhergehend mit unverhältnismäßig hohen, überproportional zeitaufwändigen Dokumentationspflichten und gleichzeitig sinkenden Gewinnmargen könnte die wirtschaftliche Effektivität in der Kundenberatung negativ beeinflussen.

Ertragsrisiken: Die wirtschaftliche Entwicklung ist abhängig von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Sollten sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Planungszeitraum weiter negativ entwickeln, so könnte dies weitere Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung haben. Die Gesellschaft ist ausschließlich in Deutschland tätig und somit abhängig vom Investitions- und Konsumklima in Deutschland.

Adressausfallrisiken: Da die Revesta GmbH kein Kreditgeschäft betreibt, fällt in den Bereich des Adressausfallrisikos lediglich das Beobachten der Zahlungsmoral von Auftraggebern und Geschäftspartnern. Im Bereich der Vermittlung von Finanzierungen und Versicherungen wird aufgrund der Größe der Geschäftspartner das Adressausfallrisiko als nicht überdurchschnittlich risikobehaftet eingestuft. Im Bereich der Anlagevermittlung durch die vertraglich gebundenen Vermittler wird jedoch durchaus ein Risiko des Zahlungsausfalls aus diversen Gründen gesehen, sei es Verfehlung des vereinbarten Marketingziels wie auch mangelnde Zahlungsmoral. Eine sehr geringe Anzahl von Vertragspartnern im Bereich der Anlagevermittlung kann das Risiko einer Abhängigkeitssituation erzeugen. Dieses Risiko konnte durch das Eingehen von Vertragsverhältnissen mit unterschiedlichen Vertragspartnern weiter minimiert werden.

Liquiditätsrisiken: Das Liquiditätsrisiko ist die Gefahr, dass die Revesta nicht oder nicht mehr uneingeschränkt ihren gegenwärtigen als auch zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Begründet mit der knappen Liquiditätslage ist dieses Risiko eng mit dem Adressausfallrisiko bei der Revesta GmbH verbunden, da laufende Einnahmen benötigt werden, um aktuellen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Da aufgrund des stark eingeschränkten Erlaubnistatbestandes weder ein Refinanzierungsrisiko noch ein Marktliquiditätsrisiko im Unternehmen vorliegen können, wird beim Liquiditätsrisikomanagement ausschließlich das Liquiditätsrisiko im engeren Sinne (Zahlungsunfähigkeitsrisiko) betrachtet. Es erfolgt eine Beurteilung der Gefahr, dass das Unternehmen seine gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr vollständig oder nicht fristgerecht nachkommen kann. Hierbei wird ausschließlich mit kurzfristiger Liquidität gearbeitet.

Nicht zuletzt aufgrund der wirtschaftlichen Ausnahmesituation, welche durch die Corona-Pandemie und zuletzt durch den Ukraine-Krieg entstanden ist, sieht die Gesellschaft im Liquiditätsrisiko die größten Gefahren für kurzfristige Zahlungsunfähigkeit. Diesem Risiko wird einerseits durch das Gewähren von Gesellschafterdarlehen entgegengewirkt. Andererseits wurde ein Betriebsmittelkredit zur nachhaltigen Aufrechterhaltung ausreichender, frei verfügbarer Liquidität in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist optimistisch, durch das Implementieren von anderen, weniger spekulativen Produkten, neue Kundenzielgruppen erschließen zu können. Erste Eindrücke und Ergebnisse geben hier Anlass zu Optimismus. Darüber hinaus verspricht auch die Umsatzsteigerung im Finanzierungsbereich weitere, zukünftige Ertragssteigerungen.

Marktpreisrisiken: Das Marktrisiko resultiert aus der Unsicherheit über Veränderungen von Marktpreisen und -kursen (inklusive Zinsen, Aktienkursen, Wechselkursen und Rohwarenpreisen), den zwischen ihnen bestehenden Korrelationen und ihren Volatilitäten. Zum aktuellen Zeitpunkt kann kein Marktrisiko im Unternehmen identifiziert werden. Da die Revesta weder Immobilieneigentum besitzt noch ein Handels- und/oder Anlagebuch hat, ist dieses Risiko nicht vorhanden.

Operationale Risiken: Die Revesta GmbH verfolgt ganzheitlich gesehen den Vertrieb von Finanzprodukten. Sei es in Verbindung mit den vertraglich gebundenen Vermittlern in Form von Finanzinstrumenten oder im eigenen Vertrieb das klassische Versicherungsvermittler- und Immobiliardarlehensvermittlungsgeschäft. Somit sind Vertriebsrisiken gegeben.

Reputationsrisiken: Das Reputationsrisiko ist das Risiko negativer wirtschaftlicher Auswirkungen, die aus einer Schädigung der Reputation der Revesta entstehen könnten.

Monetär bedingte Reputationsrisiken sollten durch Einhaltung der Maßnahmen der Adressausfallrisiken, Liquiditätsrisiken und Ertragsrisiken eingeschränkt werden können. Sollte sich abzeichnen, dass die finanzielle Lage das Verfehlen von Zahlungszielen eintreten lassen könnte, so liegt es in der Verantwortung der Geschäftsführung, Kommunikation mit den Kreditoren aufzunehmen, um andere Zahlungsziele zu vereinbaren und den Reputationsschaden zu minimieren. Um die Wahrscheinlichkeit eines Fehlverhalten von Mitarbeiter zu minimieren, wird Wert auf ständige fachliche Weiterbildung der Mitarbeiter gelegt.

Informationstechnische Risiken: Den informationstechnischen Risiken wurde durch entsprechende Sicherungsmaßnahmen ausreichend Rechnung getragen, so dass eine Funktionsfähigkeit der IT-Systeme im Rahmen der betrieblichen Notwendigkeiten ausreichend sichergestellt werden kann.

Bestandgefährdende Risiken: Bestandsgefährdende Risiken ergeben sich zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes in erster Linie aus den oben angeführten Liquiditätsrisiken und darüber hinaus - sollten die Jahresergebnisse in den kommenden Geschäftsjahren während der vom Gesetzgeber eingeräumten 5-jährigen Übergangsfrist nicht ausreichend sein, um die jährlich geforderten Aufstockungen der geforderten Eigenmittel vornehmen zu können - aus der Tatsache, dass in diesem Fall möglicherweise die gesetzlichen Eigenmittelanforderungen nicht mehr erbracht werden können, was schlimmstenfalls zu einem Lizenzentzug seitens der Aufsicht führen könnte.

Rechtsrisiken. Das Rechtsrisiko bezeichnet das Risiko, dass von der Revesta Rechtsvorschriften und der durch die Rechtsprechung vorgegebene Rahmen nicht beachtet werden. Diese Missachtung kann sowohl unverschuldet als auch beabsichtigt sein und überwiegend aus den folgenden Tatsachen resultieren: Unkenntnis, unzureichende und mangelhafte Rechtsanwendung, verzögerte Reaktion auf Rechtsveränderungen.

Zur Eingrenzung der Rechtsrisiken ist die Einrichtung einer Compliance Funktion maßgeblich. Dies ist in der Revesta seit Beginn gegeben. Seit Januar 2018 ist die Revesta Mitglied im Verband der Finanzdienstleistungsinstitute e. V. (V/F/I). Die Geschäftsführung nimmt hier regelmäßig an den angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen und Fachseminaren teil. Zudem befindet sich die Geschäftsführung in regelmäßigen Austausch mit Fachanwälten. Somit sehen wir auf die Unternehmensgröße bezogen ausreichende Überprüfungen der vorliegenden Rechtsrisiken und können die Rechtsrisiken als beherrschbar einstufen.

Nahezu alle der oben aufgeführten Risiken lassen sich übergeordnet den Nachhaltigkeitsrisiken oder ESG-Risiken zuordnen.

Nachhaltigkeitsrisiken sind Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation eines beaufsichtigten Unternehmens haben können.

Ebenso bezeichnet die Begrifflichkeit ESG die Berücksichtigung von Kriterien aus den Bereich Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance).

Nachhaltigkeits- oder ESG-Risiken können auf alle diese bekannten Risikoarten erheblich einwirken und als Faktor zur Wesentlichkeit dieser Risikoarten beitragen. Somit ist eine Abgrenzung der o. a. Risiken von den Nachhaltigkeits- bzw. ESG-Risiken kaum möglich.

Das Unternehmen nimmt das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit sehr ernst. So kann beispielsweise bei Berichtserstellung festgestellt werden, dass die Nachhaltigkeitspräferenzen der Kunden der Revesta seit dem 02.08.2022 ein Bestandteil der Geeignetheitsprüfung in der Anlageberatung sind. Im Hinblick auf umweltschonende Verkehrsteilnahme hat das Unternehmen dem Geschäftsführer im Berichtszeitraum ein Leasing-Dienstfahrrad zur Verfügung gestellt.

Risikomanagement

Zur Steuerung der Risiken hat das Unternehmen die folgenden Instrumente implementiert:

Laufendes Debitoren- und Kreditorenmanagement

Liquiditätsplanung

Compliance und Interne Revision

C3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

 

Xanten, den 19.09.2023

Revesta GmbH

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Revesta GmbH, Xanten, zum 30. Juni 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Revesta GmbH, Xanten

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Revesta GmbH, Xanten (im Folgenden "Gesellschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 23. November 2023

FFA Frankfurt Finance Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Schliemann, Wirtschaftsprüfer"

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