Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 24923
Eingetragen
2.10.1997
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen im eigenen Vermögen und von Unternehmen aller Art im In- und Ausland

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Nadine Falk
seit 12.12.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Germany
216.600.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Neckarwerke Stuttgart GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2016

Bilanz
zum 31. Dezember 2016

der

Neckarwerke Stuttgart GmbH, Stuttgart

AKTIVA

Anhang 31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen (1)    
Finanzanlagen   2.149.527.168,69 2.117.934.968,69
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige      
Vermögensgegenstände (2) 50.834.442,45 50.480.231,62
II. Wertpapiere (3) 36,70 36,70
    50.834.479,15 50.480.268,32
    2.200.361.647,84 2.168.415.237,01

PASSIVA

     
A. Eigenkapital (4)    
I. Gezeichnetes Kapital   216.500.000,00 216.500.000,00
II. Kapitalrücklage   271.668.228,82 271.668.228,82
III. Gewinnrücklagen   127.822.970,30 127.822.970,30
IV. Gewinnvortrag   1.136.383.607,86 1.097.828.686,44
V. Jahresüberschuss   81.153.345,05 38.554.921,42
    1.833.528.152,03 1.752.374.806,98
B. Rückstellungen (5) 6.643.066,50 39.669.519,90
C. Verbindlichkeiten (6) 356.743.277,14 373.420.910,13
D. Passive Latente Steuer   3.447.152,17 2.950.000,00
    2.200.361.647,84 2.168.415.237,01

Anhang
für das Geschäftsjahr 2016

A. Allgemeine Grundlagen

Die Neckarwerke Stuttgart GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg.Nr. HRB 24923).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 ist entsprechend den Bestimmungen des HGB, unter Berücksichtigung der Änderungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG), des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags erstellt und in Euro (€) ausgewiesen. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Mit der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe (EnBW AG) besteht ein Organschaftsverhältnis hinsichtlich der Umsatzsteuer.

Der Jahresabschluss der Neckarwerke Stuttgart GmbH wird in den Konzernabschluss der EnBW AG (kleinster und größter Kreis von Unternehmen) einbezogen, der im Bundesanzeiger offen gelegt wird.

Ein gesonderter Teilkonzernabschluss der Neckarwerke Stuttgart GmbH wird nicht erstellt, da die Einbeziehung in den Konzernabschluss der EnBW AG für die Neckarwerke Stuttgart GmbH gemäß § 291 HGB befreiende Wirkung hat.

Der Konzernabschluss der EnBW AG wird entsprechend § 315a Abs. 1 HGB zu den am Bilanzstichtag verpflichtend in der Europäischen Union anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Nr. 1 HGB, sowie des § 266 Abs. 1 S. 2 HGB wurden zutreffend teilweise in Anspruch genommen.

B. Bilanzierung und Bewertung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten oder gegebenenfalls niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die sonstigen Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Börsenkursen oder Rücknahmewerten angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Rückstellungen wurden zum Barwert mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren von 4,0 % (Vorjahr: 4,3 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 (zuletzt durch Artikel 9 des Gesetzes vom 11. März 2016 BGBI. I S. 396 geändert) verwendet.

Des Weiteren wurden folgende Prämissen berücksichtigt (Durchschnittswerte):

Inflationsraten 1,9 %
Rentensteigerungen 1,9 %

Aufgrund der bestehenden Schuldbeitrittserklärungen der EnBW AG werden Rück-stellungen für Altersversorgungsverpflichtungen sowie für Altersteilzeitverpflichtungen (Angabe unter den Haftungsverhältnissen) von derselben übernommen und die Gesellschaft leistet einen Aufwandsersatz für die Anwartschaften.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Ge-schäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (das heißt einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. [In Anwendung des in Art. 67 Abs. 3 EGHGB eingeräumten Wahlrechts wurden Rückstellungen nach § 249 Abs. 2 HGB in der bis zum 28. Mai 2008 geltenden Fassung beibehalten (Aufwandsrückstellungen).]

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge oder steuerlichen Zinsvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen.

C. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Zugänge bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen beinhalten ausschließlich Zuzahlungen in die Kapitalrücklage bei der TransnetBW GmbH in Höhe von 71.500.000,00 €. Die Abgänge entfallen in Höhe von 50.000,00 € auf die Anwachsung der NWS Energiehandel GmbH.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2016
31.12.2015
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 50.471,84 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 50.783.970,61 50.480.231,62
- Restlaufzeit> 1 Jahr - 0,00 903.686,50
  50.834.442,45 50.480.231,62

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich die Forderung gegen die ED Immobilien GmbH & Co. KG.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von 49.855.375,87 € (im Vorjahr 48.570.501,27 €).

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

(3) Wertpapiere

Die Gesellschaft hält Aktien der SÜWAG Energie AG zum Buchwert von 36,70 €.

(4) Eigenkapital

Das Stammkapital ist zum 31. Dezember 2016 in Höhe von 216.500.000,00 € voll eingezahlt.

Die Kapitalrücklagen wurden gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet.

Die Gewinnrücklage wurde gemäß § 266 Abs. 3 A. III. 4. gebildet.

Das Geschäftsjahr 2016 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 81.153.345,05 € ab.

(5) Rückstellungen

31.12.2016
31.12.2015
Steuerrückstellungen 6.380.591,50 39.119.359,90
Sonstige Rückstellungen 262.475,00 550.160,00
  6.643.066,50 39.669.519,90

Die Rückstellungen berücksichtigen alle nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

(6) Verbindlichkeiten

31.12.2016
31.12.2015
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 356.743.277,14 373.420.910,13
- davon gegen Gesellschafter - 356.743.277,14 373.367.174,40
  356.743.277,14 373.420.910,13

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, ist ein Darlehen aus der Übertragung der NWS-Pensionsrückstellungen an die EnBW AG in Höhe von 286.700.000,00 € (im Vorjahr 341.700.000,00 €) enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind ungesichert. Es bestehen keine Verbindlichkeiten

mit einer Laufzeit über einem Jahr.

Gemäß der Vereinbarung über das "Konzernclearing" zwischen den Gesellschaften des EnBW-Konzerns sind die jeweiligen Forderungen und Verbindlichkeiten auf dem Verrechnungskonto der EnBW AG saldiert ausgewiesen.

Ein Forderungssaldo der Gesellschaft gegenüber der EnBW AG wird auf Basis EONIA-Zinssatz flat (d.h. ohne Abzug einer Marge) verzinst.

Ein Verbindlichkeitssaldo der Gesellschaft gegenüber der EnBW AG wird auf Basis EONIA-Zinssatz plus 0,4 % Marge verzinst.

D. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, für Altersteilzeitverpflichtungen, sowie für Verpflichtungen aus sonstigen Betriebsvereinbarungen in Höhe von 428.177.912,00 € (Vorjahr: 461.748.366,00 €) deren Erfüllung die EnBW AG übernommen hat. Die Gesellschaft schätzt das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein, da derzeit keine Anzeichen bestehen, dass die EnBW AG ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen wird.

Es wurden Avale an Konzernexterne in Höhe von 40.619,94 € (im Vorjahr 40.619,94 €) gewährt.

Im Zusammenhang mit dem in 2011 an die UniCredit Bank AG, München verkauften Körperschaftsteuerguthabens in Höhe von ursprünglich 44.495.094,28 € (Restbetrag zum 31.12.2016 6.356.442,04 €) haftet die Gesellschaft als Forderungsverkäufer gegenüber der UniCredit Bank AG in Höhe des Forderungsbetrags. Die Gesellschaft schätzt das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten

Angaben zu den Organen

Die Mitglieder der Geschäftsführung erhielten in 2016 keine Vergütung von der Gesellschaft.

Frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen erhielten im Geschäftsjahr 2016 Gesamtbezüge in Höhe von 1.852.250,31 €. Die Auszahlung erfolgte über die EnBW AG. Es bestehen Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen in Höhe von 13.866.767,00 €, die bei der EnBW AG passiviert sind.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden keine Vorschüsse und Kredite an die Organmitglieder gewährt. Es wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten von Organmitgliedern eingegangen.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der EnBW AG einbezogen wird.

 

Stuttgart, 22. Februar 2017

Neckarwerke Stuttgart GmbH

gez. Dr. Bernhard Beck

gez. Jan Huth

  
Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 24.4.2017.

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