ARUNA Versicherungsservice GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christopher Kluwe seit 18.9.2023 | Geschäftsführer |
Matthias Kschinschig seit 4.10.2004 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARUNA GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 1.1. Unternehmensprofil Die ARUNA GmbH besteht seit dem Jahr 1996 und verzeichnet seitdem ein kontinuierliches Wachstum. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft besteht in der Vermittlung von Versicherungsprodukten über vertraglich an die ARUNA GmbH angebundene Makler im Rahmen des Betriebs eines Maklerpools. In diesem Sinne versteht sich die Gesellschaft als ein Maklerpool, der wesentlich mehr bietet als nur die Abrechnung von Courtageumsätzen. Ziel ist es, für die Vertriebspartner eine hohe Sicherheit der Bestände zu bieten und die Verbundenheit mit der Gesellschaft zu steigern. Auch in der Außenwirkung haben wir uns klar als reiner 34 D - Pool positioniert. Das Investmentgeschäft oder auch sonstige Kapitalanlagen werden nicht vermittelt. Speziell die konsequente Führung des Unternehmens durch den Inhaber ohne Beteiligung von Versicherern oder sonstigen Geldgebern sorgt bei den Vertriebspartnern für einen hohen Sympathiewert. Dies belegen auch immer wieder brancheninterne Umfragen bei Maklern. 1.2. Rahmenbedingungen Der Versicherungsmarkt in Deutschland war in 2023 von deutlichen Beitragsanpassungen in mehreren Sparten, ganz besonders in der Gebäudeversicherung, geprägt. Daneben hat sich die geänderte Zinspolitik der EZB positiv für uns ausgewirkt. Die Strafzinsen sind weggefallen und wir erzielen wirklich wieder Zinseinnahmen. 1.3. Geschäftsverlauf Wir blicken auf ein sehr positiv verlaufendes Jahr 2023 zurück. Bei einer stabilen Kostensituation haben sich die Umsätze deutlich erhöht. Mit dieser Entwicklung sind wir natürlich äußerst zufrieden und wir erwarten weiter steigende Umsätze in 2024. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1. Umsatz- und Ertragsentwicklung Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 1.065 TEUR (Vorjahr: 870 TEUR) ab. Im Berichtszeitraum wurden Gesamt-Umsatzerlöse in Höhe von 43.285 TEUR erzielt. Sie haben sich gegenüber dem Vorjahr (38.812 TEUR) um 11,52 % erhöht. Der Anteil der Provisionseinnahmen an den Gesamt-Umsatzerlösen beträgt 99,38 %. Die Provisionseinnahmen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 10,91 % erhöht. Die Provisionsaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 12,32 % gestiegen. Damit einhergehend ist der Rohertrag aus Vermittlungstätigkeit (Provisionseinnahmen abzüglich Provisionsaufwendungen) gegenüber dem Vorjahr um 4,02 % gestiegen. Von den ca. 2.600 Vertriebspartnern wickeln etwa 230 Makler ihr gesamtes Versicherungsgeschäft (oder mehr als 90 %) über die ARUNA GmbH ab. Diese langjährigen Partner stehen für etwas über 9.700 TEUR Umsatz. Die Kostenentwicklung der Gesellschaft setzte sich insgesamt weiter planmäßig fort. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 11,49 % gegenüber dem Vorjahr. Die Höhe der Aufwendungen für Schulungsmaßnahmen und für Lizenzgebühren für Analysetools im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Qualität des Dienstleistungsangebotes gegenüber den Vertriebspartnern der Gesellschaft blieb auf Vorjahresniveau. 2.2. Finanz- und Vermögenslage Wir verfügen über ein Eigenkapital in Höhe von 7.043 TEUR und sind damit sehr gut für eventuell notwendige Investitionen der nächsten Jahre aufgestellt. Die Zunahme gegenüber dem Vorjahr beträgt 8,72 %. Unsere Bilanzsumme liegt bei 13.861 TEUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um 20,54 % erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf den Erwerb von Kundenbeständen auf Rentenbasis zurückzuführen. Die liquiden Mittel in Form von Guthaben bei Kreditinstituten machen 11,80 % der Bilanzsumme aus. Sie haben sich gegenüber dem Vorjahr um 21,60 % vermindert und gehen einher mit einer im Berichtsjahr vorgenommenen Gewinnausschüttung und einer Erhöhung der Finanzanlagen. Diese haben sich gegenüber dem Vorjahr um 10,53 % erhöht. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt 20,48 %. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die auf der Passivseite ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Provisionsverbindlichkeiten gegenüber den angebundenen Maklern inklusive der einbehaltenen Stornoreserven sowie Verbindlichkeiten aus der Übernahme von Maklerbeständen auf Rentenbasis. Die zuletzt genannten Verbindlichkeiten (aruna-Maklerrente) sind auch für die Zunahme der gesamten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um 79,28 % verantwortlich. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten überwiegend erhaltene Provisionsvorschüsse. Auf der Aktivseite der Bilanz ist unter den sonstigen Vermögensgegenständen ein entsprechender Gegenposten gegenüber den Vertriebspartnern erfasst worden. Den Verbindlichkeiten stehen auf der Aktivseite als Forderungen ausgewiesene Stornoreserveguthaben der Gesellschaft bei einzelnen Versicherungsgesellschaften sowie die laufenden Provisionsforderungen gegenüber. Unter Hinzuziehung der genannten liquiden Mittel bei Kreditinstituten sowie der als Finanzanlagen erfassten Wertpapiere des Anlagevermögens können die genannten Verbindlichkeiten insgesamt bedient werden. Im Ergebnis war im Berichtszeitraum die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gegeben und stellt sich aktuell komfortabel dar und bietet erweiterte Gestaltungsmöglichkeiten für die Zukunft. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Chancenbericht Unsere Komposit-Bestände sind weiter stark gewachsen und bringen uns gut kalkulierbare laufende Erträge. Durch die aktive Bewerbung unserer Makler-Rente kommt es vermehrt zu kompletten Bestandsübertragungen von Vertriebspartnern. Inzwischen erwirtschaften wir ca. 67 % unserer Erträge aus diesem Bereich. Die Konsolidierung in der Pool-Landschaft hat sich fortgesetzt und weitere Übernahmen sind zu erwarten. Viele Makler wünschen sich aber einen Pool ohne Fremdbeteiligungen. Hier sind wir als reines Familienunternehmen sehr gut aufgestellt. Die ARUNA GmbH ist zu 100 % in Privatbesitz und wird vom Inhaber geleitet. Seit dem 22.08.2023 gibt es mit dem Sohn des Inhabers einen zweiten Geschäftsführer, um zu zeigen, dass die langfristige Nachfolge gesichert ist. 3.2. Risikobericht Unser sehr gut funktionierendes Controlling - System für die Courtageauszahlung wirkt sich aus. Wir hatten nur wenige Ausfälle aus Courtagerückforderungen zu beklagen. Das Haftungsvolumen der Vermittler ist weiter gesunken. Die Kosten der weiteren Digitalisierung müssen immer beobachtet werden, sind aber auf Grund der Marktlage auf jeden Fall notwendig. Inzwischen ist die Altersstruktur im Vermittlerbereich klar sichtbar. Aus unserer Sicht wird sich die Anzahl der aktiven Makler in den nächsten fünf Jahren deutlich reduzieren. Hier sehen wir aber kurz- und mittelfristig keine großen Gefahren für die Ertragslage der Gesellschaft. 4. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten. 5. Künftige Entwicklung (Prognosebericht) Das SHUK-Geschäft ist klar die tragende Säule auch für das Jahr 2024. Die kräftigen Beitragsanpassungen erhöhen natürlich ohne weitere Arbeit unseren Umsatz deutlich. Vorsichtig kalkuliert erwarten wir eine Umsatzsteigerung auf über 45 Millionen Euro. Unsere Schwerpunkte für 2024 sind klar definiert: - Weitere Übernahmen von Maklerbeständen durch unsere aruna-Maklerrente - Durch Courtagerhöhungen Steigerung des PKV-Geschäfts - Fortbildungskonzept in Präsenz und digital. Wir rechnen mit einem Jahresüberschuss in Höhe von über 500 TEUR. Vordergründiges Ziel der ARUNA GmbH ist jedoch nach wie vor nicht die Gewinnmaximierung, sondern die verlässliche Verbundenheit mit unseren Partnern sowie die Gewährleistung sicherer und vernünftig bezahlter Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiter. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist unter der Firma ARUNA GmbH und der Registernummer HRB 58205 B in das Handelsregister beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) eingetragen. Der Jahresabschluss der ARUNA GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittlere Kapitalgesellschaft. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erfolgte der Erwerb eines immateriellen Vermögensgegenstandes auf Rentenbasis, sind die Anschaffungskosten mit dem Barwert der eingegangenen Rentenverpflichtung im Zeitpunkt des Erwerbs angesetzt worden. Hierbei ist der restlaufzeitkongruente durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre berücksichtigt worden. Die im Einzelnen anzuwendenden Abzinsungssätze werden von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend der steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über 250 Euro bis 800 Euro wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten - Ausleihungen zum Nennwert - sonstige Wertpapiere und Anteile zu Anschaffungskosten. Soweit erforderlich, wurden die Finanzanlagen mit dem am Bilanzstichtag vorliegenden niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wurde durch Bildung angemessener Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind alle vor dem Bilanzstichtag getätigten Ausgaben enthalten, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rentenverpflichtungen aus dem Erwerb von Vermögensgegenständen sind hierbei zum Bilanzstichtag mit den fortentwickelten Rentenbarwerten angesetzt worden. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind alle vor dem Bilanzstichtag erhaltenen Einnahmen enthalten, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Die von Vertriebspartnern entgeltlich erworbenen Kundenbestände wurden als Geschäfts- oder Firmenwerte aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 5 bis 8 Jahre festgelegt. Grund für die betriebliche Nutzung mit einer geschätzten Nutzungsdauer von 5 bis 8 Jahren ist die Einschätzung der Gesellschaft über die aus den erworbenen Versicherungsbeständen noch erzielbaren Provisionen. Bei Erwerb von Kundenbeständen auf Rentenbasis ist als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer die vereinbarte Rentengarantiezeit oder die nach den Sterbetafeln ermittelte Lebenserwartung der Rentenbezieher zugrunde gelegt worden, sofern diese länger als die vereinbarte Rentengarantiezeit ist. Finanzanlagen Von den Wertpapieren des Anlagevermögens in Höhe von insgesamt Euro 2.114.779,26 sind zur Sicherung aller bestehenden und künftigen Ansprüche einzelner Versicherungsgesellschaften wegen Forderungen aus Courtagerückbelastungen Wertpapiere im Umfang von Euro 1.549.027,27 an diese verpfändet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 1.955.276,18 (Vorjahr: Euro 1.720.745,71). Der Betrag der Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00. Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 1.244.461,00 (Vorjahr: Euro 1.458.109,65). Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 1.341.192,55 (Vorjahr: Euro 1.494.650,98). Der Betrag der Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 2.211,98. Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 719.504,85 (Vorjahr: Euro 770.931,66). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Darlehensforderungen, Forderungen gegenüber Vertriebspartnern aus Courtagerückzahlungsansprüchen, Vorschusszahlungen an Vertriebspartner und die damit zusammenhängenden Zinsforderungen, Instandhaltungsrücklagen für die im Betriebsvermögen der ARUNA GmbH erfassten bebauten Grundstücke, Steuererstattungsansprüche sowie Kautionen für angemietete Büroräume. Guthaben bei Kreditinstituten Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von Euro 379.609,72 sind als Sicherung etwaiger Rückforderungsansprüche einzelner Versicherungsgesellschaften aus gewährten Courtagen an diese verpfändet bzw. sind als Sicherungsinstrument vorgesehen. Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
Sofern erforderlich, sind die Rückstellungen nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst worden. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 2.897.885,77 (Vorjahr: Euro 419.267,21). Diese entfallen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 910.634,14 (Vorjahr: Euro 1.014.254,60). Davon entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Betrag von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 4.665,06), auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen der Betrag von Euro 803.863,24 (Vorjahr: Euro 919.696,94), auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern der Betrag von Euro 2.861,12 (Vorjahr: Euro 2.745,18) und auf sonstige Verbindlichkeiten der Betrag von Euro 103.909,78 (Vorjahr: Euro 87.147,42). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr, aber nicht mehr als 5 Jahren beträgt Euro 2.446.061,88 (Vorjahr: Euro 2.838.638,64). Davon entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Betrag von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00), auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen der Betrag von Euro 1.628.127,15 (Vorjahr: Euro 1.633.975,21) und auf sonstige Verbindlichkeiten der Betrag von Euro 817.934,73 (Vorjahr: Euro 1.204.663,43). Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen Euro 6.474,87 (Vorjahr: Euro 5.879,39). Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen Euro 72.518,74 (Vorjahr: Euro 61.288,29). Latente Steuern Der zum 31.12.2023 ermittelte aktive latente Steuerüberhang wurde aufgrund des Wahlrechtes des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 910.354,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen (Vorjahr: Euro 1.108.791,00). Die zum 31.12.2023 bestehenden Verpflichtungen aus Zuführungen zur betrieblichen Altersversorgung, Lizenz-, Miet- und Leasingverträgen weisen unten stehende Fälligkeiten auf:
Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind Verpflichtungen betreffend der Altersversorgung in Höhe von Euro 0,00 enthalten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die Bewertung der Haftungsverhältnisse erfolgt in Höhe der Haftungszusage. Die tatsächliche Schuld des Dritten, für den gegenüber dessen Gläubiger gebürgt wird, beträgt zum 31.12.2023 Euro 186.136,22. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Dritten nicht zu rechnen. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 51 Arbeitnehmer (Vorjahr: 51 Arbeitnehmer) beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Matthias Kschinschig - Versicherungsmakler - Christopher Kluwe - Versicherungsmakler -. Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der im Berichtsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2023 nach § 285 Nr. 9 HGB wird gemäß der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Beteiligungen an anderen Unternehmen Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB zu anderen Unternehmen, soweit es sich um Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB handelt, werden nicht gemacht, da diese Angaben für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB von untergeordneter Bedeutung sind. Vorgänge von besonderer Bedeutung Der Krieg in der Ukraine hatte insgesamt keine wesentliche Auswirkung auf die Ertragslage der Gesellschaft. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.065.021,50. Einschließlich des Gewinnvortrags ergibt sich ohne Berücksichtigung der Gewinnrücklagen i.H.v. Euro 4.000.000,00 ein verwendbarer Betrag von Euro 3.017.455,50. Davon werden in die Gewinnrücklagen Euro 0,00 eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von Euro 500.000,00 vorgesehen. Diese ist mit Beschluss vom 08.07.2024 von der Gesellschafterversammlung bereits beschlossen und mit der Auszahlung am 12.07.2024 durchgeführt worden. Auf neue Rechnung werden Euro 2.517.455,50 vorgetragen.
Berlin, 19.08.2024 gez. Matthias Kschinschig gez. Christopher Kluwe sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die ARUNA GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ARUNA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ARUNA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Potsdam, 12.03.2025 PWP-Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prof. Dr. Thomas Wilk, Wirtschaftsprüfer |
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