Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH
Frankfurter Straße 190A, 63263 Neu-Isenburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tomonori Kimura seit 7.7.2025 | Geschäftsführer |
Liliana da Cunha e Costa Laporte Barbosa seit 15.7.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbHNeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24I. Grundlagen der Gesellschaft1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH als 100%ige Tochter der Sony Interactive Entertainment Europe Limited, London/Großbritannien ist zuständig für den Vertrieb der Produkte SONY PlayStation, sowie deren Peripherieprodukte und Softwaretitel. 2. Steuerungssystem Die wirtschaftliche Planung und Steuerung des Absatzes der Vertriebsprodukte erfolgt über die von der Geschäftsführung verabschiedeten Rahmenvorgaben, welche im Strategieprozess weiter ausgestaltet werden. In der operativen Budgetplanung werden diese in konkrete, messbare Ziele übersetzt. Der Planungs- und Steuerungsprozess wird vervollständigt durch die laufende Überprüfung der Geschäftsentwicklung mit regelmäßig aktualisierten Einschätzungen wesentlicher Steuerungs- und Leistungskennzahlen. In deren Rahmen werden die Umsetzung und die strategischen Ziele verfolgt und Maßnahmen zur Gegensteuerung bei Planabweichungen eingeleitet. Wichtige Kennzahlen: Ein vorrangiges Ziel ist die kontinuierliche Steigerung des Unternehmenswerts und hier vornehmlich die Marktdurchdringung mit den im Vertrieb befindlichen Produkten. Zur Planung, Steuerung und Kontrolle unserer Geschäftsentwicklung verwenden wir daher die folgenden Steuerungsgrößen: Auf strategischer Ebene ist die wertorientierte Steuerungsgröße die sogenannte "installed base" (verkaufte Zahl der aktuellen Spielekonsole) der SONY Spielekonsolen die maßgebliche Kennzahl. Diese wertorientierte Kennzahl unterstützt das Management in erster Linie bei strategischen Entscheidungen im Hinblick auf die Marktdurchdringung und die Optimierung der Prozesse. Auf operativer Ebene bilden Umsatz und EBT (Ergebnis nach Zinsen vor Steuern) die maßgeblichen operativen Kennzahlen. Da die Gesellschaft in den Sony-Konzern eingegliedert ist, sind die Kennzahlen immer für die Zahlen auf Basis von IFRS zu betrachten, die sich im Vergleich zu HGB jedoch nur geringfügig unterscheiden. Im Bereich der nicht finanziellen Leistungsindikatoren sind uns die Arbeitnehmerbelange ein großes Anliegen, was sich durch eine angestrebt niedrige Mitarbeiterfluktuation widerspiegelt. 3. Forschung und Entwicklung Die Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH betreibt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Diese werden voll und ganz vom obersten Mutterunternehmen der SONY Group Corporation in Tokio, Japan betrieben. Durch den Konzernverbund hat die Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH jederzeit die Möglichkeit auf das Knowhow des weltweiten SONY Konzerns zurückzugreifen. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Marktentwicklung Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wies im Kalenderjahr 2023 einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 0,3% (preisbereinigt) aus. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Für das Kalenderjahr 2024 rechnet das Ifo Institut mit Stand vom Juni 2024 mit einem Anstieg des BIP um 0,4%, bedingt durch die gegenüber dem Vorjahr rückläufige Inflation von 5,9% im Jahr 2023. Im Jahr 2024 wird mit einem spürbaren Rückgang der Inflation auf 2,2% und im Jahr 2025 auf 1,7% gerechnet. Das Ifo Institut rechnet daher für das Jahr 2024 wieder mit einem um 1,5% steigenden BIP. Branchenentwicklung Der deutsche Markt für Computer- und Videospiele verzeichnete im Jahr 2023 einen deutlichen Anstieg von 6% im Vergleich zum Vorjahr, nachdem im Vorjahr ein Umsatzwachstum von nur 1% zu verzeichnen war. Basierend auf den Marktforschungsergebnissen der GfK im Auftrag des GAME (Verband der deutschen Games-Branche e.V.) wurden im vergangenen Jahr insgesamt 9,970 Milliarden Euro mit Computer- und Videospielen sowie der dazugehörigen Hardware umgesetzt. Im Jahr 2022 betrug das Marktvolumen noch 9,432 Milliarden Euro. Im Bereich der Hardware stieg der Umsatz im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 7% von 3,049 auf 3,265 Milliarden Euro. Während im Jahr 2022 mit Spielekonsolen und entsprechender Peripherie noch 1,040 Milliarden Euro Umsatz erzielt wurde, waren es im Jahr 2023 etwa 1,463 Milliarden Euro. Das entspricht einem deutlichen Anstieg von etwa 41%. Mit Computer- und Videospielen wurden im Jahr 2023 hierzulande insgesamt 6,705 Milliarden Euro umgesetzt. Das entspricht einer Steigerung von 5% im Vergleich zum Jahr 2022, als noch 6,383 Milliarden umgesetzt wurden. (Quelle: Jahresreport der deutschen Games-Branche 2024 vom 12. August 2024) Gleiches beobachtet man in den Märkten in Österreich und in der Schweiz. Diese Märkte sind zwar kleiner als der deutsche Markt, dennoch haben wir hier die gleichen Marktverhältnisse in Bezug auf die Anteile wie in Deutschland. 2. Geschäftsverlauf Entwicklung der wesentlichen Kennzahlen Die Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH hat im Geschäftsjahr 2023/24 einen Umsatz von T€ 936.807 (Vorjahr T€ 741.516) erzielt und liegt damit um T€ 195.291 über dem Vorjahresniveau. Die Umsatzerlöse entfallen auf folgende geografisch bestimmte Märkte und Produktgruppen:
Die Umsatzerlöse verteilen sich zu Mio. € 823,5 auf Deutschland, zu Mio. € 45,4 auf Österreich und zu Mio. € 67,9 auf die Schweiz. Der prognostizierte Anstieg der Nettoumsätze auf Mio. € 850 bis Mio. € 900, getragen durch die PlayStation 5, wurde damit sogar leicht übertroffen. Ursächlich hierfür war eine höhere Warenverfügbarkeit durch das Head Office als geplant. Im Geschäftsjahr 2023/24 konnte die "installed base" in Deutschland, Österreich und in der Schweiz von 11.641 TSD Stück um 1.621 TSD Stück auf 13.262 TSD Stück gesteigert werden. Die Steigerung um etwa 14% liegt damit über dem Niveau des Vorjahres (1.079 TSD Stück) und übertrifft minimal die im Vorjahr aufgestellte Prognose in Höhe von 1.500 TSD Stück bis 1.600 TSD Stück. Das EBT stieg von Mio. € 21,3 auf Mio. € 35,7. Das prognostizierte EBT von Mio. € 13 wurde dabei sehr deutlich übertroffen. Ursächlich hierfür waren erfolgreiche Sparmaßnahmen, ein deutlich positiverer Geschäftsverlauf und gestiegene Zinseinnahmen. Die Geschäftsführung ist mit der positiven Entwicklung insgesamt zufrieden. 3. Lage 3.1 Ertragslage Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um T€ 23.726 auf T€ 732 und damit wieder auf das normale Niveau gesunken. Im Vorjahr waren periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 24.115 durch die Auflösung von Rückstellungen für Preisreduktionsgutschriften enthalten, bei denen mit keiner Inanspruchnahme mehr gerechnet wurde. Materialaufwand Im Vergleich zum Vorjahr ist der Materialaufwand um T€ 177.803 auf T€ 871.234 gestiegen. Die Materialaufwandsquote, welche das Verhältnis der Materialaufwendungen zu den Umsatzerlösen widerspiegelt, hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,52%-Punkte auf 93,00% verbessert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Materialaufwendungen prozentual weniger stark angestiegen sind als die Umsatzerlöse, was auf den Produktmix zurückzuführen ist. Die Rohertragsmarge liegt bei 7,00% und liegt damit über dem Vorjahresniveau von 6,48%. Personalaufwand Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 467 bzw. 3,44% auf T€ 14.071 gestiegen. Davon wurden T€ 9.255 (Vorjahr T€ 8.076) über Konzernumlagen weiterverrechnet, da von den Mitarbeitern Dienstleistungen für den Konzern erbracht wurden. Erwartet war eine Mitarbeiteranzahl auf dem Niveau des Vorjahres; die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl hat sich von 94 um 23 Mitarbeiter auf 117 Mitarbeiter bei erwarteter niedriger Mitarbeiterfluktuation um etwa 24,5% erhöht. Ursächlich für den deutlichen Anstieg war die Verschmelzung mit der Savage Game Studios GmbH. Abschreibungen Die Abschreibungen betrugen für 2023/24 insgesamt T€ 2.296 (im Vorjahr T€ 1.730) und entfallen auf die laufenden planmäßigen Abschreibungen. Der Anstieg begründet sich durch das gestiegene Anlagevermögen, insbesondere im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 17.227 auf T€ 19.665 gesunken. Insbesondere der Vertriebsaufwand reduzierte sich deutlich um T€ 19.998 auf T€ 26. Im Vorjahr waren hierin einmalige periodenfremde Aufwendungen von T€ 19.676 durch die Auflösung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Zusammenhang mit der Weiterbelastung von Preisreduktionsgutschriften enthalten. Trotz gestiegener Umsatzerlöse konnte der Marketingaufwand um T€ 1.337 auf T€ 10.715 gesenkt werden. Die Verkaufsaufwendungen erhöhten sich um T€ 2.366 bzw. 89,4% aufgrund gestiegener Frachtkosten. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um T€ 1.742 bzw. 80,2%, überwiegend aufgrund von gestiegenen Beratungskosten und Abgängen bei Mietereinbauten. Steueraufwand Bei einer durchschnittlichen Ertragssteuerquote (ohne latente Steuern und periodenfremde Steuererträge) von 28,5% (Vorjahr 27,8%) sowie einem um T€ 14.353 gestiegenen Ergebnis vor Ertragsteuern, beläuft sich der Aufwand für laufende Ertragsteuern des Geschäftsjahres auf T€ 10.169 (Vorjahr T€ 6.000). 3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 25,0% von T€ 313.871 auf T€ 235.448 gesunken. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus den gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 63.414 und Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 23.592. Das Vorjahr war durch ein starkes 4. Quartal entsprechend höher. Der Anstieg der Sachanlagen ist auf höhere Investitionen in die Hardwarestruktur zurückzuführen. Auf der Passivseite reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 118.876 auf T€ 66.534, was im Vorjahr ebenfalls auf ein starkes 4. Quartal zurückzuführen ist. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um T€ 5.238 auf T€ 81.430, was insbesondere auf einen Anstieg von Rückstellungen für Preisreduktionsgutschriften und Kundenboni zurückzuführen ist. Das der Gesellschaft zur Verfügung stehende Eigenkapital deckt wie im Vorjahr vollständig das Anlagevermögen. 3.3 Finanzlage Finanzierungspolitik Die Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH ist in das zentrale Finanzmanagement der Muttergesellschaft, der Sony Interactive Entertainment Europe Limited, London / Großbritannien eingebunden. Wesentliche Ziele des Finanzmanagements sind die Sicherung der finanziellen Unabhängigkeit und die Begrenzung von Refinanzierungsrisiken. Um den Finanzbedarf der Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH zu decken, werden Liquiditätsüberschüsse von den laufenden Geschäftskonten abgeschöpft und für die geschäftliche Tätigkeit in Deutschland und Österreich auf die Konten bei der Bank JP Morgan Chase und für die geschäftliche Tätigkeit in der Schweiz auf das Konto bei der Citibank übertragen. Kapitalstruktur Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich um T€ 25.526 auf T€ 67.957. Der Anstieg entspricht dem Jahresergebnis, da im Geschäftsjahr keine Ausschüttungen vorgenommen wurden. Die Eigenkapitalquote ist dadurch bei gleichzeitig gesunkener Bilanzsumme von 13,5% auf etwa 28,8% gestiegen. Investitionen Derzeit sind keine wesentlichen Investitionen geplant. Liquidität Zum 31. März 2024 verfügte die Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH über Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von T€ 1.033 (Vorjahr T€ 572). Darüber hinaus standen uns zum Bilanzstichtag Liquiditätsüberschüsse aus dem konzernweiten Cash Pooling in der Höhe von T€ 153.729 (Vorjahr T€ 182.866) zur Verfügung. Damit befinden wir uns in einer stabilen finanziellen Situation und werden auch im kommenden Geschäftsjahr genügend liquide Mittel haben, um allen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. III. PrognoseberichtDie Marktentwicklung in der Branche wird weiterhin positiv eingeschätzt. Für das Geschäftsjahr 2024/25 erwarten wir, getragen durch die PS5, eine deutlich steigende Stückzahl der "installed base" um 1.100 TSD Stück bis 1.300 TSD Stück und damit einen Anstieg der Umsatzerlöse, sowie eine Vergrößerung des Marktanteils. Der erwartete Anstieg der "installed base" ist gegenüber der Prognose des Vorjahres leicht rückläufig. Den Umsatz erwarten wir im Geschäftsjahr 2024/25 mit Mio. € 875 bis Mio. € 925. Für das EBT erwarten wir im Geschäftsjahr 2024/25 einen Rückgang auf Mio. € 24. Die Mitarbeiteranzahl soll 2024/25 bei niedriger Fluktuation auf dem Niveau des Geschäftsjahres gehalten werden. IV. Chancen-, Risiko-, Ergebnisbericht1. Risikomanagement Der bei der Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH etablierte unternehmensbezogene Informations-, Kommunikations- und Überwachungsprozess umfasst alle wesentlichen Routinen, wie:
Die eingerichteten Prozesse dienen dazu Marktpreisrisiken, Preisänderungsrisiken und Liquiditätsrisiken zu begegnen. Gegen potenzielle Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im externen Umfeld, z.B. Entwicklung der Branche, als auch im innerbetrieblichen Bereich, wie z.B. beim Absatz, sind Systeme installiert, die diese Risiken rechtzeitig erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einleiten lassen. Hierzu zählen:
2. Chancen und Risiken Im Geschäftsalltag sieht sich die Gesellschaft vor allem mit den folgenden Risiken konfrontiert:
Aus Sicht der Geschäftsführung wird möglichen Risiken adäquat durch entsprechende Maßnahmen und Prozesse begegnet. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten der oben genannten Risiken werden als sehr gering angesehen. Weiterhin werden keine Risiken gesehen, die den Bestand der Gesellschaft gefährden können. Derivative Finanzinstrumente bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Mit Blick auf unsere Positionierung am Markt sieht die Gesellschaft folgende Chancen: Der erfolgreiche Release der SONY Playstation 5 (PS5) im November 2020 ermöglicht weiterhin steigende Umsatzanteile im Bereich der Softwarevermarktung. Durch die Etablierung der Plattform ist von kürzeren Entwicklungszeiten für neue Softwareprodukte und damit steigenden Verkaufszahlen auszugehen. Außerdem eröffnet die verbesserte Warenverfügbarkeit Chancen auf weitere Umsatzsteigerungen. 3. Gesamtaussage Die Gesamtrisikosituation ergibt sich für die Gesellschaft aus den vorab dargestellten Einzelrisiken. Nach den zum Stand des Berichts vorliegenden Informationen bestehen keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Dank an die Mitarbeiter Unser Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich mit ganzer Kraft für das Unternehmen eingesetzt haben. Ihr Engagement, ihre Leistung und Loyalität waren die Voraussetzung dafür, dass die Herausforderungen des Wirtschaftsjahres 2023/24 bewältigt werden konnten. Gemeinsam werden wir dieses Unternehmen in Zukunft zu weiteren Erfolgen führen.
Neu-Isenburg, den 5. März 2025 Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH Liliana da Cunha e Costa Laporte Barbosa Rebecca McCormack Munesh Mahtani Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24I. Anwendung der gesetzlichen VorschriftenDie Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Neu-Isenburg. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main (unter HRB 11603) eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Anwendung der für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB geltenden handelsrechtlichen sowie der für Gesellschaften mit beschränkter Haftung geltenden rechtsformspezifischen Vorschriften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeIm Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten und Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Berichtsjahr 2023/24 wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stetig zu den Vorjahren angewendet. Mit Verschmelzungsvertrag vom 20. November 2023 und mit Wirkung zum 1. April 2023 wurde die Savage Game Studios GmbH im Zuge einer Verschmelzung durch Aufnahme gemäß § 2 Nr. 1 UmwG auf die Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte zu Buchwerten basierend auf der Schlussbilanz der Savage Game Studios GmbH zum 31. März 2023. Im Zuge der Verschmelzung wurden Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 775 übernommen. Der Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und damit die Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist demnach nur unwesentlich beeinträchtigt. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 16. Januar 2024. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Soweit die beizulegenden Werte ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt, wobei bei "Software" eine Nutzungsdauer von drei bzw. vier Jahren und bei "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" eine Nutzungsdauer von ein bis dreizehn Jahren zugrunde gelegt wird. Einbauten in gemietete Räume werden linear über die Dauer des Mietvertrags abgeschrieben. Der Mietvertrag für das Büro in Neu-Isenburg hat inzwischen eine Kündigungsfrist von 12 Monaten und der Mietvertrag für das Büro in Berlin hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2029. Vorräte Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden bestehende Ausfallrisiken durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zudem wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch einen pauschalen Abschlag auf den um die gesetzliche Umsatzsteuer geminderten Forderungsbestand Rechnung getragen. Liquide Mittel Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktive Rechnungsabgrenzung enthält Zahlungen für Aufwendungen, die erst nach dem Stichtag anfallen. Eigenkapital Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen, angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Am Abschlussstichtag werden Forderungen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten kleiner 12 Monaten grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs nach § 256a HGB umgerechnet. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern werden konzerneinheitlich unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Zu- und Abschreibungen des Geschäftsjahres in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unverändert zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen berücksichtigen neben Ansprüchen aus Liquiditätsüberlassungen in Höhe von T€ 157.179 (Vorjahr T€ 185.786) ausschließlich solche aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Guthaben bei Kreditinstituten Von den Guthaben bei Kreditinstituten ist ein Teilbetrag in Höhe von T€ 164 (Vorjahr T€ 204) zur Sicherung von Avalkrediten verpfändet. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme halten wir für gering, da wir gemessen an dem Umfang der Verpflichtung über mehr als ausreichende Liquidität zur Bedienung verfügen. Gezeichnetes Kapital Das voll eingezahlte Stammkapital von € 40.100 (Vorjahr € 40.100) wurde am Bilanzstichtag von der alleinigen Gesellschafterin Sony Interactive Entertainment Europe Limited, London/Großbritannien, gehalten. Die Gesellschaft gehört über ihren Anteilseigner zum Konzernkreis der Sony Group Corporation, Tokio/Japan. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen noch nicht abgerechnete Kundenboni T€ 48.106 (Vorjahr T€ 35.557), ausstehende Marketingrechnungen T€ 15.600 (Vorjahr T€ 23.881), Preisreduktionsgutschriften T€ 12.676 (Vorjahr T€ 9.570), Retouren T€ 1.143 (Vorjahr T€ 3.617), Personalrückstellungen T€ 1.724 (Vorjahr T€ 1.619) sowie übrige Rückstellungen T€ 2.181 (Vorjahr T€ 1.949). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind unverändert zum Vorjahr innerhalb eines Jahres nach dem Bilanzstichtag fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten überwiegend solche aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von T€ 823.455 (Vorjahr T€ 642.278) in Deutschland, in Höhe von T€ 45.369 (Vorjahr T€ 39.461) in Österreich und in Höhe von T€ 67.984 (Vorjahr T€ 59.778) in der Schweiz erzielt. Die vertriebenen Produkte sind Sony Interactive Entertainment Produkte.
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 732 (Vorjahr T€ 24.459) enthalten Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von T€ 395 (Vorjahr T€ 344). Periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen bestanden im Geschäftsjahr nicht (Vorjahr T€ 24.115). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 19.665 (Vorjahr T€ 36.892) berücksichtigen neben Vertriebs- und Lagerkosten in Höhen von T€ 5.037 (Vorjahr T€ 22.668) sowie den Kosten der allgemeinen Verwaltung in Höhe von T€ 3.914 (Vorjahr T€ 2.172) insbesondere Marketingaufwendungen in Höhe von T€ 10.715 (Vorjahr T€ 12.052). Der deutliche Rückgang des Vertriebsaufwands resultiert aus periodenfremden Aufwendungen im Vorjahr durch die Auflösung von Forderungen in Höhe von T€ 19.676 gegenüber dem Head Office im Zusammenhang mit Preisreduktionsgutschiften. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung von T€ 405 (Vorjahr T€ 377) enthalten. Weiterhin sind periodenfremde Aufwendungen aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens von T€ 326 (Vorjahr T€ 0) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 10.169 (Vorjahr T€ 6.000) belasten das Ergebnis nach Steuern. Sie beinhalteten im Vorjahr auch den Aufwand aus der Auflösung aktiver latenter Steuern von T€ 75. Die Sony Group Corporation und ihre Tochtergesellschaften fallen in den Anwendungsbereich der OECD-Modellregelungen des Pillar Two. Die deutsche Pillar Two-Gesetzgebung durch das Mindeststeuergesetz trat im Geschäftsjahr 2023/24 in Kraft, aber seine Regelungen waren noch nicht anwendbar. Die Sony Group Corporation arbeitet derzeit auf Konzernebene mit Steuerfachleuten zusammen, die den Konzern und seine Tochtergesellschaften bei der Anwendung der Gesetzgebung und der Bestimmung der damit verbundenen Auswirkungen unterstützen. Aufgrund der aktuellen Einschätzung wird erwartet, dass sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH ergeben werden. IV. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, gerechnet über die Grundmietzeit der Verträge, von insgesamt T€ 17.697 (Vorjahr T€ 10.838). Hiervon ist ein Teilbetrag in Höhe von T€ 4.823 (Vorjahr T€ 2.846) im Geschäftsjahr 2024/25 zahlbar. In der Gesamtsumme enthaltene Verpflichtungen größer als 5 Jahre belaufen sich auf T€ 0 (Vorjahr T€ 752). In allen Fällen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Mitglieder der Geschäftsführung Die folgenden Personen gehörten während des Geschäftsjahres 2023/24 der Geschäftsführung an:
Da nur ein Mitglied der Geschäftsführung Bezüge von der Gesellschaft im Geschäftsjahr erhalten hat, wurde die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Vorschüsse und Kredite an die Mitglieder der Geschäftsführung wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zugunsten der Mitglieder der Geschäftsführung wurden nicht eingegangen. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr 2023/24 durchschnittlich 117 Arbeitnehmer (Vorjahr 94) im Angestelltenverhältnis. Davon sind 113 Mitarbeiter (Vorjahr 89) als Angestellte und 4 Mitarbeiter (Vorjahr 5) als leitenden Angestellte tätig. Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB Von dem von unserem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023/24 berechneten Gesamthonorar von T€ 74,3 (Vorjahr T€ 64,5) entfallen T€ 74,3 (Vorjahr T€ 64,5) auf Abschlussprüfungsleistungen. Konzernabschluss Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Sony Group Corporation, ein in Japan eingetragenes Unternehmen. Die Adresse der Sony Group Corporation lautet 1-7-1 Konan Minato-ku, Tokyo, 108-0075 Japan. Der konsolidierte Abschluss der Sony Group Corporation kann bei Sony Global Treasury Services Plc, 15th Floor, Commercial Union Tower, 1 Undershaft, London, EC3A 8EE, angefordert werden. Der Konzernabschluss wird außerdem bei der Financial Services Agency, Tokio, Japan, unter Code E01777 sowie der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), Washington D.C., USA, unter der Commission File Number 1-6439 (CIK Number 0000313838) hinterlegt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der Sony Group Corporation, einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe. Als nahestehende Personen gelten die Mitglieder der Geschäftsführung. Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.
Neu-Isenburg, den 5. März 2025 Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH Liliana da Cunha e Costa Laporte Barbosa Rebecca McCormack Munesh Mahtani Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/24
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH, Neu-Isenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH, Neu-Isenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sony Interactive Entertainment Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 5. März 2025 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Georg Rogowski, Wirtschaftsprüfer ppa. Lucas Taudte, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.03.2024 wurde am 05.03.2025 festgestellt.
London, 05.03.2025 Sony
Interactive Entertainment Deutschland GmbH
vertreten durch die einzelvertretungsberechtigte / represented by Lin Tao with sole power of representation Lin Tao Der Jahresabschluss zum 31.03.2024 wurde am 05.03.2025 festgestellt. |
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