Hannelore Springer Tankstellen GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 5726
Eingetragen
6.3.1998
Branche
Einzelhandel in eigenem Namen mit Motorenkraftstoffen, Freie TankstellenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Betrieb einer Handelsvertretung mit Produkten im Tankstellenbereich, bzw. Einzelhandel mit Waren aller Art insbesondere von Food- und Non-Food Produkten, eines Imbiß, einer Autowaschanlage, Durchführung von KFZ-Serviceleistungen, die ohne Eintragung in die Handwerksrolle erbracht werden dürfen und insbesondere der Betrieb einer einer oder mehrerer Tankstellen. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu errichten oder bestehende zu erwerben oder sich an diesen zu beteiligen und die Geschäftsführung an solchen Unternehmen auszuüben sowie sämtliche Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, den Zweck der Gesellschaft zu fördern. Sie darf Zweigniederlassungen errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Hannelore Springer
seit 31.3.2008
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hannelore Springer Tankstellen GmbH

Marl

1. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Zur Offenlegung der Firma Hannelore Springer Tankstellen GmbH

Shell-Tankstelle, Breite Str. 47, 45768 Marl

Finanzamt : Marl

Steuernummer: 359/5711/1335

F. J.W. Steuerberatungsgesellschaft mbH

45128 Essen Wiesenstr. 55-57

Telefon: (02 01) 24 04 200

Fax: (02 01) 24 04 201

Inhaltsverzeichnis

Jahresabschluss
Bilanz zum 31.12.2006
Anhang

1.1. Bilanz zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

2006 2005
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen 378,00 5,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 5.941,25 5.990,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 20.817,34 44.212,85
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr EUR 1.354,83 / Vj: 1.384,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 35.312,54 20.337,93
C. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 25.816,32 29.360,07
SUMME Aktiva 88.265,45 99.906,48

PASSIVA

2006 2005
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 22.425,84 10.225,84
III. Gewinn- und Verlustvortrag -65.150,50 -44.817,21
IV. Jahresfehlbetrag -8.656,25 -20.333,29
nicht gedeckter Fehlbetrag 25.816,32 29.360,07
buchmäßiges Eigenkapital 0,00 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 5.800,00 4.800,00
C. VERBINDLICHKEITEN 82.465,45 95.106,48
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr EUR 1.288,43 / Vj: 228,72
- davon aus Steuern EUR 1.324,47 / Vj: 2.300,50
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 577,61 / Vj: 2.213,94
SUMME Passiva 88.265,45 99.906,48

1.2. Anhang 2006

Inhalt:

1. Grundsätzliches zum Jahresabschluss
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
2,1 Allgemeine Angaben
21,1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
21,2 Zusammengefasste Posten
2,2 Erläuterungen zur Bilanz
2,3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
3. Sonstige Angaben
3,1 Angaben zum gezeichneten Kapital
3,2 Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB und sonstige Verpflichtungen, Pfandrechte
3,3 Sonstige Pflichtangaben
3,4 Vorschüsse, Kredite, Haftungsverhältnis zugunsten der Geschäftsführung
4. Ergebnisverwendungsvorschlag
5. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

1. Grundsätzliches zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Hannelore Springer Tankstellen GmbH zum 31.12.2006 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 274a, 276 und 288, Satz 2 HGB) und bei der Offenlegung (§§ 326 bzw. 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Allgemeine Angaben

2.1.1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird vom Grundsatz der Unternehmensfortführung (goingconcern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur insoweit berücksichtigt, soweit die entsprechenden Aufwendungen und Erträge Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Gemäß § 249 Abs. 2 HGB sind folgende Aufwandsrückstellungen gebildet worden:

Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten

Rückstellungen für die Archivierung

Rückstellungen für die Berufsgenossenschaft

Pensionsrückstellungen und/oder Rückstellungen für unmittelbare Pensionsverpflichtungen und/oder für ähnliche Verpflichtungen wurden unterlassen (§ 249 Abs. 1 Satz 1 HGB i.V.m. Art. 28 Abs. 1 EG HGB).

2.1.2. Zusammengefasste Posten

Zur erhöhten Klarheit der Darstellung wurden folgende Posten zusammengefasst:

Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren

mit Aufwendungen für bezogene Leistungen in Materialaufwand Löhne und Gehälter mit sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Personalaufwandbschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachlagen und Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Abschreibungen außerordentliche Erträge und außerordentliche Aufwendungen in außerordentliches Ergebnis

2.2 Erläuterungen zur Bilanz

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten, die durch planmäßige Abschreibungen gemindert wurden.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und über eine Nutzungsdauer von 1 - 10 Jahren planmäßig abgeschrieben.

Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern wurde von der Bewertungsfreiheit des § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht.

Die Vorräte wurden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Bei der Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden in die Herstellungskosten einbezogen: Materialeinzel- und Materialgemeinkosten, Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Sonderkosten der Fertigung.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet.

Die Verbindlichkeiten enthalten solche, die vor dem Abschlussstichtag entstanden sind, aber erst im neuen Geschäftsjahr fällig werden.

Die Verbuchung der SHELL-Rechnungen und Lekkerland-Rechnungen wurde kreditorisch durchgeführt.

2.3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der im Materialaufwand enthaltene Materialverbrauch wurde aufgrund einer Stichtagsinventur ermittelt und zu Anschaffungskosten bewertet.

3. Sonstige Angaben

3.1 Angaben zum gezeichneten Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 50.000,00 DM .

Es wurde in voller Höhe eingezahlt.

Die Kapitalrücklage zum 31.12.2006 beträgt insgesamt 22.425,84 EURO.

Es erfolgte im Jahr 2006 eine Erhöhung von 12.200,00 EURO durch Frau Hannelore Springer.

3.2 Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB und sonstige Verpflichtungen, Pfandrechte

Am Abschlussstichtag bestanden keine in der Bilanz nicht ausgewiesene Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag in Form von Leasingverträgen.

3.3 Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr 2006 erfolgte die Geschäftsführung durch:

Frau Hannelore Springer, Leiblstr. 16 A, 45768 Marl

Herrn Michael Springer, Cheruskerstr. 1, 45772 Marl

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Bezüge der Geschäftsführer wurden aufgrund § 286 Abs. 4 HGB (Mittelstandsrichtlinie vom 25.07.1994) nicht genannt.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

3.4. Vorschüsse, Kredite, Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführung

Zwischen der Gesellschaft und den Gesellschaftern wird jeweils ein Kontokorrentkonto (Gesellschafterverrechnungskonto) geführt. Die Verzinsung erfolgt gemäß gesonderter Vereinbarung.

Vorschüsse und/oder Kredite zugunsten der Geschäftsführung wurden während des Geschäftsjahres nicht gewährt:

Zugunsten der Geschäftsführung ist die Gesellschaft keine Haftungsverhältnisse eingegangen.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung wird der Gesellschaftsversammlung vorschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 8.656,25 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Es ergibt sich eine bilanzielle Überschuldung von EURO 25.816,32. Die Geschäftsführer wurden aufgefordert zu überprüfen, ob eine tatsächliche Überschuldung vorliegt.

Das Gewerbe wurde zum 31.03.2007 abgemeldet.

Es ist mit einer Abfindung i. H. v. ca. 65.000,00 EURO netto zu rechnen.

5. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Als Geschäftsführer der Hannelore Springer Tankstellen GmbH erklären wir hiermit folgendes:

- In den Unterlagen für die auftragsgemäß zu erstellende Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind sämtliche Vermögenswerte und eingegangenen Verpflichtungen des Unternehmens enthalten.

- Es sind sämtliche Geschäftsvorfälle ordnungsgemäß und vollständig verbucht. Weitere, für den Jahresabschluß bedeutsame Vorgänge sind nicht bekannt.

- Die Bewertung des Betriebsvermögens ist gewissenhaft und nach den gesetzlichen Vorschriften vorgenommen worden.

- Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht.

Der Jahresabschluß für das Geschäftsjahr 2006 wird gemäß § 245 HGB wie folgt unterzeichnet:

 

45768 Marl,

Geschäftsführer

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