Value-Holdings Capital Partners AG

Bahnhofstraße 30, 86150 Augsburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 25846
Eingetragen
19.1.2011
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Beratung von institutionellen Investoren, insbesondere von deutschen und ausländischen Kapitalanlagegesellschaften. Die Beratung erstreckt sich insbesondere auf Anlagen in Aktien nach der Value-Investing-Strategie. Die Gesellschaft betreibt als Wertpapierinstitut die Anlageberatung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG und das Eigengeschäft gemäß § 15 Abs. 3 WpIG. Die Gesellschaft betreibt darüber hinaus keine erlaubnispflichtigen Geschäfte, insbesondere keine Geschäfte, die darüber hinaus einer Erlaubnis nach dem Gesetz zur Beaufsichtigung von Wertpapierinstituten bedürfen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Florian König
seit 13.12.2024
Vorstandsmitglied
Georg Geiger
seit 19.1.2011
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Value-Holdings Capital Partners AG

Augsburg (vormals: Gersthofen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Allgemeines:

Die Value-Holdings Capital Partners AG betreibt als Wertpapierinstitut die Anlageberatung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG und das Eigengeschäft gemäß § 15 Abs. 3 WpIG. Die Anlageberatung erstreckt sich vor allem auf Anlagen in Aktien nach der Value-Investing Strategie, wobei insbesondere deutsche und ausländische Kapitalverwaltungsgesellschaften und Kreditinstitute beraten werden. Im Rahmen des Eigengeschäfts werden ausschließlich Aktienfonds zur langfristigen Anlage der eigenen Liquidität der Gesellschaft eingesetzt. Während des gesamten Geschäftsjahres waren die Herren Georg Geiger und Roland Könen Vorstände der Gesellschaft. Zur Steuerung des Unternehmens verwendet der Vorstand der Gesellschaft zwei finanzielle Leistungsindikatoren: Das Volumen der betreuten Fonds und Portfolios sowie das Ergebnis vor Steuern.

Wirtschaftliches Umfeld:

Nach der Berechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom 15.01.2024 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % (Vj. +1,8 %) gesunken. Kalenderbereinigt errechnet sich ein Rückgang um 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz rückläufiger Tendenzen nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Die gestiegenen Zinsen sorgten zudem für ungünstige Finanzierungsbedingungen und die Nachfrage aus dem In- und Ausland war geringer. Nach den coronabedingten Aufholeffekten der Vorjahre setzte sich somit die Erholung der deutschen Wirtschaft nicht fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 lediglich um 0,7 % höher. Die Wirtschaftsleistung, abgeleitet von der preisbereinigten Bruttowertschöpfung (+1,8 %), hat sich im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich entwickelt. So ging die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend war hier eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau, die noch von hohen Auftragsbeständen profitierten. In den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie sanken Produktion und Wertschöpfung allerdings erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits in 2022 besonders stark unter den steigenden Energiekosten gelitten hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen als Folge der gestiegenen Zinsen bemerkbar. Vor allem der Hochbau war hiervon betroffen. Die Produktion im Tiefbau und Ausbaugewerbe konnte hingegen gesteigert werden, so dass das Baugewerbe in Summe ein kleines preisbereinigtes Plus von 0,2 % erreichen konnte.Gestützt wurde die Wirtschaft hingegen von den meisten Dienstleistungsbereichen, die ihre wirtschaftlichen Aktivitäten erneut ausweiten konnten. Allerdings fiel der Anstieg insgesamt schwächer aus als in den Vorjahren. Die größten Zuwächse verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 %. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) sowie die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe um 1,0 % zurück, was vor allem am Groß- und Einzelhandel lag, der deutlich nachgab.

Auf der Nachfrageseite nahmen die privaten Konsumausgaben im Jahr 2023 um 0,8 % ab und entfernten sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %), was vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein dürfte. Besonders stark sanken die Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltgeräte (-6,2 %). Aber auch der Staat reduzierte in 2023 seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das erste Minus seit fast 20 Jahren ist vor allem auf den Wegfall der staatlich finanzierten Corona-Maßnahmen zurückzuführen. Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 angesichts der gestiegenen Bauzinsen und der hohen Baupreise um 2,1 %, nachdem bereits im Vorjahr ein Rückgang zu verzeichnen war. In Ausrüstungen, darunter v.a. Maschinen, Geräte und Fahrzeuge, wurde 2023 dagegen preisbereinigt 3,0 % (Vj. 2,5 %) mehr investiert als im Vorjahr. Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (-3,0 %) kräftiger als die Exporte (-1,8 %), so dass es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag kam, der das BIP stützte.

Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. Durchschnittlich wurde die Arbeitsleistung im Jahr 2023 von 45,9 Mio. Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht, was einem Plus von 0,7 % entspricht. Der Beschäftigungsaufbau auf diesen neuen Rekordwert fand fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen wieder einmal mit einem Finanzierungsdefizit. Dieses reduzierte sich zwar um rund 14 Mrd. € erneut, liegt allerdings mit 82,7 Mrd. € unverändert auf einem hohen Niveau. Gemessen am nominalen BIP errechnet sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 % (Vj. -2,5 %).

Kapitalmarktentwicklung:

Investitionen in deutsche Aktien wurden 2023 mit guten Erträgen belohnt. Der Deutsche Aktienindex DAX schloss Ende Dezember bei 16.752 Punkten, das entspricht einem Zuwachs von 20,3 %. Auch europäische Aktien verzeichneten eine gute Entwicklung. Gemessen am EuroStoxx 50 lag deren Performance von 19,2 % auf einem vergleichbaren Niveau. Die Entwicklung während des Jahres war jedoch keinesfalls linear nach oben gerichtet. Auch die einzelnen Marktsegmente haben sich sehr unterschiedlich entwickelt. Nach den vorangegangenen Kursverlusten im Jahr 2022 hat der DAX die ersten Monate 2023 mit unerwartet starken Kurssteigerungen begonnen. Noch immer tobte der Ukraine-Krieg, die Inflation verharrte auf hohem Niveau und die Notenbanken sendeten noch keine Signale für ein baldiges Ende der Zinserhöhungen. Dazu kamen im März die Pleite der amerikanischen Silicon Valley Bank und die Schieflage der schweizerischen Credit Suisse, die aufgrund der sehr schnell sehr hoch gestiegenen Zinsen in Not geraten waren. Doch das schnelle Handeln der Zentralbanken und der Regulierungsbehörden beruhigte die Märkte, so dass der DAX nach einem leichten Knick im März seinen Aufschwung bis Ende Juli fortsetzte und ein neues Allzeithoch bei 16.470 Punkten erreichte. Danach fiel der Fokus der Anleger jedoch wieder verstärkt auf die Belastungsfaktoren wie die Inflations- und Zinsentwicklung. Angesichts der noch immer zu hohen Inflationsraten zeichnete sich ab, dass die Notenbanken das erreichte Zinsniveau zunächst beibehalten werden. An Zinssenkungen war noch nicht zu denken, "Higher for longer" war das neue Narrativ. Das bedeutete aber auch, dass das Thema Rezession und damit einhergehende Gewinnrückgänge der Unternehmen plötzlich als unausweichlich erschienen. Daraufhin verlor der DAX in den folgenden drei Monaten fast 2.000 Punkte und büßte damit vom Hoch mehr als 10 % wieder ein, wodurch sich die Gewinne vom Jahresanfang fast vollständig in Luft aufgelöst hatten. Nur durch einen starken Endspurt im November und Dezember konnte letztendlich das gute Jahresergebnis von +20,3 % im DAX erreicht werden. Die gute Entwicklung war aber nicht im breiten Markt zu sehen. Deutsche Nebenwerte konnten nicht Schritt halten. Der SDAX erreichte immerhin noch ein Plus 17,1 %, der MDAX war mit +8,0 % bereits deutlich abgeschlagen. Noch schlimmer erwischte es die kleinen Werte unterhalb der DAX-Familie. Der Scale 30 Index beispielsweise, der die Wertentwicklung des Segments für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) misst, ist im vergangenen Jahr um 16,9 % gefallen. Der spezielle Dividendenindex STOXX Europe Select Dividend 30 erzielte lediglich eine Jahresrendite von 10,3 %.

Die von uns betreuten Fonds entwickelten sich wie folgt: Der Value-Holdings Deutschland Fund erzielte ein Plus von +10,9 % und lag damit unterhalb der Performance des DAX. Dies liegt zum einen daran, dass sich die deutschen Small- und Mid-Caps im vergangenen Jahr erheblich schwächer als die im DAX enthaltenen hochkapitalisierten Werte entwickelt haben. Zudem haben sich Aktien aus der produzierenden Industrie, die einen Investitionsschwerpunkt im Fonds bilden, schwächer entwickelt als die Kurse von Unternehmen aus dienstleistungsnahen Branchen. Durch diese divergierende Kursentwicklung hat sich der Bewertungsunterschied zwischen Großunternehmen/Dienstleistern auf der einen Seite sowie Small Caps/Industriewerten auf der anderen Seite weiter vergrößert. Der Value-Holdings Dividenden Fund erzielte inklusive der im April vorgenommenen jährlichen 3 %-igen Ausschüttung eine Wertentwicklung von +17,4 %, die nur leicht unter der Performance des Blue Chip-Index EuroStoxx 50, aber deutlich über derjenigen der Nebenwerte liegt.

Die von uns beratene Linea "In Germany" erzielte eine Gesamtjahresperformance von 16,8 % und war damit die zweitbeste Linea des Beratungskunden SCM.

Geschäftsverlauf:

Die Value-Holdings Capital Partners AG hat im Geschäftsjahr 2023 Provisionserträge in Höhe von 288 T€ (Vorjahr 278 T€) erzielt. Die Provisionserträge sind abhängig von dem Volumen der von der Gesellschaft betreuten Mandate, weshalb dies von der Value-Holdings Capital Partners AG als finanzieller Leistungsindikator zur Unternehmensteuerung verwendet wird. Das betreute Volumen ist angesichts der allgemeinen Entwicklung der Aktienmärkte zum Stichtag 31.12.2023 auf 35,2 Mio. € (Vorjahr 31,2 Mio. €) gestiegen. Das durchschnittlich betreute Volumen hat sich im Geschäftsjahr 2023 entsprechend von 32,0 Mio. € auf 33,7 Mio. € erhöht. Hier haben Nettozuflüsse von rund 0,6 Mio. € unterstützend gewirkt. Dadurch stiegen die volumenbezogenen Fixvergütungen. Die erzielte positive Performance des Value-Holdings Deutschland Fund führte aufgrund der bestehenden High-Water-Mark-Regel nicht zur Vereinnahmung einer erfolgsabhängigen Vergütung. Zinserträge und Zinsaufwendungen waren bedeutungslos. Ausschüttungen aus den Fondsanlagen wurden in einer Höhe von unter 1 T€ (Vorjahr 1 T€) vereinnahmt. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich auf 4 T€ (Vorjahr 6 T€) verringert. Diese beinhalten wie im Vorjahr Rückstellungsauflösungen sowie Erträge aus der Währungsumrechnung. Auf der Kostenseite blieben die Personalaufwendungen mit 200 T€ (Vorjahr: 199 T€) nahezu stabil. Die Verwaltungskosten konnten dagegen von 191 T€ auf 139 T€ deutlich reduziert werden. Dies liegt vor allem an den massiv gesunkenen Kosten zur Neukundengewinnung und den damit im Zusammenhang stehenden Reisekosten. Zur Unternehmenssteuerung hinsichtlich der Ertragskraft verwendet die Gesellschaft das Ergebnis vor Steuern. Dabei hat sich der Fehlbetrag vor Steuern als Folge der tieferen Kostenbasis von 108 T€ im Vorjahr auf 48 T€ merkbar reduziert. Da im Geschäftsjahr 2023 wie in der Vorjahresperiode keine Steuern angefallen sind, entspricht der Vorsteuerwert dem Jahresfehlbetrag von ebenfalls 48 T€. Im Vorjahr lag der Fehlbetrag bei 108 T€.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist zum 31.12.2023 auf 353 T€ (Vorjahr 290 T€) gestiegen. Bedeutendste Positionen der Aktivseite sind die liquiden Mittel der Gesellschaft, ausgewiesen unter den Forderungen an Kreditinstitute, mit 203 T€ (Vorjahr 142 T€) sowie den gehaltenen Fondsanteilen in Höhe von 76 T€ (Vorjahr 76 T€). Die Forderungen an Kunden sind angesichts des im vierten Quartal höheren betreuten Volumens auf 70 T€ (Vorjahr 66 T€) gestiegen. Das Sachanlagevermögen der Gesellschaft hat sich auf 2 T€ (Vorjahr 5 T€) reduziert. Die Passivseite der Bilanz ist primär durch das Eigenkapital der Gesellschaft in Höhe von 271 T€ (Vorjahr 169 T€) geprägt. Das Eigenkapital wurde einerseits durch den Jahresfehlbetrag reduziert. Andererseits wurde zur Stärkung der Kapitalbasis eine Eigenkapitalzufuhr beschlossen und umgesetzt. Trotz verlängerter Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote in Folge des erhöhten Eigenkapitals auf 77 % (Vorjahr 58 %) gestiegen. Die Rückstellungen sind leicht auf 24 T€ (Vorjahr 25 T€) gesunken. Sie beinhalten im Wesentlichen noch zu erwartende regulatorische Kosten sowie Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit den von der Gesellschaft beratenen Aktienfonds. In den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 56 T€ (Vorjahr 94 T€) sind im Wesentlichen noch zu entrichtende Lizenzvergütungen und Leistungsverbindlichkeiten enthalten.

Die Value-Holdings Capital Partners AG hat im Geschäftsjahr 2023 die geplanten Ergebnisziele übertroffen. Der ausgewiesene Jahresfehlbetrag ist besser ausgefallen als in der Planung unterstellt. Der Vorstand ist mit dem Geschäftsverlauf dennoch nicht zufrieden. Das von der Gesellschaft formulierte Ziel, durch ein hohes Eigenkapital auch schwierige Geschäftsjahre solide zu überstehen, ist gelungen. Die hohe Eigenkapitalquote und die hohen liquiden Mittel stellen auch für die kommenden Geschäftsjahre ein solides Polster dar. Der Vorstand wird in den kommenden Jahren die bereits gestarteten Initiativen zur Generierung von Wachstum und zur Verbesserung der Ertragslage intensiv fortführen. Diese Initiativen haben die Ergebnisse der Vorjahre zwar belastet, sollten mittelfristig aber Früchte tragen.

Risikomanagement:

Im Rahmen des Risikomanagements der Gesellschaft wurden folgende Hauptrisiken identifiziert: Marktpreisrisiko, Adressenausfallrisiko, Liquiditätsrisiko, Betriebsrisiko, Rechtsrisiken und Personalrisiken.

Stark negative Börsenentwicklungen haben zur Folge, dass die Provisionseinnahmen sinken. Die Beratungsverträge der Gesellschaft beinhalten Vergütungen, die sich überwiegend am verwalteten Volumen der beratenen Mandate und teilweise am Wertzuwachs abzüglich einer sogenannten Hurdlerate bemessen. Bei einem Ausfall der am Wertzuwachs bemessenen Provisionszahlung reichen die am Volumen der Mandate bemessenen Vergütungen aktuell noch nicht aus, um die fixen Verwaltungskosten der Gesellschaft zu decken. Der Verlust von Beratungsmandaten würde sich sehr negativ auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirken. Aus diesem Grund wird angestrebt, die Zahl der Kunden auszuweiten. Dies ist im Vorjahr (2022) mit der Neugewinnung eines italienischen Asset Managers beispielsweise bereits gelungen.

Die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft war während des Geschäftsjahres jederzeit ausreichend.

Den aufsichtsrechtlichen Vorgaben hinsichtlich der Liquiditätsausstattung inklusive des Vorhaltens der erforderlichen Mindestliquidität ist die Gesellschaft nachgekommen. Zur Stärkung der Liquiditätslage wurde in 2023 eine Kapitalerhöhung durchgeführt, so dass die vorhandene Liquidität auch als ausreichend angesehen wird, den Zahlungsverpflichtungen der Gesellschaft nachzukommen, selbst wenn sich die Provisionserlöse der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 wie in der Worst Case-Planung unterstellt reduzieren sollten. Um das Adressenausfallrisiko bei der Anlage der liquiden Mittel zu minimieren, werden neben einer Diversifizierung der Anlagen bei verschiedenen Banken sowie der stichtagsbezogenen Überwachung der wirtschaftlichen Lage der jeweiligen Bankinstitute weitere Mittel in Form von Fondsanteilen angelegt.

Zur Vermeidung von Betriebsrisiken wurden umfangreiche Maßnahmen getroffen, die die Weiterführung der betrieblichen Tätigkeit sicherstellen.

Ausblick:

Die Steigerung des betreuten Volumens ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen Ertragskraft der Value-Holdings Capital Partners AG. Deshalb bleibt es oberstes Ziel der Gesellschaft, das Volumen der beratenen Fonds und der Linea "In Germany" des italienischen Mandanten zu steigern. In einem ersten Schritt sollen dazu die Kunden durch die Qualität der Beratung und dem damit einhergehenden Anlageerfolg ihrer Produkte in die Lage versetzt werden, das in den jeweiligen Produkten investierte Volumen zu steigern. Im zweiten Schritt wird dann angestrebt, durch die Gewinnung von neuen Kunden zu wachsen.

Für die Gesellschaft ist es wichtig, mittelfristig die volumenbasierten Erträge so weit zu erhöhen, dass aus diesen Einnahmen ein nachhaltig ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden kann. Weitere Kostensenkungsmaßnahmen wurden zum Jahreswechsel 2023/2024 im Bereich der Personalkosten vorgenommen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird noch nicht erwartet, dass die Deckung der Kosten durch volumenbasierte Erträge vollständig gelingt. Angesichts des aktuellen Kapitalmarktumfeldes kann nicht mit einer deutlichen Ausweitung des in den Fonds betreuten Volumens durch eine positive Performance gerechnet werden. In wieweit das Mandat mit dem italienischen Asset Manager deutliche Volumenzuwächse generieren kann, bleibt zunächst abzuwarten. Wegen der anhaltenden Problemfelder Ukrainekrieg, Zinssteigerungen und rezessiver Tendenzen ist aus heutiger Sicht zudem nicht mit wesentlichen Ertragsanteilen aus Wertzuwächsen für die betroffenen Mandate zu rechnen. Für die Aufwandsseite geht der Vorstand jedoch davon aus, dass die Kosten der Gesellschaft in 2024 in Folge der Kostensenkungsmaßnahmen erneut sinken werden.

Der bisherige Verlauf des Geschäftsjahres 2024 liegt im Rahmen der Planung der Gesellschaft. Die Provisionserlöse dürften im ersten Quartal zwar leicht unter dem Vorjahresquartal liegen. Allerdings liegt das durchschnittliche Beratungsvolumen in den ersten beiden Monaten 2024 leicht über dem durchschnittlichen Niveau des gesamten Vorjahres sowie leicht über dem Jahresendstand am 31.12.2023. Die für uns relevanten Aktienbörsen sind in den ersten Wochen des neuen Jahres gestiegen, insbesondere im Bereich der Standardwerte. Inwieweit sich dieses Bild auch in den kommenden Monaten zeigen wird, bleibt angesichts der Gesamtgemengelage aus einem rezessiven Umfeld, zwar deutlich rückläufiger, aber immer noch erhöhter Inflation bei einem gegenüber den vergangenen Jahren deutlich erhöhten Zinsumfeld und den verschiedenen geopolitischen Risiken abzuwarten. Sowohl der Value-Holdings Deutschland Fund als auch der Value-Holdings Dividenden Fund haben sich bislang in 2024 positiv entwickelt. Die in Summe leichten Abflüsse konnten durch performance-bedingte Volumensteigerungen überkompensiert werden. Das Ergebnis der Value-Holdings Capital Partners AG sollte im 1. Quartal 2024 wie im Vorjahr in etwa ausgeglichen sein. Leicht reduzierten Erlösen sollten niedrigere Kosten, vor allem bei den Personalaufwendungen, entgegenstehen. Im weiteren Jahresverlauf wird mit stabilen Erlösen und einem verbesserten Ergebnisverlauf gerechnet.

Risiken für die Gesellschaft bestehen weiterhin in der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung. Die Leistungsfähigkeit der produzierenden Industrie wird durch volatile Materialpreise, teilweise noch vorhandene bzw. neu aufgetretene Lieferkettenproblematiken und vor allem in Deutschland/Europa hohe Energiekosten gehemmt. Die hohen Auftragsbestände des Vorjahres sind zwischenzeitlich in den meisten Fällen abgearbeitet. Jetzt heißt es, die zuletzt rückläufigen Bestellungen wieder zu erhöhen und die reduzierten Lagerbestände in den Lieferketten wieder aufzufüllen. Ein Ende des Krieges in der Ukraine ist derzeit unverändert nicht abzusehen, ebenso nicht eine Lösung des Nahostkonfliktes im Gazastreifen, der nach dem Überfall der Hamas auf Israel im Herbst 2023 aufgeflammt ist. Einen geopolitischen Sprengsatz beinhaltet der (inner-)chinesische Streit um Taiwan. Die beschriebenen Risiken können bei weiterer Eskalation gravierende Auswirkung auf die Kapitalmärkte haben. Im Fall negativer Auswirkungen aus den dargestellten Belastungsfaktoren oder weiterer derzeit nicht absehbarer Risiken würde das Erreichen der wirtschaftlichen Ziele der Gesellschaft deutlich erschwert.

 

Augsburg, im März 2024

Value-Holdings Capital Partners AG

Der Vorstand

Georg Geiger

Roland Könen

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
1. Barreserve 176,29 136,80
a) Kassenbestand 176,29 136,80
3. Forderungen an Kreditinstitute 203.461,88 142.288,80
a) täglich fällig 203.461,88 142.288,80
4. Forderungen an Kunden 69.875,02 65.838,72
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 76.177,25 75.816,61
12. Sachanlagen 2.444,00 4.991,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 193,25 184,62
15. Rechnungsabgrenzungsposten 400,00 900,00
Summe der Aktiva 352.727,69 290.156,55

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.956,07 2.051,40
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 1.956,07 2.051,40
5. Sonstige Verbindlichkeiten 55.583,46 94.027,42
7. Rückstellungen 24.200,00 25.000,00
c) andere Rückstellungen 24.200,00 25.000,00
12. Eigenkapital 270.988,16 169.077,73
a) Eingefordertes Kapital 200.000,00 50.000,00
Gezeichnetes Kapital 200.000,00 50.000,00
b) Kapitalrücklage 106.154,00 106.154,00
c) Gewinnrücklagen 150.000,00 150.000,00
cd) andere Gewinnrücklagen 150.000,00 150.000,00
d) Bilanzverlust 185.165,84 137.076,27
Summe der Passiva 352.727,69 290.156,55
Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen 31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
1. Eventualverbindlichkeiten 0,00 0,00
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0,00
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 0,00 0,00
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 0,00
2. Andere Verpflichtungen 0,00 0,00
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0,00
b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0,00
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 0,00 0,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Zinserträge 59,17 0,00
a) aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 59,17 0,00
Ergebnis 1. - 2. 59,17 0,00
3. Laufende Erträge 442,29 520,00
a) aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 442,29 520,00
5. Provisionserträge 288.032,68 278.467,02
Ergebnis 5. - 6. 288.032,68 278.467,02
8. Sonstige betriebliche Erträge 4.449,00 6.236,06
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 338.525,71 389.944,33
a) Personalaufwand 199.946,77 198.768,81
aa) Löhne und Gehälter 196.757,44 195.876,35
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.189,33 2.892,46
darunter: für Altersversorgung 1.881,60 1.881,60
b) andere Verwaltungsaufwendungen 138.578,94 191.175,52
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 2.547,00 2.984,00
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -48.089,57 -107.705,25
27. Jahresfehlbetrag 48.089,57 107.705,25
28. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 137.076,27 29.371,02
Ergebnis 27. bis 28b. -185.165,84 -137.076,27
Ergebnis 27. bis 29. -185.165,84 -137.076,27
Ergebnis 27. bis 30. -185.165,84 -137.076,27
Ergebnis 27. bis 31. -185.165,84 -137.076,27
Ergebnis 27. bis 32. -185.165,84 -137.076,27
34. Bilanzverlust 185.165,84 137.076,27

Anhangangaben (ANHANG für Offenlegung)

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der VALUE-HOLDINGS Capital Partners AG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Aktiengesetzes und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird in der Kontoform (Formblatt 2 RechKredV) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist unter der HRB-Nummer 25846 beim Registergericht Augsburg erfasst. Die Sitzverlegung der Gesellschaft von Gersthofen nach Augsburg wurde am 18.12.2023 im Handelsregister eingetragen.

2. Bilanzierungsmethoden und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem am Bilanzstichtag vorliegenden niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Sachanlagen

Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bilanziert. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung analog den steuerrechtlichen Vorschriften voll abgeschrieben.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Die Fremdwährungsumrechnung erfolgt entsprechend § 256a HGB.

3. Laufzeitgliederung gem. § 340 d HGB und § 9 RechKredV

Forderungen an Kreditinstitute 203.461,88 (Vorjahr 142.288,80)
Davon mit einer Restlaufzeit bis drei Monate 203.461,88
mehr als drei Monate bis ein Jahr 0,00
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 0,00
mehr als fünf Jahre 0,00

Die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von € 203.461,88 (Vorjahr € 142.288,80) sind täglich fällig.

Forderungen an Kunden 69.875,02 (Vorjahr 65.838,72)
Davon mit einer Restlaufzeit bis drei Monate 69.875,02
mehr als drei Monate bis ein Jahr 0,00
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 0,00
mehr als fünf Jahre 0,00

Unter den Forderungen an Kunden werden die zum 31. Dezember 2023 abgerechneten Honorare ausgewiesen.

Verbindlichkeiten geg. Kreditinstituten 1.956,07 (Vorjahr 2.051,40)

Hierbei handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Bestandsvergütungen für das Jahr 2023.

Davon mit einer Restlaufzeit bis drei Monate 1.956,07
mehr als drei Monate bis ein Jahr 0,00
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 0,00
mehr als fünf Jahre 0,00

4. Weitere Angaben zu den Posten der Bilanz

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere € 76.177,25 (Vorjahr € 75.816,61)

Die darunter ausgewiesenen Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Enthalten sind darin Investmentfondsanteile mit einem Buchwert von € 76.177,25. Abschreibungen waren nicht veranlasst, da der Zeitwert über dem Buchwert liegt. Die vorhandenen Anteile werden zum gleitenden Durchschnittskurs bewertet.

Sonstige Vermögensgegenstände 193,25 (Vorjahr 184,62)

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden anrechenbare Kapitalertragsteuern und Solidaritätszuschläge für die Jahre 2022 und 2023 ausgewiesen.

Rechnungsabgrenzungsposten 400,00 (Vorjahr 900,00)

Bei den Rechnungsabgrenzungen handelt es sich um die Aktivierung von Ausgaben, die Aufwand des Jahres 2024 sind.

Sonstige Verbindlichkeiten 55.583,46 (Vorjahr 94.027,42)
Zusammensetzung:
aus Steuern Lohnsteuer 12/23 5.189,69
Sonstige Verbindlichkeiten Diverse Rechnungen 50.393,77
Gesamt 55.583,46

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus der Lizenzvergütung für das Jahr 2023. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind alle kurzfristig mit einer Laufzeit unter einem Jahr.

Andere Rückstellungen 24.200,00 (Vorjahr 25.000,00)

Die anderen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütung, Beratungs-, Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Die Rückstellungen betreffen das Geschäftsjahr 2023.

Gezeichnetes Kapital 200.000,00 (Vorjahr 50.000,00)

Das gezeichnete Kapital beträgt € 200.000,00 und setzt sich zum 31.12.2023 zusammen aus 200.000 Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von je 1,00 €. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 05.12.2023 wurde das Grundkapital von € 50.000,00 um € 150.000,00 erhöht. Die Eintragung der Kapitalerhöhung erfolgte am 18.12.2023. Das Gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt.

Kapitalrücklage 106.154,00 (Vorjahr 106.154,00)

Die Kapitalrücklage in Höhe von € 106.154,00 resultiert aus der im November 2008 erfolgten Kapitalerhöhung.

Andere Gewinnrücklagen 150.000,00 (Vorjahr 150.000,00)

Die freie Gewinnrücklage resultiert aus der Einstellung aus dem Bilanzgewinn des Jahres 2010.

Bilanzverlust -185.165,84 (Vorjahr -137.076,27)
Verlustvortrag -137.076,27
Jahresfehlbetrag 2023 -48.089,57
Bilanzverlust 185.165,84

Der Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen.

5. Weitere Angaben zu der Gewinn- und Verlustrechnung

Provisionserträge

Bei den Provisionserlösen handelt es sich um Erträge aus Beratungsverträgen mit liechtensteinischen Kapitalverwaltungsgesellschaften sowie einem italienischen Asset Manager.

6. Sonstige Angaben

Die Value-Holdings Capital Partners AG beschäftigte im Jahr 2023 im Durchschnitt einen Arbeitnehmer.

Vorstände:

Herr Georg Geiger, Finanzanalyst

Herr Roland Könen, Finanzanalyst

Auf die Angabe der Bezüge der Vorstände wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Aufsichtsrat :

Herr Markus Wenner, Rechtsanwalt in eigener Kanzlei, München, Vorsitzender

Herr Dominik Fassl, Werbekaufmann, Hamburg, stellvertretender Vorsitzender

Herr Ulrich Truckenmüller, Bankvorstand a.D., Augsburg

Die Aufsichtsratsvergütungen für das Jahr 2023 betragen T€ 10.

Der Gesellschaft liegt folgende Mitteilung gemäß § 20 AktG vor:

Die Value-Holdings AG (Augsburg) hat mitgeteilt, dass sie gem. § 20 Abs. 1 AktG eine Beteiligung von mehr als einem Viertel der Aktien an der Value-Holdings Capital Partners AG (Augsburg) hält.

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt T€ 5 (Vj. T€ 8) davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen T€ 5 (Vj. T€ 5) und auf andere Bestätigungsleistungen T€ 0 (Vj. T€ 3).

Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden nicht getätigt (§ 285 Nr. 21 HGB).

Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen die einen Einfluss auf die Vermögens- und Ertragslage haben.

Soweit der Anhang keine Angaben über sonstige nach §§ 264 ff bzw. 284 ff HGB und § 34 ff RechKredV angabepflichtigen Sachverhalte enthält, lagen diese im Geschäftsjahr 2023 nicht vor.

Neue Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Weder wurde der russisch-ukrainische Krieg beendet, noch haben sich die daraus ergebenden wirtschaftlichen Verwerfungen aufgelöst. Ebenso ist eine Lösung des Nahostkonfliktes im Gazastreifen, der nach dem Überfall der Hamas auf Israel im Herbst 2023 aufgeflammt ist, nicht abzusehen. Welche künftigen Auswirkungen sich dadurch auf die Aktienmärkte ergeben, kann noch nicht abgesehen werden.

 

Augsburg, den 25. März 2024

Georg Geiger, Vorstand

Roland Könen, Vorstand

Gegenstand Anschaffungs- Herstellungskosten 01. Jan 23
Zugänge 2023
Abgänge 2023
Anschaffungs- Herstellungskosten 31. Dez 23
kumulierte Abschreibungen 01. Jan 23
Sachanlagen
Betriebs- u. Gesch.ausst. 16.138,12 0,00 0,00 16.138,12 11.147,12
Summe Sachanlagen 16.138,12 0,00 0,00 16.138,12 11.147,12
Finanzanlagen
Wertpapiere 75.816,61 360,64 0,00 76.177,25 0,00
Gesamtes Anlagevermögen 91.954,73 360,64 0,00 92.315,37 11.147,12
Gegenstand Abschreibungen Geschäftsjahr 2023
Abgänge 2023
kumulierte Abschreibungen 31. Dez 23
Buchwert 31. Dez 23
Buchwert 31. Dez 22
Sachanlagen
Betriebs- u. Gesch.ausst. 2.547,00 0,00 13.694,12 2.444,00 4.991,00
Summe Sachanlagen 2.547,00 0,00 13.694,12 2.444,00 4.991,00
Finanzanlagen
Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 76.177,25 75.816,61
Gesamtes Anlagevermögen 2.547,00 0,00 13.694,12 78.621,25 80.807,61

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.23 erfolgte am 26. Juni 2024.

Der Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Bericht des Aufsichtsrats

Die Value-Holdings Capital Partners AG ist mit Schreiben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vom 20.12.2010 als Finanzdienstleistungsinstitut zugelassen worden mit der Erlaubnis, die "Anlageberatung" und das "Eigengeschäft" gemäß KWG zu betreiben. Die Gesellschaft hat diese Tätigkeit zum 01.01.2011 aufgenommen und ununterbrochen fortgesetzt. Mit Inkrafttreten des Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) sind die nach KWG erteilten Erlaubnisse am 25.06.2021 beendet worden. Die Erlaubnis nach § 15 WpIG i.V.m. § 86 Abs. 1 WpIG gilt ab dem 26.06.2021 als erteilt und umfasst die Wertpapierdienstleistung Anlageberatung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG und das Eigengeschäft gemäß § 15 Abs. 3 WpIG.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand regelmäßig beraten und die Führung der Geschäfte überwacht. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand in alle für das Unternehmen grundlegenden Geschäfte eingebunden. Strategische Entscheidungen der Gesellschaft erfolgten in enger Abstimmung zwischen Vorstand und Aufsichtsrat. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat mittels schriftlicher und mündlicher Berichte über alle wesentlichen Fragen informiert. Schwerpunkte der Beratungen waren auch im Jahr 2023 die mit der BaFin-Lizenz nach WpIG zusammenhängenden gesetzlichen Pflichten der Gesellschaft, z.B. in den Bereichen Organisation, Risikoüberwachung und Compliance.

Am 28.06.2023 fand die bilanzfeststellende Sitzung für den Jahresabschluss 2022 statt. Ferner legte der Vorstand die Auswertung des Risikokontrollsystems, den Compliance-Bericht 2022 sowie die Planung für das Geschäftsjahr 2023 vor. Zudem wurde über mögliche geeignete Kapitalmaßnahmen beraten. Der Bericht über den aktuellen Geschäftsverlauf, die Geschäftsstrategie, die Entwicklung der betreuten Portfolios und Änderungen im OHB waren ebenfalls Gegenstand der Sitzung. Ebenso wurde die Personalplanung und die geplante Anpassung der Personalkosten diskutiert.

Gegenstand der Sitzung vom 05.12.2023 war der aktuelle Geschäftsverlauf, die Planung bis Jahresende sowie ein erster Ausblick auf das Jahr 2024, das Risikokontrollsystem sowie die Liquiditätsplanung bis Ende 2024. Ferner berichtete der Vorstand über die geplante a.o. Hauptversammlung, in der über die Sitzverlegung, die Anpassung des Gegenstands des Unternehmens an das WpIG, die Aufsichtsratsvergütung sowie die Kapitalerhöhung abgestimmt werden soll.

In der Sitzung vom 22.12.2023 berichtete der Vorstand über die durchgeführte Kapitalerhöhung. Ferner wurde über die Mittelverwendung diskutiert.

Am 26.06.2024 fand die bilanzfeststellende Sitzung des Aufsichtsrats für den Abschluss zum 31.12.2023 statt. Der Aufsichtsrat stimmte dabei durch einstimmigen Beschluss dem von der Rupp & Epple GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Augsburg geprüften und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zu und billigte den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Dieser ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt.

Der Aufsichtsrat prüfte auch den Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzverlusts und stimmte diesem Vorschlag zu.

Der Aufsichtsrat hat das Risikokontrollsystem der Gesellschaft überwacht. Tatsachen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, haben sich nicht ergeben.

 

Augsburg, im Juni 2024

Markus Wenner, Vorsitzender des Aufsichtsrats

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Value-Holdings Capital Partners AG, Augsburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Value-Holdings Capital Partners AG, Augsburg, -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Value-Holdings Capital Partners AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben Sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Augsburg, den 29. Mai 2024

Rupp & Epple GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rupp-Helferich, Wirtschaftsprüfer

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