Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Johannes GmbHLiquidiert
66663 Merzig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.14% | |
| 40.72% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Johannes GmbHMerzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011LageberichtInhaltsverzeichnis A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Entwicklung der Gesamtwirtschaft Entwicklung der Branche 2. Umsatz- und Ertragsentwicklung 3. Investitionen 4. Finanzierungsmaßnahmen 5. Personalbereich 6. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres B. Risiken C. Darstellung der Lage 1. Vermögens- und Finanzlage 2. Ertragslage D. Voraussichtliche Entwicklung A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die Gesamtwirtschaft hat sich mit einem Wachstum von 3% insgesamt günstig entwickelt. Im 4. Quartal war jedoch ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,2% zu verzeichnen. Für das Jahr 2012 gehen wir von einer weiter günstigen, wenn auch langsameren Entwicklung aus. Risiken ergeben sich im Wesentlichen aus der Entwicklung der Energiekosten und den sich daraus ergebenden Beeinträchtigungen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Branchenentwicklung Die Entwicklung in den einzelnen Bereichen des Kraftfahrzeuggewerbes war unterschiedlich, insgesamt aber positiv. Im Bereich Neuwagen wuchs die Zahl der Neuzulassungen um 8,8%, der Umsatz um 13,7%. Diese positive Entwicklung war im Wesentlichen in der ersten Jahreshälfte zu verzeichnen. Insbesondere im vierten Quartal zeigte sich im Geschäft mit privaten Kunden eine deutliche Abschwächung. Im Bereich der gebrauchten Fahrzeuge gab es ein Wachstum von 5,2%, die Werkstattumsätze stiegen um 1,3%. Für das Jahr 2012 wird eine insgesamt stabile Entwicklung erwartet, sofern sich nicht aus der Eurokrise oder dem weiteren Anstieg der Energiepreise erhebliche negative Einflüsse ergeben. 2. Umsatz- und Ertragsentwicklung Der Umsatz ist gegenüber 2010 um 3% gestiegen. In den einzelnen Bereichen waren die Entwicklungen sehr unterschiedlich. Sie spiegeln die mit erheblichem Aufwand vollzogene Neuausrichtung des Geschäftes wieder. Im Bereich Neuwagen wuchs der Umsatz um 23,42%, obwohl keine Umsätze mehr mit den Fahrzeugen der Marke SAAB erzielt werden konnten. Maßgeblich für die Umsatz-steigerung war das im Jahre 2011 neu aufgenommene Flottengeschäft mit gewerblichen Großkunden. Im Bereich der gebrauchten Fahrzeuge waren die Umsätze um 24,5% rückläufig. In dieser Entwicklung spiegelt sich die Konzentration auf die Bereiche Neuwagen und Werkstatt wieder. Im Werkstattbereich gab es ein Umsatzwachstum von 2,5%, obwohl wegen der bewussten Reduzierung des Gebrauchtwagenbereichs erhebliche Umsätze weggefallen sind und die zusätzlichen Umsätze mit Flottenkunden noch nicht ganzjährig wirksam geworden sind. In einem unserer Betriebe ist es in Folge inzwischen gelöster Probleme in der Leitung zu erheblichen Umsatz- und Ertragsrückgängen gekommen. Die Umsetzung der dargestellten Veränderungen hat erhebliche Anpassungen der organisatorischen Strukturen erfordert. Folge dieser Veränderungen waren auch inzwischen beseitigte Störungen der betrieblichen Abläufe, die zu erheblichen Ertragsrückgängen in den Bereichen Neu- und Gebrauchtfahrzeuge geführt haben (Margenverlust 200T€). Von dieser Entwicklung waren auch die Bereiche Teile und Service betroffen mit einem Margenverlust von T€ 60. Insbesondere im Personalbereich waren zweitweise Doppelbesetzungen erforderlich, die zu erheblichen Belastungen des Ergebnisses geführt haben (150 T€). Weitere Belastungen ergaben sich aus dem Aufbau des Flottengeschäftes (30T€). Der außerordentliche Aufwand enthält neben den Kosten für die notwendigen und realisierten Personalmaßnahmen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Insolvenz von SAAB, und Nachbelastungen eines wesentlichen Lieferanten, die das Kalenderjahr 2009 betreffen. Als Folge der dargestellten Entwicklungen hat sich ein Jahresverlust von T€ 324,7 ergeben. 3. Investitionen
Die Anlagenabgänge ergeben sich aus dem planmäßigen Austausch der genutzten Fahrzeuge. 4. Finanzierungsmaßnahmen Zur Sicherung der Liquidität haben die Gesellschafter mittelfristige Darlehen von insgesamt T€ 400 gewährt und sich verpflichtet, ein weiteres, ebenfalls mittelfristiges Darlehen in Höhe von T€ 200 zu gewähren. Dies ist inzwischen erfolgt. Die Maßnahmen zur Sicherung der Finanzierung wurden mit der Aufnahme eines Darlehens über T€ 200 und den Aufbau einer zusätzlichen Linie zur Finanzierung des Fahrzeugbestands vervollständigt. 5. Personalbereich Wie bereits dargestellt, hat sich im Zuge des Reorganisationsprozesses die Notwendigkeit ergeben, bestehende Arbeitsverträge aufzulösen. Alle betroffenen Mitarbeiter sind ausgeschieden und die Verträge abgewickelt. Weitere Belastungen sind nicht zu erwarten. 6. Wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Im Berichtsjahr wurden der Händler- und der Servicevertrag der Marke Chevrolet zum 31. Dezember 2013 vorsorglich gekündigt. Beide Vertragsparteien sind daran interessiert, die Geschäftsbeziehung auf einer angepassten Grundlage weiter zu entwickeln. B. Risiken Die wesentlichen Risiken für die Gesellschaft ergeben sich aus zwei Bereichen: 1. Die weitere Entwicklung wird entscheidend davon abhängen, ob die im Jahre 2011 mit hohem Aufwand umgesetzten Maßnahmen zu den erwarteten Verbesserungen des Unternehmensergebnisses führen. 2. Mögliche negative Entwicklungen der Gesamtwirtschaft insbesondere auf Grund der aktuellen Entwicklungen im Euroraum und der Energiepreise können die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen. Die Gesellschaft ist weder von einzelnen Kunden oder Mitarbeitern abhängig. Die durchschnittlichen Standzeiten der Bestandsfahrzeuge liegen in allen Bereichen zum Teil erheblich unter den branchenüblichen Durchschnittswerten. Für im Einzelfall dennoch unvermeidbare Teilwertberichtigungen wurde adäquate Vorsorge getroffen. Diese Ausführungen gelten auch für den Teilebestand und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Auch im Finanzierungsbereich bestehen auf der Grundlage der gegenwärtigen Strukturen keine wesentlichen Risiken. Die bestehenden Linien für die Fahrzeugfinanzierung werden nur teilweise in Anspruch genommen. Soweit im Zuge des absehbaren Wachstums der Gesellschaft zusätzlicher Liquiditätsbedarf entstehen sollte, sind die Gesellschafter zu entsprechenden Maßnahmen bereit. C. Darstellung der Lage 1. Vermögens- und Finanzlage VERMÖGENSSTRUKTUR
KAPITALSTRUKTUR
Es ergibt sich eine Unterdeckung des langfristigen gebundenen Vermögens durch langfristig verfügbares Kapital von T€ 15,8 (Vorjahr: +22,7). Zum 31. Dezember 2011 ergab sich eine Eigenkapitalquote von 0,0 % (Vorjahr 5,3%). Die Verluste der Geschäftsjahre 2010 und 2011 übersteigen das Stammkapital der Gesellschaft. Um den Geschäftsbetrieb zu sichern und entsprechend der Planung auszubauen haben die Gesellschafter im Berichtsjahr Darlehen in Höhe von insgesamt T€ 400 und bis zur Feststellung der Bilanz weiteren 200 T€ gewährt. 2. Ertragslage
Im Geschäftsjahr stieg das Rohergebnis um T€ 23,5 auf T€ 2.831,6. Es ergab sich somit ein Jahresergebnis von T€ -324,7 nach T€ -163,6 im Vorjahr. Wegen der Einzelheiten verweisen ich auf Seite 3/4, A. 2. Umsatz- und Ertragsenwicklung. Die unbefriedigende Entwicklung des Jahres 2011 hat die Gesellschaft veranlasst, ihre Strategie zu überarbeiten und ihre Strukturen entsprechend anzupassen. Die wesentlichen Veränderungen betreffen folgende Bereiche: 1. Wegfall des Geschäftes mit Fahrzeugen der Marke SAAB 2. Aufbau des Geschäftes mit Groß- und Gewerbekunden 3. Erhöhung der Effizienz in den Werkstattbetrieben um 10% 4. Erneuerung der eingesetzten Hard- und Software 5. Erhöhung der durchschnittlichen Marge auf das Niveau von 2010 6. Sicherung der erreichten Produktivitätsfortschritte in den Servicebetrieben und Ausgleich der Umsatzverluste D. Voraussichtliche Entwicklung (§289 Abs. 2 Nr. 2 HGB) Die Konzentration auf die Bereiche Neuwagen und Service ist abgeschlossen. Nach dem Marktwachstum des Jahres 2011 gehen wir von einem leichten Rückgang der für uns bedeutsamen regionalen Märkte aus. Wir erwarten dennoch eine stabile Umsatzentwicklung, da der Bereich der gewerblichen und Flottenkunden erstmalig ein volles Geschäftsjahr sowohl beim Fahrzeugabsatz wie im Werkstattbereich umsatz- und ertragswirksam wird. Im Bereich Gebrauchtwagen werden wir uns auf die ertragsorientierte Vermarktung der von uns angekauften Fahrzeuge konzentrieren. Zukäufe sind zur Vervollständigung des Angebots mit Fahrzeugen der von uns auch im Neuwagengeschäft vertriebenen Marken in beschränktem Umfang geplant. Neben dem allgemeinen Interesse für Hybrid- oder Elektrofahrzeuge wirkt sich zunehmend günstig aus, dass die von uns vertretenen Marken OPEL und Chevrolet ihr Produktangebot deutlich attraktiver gestaltet haben und die Einführung neuer attraktiver Modelle bevorsteht. Die bisherige und absehbare Entwicklung in 2012 entspricht insbesondere auch unter Ertragsgesichtspunkten unseren Erwartungen. Daher sind außer den bereits oben dargestellten gesamtwirtschaftlichen Risiken weitere, die sich aus der Lage und Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ergeben, nicht erkennbar. Wir werden unsere Anstrengungen in den Bereichen Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter konsequent fortsetzen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Erhalt einer Mitarbeiterstruktur, die es erlaubt, auch unter den sich verändernden demographischen Bedingungen den wachsenden Anforderungen der Märkte gerecht zu werden. Zur Sicherung der zukünftigen Entwicklung wird in Abstimmung mit den Gesellschaftern der Erwerb der derzeit genutzten Immobilien vorbereitet.
Merzig, 7. März 2012 Karl Heinz Dicks, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2011JOHANNES GmbH, Handwerkstraße 1, 66663 MerzigGrundsätzliche Angaben und Erläuterungen Der Jahresabschluss der Firma Johannes GmbH wurde auf der Grundlage der neuen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Entwicklung ist aus dem in der Anlage IV beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Die Vorräte wurden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Abschreibungen nach dem Nie-derstwertprinzip angesetzt. Auf den Fahrzeugbestand (netto T€ 1.778,6) wurden, aufgrund dauernder Wertminderungen, insgesamt T€ 43,0 Abschreibungen vorgenommen. Zum 31. Dezember 2011 waren Ersatzteile mit Einkaufswerten von T€ 264,5 vorhanden, die nach den notwendigen Wertminderungen von T€ 47,3, einen Bilanzwert zum 31. Dezember 2011 von T€ 217,2 ergaben. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen (T€ 80,6) betreffen Rückstellungen für Kulanz/eigene Garantien (T€ 10,1), Rückstellungen für Prozesskosten (T€ 26,5), Rückstellungen für Aufbewahrung (T€ 10,0), Rückstellungen für Urlaubslohn/-geld (T€ 19,0) sowie Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten (T€ 15,0). Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung In den ausgewiesenen Forderungen sind keine Beträge mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr enthalten. In den ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind die nachfolgenden Beträge enthalten: Verbindlichkeiten:
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 710.573,51 enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von Euro 14.318,70 und im Rahmen der sozialen Sicherheit von Euro 3.114,37. Gegenüber den finanzierenden Banken bestehen als Sicherheit - Raumsicherungsübereignung - Globalabtretung von Forderungen - Bürgschaften zweier Gesellschafter von jeweils T€ 200,0 und eines weiteren Gesellschafters von T€ 150,0 - Ausfallbürgschaften der Bürgschaftsbank Saarland GmbH - Sicherungsübereignung der Warenlager. Die Ertragssteuern von Euro 13,18 entfielen auf die gewöhnliche Geschäftstätigkeit. In 2011 fielen außerordentliche Aufwendungen in Höhe von T€ 63.285,12 an. Die Gesellschaft hat auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern (§ 274 HGB) verzichtet. Beschäftigte Personen Am 31. Dezember 2011 waren im Unternehmen 60 Personen beschäftigt.
Sonstige Pflichtangaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer: Herrn Karl Dicks und Prokurist: Herrn Werner de Roi geführt. Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 HGB) wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Ansonsten bestehen Leasing- und Mietverträge in geringem Umfang.
Merzig, den 15. März 2012 Johannes GmbH Karl-Heinz Dicks Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2011 - 31.12.2011 Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 400.000,00 EUR. 1.1.2010 - 31.12.2010 Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2012 festgestellt. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der JOHANNES GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung, eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Saarlouis, den 15. März 2012 PSW
GmbH
Peter Scholly, Wirtschaftsprüfer |
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