EXIMAP GmbH
60mGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Paul Karl August Walter Dr. Wille seit 5.7.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NHO Neuss Hotel Operations GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NHO Neuss Hotel Operations GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 14. Februar 2018 Ernst
& Young GmbH
Seidel, Wirtschaftsprüfer Klemm, Wirtschaftsprüfer Anhang für das Geschäftsjahr 2016I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 ist nach den Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und den Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz wurde unter Anwendung des § 265 Abs. 5 S. 2 HGB um die Posten Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen erweitert. Darunter werden Forderungen und Verbindlichkeiten ausgewiesen, die zum Bilanzstichtag gegenüber Unternehmen auszuweisen sind, welche zur gleichen Unternehmensgruppe gehören, ohne dass dafür ein Konzernabschluss nach § 290 HGB aufzustellen wäre oder ein solcher nach den Vorschriften des deutschen Handelsrechts aufgestellt würde. Des Weiteren erfolgt eine Aufgliederung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Managementgebühren und Andere betriebliche Aufwendungen sowie im Materialaufwand bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen in Pachtaufwendungen und Andere bezogene Leistungen ebenfalls unter Anwendung des Wahlrechts nach § 265 Abs. 5 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft ist unter der Firma NHO Neuss Hotel Operations GmbH mit Sitz in Berlin im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 168418 B eingetragen. II. Bilanzierungsmethoden und Bewertungsmethoden Im Geschäftsjahr wurden erstmals die geänderten Vorschriften des Handelsgesetzbuches durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRuG) angewendet, welche verpflichtend zum 1. Januar 2016 anzuwenden waren. Durch die Anwendung der Vorschriften des BilRuG ändern sich vor allem die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung und die Zuordnung zu den Umsatzerlösen gemäß der neuen Umsatzerlösdefinition nach § 277 HGB (Art. 75 Abs. 2 EGHGB). Wesentliche Auswirkungen haben sich daraus nicht ergeben. Eine entsprechende Anpassung der Vorjahresbeträge ist nicht vorgenommen worden. Darüber hinaus blieben die für die Aufstellung des Jahresabschlusses maßgebenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Im Berichtsjahr ergibt sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag i. H. v. TEUR 154. In diesem Zusammenhang hat ein mit der Gesellschaft nahestehendes Unternehmen einen Rangrücktritt seiner Forderungen gegen die Gesellschaft erklärt, welcher bei Bedarf auch erweitert werden kann. Die Budgets für die Folgejahre weisen positive operative Ergebnisse und einen positiven Cashflow aus, so dass von der Unternehmensfortführung ausgegangen wird. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Der Grundsatz der Vorsicht sowie das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip wurden beachtet (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB). Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rückstellungen, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rückstellungen wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Das Anlagevermögen ist entsprechend dem Anschaffungskostenprinzip unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten einerseits und Anschaffungspreisminderungen andererseits sowie unter Berücksichtigung zeitanteiliger Abschreibungen bilanziert. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Unabhängig von einer zeitlich begrenzten Nutzbarkeit werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen vorgenommen. Anlagegüter, welche vor dem 31. Dezember 2011 angeschafft wurden und deren Anschaffungskosten zwischen 150,00 und 1.000,00 Euro lagen, wurden unter Anwendung der Regelung in § 6 Abs. 2 a EStG in den GWG Sammelposten eingestellt. Dieser aus Vorjahren bestehende Sammelposten wird über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Nach dem 31.12.2011 angeschaffte Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden über drei Jahre gemäß ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer im Hotelbetrieb abgeschrieben. Der Ansatz der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennbetrag vermindert um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Liefer- und Leistungsforderungen. Als pauschale Wertberichtigung wurde ein Wert in Höhe von einem Prozent der nicht einzelwertberichtigten Liefer- und Leistungsforderungen angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand wurden zum Nennbetrag angesetzt. Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlusstag darstellen, sind als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital stimmt mit den Angaben im Handelsregister sowie den Regelungen im Gesellschaftsvertrag überein. Die Einlagen sind in voller Höhe erbracht. Der Ansatz erfolgte zum Nennbetrag. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag bemessen. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens mit den Abschreibungen des Geschäftsjahres 2016 wird im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang aufgegliedert dargestellt. Der Anteil der Vermögensgegenstände, die zum Festwert bewertet wurden, beläuft sich auf TEUR 173 und betrifft Betriebs- und Geschäftsausstattung. Immaterielle Vermögensgegenstände unterliegen einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren. Bei Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung werden wirtschaftliche Nutzungsdauern von zwei bis 14 Jahren angenommen. Die ausgewiesenen Forderungen gegen nahestehende Unternehmen haben in Höhe von TEUR 4.491 (Vj. TEUR 2.941) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sämtliche anderen Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Rückstellungen sind vor allem Rückstellungen für Betriebskosten, Personalaufwendungen sowie Jahresabschlusskosten ausgewiesen. Die Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 5.259 wurde in den Geschäftsjahren 2007 und 2011 erbracht. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten der Gesellschaft gliedern sich wie folgt: Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2016 Vorjahreswerte in Klammern
Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 247 (Vj. TEUR 167) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.028 (Vj. TEUR 4.891). Verbindlichkeiten im Sinne des § 251 HGB, die nicht auf der Passivseite ausgewiesen sind, bestehen aus Haftungsverhältnissen aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Das Hotelinventar wurde zu Gunsten derjenigen Banken, die an die Hotelgrundstücksgesellschaften Darlehen zum Erwerb der Hotels ausgereicht haben, sicherungsübereignet. Darüber hinaus hat die Gesellschaft eine unbefristete selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft über TEUR 2.000 erteilt. Die Gesellschaft haftet demnach für Verbindlichkeiten Dritter in Höhe von TEUR 17.238. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird aufgrund des bisherigen Zahlungsverhaltens des Begünstigten als gering eingeschätzt. Bisher liegen keine Anhaltspunkte vor, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden. Außerbilanzielle Geschäfte wurden nicht getätigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft bestehen in Form von Leasing- und Pachtverträgen. Die Pachtverträge werden sich zukünftig wie folgt entwickeln: Prognose der zukünftigen Verbindlichkeiten aus Pachtverträgen
Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen sind im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 23, insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 12 enthalten. IV. Sonstige Angaben Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2016 durch Herrn Juha Tolvanen, Kaufmann, Berlin, vertreten. Zum 8. Mai 2017 wurde Herr Denis Karalic, Kaufmann, Berlin, als Geschäftsführer berufen. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführer haben im Berichtsjahr von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 127 Mitarbeiter (Vorjahr 121 Mitarbeiter).
Berlin, 13. Februar 2018 gez. Denis Karalic, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Geschäftstätigkeit und Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2016 hat die Gesellschaft das SWISSÔTEL Düsseldorf/Neuss auf Basis eines langfristigen Pachtvertrages betrieben. Im Mittelpunkt der operativen Tätigkeit der Gesellschaft steht der Betrieb dieses gehobenen 4+ Sterne Hauses mit besonderem Fokus auf dem Geschäft mit Firmen- und Tagungskunden sowie den verschiedenen touristischen Markt-Segmenten. Durch die Franchiseverträge mit der international anerkannten SWISSÔTEL konnte die Positionierung des Hotels in den verschiedenen Märkten und der Ausbau des Kundenstamms von Geschäfts- und Veranstaltungskunden weiter vorangetrieben werden. Des Weiteren wurde durch den Franchisevertrag mit dieser internationalen Hotelkette die Zusammenarbeit in der Neukundenakquise verbessert und eine Stärkung der guten Beziehungen zu größeren Kunden erreicht. Das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 war geprägt von einer positiven Stimmung der Wirtschaft und allgemeinen Konjunktur, welche sich auch positiv auf den deutschen Hotelmarkt auswirkte. Dies spiegelt sich für die Hotellerie sowohl durch eine Steigerung der durchschnittlichen Zimmerrate sowie auch der durchschnittlichen Belegung wider. Basierend auf einer Studie von STR Global hat sich der gesamtdeutsche Hotelmarkt im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber 2015 verbessert, sowohl in der durchschnittlichen Belegung um +1,0% als auch in der durchschnittlichen Zimmerrate um +3,6 %. Das positive konjunkturelle Klima der deutschen Wirtschaft erfasste auch den wirtschaftlichen Großraum in Nordrhein-Westfalen, in welchem das Hotel der Gesellschaft gelegen ist. Der Großraum Düsseldorf verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Anstieg des Geschäftskundenvolumens. Neben dem Ausbau des Kundenstamms und einer Stärkung der Beziehungen zu Geschäfts- und Veranstaltungskunden und der daraus resultierenden Erhöhung des Umsatzpotentials der Gesellschaft sowie dem Abschluss von Verträgen mit touristischen Reiseanbietern bestand der Fokus der Gesellschaft auf Kostenminimierung, um mit dem erhöhten Hotel-Gesamtumsatz langfristig auch das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) zu verbessern. Kostensenkungen sollen beispielsweise erreicht werden durch die Anpassung des Food & Beverage (F&B) Angebots mit Ausrichtung an die tägliche Belegung, Energie-Sparmaßnahmen durch die Schließung ganzer Gästeetagen bei niedriger Belegungsrate, Stärkung des direkt akquirierten Geschäfts und der damit verbundenen Reduzierung der Kommissions-Kosten, Ausbau von Synergien der Hotels untereinander und der damit verbundenen reduzierten Kostenstruktur. Weitere Kosteneinsparungen können durch die Nutzung von vorteilhaften Lieferantenkonditionen erzielt werden, die auf Grund des hohen Absatzvolumens der gesamten Gruppe gewährt werden. Durch die Akquise der Gesellschaft durch die Grand City Gruppe in 2015 und die zunehmende Implementierung der Gesellschaft in die Gruppe wird die Gesellschaft von diversen Synergieeffekten profitieren können. All diese Maßnahmen sollen dazu dienen, die Kosten besser zu kontrollieren und zu reduzieren und somit das betriebliche Ergebnis zu steigern. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich bereinigt um den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag im Vergleich zu 2015 um TEUR 1.959 erhöht. Dies liegt vor allem an der Erhöhung der Forderungen gegen nahestehende Unternehmen, der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie dem positiven Jahresergebnis. Die wesentlichen Positionen der Aktiva sind weiterhin das Anlagevermögen, die Forderungen und die liquiden Mittel. Das Anlagevermögen besteht aus dem Mobiliar und den Ausstattungsgegenständen des Hotels. Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen resultieren überwiegend aus Darlehen, welche aus überschüssigen Mitteln der positiven Geschäftstätigeit gewährt werden konnten. Die wesentlichen Positionen der Passiva bilden die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zusammen mit den Rückstellungen sowie den Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Rückstellungen sind direkt mit der operativen Tätigkeit verknüpft. Für die Abrechnung der bezogenen Waren bzw. der in Anspruch genommenen Dienstleistungen wurden marktübliche, jedoch für die Gesellschaft vorteilhafte Zahlungsziele vereinbart. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen resultieren überwiegend aus Darlehen. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag hat sich aufgrund des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 924 von TEUR 1.078 auf TEUR 154 verringert. In diesem Zusammenhang hat ein mit der Gesellschaft nahestehendes Unternehmen einen Rangrücktritt seiner Forderungen gegen die Gesellschaft erklärt. Die Finanzierung des allgemeinen Geschäftsbetriebes erfolgte im Geschäftsjahr aus den zugeflossenen Mitteln im Zusammenhang mit dem Betrieb der Hotels (operativer Cashflow von EUR 1,2 Mio.). Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit wurde ein Darlehen an ein nahestehendes Unternehmen in Höhe von EUR 1,2 Mio. gewährt. Die Cashflows aus Investitionstätigkeit belaufen sich auf EUR -0,1 Mio.. 3. Ertragslage Die Gesellschaft hat wie prognostiziert im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 einen Jahresüberschuss von TEUR 924 erwirtschaftet. Die hotelspezifischen Umsatzerlöse der Gesellschaft erhöhten sich im Berichtszeitraum von TEUR 10.318 (2015) auf TEUR 11.944. Bedingt durch mehr Großveranstaltungen in 2016 liegen sie über dem Budget von TEUR 11.223. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich leicht von TEUR 379 (2015) auf TEUR 395 im Berichtsjahr. Die Materialaufwendungen für bezogene Waren verringerten sich im Berichtsjahr leicht von TEUR 1.679 (2015) auf TEUR 1.593. Die bezogenen Leistungen erhöhten sich aufgrund höherer Pachtaufwendungen von TEUR 2.516 (2015) auf TEUR 3.168 (2016). Der Personalaufwand verringerte sich leicht von TEUR 3.183 (2015) auf TEUR 3.148 (2016). Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist vor allem durch höhere Managementgebühren, Instandhaltungskosten und Provisionen bedingt. Das Betriebsergebnis (vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) lag bei TEUR 1.138 (Vorjahr TEUR 736) und damit im Plan. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als durchweg positiv. Durch die operative Geschäftstätigkeit konnten auch in 2016 ausreichend liquide Mittel erwirtschaftet werden, um den Liquiditätsbedarf der Gesellschaft zu decken. Durch das erneut positive Jahresergebnis hat sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag weiter verringert. 5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor. 6. Entwicklung und Ausblick, Chancen und Risiken Die Hauptgeschäftstätigkeit der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2016, der Betrieb dieses gehobenen 4+ Sterne Hotels, wird auch in den nächsten Jahren die Geschäftsgrundlage der Gesellschaft darstellen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2017 wurde der Franchisevertrag über die Marke "Swiss Hotel" beendet und mit der IHG Group ein neuer Franchisevertrag über die Marke "Crown Plaza" abgeschlossen. Die Überwachung der Gesellschaft erfolgt anhand eines monatlichen Reporting, mindestens vierteljährlicher Management-Meetings und jährlicher Budgetierung. Durch den monatlichen Abgleich mit den Sollwerten lassen sich Abweichungen frühzeitig erkennen, um geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Vor dem Hintergrund der Einbindung in das Cash-Management der Gruppe sieht die Geschäftsführung derzeit keine Risiken für die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft. Dem Risiko des Ausfalls von Forderungen treten wir anhand unseres Forderungsmanagements entgegen. Dieses umfasst beispielsweise die Einholung von Bonitätsauskünften im Vorfeld von Großveranstaltungen. Hauptbestandteil der Zusammenarbeit mit der Managementgesellschaft GCH Hotels Consulting GmbH wird weiterhin der Ausbau der Bereiche Umsatz- und Kostenoptimierung bleiben. Im Geschäftsjahr 2017 wurde dies weiter forciert und es stellt sich bereits heraus, dass sich diese Zusammenarbeit positiv auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft auswirken wird. Die positive Entwicklung der Konjunktur und die verstärkte Nachfrage von Geschäfts- und Firmenkunden sowie Veranstaltungskunden, als auch von touristischen Reiseveranstaltern und Individualreisenden wirkte sich positiv auf die Umsatzerlöse des abgelaufenen Jahres 2016 aus. Dieser Effekt hielt auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 weiter an. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2017 einen Hotel-Gesamtumsatz von rund EUR 11,5 Mio. erzielt. Das Jahresergebnis vor Steuern wird entsprechend geringer ausfallen. Die Geschäftsleitung geht derzeit für das Geschäftsjahr 2018 davon aus, dass die Gesellschaft einen Hotel-Gesamtumsatz und ein Jahresergebnis auf Vorjahresniveau erzielen wird. Die Geschäftsleitung der Gesellschaft rechnet generell mit einer weiteren positiven Entwicklung der Konjunktur im Geschäftsjahr 2018. Das kontinuierliche Messegeschäft in der Region Düsseldorf sowie der weitere Ausbau des Kundenstamms von Firmenkunden, wie auch in den touristischen Segmenten wird sich positiv auf das Ergebnis des Hotels auswirken. Verbunden mit den kontinuierlich durchgeführten Kostensenkungen, den Synergie-Effekten der Gruppe, der verstärkten Zusammenarbeit mit dem internationalen Franchise Partner sowie den geplanten Investitionen in den Hotelbetrieb wird die Basis geschaffen, weiterhin am Markt konkurrenzfähig agieren zu können und die Ergebnisse weiter zu steigern.
Berlin, 13. Februar 2018 NHO Neuss Hotel Operations GmbH Denis Karalic HR B 168418Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 21.2.2018 festgestellt. Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2016
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2016(Anlagenspiegel)
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