HJL Real Estate Advisory GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Antonius, geb. Fischer von Bismarck seit 31.3.2026 | Prokura |
Tim Schlüter seit 16.2.2026 | Prokura |
Carsten Blöcker seit 2.2.2026 | Prokura |
Franziska Weißhaar seit 6.1.2026 | Prokura |
Susan Prange seit 17.11.2025 | Prokura |
Iris Hagdorn seit 23.9.2025 | Prokura |
Markus Gretenkord seit 29.8.2025 | Prokura |
Julian Laghai seit 19.2.2025 | Prokura |
Söhnke Erichsen seit 28.11.2024 | Prokura |
Henning Martienß seit 16.4.2024 | Prokura |
Stefanie Löwe-Koch seit 26.10.2023 | Prokura |
Markus Leuchte seit 5.4.2023 | Prokura |
Carina Orthen seit 27.12.2022 | Prokura |
Martin Schubert seit 27.12.2022 | Prokura |
Milan-Kristoffer Otte seit 27.12.2022 | Prokura |
Christian Kypke seit 9.5.2022 | Prokura |
Peter-Wilhelm Günther Rentrop-Schmid seit 27.1.2022 | Geschäftsführer |
Markus Franz Meinecke seit 16.4.2021 | Prokura |
Roland Scherer seit 6.4.2020 | Prokura |
Ulrike Kock seit 17.10.2019 | Prokura |
Daniela Cohn-Heeren seit 14.5.2019 | Prokura |
Carolin Brandt seit 14.5.2019 | Prokura |
Birgit Laghai seit 6.10.2016 | Prokura |
Stephan Peters seit 5.4.2012 | Prokura |
Ralf Luschnat seit 20.4.2011 | Prokura |
Ute Schröder seit 6.9.2007 | Prokura |
Frank Kindermann seit 6.9.2007 | Prokura |
Erik Marienfeldt seit 20.4.2005 | Geschäftsführer |
Ingo Biernoth seit 5.11.2002 | Prokura |
Ken Kuhnke seit 13.6.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
HIH Global Zweite Verwaltungs GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HIH Real Estate GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Jahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Der Gegenstand des Unternehmens sind Immobiliengeschäfte aller Art, die Anlage und Verwaltung eigenen und fremden Vermögens im In- und Ausland sowie der Erwerb von oder die Beteiligung an anderen Unternehmen, auch wenn diese einen anderen Unternehmensgegenstand haben. Das Unternehmen erbringt im Wesentlichen Dienstleistungstätigkeiten, insbesondere Asset Management (Vermögensverwaltung), und nimmt die Aufgaben einer Holding wahr. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden unverändert die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und Cashflow herangezogen. Die Umsatzrendite wird mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen und der Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibung und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen berechnet. 3. Forschung und Entwicklung Die HIH RE ist nicht in Geschäftsfeldern tätig, die eine Forschung und Entwicklung in diesem Sinne erfordern. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befindet sich 2023 in einem herausfordernden Umfeld und kann den Erholungskurs nicht fortsetzen. Nach einer rückläufigen Wirtschaftsleistung im Schlussquartal des Jahres steht für das Gesamtjahr nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes ein negatives BIP-Wachstum (-0,1 % kalenderbereinigt ggü. 2022) zu Buche. Die Konjunktur wird dabei durch verschiedene Faktoren belastet. Zwar ging die Inflationsrate im Jahresverlauf zurück, dennoch ist das Preisniveau auf verschiedenen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch. Hinzu kommt eine schwächelnde Nachfrage aus dem In- und Ausland. Erschwerte Finanzierungsbedingungen, die dem gestiegenen Zinsniveau geschuldet sind, wirken sich ebenfalls dämpfend auf die Konjunktur aus. 1 Die Bruttowertschöpfung der Wirtschaftsbereiche zeigt ein heterogenes Bild. Im Segment Dienstleistung können einige Sparten positive Wachstumsraten verzeichnen. Insbesondere die Branche Information und Kommunikation legt um 2,6 % ggü. 2022 zu. Das Gebiet der öffentlichen Dienstleister, Erziehung und Gesundheit wächst um 1,0 %, während Handel, Gastgewerbe und Verkehr mit -1,0 % im gleichen Maße schrumpfen. Deutlicher ist der Rückgang im Produzierendem Gewerbe mit -2,0 %, wobei hier besonders die Produktion im Bereich der Energieversorgung und in der energieintensiven Industrie signifikant abflacht. 2 Die Verwendungsseite wird durch hohe Inflationsraten und dem gestiegenen Zinsniveau beeinflusst. Zwar ist die Inflation im Jahresverlauf gesunken, der Jahresdurchschnittswert von 5,9 % 3 wirkt sich dennoch dämpfend auf den privaten Konsum (-0,8 %) aus. Insbesondere langlebige Güter werden weniger konsumiert (-6,2 %). Zudem sinkt der Staatskonsum unter anderem durch den Wegfall von Corona-Maßnahmen (-1,7 %), und Bauinvestitionen reduzieren sich preis- und zinsbedingt um 2,1 %. 4 Das Bauhauptgewerbe verzeichnet 2023 ein schwieriges Jahr. Eine gestiegene Zahl an Stornierungen belastet neben fehlenden Auftragseingängen und erschwerten Finanzierungsbedingungen die Baubranche. Die Auftragsbestände werden im Jahresverlauf sukzessive abgebaut und die Stimmungsindikatoren am Baugewerbe sind auf einem historischen Tiefpunkt. Insbesondere der Wohnungsbausektor schaut pessimistisch in die Zukunft. 5 Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin stabil: Die Zahl der Erwerbstätigen ist um ca. 0,7 % angestiegen und beträgt im Jahresdurchschnitt rund 45,9 Millionen Personen. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote liegt 2023 bei 5,7 % und damit 0,4 Prozentpunkte über dem Vorjahr. 6 Im Jahr 2023 lag die Rendite deutscher Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit im Durchschnitt der Monatswerte bei etwa 2,46 Prozent. Die seit 2014 anhaltende Phase mit Renditen unter der 1%-Marke in der zum Teil Werte im negativen Bereich zu verzeichnen waren ist mit der 2022 eingeleiteten Zinswende vorbei. Im Jahr 2023 lagen die Renditen durchgehend über 2 % mit Höchstwerten im September, als der Monatswert 2,87 % betrug. Im Schlussquartal sanken die Renditen und im Dezember wurden 2,06 % vermeldet. Beachtenswert ist dabei, dass die Renditen für kürzere Laufzeiten höher liegen als für Anlagen mit einer längeren Laufzeit. Die Monatswerte für börsennotierte Bundeswertpapiere mit einer Restlaufzeit von 2 Jahren liegen im Schnitt rund 40 Basispunkte unter den Werten der 10-jährigen Anleihen. Diese inverse Zinsstruktur liegt seit dem Oktober 2022 vor. Eine so lange Phase dieser atypischen Zinskurve hat es zuletzt in der Zeit der Wiedervereinigung (1989 bis Januar 1993) und in der Phase der zweiten Ölkrise (September 1979 bis Juli 1982) gegeben. 7 Das hohe Zinsniveau in den vergangenen Quartalen hat zu einer erheblich gesunkenen Investitionstätigkeit bei Immobilieninvestment geführt. Alternative Anlageopportunitäten haben an Attraktivität gewonnen und zugleich sind die Finanzierungskosten in die Höhe gegangen. Die haben nicht zuletzt zu Verzögerungen und Verschiebungen bei Neubauvorhaben geführt und trüben die Stimmung im Bauhauptgewerbe deutlich. 8 2. Branchenentwicklung Der breite Inflationsdruck, der sich in Folge der Corona-Pandemie und dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs aufgebaut hat, prägt das wirtschaftliche Geschehen 2023. Zwar geht die Teuerung im Jahresverlauf sukzessive zurück, aber insbesondere die Kerninflation, die die volatileren Lebensmittel- und Energiepreise nicht berücksichtigt, liegt unverändert über dem Zielwert von 2%. 9 Zur Bekämpfung der Inflation hat die Europäische Zentralbank die Leitzinsen im Jahr 2023 deutlich erhöht. 10 In diesem Zuge sind auch die Kapitalmarktrenditen stark angestiegen und haben auf Investorenseite sektorübergreifend zu einem Rückgang bei der Immobiliennachfrage geführt. Dadurch liegen die Transaktionsvolumina in 2023 signifikant unter dem Vorjahresniveau und an den Märkten hat sich der Preisanpassungsprozess fortgesetzt. 11 Auf der Vermietungsseite können die Spitzenmieten für Objekte in sehr guten Lagen mit einer modernen Flächen- und Objektqualität sowie hohen Nachhaltigkeitsstandards nochmals zulegen. Insgesamt geht jedoch der Flächenumsatz zurück und gleichzeitig ist ein Anstieg der Leerstandsniveaus zu verzeichnen. Die Marktdifferenzierung nach Lage- und Objektqualität hält damit unvermindert an. 12 Bei Bestandsmietverträgen - insbesondere im gewerblichen Bereich - führt die Indexierung der Mietverträge an die Inflationsrate zu deutlich steigenden Cash-Flows. Die Bau- sowie Projektentwicklungstätigkeit sind kurzfristig gestiegen, dürften auf Grund der gestiegenen Finanzierungs- und Baukosten sowie mehrerer Insolvenzen von Projektentwicklern mittelfristig zurückgehen. 13Geringere Flächenzuwächse dürften die gefragten modernen Flächen weiter verknappen. Gerade in den Wohnungsmärkten wird dabei der Nachfrageüberhang verschärft, was zu steigenden Mieten führen sollte. 3. Geschäftsverlauf Aktivitäten der HIH Real Estate GmbH (HIH RE) Operativ ist die HIH RE vor allem im Geschäftsbereich Asset Management tätig. Dort eingeschlossen sind seit 2022 die Vermietungsleistungen. Die HIH RE fungiert außerdem als Finanz- und Administrationsholding für die Aktivitäten der Tochtergesellschaften, die einen Teil der Immobiliendienstleistungen wahrnehmen. So kann die HIH-Gruppe sämtliche immobilienwirtschaftlichen Dienstleistungen einschließlich Fondsemission und Investment sowie Betreuung und Verwaltung der Objekte und Gesellschaften anbieten, die für einen Portfolioaufbau und dessen Bewirtschaftung und Wertzuwachs erforderlich sind. Die wesentlichen operativen Tätigkeiten werden von Tochtergesellschaften in den Bereichen Fondsemission, Investment und Fondsmanagement (HIH Invest RE) sowie Fondsadministration (IntReal) erbracht. Sowohl im Geschäftsjahr 2022 als auch im Geschäftsjahr 2023 waren Abschreibungen von Planungs- bzw. Bauleistungen für Immobilien-Projektentwicklungen in einer erheblichen Größenordnung - über Verlustübernahmen von Tochtergesellschaften - von besonderer Bedeutung für das Ergebnis der HIH RE. Im Geschäftsbereich Asset Management werden die Objekte verschiedener Eigentümer in unterschiedlichen gesellschaftsrechtlichen Konstruktionen betreut. Die Bandbreite reicht von privaten Direktinvestments über Spezial- und Publikumsfonds bis hin zu luxemburgischen Holdinggesellschaften internationaler Investoren. Im August 2023 ist die Abteilung Administration und Strategie in der Abteilung Asset Management Services aufgegangen und wurde restrukturiert. Die Ausrichtung der Abteilung orientiert sich an der Transformation der Wertschöpfungskette des Immobilienmanagements unter Berücksichtigung exogener und endogener Rahmenbedingungen, am Prozessmanagement zur Steigerung der Effizienz (Kosten & Zeit) und der Effektivität (Qualität), an der Digitalisierung im Sinne der Weiterentwicklung der IT-Landschaft sowie an der Entlastung der Stakeholder mit dem Ziel der Erhöhung der Asset under Management pro Vollzeitäquivalent. Das Volumen des Asset Managements war im Jahr 2023 nahezu unverändert. Die "Assets under Management" belaufen sich nun auf rd. 13,5 Mrd. EUR nach 13,6 Mrd. EUR im Vorjahr. Die Beteiligung an der Control.IT Unternehmensberatung GmbH (Control.IT) wurde im Berichtsjahr zu einem deutlich über dem Buchwert liegenden Kaufpreis vollständig veräußert. Beteiligungsergebnis Das Beteiligungsergebnis wird durch die Beteiligungen an der HIH KVG-Holding GmbH, der HPE und der HRP bestimmt. Für 2023 weist die HIH KVG-Holding GmbH einschließlich der Ergebnisabführung von der HIH Invest RE einen Jahresüberschuss (vor eigener Ergebnisabführung) von 34,3 Mio. EUR (Vj. 41,5 Mio. EUR) aus, der in voller Höhe an die HIH RE auf Basis des Ergebnisabführungsvertrages abgeführt wurde. Einerseits hat die HPE aufgrund einer Bauzeitverzögerung und Verhandlungen mit dem Bauunternehmen sowie dem Mieter im Zusammenhang mit einem in 2023 fertiggestellten Bauvorhaben, für das die HPE als Totalübernehmer in einem Volumen von rd. 81 Mio. EUR tätig war, einen Verlust von 11,0 Mio. EUR erlitten. Weitere Belastungen erwartet die Geschäftsführung der HPE hieraus nicht. Andererseits konnte die HPE durch den Verkauf von Planungsleistungen für ein anderes Bauvorhaben einen Sonderertrag von 7,1 Mio. EUR generieren. Die HIH RE hat den sich ergebenden Fehlbetrag in Höhe von 4,9 Mio. EUR (Vj. 6,9 Mio. EUR) im Geschäftsjahr 2023 auf Ebene der HPE vollständig übernommen. Durch eine Abschreibung (1,9 Mio. EUR) auf den Beteiligungsbuchwert einer Gesellschaft für eine Wohnbau-Projektentwicklung entstand bei der HRP ein Verlust (-1,6 Mio. EUR), der vollständig durch die HIH RE im Berichtsjahr übernommen wurde. Lage Die Lage des Unternehmens ist gut. Aufgrund einer soliden Kundenbasis und einer sehr guten Positionierung als Immobilienmanager konnte ein langfristig orientiertes Geschäftsmodell erfolgreich etabliert werden. Ertragslage
Die HIH KVG-Holding GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 nachträglich aus dem Verkauf der WHIH Lohsepark und der Anteile an der REAX einen Mehrerlös in Höhe von 0,8 Mio. EUR erzielt. Das negative Zinsergebnis, das in Verbindung mit der Finanzierung der Beteiligung an der HIH Invest RE steht, belastet das Ergebnis mit 0,4 Mio. EUR (Vj. 0,9 Mio. EUR). Saldiert mit der Ergebnisabführung der HIH Invest RE in Höhe von 34,1 Mio. EUR (Vj. 43,7 Mio. EUR) und sonstigen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt sich für die HIH KVG-Holding GmbH ein Jahresüberschuss 2023 (vor Ergebnisabführung an die HIH RE) in Höhe von 34,3 Mio. EUR (Vj. 41,5 Mio. EUR). Die Position der Erträge aus Gewinnabführungsverträgen und der Verlustübernahmen wird saldiert mit 27,8 Mio. EUR (Vj. 34,6 Mio. EUR) ausgewiesen. Zusammenfassend war die Ertragslage der HIH RE im Geschäftsjahr 2023 positiv, auch wenn - wie im Vorjahr - Belastungen aus Wertberichtigungen für Projektplanungen bzw. Bauvorhaben das Bild beeinflussten. Wesentliche Veränderung ist ein um 6,8 Mio. EUR reduziertes Ergebnis aus Gewinnabführungsverträgen/Verlustübernahmen, das zu einer um 8,5 Mio. EUR verringerten Ergebnisabführung führt. Im Einzelnen stiegen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 um 1,8 -Mio. EUR auf 31,5 Mio. EUR, was im Wesentlichen auf höhere Asset Management Vergütungen in Höhe von 1,6 Mio. EUR zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen in 2023 vor allem durch den Verkauf einer Beteiligung (3,0 Mio. EUR) und aufgrund des Ertrags aus einer höheren Mietumlage (Untervermietung) um 1,5 Mio. EUR auf 6,8 Mio. EUR. Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Mietkosten sind dementsprechend um 1,3 Mio. EUR höher als im Vorjahr ausgefallen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen fielen im Geschäftsjahr 2023 mit 1,1 Mio. EUR um 0,8 Mio. EUR geringer als im Vorjahr aus, was im Wesentlichen mit geringeren Unter-Provisionen in Verbindung mit Objektverkäufen steht. Die Betriebsleistung stieg um 3,7Mio. EUR auf 37,2 Mio. EUR. Das Beteiligungsergebnis ist mit 27,8 Mio. EUR um 7,7 Mio. EUR geringer als im Vorjahr ausgefallen, was auf die geringere Ergebnisabführung der Tochtergesellschaft HIH KVG-Holding GmbH zurückzuführen ist. Im vorangegangenen Geschäftsjahr hatte die HIN einen Sonderertrag in Höhe von 15,3 Mio. EUR erzielt, der das an die HIH KVG-Holding GmbH abgeführte Ergebnis entsprechend erhöhte. Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Mio. EUR auf 65,0 Mio. EUR gesunken. Der Personalaufwand ist mit 19,4 Mio. EUR um 1,4 Mio. EUR höher als im Vorjahr. Die HIH RE beschäftigte am Hauptstandort in Hamburg und in den Niederlassungen insgesamt 202 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (Vj. 184). Das durchschnittliche Lebensalter liegt unverändert bei ca. 40 Jahren. Der Anteil der Frauen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken und beträgt bei der HIH RE rd. 62 %. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt wie im Vorjahr bei ca. sechs Jahren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in 2023 gegenüber dem Vorjahr mit 19,7 Mio. EUR um 2,4 Mio. EUR höher auszuweisen. Der Anteil der darin enthaltenen IT-Aufwendungen ist mit 6,2 Mio. EUR um 1,3 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken, während die Raumkosten um 1,3 Mio. EUR wie oben erwähnt gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht auszuweisen sind. Das Zinsergebnis des Geschäftsjahres 2023 ist gegenüber dem Vorjahr mit -0,3 Mio. EUR um 0,2 Mio. EUR erhöht. Unter Berücksichtigung des geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages ist der nach Abzug der Ausgleichszahlungen für die Minderheitsgesellschafter sich ergebende Gewinn insgesamt an die VIGOR abgeführt worden. Neutrales Ergebnis Das neutrale Ergebnis wird aus den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung wie "Sonstige betriebliche Erträge" und "Sonstige betriebliche Aufwendungen" sowie "Abschreibungen auf Finanzanlagen" entwickelt. Die Zahlen für die Darstellung des neutralen Ergebnisses sind aus diesen Positionen entnommen worden, um periodenfremde bzw. außergewöhnliche Effekte gesondert darzustellen.
Die Gewinne aus Anlagenabgang Finanzanlagen resultieren aus dem Verkauf der Beteiligung an der Control.IT Unternehmensberatung GmbH (im Vj. war vor allem der Abgang der Beteiligung an der HIH Property Management GmbH zu berücksichtigen). Vergleich Plan- und tatsächliche Werte Der Vergleich zwischen den ursprünglichen Planwerten und den tatsächlichen Zahlen für das Geschäftsjahr 2023 zeigt sowohl positive als auch negative Abweichungen. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 sind höher ausgefallen (1,5 Mio. EUR), was auf höhere Provisionen aus Vermietung zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind nahezu in der geplanten Höhe angefallen (0,3 Mio. EUR). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind ebenfalls höher als geplant ausgefallen (-0,4 Mio. EUR), was auf nicht geplante Unterprovisionen für Vermietungen zurückzuführen ist, so dass die Betriebsleistung um 1,4 Mio. EUR höher ausfiel. Die Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf einen um 0,6 Mio. EUR geringeren Gesamtbetrag als geplant. Das Beteiligungsergebnis ist dagegen höher ausgefallen (1,9 Mio. EUR). Dies ist auf höhere Beteiligungsergebnisse aus im EAV enthaltene Tochtergesellschaften (4,3 Mio. EUR) zurückzuführen. Dagegen steht unter anderem die Rückstellung im Zusammenhang mit der Einzahlungsverpflichtung bei einer Tochtergesellschaft für die Gebühren aus der damaligen Stellung des Bauantrags für das nicht realisierte Projekt Kolumbus (-1,0 Mio. EUR), was zuvor nicht erwartet wurde. Ferner war die Verlustübernahme der HRP (-1,6 Mio. EUR) zu berücksichtigen. Das Zinsergebnis und die Steuern sind zusammen nahezu in der geplanten Höhe angefallen. Das geplante Jahresergebnis 2023 von +19,6 Mio. EUR konnte zusammengefasst mit +24,9 Mio. EUR übertroffen werden. Enthalten sind die Ausgleichszahlungen an die Minderheitsgesellschafter. Vermögenslage
Zur Betrachtung der Vermögenslage wurde in der vorstehenden Tabelle (in Abweichung zu den Bilanzzahlen) eine Verrechnung der auf der Aktivseite gebuchten Forderungen an Gruppen-Unternehmen und den auf der Passivseite ausgewiesenen Verbindlichkeiten - jeweils im Zusammenhang mit dem umsatzsteuerlichen Organkreis - in Höhe von rd. 9,0 Mio. EUR (Vorjahr rd. 0,8 Mio. EUR) vorgenommen. Es handelt sich hierbei um einen durchlaufenden Posten, der aufgrund der Bilanzverlängerung eliminiert wird und so eine zutreffendere Beurteilung der Vermögenslage zulässt. Gegenüber dem Vorjahresultimo sind auf der Aktivseite die Positionen Finanzanlagen um 0,7 Mio. EUR, Forderungen um 0,5 Mio. EUR und Forderungen im Verbundbereich um 0,9 Mio. EUR vermindert auszuweisen, während die liquiden Mittel den Bestand des Vorjahres per 31.12. um 2,1 Mio. EUR übersteigen. Auf der Passivseite sind vor allem die Zuführung des Betrages in Höhe von 10 Mio. EUR in die freie Kapitalrücklage und die Reduzierung der Verbindlichkeiten in Verbundbereich um 12,2 Mio. EUR bedeutend. Die Reduzierung ist im Wesentlichen auf die geringere Ergebnisabführung an die VIGOR als Muttergesellschaft zurückzuführen Außerdem sind die anderen, kurzfristigen Verbindlichkeiten um 2,2 Mio. EUR gestiegen. Innerhalb der Finanzanlagen stellen die Anteile an der HIH KVG-Holding GmbH mit einem gegenüber dem Vorjahr unveränderten Betrag von 14,5 Mio. EUR nach wie vor die größte Beteiligung dar. Die Eigenkapitalquote liegt angesichts der erfolgten Zuführung zur freien Kapitalrücklage nunmehr bei 44,5 % (Vj. 36,5 %). Ohne die Verrechnung der Umsatzsteuer von 9,0 Mio. EUR liegt die Eigenkapitalquote bei 49,6 % (Vj. 36,9 %). Finanzlage
Die Deckung des mittel- und langfristig gebundenen Vermögens durch Eigenkapital und mittelfristiges Fremdkapital war zum Stichtag stark positiv. Entwicklung Finanzielle Leistungsindikatoren Nach Bereinigung um Sonderbeträge in den Umsätzen ist der Umsatz je Mitarbeiter von 161 TEUR auf 156 TEUR gesunken und die Umsatzrendite von 61% auf 79% sowie der Cashflow von 15,8 Mio. EUR auf 24,5 Mio. EUR gestiegen. Das leichte Sinken der Umsätze je Mitarbeiter ist auf die im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Mitarbeiterzahl im Bereich Asset Management zurückzuführen. Die Steigerung von Umsatzrendite und Cash Flow sind in dem erhöhten bereinigten Beteiligungsergebnis begründet. Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz und Ertragslage kann als gut bezeichnet werden Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist stabil, soweit der Sonderertrag bei der HIN im Vorjahr unberücksichtigt bleibt. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und Forderungen bzw. Forderungen aus dem Verbundbereich vollständig gedeckt. III. PrognoseberichtVoraussichtliche Entwicklung des Unternehmens: Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, wird die HIH RE mit ihren operativen Beteiligungsgesellschaften die Geschäftsaktivitäten konsequent weiterführen. Aufgrund der verschlechterten Lage im Immobiliensektor sind Maßnahmen zur Begrenzung eines Anstiegs der Personalaufwendungen und zur Senkung von Sachaufwendungen wie IT-Kosten bereits umgesetzt und werden bei Bedarf ergänzt. Im Asset Management sind die Gebühren aufgrund der Marktgegebenheiten unter Druck. Insofern wird in allen Einzelfällen - nicht lediglich bei Akquisitionen, sondern auch im Bestand - verstärkt auf eine auskömmliche Gebührenstruktur geachtet - im Zweifel zulasten eines bestehenden Mandates (Kündigung) bzw. eines möglichen Mandatsgewinns (Verzicht). Die Anforderungen der Kunden an das Asset Management werden in Anbetracht der Marktentwicklung weiter steigen. Darauf sind die HIH RE und ihre Tochtergesellschaften bereits vorbereitet. Erforderlichenfalls werden entsprechende Maßnahmen ergriffen. Im Investmentbereich fokussiert sich die HIH RE weiterhin auf individuelle Lösungen für institutionelle Anleger. Für die Erfüllung der damit verbundenen Anforderungen fühlt sich die HIH RE mit ihren operativen Tochtergesellschaften gut gerüstet. Es werden wegen der unsicheren Marktlage keine Projektentwicklungen mit einem bedeutsamen, eigenen Risiko begonnen. Eine künftig engere Zusammenarbeit, der in der HPE tätigen Mitarbeitenden, mit denen im technischen Asset Management wird vorbereitet. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die Geschäftsführung rechnet in Bezug auf die Finanziellen Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2024 - nach Bereinigung um Sonderbeträge in den Umsätzen - mit einer Minderung des Umsatzes je Mitarbeiter von 155 TEUR auf 139 TEUR und einer Steigerung der Umsatzrendite von 79% auf 86% sowie einer Erhöhung des Cash Flow von 24,5 Mio. EUR auf 25,4 Mio. EUR. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht a. Branchenspezifische Risiken Die Auswirkungen der Zinswende sind seit Mitte 2022 im Bereich der Immobilienwirtschaft deutlich spürbar. Nur wenige An- und Verkäufe von Immobilien wurden seitdem vorgenommen. Sowohl die Zahl der registrierten Transaktionen als auch die erfassten Volumina erzielen Werte, die deutlich unter den langjährigen Durchschnitten liegen. Sinkende Preise werden in allen Segmenten beobachtet bzw. weiter erwartet. Auch im Bereich der Vermietungen ist eine Zurückhaltung festzustellen. Der Markt befindet sich weiterhin in einer Findungsphase. Mit einer sukzessiven Belebung der Märkte wird von vielen Marktteilnehmern nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2024 gerechnet. 14 Differenziert nach Nutzungsart zeigt sich für alle Sektoren ein deutlicher Rückgang der Investitionstätigkeiten. Insgesamt zeigt sich 2023 eine deutliche Reduzierung der Portfoliotransaktionen, was insbesondere bei Büroimmobilien der Fall ist. Der Fokus der Nachfrager richtet sich dabei vor allem auf neue und gut ausgestattete Objekte in guten bis sehr guten Lagen. Dies gilt für Büroimmobilien ebenso wie für Wohn- und Logistikobjekte. Der Markt wird zudem besonders von Objekten im Bereich von unter 50 Mio. EUR gestützt. 1 5 Für laufende Bauvorhaben und Projektentwicklungen bestehen mittlere bis höhere Risiken aufgrund des geringen Transaktionsumfangs am Markt und der sich erst noch bildenden, angepassten Marktpreise. Insolvenzen und erschwerte Finanzierungsbedingungen erschweren die Marktsituation zusätzlich. 1 6 Die auf Grundlage des "EU Green Deals" vorgenommene Regulierung in Richtung nachhaltiger Investitionen (ESG) stellt umfangreiche Anforderungen an Immobilien-Investment- und Assetmanager. Insbesondere die Dekarbonisierung der Gebäudebewirtschaftung wird voraussichtlich nicht ohne Renditeauswirkungen für die Investoren realisiert werden können. Die HIH sieht sich als Immobilienmanagementspezialist aber gut aufgestellt für die darin liegenden Herausforderungen. Die Risiken für die Ertragslage der HIH RE sind eher als gering einzuschätzen. Die wirtschaftliche Erholung schreitet in Deutschland nur zögerlich voran. Auftragsrückgänge in der Industrie und im Bausektor und ein schwächelnder Output zeigen sich in den Stimmungsindikatoren der Wirtschaft, belasten aber auch die Konsumlaune der Privatpersonen. Die Stimmungsindikatoren und Unsicherheiten trüben daher den Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2024. 1 7 Die wirtschaftliche Situation der Kunden und die Nachfrage nach den Dienstleistungen der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften können daher negativ beeinflusst werden. Daraus können erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Dies kann sich auch auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Diese hieraus resultierenden Risiken werden als mittel eingeschätzt. b. Ertragsorientierte Risiken Insbesondere die Transaktionsumsätze, Performance-Vergütungen und auch laufenden Fonds-, Asset- bzw. Administrationsgebühren - diese aufgrund einer teilweise bereits eingetretenen, jedoch noch zu erwartenden, zunehmenden Reduzierung der für die Höhe relevanten Verkehrswerte - werden durch die Marktentwicklung für die HIH RE und die Tochtergesellschaften negativ beeinflusst, so dass ein geringeres Ergebnis als geplant bzw. geminderte Ergebnisabführungen nicht auszuschließen sind. Die Risiken sind mit einer mittleren Wahrscheinlichkeit zu bewerten. Obwohl die Dienstleistungen der HIH RE und ihrer Tochtergesellschaften am Markt - selbst bei besonderen Herausforderungen - hohe Akzeptanz finden, ist davon auszugehen, dass die leistungswirtschaftlichen Risiken im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegen sind. Die HIH RE geht aufgrund ihrer finanziellen Stärke davon aus, eventuell Marktanteile auch durch Übernahme von Mandaten anderer Wettbewerber noch ausweiten zu können. Bestandsgefährdende Marktrisiken sind für das laufende Geschäftsjahr nicht zu erkennen. Ebenso gibt es aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken, die sich aus dem speziellen Betätigungsfeld der HIH RE ergeben. Erkennbaren Risiken aus sinkenden Erträgen, Leerständen, Prospekthaftung, Baukosten- oder Terminrisiken sowie Zinsänderungsrisiken wird durch geeignete Maßnahmen begegnet. Leerstandsrisiken wird durch aktives Management unter Berücksichtigung der aktuellen Lage begegnet, indem in den jeweiligen Einzelfällen z. B. Mietstundungen oder teilweise Mietminderungen gegen Mietvertragsverlängerungen vereinbart werden. Für die Bestände steht ein kompetentes und leistungsstarkes Team zur Verfügung, die derzeitigen Vermietungsstände des betreuten Portfolios sind zudem sehr hoch, mit überwiegend mittel- und langfristigen Mietverträgen. Prospekthaftungsrisiken werden durch die im Geschäftsjahr 2018 gegründete und auf rechtliche Fragen ausgerichtete Gesellschaft IntReal Legal Advisory GmbH sowie zusätzlich durch externe, renommierte Wirtschaftsprüfer- und/oder Rechtsanwaltsbüros minimiert. Risiken aus Baukosten- und Terminüberschreitungen wird durch eine sorgfältige Auswahl der Generalbauunternehmer und eine strikte Kostenkontrolle durch eigene Architekten sowie zusätzlich durch erfahrene, externe Projektsteuerer begegnet. Veräußerungsrisiken werden durch die Konzentration auf sehr marktgängige Projekte oder die Absicherung sehr langer Zahlungsströme reduziert. Aufgrund der besonderen Lage im Bereich der Projektentwicklung bzw. der Bauvorhaben können Risiken durch erhöhte Baukosten und Terminüberschreitungen sowie sinkende Nachfrage von Investoren gleichwohl entstehen. Die Risiken sind als mittelhoch einzuschätzen. c. Finanzwirtschaftliche Risiken Zinsänderungs- und Finanzierungsrisiken bestehen vor allem aus der Finanzierung der Tochtergesellschaften und der Projektentwicklungen. Der Verschuldungsgrad ist gegenüber dem Vorjahr durch die Zuführung von Eigenkapital gesunken. Mit der Verschuldung verbundene Risiken werden als beherrschbar eingeschätzt. Aufgrund der gestiegenen Zinsen und Marktpreisanpassungen können sich negative Auswirkungen auf die erwarteten Deckungsbeiträge bis hin zu Verlusten ergeben. Die Verwertbarkeit von Projektentwicklungen könnte sehr eingeschränkt sein. Die Zinsen werden den betreffenden Gesellschaften weiterbelastet. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen können, bestehen nicht und werden nicht erwartet. Ggf. würden diese durch Sicherungsgeschäfte kompensiert. Dem Wettbewerb wird weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnet. Besondere Risiken sind in diesem Zusammenhang für die HIH RE nicht zu erwarten. Die Liquiditätslage ist aufgrund hoher Zahlungseingänge im Zusammenhang mit dem Jahresergebnis der Gesellschaft gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. 3. Chancenbericht Asset- und Fondsmanagement Die Initiierung von neuen Investmentvermögen durch HIH Invest RE wird auch 2023 fortgesetzt. Personelle Ergänzungen werden selektiv vorgenommen. Im Anlageumfeld ist ein geringeres Anlageinteresse für Immobilienfondsprodukte festzustellen. Gleichwohl werden Chancen für Einbringungs- und Bündelungs-Fonds trotz eines schwierigen Marktumfeldes gesehen. Eventuell können die Marktanteile auch durch Übernahme von Mandaten anderer Wettbewerber ausgeweitet werden. Die Regulierung der Manager sog. alternativer Investmentfonds und der Produkte nach der AIFM-Richtlinie stellen unverändert hohe Anforderungen an die Administration. Die Positionierung der HIH-Gruppe mit der Service-KVG IntReal kann hierfür umfangreiche Angebote für Investoren und Asset Manager bereitstellen, die sehr gut angenommen werden. Zielmärkte für die Standorte neuer Investmentobjekte werden - nach der Phase der Marktpreisfindung - unverändert vor allem die großen Städte Deutschlands sowie ausgewählte Auslandsstandorte sein. Der Marktzugang sowie die Reputation der HIH Invest RE sind hierfür beste Voraussetzungen. Für das aktuelle Geschäftsjahr wird mit einer dem Vorjahr vergleichbaren Höhe der Ergebnisabführung von der HIH Invest RE gerechnet. Es wird somit für das Geschäftsjahr 2024 auch für die HIH RE mit einem Jahresergebnis in der Größenordnung des Vorjahres gerechnet. Es ist für 2024 die Zielstellung, die Eigenfinanzierungskraft der HIH RE zu erhöhen. Aufgenommene, nicht bankenbezogene Finanzierungsmittel stehen in der Gruppe kurz- bzw. mittelfristig zur Verfügung, werden jedoch anteilig weiter zurückgeführt. 4. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung werden in weltweit nicht kurzfristig beherrschbaren Epidemien, Kriegshandlungen wie in der Ukraine, dem makroökonomischen Umfeld aufgrund politischer Risiken und der weiter schwelenden Finanz- und Wirtschaftskrisen in Europa und der Welt gesehen. Vor dem Hintergrund der eigenen finanziellen Stabilität, der überwiegend risikoaversen Fondsstrukturen sowie aufgrund der langfristigen Geschäftsbesorgungen für institutionelle Investoren sollte die HIH RE für die Bewältigung der künftigen Risiken jedoch gut gerüstet sein. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Mit einem leicht unter Druck stehenden Geschäftsverlauf wird für 2024 gerechnet. Ferner wird das Jahr 2024 von dem gestiegenen Zinsniveau mit negativen Auswirkungen auf die Vermietungs- und Investmentmärkte beherrscht werden. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Guthaben bei Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Schuldscheindarlehen. Risiken aus den Finanzanlagen werden durch unterjähriges Controlling und Impairmenttests zum Jahresende berücksichtigt. Ausfälle von Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind dann von der Gesellschaft zu tragen, wenn Projektrealisierungen nicht zustande kommen, wenn die Planungen grundlegend geändert werden müssen bzw. Kostensteigerungen und verspätete Fertigstellungen bei Bauvorhaben auftreten. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft bei Bedarf über eine Kreditlinie im unteren zweitstelligen Millionenbereich (per 31.12.2023 wie zum Vorjahresultimo keine Inanspruchnahme). Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. VI. UmweltschutzDie HIH RE ist nicht in Geschäftsfeldern tätig, die eine Gefährdung der Umwelt mit sich bringen könnten. Für die Umsetzung von internationalen und nationalen ESG-Anforderungen wurde bereits im Jahr 2020 ein interdisziplinäres Team aufgestellt, welches erfolgreich arbeitet, so dass regulatorische Anforderungen erfüllt und ein nachhaltiges Management des Unternehmens und des betreuten Kundenportfolios sichergestellt sind. VII. Gesamtwirtschaftlicher AusblickGemäß den Vorausberechnungen von Oxford Economics (OE) ist für das laufende Jahr mit einem erneuten leichten Rückgang des Bruttoinlandprodukts zu rechnen. Für das Gesamtjahr wird von einem marginalen Rückgang in Höhe von -0,1 Prozent ausgegangenen, wobei insbesondere zum Jahresauftakt mit einer schwächelnden Wirtschaft gerechnet wird. 1 8 Die deutschen Exporte dürften lt. OE im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr mit 0,7 Prozent moderat steigen. Die Industrieproduktion geht geschwächt aus dem Jahr 2023 heraus und dürfte für das Jahr 2024 um insgesamt 1,0 % schrumpfen. 1 9 Die Konsumausgaben der privaten Haushalte dürften von einer rückläufigen Inflation und Lohnsteigerungen in diversen Tarifrunden in 2024 belebt werden. Die konjunkturelle Schwächephase und gestiegene Arbeitsplatzunsicherheiten im Baugewerbe und Teilen der Industrie könnten die Konsumlaune jedoch dämpfen und zu einer verstärkten Sparneigung führen. Daher ist der erwartete Anstieg des privaten Konsums um 1,3 % mit Unsicherheiten behaftet. 20 Für den gewerblichen Immobilienbereich sind die Aussichten für das Jahr 2024 weiter deutlich eingetrübt. Positiv sollten sich die insgesamt stabilisierenden Rahmenbedingungen auswirken. Ein Sinken des Zinsniveaus ab Mitte 2024 bei anhaltend restriktiver Geldpolitik ist zu erwarten und eine zunehmende Planungssicherheit dürfte auch die Preisdivergenzen zwischen Angebot und Nachfrage reduzieren. 21 Transaktionen aus Sondersituationen heraus sollten zu Marktaktivitäten und damit zu einer zunehmenden Transparenz führen. Eine stärkere Differenzierung nach Objekt- und Lagequalität wird ein prägendes Element der Marktentwicklung sein. Im Vergleich zu 2023 ist damit eine leichte Belebung möglich, jedoch dürften sowohl Preisniveau und Investitionsvolumen deutlich unter den Werten liegen, die der Markt vor der Zinswende gewohnt war. 22 Aufgrund vieler Unsicherheiten und multifaktoriellen Herausforderungen im globalen Kontext dürfte Deutschland im Jahr 2024 weiter als vergleichsweise attraktiver und sicherer Investmentmarkt geschätzt werden. 23 Es wird darauf hingewiesen, dass diese Erwartungshaltung mit den üblichen Unsicherheiten behaftet ist, auch wenn derzeit keine zwingenden Anhaltspunkte für eine gegenläufige Entwicklung vorliegen. Der Lagebericht gibt die erwartete Geschäfts- und Ertragsentwicklung wieder, soweit sie nach derzeitigem Wissen und den daraus entstehenden Prognosen seriös voraussehbar ist. Da diese Aussagen die Zukunft betreffen, können sie mit zusätzlichen Chancen, aber auch Risiken und Unsicherheiten, verbunden sein. Insofern können tatsächliche Ergebnisse und Entwicklungen von diesen Aussagen abweichen. VIII. Bericht über ZweigniederlassungenZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Hamburg, den 22. Mai 2024 HIH Real Estate GmbH Erik Marienfeldt Dr. Peter-Wilhelm Rentrop-Schmid Quellen: 1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html 2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html 3 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html 4 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html 5 https://www.ifo.de/pressemitteilung/2024-02-13/stimmung-im-wohnungsbau-auf-historischem-tiefststand 6 https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202312/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-202312-pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=1; S. 41 und 52. 7 Deutsche Bundesbank, Zinsstrukturkurve für börsennotierte Bundeswertpapiere; https://www.bundesbank.de/dynamic/action/de/statistiken/zeitreihen-datenbanken/zeitreihen-datenbank/759778/759778?listId=www_skms_it03a Zeitreihenschlüssel für Tabelle Restlaufzeit - 10 Jahre: BSIS.M.I.ZST.ZI.EUR.S1311.B.A604.R10XX.R.A.A._Z._Z.A Zeitreihenschlüssel für Tabelle Restlaufzeit - 2 Jahre: BSIS.M.I.ZST.ZI.EUR.S1311.B.A604.R02XX.R.A.A._Z._Z.A 8 https://zia-deutschland.de/wp-content/uploads/2024/02/Fruehjahrsgutachten-2024.pdf; S. 97f 9 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html; https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html 10 https://zia-deutschland.de/wp-content/uploads/2024/02/Fruehjahrsgutachten-2024.pdf, S. 25 11 https://zia-deutschland.de/wp-content/uploads/2024/02/Fruehjahrsgutachten-2024.pdf, S. 85-89 12 https://zia-deutschland.de/wp-content/uploads/2024/02/Fruehjahrsgutachten-2024.pdf, S. 92-10025 13 https://zia-deutschland.de/wp-content/uploads/2024/02/Fruehjahrsgutachten-2024.pdf, S. 50 14 https://www.germanpropertypartners.de/media/gpp/uploads/gpp-marktbericht-buero-investment-2023-q1-4-top7.pdf. S. 3ff 15 https://www.germanpropertypartners.de/media/gpp/uploads/gpp-marktbericht-buero-investment-2023-q1-4-top7.pdf, S. 2f; https://mktgdocs.cbre.com/2299/56da83d8-ac53-4520-9ca3-658a7c595a8e-2822877007.pdf; S. 4f 16 https://www.ey.com/de_de/forms/download-forms/2024/01/ey-real-estate-trendbarometer-immobilien-investmentmarkt-2024, S. 21; https://zia-deutschland.de/wp-content/uploads/2024/02/Fruehjahrsgutachten-2024.pdf, S. 106 17-20 Oxford Economics: Country Economic Forecast Germany S. 1-2 21 https://mktgdocs.cbre.com/2299/56da83d8-ac53-4520-9ca3-658a7c595a8e-2822877007.pdf, S. 5 22 https://www.ey.com/de_de/forms/download-forms/2024/01/ey-real-estate-trendbarometer-immobilien-investmentmarkt-2024, S. 19; https://mktgdocs.cbre.com/2299/56da83d8-ac53-4520-9ca3-658a7c595a8e-2822877007.pdf, S. 5 23 https://www.ey.com/de_de/forms/download-forms/2024/01/ey-real-estate-trendbarometer-immobilien-investmentmarkt-2024, S. 16f Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nr. HR B 50200 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Hamburg. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Der Jahresabschluss ist unter der Annahme der Going-Concern-Prämisse aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff HGB). Die größenabhängigen Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angewandte Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr unverändert fortgeführt. I mmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen linearen ggf. außerplanmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt 3 Jahre und der Sachanlagen 2 bis 16 Jahre. Zugänge werden im Jahr des Zugangs zeitanteilig und geringwertige Vermögensgegenstände in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Abschreibungen bilanziert. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden mit dem Nominalwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Soweit Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum Bilanzstichtag aufrechenbar gegenüberstehen ist diese Aufrechnung vorgenommen worden und die Forderungen bzw. die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind entsprechend aufgerechnet worden. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten aktiviert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Ein aktivischer Überhang von latenten Steuern wird nicht bilanziert. Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Soweit Rückstellungen eine Laufzeit von mehr als einem Jahr ab Bilanzstichtag haben, werden diese laufzeitadäquat abgezinst. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Nominal- bzw. Erfüllungsbetrag angesetzt.
III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Entwicklung des Anlagevermögens Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens zeigt der Anlagenspiegel, der diesem Anhang beigefügt ist. 2. Finanzanlagen Die Zusammensetzung und Entwicklung dieses Postens ergibt sich im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel sowie der nachfolgenden Aufstellung des Anteilsbesitzes. Die Zugänge im Finanzanlagevermögen resultieren im Wesentlichen aus dem Kauf weiterer Anteile an der HIH Grundbesitz (220 TEUR) sowie der Gründung von neuen Tochtergesellschaften. Der Abgang betrifft den Verkauf einer Beteiligung. Bei den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen für Gesellschaften mit einem negativen Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 ausgewiesen. Diese Anteile betreffen drei verbundene Unternehmen mit einem negativen Eigenkapital von insgesamt 699 TEUR. Die Geschäftsführung geht von der Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen aus, weil die Gesellschafterin die das jeweilige negative Eigenkapital übersteigende Forderungen bereits abgeschrieben und teilweise auch einen Rangrücktritt zur Abdeckung des negativen Eigenkapitals erklärt hat und damit die Fortführungsannahme gegeben ist. Sofern bei Anteilen an verbundenen Unternehmen der Buchwert nicht durch das vorhandene Eigenkapital oder den Ertragswert (gemäß einer vereinfachten Ermittlung) gerechtfertigt ist, wurden Abschreibungen aufgrund dauernder Wertminderung auf Finanzanlagen, im Berichtsjahr in Höhe von 186 TEUR (Vorjahr 0 TEUR), vorgenommen. 3. Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Fremdwährungen in neuseeländischen Dollar von 3 TNZD und in schwedischen Kronen von 289 TSEK. Zum Bilanzstichtag betragen die neuseeländischen Dollar 2 TEUR und die schwedischen Kronen 26 TEUR. Für die Forderungen gegen verbundene Unternehmen besteht mit 11.360 TEUR (Vorjahr 6.365 TEUR) eine Mitzugehörigkeit zu den Lieferungen und Leistungen. Für die weiteren 41.297 TEUR (Vorjahr 38.748 TEUR) Forderungen besteht eine Mitzugehörigkeit zum Posten Sonstige Vermögensgegenstände, von denen im Vorjahr 19.000 TEUR auf die Gesellschafterin entfielen. Gegenüber einem verbundenen Unternehmen wurden Forderungen für eine mietfreie Zeit abgegrenzt, die in Höhe von 96 TEUR (Vorjahr 86 TEUR) eine Laufzeit von über einem Jahr haben. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen in Höhe von 2 TEUR auf den Liefer- und Leistungsverkehr. Im Vorjahr entfielen 8 TEUR auf den Liefer- und Leistungsverkehr und 136 TEUR auf sonstige Vermögensgegenstände. Um die Forderungen mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, hat die HIH RE auf den Buchwert der Forderungen Abschreibungen von insgesamt 35 TEUR (Vorjahr 8 TEUR) vorgenommen. 4. Eigenkapital und Ergebnisverwendung Im Berichtsjahr wurde durch die VIGOR Beteiligungsgesellschaft mbH als Gesellschafterin ein Betrag i. H. v. 10.000 TEUR in die freie Kapitalrücklage der HIH RE vorgenommen. Aufgrund des ab 30. Mai 2023 wirksam abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wird der gesamte Jahresgewinn in Höhe von 24.861 TEUR an die VIGOR Beteiligungsgesellschaft mbH abgeführt; der Jahresüberschuss beträgt sodann 0 TEUR. 5. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, für künftige, drohende Verluste aus der Untervermietung von Büroflächen und ausstehende Belastungen gebildet worden. 6. Verbindlichkeiten Die Fristigkeit und Besicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel. Die entsprechenden Vorjahresbeträge sind in Klammern angegeben.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Fremdwährungen in polnischen Zloty in Höhe von 27 TPLN. Zum Bilanzstichtag betragen die polnischen Zloty umgerechnet 6 TEUR. Für die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen besteht mit 128 TEUR (Vorjahr 20 TEUR) eine Mitzugehörigkeit zu den Lieferungen und Leistungen sowie mit 29.728 TEUR (Vorjahr 41.554 TEUR) zum Posten Sonstige Verbindlichkeiten, von denen 20.072 TEUR (Vorjahr 29.340 TEUR) auf die Gesellschafterin entfallen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind zum Ende des Geschäftsjahres ausgeglichen. Im Vorjahr resultierten diese mit 474 TEUR aus sonstigen Verbindlichkeiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind anteilig Mietverbindlichkeiten für eine mietfreie Zeit enthalten, die in Höhe von 258 TEUR (Vorjahr 233 TEUR) eine Laufzeit von über einem Jahr haben. Des Weiteren sind in dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber den Minderheitsgesellschaftern in Höhe von 2.360 TEUR für Ausgleichszahlungen (Gewinnbeteiligung) enthalten, die für Rechnung der VIGOR Beteiligungsgesellschaft GmbH zu zahlen sind. 7. Umsatzerlöse Es werden im Wesentlichen Erträge aus Fondsverwaltung (21.675 TEUR; Vorjahr: 20.110 TEUR), Fondsberatung (502 TEUR; Vorjahr: 1.264 TEUR), Vermietung und Verkauf (3.980 TEUR; Vorjahr: 2.941 TEUR), Holdingumlagen (3.057 TEUR; Vorjahr 3.362 TEUR) und Erträge aus Baubetreuung (1.655 TEUR; Vorjahr: 1.551 TEUR) ausgewiesen. In den sonstigen Erlösen (598 TEUR; Vorjahr 475 TEUR) sind vorwiegend Erträge für die kaufmännische Verwaltung und die Erstellung von Gesellschaftsbuchhaltungen von Drittmandaten enthalten. 8. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen (3.042 TEUR; Vorjahr 3.564 TEUR) enthalten sowie Erträge aus Weiterbelastungen und Umlagen (3.386 TEUR; Vorjahr 1.902 TEUR). 9. Sonstige betrieblichen Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Abschreibungen auf Forderungen bzw. Zuführung von Wertberichtigungen von 35 TEUR (Vorjahr 8 TEUR) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für IT-Beratung mit 6.215 TEUR (Vorjahr 7.564 TEUR) und Raum- und Bewirtschaftungskosten mit 5.114 TEUR (Vorjahr 3.862 TEUR) zusammen. 10 . Aufwendungen aus Verlustübernahme Der bei zwei verbundenen Unternehmen entstandene Verlust in Höhe von 6.563 TEUR wurde von der Gesellschaft im Berichtsjahr übernommen (Vorjahr 6.897 TEUR). IV. Sonstige Angaben
a) Haftungsverhältnisse Die Betriebsmittellinie bei der M.M. Warburg Bank wurde zuletzt ausschließlich für die Stellung von Bankbürgschaften an Dritte genutzt. Die HIH RE unterhält jeweils Guthaben bei der Bank mindestens in Höhe der valutierenden Inanspruchnahme. Bei den Bürgschaften und ähnlichen Verhältnissen handelt es sich um eventuelle Kaufpreisminderungen, die im Rahmen des Verkaufs einer Tochtergesellschaft verhandelt wurden. Die Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen eine Bürgschaft in Höhe von 5.000 TEUR im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben, eine Sicherheit in Höhe von 500 TEUR für einen Leasingvertrag sowie eine Zinsgarantie in Höhe von 502 TEUR. Die HIH RE hat für eine verbundene Tochtergesellschaft zur Absicherung der von ihr aufgenommenen Schuldscheindarlehen mit Vertrag vom 28. Mai 2021 eine Zinsgarantie übernommen. Damit hat sich die HIH RE zur Zahlung der Zinsforderungen verpflichtet, sofern die Darlehensnehmerin den Zahlungen nicht nachkommen kann. Die Verpflichtung wird mit Zinsverbindlichkeiten für ein Jahr in Höhe von 502 TEUR angegeben Die Geschäftsführung geht nicht davon aus, aus den vorgenannten Haftungsverhältnissen in Anspruch genommen zu werden. Das Risiko, dass aus der Inanspruchnahme aus einem Haftungsverhältnis ein Verlust resultiert, wird vor dem verbindlichen Eingehen der Verpflichtung anhand einer Bewertung der erwarteten Erfüllung der zugrundeliegenden Verpflichtungen geprüft. Während der Laufzeit werden die Verpflichtungen regelmäßig dahingehend geprüft, ob eine Inanspruchnahme zu erwarten ist. Bei den derzeitigen Haftungsverhältnissen liegen keine Anhaltspunkte vor, dass eine Inanspruchnahme zeitnah erfolgen wird, weil die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme derzeit nicht gegeben sind. Die HIH RE hat im Nachgang zum abgeschlossenen Kaufvertrag über die Anteile an der HPM eine Garantie für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Kunden übernommen, die bis zum 30. September 2021 entstanden und bis zum 31. Dezember 2022 nicht ausgeglichen sind. Gegenstand der Garantie sind die Salden, die aus den Forderungen, die die Verbindlichkeiten gegenüber demselben Kunden übersteigen, gebildet werden. Soweit diese Salden bis zum 31. Dezember 2022 durch die Kunden nicht ausgeglichen sind, müsste die HIH RE an die HPM den entsprechenden, ausstehenden Betrag zahlen. Die Garantie deckt auch ab, dass sich die gebildeten Salden aus Forderungen und Verbindlichkeiten später als unzutreffend herausstellen. Nach Kenntnis der Geschäftsführung besteht auf Basis der Garantie eine geringfügige Zahlungsverpflichtung, die über eine gebildete Rückstellung abgedeckt ist. Eine Inanspruchnahme der Garantie ist bislang nicht erfolgt. b) Rangrücktrittserklärungen Die HIH RE hat Rangrücktrittserklärungen über insgesamt 649 TEUR zugunsten anderer Gläubiger gegenüber verbundenen Unternehmen abgegeben. c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund von Gebäudemietverträgen bestehen in Höhe von 31.091 TEUR sowie für Kfz-Leasing in Höhe von 343 TEUR. Von den Gebäudemietverträgen entfallen 17.112 TEUR auf verbundene Unternehmen. d) Durchschnittliche Beschäftigtenzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 202 (Vorjahr 184) Mitarbeiter, davon 132 weibliche und 70 männliche Mitarbeiter. Darüber hinaus befanden sich 7 Mitarbeiter in der Berufsausbildung. e) Organe Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023: Herr Erik Marienfeldt, Immobilienkaufmann, Hamburg Herr Jens Nietner, Jurist, Reinbek (bis 31. Dezember 2023) Herr Dr. Peter-Wilhelm Rentrop-Schmid, Diplom-Betriebswirt, Hamburg Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Mit notarieller Urkunde vom 11. November 2016 wurde ein Gesellschafterausschuss eingerichtet, der mit Neufassung des Gesellschaftsvertrages vom 30. Mai 2023 aufgelöst wurde. Ihm gehörten folgende Herren an: Herr Dr. Christian Olearius, Bankier, Hamburg, Vorsitzender Herr Max Warburg, Bankier, Hamburg, stellvertretender Vorsitzender Herr Michael Ludwig, Kaufmann, Hamburg Mit notarieller Urkunde vom 30. Mai 2023 wurde ein Beirat gebildet. Gemäß § 8 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages haben die Gesellschafter folgende Mitglieder in den Beirat entsandt: Herrn Dr. Christian Olearius Herrn Harald Spiegel Herrn Rainer van der Meirschen f) Unternehmensverträge Die HIH Real Estate GmbH (Organträger) und die HIH KVG-Holding GmbH, Hamburg, (Organgesellschaft, vormals HIH Invest GmbH, Hamburg) haben am 30. Oktober 2018 mit Wirkung ab 1. Januar 2018 einen Gewinnabführungsvertrag (Ergebnisabführungsvertrag) geschlossen, dem die Gesellschafter der beteiligten Gesellschaften jeweils zugestimmt haben. Der abgeführte Gewinn wird im Posten Erträge aus Gewinnabführungsverträgen gezeigt. Die VIGOR Beteiligungsgesellschaft mbH (Organträger) und die HIH Real Estate GmbH, Hamburg, (Organgesellschaft) haben am 1. November 2018 mit Wirkung ab 1. Januar 2018 einen Gewinnabführungsvertrag (Ergebnisabführungsvertrag) geschlossen, dem die Gesellschafter der beteiligten Gesellschaften jeweils zugestimmt haben. Am 30. Mai 2023 wurde der Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung zum 1. Januar 2023 unter Zustimmung der neuen außenstehenden Gesellschafter dahingehend geändert, dass die neuen Gesellschafter vom Organträger eine Ausgleichszahlung erhalten. Die Ausgleichszahlung erfolgt durch die Organgesellschaft namens und für Rechnung des Organträgers als Schuldnerin. g) Konzernabschluss Die Gesellschaft ist ein 88%iges Tochterunternehmen der VIGOR Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft stellt deshalb keinen eigenen Konzernabschluss gemäß § 291 Abs. 2 HGB auf. h) Besondere Vorgänge im bzw. nach dem Schluss des Geschäftsjahres Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens geführt hätten, nicht eingetreten. V. Weitere InformationenEs sind keine signifikanten Auswirkungen aus der in Kraft getretenen Mindeststeuergesetze zu erwarten. Durch den fortwährenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine einerseits sowie neuen kriegerischen Konflikten wie in Nahost andererseits, dessen Ende jeweils nicht absehbar ist, können sich im Jahr 2024 für Deutschland, Europa und die Welt weitere, erhebliche Auswirkungen ergeben, die sich zunächst beschränkt auf die Versorgung mit Rohstoffen, Gütern, Produkten und Dienstleistungen sowie auf Schwankungen an den Devisen- und Zinsmärkten beziehen. Es kann ferner zu weitergehenden, weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten kommen und sich dadurch die Konjunktur weiter abschwächen. Die wirtschaftliche Situation der Kunden und die Nachfrage nach den Dienstleistungen der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften können negativ beeinflusst werden. Daraus können erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Dies kann sich auch auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Die Gesellschaft in Deutschland ist von den Beeinträchtigungen, die die Ausbreitung der Covid-Varianten mit sich bringen, inzwischen - auch durch die hohe Impfquote der Bevölkerung - seit Ausbruch vor vier Jahren aktuell weniger betroffen. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass aktuell bereits vorhandene und neu entstehende Varianten des Covid- oder anderer Viren das wirtschaftliche und soziale Umfeld in der nächsten Zeit über mehrere Geschäftsjahre hinweg negativ beeinträchtigen. Seriös vorhersehbar sind die hieraus resultierenden Folgen nicht.
Hamburg, den 22. Mai 2024 HIH Real Estate GmbH Erik Marienfeldt Dr. Peter-Wilhelm Rentrop-Schmid Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023
1 letzter vorliegender Jahresabschluss ist der 31.12.2022 2 Die HIH RE hält weitere Anteile an der HIH Business Development GmbH von 94% mittelbar über die HIH KVG-Holding GmbH. 3 Nach freiwilliger einmaliger Verlustübernahme durch die HIH RE 4 Die HIH RE hält weitere Anteile an der DLI Deutsche Logistik Immobilien AG von 80% mittelbar über die HIH Center- und Projektmanagement GmbH. 5 Nach EAV 6 angegeben werden die Anteile der jeweiligen Muttergesellschaft an ihrer Tochtergesellschaft (keine durchgerechneten Anteile) Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HIH Real Estate GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HIH Real Estate GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HIH Real Estate GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 23. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Lothar Schreiber, Wirtschaftsprüfer Tim Brücken, Wirtschaftsprüfer
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