Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 6218
Eingetragen
8.1.2009
Branche
Einzelhandel mit WohnmöbelnGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und LeuchtenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit Möbeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Désirée Dümmel
seit 2.6.2025
Prokura
Andreas Limbach
seit 2.6.2025
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
99.00%
1.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Patrick Schneider
96187 Stadelhofen
24.750 €
99.00%
Hephaistos Holding GmbH
Germany
250 €
1.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Massivmoebel24 GmbH

Stadelhofen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Kapitalgesellschaft

Wirtschafts- und Branchenentwicklung

Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung auch noch um den Kalendereinfluss, ging das Bruttoinlandsprodukt um 0,1 % zurück (preis- und kalenderbereinigt).

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland geriet im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 nur um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (- 0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Seit mehr als zwei Jahren kam es zu keiner Belebung der Wirtschaftsleistung. Einem leichten Anstieg in einem Quartal folgt in der Regel ein ähnlich starker Rückgang im Folgequartal. So schrumpfte die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2024 um 0,1 %, nachdem sie zu Jahresbeginn noch um 0,2 % zulegen konnte.

Die Krise ist in erster Linie eine strukturelle Krise. Dekarbonisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel, Corona-Pandemie, Energiepreisschock und eine veränderte Rolle Chinas in der Weltwirtschaft setzen etablierte Geschäftsmodelle unter Druck und zwingen Unternehmen, ihre Produktionsstrukturen anzupassen. Deutschland ist von diesen Veränderungen im Vergleich zu anderen Ländern besonders stark betroffen.

Zum einen entwickelt sich das Erwerbspersonenpotenzial ungünstiger und die Bevölkerung altert schneller. Zum anderen trifft der Strukturwandel insbesondere das verarbeitende Gewerbe, das in Deutschland einen deutlich größeren Anteil an der Wirtschaftsleistung hat. Ein höheres Gewicht als in anderen Ländern haben dabei die energieintensiven Industriezweige, die auf die hohen Energiekosten reagieren, sowie der Maschinenbau und die Automobilindustrie, die neben Umstrukturierungen im Zusammenhang mit der Dekarbonisierung und der Digitalisierung einer zunehmenden Konkurrenz aus China ausgesetzt sind.

Vieles deutet darauf hin, dass die strukturellen Anpassungsprozesse noch nicht abgeschlossen sind. Die langfristigen Auswirkungen auf die Produktionsmöglichkeiten und damit auf das Produktionspotenzial werden wohl erst rückblickend in einigen Jahren beurteilt werden können. Die Investitions- und Produktivitätsflaute der vergangenen Jahre hat zumindest vorübergehend zu einer deutlichen Abwärtsrevision des Produktionspotenzials geführt. Aus heutiger Sicht liegt es im Jahr 2024 um gut 2,0 % oder 70 Mrd. Euro unter den Schätzungen aus dem Jahr 2019. Die schwache private Investitionstätigkeit dürfte eine Folge von Geschäftsschließungen, Produktionsstilllegungen und -verlagerungen sowie der hohen wirtschaftspolitischen Unsicherheit sein. Der Produktivitätsstillstand geht einher mit Verschiebungen beim Beschäftigungsaufbau vom Industrie- zum Dienstleistungssektor, die auch im Zuge des demografischen Wandels stattfanden.

Die Krise ist aber auch eine konjunkturelle Krise. Die Auslastung der vorhandenen gesamtwirtschaftlichen Produktionskapazitäten sinkt seit mehr als zwei Jahren und die Unterauslastung hat zuletzt nochmals spürbar zugenommen. Den ifo Konjunkturumfragen zufolge klagen die Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen über eine hartnäckige Nachfrageschwäche. Im Baugewerbe und im Verarbeitenden Gewerbe sind die Auftragspolster der vergangenen Jahre abgeschmolzen, und eine Trendwende bei den Neuaufträgen lässt weiter auf sich warten. Die konsumnahen Bereiche profitieren kaum von den kräftigen Reallohnsteigerungen und den damit verbundenen Kaufkraftgewinnen. Vielmehr halten sich die privaten Haushalte mit Ausgaben zurück und legen einen zunehmenden Teil ihrer Einkommensanstiege als Ersparnis zurück. So stieg die Sparquote in den vergangenen beiden Quartalen um 0,5 Prozentpunkte auf zuletzt 11,3 % des verfügbaren Einkommens und lag damit deutlich über dem Durchschnitt der zehn Jahre vor der Corona-Pandemie (10,1 %). Hätte sich das Sparverhalten gegenüber dem Schlussquartal 2023 nicht verändert, hätte der private Konsum im ersten Halbjahr 2024 um knapp 1,0 % zulegen können, anstatt zu stagnieren.

Die derzeit vorliegenden Frühindikatoren lassen für das dritte Quartal 2024 keine konjunkturelle Trendwende erwarten. Das ifo Geschäftsklima hat sich im August zum dritten Mal in Folge verschlechtert und die Auftragslage wird in allen Wirtschaftsbereichen bis zuletzt als schlecht eingeschätzt. Erst im kommenden Jahr wird mit einer allmählichen Erholung gerechnet. Immerhin sind die Auftragseingänge im Baugewerbe und im Verarbeitenden Gewerbe zuletzt nicht weiter gesunken. Das Exportgeschäft wird von der weltwirtschaftlichen Entwicklung gestützt, die im Prognosezeitraum mit Zuwächsen zwischen 0,5 % und 0,6 % pro Quartal ihre derzeitige Dynamik wohl halten wird. Allerdings dürfte die schlechte Wettbewerbssituation die exportorientierten Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes weiterhin belasten. Zwar haben die gesunkenen Energiekosten die Situation in den vergangenen zwölf Monaten etwas verbessert. Dennoch beurteilen die deutschen Unternehmen ihre Wettbewerbssituation sowohl auf den europäischen als auch auf den außereuropäischen Märkten deutlich schlechter als die Unternehmen in anderen europäischen Ländern. Im kommenden Jahr wird die Baukonjunktur vor allem vom öffentlichen Bau getragen.

Der Wohnbau dürfte zunächst stagnieren, da neu erstellte Wohnimmobilien kaum erschwinglicher geworden sind. Während die Kreditzinsen seit Juli noch einmal deutlich gesunken sind, haben sich neu erstellte Wohnimmobilien bislang nur wenig verbilligt. Erst mit steigenden Realeinkommen wird die Konjunktur beim Wohnbau wieder an Fahrt gewinnen. Da die Löhne im weiteren Prognosezeitraum deutlich stärker steigen als die Preise, wird die Kaufkraft weiter zurückkehren. Damit dürfte sich auch die Konsumkonjunktur erholen.

Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal (IV 2024) unverändert bleiben und erst zum Jahresende wieder leicht um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal zulegen. Damit dürfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr stagnieren. In den kommenden beiden Jahren dürfte eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9 % bzw. 1,5 % zunehmen wird. Damit wurde die Wachstumsprognose gegenüber der ifo Konjunkturprognose Sommer 2024 deutlich um 0,4 Prozentpunkte für das laufende Jahr und um 0,6 Prozentpunkte für das Jahr 2025 gesenkt. Entgegen den Erwartungen können sich Industrie- und Konsumkonjunktur nur sehr langsam aus ihrer Starre befreien. Der Anstieg der Wirtschaftsleistung im Jahr 2026 wird durch die hohe Zahl an Arbeitstagen überzeichnet. Kalenderbereinigt beträgt der Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts lediglich 1,2 %.

Die schwache Konjunktur wird den Beschäftigungsaufbau verlangsamen und die Arbeitslosigkeit zunächst weiter steigen lassen. Die Arbeitslosenquote wird in diesem Jahr mit durchschnittlich 6,0 % um 0,3 Prozentpunkte höher liegen als 2023. In den beiden Folgejahren dürfte die Quote im Zuge der allmählichen Erholung und des weiterhin ausgeprägten Arbeitskräftemangels wieder auf 5,8 % bzw. 5,3 % sinken. Allerdings wird die Beschäftigung dann nur noch geringfügig zunehmen. Hier macht sich der demografische Wandel bemerkbar, der ab dem kommenden Jahr zu einem Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials führen wird. Entsprechend wird auch die Wachstumsrate des Produktionspotenzials bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich auf nur noch 0,4 % zurückgehen.

Die Inflationsrate wird weiter sinken, von durchschnittlich 5,9 % im vergangenen Jahr auf 2,2 % in diesem und 2,0 % bzw. 1,9 % in den nächsten beiden Jahren. Insbesondere Energie wird in den kommenden Monaten für die Verbraucher günstiger als im Vorjahr. Die Energiekomponente dürfte daher bis ins kommende Jahr hinein den Preisauftrieb dämpfen. Die Kerninflationsrate, also der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie, wird sich langsamer zurückbilden und in diesem und im nächsten Jahr mit 2,7 % bzw. 2,3 % über der Gesamtinflationsrate liegen. Insbesondere die Teuerung bei arbeitsintensiven Dienstleistungen wird nur langsam zurückgehen, da steigende Lohnkosten den Preisdruck hochhalten. Im Jahr 2026 dürfte die Kerninflationsrate dann auf 2,0 % und damit auf das Inflationsziel der EZB zurückgehen.

Mitte Juli hat sich die Bundesregierung auf eine umfangreiche Wachstumsinitiative mit 49 Maßnahmen geeinigt, von denen sie sich einen spürbaren Impuls auf das Produktionspotenzial erhofft. In der vorliegenden Prognose wurden nur wenige Punkte der Wachstumsinitiative berücksichtigt, da für die meisten Maßnahmen noch keine konkreten Gesetzesinitiativen vorliegen. Zu den berücksichtigten Maßnahmen zählen insbesondere die steuerlichen Entlastungen aus dem Steuerfortentwicklungsgesetz, von denen die Anpassung des Einkommensteuertarifs für die privaten Haushalte den größten Impuls haben dürfte. Allerdings waren diese Entlastungen in ähnlicher Größenordnung bereits in den vorangegangenen Prognosen berücksichtigt. Andere Maßnahmen, wie die Stromsteuersenkung für Unternehmen des Produzierenden Gewerbes, waren ebenfalls bereits in früheren Prognosen enthalten, werden nun aber bis über das Jahr 2025 hinaus verlängert.

Darüber hinaus werden die Unternehmen durch geänderte Abschreibungsregeln und eine Ausweitung der Forschungsförderung entlastet, die allerdings erst ab 2026 wirksam werden dürften. Insgesamt wird das Defizit im Staatshaushalt in diesem und im nächsten Jahr mit 2,0 % bzw. 1,3 % der Wirtschaftsleistung etwas höher ausfallen als noch im Sommer erwartet. Hierzu trägt vor allem die schwächere konjunkturelle Entwicklung bei. Im Jahr 2026 dürfte das Finanzierungsdefizit dann wieder leicht auf 1,5 % der Wirtschaftsleistung steigen.

Der Online-Handel ist durch eine hohe Wettbewerbsintensität innerhalb der Branche geprägt, die sich zukünftig durch den Markteintritt weiterer Branchenteilnehmer noch verstärken dürfte. Der Konkurrenzkampf der einzelnen Anbieter hinsichtlich der Kundengewinnung und -bindung über mehrere Vertriebskanäle hinweg hat sich durch die fehlende physische Nähe zum Kunden im Online-Handel verschärft. Im Zeitraum von 2019 bis 2024 ist der Umsatz der Branche durchschnittlich um 0,6 % pro Jahr gestiegen.

Aufgrund der hohen Energiepreise und der Inflation hat sich das Konsumklima 2022 verschlechtert und verbessert sich seither nur langsam. Dies hat sich wiederum auf die Umsatzentwicklung des gesamten Einzelhandels und damit ebenfalls des Versand- und Online-Handels ausgewirkt. Für 2024 ist mit einem Umsatzrückgang von 1 % auf 95,2 Milliarden Euro zu rechnen.

Das Branchenwachstum bis 2021 wurde vor allem von der positiven Wirtschaftsentwicklung und dem daraus resultierenden Einkommensanstieg sowie den zunehmenden Online-Konsumausgaben der privaten Haushalte getrieben. Während sich die Coronavirus-Pandemie 2020 negativ auf die Wirtschaft ausgewirkt hat, haben die Online-Konsumausgaben aufgrund der vorübergehenden Schließung vieler Geschäfte und der Angst der Verbraucher vor einer Infektion stärker zugenommen als in den vorherigen Jahren. Der anhaltende intensive Wettbewerb und die zunehmende Digitalisierung treiben Innovationen im E-Commerce voran. Um langfristig weiterhin Erfolge zu erzielen, müssen die Branchenakteure ihre Online-Systemanwendungen, Produkte und Dienstleistungen insbesondere in Bezug auf Mobile-Shopping-Trends kontinuierlich weiterentwickeln, den richtigen Mediamarketingmix identifizieren sowie die im Online-Handel vorherrschenden Risiken minimieren, indem sie adäquate Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Nachdem die Branche durch die Coronavirus-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen des stationären Einzelhandels 2020 und 2021 besonders starke Umsatzanstiege verzeichnen konnte, dürfte sich das Wachstum in den nächsten Jahren etwas verlangsamen.

Dies ist unter anderem auf den zunehmenden externen Wettbewerb durch stationäre Einzelhändler, die sich eine Webpräsenz inklusive Online-Shop aufbauen oder ihren bestehenden Internetauftritt erweitern, zurückzuführen. Dennoch dürfte der reine Versand- und Online-Handel den Großteil der im Online-Einzelhandel erzielten Umsätze weiterhin für sich verbuchen. Zwischen 2024 und 2029 dürfte der Branchenumsatz durchschnittlich um 3,5 % pro Jahr auf 113 Milliarden Euro wachsen. Die Anzahl der in der Branche tätigen Unternehmen wird voraussichtlich weiter zunehmen.

Absatz-, Umsatz- und Ertragsentwicklung des Unternehmens

Aufgrund der Verminderung des Rohergebnisses nach § 276 Satz 1 HGB von T-EUR 23.770 auf nunmehr T-EUR 16.195 schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem deutlich niedrigeren Jahresüberschuss von T-EUR 1.418 (Vj. T-EUR 6.142) ab. Der Cash-Flow 2023 betrug T-EUR 1.641 (Vj. T-EUR 6.496) und kann als zufriedenstellend eingeordnet werden. Allerdings sind diese Ergebnisse im Vorjahr überwiegend auf einen außerordentlichen Buchgewinn in Höhe von T-EUR 12.101 aus der Veräußerung der Betriebsimmobilie in Dessau zurückzuführen, die im Wege eines Sale-and-Lease-Back-Vertrages wieder angemietet wurde.

Beschaffung

Wir beziehen einen Großteil der angebotenen hochwertigen Möbel von Zulieferern aus Indien. Der Materialaufwand hat sich im Geschätsjahr 2023 deutlich unterproportional zur Entwicklung der Umsatzerlöse entwickelt.

Im Geschäftsjahr 2023 sind zudem die Anschaffungsnebenkosten von T-EUR 2.970 auf T-EUR 986 gefallen und damit deutlich überproportional. Dies steht im Zusammenhang mit im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 günstigeren Transporten. Im Vorjahr hatten sich die Transporte noch deutlich verteuert, auch wegen verlängerter Lieferketten.

Um die jederzeitige, optimierte Lieferfähigkeit sicherstellen zu können, konnten im Geschäftsjahr 2021 die großzügigen Logistikflächen in Dessau in Betrieb genommen werden, so dass ein nenneswerter Bestandsaufbau der Vorräte überhaupt erst möglich war. Die Immobilie wurde in 2022 verkauft und ist nunmehr angemietet.

Investitionen

Das Anlagevermögen verminderte sich um T-EUR 38, nachdem den Investitionen in Höhe von T-EUR 185 Abschreibungen von T-EUR 223 gegenüberstanden. Bezogen auf die Bilanzsumme ist das Anlagevermögen mit 11,9 % (Vj. 12,1 %) eher von untergeordneter Bedeutung. Es wurden die notwendigsten Sach-Investitionen durchgeführt.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 und die Abschreibungen 2023 führten zu einem angemessenen laufenden Cash-Flow.

Der Finanzmittelbestand berücksichtigt ausschließlich die Flüssigen Mittel und Wertpapiere.

31.12.2023
T-EUR
31.12.2022
T-EUR
Bilanzmäßige Liquidität
Flüssige Mittel und Wertpapiere 9.965 9.595
Kurzfristige Forderungen 3.955 4.008
13.920 13.603
Kurzfristige Verbindlichkeiten - 6.943 - 7.655
Liquidität I - Überdeckung - 6.977 5.948
Vorräte 5.172 5.605
Liquidität II - Überdeckung - 12.149 11.553

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen, da jederzeit ausreichende Kreditlinien der Hausbanken bestehen.

Mitarbeiter

Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 65 Arbeitnehmer.

Die Beschäftigtenzahl konnte gehalten werden und damit das Unternehmensziel, hoch qualifizierte und spezialisierte Mitarbeiter beschäftigen zu können, erreicht werden.

2. Darstellung der Lage der Kapitalgesellschaft

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich nur unwesentlich verändert. Sie hat sich um T-EUR 71 erhöht, wobei im Wesentlichen auf der Aktivseite eine Umschichtung von den Flüssigen Mitteln zu den Sonstigen Wertpapieren erfolgt ist und auf der Passivseite die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten zurückgeführt worden sind, während das Eigenkapital durch Thesaurierung des in 2023 erzielten Jahresüberschusses ausgebaut werden konnte.

Das Anlagevermögen verminderte sich um T-EUR 38, nachdem den Investitionen in Höhe von T-EUR 185 Abschreibungen von T-EUR 223 gegenüberstanden. Die historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten betragen zum 31.12.2023 T-EUR 3.761, die Restbuchwerte T-EUR 2.655, folglich 70,6 %.

Der Vorratsbestand verminderte sich zum 31.12.2023 um T-EUR 433, nachdem in 2021 die erstmalige Bestückung der großzügigen Logistikflächen in Dessau vorgenommen wurde. Ziel ist die Sicherstellung der Lieferfähigkeit. Dabei wurden angemessene Risikovorsorgen über ausreichende Abschläge auf die Handelswaren berücksichtigt.

Der Lagerumschlag beträgt 4,5 (Vj. 3,8) und besagt, dass der Lagerbestand in 79 Tagen (Vj. 97 Tagen) vollständig verkauft werden würde. Der Bestandsaufbau zum 31.12.2021 war neben der Erstbestückung der Lagerflächen in Dessau den Unsicherheiten in der fristgerechten Belieferung im Umfeld der Corona-Krise und den daraus resultierenden Lieferkettenverlängerungen geschuldet und diente der Sicherstellung der Lieferfähigkeit. Letzteres gilt auch zum 31.12.2023, aber in geringerem Umfang. Deshalb konnte der Vorratsbestand auch wieder etwas zurückgeführt werden.

Der Forderungsbestand erhöhte sich in Folge der Umsatzkonstanz und einem starken Jahresende um T-EUR 183. Ein konsequentes Forderungsmanagement führt zu dem Ergebnis, dass die Forderungen weiterhin eine gesunde Altersstruktur aufweisen. Angemessene Wertberichtigungen stehen möglichen Ausfallsrisiken gegenüber.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände sind durch einen Sicherheitseinbehalt des Käufers der Immobilie in Dessau geprägt. Es sind zudem ein Darlehen gegenüber einem nahestehenden Unternehmen sowie ein Verrechnungskonto mit dem Gesellschafter-Geschäftsführer ausgewiesen.

Die Flüssigen Mittel haben sich im Geschäftsjahr 2023 durch ein Umschichtung zu den Wertpapieren um T-EUR 1.285 verringert, Mit T-EUR 6.221 (Vj.T-EUR 7.506) bzw. 27,9 % der Bilanzsumme (Vj. 33,8 %) sind die Flüssigen Mittel weiter wesentlicher Bilanzposten. Hinzu kommen die Wertpapiere des Umlaufvermögens. Mit den Flüssigen Mittel hätten die Bankverbindlichkeiten zum 31.12.2023 vollständig zurückgeführt werden können.

Das Eigenkapital erhöhte sich um T-EUR 1.418 bzw. 12,9 % auf T-EUR 12.393, nachdem der Gewinn 2023 erneut thesauriert wurde. Die Eigenkapitalquote liegt bei nahezu konstanter Bilanzsumme bei 55,6 % (Vj. 49,4 %) zum 31.12.2023.

Die Bankverbindlichkeiten finanzierten in der Vergangenheit die Anlageinvestitionen und den Vorratsaufbau und haben sich von T-EUR 4.294 auf T-EUR 3.764 zum Bilanzstichtag aufgrund laufender planmäßiger Tilgungen vermindert. Hiervon haben T-EUR 2.951 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Lieferantenverbindlichkeiten weisen eine Höhe von T-EUR 741 gegenüber einem Kundenforderungsbestand von T-EUR 1.451 auf. Die Lieferantenverbindlichkeiten finanzieren überwiegend die Außenstände bei den Kunden.

Die Verbindlichkeitenquote verminderte sich durch den positiven Cash-Flow deutlich von 50,6 % im Vorjahr auf 44,4 % zum 31.12.2023.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten, Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen und Rückstellungen sind ausschließlich kurzfristiger Natur.

Der dynamische Verschuldungsgrad liegt bei einem unterstellten, nachhaltig erzielbaren Cash-Flow in Höhe von T-EUR 1.600 bei ca. 6 Jahren. Die Schulden der Gesellschaft könnten bei alleiniger Verwendung dieses unterstellten Cash-Flows für die Schuldentilgung in ungefähr 6 Jahren vollständig zurückgeführt werden, ohne dabei die bereits vorhandenen Flüssigen Mittel zu verwenden.

Finanzlage

Die Flüssigen Mittel haben sich im Geschäftsjahr 2023 durch ein Umschichtung zu den Wertpapieren um T-EUR 1.285 verringert, Mit T-EUR 6.221 (Vj.T-EUR 7.506) bzw. 27,9 % der Bilanzsumme (Vj. 33,8 %) sind die Flüssigen Mittel weiter wesentlicher Bilanzposten. Hinzu kommen die Wertpapiere des Umlaufvermögens. Mit den Flüssigen Mitteln hätten die Bankverbindlichkeiten zum 31.12.2023 vollständig zurückgeführt werden können. Die Flüssigen Mittel und die Wertpapiere des Umlaufvermögens machen zum 31.12.2023 44,7 % der Bilanzsumme aus.

Die Bankverbindlichkeiten finanzierten in der Vergangenheit die Anlageinvestitionen und den Vorratsaufbau und haben sich von T-EUR 4.294 auf T-EUR 3.764 zum Bilanzstichtag aufgrund laufender planmäßiger Tilgungen vermindert. Hiervon haben T-EUR 2.951 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Der Cash-Flow beträgt 7,0 % (Vj. 27,7 %) vom Umsatz.

Ertragslage

Aufgrund der Verminderung des Rohergebnisses nach § 276 Satz 1 HGB um T-EUR 7.575 auf T-EUR 16.195 schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem zum Vorjahr deutlich verminderten, aber normalisierten Jahresüberschuss von T-EUR 1.418 (Vj. T-EUR 6.142) ab. Der Cash-Flow 2023 betrug zudem T-EUR 1.641 (Vj. T-EUR 6.496) und kann als angemessen eingeordnet werden. Allerdings sind die Ergebnisse aus dem Vorjahr überwiegend auf einen außerordentlichen Buchgewinn in Höhe von T-EUR 12.101 aus der Veräußerung der Betriebsimmobilie in Dessau zurückzuführen, die im Wege eines Sale-and-Lease-back-Vertrages wieder angemietet wurde

Der Materialaufwand hat sich im Geschätsjahr 2023 deutlich unterproportional zur Entwicklung der Umsatzerlöse eingestellt. Nachdem Abwertungen im Vorjahr eine verlustfreie Bewertung sicherstellten, war das Geschäftsjahr 2023 von solchen Belastungen frei. Zudem fielen die Einkaufspreise günstiger aus, auch währungsbedingt. Auch die Container- und Bezugskosten fielen wieder deutlich unter das hohe Niveau in 2022 zurück.

Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 65 Arbeitnehmer. Auch deshalb blieb der Personalaufwand mit T-EUR 3.800 äußerst stabil. Es wurden unverändert hohe Aufwendungen in den Aufbau der Human Resources getätigt, die in Befolgung der handelsrechtlichen Regelungen keine Abbildung in der Vermögenslage im Jahresabschluss des Unternehmens finden.

Die Abschreibungen reduzierten sich nach Investitionen auf niedrigem Niveau von T-EUR 354 in 2022 auf T-EUR 223 in 2023.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich wie folgt entwickelt:

2023
T-EUR
% 2022
T-EUR
% Veränderung
T-EUR
%
Personalnebenkosten 148 0,6 134 0,6 14 10,4
Betriebsaufwand 1.856 7,9 1.358 5,8 498 36,7
Verwaltungsaufwand 1.296 5,5 1.870 8,0 - 574 - 30,7
Vertriebsaufwand 6.761 28,8 6.996 29,8 - 235 - 3,4
Sonstiger Aufwand 190 0,8 161 0,7 29 18,0
10.251 43,6 10.519 44,8 - 268 - 2,5

Im Geschäftsjahr 2023 entwickelten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen unterschiedlich. Die Betriebsaufwendungen stiegen nach dem Verkauf der Betriebsimmobilie in Dessau mit Kaufvertrag vom 30.06.2022 durch höhere Mietaufwendungen. In 2023 waren die Mietaufwendungen erstmals für 12 Monate zu berücksichtigen. Diese werden zukünftig auf diesem Niveau bleiben.

Im Herbst 2022 wurde im Hinblick auf die Zukunftsausrichtung ein neues IT-System eingeführt, welches einen überdurchschnittlichen Beratungs-, Schulungs- und Konfigurationsaufwand mit sich brachte. Die daraus resultierenden Kostensteigerungen im letzten Quartal 2022 beeinflussten das negative Betriebsergebnis des Vorjahres signifikant.

Bei den Verwaltungsaufwendungen 2023 verringerten sich die Kosten für IT und Datenverarbeitung und Fortbildung um T-EUR 567 gegenüber dem Vorjahr, nachdem das neue ERP-System microsoft business central ab dem 2. Quartal 2023 nach Umstellung im regulären Einsatz ist.

Die Vertriebsaufwendungen waren durch geringere Ausgangsfrachten und Kosten des Warenversands beeinflusst (T-EUR 377), während sich die Verkaufsgebühren für Google, Amazon und AWIN um T-EUR 225 erhöhten.

Insgesamt sind die leistungsbezogenen Aufwendungen um 16,3 % gefallen, so dass sich ein Betriebsergebnis von T-EUR 1.373 einstellen konnte.

Das Finanzergebnis fiel im Vergleich zu Vorjahren erstmals positiv aus, nachdem die Liquiditätsausstattung des Unternehmens durch den Verkauf der Betriebsimmobilie in Dessau ab dem 2. Halbjahr 2022 bestens ausfiel und Erträge aus Wertpapieren und Guthabenzinsen zu verzeichnen waren. Damit konnten auch die Zinsaufwendungen aus langfristigen Bankkrediten, die im Zusammenhang mit dem Vorratsaufbau in den Vorjahren und die getätigten Investitionen ins Anlagevermögen standen.

Das Geschäftsjahr 2022 fiel mit einem Jahresüberschuss von T-EUR 6.142 zwar deutlich stärker als in Vorjahren aus, war jedoch auf den Sondereffekt der Immobilienveräußerung zurückzuführen. Dagegen kann das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T-EUR 1.418 als normal und zufriedenstellend eingestuft werden.

3. Voraussichtliche Entwicklung der Kapitalgesellschaft mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken

Ausblick, Perspektiven und Chancen

Das Geschäftsjahr 2023 schloss wie bereits in den Jahren 2020 bis 2022 über dem durchschnittlichen Ergebnisniveau der Vorjahre ab, und verblieb über T-EUR 1.000. Es konnte damit trotz der vielfältigen Krisen an die drei Vorjahre angeknüpft werden.

Wir erwarten durch unsere verstärkten Vertriebsmaßnahmen für das Geschäftsjahr 2024 eine weitere Umsatz- und Ertragsteigerung, die aber ab 2025 deutlich stärker ausfallen sollte.

Die Massivmobel24 GmbH, Stadelhofen, strebte für das Geschäftsjahr 2024 eine weitere Umsatz- und Ertragsexpansion an. Alle Maßnahmen der Geschäftsführung waren darauf gerichtet, die bestehende angemessene Gewinnsituation zu halten und fortzusetzen. Lieferverzögerungen im ersten Quartal 2024 und damit Verfügbarkeit der im Online-Handal angebotenen Artkel führten im Geschäftsjahr 2024 zu einem schwachen Start. Dagegen fiel die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im 4. Quartal 2024 gut aus.

Die Eigenkapitalquote von 55,6 % soll im Wesentlichen weiter ausgebaut werden.

Im Geschäftsjahr 2023 konnten die großzügigen Logistikpotenziale in Dessau genutzt werden, wodurch ein geplantes Umsatzwachstum überhaupt erst ermöglich wurde. Weitere Lagereinheiten im angemieteten Gebäudebestand sind geplant.

Ziel ist eine Verstetigung der Ertrags- und Vermögenslage auf bestehendem hohen Niveau. Eine EBIT-Rendite von 10,0 % wird von der Geschäftsführung angestrebt.

Bei weiter zunehmendem Margendruck wird versucht, das Produktivitätsoptimum durch die bestehenden Logistikabläufe nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern stetig zu verbessern. Durch die Erweiterung der Kundenstruktur und durch Mengenausweitung sollen zudem Kostendegressionseffekte realisiert werden.

Das konsequente Kostenmanagement wird unverändert fortgesetzt, um das bestehende Kostenniveau zu halten bzw. soweit erforderlich abzusenken.

Aufgrund unseres Risikomanagementsystems sehen wir neben unseren guten Marktchancen, die eine angemessene Rendite zur Folge haben sollten, auch eine Reihe von Risiken:

• Steigende Containerkosten und Betriebskosten für Fuhrpark und Energiepreise beeinflussen unsere Ergebnisentwicklung negativ. Eine Umlage auf unsere Kunden erscheint schwierig, so dass unsere Deckungsbeiträge weiter fallen werden. Tourenoptimierungen und andere Maßnahmen fangen diese Entwicklung nur bedingt auf.

• Lieferverzögerungen seitens der Lieferanten, auch aufgrund von Störungen in der Seeschifffahrt, mindern die Verfügbarkeit unserer online angebotenen Artikel.

• Die Komplexität des Onlinehandels wird mit ERP-Systemen abgebildet. Deren Funktionsfähigkeit und Optimierung garantieren einen reibungslosen Ablauf des Business. Bei Störungen kann es zu erheblichen Umsatzrückgängen, Kostensteigerungen und Reputationsverlusten bei den Stammkunden kommen.

• Die Handelsspannen stehen durch steigenden Wettbewerb unverändert weiter unter Druck. Umsatzausweitungen ermöglichen uns eine begrenzte Fixkostendegression.

• Im Fall der Verringerung der Umsätze können die Personalkosten nur zeitverzögert angepasst werden (Kostenremanenzen).

• Es wird immer schwieriger, qualifiziertes und motiviertes Personal zu finden, der Arbeitskräftemangel wirkt sich mittlerweile auf alle Branchen aus.

• Die größte Herausforderung für unsere mittelständische Struktur und logistische Abwicklung entsteht durch verschiedene Faktoren wie z.B. allgemeine Kostensteigerungen und Personalmangel.

• Diverse Krisenlagen mit den daraus resultierenden geopolitischen Verwerfungen führen die deutsche Wirtschaft in eine Rezession.

• Das Risiko von Cyberangriffen ist derzeit omnipräsent.

4. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

Die Gesellschaft verfügt über die notwendigen Instrumente zur Erfassung und Steuerung dieser Risiken. Über die gewöhnlichen, mit der Geschäftstätigkeit zwangsläufig verbundenen Risiken hinaus, sind besondere Risiken bei der derzeitigen Geschäftslage dagegen nicht erkennbar.

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet.

Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität.

Insbesondere Deutschland ist von den Krisen besonders betroffen und am Rande einer Rezession.

Die Unsicherheitenlage verschärft sich zudem durch eine weitere Präsidentschaft Donald Trumps in den USA und durch unklare Regierungsverhältnisse in Deutschland nach dem Bruch der sogenannten Ampel-Regierung.

Ob sich dadurch mögliche Auswirkungen für das Unternehmen in der Zukunft ergeben können, muss offen bleiben, denn jedes Unternehmen kann in unterschiedlicher Weise von diesen Krisen betroffen werden (Nachtragsbericht)

Im Unternehmen sind keine Finanzinstrumente im Einsatz.

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

Als Handelsunternehmen ist über Forschung und Entwicklung nicht zu berichten.

 

Stadelhofen, 12.12.2024

gez. Ingo Winterhoff, Geschäftsführer

gez. Patrick Schneider, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.655.219,33 2.692.666,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.285,00 7.238,00
EDV-Software 1.285,00 7.238,00
II. Sachanlagen 2.603.934,33 2.635.428,58
1. Grundstücke und Bauten 848.615,50 871.338,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 257.587,00 291.854,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 779.685,00 863.215,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 718.049,83 609.021,08
III. Finanzanlagen 50.000,00 50.000,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 50.000,00
B. Umlaufvermögen 19.363.106,48 19.241.869,98
I. Vorräte 5.171.700,49 5.605.412,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.226.275,56 4.041.036,81
III. Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.744.326,18 2.089.388,16
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.220.804,25 7.506.032,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 269.184,39 281.263,76
Bilanzsumme, Summe Aktiva 22.287.510,20 22.215.800,32

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.392.989,79 10.975.427,51
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 12.367.989,79 10.950.427,51
1. Gewinnvortrag 10.950.427,51 4.808.166,21
2. Jahresüberschuss 1.417.562,28 6.142.261,30
B. Rückstellungen 874.741,66 2.653.851,78
C. Verbindlichkeiten 8.998.444,75 8.563.479,03
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.764.493,31 4.294.103,35
D. Rechnungsabgrenzungsposten 21.334,00 23.042,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 22.287.510,20 22.215.800,32

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023 - 31.12.2023
EUR
01.01.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.194.794,06 23.769.900,41
2. Personalaufwand 3.799.845,24 3.723.922,22
a) Löhne und Gehälter 3.309.890,64 3.230.034,79
b) Soziale Abgaben 467.733,77 472.950,66
c) Aufwendungen für Altersversorgung 22.220,83 20.936,77
3. Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 222.643,93 353.734,39
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.275.209,87 10.928.048,44
davon aus Währungsumrechnung 78.060,38 128.815,24
5. Erträge aus anderen Wertpapieren 69.200,00 0,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 112.809,44 13.057,52
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 53.547,25 114.291,77
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.025.557,21 8.662.961,11
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -603.353,82 -2.494.124,86
10. Ergebnis nach Steuern 1.422.203,39 6.168.836,25
11. Sonstige Steuern -4.641,11 -26.574,95
12. Jahresüberschuss 1.417.562,28 6.142.261,30

Anhang

1. Gesetzliche Grundlagen

Der Jahresabschluss der Massivmoebel24 GmbH, Stadelhofen, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (kurz BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen der §§ 242 bis 256 und §§ 264 bis 288 HGB aufgestellt. Aufbau und Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen dem Vorjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt seit dem Geschäftsjahr 2021 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft ist unter HRB 6218 im Handelsregister des Amtsgerichtes Bamberg eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 HGB) sind im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften, ausgeübt.

2.1 Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungszeit der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear über einen Zeitraum von 3 bis 33 Jahren vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

2.2 Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Für erkennbare Wertminderungen und mögliche Risiken sind ausreichende Abschläge vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder sonstigen wertmindernden Faktoren ergaben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

2.3 Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, vermindert um eine angemessene Pauschalwertberichtigung, angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

2.4 Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen sind nach dem notwendigen Maß vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

2.5 Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

2.6 Fremdwährungsforderungen wurden grundsätzlich mit dem Kurs am Tag ihrer Entstehung bzw. dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Für Fremdwährungsverbindlichkeiten kommt grundsätzlich der Umrechnungskurs im Zeitpunkt der Entstehung oder der höhere Stichtagskurs zur Anwendung.

3. Arbeitnehmerzahl

Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 65 (Vj. 66) Arbeitnehmer.

4. Informationen zum Jahresabschluss

4.1 Sonstige Vermögensgegenstände

Hierunter ist ein Darlehen gegen ein nahestehendes Unternehmen in Höhe von T-EUR 33 (Vj. T-EUR 45) ausgewiesen, das mit 1,5 % p.a. verzinst wird. Zudem sind hierunter kurzfristige Darlehen an den Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von T-EUR 265 (Vj. T-EUR 200), die mit 2,0 % bzw. 3,5 % p.a. verzinst werden. Beträge in Höhe von EUR 270.624,53 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

4.2 Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

In Höhe von T-EUR 194 (Vj. T-EUR 238) sind hierunter abgegrenzte Instandhaltungsaufwendungen aus den Geschäftsjahren 2010 bis 2019 ausgewiesen, die über die Nutzungsdauer abgegrenzt werden und aufgrund Bilanzierungs- und Ausweisstetigkeit fortgeführt werden.

Diese Aufwendungen hätten in Vorjahren im Anlagevermögen aktiviert werden müssen und wären zum Stichtag auch dort auszuweisen. Aus der Auflösung des Postens entstanden im Geschäftsjahr 2023 Aufwendungen in Höhe von T-EUR 43, die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen sind. Wegen der Ergebnisneutralität des gewählten Ausweises und aus Gründen der Stetigkeit wurde der Ausweis belassen.

4.3 Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse der Gesellschaft bestehen nicht.

4.4 Verbindlichkeiten (in T-EUR)

Von den bilanzierten Verbindlichkeiten hat ein Betrag von T-EUR 6.047 (Vj. T-EUR 4.977) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und ein Betrag von T-EUR 1.390 (Vj. T-EUR 1.512) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Die Kontokorrentkreditlinien und die Darlehen bei verschiedenen Kreditinstituten sind neben selbstschuldnerischen Höchstbetragsbürgschaften des Gesellschafter-Geschäftsführers und einer nahestehenden Person sowie durch Grundschulden, belastet auf eigenen Grundstücken und Grundstücken Dritter, weiter durch eine institutionelle Bürgschaft der LfA Förderbank gesichert.

4.5 Sonstige betriebliche Erträge

Hierunter waren im Vorjahr Erträge aus der Veräußerung der Betriebsimmobilie in Dessau - Roßlau in Höhe von T-EUR 12.101 enthalten, die im Wege des Sale-And-Lease-Back wieder angemietet wird. Im Geschäftsjahr 2023 sind hierunter periodenfremde Erträge in Höhe von T-EUR 550 ausgewiesen, die im Zusammenhang mit der in 2022 vorgenommenen IT-Umstellung stehen und die Ausbuchung von Verbindlichkeiten betreffen.

4.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Hierunter waren im Vorjahr Aufwendungen im direkten Zusammenhang mit der Veräußerung der Betriebsimmobilie in Dessau - Roßlau in Höhe von T-EUR 360 enthalten.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die gesamten finanziellen Verpflichtungen betragen für 2024 ca. T-EUR 1.350. Sie entfallen auf Mieten für Lagerräume sowie Leasingverpflichtungen für den Fuhrpark und Betriebs- und Geschäftsausstattung.

6. Sonstige Angaben

Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet.

Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität.

Insbesondere Deutschland ist von den Krisen besonders betroffen und am Rande einer Rezession.

Die Unsicherheitenlage verschärft sich zudem durch eine weitere Präsidentschaft Donald Trumps in den USA und durch unklare Regierungsverhältnisse in Deutschland nach dem Bruch der sogenannten Ampel-Regierung.

Ob sich dadurch mögliche Auswirkungen für das Unternehmen in der Zukunft ergeben können, muss offen bleiben, denn jedes Unternehmen kann in unterschiedlicher Weise von diesen Krisen betroffen werden.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von EUR 12.367.989,79 (Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.417.562,28 und Gewinnvortrag in Höhe von EUR 10.950.427,51) auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführungsorgan

Alleinvertretungsberichtigte Geschäftsführer der Gesellschaft sind unverändert

Herr Patrick Schneider, Kaufmann, Stadelhofen

Herr Ingo Winterhoff, Kaufmann, Heßdorf

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde von der Angabe der Geschäftsführerbezüge abgesehen.

 

Stadelhofen, 12.12.2024

gez. Ingo Winterhoff, Geschäftsführer

gez. Patrick Schneider, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
in EUR
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 108.625,82 0,00 0,00 0,00 108.625,82
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 108.625,82 0,00 0,00 0,00 108.625,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 984.941,41 0,00 0,00 0,00 984.941,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 360.680,06 0,00 0,00 0,00 360.680,06
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.721.776,28 76.263,93 0,00 259.560,91 1.538.479,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 609.021,08 109.028,75 0,00 0,00 718.049,83
Summe Sachanlagen 3.676.418,83 185.292,68 0,00 259.560,91 3.602.150,60
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00
Summe Finanzanlagen 50.000,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 3.835.044,65 185.292,68 0,00 259.560,91 3.760.776,42
kumulierte Abschreibungen
in EUR
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 101.387,82 5.953,00 0,00 107.340,82
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 101.387,82 5.953,00 0,00 107.340,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 113.602,91 22.723,00 0,00 136.325,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 68.826,06 34.270,00 0,00 103.096,06
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 858.561,28 159.697,93 259.464,91 758.794,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.040.990,25 216.690,93 259.464,91 998.216,27
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 1.142.378,07 222.643,93 259.464,91 1.105.557,09
Buchwerte
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 1.285,00 7.238,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.285,00 7.238,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 848.615,50 871.338,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 257.584,00 291.854,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 779.685,00 863.215,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 718.049,83 609.021,08
Summe Sachanlagen 2.603.934,33 2.635.428,58
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 50.000,00
Summe Finanzanlagen 50.000,00 50.000,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 2.655.219,33 2.692.666,58

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht (ohne Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften) haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Massivmoebel24 GmbH, Stadelhofen

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Massivmoebel24 GmbH, Stadelhofen, bestehend aus Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Massivmoebel24 GmbH, Stadelhofen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Massivmoebel24 GmbH, Stadelhofen, zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.

Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u. a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hirschaid, 16.12.2024

WPT Wirtschaftsprüfung und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Klaus Sgonina, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 20.12.2024 mit der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Ergebnisverwendung von der Gesellschafterversammlung gebilligt und festgestellt.

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