Meß Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Franz-Josef Dreihues seit 14.6.2006 | Geschäftsführer |
Norbert Lamers seit 19.8.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
HoldCo 1920 B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wendt GmbHMeerbuschJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010Wendt GmbH, Meerbusch1 Geschäftsverlauf1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das gesamtwirtschaftliche Umfeld war im Jahr 2010 geprägt von der Erholung von der durch die Finanzmarktkrise ausgelösten Wirtschaftskrise. Die wirtschaftliche Aktivität und Nachfrage insbesondere nach Werkzeugen in den wichtigsten Kundenindustrien, wie der Automobil- und ihrer Zulieferindustrien, der Werkzeug- und Stahlindustrie, aber auch der Wälzlagerindustrie, verbesserte sich bereits zu Jahresanfang wieder und zog gegen Jahresende stark an. Diese wirtschaftliche Erholung ging besonders vorn asiatischen - insbesondere dem chinesischen - Markt aus. Bereits heute zeigt sich, dass der asiatische - und hier besonders der chinesische - Markt in Zukunft eine größere Bedeutung und einen großen Einfluss auf die Weltkonjunktur haben wird. Die verbesserte Konjunkturlage in 2010 hat sich auch auf die Reallohnentwicklung ausgewirkt. Die Lohnsteigerungen in 2010 lagen oberhalb der allgemeinen Preissteigerung. 1.2 Umsatzentwicklung Konjunkturbedingt sind die Umsatzerlöse der Wendt GmbH um 27 % gestiegen. Während im Maschinenbereich ein Anstieg um 11,7 % auf Mio. EUR 22,6 erfolgte, stiegen die Umsatzerlöse im Bereich der Werkzeuge um 38,1 % auf Mio. EUR 40,0. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2010 - insbesondere im Bereich des Maschinenbaus - konnte aufgrund der hohen Anzahl an Bestellungen im vierten Quartal wieder wesentlich erhöht werden. Dabei zeigte sich die steigende Bedeutung des asiatischen Marktes, wogegen der amerikanische Markt noch von der Wirtschaftskrise gezeichnet ist und in seiner Bedeutung für die Wendt GmbH gesunken ist. 1.3 Produktion Die Wendt GmbH versteht sich als Systemhersteller. Sie bietet Systeme bestehend aus Maschinen, Werkzeugen und Serviceleistungen an. Der weitaus größere Anteil an Werkzeugen wird jedoch unabhängig von den Maschinen verkauft. Das mit dem Betriebsrat vereinbarte Flexibilisierungsprogramm trägt weiterhin dazu bei, die Arbeitsleistung kurzfristig der Auftragsentwicklung anzupassen. Dieses Programm wurde 2010 auch zur Anpassung der wöchentlichen Arbeitsstunden an die sich erholende wirtschaftliche Entwicklung genutzt. Die Kurzarbeit konnte Mitte des Jahres eingestellt werden, so dass zum Jahresende wieder in allen Produktionsabteilungen eine Vollauslastung erreicht wurde. 1.4 Beschaffung Als Folge der konjunkturellen Krise 2009 hatte sich der Beschaffungsbereich im Geschäftsjahr 2009 normalisiert. Die Preiserhöhungen aus dem Jahr 2008 wurden teilweise wieder zurückgenommen und die Lieferzeiten waren günstiger geworden. In 2010 hat sich dieser Trend aufgrund der sieh bessernden Konjunkturdaten insbesondere zum Jahresende wieder umgekehrt und die Gesellschaft war wieder mit steigenden Rohstoffpreisen und sich verlängernden Lieferzeiten konfrontiert. Diese Tendenz hat sich auch in den ersten Monaten des neuen Jahres fortgesetzt. 1.5 Investitionen Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände zielten im Wesentlichen auf Maßnahmen der Produktion. Konjunkturbedingt stiegen die Bruttoinvestitionen wieder auf TEUR 1.253, wogegen die im Geschäftsjahr durchgeführten Abschreibungen TEUR 1.501 betragen haben, so dass die Nettoinvestitionen noch geringfügig negativ waren. Die größten Einzelinvestitionsmaßnahmen betrafen technische Anlagen und Maschinen. Über die vorgenannten Maßnahmen hinaus wurden im Geschäftsjahr auch umfangreiche Erhaltungsinvestitionen sowie Projekte zur Einsparung von Energie und Verbesserung des Brandschutzes umgesetzt. 1.6 Finanzierungsmaßnahmen Die Wendt GmbH verfolgt eine konservative Finanzierungspolitik. Der Bedarf an Betriebsmitteln wird im Wesentlichen durch eigene Ressourcen gedeckt. Ferner ist die Wendt GmbH in das Finanzsystem der Winterthur-Gruppe eingebunden und kann bei Bedarf zur Refinanzierung weitere Darlehen bei den Gruppenunternehmen aufnehmen und auf die vorhandene Liquidität zurückgreifen. Darüber hinaus steht eine Avalkreditlinie zur Verfügung, welche durch eine Garantie der Winterthur Technologie AG besichert ist. 1.7 Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter sank im Berichtsjahr weiter von 415 auf 403. Dies konnte vorwiegend durch den Abbau von befristeten Arbeitsplätzen erreicht werden. Die Betriebsvereinbarung zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten wurde fortgeführt und hat es ermöglicht, eine schnelle Anpassung der Arbeitskapazität an die Auftragsentwicklung zu erreichen. Die Kurzarbeit konnte bis Mitte 2010 auslaufen. Entsprechend der raschen Entwicklung im technologischen Bereich und der Globalisierung der Märkte werden regelmäßig Schulungen von Mitarbeitern im technischen, kaufmännischen und sprachlichen Bereich durchgeführt. Es hat keine schweren Arbeitsunfälle gegeben. 1.8 Umweltschutz Von den Produktionsbereichen der Wendt GmbH gehen keine besonderen Umweltrisiken aus. Im Rahmen des eingeführten und zertifizierten Umweltschutzmanagementsystems ISO 14000 werden umfangreiche Maßnahmen geplant, durchgerührt, auditiert und dokumentiert. Eine Re-Zertifizierung erfolgt alle drei Jahre; die letzte fand in 2010 statt. 2 Darstellung der Lage2.1 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist um rund 17,5 % gestiegen. Ursächlich hierfür waren die konjunkturbedingt wieder angestiegenen Bestände an Vorräten (Mio. EUR +2,2), Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (Mio. EUR +3,1) und Liquiden Mitteln (Mio. EUR +1,6). Der Anstieg der Vorräte konnte teilweise durch die Zunahme der erhaltenen Anzahlungen finanziert werden. Auf der Passivseite erhöhten sich die Rückstellungen um Mio. EUR 2,2. Ursächlich hierfür waren hauptsächlich die durch eine gestiegene Umsatz- und Geschäftstätigkeit aufgebauten Rückstellungen für Urlaubs-, Flex- und Überstundenüberhänge sowie der Aufbau der Rückstellung für Jahresprämie und Bonus. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich, insbesondere um die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthaltene Gewinnabführung an die Wendt Holding GmbH, um Mio. EUR 4,7 gegenüber dem Vorjahr. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung im Verhältnis zum Eigenkapital beträgt 39,9 % (Vorjahr: 15,9 %). Zum Bilanzstichtag ergab sich eine Zunahme des Finanzmittelfonds (liquide Mittel) uni TEUR 1.568 auf TEUR 2.588. 2.2 Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen um 27 %. Dieser Anstieg resultiert aus dem Maschinengeschäft: (11,7 %) und dem Werkzeuggeschäft (38,1 %). Auf der Aufwandseite erhöhte sich der Materialaufwand überproportional im Vergleich zu den Umsatzerlösen (35,9 %). Der Personalaufwand stieg unterproportional um 14,9 %. Trotz Verringerung der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl hat sich aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen, des Auslaufens der Kurzarbeit sowie höherer Zuführungen zu den Personalrückstellungen der Personalaufwand im Berichtsjahr erhöht. Zeitverzögert zeigten sich die Auswirkungen der Wirtschaftskrise durch ein geringeres Beteiligungsergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Im Finanzergebnis wirkte sich weiterhin der Zinsanteil der Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 450 aus, so dass insgesamt das Finanzergebnis im Berichtsjahr negativ wurde. Die Umsatzrentabilität (Jahresergebnis vor Ergebnisabführung im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) beträgt 11,0 % (Vorjahr: 5,6 %). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug TEUR 7.123 (Vorjahr: TEUR 2.772). Die Personalintensität (Personalaufwendungen in Bezug auf die Betriebsleistung) hat sich gegenüber dem Vorjahr von 41,2 % auf 35,3 % durch den Umsatzanstieg und die hierdurch verbesserte Auslastung in diesem Jahr verbessert. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Wendt Holding GmbH fallen keine inländischen Ertragsteuern bei der Wendt GmbH an. Das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 6.944 wird an die Wendt Holding GmbH, Meerbusch, abgeführt. 3 Voraussichtliche EntwicklungDie Finanz- und Ertragslage der Firma bleibt angesichts der sich erholenden Weltwirtschaft in einer stabilen Lage. Die Liquidität war zu jeder Zeit im vollen Umfang gegeben. Dies entspricht auch unserer weiteren Erwartung und ist durch die wieder steigenden Auftragseingänge zum Ende 2010 und Anfang 2011 bestätigt. Aufgrund des hohen Auftragsbestands ergibt sich hieraus ein positiver Ausblick für das Jahr 2011. Die durch den Zusammenschluss mit der Winterthur-Gruppe erreichten Synergien in den Bereichen Verkauf und Personal werden sich in 2011 weiter stabilisierend auf die wirtschaftliche Gesamtsituation der Wendt GmbH auswirken. Dies gilt insbesondere für den Werkzeugbereich. Anfang 2011 hat die 3M (Schweiz) AG, Rüschlikon/Schweiz die Mehrheit der Anteile an der Winterthur Technologie AG, unserer Konzernmutter-Gesellschaft, übernommen. Durch die Übernahme rechnen wir mit einer Ausweitung der Marktchancen und einem Vorstoß in neue Marktbereiche. Wir erwarten für die Jahre 2011 und 2012, dass sich die Märkte weiter beruhigen werden und sich der konjunkturelle Aufwärtstrend verfestigt. Dabei rechnen wir mit bis zu zweistelligen Umsatzzuwächsen für 2011, insbesondere durch Verkäufe im Maschinensektor sowie einem verbesserten Jahresergebnis. Für 2012 plant die Gesellschaft ein einstelliges Umsatzwachstum sowie ebenfalls ein weiter verbessertes Jahresergebnis 4 EigentumsverhältnisseDie Winterthur Technologie AG mit Sitz in Zug/Schweiz hält im Berichtsjahr über ihre 100%ige Tochtergesellschaft Wendt Holding GmbH sämtliche Anteile an der Wendt GmbH. 5 Weitergehende Berichterstattung5.1 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Es gab nach Abschluss des Geschäftsjahres bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts keine signifikanten Vorgänge mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Anfang 2011 wurde die Mehrheit der Anteile an unserer Konzern-Muttergesellschaft, der Winterthur Technologie AG, von der 3M (Schweiz) AG übernommen. 5.2 Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Die Wendt GmbH ist zurzeit den konjunkturbedingten Risiken im branchenüblichen Umfang ausgesetzt. Die im Geschäftsverlauf auftretenden Risiken sind zwar durch die Diversifizierung der Produkte und durch die Breite der Kundenbasis unterdurchschnittlich, auf der anderen Seite sehen wir, dass unsere Branche zyklischen Entwicklungen ausgesetzt ist. Der Aufrechterhaltung der Flexibilität wird daher weiterhin große Aufmerksamkeit gewidmet. Ferner wird eine Vielzahl von fortlaufenden Maßnahmen durchgeführt, die dazu dienen, die Geschäftsrisiken weiter zu reduzieren. Hierzu gehören unter anderem: Durchsetzen von Preissenkungen im Einkauf, vorausschauende Kapazitätsplanung mit entsprechenden innerbetrieblichen Anpassungen, zeitnahe Überwachung und Nachverfolgung von überfälligen Zahlungen, vorausschauende Cashflow-Planung, Aufrechterhaltung der Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme ISO 9001 und ISO 14001, Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung der Produkt- und Arbeitssicherheit, Verbesserung des Brand- und Einbruchschutzes sowie die Aufrechterhaltung eines angemessenen Versicherungsschutzes. Die Liquidität der Gesellschaft wird fortlaufend beobachtet und durch eine Cash-Planung kontrolliert, wobei auf Monatsbasis eine detaillierte Planung durchgeführt wird und für das gesamte Geschäftsjahr 2011 ein Grobplan auf der Basis des Budgets aufgestellt wird. Möglicherweise auftretender Liquiditätsbedarf in 2011 kann aber durch Darlehensaufnahme im Konzern abgedeckt werden. Auf der Seite des Verkaufs könnten sich stärkere Veränderungen der Marktpreise durch den Marktzugang von Anbietern aus Ländern mit niedrigem Lohnniveau negativ auswirken. Hinzu kommen Risiken durch die Wechselkursschwankungen, insbesondere die vorhandene Stärke des Euros gegenüber dem US-Dollar, dem britischen Pfund und gegenüber verschiedenen asiatischen Währungen. Langfristig kann der relativ starke Euro dazu führen, dass sich neue Wettbewerber außerhalb des Euro-Raums etablieren und dass unsere europäischen Kunden ihre Produktion verstärkt nach Asien verlagern. Dies könnte sich negativ auf unseren Marktanteil auswirken. Den kurzfristigen Wechselkursrisiken wird durch Abschluss von Kurssicherungsgeschäften begegnet. Die Produkthaftung und Gewährleistung stellen ebenfalls keine besonderen Risiken dar. Sie werden durch die auf Basis der Erfahrungen der Vergangenheit gemachten Rückstellungen bzw. durch bestehende Versicherungen gedeckt. Da die Aufträge breit gestreut sind und es sich bei den Hauptkunden um solvente Unternehmen handelt, sind auch die Risiken durch Forderungsausfälle sehr beschränkt. Mittelfristig könnten sich Lohnkostensteigerungen oberhalb des Niveaus der durchsetzbaren Preiserhöhungen negativ auf die Ertragsstärke und Beschäftigungslage auswirken. Verstärkt werden könnte dieser Einfluss durch weiter steigende Lohnnebenkosten. Ebenso ist es möglich, dass der viel zitierte Qualifizierungsvorsprung deutscher Mitarbeiter gegenüber den Mitarbeitern asiatischer oder osteuropäischer Unternehmen geringer wird, so dass der relative Lohnkostennachteil zunimmt. Chancen ergeben sich aus kontinuierlicher Forschungs- und Entwicklungstätigkeit, die in allen Produktbereichen intensiv betrieben wird. Dabei werden bestehende Technologien verbessert sowie neue Technologien entwickelt. Ferner ergeben sich durch den Zusammenschluss mit der Winterthur-Gruppe weitere Chancen durch Synergien im Bereich der Marktbearbeitung. Der deutsche Markt wird durch eine einheitliche Vertriebsstruktur (Winterthur und Wendt) effizienter bearbeitet. Der gestiegenen Bedeutung des chinesischen Marktes wird durch intensiven Produktions- und Vertriebsaufbau in China Rechnung getragen. Von dem Zusammenschluss mit dem 3M-Konzern erwarten wir positive Impulse auf der Absatzseite und in der Produktforschung. Aufgrund des wieder steigenden Geschäftsvolumens planen wir die Ausweitung unserer Investitionen in das produktive Anlagevermögen im nächsten Jahr. Abschließend möchten wir auf die stabile Bilanz unserer Gruppe, der Winterthur Technologie AG, mit einer Eigenkapitalquote von über 50 % und starker Liquidität zum Jahresende 2010 verweisen sowie auf die in 2011 kommende Eingliederung in den 3M-Konzern. 5.3 Forschung und Entwicklung Die Entwicklungstätigkeit im Maschinen- und Werkzeugbereich unterteilt sich in kundennahe und auftragsbezogene Entwicklungen sowie in langfristig angelegte Grundsatzentwicklungen. Alle Entwicklungstätigkeiten erfolgen mit unmittelbarem Bezug zur Produktion, so dass ein fertigungsgerechtes Design sowie eine schnelle Umsetzung gewährleistet sind. Ziel der Entwicklungstätigkeit ist die Schaffung neuer Produkte sowie die Verbesserung vorhandener Herstellungsverfahren. Begonnene Entwicklungsprojekte konnten mit Erfolg abgeschlossen und am Markt etabliert werden. Für einige unserer Produkte und Herstellungsverfahren werden Lizenzen an Dritte vergeben. Gemeinschaftsprojekte mit Hochschulinstituten sichern einen direkten Zugang zu neuesten Forschungsergebnissen sowohl für den Werkzeug- als auch den Maschinenbereich. 5.4 Bestehende Beteiligungsgesellschaften und Zweigniederlassungen Die Wendt GmbH unterhält neben dem Stammwerk in Meerbusch Betriebsstätten in Niederstetten und Jena sowie Zweigniederlassungen in Hameln und Egnach/Schweiz. In den Zweigniederlassungen Hameln und Egnach und der Betriebsstätte Jena werden Schleifwerkzeuge gefertigt. In der Betriebsstätte Niederstetten und dem Stammwerk in Meerbusch werden neben Schleifwerkzeugen auch Module der Schleifmaschinen gefertigt. Die Endfertigung der Maschinen befindet sich in unserem Hauptwerk in Meerbusch. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer verteilt sich wie folgt auf die Zweigniederlassungen:
Die Wendt GmbH verfügt über eine Reihe von Beteiligungsgesellschaften. Ab 1. Januar 2009 wurden die Vertriebsaktivitäten der gesamten Winterthur-Gruppe im französischen Markt unter einem Dach zusammengefasst. Die Winterthur Technologie France SNC vertreibt die Produkte auf dem französischen Markt. Wendt (India) Limited, eine Beteiligungsgesellschaft, an der die Wendt GmbH zurzeit rd. 39,9 % der Eigentumsanteile hält, entwickelte sich weiterhin recht positiv. Aufgrund geänderter Bestimmungen der indischen Gesetzgebung ist damit zu rechnen, dass sich die Beteiligung der Wendt GmbH in Zukunft auf 37,5 % reduzieren wird, um bei gleich hoher Beteiligung unseres Joint-Venture-Partners einen Free-float von 25 % zu ermöglichen. An GU Stankowendt, Moskau/Russland, hält die Wendt GmbH 86 % der Anteile. Die verbleibenden 14 % werden vom lokalen Management gehalten. Neben der ehemaligen Vertretung in China (Shanghai) hatte die Wendt GmbH im Jahr 2005 eine Firma, die ehemalige Wendt Grinding (Taicang) Co. Ltd., mit Sitz im Großraum Shanghai gegründet. Seit dem Jahr 2006 betrieb diese Gesellschaft ein Reprofilierungszentrum. Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr 2007 die Tochtergesellschaft Wendt Precision (Taicang) Co. Ltd. gegründet, die ebenfalls im Großraum Shanghai angesiedelt ist. Diese Gesellschaft produziert Schleifwerkzeuge. Im Februar 2010 wurde die ehemalige Wendt Grinding (Taicang) Co. Ltd. auf die Wendt Precision (Taicang) Co. Ltd. verschmolzen und die Vertriebsaktivitäten der Wendt GmbH auf dem chinesischen Markt unter dem Dach der Wendt Precision (Taicang) Co. Ltd. zusammengeführt. Es erfolgte eine Umfirmierung der Wendt Precision (Taicang) Co. Ltd. in Winterthur Technology (Taicang) Co. Ltd.
Meerbusch, den 31. März 2011 Edmar Allitsch (Geschäftsführer) Peter Verholen (Geschäftsführer) Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde nach den Vorschriften der §§ 242-288 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Erstmals wurden sämtliche durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 29. Mai 2009 geänderten Vorschriften angewandt. Bei der erstmaligen Aufstellung des Abschlusses nach BilMoG wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Artikels 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bei einer Nutzungsdauer von zwei bis fünf Jahren bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über die geschätzte Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der jeweils im Rahmen von Asset Deals übernommenen Geschäftsbetriebe in den Jahren 1998 und 2004 wird jeweils auf 15 Jahre geschätzt. Diese Schätzung basiert auf Überlegungen einer wirtschaftlichen Prognostizierbarkeit in der Schleifmittelindustrie und damit auf der Dauer der Verwertbarkeit von vorhandenem branchenspezifischem Know-how. Die Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Diese werden grundsätzlich linear über einen Zeitraum von 3 bis 16 Jahren abgeschrieben. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Einzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Des Weiteren gehören zu den Herstellungskosten die fertigungsbedingten Abschreibungen. Die geringwertigen Vermögensgegenstände bis EUR 150,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Bewegliche Sachanlagen mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 werden als Sammelposten über fünf Jahre abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Beteiligungen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten nach der gleitenden Durchschnittspreismethode angesetzt. Die Herstellungskosten für Unfertige und fertige Erzeugnisse umfassen Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie die anteiligen Abschreibungen auf das in der Produktion eingesetzte Anlagevermögen. Die Handelsware wird grundsätzlich zu Anschaffungskosten nach der gleitenden Durchschnittsmethode angesetzt. Soweit die Wiederbeschaffungskosten oder die voraussichtlichen Verkaufserlöse unter Berücksichtigung noch anfallender Kosten niedriger liegen, werden diese angesetzt. Beim übrigen Umlaufvermögen wird erkennbaren Risiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; darüber hinaus ist das allgemeine Kreditrisiko durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen berücksichtigt. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt DM 6.000.000. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected Unit Credit Method (PuC-Methode). Dabei wurde ein Zinssatz von 5,15 % sowie eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,5 % zugrunde gelegt. Die angenommene Rentensteigerung beträgt 2 %. Zudem wurden die Sterbetafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet sowie Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt. Die Rückstellungen für Pensionen werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages der Rückstellungen für Flexguthaben wurde eine Kostensteigerung von 2,7 % berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze für 2010 je nach Restlaufzeit 3,75 % bis 5,06 %. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Währungsumrechnung Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei der Umrechnung der Buchhaltung der schweizerischen Zweigniederlassung Egnach wurde für die Bilanz der Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag und für die Gewinn- und Verlustrechnung der Durchschnittskurs des Geschäftsjahres verwendet. Latente Steuern Zwischen der Organgesellschaft Wendt GmbH und der Wendt Holding GmbH besteht eine körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft. Insoweit werden im Abschluss der Wendt GmbH keine latenten Steuern ausgewiesen. II. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagengitter dargestellt, das diesem Anhang beigefügt ist. Die Zugänge und Abgänge bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen im Berichtsjahr resultieren ausschließlich aus der Verschmelzung der ehemaligen Wendt Grinding (Taicang) Co. Ltd., Shanghai, China, auf die Wendt Precision (Taicang) Co. Ltd. (jetzt: Winterthur Technology (Taicang) Co. Ltd)., Shanghai, China. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen mit Ausnahme von Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 3.265 (Vorjahr: TEUR 2.671) Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Andere Gewinnrücklagen Die anderen Gewinnrücklagen betreffen die Auflösungen von langfristigen sonstigen Rückstellungen aus der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes zum 1. Januar 2010, die ergebnisneutral in die Gewinnrücklagen eingestellt wurden. 4. Rückstellungen Die Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2010 beinhalten Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihren Hinterbliebenen in Höhe von TEUR 1.321 (Vorjahr: TEUR 1.036). Aufgrund der ratierlichen Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen über 15 Jahre nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB sind Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.260 nicht in der Bilanz enthalten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Verpflichtungen aus Urlaub, Oberstunden und der flexiblen Arbeitszeit, Bonusrückstellungen sowie Garantieverpflichtungen. 5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Ansonsten bestehen keine dinglich gesicherten Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung. Die Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung wurden teilweise mit einer kurzfristigen Darlehensforderung in Höhe von TEUR 1.353 (Vorjahr: TEUR 971) verrechnet. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.417 (Vorjahr: TEUR 7.165) resultieren mit Ausnahme von Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.290 (Vorjahr: TEUR 4.290) und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 963) aus dem gewöhnlichen Lieferungs- und Leistungsverkehr. III. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen und Endverbrauchern wie folgt:
Die Auslandserlöse gliedern sich wie folgt: Europäische Union TEUR 17.709, Amerika TEUR 2.993, Asien TEUR 15.219 und sonstige Länder TEUR 2.837. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 154 (Vorjahr: TEUR 1.636) sowie Erträge aus der Heraufsetzung von Festwerten in Höhe von TEUR 513 enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 103 enthalten. 4. Außerordentliche Aufwendungen In den außerordentlichen Aufwendungen sind durch die Erstanwendung des BilMoG Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 168 enthalten, die aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 161 und der Rückstellung für Jubiläumsgeld in Höhe von TEUR 7 zum 1. Januar 2010 resultieren. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind durch die Erstanwendung des BilMoG Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 450 sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von sonstigen, langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 57 enthalten. IV. Sonstige Angaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus wesentlichen langfristigen Miet- bzw. Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen in folgender Höhe:
Für die Sicherung eines Avalkreditrahmens zahlt die Gesellschaft jährlich Haftungsprovisionen in Höhe von TEUR 120. Die Wendt GmbH hat der Wendt Holding GmbH ein Darlehen über TEUR 15.000 zugesagt, welches zum Stichtag von der Wendt Holding nicht in Anspruch genommen wurde. 2. Beziehungen zum Mutterunternehmen Die Wendt GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Wendt Holding GmbH, Meerbusch. Die Wendt Holding GmbH wird zum 31. Dezember 2010 in den Konzernabschluss der Winterthur Technologie AG, Schweiz, einbezogen, in den die Wendt GmbH und ihre Tochtergesellschaften ebenfalls einbezogen werden. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt und hat für die Wendt GmbH befreiende Wirkung. 3. Aufstellung des Anteilsbesitzes
4. Beteiligungen
Umrechnungskurse zum Stichtag: 1 EUR = 40.44113 RBL 1 EUR = 60.54545 INR * 1 EUR = 8.73721 RMB 5. Angaben zu Finanzinstrumenten Zum 31. Dezember 2010 bestanden offene Devisen-Terminverkäufe über TUSD 1.511. Der beizulegende Zeitwert, ermittelt nach finanzmathematischen Verfahren auf der Basis der am Abschlussstichtag gegebenen Marktdaten, betrug TEUR 40,7. Es ergaben sich im aktuellen Geschäftsjahr keine negativen Differenzen zwischen Kassakurs und Terminkurs zum Bilanzstichtag (Vorjahr: TEUR 5). 6. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Geschäftsführer sind die Herren: Elmar Allitsch, Diplom-Ingenieur, CEO Winterthur Technologie AG, Zug, Schweiz, Velden/Österreich, Peter Johannes Verholen, Diplom-Ingenieur, Meerbusch. Herr Verholen übt seine Funktion als Geschäftsführer hauptberuflich aus. Nur ein Geschäftsführer erhält Bezüge von der Gesellschaft. Auf die Angabe der Bezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 7. Angaben zu den Arbeitnehmern Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr:
8. Angaben über das Abschlussprüferhonorar Der Abschlussprüfer hat folgende Honorare erhalten:
Meerbusch. den 31. März 2011 Edmar Allitsch, Geschäftsführer Peter Verholen, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wendt GmbH, Meerbusch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Wendt GmbH, Meerbusch, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 1. Juni 2011 Deloitte
& Touche GmbH
(Kalvelage), Wirtschaftsprüfer (ppa. Grünewald), Wirtschaftsprüfer |
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