LM Liftmaterial GmbHLiquidiert

Gewerbestraße 1, 85652 Pliening, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 41548
Eingetragen
5.10.2001
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Handel, Import und Export von Aufzugteilen und sonstigen Hebe- und Fördermitteln sowie ähnlicher Erzeugnisse.

Historie

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Management

NameRolle
Roland Wagner
seit 20.10.2008
Prokura
Hartmut Liebig
seit 3.4.2002
Geschäftsführer
Wolfgang Bundlechner
seit 5.10.2001
Prokura
Josef Brummer
seit 5.10.2001
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

LM Liftmaterial GmbH

Pliening

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

der LM Liftmaterial GmbH, Pliening

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren linear abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:

Bauten auf eigenen Grundstücken 15-33 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-13 Jahre

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von netto EUR 150,00 werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

4. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet. Die verlustfreie Bewertung wurde sichergestellt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

6. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

7. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

8. Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Ein Überhang von aktiven latenten Steuern wird nicht bilanziert.

9. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

10. Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt.

ANLAGENSPIEGEL

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 131 (Vorjahr: TEUR 157) Forderungen gegen Gesellschafter enthalten.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

  31.12.2014
TEUR
31.12.2013
TEUR
Gewährleistungsrisiko 432 447
Boni Angestellte 200 150
Urlaubsansprüche 144 147
Abschluss-/Beratungskosten 38 22
Aufbewahrung 35 38
Berufsgenossenschaft 34 25
Ausstehende Rechnungen 29 100
Übrige 2 62
  914 991

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, setzen sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
ab 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Vorjahr bis 1 Jahr
TEUR
Gesamt
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0 700 700
Erhaltene Anzahlungen 595 0 0 595 2.284 2.284
aus Lieferungen und Leistungen 794 0 0 794 931 931
gegenüber verbundenen Unternehmen 2.471 0 0 2.471 4.256 4.256
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0 1 1
Sonstige 149 0 0 149 281 281
  4.009 0 0 4.009 8.453 8.453

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.471 (Vorjahr: TEUR 3.106) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.423 (Vorjahr: TEUR 3.197) enthalten.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen wie folgt:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
ab 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Miet- und Leasingverträge 94 105 0 199

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2014 durchschnittlich 81 Mitarbeiter, davon 72 (Vorjahr: 69) Angestellte sowie 9 (Vorjahr: 8) Arbeiter.

2. Gesellschaftsorgane

Zum Geschäftsführer der Gesellschaft ist bestellt:

Herr Hartmut Liebig, Dipl.-Ingenieur

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

3. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält 40 % der Anteile an der NEW Lift Neue Elektronische Wege Steuerungsbau GmbH, Gräfelfing. Das Eigenkapital der NEW Lift Neue Elektronische Wege Steuerungsbau GmbH zum 31. Dezember 2014 beträgt TEUR 6.223 und das Jahresergebnis in 2014 TEUR 1.113.

4. Mutterunternehmen

Das Mutterunternehmen ist die Sematic S.p.A. mit Sitz in Osio Sotto, Italien. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SAPA S.r.l. mit Sitz in Italien einbezogen. Der Abschluss ist bei der Handelskammer Bergamo erhältlich.

5. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.833.799,47 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.069.324,28 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Pliening, den 24. April 2015

LM Liftmaterial GmbH

Geschäftsführung

Der Jahresabschluss wurde am 2. Juni 2015 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

Anlagenspiegel

  Anschaffungs-/Herstellungskosten
  Stand 01.01.2014
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.739.824,66 558.994,78 0,00 0,00 4.298.819,44
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 2.622.867,96 3.538,09 0,00 0,00 2.626.406,05
2. Andere Anlagen, Betriebsund Geschäftsausstattung 1.242.511,47 57.789,58 0,00 0,00 1.300.301,05
  3.865.379,43 61.327,67 0,00 0,00 3.926.707,10
III. Finanzanlagen          
Beteiligungen 278.815,13 0,00 0,00 0,00 278.815,13
  7.884.019,22 620.322,45 0,00 0,00 8.504.341,67
  Entwicklung der Abschreibungen
  Stand 01.01.2014
EUR
Abschreibungen
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.920.587,66 393.093,78 0,00 0,00 3.313.681,44
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 753.681,53 73.249,09 0,00 0,00 826.930,62
2. Andere Anlagen, Betriebsund Geschäftsausstattung 1.138.381,62 27.304,58 0,00 0,00 1.165.686,20
  1.892.063,15 100.553,67 0,00 0,00 1.992.616,82
III. Finanzanlagen          
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  4.812.650,81 493.647,45 0,00 0,00 5.306.298,26
  Restbuchwerte
  Stand 31.12.2014
EUR
Stand 31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 985.138,00 819.237,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 1.799.475,43 1.869.186,43
2. Andere Anlagen, Betriebsund Geschäftsausstattung 134.614,85 104.129,85
  1.934.090,28 1.973.316,28
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 278.815,13 278.815,13
  3.198.043,41 3.071.368,41

AKTIVA

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 985.138,00 819.237,00
II. Sachanlagen 1.934.090,28 1.973.316,28
davon Grundstücke und Bauten EUR 1.799.475,43 (Vorjahr: TEUR 1.869)    
davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung EUR 134.614,85 (Vorjahr: TEUR 104)    
III. Finanzanlagen 278.815,13 278.815,13
davon Beteiligungen EUR 278.815,13 (Vorjahr: TEUR 279) 3.198.043,41 3.071.368,41
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte 2.626.479,82 3.210.507,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.981.154,73 5.948.078,64
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 151.537,02 (Vorjahr: TEUR 157)    
III. Kassen bestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.721.832,12 2.438.325,96
  8.329.466,67 11.596.912,46
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 3.300,00
  11.527.510,08 14.671.580,87

PASSIVA

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 750.000,00 750.000,00
II. Gewinnvortrag 2.069.324,28 1.531.199,70
III. Jahresüberschuss 2.833.799,47 2.538.124,58
  5.653.123,75 4.819.324,28
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.865.096,00 1.398.800,00
C. VERBINDLICHKEITEN 4.009.290,33 8.453.456,59
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 2.471.044,71 (Vorjahr: TEUR 4.256)    
davon Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 1)    
  11.527.510,08 14.671.580,87

Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss macht von den Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LM Liftmaterial GmbH, Pliening, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 27. April 2015

GKK PARTNERS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Streidl, Wirtschaftsprüfer

Rainer Kröll, Wirtschaftsprüfer

  2014
EUR
2013
EUR
1. Rohergebnis 11.190.721,20 11.527.199,60
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -4.591.289,30 -4.410.496,59
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für    
Altersversorgung und für Unterstützung -754.966,49 -718.880,42
davon für Altersversorgung: EUR 12.105,86 (Vorjahr: TEUR 15)    
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -493.647,45 -446.409,49
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.223.147,27 -3.149.869,91
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: EUR 113,10 (Vorjahr: TEUR 0)    
5. Erträge aus Beteiligungen 400.000,00 380.000,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.076,02 329,64
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.013,20 -8.504,16
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.527.733,51 3.173.368,67
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -689.579,60 -630.876,13
10. Sonstige Steuern -4.354,44 -4.367,96
11. Jahresüberschuss 2.833.799,47 2.538.124,58

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

der LM Liftmaterial GmbH, Pliening

I. LAGE DER GESELLSCHAFT

1. Darstellung des Geschäftsverlaufes

Kernkompetenzen der Gesellschaft sind das Engineering und die Logistik im Aufzugsbereich. Die Geschäftsbereiche der Gesellschaft umfassen einerseits Komplettanlagen (Systeme) und teilkomplette Anlagen sowie andererseits den Handel mit Komponenten.

LM Liftmaterial GmbH konnte ihre Marktposition weiter ausbauen. Die Geschäftsentwicklung wurde vor allem durch eine konstante Weiterentwicklung, den Ausbau des Produktportfolios und die Gewinnung von neuen Kunden und Märkten getragen.

LM Liftmaterial GmbH hat im Jahr 2010 den maschinenraumlosen Aufzug ZIRCON eingeführt. Die erst mäßigen Stückzahlen entwickelten sich in 2014 weiter positiv. Wie erwartet konnten ebenfalls sehr viele Sonderanwendungen angeboten und realisiert werden.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz der LM Liftmaterial GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 43.243 um 10,4 % auf TEUR 38.763 gesunken. Dies ist auf die überdurchschnittlich hohen Umsätze im Jahr 2013 zurück zu führen. Die Umsätze liegen mit TEUR 38.763 trotz des Rückgangs im Berichtsjahr weiterhin deutlich über dem historischen Durchschnitt.

Die Geschäftstätigkeit von LM Liftmaterial GmbH verteilt sich im Geschäftsjahr 2014 zu ca. 94 % auf Komplettanlagen (Systeme) sowie teilkomplette Anlagen und zu ca. 6,0 % auf Komponenten. Dieses Verhältnis hat sich wie erwartet auf diesem Niveau stabilisiert.

Der wichtigste Einzelmarkt für LM Liftmaterial GmbH ist nach wie vor der deutsche Aufzugsmarkt. Der Umsatz auf dem europäischen Markt (inkl. Deutschland) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,67%. Im Bereich des Exports reduzierte sich der Umsatz um 17,9 %. Insgesamt konnte das budgetierte Ziel erreicht werden.

Im Geschäftsjahr 2014 wurden in Deutschland 30,4 % des Auftragseinganges und 28,6 % des Umsatzes erzielt. In Europa konnten sowohl 24,7 % des Auftragseinganges als auch 24,7 % des Umsatzes erreicht werden; auf den Bereich Export entfielen 44,9 % des Auftragseinganges und 46,7 % des Umsatzes.

Der Markt in Deutschland für Neuinstallationen ist stückzahlmäßig gestiegen, jedoch nicht bei der Preisentwicklung. Der Durchschnittspreis ist nach Einschätzung des VDMA leicht gesunken.

Im europäischen Markt konnte das Niveau im Vergleich zu 2014 nicht gehalten werden.

Besonders im Bereich Export ist der Auftragseingang im Berichtsjahr um 31 % gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus den außerplanmäßig hohen Auftragseingängen des Jahres 2013, sodass im Jahr 2014 wieder eine Normal-Situation erreicht wurde.

Die budgetierten Umsatz-Planzahlen konnten im Geschäftsjahr 2014 mit einem Umsatz in Höhe von TEUR 38.763 erreicht werden. Der Auftragseingang lag im Vergleich zum Budget für 2014 hingegen um etwa 9 % niedriger.

Der Trend steigender Stückzahlen mit gleichzeitig sinkenden Stückwerten hat sich wie erwartet weiter fortgesetzt. Allerdings ist LM Liftmaterial GmbH mit ihrer Produktlinie ZIRCON seit dem Jahr 2010 auch in das untere Marktsegment vorgestoßen, was wiederum sinkende Durchschnittswerte nach sich zieht.

3. Ertragslage

Unsere Gesellschaft erzielte im Jahr 2014 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.834. Im Jahr 2013 lag der Jahresüberschuss bei TEUR 2.538.

Trotz des im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.480 geringeren Umsatzes verringerte sich das Rohergebnis nur um TEUR 338 auf TEUR 10.683.

Während der Personalaufwand im Jahr 2014 um 4,2% (TEUR 217) angestiegen ist, konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich um TEUR 927 gesenkt werden, sodass der Jahresüberschuss um TEUR 296 über dem des Vorjahres liegt.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist insbesondere auf umsatzbedingt niedrigere Frachtkosten (TEUR 318), gesunkene Vertriebskosten (TEUR 117) sowie weniger Gewährleistungs-/Garantiekosten (TEUR 119) und Forderungsverluste (TEUR 153) zurückzuführen.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 14.672 um TEUR 3.145 auf TEUR 11.527 reduziert.

Die Veränderung in der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus dem Abbau des Warenbestands (TEUR 585), aus einem Rückgang des Forderungsbestands um TEUR 1.384 sowie niedrigerer liquider Mittel zum Bilanzstichtag. Im Geschäftsjahr wurden Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 1.150 sowie Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 700 getilgt.

Korrespondierend zum Abbau der Vorräte gingen auch die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von TEUR 2.284 auf TEUR 595 zurück.

Das Eigenkapital erhöhte sich zum 31. Dezember 2014 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 834 auf TEUR 5.653 (Vorjahr: TEUR 4.819). Die Veränderung resultiert aus dem Jahresergebnis 2013 in Höhe von TEUR 2.538 abzgl. unterjährig erfolgter Ausschüttungen an die Gesellschafterin in Höhe von insgesamt TEUR 2.000.

Die Eigenkapitalquote - definiert als Relation der Summe des Eigenkapitals zur Bilanzsumme - hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des positiven Jahresergebnisses sowie der deutlich gesunkenen Bilanzsumme von 32,8 % auf 49,0 % erhöht.

5. Finanzlage

Der Cash Flow (nach DVFA/SG) hat sich aufgrund des positiven Jahresergebnisses erhöht (TEUR 2.984 in 2013 auf TEUR 3.328 in 2014).

Das Netto-Umlaufvermögen (Working Capital) - definiert als kurzfristige Aktiva abzüglich kurzfristiger Passiva - erhöhte sich im Jahr 2014 um TEUR 708 auf TEUR 2.455.

Der Finanzmittelfonds reduzierte sich geringfügig von TEUR 1.739 im Vorjahr auf TEUR 1.721 im Berichtsjahr. Dies resultiert aus einem deutlich positiven Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 3.752, während der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit (TEUR -620) sowie der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit aufgrund erfolgter Ausschüttungen sowie Darlehensrückführungen an die Muttergesellschaft mit TEUR -3.150 gegenläufig waren.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte weiterhin im Wesentlichen aus dem eigenen Cash Flow.

6. Personal

Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand entwickelte sich wie folgt:

Durchschnittlicher Bestand 2014 Durchschnittlicher Bestand 2013
81 77

Der Personalaufwand betrug im Jahr 2014 TEUR 5.346 nach TEUR 5.129 im Vorjahr.

7. Investitionen

Es erfolgten im Wesentlichen Investitionen im Softwarebereich.

II. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT IHREN WESENTLICHEN CHANCEN UND RISIKEN

1. Allgemeines

Der Aufzugsmarkt im Allgemeinen und damit indirekt für LM Liftmaterial GmbH hängt von der konjunkturellen Entwicklung der Baubranche ab. Wirtschaftliche und soziale, insbesondere aber demographische Entwicklungen verändern nachhaltig den Bedarf.

Der Trend, Material aus Billiglohnländern einzusetzen, wird unverändert durch die multinationalen Unternehmen forciert. Die multinationalen Unternehmen sind in der Lage, Standardanlagen aus Billiglohnländern zu verwenden und erhöhen somit anhaltend den weltweiten Preisdruck im Standardsegment.

Weiterhin lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht genau bestimmen, wie und ob sich die Russland-/Ukrainekrise weiter auf das Geschäft auswirken wird.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Auftragslage kann als gut bezeichnet werden.

In den ersten Monaten 2015 konnten bisher keine nennenswerten Materialpreiserhöhungen für Energie und Rohstoffe verzeichnet werden.

Mit größeren Forderungsausfällen rechnen wir derzeit nicht.

3. Ertragslage

In 2015 rechnen wir mit einem im Vergleich zu 2014 leicht gestiegenen Umsatz. Das Ergebnis 2015 wird laut Planung aufgrund erhöhter Ausgaben für Messen allerdings nur das Vorjahresniveau erreichen.

Sowohl die Umsatz- als auch die Ergebnisentwicklung 2015 liegen im 1. Quartal 2015 im Plan. Momentan sind für das Jahr 2015 und folgende Jahre keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Russlandkrise auf die Umsätze in Russland und der Ukraine auswirken werden.

4. Finanzlage

Die der LM Liftmaterial GmbH zur Verfügung stehenden Finanzmittel reichen aus, um die Liquidität zu sichern.

5. Personal

2015 wollen wir unseren Personalbestand, basierend auf der Planung bis zum Jahr 2016, leicht erhöhen.

6. Investitionen

Wesentliche Investitionen sind in 2015 nicht vorgesehen.

III. BERICHTERSTATTUNG NACH § 289 ABS. 2 HGB

Die Liquiditätslage ist befriedigend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechthaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Derivative Finanzinstrumente kommen nicht zum Einsatz. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen das Ziel einer langfristigen Absicherung. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Es besteht eine Zusammenarbeit mit einem Inkassobüro.

Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt.

Langfristig finanziert sich die Gesellschaft vor allem über Eigenkapital, dem eigenen Cash Flow und Lieferantenverbindlichkeiten.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen sowie eine Kundenbonitätsprüfung.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Pliening, im April 2015

LM Liftmaterial GmbH

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