IVI Informationsverarbeitungs GmbH

Itzehoer Platz, 25524 Itzehoe, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 2073 IZ
Eingetragen
5.7.2006
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem VersicherungsgeschäftTätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertretern
Gegenstand
Die Erbringung von EDV-Dienstleistungen für die Itzehoer Versicherungsgruppe und Dritte, soweit diese in einem unmittelbaren Zusammenhang mit Versicherungsgeschäften stehen und daher nach § 7 Abs. 2 Satz 1 VAG auch von Versicherungsunernehmen betrieben werden dürfen. Die Gesellschaft kann sich an gleichartigen und ähnlichen Unternehmungen beteiligen und deren Geschäfte führen sowie Zweigniederlassungen errichten, wenn gewährleistet ist, dass auch diese Unternehmen und Zweigniederlassungen ausschließlich Leistungen erbringen, die im unmittelbaren Zusammenhang mit Versicherungsgeschäften stehen und daher nach § 7 Abs. 2 Satz 1 VAG auch von Versicherungsunternehmen betrieben werden dürfen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Krause
seit 5.9.2023
Geschäftsführer
Kirsten Albrecht
seit 22.8.2022
Prokura
Lars Dr. Knudsen
seit 5.10.2015
Geschäftsführer
Guido Krüger
seit 6.5.2015
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IVI Informationsverarbeitungs GmbH

Itzehoe

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Geschäftsbericht 2023

Organe und Abschlussprüfende

Geschäftsführer

Dr. Lars Knudsen, Blomesche Wildnis

Guido Krüger, Itzehoe

Philipp Krause, Kaltenkirchen

Abschlussprüfende

PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg

Lagebericht

1 GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die IVI Informationsverarbeitung GmbH ist eine Servicegesellschaft, die ausschließlich für ihren Gesellschafter Itzehoer Versicherung/Brandgilde von 1691 VVaG und dessen verbundene Unternehmen und Beteiligungen Dienstleistungen im Bereich Informations-/Kommunikationstechnologie und Betriebsorganisation erbringt. Dazu zählen Anwendungsentwicklung ebenso wie Systembetrieb, Projektmanagement, Betriebsorganisation und verwandte IT-nahe Dienstleistungen. Die Tätigkeiten der IVI GmbH werden in enger Abstimmung mit den Gremien des Itzehoer Konzerns geplant, durchgeführt und gesteuert. Grundlage dafür ist ein in 2016 geschlossener Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsvertrag.

Die IVI Informationsverarbeitung GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Itzehoer Versicherung/Brandgilde von 1691 VVaG. Der Itzehoer Versicherung/Brandgilde von 1691 Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist zu 51 % am Stammkapital der IHM Itzehoer HanseMerkur Finanz- und Versicherungsvermittlungs GmbH beteiligt. Weiterhin ist der Itzehoer Versicherung/Brandgilde von 1691 Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit zu 100 % am Grundkapital bzw. am Stammkapital der Itzehoer Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft, der Itzehoer Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH, der Itzehoer Rechtsschutz Union Schadenservice GmbH, der AdmiralDirekt.de GmbH und der Itzehoer Zukunftsenergien GmbH beteiligt. Die Gesellschaften zählen daher zum Kreis der verbundenen Unternehmen.

Sitz des Unternehmens ist Itzehoe.

Das Unternehmen wird von drei Geschäftsführern geleitet und beschäftigt zum 31.12.2023 104 Mitarbeitende.

2 WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1 Geschäftsentwicklung der IVI Informationsverarbeitungs GmbH - Zusammenfassung

Der Umsatz des Unternehmens ist im Berichtsjahr um 1.357 T€ (317 T€) von 10.931 T€ auf 12.288 T€ gestiegen. Die Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen betrugen 3.196 T€ (2.459 T€). Unter Berücksichtigung der Personalaufwendungen in Höhe von 8.365 T€ (8.599 T€) und dem Saldo aus übrigen Erträgen und Aufwendungen von -156 T€ (667 T€) verblieb ein Ergebnis vor Steuern von 571 T€ (540 T€). Das Ergebnis nach Steuern wurde aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages an das Mutterunternehmen abgeführt. Es verblieb ein geringer Jahresüberschuss, der durch eine Einstellung in die Gewinnrücklagen ausgeglichen wurde. Die Geschäftsentwicklung entsprach voll und ganz den Erwartungen.

2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Entwicklung des Unternehmens in den letzten drei Jahren:

Jahr Umsatzerlöse
T€
Eigenkapital
T€
Bilanzsumme
T€
2021 11.248 1.002 6.855
2022 10.931 1.002 6.556
2023 12.288 1.002 7.575

Die IVI Informationsverarbeitungs GmbH erzielt ihre Umsatzerlöse überwiegend aufgrund eines bestehenden Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsvertrages mit ihrem Alleingesellschafter, dem Itzehoer Versicherungsverein/Brandgilde von 1691 VVaG. Im Gegenzug bezieht die IVI von ihrem Gesellschafter Leistungen im Bereich Verwaltungsarbeiten und der Bereitstellung von Büroflächen und Überlassung von Hardware. Neben den Personalaufwendungen sind daher die Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen die ertragsbestimmenden Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft. Die Umsatzerlöse orientieren sich an dem mittelbar und unmittelbar entstandenen Aufwendungen und werden mit einem marktüblichen Gewinnaufschlag vergütet. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages werden die erwirtschafteten Erträge an den Gesellschafter abgeführt.

Die Aktiva beliefen sich am Bilanzstichtag auf 7.575 T€ (6.556 T€). Auf Finanzanlagen und Kassenbestände entfielen hiervon 7.380 T€ (5.526 T€). Das entspricht 97,4% (84,3%) der gesamten Aktiva. Die IVI Informationsverarbeitungs GmbH verfügt neben geringen Sachanlagen über keine eigene Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen belaufen sich auf 4.161 T€ (3.946 T€). Sie machen damit 54,9% (60,2%) der gesamten Passiva aus. Das Eigenkapital sowie die vorhandenen Rückstellungen und Verbindlichkeiten werden durch einen ausreichenden Kassenbestand und die Finanzanlagen gedeckt.

3 RISIKOBERICHT

Die wachsende Bedeutung der Digitalisierung und Vernetzung im Innen- und Außendienst des Versicherungsbetriebes bedeuten eine stetig zunehmende Abhängigkeit von diesen Prozessen. Die IVI GmbH als IT Dienstleister hat die Verantwortung für die Verlässlichkeit dieser Prozesse. Zu den Risiken, die die Verfügbarkeit der Services gefährden, zählen vor allem Cyber-Risiken, Fachkräftemangel und die beständig steigende Komplexität der Anwendungslandschaft und der zugrundeliegenden IT-Technologien. Um diesen Risiken zu begegnen beobachtet die Gesellschaft fortlaufend die aktuellen Entwicklungen und ergänzt bzw. erweitert im Bedarfsfall bestehenden IT-Sicherheitsmaßnahmen, Methoden und Anwendungen.

4 PROGNOSE- UND CHANCENBERICHT

Für die kommenden Jahre wird ein kontinuierliches Wachstum des Itzehoer Konzerns, sowie eine weitere Digitalisierung und Automatisierung wesentlicher Geschäftsprozesse erwartet. Daraus leitet sich ein positives Wachstum für das Geschäftsvolumen der IVI GmbH ab. Weiterhin wird in den kommenden Jahren die versicherungstechnische IT-Kernlandschaft des Mutterunternehmens erneuert. Es bietet sich die Chance zeitgemäße und kundenorientierte Prozesse durch moderne IT Entwicklungen mitzugestalten, um moderne und effiziente Prozesse zu etablieren. Gelichzeitig erhöht dies die Attraktivität und Sicherheit der Arbeitsplätze der IVI GmbH.

Der Bilanzgewinn wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages ausgeglichen sein.

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

2023
EUR
2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.384,97 62.228,45
II. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 5.000.000,00 5.000.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 798.590,71
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 44.141,86
3. sonstige Vermögensgegenstände 67.323,61 39.441,03
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.380.247,91 526.478,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.666,83 83.126,10
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.811,12 1.748,53
Summe der Aktiva 7.575.434,44 6.555.754,91

Passiva

2023
EUR
2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. Andere Gewinnrücklagen 1.811,12 1.748,53
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.161.263,00 3.945.749,00
2. sonstige Rückstellungen 1.571.971,50 1.496.774,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 745.805,54 15.211,40
davon: Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 745.805,54 (EUR 15.211,40)
2. sonstige Verbindlichkeiten 94.583,28 96.271,98
davon:
aus Steuern EUR 88.855,12 (EUR 96.158,03)
Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 94.583,28 (EUR 96.271,28)
Summe der Passiva 7.575.434,44 6.555.754,91

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 12.287.817,05 10.931.086,53
davon von verbundenen Unternehmen: EUR 12.149.610,23 (EUR 10.787.592,53)
2. sonstige betriebliche Erträge 89.019,33 883.709,78
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.196.362,19 2.458.985,67
davon von verbundenen Unternehmen: EUR 3.196.362,19 (EUR 2.458.985,67)
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.999.139,76 6.918.157,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.365.612,36 1.681.243,38
davon für Altersversorgung: EUR 168.544,09 (EUR 563.414,84)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 12.843,46 14.242,01
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 220.924,02 215.078,33
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 63.560,00 51.575,24
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 74.646,00 38.225,49
davon aus Abzinsung: EUR 74.646 (EUR 38.112,27)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
10. Ergebnis nach Steuern 570.868,59 540.439,32
11. sonstige Steuern 14.677,08 13.465,16
12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinne 556.128,92 526.928,86
13. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 62,59 45,30
14. Entnahmen aus den Gewinnrücklagen
a) aus den anderen Gewinnrücklagen 0,00 0,00
15. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in andere Gewinnrücklagen 62,59 45,30
16. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang

1 Angaben zur Identifikation

Sitz der IVI Informationsverarbeitungs GmbH ist Itzehoe. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 2073 IZ im Register des Amtsgerichts Pinneberg eingetragen.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der IVI Informationsverarbeitungs GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Sonstigen Ausleihungen sind mit dem Nennbetrag aktiviert. Die Agio- und Disagiobeträge werden auf die Laufzeiten der Anleihen verteilt.

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige Absetzung für Abnutzung ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bilanziert.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Die Vermögensgegenstände aus Rückdeckungsversicherungen wurden mit den dazugehörenden Pensionsverpflichtungen nach § 246 Abs. 2 HGB verrechnet und unter dem Posten aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ausgewiesen. Dieser Verrechnungsposten ist nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt. Den Zeitwerten und den Anschaffungswerten aus den Rückdeckungsversicherungen von 4 T€ (4 T€) stehen Erfüllungsverpflichtungen von 2 T€ (2 T€) gegenüber. Aufwendungen und Erträge sind im Saldo ausgeglichen.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach dem Teilwertverfahren. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung eines zukünftigen Anwartschaftstrends von 2,0 % (2,0 %) und eines Rententrends von 3,0 % (3,0 %) sowie einer Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0,0 % (0,0 %) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlage diente die "Richttafeln 2018 G" ("Richttafeln 2018 G") von Klaus Heubeck. In 2023 erfolgte der Ansatz des maßgeblichen Rechnungszinses aus dem durchschnittlichen 10-Jahres-Marktzinssatzes mit 1,83 (1,78 %). Der bis 2016 zugrunde gelegte durchschnittliche Marktzins der letzten 7 Jahre beträgt in 2023 1,76 % (1,44 %). Durch die gesetzliche Umstellung der Abzinsung kommt es zu einem Bewertungsunterschied von 56 T€ (278 T€).

Sonstige Rückstellungen wurden mit den Beträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung erforderlich sind.

Die Altersteilzeitverpflichtungen beruhen auf einzelvertraglichen Regelungen auf Basis des Altersteilzeitabkommens für das private Versicherungsgewerbe. Die Berechnung erfolgte nach den Regelungen der IDW RS HFA 3 und auf Basis des Handelsgesetzbuches. Bei der Bewertung nach der IDW - Stellungnahme ist für den Erfüllungsrückstand eine Abzinsung mit einem fristadäquaten Marktzins vorzunehmen, sofern die Laufzeit der Verpflichtung am Bilanzstichtag mehr als 12 Monate beträgt. Nach dem Handelsgesetzbuch wurde hierfür der durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre mit 1,00 % (0,48 %) bei einer Restlaufzeit von zwei Jahren (zwei Jahre) sowie einer Gehaltsdynamik von 2,00 % (2,00 %) angesetzt. Bei den ungeregelten Altersteilzeitverpflichtungen wurde eine Einzelbewertung unter Berücksichtigung von Eintrittswahrscheinlichkeiten vorgenommen. Die Berechnungsgrundlagen entsprechen beim Zins, der Laufzeit und der Gehaltsdynamik denen der geregelten Altersteilzeitrückstellung. Der Rückstellung wurden insgesamt 93 T€ entnommen (55 T€ zugeführt).

Die Bewertung der Jubiläumsleistungen erfolgte nach dem sog. modifizierten Teilwertverfahren. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,76 % (1,44 %) bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren (15 Jahren). Der Rückstellung wurden 21 T€ (21 T€) zugeführt. In 2023 hat sich der Umfang der Anspruchsberechtigten gemäß Betriebsvereinbarung erhöht. Die Änderung führt zu einem Bewertungsunterschied von 24 T€.

Sowohl für die Altersteilzeitrückstellungen wie auch für die Jubiläumsrückstellungen wurden die "Richttafeln 2018 G" ("Richttafeln 2018 G") von Klaus Heubeck angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Eine Bilanzierung von aktiver latenter Steuer wurde in Ausübung des Wahlrechtes nach § 274 Abs. 1 HGB nicht vorgenommen.

Passive latente Steuern fallen nicht an.

3 Angaben zur Bilanz: Aktiva

Anlagevermögen

Sachanlagen

Anschaffungskosten Historisch
EUR
Zugänge Geschäftsjahr
EUR
Abgänge Geschäftsjahr
EUR
Umbuchungen Geschäftsjahr
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abschreibungen Kummuliert
EUR
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. 75.870,26 999,98 0,00 0,00 0,00 26.485,27
Buchwert Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Vorjahr
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. 50.384,97 62.228,45 12.843,46

Finanzanlagen

Bei der Bewertung der Sonstigen Ausleihungen wurden Marktpreise angesetzt.

Die Kursentwicklungen lassen nicht auf eine dauernde Wertminderung der Kapitalanlagen schließen, sodass außerplanmäßige Abschreibungen unterblieben sind.

Bilanzierte Kapitalanlagen über beizulegenden Zeitwert 2023
Bilanzwerte
T€
Zeitwerte
T€
Stille Lasten
T€
II. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 5.000 4.347 653
Insgesamt 5.000 4.347 653

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

4 Angaben zur Bilanz: Passiva

Eigenkapital

Der in die Gewinnrücklagen eingestellte Betrag von insgesamt 1.811,12 € (1.748,53 €) ist nach § 268 Abs.8 HGB ausschüttungsgesperrt. Dieser Betrag resultiert aus der Aktivierung von Rückdeckungsversicherungen zum beizulegenden Zeitwert.

Rückstellungen

sonstige Rückstellungen:

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.571.971,50 € (1.496.774,00 €) betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen für Tantieme, Altersteilzeit, Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen und Jubiläen.

Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

5 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Erträge aus erbrachten Dienstleistungen an den Itzehoer Versicherung/Brandgilde von 1691 Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit in Höhe von 12.149.610,23 € (10.787.592,53 €).

Materialaufwand

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen ergeben sich aus erbrachten Dienstleistungen der Itzehoer Versicherung/Brandgilde von 1691 Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit für das Geschäftsjahr 2023.

Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinne

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft Itzehoer Versicherung/Brandgilde von 1691 Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Itzehoe. Die Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr erfolgte über 556.128,92 € (526.928,86 €).

6 Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB sowie weitere finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB bestehen nicht.

7 Personalbericht

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 94 (91) Mitarbeitende. Diese teilen sich wie folgt auf:

Teilzeit 16 Mitarbeitende

Vollzeit 78 Mitarbeitende

8 Angaben zu den Organmitgliedern, nahestehenden Unternehmen und Personen

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind die Herren

Dr. Lars Knudsen, Blomesche Wildnis

Guido Krüger, Itzehoe

Philipp Krause, Kaltenkirchen ab 01.08.2023

bestellt.

Die Geschäftsführer haben Bezüge in Höhe 383 T€ (280 T€) erhalten. Den Organmitgliedern wurden keine Darlehen gewährt.

Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die für die Beurteilung der Finanzlage wesentlich sind, wurden im Berichtsjahr nicht getätigt.

9 Prüferhonorare

Die Angaben zum Honorar der Abschlussprüfer sind im Anhang des Konzernabschlusses aufgeführt.

10 Konzernzugehörigkeit

Wir werden in den Konzernabschluss des Itzehoer Versicherung/Brandgilde von 1691 Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Itzehoe, einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Amtsgericht Pinneberg (HRB 0037 IZ) erhältlich.

11 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Itzehoe, den 06. Februar 2024

DIE GESCHÄFTSFÜHRER

Dr. L. Knudsen

G. Krüger

P. Krause

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IVI Informationsverarbeitungs GmbH, Itzehoe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IVI Informationsverarbeitungs GmbH, Itzehoe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IVI Informationsverarbeitungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 08. März 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Florian Möller, Wirtschaftsprüfer

Patrik Bensch, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Aktueller Abdruck
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