Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 34107
Eingetragen
11.5.2021
Branche
Wärme- und KältehandelElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungSpeichern von Gas zu Versorgungszwecken
Gegenstand
Die energiewirtschaftliche Betätigung im Bereich Strom-, Gas- und Wärmeversorgung zwecks Umsetzung einer Energie- und Wärmewende mit dem Ziel einer CO2-Reduzierung in Wohngebäuden und Wohnquartieren: die Errichtung, der Erwerb, das Halten und/oder die Verpachtung und der Betrieb von Anlagen (beispielsweise Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke, Ladesäulen für Elektromobilität, Energieund Kabelnetze u. a.) sowie die Erbringung von Dienstleistungen (beispielsweise Energie- und Messdienstleistungen).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Volker Weißhuhn
seit 11.5.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert99.99% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (6)

NameAnteil
33.33%
Stadt Mülheim an der Ruhr
24.03%
Stadt Mülheim an der Ruhr
20.33%
13.00%
Stadt Mülheim an der Ruhr
5.67%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
medi GmbH
Germany
25.000 €
33.33%
SWB – Service – Wohnungsvermietungs- und –baugesellschaft mbH
Germany
25.000 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

eMHergie GmbH

Mülheim an der Ruhr

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der eMHergie GmbH wurde nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften unter Beachtung der Bestimmungen des HGB und des GmbHG aufgestellt.

Für die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches zu Grunde gelegt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Mülheim an der Ruhr und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Duisburg mit der Nummer 34107 eingetragen.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt.

Die Flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Bilanzierung der Sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Fristigkeiten der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände davon > 1 Jahr
Forderungen gegen Gesellschafter 3.927,00 0,00
0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 16.648,88 0,00
0,00 0,00
Gesamt 20.575,88 0,00
0,00 0,00

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstanden sind.

Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 3 T€ entfallen ausschließlich auf die Kosten des Jahresabschlusses.

Die Verbindlichkeiten setzen sich zum einen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 11 T€ sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 3 T€ zusammen.

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar: (Vorjahreszahlen in Klammern)

Verbindlichkeiten Insgesamt Davon
Restlaufzeit
unter 1 Jahr über 1 Jahr davon 1 - 5 Jahren davon über 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00
45.000,00 45.000,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.951,09 10.951,09
5.355,00 5.355,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.980,95 2.980,95
0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
3.559,07 3.559,07
Gesamtbetrag 13.932,04 13.932,04
53.914,07 53.914,07

In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse i.H.v. 188 T€ entfallen im Wesentlichen auf Planungsleistungen i.H.v.

79 T€ sowie Umsatzerlöse aus der Durchführung eines Workshops i.H.v. 105 T€.

Den Umsatzerlösen standen Aufwendungen für bezogene Leistungen i.H.v. 149 T€ gegenüber.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf die kaufmännische Betriebsführung durch die SWB-DBF i.H.v. 5 T€, Prüfungskosten i.H.v. 3 T€ sowie sonstige Kosten i.H.v. 2 T€.

E. Sonstige Angaben

Es bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB.

Es bestehen keine finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind.

Im Berichtsjahr waren in der Gesellschaft keine Mitarbeiter beschäftigt.

Es wurden keine Vorschüsse oder Kredite an Organe gewährt.

Das Gesamthonorar für die Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich im Geschäftsjahr auf 3 T€.

An der Gesellschaft sind folgende Unternehmen beteiligt:

Name Höhe des Anteils
%
medl GmbH, Mülheim an der Ruhr 33,33
Mülheimer Wohnungsbau eG Mülheim an der Ruhr 33,33
SWB - Service - Wohnungsvermietungs - und -baugesellschaft mbH Mülheim an der Ruhr 33,33

Die Gesellschaft gilt als verbundenes Unternehmen der Beteiligungsholding Mülheim an der Ruhr GmbH. Sie ist zudem in den Konzernabschluss der Beteiligungsholding Mülheim an der Ruhr GmbH eingebunden, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Geschäftsführung

 

Volker Weißhuhn

 

Staatlich geprüfter Techniker

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung gemäß § 285 Nr. 33 HGB sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Ergebnisverwendung

Der im Berichtsjahr erzielte Jahresüberschuss in Höhe von 29 T€ wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Mülheim an der Ruhr, 9. März 2024

eMHergie GmbH

Geschäftsführung

Volker Weißhuhn

E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 der eMHergie GmbH, Mülheim an der Ruhr, unter dem Datum vom 19. April 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die eMHergie GmbH, Mülheim an der Ruhr

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der eMHergie GmbH, Mülheim an der Ruhr, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der eMHergie GmbH, Mülheim an der Ruhr, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Düsseldorf, 19. April 2024

Domus Steuerberatungs-AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Daniel Ranker, Wirtschaftsprüfer

Patrick Köhler, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

eMHergie GmbH, Mülheim an der Ruhr

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Gesellschafter 3.927,00 0,00
2. Sonstige Vermögensgegenstände 16.648,88 20.575,88 0,00 0,00
II. Flüssige Mittel
Guthaben bei Kreditinstituten 65.781,49 96.893,12
B. Rechnungsabgrenzungsposten
Andere Rechnungsabgrenzungsposten 79,24 205,07
86.436,61 97.098,19

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Verlustvortrag -34.115,88 -14.341,17
III. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 28.970,45 -19.774,71
69.854,57 40.884,12
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 2.650,00 2.300,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 0,00 45.000,00
-davon gegenüber Gesellschaftern € 0,00 (Vj. € 45.000,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.951,09 5.355,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.980,95 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 13.932,04 3.559,07 53.914,07
-davon aus Steuern € 0,00 (Vj. € 3.559,07)
86.436,61 97.098,19
80,82% 42,11%

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

eMHergie GmbH, Mülheim an der Ruhr

01.01. - 31.12.2023 01.01. - 31.12.2022
1. Umsatzerlöse 187.895,19 27.917,00
2. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 149.231,02 24.918,98
Rohergebnis 38.664,17 2.998,02
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.693,72 22.772,73
4. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 28.970,45 -19.774,71

Lagebericht 2023

Zweck der Gesellschaft / Gegenstand des Unternehmens

Die gesellschaftliche und gesetzlich notwendige Energie- und Wärmewende führt zu einem - gegenüber der Vergangenheit - erhöhten baulichen Aufwand bei bestehenden und neu zu errichtenden Gebäuden. Die notwendigen baulichen Investitionen in die Energie- und Wärmewende können dann optimiert werden, wenn die Energieversorgung gemeinschaftlich gedacht wird.

Vor diesem Hintergrund bearbeiten die Mülheimer Wohnungsbau eG (MWB), die SWB-Service-Wohnungsvermietungs- und baugesellschaft (SWB) und die medl GmbH in einer gemeinsamen Gesellschaft "eMHergie GmbH", im Weiteren die Gesellschaft genannt, die vorgenannten Fragestellungen.

Gegenstand der Gesellschaft ist die energiewirtschaftliche Betätigung im Bereich Strom-, Gas- und Wärmeversorgung zwecks Umsetzung einer Energie- und Wärmewende mit dem Ziel einer CO 2 -Reduzierung in Wohngebäuden und Wohnquartieren. In diesem Zusammenhang sind beispielsweise Mieterstromprojekte zu erwähnen. Konkret bedeutet dies, dass in einer von den Mietern bewohnten Immobilie sowohl Haushalts- als auch Allgemeinstrom mittels einer Photovoltaikanlage oder eines Blockheizkraftwerks erzeugt und verbraucht wird. Durch den Einsatz regenerativer Energieformen kann hierbei ein wesentlicher Beitrag zur Dekarbonisierung und damit CO 2 -Einsparung geleistet werden.

Die Gesellschaft ist tätig im Bereich der Errichtung, dem Erwerb, dem Halten und/oder der Verpachtung und dem Betrieb von Anlagen (bspw. Photovoltaik, Blockheizkraftwerke, Ladesäulen für Elektromobilität, Energie - und Kabelnetze u.a.) sowie der Erbringung von Dienstleistungen (beispielsweise Energie- und Messdienstleistungen). Im Zusammenhang mit den oben genannten Tätigkeiten kann die Gesellschaft außerdem Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte begründen.

Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft wurde im Jahr 2021 gegründet. Die Geschäftstätigkeit ist im Berichtsjahr 2022 planmäßig angelaufen, so dass hier die ersten Umsatzerlöse erzielt wurden. Im Jahr 2023 ergaben sich die Umsatzerlöse größtenteils aus Planungsleistungen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung sowie aus einem umfangreichen Workshop der Gesellschafter mit Beteiligung der Hochschule Düsseldorf als wissenschaftlichem Partner.

Im Geschäftsbereich "Mieterstrom" wurde das diesbezügliche Geschäftsmodell der eMHergie durch Änderungen an den gesetzlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen für die verschiedenen -für die eMHergie und ihre Gesellschafter relevanten- Förderprogrammen obsolet.

Durch die im Jahr 2023 geltenden Fördervorgaben und -möglichkeiten für die Wohnungswirtschaft war der Bau von Photovoltaikanlagen und der Aufbau von Mieterstromanlagen ohne Beteiligung der eMHergie für die Gesellschafter wirtschaftlich deutlich attraktiver, sodass in diesem Bereich derzeit quasi kein Geschäft läuft.

Ertragslage

Die Gesellschaft weist für das Jahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 29 T€ aus.

Dieser resultiert im Wesentlichen aus den Umsatzerlösen aus Planungsleistungen sowie einem Workshop i.H.v. 188 T€, denen bezogene Leistungen i.H.v. 148 T€ sowie sonstige betriebliche Aufwendungen i.H.v. 10 T€ gegenüber- stehen.

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
Betriebsleistungen 188 28
Aufwendungen für die Betriebsleistungen
a) Materialaufwand 149 25
b) Verwaltungsaufwand 10 23
Betriebsergebnis 29 -20
Ordentliches Unternehmensergebnis 29 -10
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 29 -20
Verlustvortrag -34 -14
Bilanzverlust -5 -34

Vermögens- und Finanzlage

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
% %
Vermögensstruktur
Anlagevermögen
langfristig
0 0 0 0 0
Umlaufvermögen und RAP
langfristig
Sonstige Vermögensgegenstände 79 0,1 205 0,2 -126
0 0 0 0 0
Umlaufvermögen und RAP
mittelfristig
0 0 0 0 0
Kurzfristig
Sonstige Vermögensgegenstände 20.576 23,8 0 0 20.576
Flüssige Mittel 65.782 76,1 96.893 99,8 -31.111
86.437 100 97.098 100 -10.661
Gesamtvermögen 86.437 100 97.098 100 -10.661
Kapitalstruktur
Eigenkapital
Langfristig
Gezeichnetes Kapital 75.000 86,8 75.000 77,2 0
davon nicht eingefordert 0 0 0 0 0
Bilanzverlust -5.145 -6 -34.115 -35,1 28.970
69.855 80,8 40.885 42,1 28.970
Eigenkapital
Kurzfristig
Bilanzverlust 0 0 0 0 0
Fremdkapital
0 0 0 0 0
Fremdkapital
mittelfristig
0 0 0 0 0
Kurzfristig
Rückstellungen 2.650 3,1 2.300 2,4 350
Verbindlichkeiten 13.932 16,1 53914 55,5 -39.982
16.582 19,2 56.214 57,9 -39.632
Gesamtkapital 86.437 100 97.098 100 -10.661

Stichtagsliquidität

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
Kurzfristiger Bereich
Finanzmittelbestand 65.782 96.893 -31.111
Übrige Vermögenswerte 20.655 205 20.450
86.437 97.098 -10.661
Kurzfristige Verbindlichkeiten 16.582 56.214 -39.632
Stichtagsliquidität 69.855 40.884 28.971

Am 31.12.2023 beträgt die Eigenkapitalquote 80,8%. (Vorjahr 42,1%)

Prognose, Chancen und Risiken

Das Hauptaugenmerk der Geschäftstätigkeit liegt in der nachhaltigen und regenerativen Wärme- und Stromversorgung der Wohnungsbestände zur Unterstützung der Zielerreichung: Klimaneutral bis 2045. Das Denken auf Quartiersebene unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten sowie soziale Zufriedenheit, dem Nutzen für Mülheim an der Ruhr als lebenswerte Stadt und Bezahlbarkeit sind priorisierte gemeinsame Herausforderungen der eM- Hergie - Gesellschafter. Es liegt gerade darin die Chance sich von bestehenden Lieferstrukturen und Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen gemeinsam zu lösen und eine möglichst hohe Autarkie in der Wärme- und Stromversorgung zu erreichen.

Zukünftige Energiekonzepte für Gebäude und Technik müssen ökologische und ökonomische Ansprüche erfüllen und dabei für die Bewohner bezahlbar, im besten Falle kostenneutral sein. Im Bereich der Forschung und Entwicklung wird die Gesellschaft gemeinsam mit der Hochschule Düsseldorf Machbarkeiten überprüfen und auf Praxistauglichkeit im Bestand testen.

Darüber hinaus sieht die Gesellschaft ein Entwicklungsfeld im Bereich der E-Mobilität.

Die Gesellschaft bündelt das für die Umsetzung der Projekte kaufmännische und technische Knowhow, nutzt Synergien für die gemeinsamen Konzeptentwicklungen und plant darüber hinaus langfristig auch den Anschluss Dritter an Wärme- und Stromversorgungssysteme zu ermöglichen.

Aufgrund der bestehenden Marktdynamik sowie politischer Bestrebungen die dezentrale Energieversorgung zu fördern, ändern sich in logischer Konsequenz auch die Geschäftsmodelle der eMHergie. Im speziellen sind hier vor allem die Umsatzsteuerbefreiung in der Errichtung von PV-Anlagen, die Förderung durch das Förderprogramm des Landes NRW sowie weitere bilanzielle Grundsätze ausschlaggebend.

Ein weiteres mögliches Geschäftsfeld der eMHergie könnte eine Aktivität im Bereich der Fördermittelberatung bestehen, insbesondere im Hinblick auf die durch das GEG und die BEG neuen Fördermöglichkeiten. Die Hintergründe und Voraussetzungen für dieses Geschäftsfeld werden derzeit geprüft, sodass derzeit noch keine Abschließende Bewertung über die Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit dieses möglichen Geschäftsfeldes getroffen werden kann.

Erkennbare bestandsgefährdende Risiken bestehen zum Erstellungszeitpunkt für die nächsten 12 Monate nicht.

Die Gesellschaft wird das Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 24 abschließen.

 

Mülheim an der Ruhr, 9. März 2024

Volker Weißhuhn

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