Bauträger für Wohngebäude
eMHergie GmbH
Bahnstraße 25, 45468 Mülheim an der Ruhr, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Westerwinter seit 12.9.2022 | Prokura |
Volker Weißhuhn seit 11.5.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (6)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
Stadt Mülheim an der Ruhr | 24.03% |
Stadt Mülheim an der Ruhr | 20.33% |
| 13.00% | |
Stadt Mülheim an der Ruhr | 5.67% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
eMHergie GmbHMülheim an der RuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der eMHergie GmbH wurde nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften unter Beachtung der Bestimmungen des HGB und des GmbHG aufgestellt. Für die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches zu Grunde gelegt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Mülheim an der Ruhr und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Duisburg mit der Nummer 34107 eingetragen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Die Flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die Bilanzierung der Sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. C. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstanden sind. Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 3 T€ entfallen ausschließlich auf die Kosten des Jahresabschlusses. Die Verbindlichkeiten setzen sich zum einen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 11 T€ sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 3 T€ zusammen. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar: (Vorjahreszahlen in Klammern)
In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse i.H.v. 188 T€ entfallen im Wesentlichen auf Planungsleistungen i.H.v. 79 T€ sowie Umsatzerlöse aus der Durchführung eines Workshops i.H.v. 105 T€. Den Umsatzerlösen standen Aufwendungen für bezogene Leistungen i.H.v. 149 T€ gegenüber. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf die kaufmännische Betriebsführung durch die SWB-DBF i.H.v. 5 T€, Prüfungskosten i.H.v. 3 T€ sowie sonstige Kosten i.H.v. 2 T€. E. Sonstige Angaben Es bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. Es bestehen keine finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind. Im Berichtsjahr waren in der Gesellschaft keine Mitarbeiter beschäftigt. Es wurden keine Vorschüsse oder Kredite an Organe gewährt. Das Gesamthonorar für die Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich im Geschäftsjahr auf 3 T€. An der Gesellschaft sind folgende Unternehmen beteiligt:
Die Gesellschaft gilt als verbundenes Unternehmen der Beteiligungsholding Mülheim an der Ruhr GmbH. Sie ist zudem in den Konzernabschluss der Beteiligungsholding Mülheim an der Ruhr GmbH eingebunden, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Geschäftsführung
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung gemäß § 285 Nr. 33 HGB sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Ergebnisverwendung Der im Berichtsjahr erzielte Jahresüberschuss in Höhe von 29 T€ wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Mülheim an der Ruhr, 9. März 2024 eMHergie GmbH Geschäftsführung Volker Weißhuhn E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 der eMHergie GmbH, Mülheim an der Ruhr, unter dem Datum vom 19. April 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die eMHergie GmbH, Mülheim an der Ruhr Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der eMHergie GmbH, Mülheim an der Ruhr, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der eMHergie GmbH, Mülheim an der Ruhr, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Düsseldorf, 19. April 2024 Domus
Steuerberatungs-AG
Dr. Daniel Ranker, Wirtschaftsprüfer Patrick Köhler, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023eMHergie GmbH, Mülheim an der RuhrAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023eMHergie GmbH, Mülheim an der Ruhr
Lagebericht 2023Zweck der Gesellschaft / Gegenstand des Unternehmens Die gesellschaftliche und gesetzlich notwendige Energie- und Wärmewende führt zu einem - gegenüber der Vergangenheit - erhöhten baulichen Aufwand bei bestehenden und neu zu errichtenden Gebäuden. Die notwendigen baulichen Investitionen in die Energie- und Wärmewende können dann optimiert werden, wenn die Energieversorgung gemeinschaftlich gedacht wird. Vor diesem Hintergrund bearbeiten die Mülheimer Wohnungsbau eG (MWB), die SWB-Service-Wohnungsvermietungs- und baugesellschaft (SWB) und die medl GmbH in einer gemeinsamen Gesellschaft "eMHergie GmbH", im Weiteren die Gesellschaft genannt, die vorgenannten Fragestellungen. Gegenstand der Gesellschaft ist die energiewirtschaftliche Betätigung im Bereich Strom-, Gas- und Wärmeversorgung zwecks Umsetzung einer Energie- und Wärmewende mit dem Ziel einer CO 2 -Reduzierung in Wohngebäuden und Wohnquartieren. In diesem Zusammenhang sind beispielsweise Mieterstromprojekte zu erwähnen. Konkret bedeutet dies, dass in einer von den Mietern bewohnten Immobilie sowohl Haushalts- als auch Allgemeinstrom mittels einer Photovoltaikanlage oder eines Blockheizkraftwerks erzeugt und verbraucht wird. Durch den Einsatz regenerativer Energieformen kann hierbei ein wesentlicher Beitrag zur Dekarbonisierung und damit CO 2 -Einsparung geleistet werden. Die Gesellschaft ist tätig im Bereich der Errichtung, dem Erwerb, dem Halten und/oder der Verpachtung und dem Betrieb von Anlagen (bspw. Photovoltaik, Blockheizkraftwerke, Ladesäulen für Elektromobilität, Energie - und Kabelnetze u.a.) sowie der Erbringung von Dienstleistungen (beispielsweise Energie- und Messdienstleistungen). Im Zusammenhang mit den oben genannten Tätigkeiten kann die Gesellschaft außerdem Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte begründen. Geschäftstätigkeit Die Gesellschaft wurde im Jahr 2021 gegründet. Die Geschäftstätigkeit ist im Berichtsjahr 2022 planmäßig angelaufen, so dass hier die ersten Umsatzerlöse erzielt wurden. Im Jahr 2023 ergaben sich die Umsatzerlöse größtenteils aus Planungsleistungen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung sowie aus einem umfangreichen Workshop der Gesellschafter mit Beteiligung der Hochschule Düsseldorf als wissenschaftlichem Partner. Im Geschäftsbereich "Mieterstrom" wurde das diesbezügliche Geschäftsmodell der eMHergie durch Änderungen an den gesetzlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen für die verschiedenen -für die eMHergie und ihre Gesellschafter relevanten- Förderprogrammen obsolet. Durch die im Jahr 2023 geltenden Fördervorgaben und -möglichkeiten für die Wohnungswirtschaft war der Bau von Photovoltaikanlagen und der Aufbau von Mieterstromanlagen ohne Beteiligung der eMHergie für die Gesellschafter wirtschaftlich deutlich attraktiver, sodass in diesem Bereich derzeit quasi kein Geschäft läuft. Ertragslage Die Gesellschaft weist für das Jahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 29 T€ aus. Dieser resultiert im Wesentlichen aus den Umsatzerlösen aus Planungsleistungen sowie einem Workshop i.H.v. 188 T€, denen bezogene Leistungen i.H.v. 148 T€ sowie sonstige betriebliche Aufwendungen i.H.v. 10 T€ gegenüber- stehen.
Vermögens- und Finanzlage
Stichtagsliquidität
Am 31.12.2023 beträgt die Eigenkapitalquote 80,8%. (Vorjahr 42,1%) Prognose, Chancen und Risiken Das Hauptaugenmerk der Geschäftstätigkeit liegt in der nachhaltigen und regenerativen Wärme- und Stromversorgung der Wohnungsbestände zur Unterstützung der Zielerreichung: Klimaneutral bis 2045. Das Denken auf Quartiersebene unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten sowie soziale Zufriedenheit, dem Nutzen für Mülheim an der Ruhr als lebenswerte Stadt und Bezahlbarkeit sind priorisierte gemeinsame Herausforderungen der eM- Hergie - Gesellschafter. Es liegt gerade darin die Chance sich von bestehenden Lieferstrukturen und Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen gemeinsam zu lösen und eine möglichst hohe Autarkie in der Wärme- und Stromversorgung zu erreichen. Zukünftige Energiekonzepte für Gebäude und Technik müssen ökologische und ökonomische Ansprüche erfüllen und dabei für die Bewohner bezahlbar, im besten Falle kostenneutral sein. Im Bereich der Forschung und Entwicklung wird die Gesellschaft gemeinsam mit der Hochschule Düsseldorf Machbarkeiten überprüfen und auf Praxistauglichkeit im Bestand testen. Darüber hinaus sieht die Gesellschaft ein Entwicklungsfeld im Bereich der E-Mobilität. Die Gesellschaft bündelt das für die Umsetzung der Projekte kaufmännische und technische Knowhow, nutzt Synergien für die gemeinsamen Konzeptentwicklungen und plant darüber hinaus langfristig auch den Anschluss Dritter an Wärme- und Stromversorgungssysteme zu ermöglichen. Aufgrund der bestehenden Marktdynamik sowie politischer Bestrebungen die dezentrale Energieversorgung zu fördern, ändern sich in logischer Konsequenz auch die Geschäftsmodelle der eMHergie. Im speziellen sind hier vor allem die Umsatzsteuerbefreiung in der Errichtung von PV-Anlagen, die Förderung durch das Förderprogramm des Landes NRW sowie weitere bilanzielle Grundsätze ausschlaggebend. Ein weiteres mögliches Geschäftsfeld der eMHergie könnte eine Aktivität im Bereich der Fördermittelberatung bestehen, insbesondere im Hinblick auf die durch das GEG und die BEG neuen Fördermöglichkeiten. Die Hintergründe und Voraussetzungen für dieses Geschäftsfeld werden derzeit geprüft, sodass derzeit noch keine Abschließende Bewertung über die Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit dieses möglichen Geschäftsfeldes getroffen werden kann. Erkennbare bestandsgefährdende Risiken bestehen zum Erstellungszeitpunkt für die nächsten 12 Monate nicht. Die Gesellschaft wird das Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 24 abschließen.
Mülheim an der Ruhr, 9. März 2024 Volker Weißhuhn |
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